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Moin,

wie die Funke-Mediengruppe u.a. hier [www.waz.de] hinter der Bezahlschranke berichtet, haben CDU und Grüne
im Gremium der Verbandsversammlung erst mal die geplante Preiserhöhung für 2020 gestoppt. Zumindest bis September.
Gleichzeitig bemängeln die Politiker, daß nicht erklärbar wäre, warum der Straßenbahnkilometer in der einen Stadt
mehr kostet, als in der anderen. Bis zur nächsten großen Sitzung im September sind alle anderen Sitzungen nach heftigen
Streitereien und Unstimmigkeiten abgesagt worden.
Bis dahin sollen die Verkehrsunternehmen wie Bogestra, DSW und Ruhrbahn sollen Zahlen offenlegen um vergleichbar zu sein.
Auch sollen, laut Heidenreich (CDU Fraktionschef), Preiserhöhungen nicht vermittelbar sein, wenn Städte wie Mülheim
ihren Nahverkehr reduzieren wollen um Geld zu sparen. Gleichzeitig aber von Umstieg auf den ÖPNV seitens der Politik
zum Umweltschutz gesprochen wird.

Unterm Strich glaube ich, daß es nur aufgeschoben ist. Im September, nach den Ferien, wird dann vielleicht nicht von 4% Preis-
erhöhung gesprochen, dann vielleicht nur noch von 2%. Aber selbst diese Schraube ist mittlerweile am Ende. Denn dann laufen
die Fahrgäste wieder weg, wenn es zu teuer wird.


Gruß

Eric

Da wo die Logik aufhört, fängt die Bahn an!
https://www.bahn-im-alltag.de/touren/br103_003.gif
Solange die Lebenshaltungskosten und die Einkommen/Transferleistungen steigen, erhöhen sich auch die Kosten der Unternehmen.
Der VRR hat in den letzten kontinuierlich erhöht, damit es keine zweistelligen Sprüngen mehr geben muß. Wir sind schließlich nicht bei der Portoerhöhung.

Für mich ist das eine Showveranstaltung mit einer ziemlichen Unterstellung an die Verkehrsunternehmen.
So lange das System nicht mit Wegfall der Trassenpreise (Steueraufkommen Bund an DB Netz alternativ) und Mobilitätsabgabe für Alle von 1 Euro/pro Tag wird man diese leidige Diskussion jedes Jahr führen. Die Frist zur Ankündigung der Verteuerung der Studententickets könnte verpennt werden.
Moin,

irgendwann kann man es aber auch nicht verstehen, man schreib in NRW 30 Mio. Km aus und bekommt den gehassten Monopolisten weg, dazu Massenweise Zugausfälle, die ebenfalls Gelder einspülen und trotzdem will man die Kosten weiterhin auf den Kunden abwälzen. Oder hat man doch nicht so Günstig abgeschlossen wie erhofft, mit den anderen Unternehmen?

Das erkläre denen mal, wieso das so sein muss. Übrigens, auch der VRR kann Intern gerne anfangen Kosten zu sparen, oder etwa nicht? Und die ich finde es gut das die Politik hier mal einen Riegel vorschiebt. Denn der VRR ist immer noch eine Anstalt des öffentlichen Rechts und sollte mit Geld umgehen können.

Wenn nicht, sollte man mal in den entsprechenden Etagen aufräumen.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]
BR146106 schrieb:
Moin,

irgendwann kann man es aber auch nicht verstehen, man schreib in NRW 30 Mio. Km aus und bekommt den gehassten Monopolisten weg, dazu Massenweise Zugausfälle, die ebenfalls Gelder einspülen und trotzdem will man die Kosten weiterhin auf den Kunden abwälzen. Oder hat man doch nicht so Günstig abgeschlossen wie erhofft, mit den anderen Unternehmen?

Das erkläre denen mal, wieso das so sein muss. Übrigens, auch der VRR kann Intern gerne anfangen Kosten zu sparen, oder etwa nicht? Und die ich finde es gut das die Politik hier mal einen Riegel vorschiebt. Denn der VRR ist immer noch eine Anstalt des öffentlichen Rechts und sollte mit Geld umgehen können.

Wenn nicht, sollte man mal in den entsprechenden Etagen aufräumen.

gruß carsten
Die ganzen Verkehrsausweitungen der vergangenen Jahre, sowie mit dem kommenden Fahrplanwechsel, sowie Neufahrzeuge in ausgeschriebenen Netzen sind dir echt entgangen ?

VRR als preisgünstiger Verbund!

geschrieben von: Heckeneilzugfan

Datum: 10.07.19 22:22

Es ist natürlich unglücklich, dass es ausgerechnet den VRR betrifft, der eigentlich noch zu den günstigsten Verbünden gehört.

Trotzdem sollte das Land eine Preiserhöhung unter anderem auch davon abhängig machen, welche Qualität der jeweilige Verkehrsverbund bietet. Dazu gehören u. a.
1) Pünktlichkeit der Verkehrsmittel
2) niedrige Ausfallquote
3) wenig Überfüllungen
4) dichte Fahrpläne und dichtes Netz an Schnellverbindungen (Eisenbahn, Stadtbahn, Schnellbus)
5) positiver Eindruck beim Bürger (Sauberkeit, Erscheinungsbild usw.)
6) Verkaufsstellendichte

Re: VRR als preisgünstiger Verbund!

geschrieben von: Signalschruber

Datum: 10.07.19 22:25

Zitat
Trotzdem sollte das Land eine Preiserhöhung unter anderem auch davon abhängig machen, welche Qualität der jeweilige Verkehrsverbund bietet. Dazu gehören u. a.
Warum das Land? Das Land hat beim VRR überhaupt nichts zu melden.

Re: VRR als preisgünstiger Verbund!

geschrieben von: Heckeneilzugfan

Datum: 10.07.19 23:47

Signalschruber schrieb:
Zitat
Trotzdem sollte das Land eine Preiserhöhung unter anderem auch davon abhängig machen, welche Qualität der jeweilige Verkehrsverbund bietet. Dazu gehören u. a.
Warum das Land? Das Land hat beim VRR überhaupt nichts zu melden.
Gut. Offiziell ist es die Verbandsversammlung bzw. der Verwaltungsrat des VRR; dort sitzen aber größtenteils entsandte Politiker, die die Interessen der Städte und Kreise vertreten. Die Berücksichtigung der Parteien ist also ähnlich.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.07.19 00:11.

Welche Ausweitungen?

geschrieben von: BR146106

Datum: 11.07.19 19:47

Moin,

das Nullsummenspiel RRX und S-Bahn? Auch wenn es Neufahrzeuge gibt, es sollten immer noch Gelder übrig geblieben sein, bei all den Strafen, die man sich immer wieder neu ausdenkt und der Fahrzeugpool nimmt ja auch wiederum Geld ein, durch die Verleihung und der daraus geleisteten Zahlungen. Oder liegt es doch eher daran, das man die Fahrgeldeinnahmen nur unzureichend sichert, weil Kontrollen vernachlässigt wurden? Es belieben reichlich Fragen offen, die man durchaus mal stellen sollte. Oder etwa nicht?

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]

Wasserkopf Gremium und Vorstände

geschrieben von: Sauerlandexpress

Datum: 12.07.19 03:36

Solange der VRR ein Sammelbecken von ausrangierten Politikern und Managern ist, wird man diesen Wasserkopf auch finanzieren müssen, leider.


Sauerlandexpress

Re: Wasserkopf Gremium und Vorstände

geschrieben von: Schienennagel

Datum: 12.07.19 09:38

Sauerlandexpress schrieb:
Solange der VRR ein Sammelbecken von ausrangierten Politikern und Managern ist, wird man diesen Wasserkopf auch finanzieren müssen, leider.


Sauerlandexpress

Der beklagte Wasserkopf sitzt wohl auch im DB-Konzern, der mit seinen Kosten die Preise verlangt, die die Allgemeinheit bezahlt.

Re: Wasserkopf Gremium und Vorstände

geschrieben von: BR146106

Datum: 12.07.19 16:07

Moin,

wenn ich jetzt Gemein sein will, dieser Wasserkopf ist Politisch so gewollt, immerhin hat man eine Staatsbahn in 1.000 Einzelteile zerlegt und dieser muss entsprechend verwaltet werden. Eigentlich ist dieser Laden, deutlich langsamer geworden, als die alte Staatsbahn.

Aber ich bin mal nicht so Gemein, einen Teil dieses Wasserkopfes, ist eben auch Hausgemacht, egal wieso, nur müssen auch die einzelnen Bereiche Mittlerweile auf ihre Kosten achten, somit wird gerade im Verwaltungsbereich entsprechend der Rotstift angesetzt, beim Fahrpersonal gehts ja nicht mehr.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]