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Wie die SZ heute berichtet, will die DB AG alte Bahnflächen in Wohnflächen umwandeln. In München soll es ein Projekt diesbezüglich geben. Mehr im Link: [www.sueddeutsche.de]
Irgendwas kommt mir daran jetzt bekannt vor...
Als wenn es das alles schon mal gegeben hätte...
Nein, ich glaube

Zitat
für ihre eigenen Mitarbeiter Wohnungen bauen
ist etwas völlig Neues!

Alles andere würde ja bedeuten, daß frühere Generationen mal was richtiggemacht haben und das kann nicht sein, denn junge dynamische Manager von heute, die Wirtschaftswissenschaften nach amerikanischen Denkschulen gelernt haben, sind den ollen Säcken von früher natürlich haushoch überlegen! ;)


.
Tja, die Zeiten, wo ganze Lagerräume mit Bewerbungsunterlagen gefüllt waren und am Ende 50 von 5.000 geeigneten Bewerbern ausgewählt wurden, sind dann wohl endgültig vorbei.

Aber Vorsicht! An alle, die Parallelen zu früher ziehen: Einen Unterschied zu früher gibt es doch!
Da die Zeiten der Behördenbahn und der Daseinsvorsorge ein für alle Mal vorbei sind, gilt nuns:
Das Unternehmen ist nur so sozial, wie es nötig ist, um sich am Markt behaupten zu können.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.07.19 09:10.

Betreiberwechsel und Aufgabenträger

geschrieben von: D-Takter

Datum: 10.07.19 09:21

Hallo,
werden bei Beitreiberwechsel dann die Wohnungen mitverkauft?

Oder werden die SPNV-Aufgabenträer nicht nur Reservelokführer vorhalen müssen, sondern auch Reserve-Lokführer-Wohnungen?

fragt sich der D-Takter

Re: Betreiberwechsel und Aufgabenträger

geschrieben von: Murrtalbahner

Datum: 10.07.19 09:35

D-Takter schrieb:
Hallo,
werden bei Beitreiberwechsel dann die Wohnungen mitverkauft?

Oder werden die SPNV-Aufgabenträer nicht nur Reservelokführer vorhalen müssen, sondern auch Reserve-Lokführer-Wohnungen?

fragt sich der D-Takter
Bis es bei Fernverkehr oder Cargo zu Betreiberwechseln kommt und die DB rund um München keine einzige Leistung mehr fährt, wird es wohl noch ein paar Tage dauern.

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."

Re: Betreiberwechsel und Aufgabenträger

geschrieben von: Heckeneilzugfan

Datum: 10.07.19 09:49

Murrtalbahner schrieb:
D-Takter schrieb:
Hallo,
werden bei Beitreiberwechsel dann die Wohnungen mitverkauft?

Oder werden die SPNV-Aufgabenträer nicht nur Reservelokführer vorhalen müssen, sondern auch Reserve-Lokführer-Wohnungen?

fragt sich der D-Takter
Bis es bei Fernverkehr oder Cargo zu Betreiberwechseln kommt und die DB rund um München keine einzige Leistung mehr fährt, wird es wohl noch ein paar Tage dauern.

Sollte es natürlich zum Betreiberwechsel auf einzelnen Nahverkehrslinien kommen, wäre die verbilligte Wohnung natürlich ein Druckmittel der DB, um den Wechsel des DB-Mitarbeiters zur Konkurrenz madig zu machen (z. B. durch Wegfall der Mietvergünstigung).
War alles schon - wie sagt man - im Portfolio in München und anderswo, und wurde dann mit Hilfe der Versilberungstochter Aurelis u.a. den Großgrundbesitzern in den Rachen geworfen. Weitsicht sieht anders aus, und man erkennt daran den Druck der letzten Jahrzehnte, alles Erdenkliche zu Geld zu machen. Der Spruch: "...dass man Geld nicht essen kann" ist nun auch bei der Mitarbeitersuche angekommen.
Die Bahnunternehmen haben Personal-Probleme. Und mit diesen möblierten Mitarbeiter-Wohnungen, die zunächst für die Ausbildung zum Lokführer der S-Bahn vorübergehend zur Verfügung gestellt werden, will man für neue Mitarbeiter werben.
Nach der Ausbildung besteht die Möglichkeit, bundesweit im Netz der DB eingesetzt zu werden.
Zu Bundesbahnzeiten hat es schon immer eigene Eisenbahnerwohnungen gegeben. Wie beim Bergbau gab es Reihenhaus-Siedlungen nur mit Eisenbahnern, die bei den Einheimischen auch heute noch als die Bahnhäuser bezeichnet werden.
Und dort wo die DB nicht mehr regulär fährt, sondern Abellio oder HLB, sind diese Wohnungen privat vermietet oder wurden zu Hotels umgebaut.
Guten Morgen,

Neubau-Wohnungen sind aufjedenfall besser, als Container-Dörfer wie in Frankfurt/Main. Und dann für solche schäbigen Container noch mehr als 300 € verlangen.

Gruß
Hallo Forum,

Im Zuge der so genannten Bahnreform wurden 2001 aus dem Bundeseisenbahnvermögen die 18 Eisenbahn-Wohnungsgesellschaften mit zusammen 65.000 Wohnungen in einem Bieterverfahren – bis auf einen Anteil von 5,1 Prozent, der beim BEV verblieb – an verschiedene Erwerber privatisiert. Dabei wurde für den Bundeshaushalt ein Erlös von netto 4,615 Mrd. DM erzielt. Die Eisenbahnergewerkschaften und der Deutsche Mieterbund protestierten vergeblich gegen den Verkauf.

Nachdem das Verwaltungsgericht in Frankfurt a. M. am 3. Dezember 1999 den geplanten Verkauf zunächst untersagt hatte, hob das Bundesverwaltungsgericht diese entscheidung auf. (Aktenzeichen: BVerwG 6 P 1.00)

Quellen : [judicialis.de] , [www.welt.de]

Mit freundlichen Grüßen, Achszähler

Re: Betreiberwechsel und Aufgabenträger

geschrieben von: Niederlausitzer

Datum: 10.07.19 10:50

Hallo,

es gibt bei der DB noch mehr als FV, Regio und Cargo. Warum sollte man also bei einem Betreiberwechsel im SPNV die Wohnungen mit verkaufen? Das kann man doch über eine Zweckbindung der Wohnung regeln.

Übrigens stelle ich es mir schwer vor, in Großstädten Wohnungen neu zu bauen, die auch für Eisenbahnergehälter bezahlbar sind. Gut, bei DB-eigenen Grundstücken könnte die kalkulatorische Verzinsung des Grundstückswertes bei der Berechnung entfallen. Das ist aber mehr ein Bilanz- uns Steuerproblem
Aber selbst die DB die Mieten für Eisenbahner niedrig hält gegenüber Marktpreisen muss man aufpassen, dass diesen Vorteil nicht jemand anders abschöpft.

SPIEGEL-Artikel dazu von vor 19 Jahren

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 10.07.19 11:12

Über den Bund und seine Pläne die Eisenbahnerwohnungen zu verkaufen.

[www.spiegel.de]


Passend dazu gab es kürzlich eine Doku auf 'Phoenix', nach der die spätere rot-grüne Bundesregierung viele weitere Staatsimmobilien/Wohnungen verkauft hat. Dazu wurde eine schriftliche Anweisung des zuständigen Bundesfinanzministers gezeigt, nach der maximalst mögliche Erlöse zu erzielen sind. Zu Wort kamen ehemalige Mieter, die sich ihre vier Wände (teilweise nach Jahrzehnten) nicht mehr leisten konnten und ausziehen mussten. Name des Finanzministers: Oskar Lafontaine. Der später von links gegen solche kapitalistischen Umtriebe leidenschaftlich gewettert hat.

Gruß, Olaf

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Neue Bahnfahrzeuge? System Bananenreife: Ware reift beim Kunden!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.07.19 11:13.
"ob sich Flächen im DB-Eigentum zu Bauland umwandeln lassen. Dazu gehören auch Park & Ride-Grundstücke. "Wir prüfen, ob wir nicht Park & Ride-Flächen erweitern und bebauen oder die Parkplätze überbauen können"

Autsch! Hoffentlich vergisst man die Verkehrswende nicht, indem man nun den Pkw-Pendlern das Leben schwer macht, die vom Dorf kommen und ab dem nächsten Provinzbahnhof in die Metropole einpendeln. Nicht daß man ein Übel abschafft, indem man ein anderes verschärft. Es braucht viel mehr P&R-Kapazitäten statt weniger.

Gruß, Olaf

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Re: SPIEGEL-Artikel dazu von vor 19 Jahren

geschrieben von: Rübezahl

Datum: 10.07.19 11:47

Alibizugpaar schrieb:
Über den Bund und seine Pläne die Eisenbahnerwohnungen zu verkaufen.

[www.spiegel.de]


Passend dazu gab es kürzlich eine Doku auf 'Phoenix', nach der die spätere rot-grüne Bundesregierung viele weitere Staatsimmobilien/Wohnungen verkauft hat. Dazu wurde eine schriftliche Anweisung des zuständigen Bundesfinanzministers gezeigt, nach der maximalst mögliche Erlöse zu erzielen sind. Zu Wort kamen ehemalige Mieter, die sich ihre vier Wände (teilweise nach Jahrzehnten) nicht mehr leisten konnten und ausziehen mussten. Name des Finanzministers: Oskar Lafontaine. Der später von links gegen solche kapitalistischen Umtriebe leidenschaftlich gewettert hat.
Genau wegen der Abkehr der SPD von der Sozialdemokratie unter der Herrschaft von G. Schröder trat Oskar Lafontaine von allen Ämtern zurück und trat aus der SPD mit Recht aus. Der Verrat der Mieter und Arbeitnehmer geht nicht auf sein Konto. Den neoliberalen Kurs haben die SPD und die heute so geschätzte Grünpartei zu verantworten. Nebenbei, Seit dieser Regentschaft befindet sich die Bundeswehr im Auslandseinsatz !!!

Gruß

Rübezahl

Re: SPIEGEL-Artikel dazu von vor 19 Jahren

geschrieben von: Klaus Peterson

Datum: 10.07.19 11:56

Nicht zu fassen.
Die Bedienstetenwohnungen, die für die die Mitarbeiter da waren und die man am Markt verramscht hat, baut an nun wieder teuer wieder neu.
Das ist keine gute Politik.

So ein Quatsch...

geschrieben von: 1.Bauserie

Datum: 10.07.19 12:18

Hallole!

Schwarzfahrer74 schrieb:
> Und dort wo die DB nicht mehr regulär fährt, sondern Abellio oder HLB, sind diese Wohnungen privat vermietet oder wurden zu Hotels umgebaut.

Wie du hier im Thread lesen kannst, wurden die Wohnungen bereits 2001 verkauft!

Gruß
1.Bauserie


Fahr lieber mit der BUNDESBAHN




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.07.19 12:19.

Re: ? zur Doku

geschrieben von: Achszähler

Datum: 10.07.19 13:09

Hallo Alibizugpaar,

Ist dir ungefähre Sendetermin und der Titel der Doku noch gegenwärtig ?

Mit freundlichen Grüßen, Achszähler

Re: SPIEGEL-Artikel dazu von vor 19 Jahren

geschrieben von: Achszähler

Datum: 10.07.19 13:18

Hallo Klaus Peterson,

Nein, gute Politik ist das nicht !! Es ist eine Politik gegen die Menschen zum stopfen von Haushaltslöchern, welche durch Steuergeldverschwendung entstehen ! Auch in Bayern hat ein gewisser Herr Söder Zig-tausende Wohungen "privatisiert " .
Die angeblichen Mieterschutzklauseln erwiesen sich schnell als Luftnummer wie verschieden TV Magazine berichteten. Gerüchte das mit dem Erlös das Projekt " Bavaria one " finanziert werde konnten bisher nicht bestätigt werden.

Im übrigen waren ALLE Parteien in allen Bundesländern am Verkauf von Wohungsgesellschaften beteiligt ! Sich heute hinzustellen und zu behaupten, das die Entwicklung des Wohungsbedarfes nicht absehbar war, ist in meinen Augen eine glatte Lüge ! Es ging NUR um Einnahmen für das verschuldete Staatswesen.

Mit freundlichen Grüßen, Achszähler

keine Billig-Wohnungen.

geschrieben von: Lalu

Datum: 10.07.19 13:26

Hallo,

gemäß des Finanzamtes, dürfen Wohnungen nicht deutlich unter dem Durchschnittspreis angeboten werden. Damit ist die KVB in Köln vor einiger Zeit schon "angeeckt".

Grüße,
Lalu

Re: SPIEGEL-Artikel dazu von vor 19 Jahren

geschrieben von: ThomasR

Datum: 10.07.19 13:33

Achszähler schrieb:
Hallo Klaus Peterson,

Nein, gute Politik ist das nicht !! Es ist eine Politik gegen die Menschen zum stopfen von Haushaltslöchern, welche durch Steuergeldverschwendung entstehen ! Auch in Bayern hat ein gewisser Herr Söder Zig-tausende Wohungen "privatisiert " .
Die angeblichen Mieterschutzklauseln erwiesen sich schnell als Luftnummer wie verschieden TV Magazine berichteten. Gerüchte das mit dem Erlös das Projekt " Bavaria one " finanziert werde konnten bisher nicht bestätigt werden.

Im übrigen waren ALLE Parteien in allen Bundesländern am Verkauf von Wohungsgesellschaften beteiligt ! Sich heute hinzustellen und zu behaupten, das die Entwicklung des Wohungsbedarfes nicht absehbar war, ist in meinen Augen eine glatte Lüge ! Es ging NUR um Einnahmen für das verschuldete Staatswesen.

Mit freundlichen Grüßen, Achszähler
ich berichtige die ungern, aber das heißt Staatsunwesen.

Re: ? zur Doku

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 10.07.19 13:33

Hi,

die Doku könnte vor 2 oder 3 Monaten gelaufen sein. Das war allerdings eine Wiederholung, weil mir Ausschnitte davon bereits bekannt vorkamen. Das Produktionsdatum liegt also noch davor. Es ging auch um Liegenschaften der Bundeswehr und der abgezogenen Alliierten sowie um Investoren, die die Immobilien dann vollends verkommen ließen.

Gruß, Olaf

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Re: ? zur Doku

geschrieben von: ThomasR

Datum: 10.07.19 13:40

Alibizugpaar schrieb:
Hi,

die Doku könnte vor 2 oder 3 Monaten gelaufen sein. Das war allerdings eine Wiederholung, weil mir Ausschnitte davon bereits bekannt vorkamen. Das Produktionsdatum liegt also noch davor. Es ging auch um Liegenschaften der Bundeswehr und der abgezogenen Alliierten sowie um Investoren, die die Immobilien dann vollends verkommen ließen.
zumindest die Wohnungen der Amerikaner waren nahezu durchweg in gutem und sofort beziehbarem Zustand, das durfte aber aus politischen Gründen nicht laut gesagt werden. Man wollte da viel Kohle ziehen und deswegen wurden gute Wohnungen verschlechtert um den deutschen Baustandards zu genügen. Das ist eine Tatsache, zumindest im Scharnhäuser Park habe ich das selbst gesehen zusammen mit dem damaligen Leiter des Hochbauamtes.

Re: SPIEGEL-Artikel dazu von vor 19 Jahren

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 10.07.19 13:47

"Es ging NUR um Einnahmen für das verschuldete Staatswesen."

Leider. Auf der anderen Seite verzichtet der Staat auf Einnahmen. Denn wie immer wieder von den Medien kritisch aufgezeigt wird, können sich Investmentgesellschaften so geschickt verschachtelt aufstellen und dank Rechtsanwälten und Steuerfachexperten so bettelarm rechnen, daß sie bei ihren Millionen- und Milliardengeschäften keinerlei Grunderwerbssteuer zahlen brauchen. EIN Beispiel von vielen.

Mit so einem Ansinnen sollte mal der kleine Häuslebauer bei seinem Finanzamt vorsprechen. Oder ein angestellter Normalverdiener sollte mal versuchen seine Steuerpflicht von hier auf die Bahamas zu verlegen zwecks Steueroptimierung. Das System ist so krank. Aber irgendwo her muß ja die zusehends prekäre Gesellschafts-Schieflage zwischen Arm und Reich kommen.

Gruß, Olaf

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Re: SPIEGEL-Artikel dazu von vor 19 Jahren

geschrieben von: =RK=

Datum: 10.07.19 13:54

Beim Einzug in Mannheim-Neckarau im Herbst 1998 haben wir für eine 3-ZKB-Wohnung DM 805,- Warmmiete bezahlt. Die letzte Mietzahlung im Frühjahr 2017 war nach dem zweiten Verkauf der Wohnungen € 646,-. Macht also eine Steigerung um gut 1/3 in den Jahren und in unserem 18er-Neubau aus den 50er Jahren gab es zum Schluss noch zwei aktive Eisenbahner (Tf, Wgm) und zwei Pensionäre (Tf, Fdl).

Viele Grüße

PS: Auch im März 2017 stand noch Eisenbahnsiedlungsgesellschaft Stuttgart auf dem Kontoauszug.

https://abload.de/img/deutschereichsbahn_neoqb1s.gif
https://abload.de/img/110807-5_neuzguol.gif

Re: SPIEGEL-Artikel dazu von vor 19 Jahren

geschrieben von: M 262

Datum: 10.07.19 18:52

Rübezahl schrieb:
Genau wegen der Abkehr der SPD von der Sozialdemokratie unter der Herrschaft von G. Schröder trat Oskar Lafontaine von allen Ämtern zurück und trat aus der SPD mit Recht aus. Der Verrat der Mieter und Arbeitnehmer geht nicht auf sein Konto. Den neoliberalen Kurs haben die SPD und die heute so geschätzte Grünpartei zu verantworten. Nebenbei, Seit dieser Regentschaft befindet sich die Bundeswehr im Auslandseinsatz !!!

Stimmt nicht, Auslandseinsätze gab es schon unter Birne. Allerdings keine Kampfeinsätze.
EiB09 schrieb:
Guten Morgen,

Neubau-Wohnungen sind aufjedenfall besser, als Container-Dörfer wie in Frankfurt/Main. Und dann für solche schäbigen Container noch mehr als 300 € verlangen.

Gruß
Hallo.

Aber nur, so lange es keine Trabantenstädte werden. Lieber Heu- als Wohnsilo.

günstiger Wohnraum ist wichtig..

geschrieben von: fdl12

Datum: 10.07.19 20:45

deshalb darf im Vorfeld nicht schon wieder alles schlechtgeredet werden. Natürlich wohnt es sich im Einfamilienhaus mit kleinem Garten schöner als im 16-Parteien-Haus.
Es geht aber um günstige Wohnungen, wahrscheinlich auch um kleinere Einheiten für Single oder Pendler.
Sicher würden Wohnheime für Mitarbeiter die Situation am Wohnungsmarkt deutlich entspannen.

Gruß aus dem Schwarzwald

PS: Ich wohne im Grünen mit Garten, fahr dafür 100km zur Arbeit, mit über 90 Minuten Fahrzeit. (einfach)😱



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.07.19 20:46.

Re: keine Billig-Wohnungen.

geschrieben von: Thomas I

Datum: 10.07.19 22:13

Lalu schrieb:
Hallo,

gemäß des Finanzamtes, dürfen Wohnungen nicht deutlich unter dem Durchschnittspreis angeboten werden. Damit ist die KVB in Köln vor einiger Zeit schon "angeeckt".

Grüße,
Lalu
Also zunächst einmal haben wir grundsätzlich Vertragsfreiheit und ich kann meine Wohnungen so billig vermieten wie ich mag.
Das kann auch das Finanzamt nicht verhindern.
Das einige Finanzämter zur Verhinderung von Schwarzmieten deutlich ihre Kompetenzen überschreiten und glauben sie könnten Eigentümern Mindestmietpreise vorschreiben ist zwar tatsächlich zur Zeit der Fall, allerdings sehe ich nicht, dass das Vorgehen auch rechtens ist.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.07.19 22:14.

Re: ? zur Doku

geschrieben von: Achszähler

Datum: 10.07.19 22:25

Hallo und Danke für die Info,

Bisher habe ich noch nichts dazu gefunden, aber die Tiefen des Internet sind ja bekanntlich unendlich.

Mit freundlichen Grüßen, Achszähler

Re: SPIEGEL-Artikel dazu von vor 19 Jahren

geschrieben von: Achszähler

Datum: 10.07.19 22:44

Alibizugpaar schrieb:
"Es ging NUR um Einnahmen für das verschuldete Staatswesen."

Leider. Auf der anderen Seite verzichtet der Staat auf Einnahmen. Denn wie immer wieder von den Medien kritisch aufgezeigt wird, können sich Investmentgesellschaften so geschickt verschachtelt aufstellen und dank Rechtsanwälten und Steuerfachexperten so bettelarm rechnen, daß sie bei ihren Millionen- und Milliardengeschäften keinerlei Grunderwerbssteuer zahlen brauchen. EIN Beispiel von vielen.............

Schaun wir und das aus einer anderen Sicht an.
Weshalb können Rechtsanwälten und Steuerfachexperten solche Ratschläge geben ? Weil die entsprechenden " Gestaltungsmöglichkeiten " in den Gesetzen vorhanden sind !
Wer hat diese Gesetze gemacht und beschlossen ? Angehörige politischer Parteien ! Zumindest Vordergründig und dem Anschein nach. " Graf Copy and Paste " wird nicht die einzige Politische Kraft sein, welche Gesezestexte durch Britische Anwaltkanzleien hat formulieren lassen. In TV Magazin Sendungen wird oft genug
aufgedeckt, das Gesetze beinahe Wortgleich den von Lobbisten vorformulierten "Vorschlägen " gleichen.

Alibizugpaar schrieb:
Mit so einem Ansinnen sollte mal der kleine Häuslebauer bei seinem Finanzamt vorsprechen. Oder ein angestellter Normalverdiener sollte mal versuchen seine Steuerpflicht von hier auf die Bahamas zu verlegen zwecks Steueroptimierung. Das System ist so krank. Aber irgendwo her muß ja die zusehends prekäre Gesellschafts-Schieflage zwischen Arm und Reich kommen.

Das System ist krank, richtig ! Es ist so krank und gegen die Menschen ausgerichtet, das eine Partei in Berlin in den Bundestag einziehen konnte, die dort kein vernüftig denkender Mensch sehen wollte.
Ich erspare mit jetzt Hinweise auf das Rentensystem in Östereich, welches nach dt. Politiker Sprech für deutsche Bürger nicht funktionieren kann, weil es hier nicht funktionieren soll !! Dies würde andere Interessen, Riester, etc. tangieren. Die Liste liese sich beliebig verlängern !.

Mit freundlichen Grüßen, Achszähler

Re: keine Billig-Wohnungen.

geschrieben von: Carsten Frank

Datum: 10.07.19 22:45

Die Miete einer Dienstwohnung kann zwischen Null und unendlich liegen.
Eine Differenz zwischen niedriger Miete und dem ortsüblichen Mietspiegel ist dann allerdings als Geldwerter Vorteil zu versteuern.

[www.iww.de]

Danke für den Link.

geschrieben von: Lalu

Datum: 10.07.19 22:49

Soweit ich es in Erinnerung habe, war es wohl auch das Problem des geldwerten Vorteils.

Grüße,
Lalu

Re: Bahn will für ihre eigenen Mitarbeiter Wohnungen bauen

geschrieben von: PeGe

Datum: 10.07.19 23:21

Hallo,
Auch das lässt sich lösen.
1. Aus der Parkfläche ein Parkhaus machen und damit Grundstücksfläche freigeben, bei möglichst höherer Stellfläche.
2. Restliche Fläche zur Wohnbebauung nutzen
3. Zwischen beiden Flächen ein Lärm- und Sichtschutz schaffen.

Fröhliches Schaffen
PG
Oder man meint eine Überbauung der Parkplätze mit aufgeständerter Wohnbebauung.

Re: Danke für den Link.

geschrieben von: Carsten Frank

Datum: 11.07.19 13:47

Einfach gesagt darf ein Arbeitgeber einem neben Geld natürlich auch Sachleistungen zum Gehalt geben - man muss diese dann halt versteuern. Was diese einen kostet hängt also von Steuerbrutto, Steuerklasse, Freibeträgen ab bzw. dem persönlichen Spitzensteuersatz.
Das gilt für Sachleistungen die nicht das eigentliche Geschäft des Arbeitgebers sind.

Was anderes sind Sachleistungen für die der Rabattfreibetrag von 1080€ gilt - das ist z.B. der Fall wenn ein Mitarbeiter eines Autoherstellers einen Neuwagen 5000€ verbilligt bekommt. Davon sind dann 1080€ Rabattfreibetrag und der Restliche Rabatt ist als geldwerter Vorteil anzusetzen.
Oder als anderes Beispiel z.B. wenn ein Mitarbeiter einer Bahn kostenlos (also für 100% Rabatt) oder vergünstigt Fahrkarten bekommt oder ein Brauereimitarbeter seinen Haustrunk sind diese bis 1080€ ebenfalls im Rahmen des Rabattfreibetrag steuerfrei.
Das habe ich gemeint. Es gibt schon viele Beispiele in Ballungszentren, wo auf Supermärkten Wohnungseinheiten nachträglich oben drauf gesattelt werden.

Meine Befürchtung geht dahin, daß man keine Parkplatz-Ebenen aufstocken oder unterkellern kann, wenn künftig weit mehr Stellplätze nachgefragt werden als heute vorhanden. Wenn erst Wohnungseinheiten über einer P&R-Fläche drauf stehen sind Umbauten so gut wie nicht mehr möglich. DAS meinte ich mit zukünftigen Nachfrageentwicklungen. Die Gefahr, daß man aus Kostengründen nur den heutigen Ist-Zustand im Auge hat. Das Problem zu lösen haben dann Generationen nach uns - und die könnten sich bedanken.

Gruß, Olaf

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Re: SPIEGEL-Artikel dazu von vor 19 Jahren

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 11.07.19 14:20

"Schaun wir und das aus einer anderen Sicht an. Weshalb können Rechtsanwälten und Steuerfachexperten solche Ratschläge geben ? Weil die entsprechenden " Gestaltungsmöglichkeiten " in den Gesetzen vorhanden sind !"

Aus dieser Sicht habe ich das auch gemeint. Deshalb schrieb ich ja, daß der Staat auf Einnahmen verzichtet und nicht, daß der Staat um Einnahmen betrogen wird.

Traurig macht mich, daß das auch der Staat ist, der gleichzeitig Kleinrentnern Mahnbescheide verschickt, wenn sie versehentlich 15 EUR zuviel Leistung beziehen.

Gruß, Olaf

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Neue Bahnfahrzeuge? System Bananenreife: Ware reift beim Kunden!
Warum nicht gleich noch Wohnungen für die Pendler / Kunden bauen , damit sie gleich in Bahnhofsnähe wohnen können ! ?
Naja ist es Aufgabe einer privatwirtschaftlichen Aktiengesellschaft kostenlose P&R Parkplätze zu schaffen und zu unterhalten?
Die bestehenden sind doch nur Relikte aus Bundesbahnzeiten. Wenn die Politik solche P&R Parkplätze aus ideologischen Gründen bezüglich Verkehswende und so Firlefanz haben will, soll sie über die Geneinden selber welche schaffen und unterhalten.
Würde ich als Firma ja nicht amders machen, bevor ich für neue Projekte teuer neues Land kaufe, mache ich lieber erstmal eine Aufstellung was ich denn wo so alles schon besitze und was quasi ungenutzt ist.
Alternativ können die Gemeinden ja einen Grundstückstausch anbieten, d.h. die P&R Parkplätze gehen für den Erhalt ins Eigentum der Gemeinden über, und dafür erhält die DBAG im Tausch irgendwo anders auf Gemeindegebiet genau so viel Quadratmeter Bauland daß sie nach belieben mit Mitarbeiterwohnungen bebauen kann.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Re: SPIEGEL-Artikel dazu von vor 19 Jahren

geschrieben von: Achszähler

Datum: 11.07.19 16:36

Hallo Alibizugpaar,

Vmtl. lag es gestern an der vorgerückten Stunde das ich den Sinn deines Beitrags so nicht erkannte. So können wir nun getrost sagen : wir meinen das selbe.

Mit freundlichen Grüßen, Achszähler

P.S. Hier noch ein Grund weshalb - aus meiner Sicht - das Sytem so ist wie es ist : Youtube - Abgeordnetenkorruption - Politiker flüchten vor Reporter [www.youtube.com]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.07.19 16:42.
>Naja ist es Aufgabe einer privatwirtschaftlichen Aktiengesellschaft kostenlose P&R Parkplätze zu schaffen und zu unterhalten?


Kannst Du auch anders sehen: Aldi &Co könnten ohne Parkplätze drumrum sicher einige Märkte zumachen, die DB analog wohl so auch manche Station und damit auch auf Einnahmen verzichten (selbst wenn es nur Stationsentgelte sind).
Niederlausitzer schrieb:
>Naja ist es Aufgabe einer privatwirtschaftlichen Aktiengesellschaft kostenlose P&R Parkplätze zu schaffen und zu unterhalten?


Kannst Du auch anders sehen: Aldi &Co könnten ohne Parkplätze drumrum sicher einige Märkte zumachen, die DB analog wohl so auch manche Station und damit auch auf Einnahmen verzichten (selbst wenn es nur Stationsentgelte sind).

Finde ich auch!

Gleichwohl erfordert die Parkplatzfrage in jedem Fall ein gutes Zusammenspiel zwischen Bahn und Stadt/Kreis/Gemeinde. Da müssen beide an einem Strang ziehen.

Willkommen in der DDR 2.0!

geschrieben von: nietuart

Datum: 11.07.19 18:43

Unfassbar, wer sich keine Wohnung leisten kann hat vielleicht einfach den falschen Job, denkt mal drüber nach! Ich bin es Leid dass Minderleister und Immigranten von meinen hart erarbeiteten Steuergeldern durchgefüttert werden, aber das setzt dem ganzen noch die Krone auf.

Re: Willkommen in der DDR 2.0!

geschrieben von: Tf a.D.

Datum: 11.07.19 18:51

nietuart schrieb:
Unfassbar, wer sich keine Wohnung leisten kann hat vielleicht einfach den falschen Job, denkt mal drüber nach! Ich bin es Leid dass Minderleister und Immigranten von meinen hart erarbeiteten Steuergeldern durchgefüttert werden, aber das setzt dem ganzen noch die Krone auf.
Du zahlst in Deutschland hart erarbeitete Steuergelder? Tja, auch der falsche Job 😂

Re: Willkommen in der DDR 2.0!

geschrieben von: nietuart

Datum: 11.07.19 19:08

Tf a.D. schrieb:
nietuart schrieb:
Unfassbar, wer sich keine Wohnung leisten kann hat vielleicht einfach den falschen Job, denkt mal drüber nach! Ich bin es Leid dass Minderleister und Immigranten von meinen hart erarbeiteten Steuergeldern durchgefüttert werden, aber das setzt dem ganzen noch die Krone auf.
Du zahlst in Deutschland hart erarbeitete Steuergelder? Tja, auch der falsche Job 😂
Hätte ich hartzen sollen, so wie viele Andere hier?

Re: ? zur Doku

geschrieben von: Lupe

Datum: 11.07.19 19:19

@Achsenzaehler

BEi Phöenix und ZDFinfo sind nicht immer alle Sendungen, die ausgestrahlt wurden, auch in der Mediathek nicht zu finden.

So sind einige Interessante Sendungen zum Thema

Umwelt- und Klimaschutz nicht auffindbar. So zum Thema HARPP oder Schwefeldioxid/CO2 und Klima-Erwaermung bzw VErhaeltnis Solara-Flux + kosmische Strahluung, wo es Auffaelligkeiten gibt.

oder das staendige Thema Flüchtlings- und Asylpolitik, wo Einreise via mit gefaelschten Personaldokumenten und Flugzeug erfolgt.

Solche Sendungen werden oft in der Zeit von 09:45 bis 12:00 und dann nach 23:00 bis 04:00. Aber auch WELT24 und N-TV halten sich an diese Reglung. Am Wochenende gibt es solche Informations-Dokumentationen nicht mehr.

Wer Zeit hat, kann das ja einmal beobachten. Selbst bei den nächtlichen Nachrichtensendungen werden andere Informationen verbreitet, als wenn viele das Medium nutzen.

Re: Willkommen in der DDR 2.0!

geschrieben von: Heizer Jupp

Datum: 11.07.19 19:29

nietuart schrieb:
Unfassbar, wer sich keine Wohnung leisten kann hat vielleicht einfach den falschen Job, denkt mal drüber nach! Ich bin es Leid dass Minderleister und Immigranten von meinen hart erarbeiteten Steuergeldern durchgefüttert werden, aber das setzt dem ganzen noch die Krone auf.

Dann geh' doch dahin, wo es deiner Meinung nach besser ist.
Und falle uns hier nicht durch unqualifizierte geistige Diarrhoe auf den Wecker.
Ja an diese Zeiten erinnere ich mich auch noch, in den ganz frühen 90ern, als es hier noch recht dörflich und provinziell war, und es einen Lidl und Plus im Erdgeschoss von Mehrfamilienhäusern gab, quasi ohne eigene Parkplätze.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Re: Willkommen in der DDR 2.0!

geschrieben von: Thomas I

Datum: 12.07.19 03:28

Rietuart schrieb:
Unfassbar, wer sich keine Wohnung leisten kann hat vielleicht einfach den falschen Job, denkt mal drüber nach! Ich bin es Leid dass Minderleister und Immigranten von meinen hart erarbeiteten Steuergeldern durchgefüttert werden, aber das setzt dem ganzen noch die Krone auf.
Deinen Steuergeldern? So primitiv wie du dich hier äußerst bezweifle ich, dass du zu den Nettosteuerzahlern gehörst, insofern jammer hier nicht herum, dass irgendwer von deinen Steuergeldern durchgefüttert wird, mit Glück deckt deine Steuerzahlung mal gerade das was du an Kosten verursachst z.B.durch Nutzung öffentlicher Infrastruktur.
😎



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.07.19 03:28.

Re: SPIEGEL-Artikel dazu von vor 19 Jahren

geschrieben von: Wolfram D.

Datum: 12.07.19 08:21

=RK= schrieb:
Beim Einzug in Mannheim-Neckarau im Herbst 1998 haben wir für eine 3-ZKB-Wohnung DM 805,- Warmmiete bezahlt. Die letzte Mietzahlung im Frühjahr 2017 war nach dem zweiten Verkauf der Wohnungen € 646,-. Macht also eine Steigerung um gut 1/3 in den Jahren und in unserem 18er-Neubau aus den 50er Jahren gab es zum Schluss noch zwei aktive Eisenbahner (Tf, Wgm) und zwei Pensionäre (Tf, Fdl).

Viele Grüße

PS: Auch im März 2017 stand noch Eisenbahnsiedlungsgesellschaft Stuttgart auf dem Kontoauszug.
Ich hoffe, du fällst jetzt nicht um, aber die Steigerung deiner Miete im genannten Zeitraum erfolgte nicht um 1/3, sondern um mehr als die Hälfte (Differenz von 646 EUR zu 805 DM: 459 DM), also ca. um 57%, nicht weit von 2/3 entfernt.
Alles andere hätte mich verwundert, bei den Verhältnissen im Lande.

Gruß
Wolfram

Re: Willkommen in der DDR 2.0!

geschrieben von: Tf a.D.

Datum: 12.07.19 10:23

nietuart schrieb:
Tf a.D. schrieb:
nietuart schrieb:
Unfassbar, wer sich keine Wohnung leisten kann hat vielleicht einfach den falschen Job, denkt mal drüber nach! Ich bin es Leid dass Minderleister und Immigranten von meinen hart erarbeiteten Steuergeldern durchgefüttert werden, aber das setzt dem ganzen noch die Krone auf.
Du zahlst in Deutschland hart erarbeitete Steuergelder? Tja, auch der falsche Job 😂
Hätte ich hartzen sollen, so wie viele Andere hier?
Die richtig Guten zahlen ihre Steuern in Monaco. Aber manchmal müssen die, die meinen, sie seien der Papst, erkennen, dass sie auch nur Kardinäle sind. Ironiemodus aus.

Re: Willkommen in der DDR 2.0!

geschrieben von: nietuart

Datum: 12.07.19 12:27

Thomas I schrieb:
Rietuart schrieb:
Unfassbar, wer sich keine Wohnung leisten kann hat vielleicht einfach den falschen Job, denkt mal drüber nach! Ich bin es Leid dass Minderleister und Immigranten von meinen hart erarbeiteten Steuergeldern durchgefüttert werden, aber das setzt dem ganzen noch die Krone auf.
Deinen Steuergeldern? So primitiv wie du dich hier äußerst bezweifle ich, dass du zu den Nettosteuerzahlern gehörst, insofern jammer hier nicht herum, dass irgendwer von deinen Steuergeldern durchgefüttert wird, mit Glück deckt deine Steuerzahlung mal gerade das was du an Kosten verursachst z.B.durch Nutzung öffentlicher Infrastruktur.
😎
Ich gehöre zu den erfolgreichen Menschen die mehr als 8% ihres verfügbaren Einkommens für den MIV ausgegeben, für den ÖV sind es deutlich weniger als 2%, wäre dessen Leistung besser könnte es andersherum sein. Aber ich sehe nicht ein den Beschäftigten dieses unproduktiven Sektors auch noch Wohnungen zu finanzieren. Es war schon ganz gut dass man vor gut 20 Jahren mit diesem Quatsch aufgehört hat.

Re: Willkommen in der DDR 2.0!

geschrieben von: Thomas I

Datum: 12.07.19 14:53

nietuart schrieb:
Thomas I schrieb:
Rietuart schrieb:
Unfassbar, wer sich keine Wohnung leisten kann hat vielleicht einfach den falschen Job, denkt mal drüber nach! Ich bin es Leid dass Minderleister und Immigranten von meinen hart erarbeiteten Steuergeldern durchgefüttert werden, aber das setzt dem ganzen noch die Krone auf.
Deinen Steuergeldern? So primitiv wie du dich hier äußerst bezweifle ich, dass du zu den Nettosteuerzahlern gehörst, insofern jammer hier nicht herum, dass irgendwer von deinen Steuergeldern durchgefüttert wird, mit Glück deckt deine Steuerzahlung mal gerade das was du an Kosten verursachst z.B.durch Nutzung öffentlicher Infrastruktur.
😎
Ich gehöre zu den erfolgreichen Menschen die mehr als 8% ihres verfügbaren Einkommens für den MIV ausgegeben, für den ÖV sind es deutlich weniger als 2%, wäre dessen Leistung besser könnte es andersherum sein. Aber ich sehe nicht ein den Beschäftigten dieses unproduktiven Sektors auch noch Wohnungen zu finanzieren. Es war schon ganz gut dass man vor gut 20 Jahren mit diesem Quatsch aufgehört hat.
Das besagt noch nicht, dass du Nettosteuerzahler bist. Insofern ist fraglich ob du überhaupt irgendwem was finanzierst was über das hinaus geht, was dir finanziert wird (beispielsweise die Straßen die dein MIV-Vehikel so befährt....).

Re: Wie die Wohnungen so die Trassen

geschrieben von: InterRailer26+

Datum: 13.07.19 18:25

[EDIT: Ergänzung bzw.] Naive Nachfrage eines Nicht-Müncheners: Gab es denn 2001, als die existierenden Bahner-Wohnungen verkauft wurden, im München noch preiswerte Wohnungen die man ohne viel Mühe finden und mieten konnte? Oder war die Suche nach Wohnungen nicht seit Jahrzehnten chronisch schwierig? Hat man also sehenden Auges die Bahner Wohnungen wegverkauft, um dann neuen Mitarbeitern mit einer eher schwierigen Wohnungssuche allein zu lassen? [EDIT Ende]

Das Hin & Her des Wohnungsverkaufs und Neuaufbaus war zu erahnen. Jetzt hat man die vollendete Tatsache - auch wenn es bisher nur der Plan ist, Eisenbahnerwohnungen wieder aufzubauen.

Parallel dazu läuft der Abriss alter Bahnanlagen und die Endwidmung alter Trassen für Radwege und neue Wohnungen, s.a. den gerade diskutierten Thread [ DB beantragt Rückbau ehemaliger Fern-/ Güterbahngleise beim EBA ] im gleichen Forum.
Auch der Verkauf alter Bahnhofsgebäude an Regionalstrecken geht weiter.

Da kann man 1 und 1 zusammenzählen: Das, was mit den Wohnungen vor 20 Jahren relativ kurzfristig durchgeführt wurde, läuft gerade - etwas langsamer - bei den Bahnflächen.
Wetten liegen mir nicht, aber der Tag, an dem man diese Flächen wieder zurück haben möchte ist doch so sicher wie das Amen in der Kirche. Auch wenn wir heute das genaue Datum noch nicht kennen.

Gibt es denn in diesem Tollhaus gar keine Motivation, die Veräußerungen von Gebäuden und Trassen zu stoppen?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.07.19 23:32.

Re: Wie die Wohnungen so die Trassen

geschrieben von: Achszähler

Datum: 14.07.19 14:29

InterRailer26+ schrieb:
Naive Nachfrage eines Nicht-Müncheners: Gab es denn 2001, als die existierenden Bahner-Wohnungen verkauft wurden, im München noch preiswerte Wohnungen die man ohne viel Mühe finden und mieten konnte? Oder war die Suche nach Wohnungen nicht seit Jahrzehnten chronisch schwierig? Hat man also sehenden Auges die Bahner Wohnungen wegverkauft, um dann neuen Mitarbeitern mit einer eher schwierigen Wohnungssuche allein zu lassen?.................

Hallo InterRailer26+,

Ich würde diese Frage eher Bundesweit stellen. Es gab in der damaligen Zeit das " Versprechen " , die Zusage ALLER Parteien, das die Eisenbahnerwohnungen auch nach der Privatisierung in der bisherigen Form weiter bestand haben würden. Da dieses "Versprechen " von politischer Seite eben nicht eingehalten wurde um eben die bereits bezifferten Gewinne für den - durch eben jene Parteien mit zu verantwortenden maroden - Bundeshaushalt zu erzielen, haben die politischen Kräfte , wie du es nennst , sehenden Auges die Eisenbahnerwohungen verhökert. Diesem Beispiel folgende man dann auf Bundesländer und Komunaler Ebene.

Insofern sehe ich die von dir genannten Flächenverkäufe durch das BEV - Bundesbehörde - ebenfalls seit Jahren kritisch. Hier kommt noch erschwerend der politische Unwille hinzu eine für die kommendne Jahrzehnte sinnvolle Bahninfrastruktur zu erhalten.

Mit freundlichen Grüßen, Achszähler

Re: Wie die Wohnungen so die Trassen

geschrieben von: Achsstellkeil

Datum: 15.07.19 08:27

Das Versprechen galt ja nicht für alle Ewigkeit ! Und die 10 Jahresbindungen an soziale Versprechen sind nun einmal abgelaufen ! So schnell sind mal eben 10 Jahre rum !

Re: Willkommen in der DDR 2.0!

geschrieben von: Nemo

Datum: 15.07.19 17:21

Thomas I schrieb:
nietuart schrieb:
Thomas I schrieb:
Rietuart schrieb:
Unfassbar, wer sich keine Wohnung leisten kann hat vielleicht einfach den falschen Job, denkt mal drüber nach! Ich bin es Leid dass Minderleister und Immigranten von meinen hart erarbeiteten Steuergeldern durchgefüttert werden, aber das setzt dem ganzen noch die Krone auf.
Deinen Steuergeldern? So primitiv wie du dich hier äußerst bezweifle ich, dass du zu den Nettosteuerzahlern gehörst, insofern jammer hier nicht herum, dass irgendwer von deinen Steuergeldern durchgefüttert wird, mit Glück deckt deine Steuerzahlung mal gerade das was du an Kosten verursachst z.B.durch Nutzung öffentlicher Infrastruktur.
😎
Ich gehöre zu den erfolgreichen Menschen die mehr als 8% ihres verfügbaren Einkommens für den MIV ausgegeben, für den ÖV sind es deutlich weniger als 2%, wäre dessen Leistung besser könnte es andersherum sein. Aber ich sehe nicht ein den Beschäftigten dieses unproduktiven Sektors auch noch Wohnungen zu finanzieren. Es war schon ganz gut dass man vor gut 20 Jahren mit diesem Quatsch aufgehört hat.
Das besagt noch nicht, dass du Nettosteuerzahler bist. Insofern ist fraglich ob du überhaupt irgendwem was finanzierst was über das hinaus geht, was dir finanziert wird (beispielsweise die Straßen die dein MIV-Vehikel so befährt....).
Also ich zahle auch nur 2% meiner Einnahmen für den ÖPNV. Für den MIV sind es aber 0%. Ich bin auch der Meinung, dass man in meiner Stadt den Autoverkehr abschaffen sollte, denn wenn ich ihn nicht brauche, dann braucht ihn keiner!

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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn.