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Hallo ,

gerade eben hier ein Thema [www.drehscheibe-online.de] habe ich noch folgenden Zeitungsartikel vom 02.07. im Südbahnforum gefunden [www.suedkurier.de] .
Es wäre schön wenn BWegung in die Sache käme .

Gruß Norbert
Das wäre eine schöne Nord-Süd Verbindung. Nur Krauchenwies-Sigmaringen kann ich mir nicht vorstellen. Da fehlt auch mindestens eine Brücke. Und ob dann der Landkreis Sigmaringen mitzieht, wage ich zu bezweifeln. In einem solchen Flächenlandkreis geht genug Geld für die übrige Schülerbeförderung drauf.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.07.19 08:27.
Das hätte wirklich Charme, diese Strecke wieder in Betrieb zu nehmen. Im Binnenverkehr sehe ich allerdings nur Messkirch als Station mit einem gewissen potenziellen Aufkommen. In Krauchenwies liegt der Bahnhof weit von den Wohngebieten entfernt. Aber aus dem Donautal auf direktem Weg an den See - das könnte Fahrgäste anziehen.

Und Krauchenwies - Sigmaringen? "Das Stück Gleis" (Zitat aus dem Artikel) wäre immerhin 9,1 Kilometer lang. Mehrere kleine Brücken müssten wieder errichtet werden und die noch vorhandene Donaubrücke dürfte sich auch nicht ohne "Update" einfach so wieder befahren lassen. Ich habe schwere Zweifel, ob sich hier positiver Nutzen errechnen ließe.

Gruß
Jörn.

Wenn in Indien ein Zug um 16 Uhr 31 abfahren soll, dann fährt er um 16 Uhr 31.

In Deutschland fährt er wegen einer Weichenstörung um 18 Uhr 4 und zwar in umgekehrter Wagenreihung und nicht nach Hannover, sondern nach Luckenwalde.

(Dieter Nuhr)

Hi Jörn,

bezüglich des abgebauten Streckenteils nach Sigmaringen:

Immerhin liegen auf der Donaubrücke noch die Schienen, die ansonsten ja abgebaut sind


http://pics.scanditrain.de/2019/Donaubruecke_01.jpg

http://pics.scanditrain.de/2019/Donaubruecke_02.jpg


___________________________________________________________________________

Auch der Streckenverlauf im Wald ist zumindest noch erkennbar:

http://pics.scanditrain.de/2019/Donaubruecke_03.jpg


_____________________________________________________________________

Das ist eine der zwei Brücken der heutigen Ablachtalbahn, im Bereich, in dem die Streckengleise der heutigen Ablachtalbahn und der Strecke nach Sigmaringen parallel bis Krauchenwies gelaufen sind. Die heutige Ablachtalbahn nutzt hier eigentlich die Trasse, die früher nach Sigmaringen ging. Also: das linke (bestehende) Gleis führte früher nach Sigmaringen, recht, wo die Gleise fehlen, lief früher die Strecke nach Mengen.

http://pics.scanditrain.de/2019/Donaubruecke_04.jpg


Nein, ich glaube auch nicht, dass diese Strecke jemals jemand wieder aufbaut. Aber die bestehende Ablachtal zu reaktivieren, das gäbe eine tolle digonale Ulm - Radolfzell.

http://www.scanditrain.de/scanditrain-banner.gif




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.07.19 21:24.
Hallo Siegfried ,

wenn man da wirklich eine Diagonale Donautal - Radolfzell schaffen möchte müssten vor allem die Bahnübergänge technisch gesichert werden bzw. erneuert werden . Denn mit örtlichen Fahrgästen kann man auf der Strecke kaum rechnen . Krauchenwies und Meßkirch sind eher nach Sigmaringen (Kreisstadt) orientiert als nach Mengen (was ist dort ?) oder Stockach und Radolfzell .
Eine Chance im Planverkehr sehe ich höchstens wenn die Strecke Mengen - Schwackenreute auf 120 km/h und Schwackenreute - Stockach auf 90 km/h ertüchtigt wird .
Dann könnte man die RE Ulm - Sigmaringen in Mengen flügeln . Für einen Nahverkehr sehe ich außer vielleicht zwischen Stockach und Hoppetenzell keinen Bedarf .
Einen Wiederaufbau zwischen Krauchenwies und Sigmaringen kann ich mir kaum vorstellen . Ich habe die Strecke mehrfach besucht [www.drehscheibe-online.de] und auch schon seit 1985 . Selbst wenn die Trasse nach 50 Jahren noch nicht entwidmet sein sollte halte ich einen Wiederaufbau für schwierig .
Aber es muss ja nicht immer täglicher Planverkehr sein . Auch nach Pfullendorf und Bad Wurzach fuhren jahrzehntelang keine planmäßigen Reisezüge aber heute läuft es gut .
DSCI1000.JPG
Bad Wurzach 19.05.2019
DSCI1005.JPG
Einfahrt Altshausen Richtung Pfullendorf im 798 652 am 19.05.2019

Viele Grüße Norbert
Oh, Siegfried,
da hat ja (außer mir...) noch jemand die alte Strecke mal abgewandert - so weit das noch geht :-).

Irgendwie macht Eisenbahn-Archäologie auch Spaß - wenn man genug Zeit hat. Bis ich die Spuren des Bahnhofs Josefslust gefunden habe...

Gruß
Jörn.
Eine direkte Verbindung nach Sigmaringen wäre vermutlich einfacher, schneller und günstiger mit einer neu zu bauenden Mengener Umgehungskurve vor Ennetach zu bekommen.

Krauchenwies - Sigmaringen ist der Bus unschlagbar

geschrieben von: Jörn

Datum: 11.07.19 11:29

So gerne ich mal wieder durch den Wald der Ludwigslust fahren würde:
Ich denke, hier ist jegliche Spekulation überflüssig. Von Krauchenwies (Rathaus) kommt man bereits heute mit dem 500er Bus stündlich in gut 10 Minuten nach Sigmaringen an den Bahnhof. Dazwischen gibt es noch Fahrten mit einmal Umsteigen, die auch nur eine Viertelstunde brauchen.

Wenn man dann nach der Wiedereröffnung der Ablachtalbahn den Krauchenwieser Bahnhof mit Bussen gut anbindet, dürfte allen Verkehrsbedürfnissen gedient sein.

Gruß
Jörn.
Hallo,

der Unterschied zwischen der Strecke Stockach - Mengen und den Strecken nach Bad Wurzach und Pfullendorf ist, dass die Strecke Stockach-Mengen bis auf den einen Güterkunden in Krauchenwies faktisch ohne Verkehr. Die Strecke wurde zwar 2009 und 2010 aus Mitteln des Konjunkturoaketes II saniert, ist aber seit Ende 2018 zwischen Sauldorf und Stockach unbefahrbar. Dort ist der Bahndamm nicht mehr stabil und muss saniert werden. Das dürfte auch der Grund sein, warum die Ablachtalbahn GmbH die Strecke jetzt verkaufen will, denn eine gewidmete Strecke muss auch betriebsbereit gehalten werden, das kann sonst sehr viel ärger mit der BNetzA geben, wenn ein EVU eine Trasse anmelden sollte. Da Sanierung des Bahndamms dürfte nicht ganz billig werden, mit ein bisschen stopfen ist es da nicht getan.

Die Strecken nach Pfullendorf und Bad Wurzach existieren wegen dem nicht geringen Güterverkehr auf beiden Strecken noch. In Pfullendorf gibt es das KV-Terminal von ehemals Alno Küchen und in Ostrach wird gerade ein Neues KV-Terminal gebaut. Die Strecke nach Bad Wurzach hat bis 2016 vom Güterverkehr zu den Verallia Deutschland Glaswerken gelebt.

Da bist du nicht auf der Höhe der Zeit

geschrieben von: Jörn

Datum: 11.07.19 20:49

Der letzte planmäßige Güterzug zum Container-Terminal in Pfullendorf fuhr 2002.

Danach gab es dort lange gar nichts. Seit ein paar Jahren wird sporadisch Holz von Burgweiler abgefahren. Das gilt auch für Altshausen, aber das ist ja quasi außer Konkurrenz, weil an der KBS 766 liegend.

Gruß
Jörn.
Eine neu zu bauende Mengener/Ennetacher Umgehungskurve dürfte aber umsteigefreie Verbindungen vom Radolfzell nach Sigmaringen ermöglichen, was für den überregionalen Verkehr durchaus passender sein wird als ein Umstieg in Krauchenwies auf den Bus. Ein Neubau der Bahn durch den Wald von Josefslust halte ich auch für Illusion, aber eine Umgehungskurve bei Mengen dürfte ein deutlich besseres Kosten-Nutzen-Verhältnis ergeben.

Re: Krauchenwies - Sigmaringen ist der Bus unschlagbar

geschrieben von: Tf a.D.

Datum: 11.07.19 22:02

Dann kannste auch in Mengen Kopf machen
Hallo ,

hatten und haben sind zwei verschiedene Dinge .
Als ich 1983 in Pfullendorf arbeitete war wirklich so viel los dass die Güterwagen teilweise auf dem Streckengleis Richtung Schwackenreute und in Burgweiler abgestellt werden mussten . Noch in den 1990 er Jahr war zeitweise eine Köf 3 in Pfullendorf stationiert . Der Güterverkehr nahm später ab und wurde Anfang der 2000 er Jahre ganz eingestellt .
Nach Bad Wurzach fährt auch heute noch ein Güterzug . Freitags von Blaubeuren Merkle hin und Samstag zurück .
An der Ablachtalbahn wurde in den 1980 er Jahren das Kieswerk Schwackenreute gebaut welches auch ordentliches Schienenverkehraufkommen hatte . Auch baute die TEGO in Sauldorf ein neues Werk welches auf der Schiene bedient werden sollte . Aus diesem Grund wurde ja auch die Strecke Meßkirch - Krauchenwies wiedereröffnet . Ich denke ohne dieses Werk würden heute zwischen Krauchenwies und Stockach keine Schienen mehr liegen .
Daneben gab es damals noch die ZG Raiffeisen in Meßkirch und eine Kohlehändler in Göggingen der manchmal Fc Wagen bekam .

Ach ja , der Bahndamm bei Stockach . Vor 10 Jahren alles neu gemacht und plötzlich nicht mehr stabil . Da lachen ja die Biber !

Gruß Norbert

PS.: Der Wiederaufbau Krauchenwies - Sigmaringen wäre wohl eine unnötige Investition . Wenn man die Strecke Stockach - Mengen gut ertüchtigt kann man auch dort Kopf machen wenn es wirklich Direktzüge Stockach - Tübingen geben sollte . Wie Jörn schon schrieb ist der Bus ja eine sehr gute Alternative . Aber bis dahin warten wir erstmal auf den Ausflugsverkehr 2020 !
Scan_20190505 (14).jpg

Re: Krauchenwies - Sigmaringen ist der Bus unschlagbar

geschrieben von: ulrich

Datum: 12.07.19 06:28

Kopf machen ist ein Zeitfresser falls man nicht sowieso Anschlüsse abwarten muss. Ein ganz anderes Problem wäre die zusätzliche Belegung der eingleisigen Strecke bis Sigmaringen.

Ulrich

Re: Krauchenwies - Sigmaringen ist der Bus unschlagbar

geschrieben von: Jörn

Datum: 12.07.19 08:59

ulrich schrieb:
Kopf machen ist ein Zeitfresser falls man nicht sowieso Anschlüsse abwarten muss. Ein ganz anderes Problem wäre die zusätzliche Belegung der eingleisigen Strecke bis Sigmaringen.
Dann könnte man ja das Kreuzungsgleis in Sigmaringendorf wieder einbauen. Okay - war nicht ernst gemeint.

Aber je nach Fahrplangestaltung fehlt auch in Mengen eine Bahnsteigkante, aber die fehlt ggf. sowieso, wenn man die Ablachtalbahn wieder in Betrieb nehmen will.

Gruß
Jörn.

Re: Krauchenwies - Sigmaringen ist der Bus unschlagbar

geschrieben von: Tf a.D.

Datum: 12.07.19 10:29

Man kann in Mengen sicherlich an einen der beiden Stumpen eine Bahnsteigkante unterbringen. Und in die Stumpen komme ich kreuzungsfrei hinein.