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Also ich habe seit 12 Jahren kein Auto, vorher S-Klasse. 18 Jahre lang! Es geht auch ohne, auch für Natürschützer!

Re: Rolle der Häfen in Lübeck und weiteres

geschrieben von: Stefan Höfel

Datum: 09.07.19 15:52

Hallo Sebastian,

das mit dem Konstinkai wurde auf der Stadtteilkonferenz St. Gertrud vor einigen Wochen gesagt.

Du führst an, dass beim Bau einer neuen Herrenbrücke der Verkehr während des Neubaus ins Stocken gekommen wäre. Das stimmt zwar, aber man lent nichts daraus, denn jetzt werden bereits vor dem Bau der FFBQ Bahnstrecken "verändert", um es harmlos auszudrücken.
Das kann es nun auch nicht sein. Weil Dänemark einen Tunnel will, fahren keine Züge mehr nach ...

"Natürlich" gibt es verschiedene Budgets im Haushalt. Und "natürlich" wird mit dem Geld aus dem Verkehrshaushalt keine Wohnung gebaut.
Aber wenn man im nächsten, übernächsten,... Haushalt die Gelder entsprechend anders auf die Ressorts verteilt, dann geht das schon.
Man/frau muss aber auch wollen.

MfG aus L.....
Stefan

Re: Rolle der Häfen in Lübeck und weiteres

geschrieben von: Sebastian Berlin

Datum: 09.07.19 16:12

Zitat
Hallo Sebastian,

das mit dem Konstinkai wurde auf der Stadtteilkonferenz St. Gertrud vor einigen Wochen gesagt.
Mich würde da tatsächlich die Quelle interessieren. Mir ist bewusst, dass es einen neuen Hafenentwicklungsplan geben soll. Aber zunächst einmal gehe ich davon aus, dass in den nächsten Jahren - wie gehabt - dort Umschlag stattfinden wird, da sich Rodenberg, von denen der Kai ja betrieben wird, bisher nicht zu einer Aufgabe geäußert hat. Die Stadt Lübeck hat hierauf ja nur bedingt Einfluss.

Zitat
Du führst an, dass beim Bau einer neuen Herrenbrücke der Verkehr während des Neubaus ins Stocken gekommen wäre.
Über die Herreninsel hätte nichts fahren können, da dort einfach kein Platz ist. Man hätte die alte Brücke abreißen und anschließend eine neue Brücke bauen müssen. Damit wäre der gesamte Verkehr auf dieser Strecke verlagert worden über Bad Schwartau. Das wäre also die gleiche Situation wie bei der Hinterlandanbindung gewesen.

Zitat
Weil Dänemark einen Tunnel will, fahren keine Züge mehr nach ...
Nein. Weil einige in Deutschland die Züge nicht wollen, fahren keine Züge über Lübeck mehr nach...

Gruß Sebastian

Re: Rolle der Häfen in Lübeck und weiteres

geschrieben von: Stefan Höfel

Datum: 09.07.19 18:29

Moin Sebastian,

Aussagen von Lübeck Port Authority bzgl. Lübeck 2040!

Also, dass bald keine "Toastbrote" mehr fahren, weil Dänemark schon neue Strecken baut, liegt doch nicht an Deutschland.

Würde es keine FFBQ-Planung geben, dann würde auch nicht über Busse "auf" der Bäderbahn nachgedacht werden.

MfG aus L.....
Stefan

Re: Rolle der Häfen in Lübeck und weiteres

geschrieben von: Sebastian Berlin

Datum: 09.07.19 18:50

Stefan Höfel schrieb:
Also, dass bald keine "Toastbrote" mehr fahren, weil Dänemark schon neue Strecken baut, liegt doch nicht an Deutschland.

Würde es keine FFBQ-Planung geben, dann würde auch nicht über Busse "auf" der Bäderbahn nachgedacht werden.
Moin,

die EC fahren bald nicht mehr über Puttgarden, da sich non-stop über Jütland mehr Kapazitäten anbieten lassen als via Fähre mit Bauarbeiten auf dänischer Seite.

Und das die Busse ggf. länger fahren werden als angedacht liegt daran, dass es in Deutschland immer noch nicht mit dem Bau losgeht. Klar, ohne Planung der FBQ würde man dort auch langfristig immer noch mit Lint fahren ohne je eine Durchbindung nach Hamburg zu bekommen.

Gruß Sebastian

Re: [SH/DK] Darum klagt der Nabu gegen den Belttunnel

geschrieben von: JoergAtDSO

Datum: 09.07.19 19:31

Hallo,

ETLA schrieb:
Zitat:
5. wo bleibt der "Aufschrei" der steuerzahlenden Fehmarnbeltfreunde; die letzten kalkulierten Baukosten erinnern mich an Stuttgart...
Der Tunnel wird alleine von den Dänen finanziert, ebenso wie die dänische Hinterlandanbindung. Die Dänen stehen hinter diesem Projekt, da sie schon die ähnlichen Querungen über den Großen Beld und den Öresund kennen.

Der deutsche Steuerzahler muss nur die Hinterlandanbindung auf deutscher Seite zahlen. Diese ist relativ günstig zu realisieren, denn sie führt durch dünnbesiedeltes flaches Land. Daher hat sie auch ein sehr gutes Nutzen-Kosten-Verhältnis.

Viele Grüße
Jörg

Re: [SH/DK] Darum klagt der Nabu gegen den Belttunnel

geschrieben von: ETLA

Datum: 09.07.19 20:49

Moin,
ich habe keine Summe genannt: die neuesten Kalkulationen, nur für die Hinterlandanbindung mit Fehmarnsund Brücke, bewegen sich auf 3 Milliarden € zu. Klar, das machen wir aus der "Portokasse"! Im Schienenbereich haben wir dringendere Baustellen: z.Bsp. den Knoten Hamburg endlich "flüssig" machen.
JoergAtDSO schrieb:
Hallo

ETLA schrieb:
Zitat:
5. wo bleibt der "Aufschrei" der steuerzahlenden Fehmarnbeltfreunde; die letzten kalkulierten Baukosten erinnern mich an Stuttgart...
Der Tunnel wird alleine von den Dänen finanziert, ebenso wie die dänische Hinterlandanbindung. Die Dänen stehen hinter diesem Projekt, da sie schon die ähnlichen Querungen über den Großen Beld und den Öresund kennen.

Der deutsche Steuerzahler muss nur die Hinterlandanbindung auf deutscher Seite zahlen. Diese ist relativ günstig zu realisieren, denn sie führt durch dünnbesiedeltes flaches Land. Daher hat sie auch ein sehr gutes Nutzen-Kosten-Verhältnis.

Viele Grüße
Jörg
Hallo Jörg,
Du schreibst leider nur Halbwahrheiten oder Märchen, je nach Betrachtungsweise.
Die dänische Betreibergesellschaft nimmt für den Bau Kredite auf. Damit die Banken das Geld zu erträglichen Zinsen geben, gibt Bürgschaften vom dänischen Staat.
Dazu bekommen die Dänen Zuschüsse aus der EU, also auch aus unseren Steuergeldern.
Wie Du richtig schreibst, wird nicht nur der Tunnel durch die Mauteinnahmen abbezahlt, sondern auch im Gegensatz zu Deutschland, die dänische Hinterlandanbindung.
Getilgt werden diese Kredite und Zinsen durch die Mauteinnahmen.
Da zahlen also auch Deutsche, Schweden usw.
Sind die Kredite getilgt, fließen weiterhin alle Mauteinnahmen nach Dänemark.
Der dänische Steuerzahler zahlt also nur den kleinen Anteil der EU Gelder und der dänische Staat wird durch den Tunnel auch Steuern einnehmen, weil die Umsätze der Betreiber sicher nicht steuerfrei sein werden.
In dem Vertrag wurde Deutschland von den Dänen also gewaltig über den Tisch gezogen, finde ich.
Die Zeche für so däm.... Politiker zahlt der deutsche Steuerzahler.
Die Kosten der deutschen Hinterlandanbindung als "günstig" zu bezeichnen, ist schon sehr gewagt.
Es geht hier um mehrere Milliarden Euro sowie den laufenden Unterhalt von Straße und Schiene.

Re: Den Güterverkehr nicht vergessen

geschrieben von: TWA

Datum: 09.07.19 22:21

>>> Man muss allerdings hinzufügen, dass die Fehmarnbeltquerung hier für sich genommen noch keine wesentliche Steigerung ermöglicht, da sie nur den Bottleneck Großer-Beltquerung umgeht

Sorry, aber auf der Brücke über den Großen Belt ist es ruhig verglichen mit dem Abschnitt Kopenhagen - Ringsted oder der Brücke über den Öresund.
Das läßt sich hier auf Dänisch nachlesen: [www.bane.dk]
Hier gibt es Betrachtungen zu den Kapazitäten: [www.drehscheibe-online.de]


>>> Nur zusammen mit einer zweiten Öresundquerung wird man den Bedarf an zusätzlichen Güterzugtrassen abdecken können und eine nennenswerte Güterverkehrsverlagerung erreichen.

Ja und Nein.
Hier hatte ich mal eine Aufrechnung der jede Woche für den Transitgüterverkehr vergebenen Plan- und der vorbereiteten Bedarfstrassen gemacht: [www.drehscheibe-online.de]
Diese Trassen sind auf dem gesamten Weg von Malmö bis Flensburg und weiter nach Maschen vorhanden. Um diese Trassen tatsächlich alle zu benutzen, dürfen doch noch einige Tonnen aus Schweden und Norwegen auf die Schiene gebracht werden.

Re: [SH/DK] Darum klagt der Nabu gegen den Belttunnel

geschrieben von: ReneRomann

Datum: 09.07.19 23:01

Oberdeichgraf schrieb:
[...]
Du schreibst leider nur Halbwahrheiten oder Märchen, je nach Betrachtungsweise.
Die dänische Betreibergesellschaft nimmt für den Bau Kredite auf. Damit die Banken das Geld zu erträglichen Zinsen geben, gibt Bürgschaften vom dänischen Staat.
Dazu bekommen die Dänen Zuschüsse aus der EU, also auch aus unseren Steuergeldern.
Wie Du richtig schreibst, wird nicht nur der Tunnel durch die Mauteinnahmen abbezahlt, sondern auch im Gegensatz zu Deutschland, die dänische Hinterlandanbindung.
Getilgt werden diese Kredite und Zinsen durch die Mauteinnahmen.
Da zahlen also auch Deutsche, Schweden usw.
Sind die Kredite getilgt, fließen weiterhin alle Mauteinnahmen nach Dänemark.
Der dänische Steuerzahler zahlt also nur den kleinen Anteil der EU Gelder und der dänische Staat wird durch den Tunnel auch Steuern einnehmen, weil die Umsätze der Betreiber sicher nicht steuerfrei sein werden.
In dem Vertrag wurde Deutschland von den Dänen also gewaltig über den Tisch gezogen, finde ich.
Die Zeche für so däm.... Politiker zahlt der deutsche Steuerzahler.
Und je nach Betrachtungsweise waren es eben jene deutschen Politiker, die sich eben NICHT an den Kosten des Baus (und damit am Ende auch an den Mauteinnahmen) beteiligen wollten.
Am Ende zahlt also der deutsche Steuerzahler jetzt (indirekt) die Zeche dafür, dass er direkt nicht bezahlen wollte...

By the way: Diesen Vertrag haben die dänischen und die deutschen Volksvertreter gemeinsam so abgestimmt - und weil die deutsche Politik nichts dazugeben wollte, musst du jetzt damit leben, dass die Einnahmen durch die Maut alleinig an die Dänen gehen.
Wobei das ja auch nur zum Teil stimmt - denn die Einnahmen, die durch die LKW-Maut auf der deutschen Hinterlandanbindung generiert werden, verbleiben in Deutschland. Und das sind ca. 170 km vom Kreuz Maschen nach Puttgarden gegen ca. 180 km vom Kreuz Maschen nach Flensburg, d.h. keine signifikante Verringerung der Mauteinnahmen in Deutschland.

Für Dänemark hingegen werden sich die Mauteinnahmen aus dem Transitverkehr verschieben - während derzeit die Einnahmen beim Transit entweder bei der Store-Belt-Brücke abgeführt werden -oder- in das Fährticket fließen (Betreiber Scandlines - und auch wenn Scandlines in Deutschland sitzt, so ist es kein rein deutsches Unternehmen), fließen sie dann später in die Tunnelgebühren. D.h. in Dänemark werden sich Mauteinnahmen ebenfalls verschieben - immerhin musste ja ein LKW bisher dann auch entweder über die Store-Belt-Brücke (und weiter via Kolding-Flensburg) oder via Fähre Puttgarden-Rödby fahren.

Re: [SH/DK] Darum klagt der Nabu gegen den Belttunnel

geschrieben von: 103612

Datum: 10.07.19 00:25

Sebastian Berlin schrieb:
Moin,

die BEMU sollen aber bis zu 150km Akku-Reichweite haben. Das könnte von Malente aus sogar funktionieren.

Frau Hagedorn hat selbst noch in Bad Schwartau Lokalpolitik gemacht, als dort noch die Güterzüge in Richtung Fehmarn fuhren. Sie sollte also wissen, dass es gar nicht so schlimm ist.
Die 150km sind eher die maximale Reichweite der Akkus. Dann ist er auf 0. Das kann man 1-2 mal machen, aber auf Dauer geht der Akku davon sehr schnell kaputt. Für den dauerhaften Regelbetrieb sollte man den Akku-Hub nicht zu 100% ausnutzen, sondern nur zwischen 90% und 50% der Ladekapazität nutzen. Das sind dann ungefähr 80-100km Reichweite.

Wenn Bad Schartau sich also wirklich mit seiner Ego-Tour durchsetzt, dann wird Ostholstein über mehrere Jahre bahnfrei!

Re: Den Tunnel braucht fast niemand.

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 10.07.19 10:16

Hallo,

Dein Beitrag ist Jammern auf höchstem Niveau. Die Fährgesellschaft hat keine Monopolstellung und auch keine überhöhten Preise. Es zwingt Dich kein Mensch ein Ferienhaus in Schweden zu besitzen und auch nicht dazu die Dienstleistung eines bestimmten Unternehmens in Anspruch zu nehmen. Warum sollten sich Unternehmen mit Tiefstpreisen begnügen, wenn sich höhere Preise am Markt durchsetzen lassen ? Du wirst ja wohl auch Dein Ferienhaus nicht nur für einen Euro am Tag vermieten ...

... und Tschüssikowski,





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.07.19 10:40.

Re: [SH/DK] Darum klagt der Nabu gegen den Belttunnel

geschrieben von: 1.Klasse

Datum: 10.07.19 12:06

Hat der NABU der Greta nicht richtig zugehört? Ohne den Tunnel wird das Wachstum beim Verkehr auf der Straße oder in der Luft stattfinden. Alles sehr klimaschädlich.

Aber, was will man von diesen Organisationen erwarten. Wenn es nach diesen Romantikern ginge, würde man auch heute noch nicht von Nürnberg nach Berlin die Schiene dem Flieger vorziehen.

Re: [SH/DK] Darum klagt der Nabu gegen den Belttunnel

geschrieben von: Gumminase

Datum: 10.07.19 13:17

1.Klasse schrieb:
Hat der NABU der Greta nicht richtig zugehört? Ohne den Tunnel wird das Wachstum beim Verkehr auf der Straße oder in der Luft stattfinden. Alles sehr klimaschädlich.
Dumm nur, dass die Straße auch einen großen Tunnel bekommt. Wird also nichts mit Klimaschutz. Bei gleichbleibenden Rahmenbedingungen werden Kfz- und Luftverkehr trotz eines neuen Eisenbahntunnels ungebremst weiter wachsen.

Ist Dir schon aufgefallen, dass auch die Autobahnen voller LKW + PKW sind, zu denen es eine parallele schnelle Bahnstrecke gibt?

Re: Kosten und wer dafür zahlt

geschrieben von: Sebastian Berlin

Datum: 10.07.19 13:21

Oberdeichgraf schrieb:
Hallo Jörg,
...
Dazu bekommen die Dänen Zuschüsse aus der EU, also auch aus unseren Steuergeldern.
Da zahlen also auch Deutsche, Schweden usw.
Der dänische Steuerzahler zahlt also nur den kleinen Anteil der EU Gelder und der dänische Staat wird durch den Tunnel auch Steuern einnehmen, weil die Umsätze der Betreiber sicher nicht steuerfrei sein werden.
Ok, also werden unsere Steuergelder, die dann weiter an die EU fließen, für ein Infrastrukturprojekt genutzt, an dem auch wir teilhaben können. Sie könnten von der EU natürlich auch für eine Bahnstrecke von Österreich nach Italien, Frankreich nach Spanien oder einen Tunnel von Polen nach Schweden ausgegeben werden. Haben wir da mehr von?
Deine Steuergelder werden immer ausgegeben. Einfluss darauf nehmen, wofür dies geschieht, kannst du nur in sehr geringem Maße.
Das für die Nutzung von Infrastruktur der jeweilige Nutzer zahlt, ist normal. Passiert übrigens auch in diversen europäischen Staaten durch Autobahnmaut etc. In Deutschland im Bezug auf die Straße leider noch nicht.

Zitat
Die Kosten der deutschen Hinterlandanbindung als "günstig" zu bezeichnen, ist schon sehr gewagt.
Es geht hier um mehrere Milliarden Euro sowie den laufenden Unterhalt von Straße und Schiene.
Der laufende Unterhalt von Straße und Schiene fällt immer an, egal ob die A1 oder die KBS 140 mit oder ohne FBQ unterhalten wird. Nur, dass bei der Schiene schon vor den Plänen der FBQ stark gespart wurde und an der KBS 140 seit Jahren eigentlich nichts mehr passiert ist. Da hat die Strecke also einiges gut.
Und größere Projekte kosten dann auch mal mehrere Milliarden Euro. Wenn man bedenkt, dass zum Beispiel der VW Konzern in 2018 17,1 Mrd. € als Unternehmensergebnis erzielt hat, wirken die 2,8 oder vielleicht 3 Mrd. € für die Hinterlandanbindung doch eher lächerlich, oder?

Gruß Sebastian




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.07.19 13:21.
Gumminase schrieb:
Ist Dir schon aufgefallen, dass auch die Autobahnen voller LKW + PKW sind, zu denen es eine parallele schnelle Bahnstrecke gibt?
Und deshalb bauen wir einfach keine Bahnstrecken mehr (aus), da die Straßen ja ohnehin voll sind.

Gruß Sebastian

Re: [SH/DK] Darum klagt der Nabu gegen den Belttunnel

geschrieben von: Gumminase

Datum: 10.07.19 15:20

Sebastian Berlin schrieb:
Und deshalb bauen wir einfach keine Bahnstrecken mehr (aus), da die Straßen ja ohnehin voll sind.
Du hast Deine 50/50-Chance leider nicht genutzt.

Wir bauen nur noch Bahnstrecken aus, wenn wir über Symbolisches hinaugehendes für die Umwelt tun möchten. Zur Finanzierung des Bahn-Ausbaus verdoppeln wir die LKW-Maut und führen eine Bus-Maut sowie eine Kerosin-Steuer ein.
Gumminase schrieb:
Sebastian Berlin schrieb:
Und deshalb bauen wir einfach keine Bahnstrecken mehr (aus), da die Straßen ja ohnehin voll sind.
Du hast Deine 50/50-Chance leider nicht genutzt.

Wir bauen nur noch Bahnstrecken aus, wenn wir über Symbolisches hinaugehendes für die Umwelt tun möchten. Zur Finanzierung des Bahn-Ausbaus verdoppeln wir die LKW-Maut und führen eine Bus-Maut sowie eine Kerosin-Steuer ein.
Dann einfach direkt eine generelle Maut, auch für PKW. Denn auch diese verursachen schließlich Verkehr. Dann haben wir nämlich eine gleiche Behandlung von allen Verkehrsträgern. Jeder zahlt für die Infrastruktur, die er nutzt. Die Bahn zahlt Trassengebühren, Flugzeige Kerosinsteuer und Straßenverkehrsteilnehmer Maut, zumindest auf Fernstraßen.

Gruß Sebastian

Re: Den Tunnel braucht fast niemand.

geschrieben von: Null2

Datum: 10.07.19 16:12

gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Dein Beitrag ist Jammern auf höchstem Niveau. Die Fährgesellschaft hat keine Monopolstellung und auch keine überhöhten Preise. Es zwingt Dich kein Mensch ein Ferienhaus in Schweden zu besitzen und auch nicht dazu die Dienstleistung eines bestimmten Unternehmens in Anspruch zu nehmen. Warum sollten sich Unternehmen mit Tiefstpreisen begnügen, wenn sich höhere Preise am Markt durchsetzen lassen ? Du wirst ja wohl auch Dein Ferienhaus nicht nur für einen Euro am Tag vermieten ...

... und Tschüssikowski,
Nicht das erste mal daß du einen Beitrag auf Schwätzerniveau lieferst. Hock du lieber in deinem kleinen Berliner Büdchen und beiß dir vor Neid in die Tischkante.

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero

Re: [SH/DK] Darum klagt der Nabu gegen den Belttunnel

geschrieben von: ETLA

Datum: 10.07.19 18:45

Moin,
wenn das umgesetzt wird... Kostenwahrheit, ein großes Thema...Das wäre der große Wurf! Kilometerabhängig müßte bezahlt werden, Pkw und Lkw. Bei der Bahn doch üblich!
Eine echte Lkw-Maut, das wären andere Summen...
nebenbei: ein 40 Tonner Lastkraftwagen (vollbeladen) macht so viel Belastung(Schädigung) wie 80 000 Pkw (beim Überqueren von Brücken sogar ca. 200 000 Pkw).i
Die Quelle: Berlin-Verkehrsministerium

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