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Hallo,

Da stimme ich Dir sogar zu. Nur wird das was dort geschehen wird nicht ohne komplette Neuplanung, Planfeststellung und Ausschreibung der Bauleistung ablaufen, somit sehe ich einen Wiederaufbau und eine Wiederinbetriebnahme in den nächsten Jahrzehnten erst einmal nicht. Alles Andere wäre unrealistisches Wunschdenken.





2-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.07.19 13:44.
gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Da stimme ich Dir sogar zu. Nur wird das was dort geschehen wird nicht ohne komplette Neuplanung, Planfeststellung und Ausschreibung der Bauleistung ablaufen, somit sehe ich einen Wiederaufbau und eine Wiederinbetriebnahme in den nächsten Jahrzehnten erst einmal nicht. Alles Andere wäre unrealistisches Wunschdenken.
Vor einem Jahr war auch der Gedanke die Siemensbahn zu reaktivieren unrealistisches Wunschdenken, vor 5 Jahren sogar Phantasterei. Auch wenn da bisher noch kein Stahlträger bewegt wurde scheint es ja durchaus realistisch, dass da in 10 Jahren eine S-Bahn fährt oder zumindest die Bauarbeiten laufen.

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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn.
Hallo,

Nur soviel, die SIEMENSBAHN ist ganz anderes Thema und spielt auch schon seit einigen Jahren in den Gedanken der Verkehrsplaner eine Rolle. Momentan streiten sich die Planungsgötter bezüglich der rechtlichen und planerischen Verfahren für den Wiederaufbau.
Da ist die Potsdamer Stammbahn schon wegen der Länge ein ganz anderes Thema. Bedenke dabei einmal, das eben hier eine komplette Neuplanung, Planfeststellung und Ausschreibung der Bauleistungen erforderlich ist. Wenn Du schon Vergleiche anstellen willst dann bitte mit der Dresdener Bahn, bei der Strecke hat es auf Berliner Seite vom ersten Gedanken über die Planungsphase bis zum Baubeginn im letzten Jahr auch etwa 25 Jahre gedauert. Von daher ist eben der Wiederaufbau und die Wiederinbetriebnahme der Potsdamer Stammbahn (ohne die Abschnitte vom Potsdamer Platz nach Schöneberg und Zehlendorf über Düppel nach Potsdam) eben momentan ein unrealistisches Wunschdenken für die nächsten Jahrzehnte, so wie auch der Wiederaufbau der Nordbahn von Schönholz über Frohnau nach Hohen-Neuendorf, um eine weitere mit der Potsdamer Stammbahn vergleichbare Strecke zu nennen.
Warum treten eigentlich einige Herrschaften hier so vehement für die Potsdamer Stammbahn ein ? Ein Wiederaufbau auf der bis 1945 vorhandenen Strecke ist doch sowieso schon nicht mehr möglich, da teilweise verbaut. Mir ist auch nach wie vor nicht klar, welchen Nutzen die Strecke haben soll, da sich die Verkehrsströme des Regionalverkehres in den letzten Jahrzehnten andere Wege gesucht haben und es auch eine gut ausgebaute S-Bahn-Strecke parallel gibt.

edit - bedenkt doch einmal auch bei Euren Antworten, das die Strecken eben nicht wir vor über 175 Jahren auf der grünen Wiese gebaut werden können und auch nicht mit den Gesetzen und Regelwerken aus der Vergangenheit.





5-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.07.19 16:40.
gerdboehmer schrieb:
Hallo,


Warum treten eigentlich einige Herrschaften hier so vehement für die Potsdamer Stammbahn ein ? Ein Wiederaufbau auf der bis 1945 vorhandenen Strecke ist doch sowieso schon nicht mehr möglich, da teilweise verbaut. Mir ist auch nach wie vor nicht klar, welchen Nutzen die Strecke haben soll, da sich die Verkehrsströme in den letzten Jahrzehnten andere Wege gesucht haben.
Nach gegenwärtiger Planung enden zukünftig, ab Dezember 2022 mehrere Züge in der Stunde in Wannsee: die RB37 und die RE7-Verstärker. Die Fahrgäste beider Züge würden dann natürlich in die RE1-Züge nach Berlin drängen und diese Züge weiter überfüllen. Auch die optional vorgesehene Verlängerung der RE1-Züge auf 200m wird diese Fahrgäste bald nichtmehr aufnehmen können.

Die Stadtbahn ist zudem dicht. Also bleibt eigentlich nur eine alternative Strecke Richtung Berlin.

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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn.
Hallo,

Einverstanden, aber eben nicht wie von mir mehrfach geschrieben in den nächsten Jahren. Wobei es in Wannsee auch sehr viele Umsteiger zur S-Bahn gibt und sich nicht alle Fahrgäste auf den RE 1 konzentrieren. Klar die Stadtbahn ist ausgelastet und wenn es nach Deinen Vorstellungen geht, wird das Problem dann von der Stadtbahn auf den Nord-Süd-Fernbahntunnel verlagert und was ist dann gekonnt ?

Nemo schrieb:
Die Fahrgäste beider Züge würden dann natürlich in die RE1-Züge nach Berlin drängen und diese Züge weiter überfüllen.
Nicht unbedingt. Die Züge sind schon bei Abfahrt in Potsdam so voll, dass man die Fahrgäste der in Wannsee endenden Züge da sowieso nicht mehr mit reinkriegen würde.

Alternative für den Kunden: Rehbrücke in die Tram, hoch zum Hbf und versuchen sich schon da reinzudrücken. Umfahrungsalternativen Michendorf - Potsdam Pirschheide - (Wustermark-) Spandau bzw. Michendorf - Südkreuz - Gesundbrunnen könnten da durchaus für Entlastung sorgen, nicht jeder, der nach Berlin will, hat sein direktes Ziel an der Stadtbahn.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.07.19 17:29.
gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Einverstanden, aber eben nicht wie von mir mehrfach geschrieben in den nächsten Jahren. Wobei es in Wannsee auch sehr viele Umsteiger zur S-Bahn gibt und sich nicht alle Fahrgäste auf den RE 1 konzentrieren. Klar die Stadtbahn ist ausgelastet und wenn es nach Deinen Vorstellungen geht, wird das Problem dann von der Stadtbahn auf den Nord-Süd-Fernbahntunnel verlagert und was ist dann gekonnt ?
Nein, das Problem wird zwischen Stadtbahn und Tunnel aufgeteilt.

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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn.
Hallo,

Dafür ist aber die Potsdamer Stammbahn dann nicht notwendig, das ist auch mit der vorhandenen Infrastruktur schon möglich, siehe den Beitrag vom Kollegen tomx3.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.07.19 19:00.
gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Dafür ist aber die Potsdamer Stammbahn dann nicht notwendig, das ist auch mit der vorhandenen Infrastruktur schon möglich, siehe den Beitrag vom Kollegen tomx3.
Und wie?
Sowohl der Knoten Genshagener Heide als auch der Bahnhof Spandau verkraften gegenwärtig keine weiteren Züge. Es bliebe nur die Version von Wannsee über Witzleben und Beusselstraße in den Tunnel zu fahren, was an so ziemlich allen Verkehrsbedürfnissen vorbei führt...

Wo Logik aufhört, fängt das DB-Preissystem an!
Hallo,

Schon in Ordnung, das trifft allerdings dann auch auf den Abschnitt zwischen dem Abzweig Griebnitzsee und Wannsee zu, der ja auch schon ausgelastet ist. Zu Deinem letzten Satz, die Verkehrsbedürfnisse in Berlin sind nicht nur auf die Stadtbahn oder den Fernbahntunnel ausgerichtet. Da wäre die Führung des Regionalverkehrs über den Innenring schon sinnvoll, was ja auch in den Verkehrsplanungen der nächsten Jahre berücksichtigt wurde.

Inzwischen hat Berlins Konzernbevollmächtigter Alexander Kaczmarek u.a. dieses Thema in seiner gewohnt humorvollen Art auf DB Planet kommentiert. Einfach mal im Planeten #sommerloch und #zombie als Suchbegriffe eingeben. Wie immer sehr schön geschrieben 😁.

https://farm1.staticflickr.com/869/27921841298_515929d3d5_c.jpg
gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Schon in Ordnung, das trifft allerdings dann auch auf den Abschnitt zwischen dem Abzweig Griebnitzsee und Wannsee zu, der ja auch schon ausgelastet ist. Zu Deinem letzten Satz, die Verkehrsbedürfnisse in Berlin sind nicht nur auf die Stadtbahn oder den Fernbahntunnel ausgerichtet. Da wäre die Führung des Regionalverkehrs über den Innenring schon sinnvoll, was ja auch in den Verkehrsplanungen der nächsten Jahre berücksichtigt wurde.

Aus ersterem Grund taucht in entsprechenden Planungen immer wieder die Streckenführung über Düppel auf - etwa [www.bmvi.de]

Wo Logik aufhört, fängt das DB-Preissystem an!
Hallo,

Wobei ich auf den Inhalt Deines Linkes erst einmal nichts gebe, das sind doch auch nur unrealistische Gedankenspiele, fern einer Realisierung. Das wird Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern, gerade den bereits teilweise entwidmeten Abschnitt zwischen Griebnitzsee und Zehlendorf über Düppel wieder neu zu planen, planfestzustellen, die Bauleistungen auszuschreiben und durchzuführen, bis da eventuell wieder einmal ein Zug fahren kann.
Von daher ist und bleibt eben die Potsdamer Stammbahn, genauso wie die Nordbahn für die nächsten Jahre ein unrealistisches Wunschdenken.

gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Wobei ich auf den Inhalt Deines Linkes erst einmal nichts gebe, das sind doch auch nur unrealistische Gedankenspiele, fern einer Realisierung. Das wird Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern, gerade den bereits teilweise entwidmeten Abschnitt zwischen Griebnitzsee und Zehlendorf über Düppel wieder neu zu planen, planfestzustellen, die Bauleistungen auszuschreiben und durchzuführen, bis da eventuell wieder einmal ein Zug fahren kann.
Von daher ist und bleibt eben die Potsdamer Stammbahn, genauso wie die Nordbahn für die nächsten Jahre ein unrealistisches Wunschdenken.
Bist du in der Lage, für die behauptete Entwidmung einen Beleg zu erbringen?
Der aktuelle Berliner Flächennutzungsplan ist nämlich anderer Meinung: [fbinter.stadt-berlin.de]

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Hallo,

Der Berliner Flächennutzungsplan ist hier nicht relevant und Makulatur, es geht um den Bereich im Bereich Dreilinden um die vor einigen Jahren entfernte Brücke über den Teltowkanal in Richtung auf Brandenburger Gebiet. Dieser Bereich wurde mit der Entfernung der genannten Brücke entwidmet.





2-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.07.19 21:17.
gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Der Berliner Flächennutzungsplan ist hier nicht relevant und Makulatur, es geht um den Bereich im Bereich Dreilinden um die vor einigen Jahren entfernte Brücke über den Teltowkanal in Richtung auf Brandenburger Gebiet. Dieser Bereich wurde mit der Entfernung der genannten Brücke entwidmet.
Die Potsdamer Stammbahn überquert den Teltowkanal auf Berliner Stadtgebiet und ist auch in diesem Bereich laut FNP noch gewidmet.
Verwechselst du das womöglich mit der Friedhofsbahn, die den Teltowkanal an der Grenze zwischen Stahnsdorf und Kleinmachnow kreuzt?

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Hallo,

Nein das habe ich nicht verwechselt, hier ist eben der Berliner Flächennutzungsplan nicht aktuell und somit schon Makulatur. Ist doch die Friedhofsbahn, wie auch die Stammbahn in vielen Unterlagen immer noch vorhanden und lediglich als nicht befahrbar enthalten. Ich hatte auch nicht geschrieben, das sich der Bereich um die entfernte Brücke über den Teltowkanal auf Brandenburger Gebiet befindet, sondern in RICHTUNG Brandenburger Gebiet. Die Brücke ist samt den zuführenden Bahndämmen nicht mehr vorhanden.
Auch wird es im Bereich des Abzweiges Griebnitzsee in absehbarer Zeit keine Änderungen geben.

Erlebe ich es doch tagtäglich, das viele Unterlagen nicht auf einem aktuellen Stand sind.





5-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.07.19 21:48.
Warum entwidmet man eine Bahnstrecke und trägt dann an gleicher Stelle eine Trassenfreihaltung für eine Bahnstrecke in den Flächennutzungsplan ein?
[www.kleinmachnow.de]

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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn.
Hallo,

Gute Frage, nächste Frage. Vielleicht, weil wieder einmal die linke Hand nicht weiss, was die rechte Hand macht.
Wobei ich hier auf die Flachennutzungspläne erst einmal wie geschrieben nichts gebe. Die Flächennutzungspläne haben ja mit der Realisierung erst einmal nichts zu tun.
Aber der Bereich an der entfernten Brücke gilt eben als entwidmet, nicht die gesamte Strecke zwischen Zehlendorf und dem Abzweig Griebnitzsee.

Soviel noch, wie geschrieben sehe ich den Wiederaufbau der Potsdamer Stammbahn, wie auch der Nordbahn in den nächsten Jahren nicht. Das ist und bleibt erst einmal Wunschdenken.





2-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.07.19 22:09.
gerdboehmer schrieb:
Wobei ich hier auf die Flachennutzungspläne erst einmal wie geschrieben nichts gebe.
Aber der Bereich an der entfernten Brücke gilt eben als entwidmet, nicht die gesamte Strecke zwischen Zehlendorf und dem Abzweig Griebnitzsee.
Natürlich steht es dir frei, die offiziellen Unterlagen anzuzweifeln.
Allerdings muss ich auch deine Aussagen anzweifeln, da du bislang nicht in der Lage warst irgendeinen Beleg zu erbringen, der deine Aussagen stützt.

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