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Re: Richtig machen

geschrieben von: Tf a.D.

Datum: 09.07.19 22:24

Traumflug schrieb:
Staatsbahn schrieb:
Warum stellt man denn nicht alle Fahrpersonale gleich direkt beim Land an?
Weil dann der Wettbewerb weg fällt. Ohne Wettbewerb haben die Menschen keinen Ehrgeiz. Ohne Ehrgeiz werden Menschen faul. Faule Menschen sind teuer und unzuverlässig.

Ein Preis-Wettbewerb ist natürlich nicht die einzige Möglichkeit, Ehrgeiz auszulösen. Aber eine, die in unserem aktuellen Gesellschafts-Selbstverständnis relativ gut funktioniert.
Wettbewerb bitte auch bei Polizei und Feuerwehr, Finanzamt und so weiter. Alles faule Menschen ohne Ehrgeiz.

Re: Richtig machen

geschrieben von: Tf a.D.

Datum: 09.07.19 22:49

Es gab einmal eine Zeit, da haben Arbeitgeber Beschäftigte als ihr hohes Gut angesehen. Es wurden extra Wohnsiedlungen errichtet, Erholungsheime gegründet, Pensionskassen eingeführt, Betriebskindergärten vorgehalten und vieles mehr. Selbst für deren Angehörige wurde gesorgt. Selbst gegenüber pensionierte Senioren verspürten die Unternehmen eine gewisse Fürsorgepflicht. Man war stolz auf Tradition. Und heute? Personal ist nur noch ein unliebsamer Kostenfaktor mit dem bei Ausschreibungen gepokert wird. Ich sehe es mit Freuden, wenn diese "Geiz ist Geil Methoden", andere sagen "Wettbewerb", langsam scheitern.

Oha... falscher Minister.

geschrieben von: Der Zeuge Desiros

Datum: 09.07.19 23:33

märchenerzähler schrieb:
Auch von Herrmann, der ja dies als erster Verbreitete...
...vor dem Hintergrund das damals Herrmann groß tönte...
Dazu hat Herrmann mehrmals lautstark gejubelt...

Hallo,

Herrmann war aber der bayerische Verkehrsminister. Falls der in Baden-Württemberg gemeint ist: der heißt seit immerhin 8 Jahren Hermann.

Viele Grüße

Heiko

http://www.desiro.net/Signatur-Wichtig2.jpg

Re: Was wollt ihr denn?

geschrieben von: dt8.de

Datum: 10.07.19 00:26

Bronnbach Bhf schrieb:
Ja und? Das ist ein Grundrecht in einem Rechtsstaat, eine solche Entscheidung durch ein Gericht auf ihre Rechtmäßigkeit überprüfen zu lassen. Und das Gericht hat die Entscheidung von Baden-Württenberg, die DB bei der Vergabe auszuschließen bestätigt. Das OLG hat mit seinem Urteil die Wirksamkeit von Bedingungen, Reglementierungen etc. in den Auschreibungsunterlagen bestätigt. Man kann also sehr wohl betriebliche Anforderungen (keine Kurzwenden, Personalpuffer XY%) in der Ausschreibung als harte wirksame Bedingung festschreiben. Genau darum ging es mir in meiner Kritik.
Nicht ganz richtig, Gerichte entscheiden nur Einzelfälle.
Hier hat das Gericht entschieden, dass die Kriterien in diesen Ausschreibungen so zulässig waren. Daraus kann man nicht schließen, dass jede Anforderung als Bedingung zulässig ist. Es gibt nämlich auch genug Bedingungen, aufgrund derer Ausschreibungen schon als unzulässig erklärt wurden.

http://www.fahrzeuglisten.de/signlogo.php

Stuttgart 21 Schluss!

Re: Oha... falscher Minister.

geschrieben von: dt8.de

Datum: 10.07.19 00:29

Hallo,

Der Zeuge Desiros schrieb:
märchenerzähler schrieb:
Auch von Herrmann, der ja dies als erster Verbreitete...
...vor dem Hintergrund das damals Herrmann groß tönte...
Dazu hat Herrmann mehrmals lautstark gejubelt..
Herrmann war aber der bayerische Verkehrsminister. Falls der in Baden-Württemberg gemeint ist: der heißt seit immerhin 8 Jahren Hermann.

Herrmann war in Bayern Innenminister, nicht Verkehrsminister. Allerdings ist in Bayern der Innenminister für den Verkehr zuständig, insofern nicht ganz falsch.

http://www.fahrzeuglisten.de/signlogo.php

Stuttgart 21 Schluss!
(Dieser Beitrag enthält keinen Text)


Für mehr Niveau auf DSO!


[www.bahn-fuer-alle.de]


Alle von mir verfassten Beiträge geben ausschließlich meine persönliche Meinung wieder. Diese muss nicht identisch sein mit der des Unternehmens DB AG.

Re: Die Decke ist zu klein

geschrieben von: De David

Datum: 10.07.19 01:24

Um 4 Uhr bin ich so gut wie nie wirklich dienstfähig... das könnte ich in den lezten Jahren an 2 Händen abzählen. Aber wenn es sein muss muss es halt sein, das muss man als Lokführer halt können, zu jeder noch so unmöglichen Zeit die geforderte Leistung bringen.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Re: Ziel ist ínsgeheim die Landesbahn BW

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 10.07.19 08:29

ThomasR schrieb:
Der Lokführer hat eine Fahrerlaubnis für Deutschland, eine Baureihenberechtigung und Streckenkenntnis. Damit darf er fahren.
Darf ich dich bei der nächsten EBA-Kontrolle zitieren? Lockert die Stimmung bestimmt ungemein auf...

MfG

"Damit auch ich was zu meckern habe: Ich finde immer die künstliche Dampfentwicklung durch Abblasen an den Zylindern fürchterlich. Sicher gibt das für den ambitionierten Laien tolle Fotos, den Sound jedoch zerstört es vollkommen. :-("

Facebook-Fundstück...

[m.facebook.com]

aus aktuellem Anlass :-(: [www.youtube.com]

Re: Die Decke ist zu klein

geschrieben von: Brennersee

Datum: 10.07.19 09:45

Da gebe ich dir vollkommen Recht. Du musst um 4 Uhr genauso dienstfähig sein, wie 22 Stunden später um 2 Uhr in der Nacht.

Denkst Du drüber nach was Du schreibst?

Grüße vom Brennersee http://up.picr.de/30448216zl.jpg

Re: Die Decke ist zu klein

geschrieben von: E44

Datum: 10.07.19 12:43

Der Bahnbetrieb wird ausgeschrieben , Dazu gehört dass der Anbieter das nötige Personal stellt. Oder will das Land in Zukunft auch Ersatzpiloten einstellen wenn die Lufthansa Personalprobleme hat?

Re: Die Decke ist zu klein

geschrieben von: D 2027

Datum: 10.07.19 13:32

Brennersee schrieb:
An wirklich erholsamen Schlaf ist da nicht mehr zu denken. Mache den den Dienst mal ein paar Monate, dann reden wir weiter.
Seltsam, es gibt Menschen bei der Eisenbahn die machen solche Dienste schon Jahrzehnte. Deren Dienstbezeichnung ist u.a. Notfallmanager oder Signaltechniker. Und auch außerhalb der Eisenbahn sind solche Arbeitsbedingungen durchaus nicht selten anzutreffen; was glaubst Du wohl wie der ärztliche Notdienst auf dem Land oder der städtische Bauhof organisiert ist? Alles Arbeitnehmer wie Du und ich, die - vorsicht jetzt wird es ganz doll - solche Rufbereitschaftsdienste normalerweise sage und schreibe eine Woche am Stück - in der man auch noch nüchtern bleiben muss; das ist wirklich Sch.... - machen.

Nur einige wenige Mitarbeiter einer ganz besonders vermeintlich privilegierten Berufsgruppe hier in unserem Forum sind angeblich nicht dazu in der Lage weil sie ständigen "Druck vor dem Anruf" im Kopf haben... wirklich seltsam! Wobei das mit dem Druck im Kopf glaube ich bei denen gern...

Erik

P.S. Ach ja, die Bestatter die morgens um drei zum PU kommen arbeiten auch so und haben vorher ganz normal im Bett gelegen! Ohne Druck im Kopf...

"Der Bierzeltfrosch hört gern Ernst Mosch und sagt zu seiner Fröschin: Wenn Du Durst hast, lösch ihn!"

Wiglaf Droste (1961 - 2019)

Re: Die Decke ist zu klein

geschrieben von: Christian Snizek

Datum: 10.07.19 13:38

D 2027 schrieb:
Brennersee schrieb:
An wirklich erholsamen Schlaf ist da nicht mehr zu denken. Mache den den Dienst mal ein paar Monate, dann reden wir weiter.
Seltsam, es gibt Menschen bei der Eisenbahn die machen solche Dienste schon Jahrzehnte. Deren Dienstbezeichnung ist u.a. Notfallmanager oder Signaltechniker. Und auch außerhalb der Eisenbahn sind solche Arbeitsbedingungen durchaus nicht selten anzutreffen; was glaubst Du wohl wie der ärztliche Notdienst auf dem Land oder der städtische Bauhof organisiert ist? Alles Arbeitnehmer wie Du und ich, die - vorsicht jetzt wird es ganz doll - solche Rufbereitschaftsdienste normalerweise sage und schreibe eine Woche am Stück - in der man auch noch nüchtern bleiben muss; das ist wirklich Sch.... - machen.

Nur einige wenige Mitarbeiter einer ganz besonders vermeintlich privilegierten Berufsgruppe hier in unserem Forum sind angeblich nicht dazu in der Lage weil sie ständigen "Druck vor dem Anruf" im Kopf haben... wirklich seltsam! Wobei das mit dem Druck im Kopf glaube ich bei denen gern...

Erik

P.S. Ach ja, die Bestatter die morgens um drei zum PU kommen arbeiten auch so und haben vorher ganz normal im Bett gelegen! Ohne Druck im Kopf...
Wofür gibt es gleich noch mal Tarifverträge und Arbeitszeitgesetze für Fahrpersonale?

Wer schreibt, der bleibt - wer es lesen muss, bleibt länger!

Schaut doch mal vorbei: [www.mec-dreilaendereck-loerrach.de]

Re: Die Decke ist zu klein

geschrieben von: D 2027

Datum: 10.07.19 13:46

Christian Snizek schrieb:
Wofür gibt es gleich noch mal Tarifverträge und Arbeitszeitgesetze für Fahrpersonale?
Weiss ich nicht, alle anderen angeführten Berufe haben garantiert (die haben mit Sicherheit noch nicht einmal Arbeitsverträge) auch keine und können damit gut leben. Das ist halt so in unserem Land, dass solch tolle Erungenschaften nur ganz besondere Personen genießen.

Oh Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!

Erik

P.S. Kleiner Tip: Tarifverträge kann man entsprechend aushandeln, an Rufbereitschaftsdienste anpassen und es gibt viele Möglichkeiten diese arbeitszeitgesetzkonform zu formulieren. Aber in unserem Fall dürfte das eher mal wieder wie jedes Mal eine Sache des Wollens sein...

"Der Bierzeltfrosch hört gern Ernst Mosch und sagt zu seiner Fröschin: Wenn Du Durst hast, lösch ihn!"

Wiglaf Droste (1961 - 2019)
Moin,

kann man doch durchaus machen, auch ohne Anstoß vom Land. Aber auf diese Idee kommt ja nicht, weil Sie Geld kostet. Auf der anderen Seite, hat man gerade in NRW, auch selber eine gewisse Schuld zu tragen, da es so gewollt war, das die Mitarbeiter unflexibler werden.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]

Re: Die Decke ist zu klein

geschrieben von: De David

Datum: 10.07.19 14:28

Ja und? Wo ist das problem? Man kann sich ja auch mittags nochmal hinlegen, wenn bis 12 kein Anruf gekommen ist.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Re: Die Decke ist zu klein

geschrieben von: Christian Snizek

Datum: 10.07.19 14:29

D 2027 schrieb:
Christian Snizek schrieb:
Wofür gibt es gleich noch mal Tarifverträge und Arbeitszeitgesetze für Fahrpersonale?
Weiss ich nicht, alle anderen angeführten Berufe haben garantiert (die haben mit Sicherheit noch nicht einmal Arbeitsverträge) auch keine und können damit gut leben. Das ist halt so in unserem Land, dass solch tolle Erungenschaften nur ganz besondere Personen genießen.

Oh Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!

Erik

P.S. Kleiner Tip: Tarifverträge kann man entsprechend aushandeln, an Rufbereitschaftsdienste anpassen und es gibt viele Möglichkeiten diese arbeitszeitgesetzkonform zu formulieren. Aber in unserem Fall dürfte das eher mal wieder wie jedes Mal eine Sache des Wollens sein...
Was andere haben und was nicht, interessiert hier erst mal niemand. Mach dich mal bitte schlau über so Kleinigkeiten wie "max. Dienstlänge/Schichtlänge" oder "Lenk- und Ruhezeiten" um nur mal zwei Beispiele aufzuführen. Das was du verlangst ist im Prinzip nichts anderes als personalseitige Ausbeute oder moderne Sklaverei, da kannst dich mit "User David" zusammentun und ihm die Hände schütteln. Es gibt schlicht (Bundes-)Gesetze, die unumgänglich einzuhalten sind und mit einer (Telefon-)Bereitschaft ab 04.00 h am Morgen und einem anschl. Fahrdienstauftrag ab 15.00 h bis 01.00 h sprengst alles bisher Dagewesene. Ich möchte nicht in der Haut des Kollegen stecken, wenn es da zu einem Signalfall kommt oder muss ich jetzt die Erinnerung von Mannheim von vor ein paar Jahren zurückholen (auch wenn da noch andere Umstände eine Rolle spielten)?

Wer schreibt, der bleibt - wer es lesen muss, bleibt länger!

Schaut doch mal vorbei: [www.mec-dreilaendereck-loerrach.de]

Re: Die Decke ist zu klein

geschrieben von: De David

Datum: 10.07.19 14:40

Wenn in den Bedingungen zum Job steht daß man binnen einer festgelegten Zeit am Dienstort sein muss, dann ist das so. Wenn mans nicht auf die Reihe bekommt, gibt's halt beim wiederholten male vom Chef eine ins Genick, wie überall auch sonst wenn man dauernd zu spät zur Arbeit kommt.

Es geht ja drum daß der Zug nicht ausfällt, mehr nicht, ob du da voll verpennt mit falschrum anlegtem Hemd und offenem Hosenstall aufschlägst, ist doch egal, du sollst so schnell es geht auf den Karren hocken und fahren, mehr verlangt niemand.

Und wenn man nicht eingesetzt wird, ist die Zeit ja nicht verloren, man kann daheim alles mögliche machen und hat dann am freien Tag nichts mehr zu tun und mehr Zeit. Ich weiß ja nicht wie unkreativ andere leite sind, aber ich kann mich daheim ewig beschäftigen (auch weil ich vor lauter normaler Arbeit kaum zu was komme und überall angefangene Sachen rum liegen), wenn dir zeit dann auch noch bezahlt wird, umso besser.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Re: Die Decke ist zu klein

geschrieben von: Brennersee

Datum: 10.07.19 14:58

Nach fast dreißig Jahren im Wechseldienst mit unzähligen Bereitschaften, bei denen oft genug das einzige was mit der Ursprungsschicht übereinstimmte das Datum war, hab ich solche Kommentare nicht mehr nötig.

D 2027 schrieb:

Oh Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!


Danke, das war's für mich in der Diskussion.

P.S.: Nein ich ich hab keine dünne Haut, und ja, ich mache meine Arbeit trotz aller Unwägbarkeiten immer noch gerne.

Grüße vom Brennersee http://up.picr.de/30448216zl.jpg

Re: Die Decke ist zu klein

geschrieben von: De David

Datum: 10.07.19 15:01

@D 2070, manche stellen sich halt einfach an... arbeiten bei der Eisenbahn und hätten am liebsten jeden Tag Büroarbeitszeiten...

Anderswo gibt's volle 24h Bereitschaften, d.h. sobald das Telefon klingelt geht's los mit der Arbeit, ohne wenn und aber. Klappt auch.

Und das Gesetz interessiert in dem Fall nicht, da es nur Arbeitszeit begrenzt in der auch richtig gearbeitet wird, weswegen die Eisenbahnen ja die Künststückchen mit "Schutzwürdiger Arbeitszeit" und AU / TU (Arbeits- / Tätigkeits-unterbrechung) macht, um Schichten weit über den Grenzen des Arbeitszeitgesetztes basteln zu können, wo man zwar 13h Dienst hat aber nur 8 davon arbeitet.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Schliesse mich an - habe fertig.

geschrieben von: Christian Snizek

Datum: 10.07.19 15:14

Brennersee schrieb:
Nach fast dreißig Jahren im Wechseldienst mit unzähligen Bereitschaften, bei denen oft genug das einzige was mit der Ursprungsschicht übereinstimmte das Datum war, hab ich solche Kommentare nicht mehr nötig.

D 2027 schrieb:
Oh Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!


Danke, das war's für mich in der Diskussion.

P.S.: Nein ich ich hab keine dünne Haut, und ja, ich mache meine Arbeit trotz aller Unwägbarkeiten immer noch gerne.
No further Text.

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