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Re: [SH/DK] Darum klagt der Nabu gegen den Belttunnel

geschrieben von: kmueller

Datum: 11.07.19 12:16

Gumminase schrieb:
1.Klasse schrieb:
Hat der NABU der Greta nicht richtig zugehört? Ohne den Tunnel wird das Wachstum beim Verkehr auf der Straße oder in der Luft stattfinden. Alles sehr klimaschädlich.
Dumm nur, dass die Straße auch einen großen Tunnel bekommt.
Ich kann mich an Aussagen am Anfang dieses (und themengleicher) Threads erinnern, wonach der Bahnteil des Tunnels überhaupt nur auf Druck von EU-Ebene eingeplant wurde. Stimmt das? Der Tunnel wäre dann anfangs ein reines Straßenbauprojekt zwecks Ausweitung des LKW-Verkehrs gewesen. Wer machte eigentlich die erste(n) Planung(en) für dieses Projekt?

Re: [SH/DK] Darum klagt der Nabu gegen den Belttunnel

geschrieben von: ICE 4

Datum: 11.07.19 18:22

kmueller schrieb:
Ich kann mich an Aussagen am Anfang dieses (und themengleicher) Threads erinnern, wonach der Bahnteil des Tunnels überhaupt nur auf Druck von EU-Ebene eingeplant wurde. Stimmt das? Der Tunnel wäre dann anfangs ein reines Straßenbauprojekt zwecks Ausweitung des LKW-Verkehrs gewesen. Wer machte eigentlich die erste(n) Planung(en) für dieses Projekt?
Das sind DSO-Legenden. Es war immer eine Trassierung für Schiene und Straße geplant, lediglich im Zuge der Variantenentwicklung wurden auch mal die Auswirkungen eines reinen Bahntunnels mit Autoverladung untersucht. Und "einstmals" war eine Absenktunnelvariante mit nur zwei Straßenfahrspuren und lediglich einem Bahngleis im Gespräch, aber das zu Zeiten, als man noch überwiegend davon ausging, dass eine Brücke gebaut wird. Erste Planungen einer festen Querung gab es schon in den 1940er Jahren und auch 1963 war klar, dass die neue Fährverbindung nur die Vorstufe für eine damals noch eher utopische Brücke über den Fehmarnbelt sein sollte. Als dann Ende der 1980er entsprechend große Projekte (Eurotunnel, Alpen-Basistunnel, feste Querungen in Dänemark) in den Nachbarländern konkret Gestalt annahmen und realisiert wurden, lebten auch die Planungen am Fehmarnbelt wieder auf und wurden konkreter, da man ja nun auch immer mehr Vorbilder für die technische, finanzielle und betriebliche Machbarkeit solch großer Kunstbauten hatten.
Moin,
aber nicht alles, was technisch und/oder sonstwie möglich ist, muss auch gemacht werden!
Vor allem dann nicht, wenn die "Sachen", die früher aus dem selben Grund gemacht wurden, nicht wie "erhofft" prognostiziert funktionieren.
Wie will denn jemand, der z. B. die schon vorhandenen 100 km "Weg" noch nicht einmal vernünftig pflegen kann, die zusätzlichen und gerade jetzt unbedingt benötigten zusätzlichen 10 km "behandeln"?
MfG aus L
Stefan
sonicus83 schrieb:
Oberdeichgraf schrieb:
Zitat:
Ich kenne niemanden, der diesen Tunnel braucht.
Warte kurz....

- kürzere Fahrzeit Hamburg-Kopenhagen
- (wahrscheinlich) mehr Fernverkehr Hamburg-Kopenhagen
- weniger Güterverkehr Hamburg-Neumünster, dadurch
- Mehr Kapazitäten für Nahverkehr auf der Strecke.. (oder: wieder mehr Güterkapazität auf der Strecke, was gut für die Wirtschaft in SH / DK / S wäre..)

Wenn ich da mal überlege...

HIER ICH!

(ok, es könnte auch ne Brücke sein..)
Eine Brücke wäre auch okay.
Aber vielleicht kommt der "Merkur" Karlsruhe - Kopenhagen dann als ICE wieder.
Das käme mir sehr gelegen...

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