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Angemeldet: -

EBA vom 3.7.2019


In diesem Zusammenhang sollen folgende Infrastrukturen zurückgebaut werden:
- Strecke 6125: Berlin-Schöneberg – Berlin-Steglitz, km 3,40 bis km 6,72 (die Abschnitte km 3,40 – km 3,73 und km 4,685 – km 5,732 wurden bereits zurückgebaut)
- Strecke 6176, Berlin-Tempelhof – Berlin Schöneberg, km 23,977 bis km 25,498 (die Abschnitte km 23,977 – km 24,027 und km 25,448 – km 25,498 wurden bereits zurückgebaut)
- Rückbau der Weichen 30 (in km 6,7), W 40, W 5, W 30 (in km 4,68), W 32, W 31, W 27, W14, W 13, W 29, Bauweiche 2 mit Lückenschluss, W 12, W 11, W 8, W 6, W 7, W 5 (in km24,67), W 15, W 5 (in km 1,72), W 4, W 3, W 2, W 212
- Strecke 6177, Berlin Potsdam Gbf – Berlin Griebnitzsee, km 0,00 bis km 6,72 (der Ab-schnitt km 0,00 – km 1,588 wurde bereits zurückgebaut)

>>> Unterlage mit Gleisplänen (PDF)


Gruß,
Marko
Da schwatzen die Politiker in den Sonntagsreden was von "Bahn stärken" und "Güter auf die Schiene". Und alle zwei Tage kommt wieder so eine Meldung rein.

Scheinheiliger Haufen.

"HEY! HINTER DIR, EIN DREIKÖPFIGER AFFE!"
Sind die eigentlich noch zu retten? Da wird über RBs auf der Stammbahn diskutiert und die bauen die Fortsetzung ab? Natürlich kann man die Gleisanlagen so nicht für den Personenverkehr nutzen, aber es ist einfacher eine bestehende Strecke umzubauen als komplett neue Gleise zu legen wo schon nichts mehr war. Ganz tolle Idee.
Wenn man die Stammbahn da wieder aufbauen will, kommt man wahrscheinlich auch nicht drum herum, alle Schienen herauszureißen, die Trasse neu zu befestigen und dann wieder neue Gleise zu verlegen.
Ersteres wird halt jetzt schon gemacht, solange die Trasse nicht umgewidmet wird, find ich das nicht schlimm.
gleislatscher schrieb:
EBA vom 3.7.2019


In diesem Zusammenhang sollen folgende Infrastrukturen zurückgebaut werden:
- Strecke 6125: Berlin-Schöneberg – Berlin-Steglitz, km 3,40 bis km 6,72 (die Abschnitte km 3,40 – km 3,73 und km 4,685 – km 5,732 wurden bereits zurückgebaut)
- Strecke 6176, Berlin-Tempelhof – Berlin Schöneberg, km 23,977 bis km 25,498 (die Abschnitte km 23,977 – km 24,027 und km 25,448 – km 25,498 wurden bereits zurückgebaut)
- Rückbau der Weichen 30 (in km 6,7), W 40, W 5, W 30 (in km 4,68), W 32, W 31, W 27, W14, W 13, W 29, Bauweiche 2 mit Lückenschluss, W 12, W 11, W 8, W 6, W 7, W 5 (in km24,67), W 15, W 5 (in km 1,72), W 4, W 3, W 2, W 212
- Strecke 6177, Berlin Potsdam Gbf – Berlin Griebnitzsee, km 0,00 bis km 6,72 (der Ab-schnitt km 0,00 – km 1,588 wurde bereits zurückgebaut)

>>> Unterlage mit Gleisplänen (PDF)


Gruß,
Marko
Hallo,

was regt ihr euch auf? Jeder weiß doch, das das alles nur Sonntagsreden sind und es keinen interessiert, was DB Netz macht!! Hier im Forum kriegt man doch auch ständig zu hören was das ganze verrottende Zeug angeblich alles an Unterhalt kostet, auch wenn man da 20 Jahre überhaupt nichts daran macht und man auf den Strecken, wo dann tatsächlich noch ab und zu ein Zug fährt ein Haufen Geld verlangt um damit dann sinnlose HGV Strecken zu bauen, statt bestehende Strecken auszubauen und zu modernisieren, Bestand verrotten lassen und sich für sinnlose Neubaustrecken feiern zu lassen ist doch der Trend seit der Bahnreform und da das von der Politik so vorgesehen ist, da die DB Netz bei Neubau Geld vom Staat bekommt, während bei Ausbau eher wenig fließt, hat das auch System! Also alles wie immer. Und wenn die tatsächlich die Fortsetzung der Stammstrecke irgendwann planen, dann gibt es wieder viel von unserem Steuergeld, da ja Neubau! So läuft es doch schon die ganze Zeit, erst sinnloser Rückbau am besten noch mit anschließenden Aufbau eines Radweges und dann oh welche Überraschung, man bräuchte da doch Gleise, weil urplötzlich doch Bedarf und schon wird " neu gebaut" obwohl das überhaupt nicht notwendig ist, mit entsprechenden ewigen behördlichen Verfahren, die man sich alle bei einer Modernisierung hätte sparen können, damit entsprechend lange Planungs-und Genehmigungsverfahren, was alles noch mal verteuert, wie wir alle täglich erfahren.
Hallo,

Unsinn, der hier wieder von einigen Herrschaften abgelassen wird. Schaut Euch erst einmal an, um welche Streckenabschnitte es geht, bevor Ihr etwas schreibt. Gerade der Abschnitt von Schöneberg nach Steglitz in Berlin ist seit Jahrzehnten ohne Verkehr und müsste komplett neu errichtet werden, samt Planfeststellungsverfahren. Von dem Abschnitt zwischen Wannsee und Steglitz, auf dem ein Regionalverkehr angedacht wird ist doch nicht die Rede.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.07.19 15:01.
Interessanter ist doch die Frage, warum das EBA fast 8 Jahre gebraucht hat, um den Antrag auf Stilllegung zu veröffentlichen. Dass Beamte ihre Entscheidungen sehr gewissenhaft und in Ruhe tätigen ist ja bekannt, aber 8 Jahre, um ein PDF Dokument mit verpixelten Grafiken zu erstellen?
samt Planfeststellungsverfahren.

Warum wäre für die Herrichtung der Strecke ein Planfeststellungsverfahren erforderlich?
wäre es aber nicht wünschenswert von Steglitz weiter auf den Innenring zu kommen, bis quer zum Südkreuz?

Gute Vorsätze

geschrieben von: Thomas79

Datum: 08.07.19 16:39

Da sind die guten Vorsätze von vor einem Monat, als man dick auftrug und von Kapazitätserweiterungen, Investitionen, mehr Neben- und Überholgleisen und vor allem 70% (!!!) mehr Gütern auf der Schiene sprach, schon wieder hinfällig!
Kunde schrieb:
samt Planfeststellungsverfahren.

Warum wäre für die Herrichtung der Strecke ein Planfeststellungsverfahren erforderlich?
Das frage ich mich auch. Interessant ist für mich allerdings vorallem die Frage, ob man in dieser Hinsicht am Status der Strecke etwas ändert, falls man die Gleise rausreißt. Für einen Regionalverkehr müssten die Gleise sowieso neu gebaut werden, ist halt nur die Frage wieviel Einspruchsrechte man den Anwohnern so geben möchte.

Evtl. wacht man ja beim Senat auf und setzt das Thema nun beschleunigt um. Wir erinnern uns, die Stammbahn ist wegen der vorgeschlagenen Radwegplanung wieder auf die Tagesordnung gesetzt worden.

---
Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn.

Re: Gute Vorsätze

geschrieben von: Streckenstillleger

Datum: 08.07.19 17:30

Einige Brücken sind abgebaut, zudem kommt die Sanierung einem Neubau gleich.
Hier wird um heiße Luft ,sich ereifert.

Re: Gute Vorsätze

geschrieben von: Giovanni

Datum: 08.07.19 18:08

Streckenstillleger schrieb:
Einige Brücken sind abgebaut, zudem kommt die Sanierung einem Neubau gleich.
Hier wird um heiße Luft ,sich ereifert.
Praktisch ja - aber rechtlich?
Was passiert durch den Abbau der Gleise mit dem Bestandsschutz? Immerhin war dies eine mehrgleisige Hauptbahn mit Geschwindigkeiten von 120(?) km/h.
Wenn aus der "Sanierung" ein Neubau wird, verursachen die veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen erhebliche Mehrkosten.

Und das nur um den Unterhalt einzusparen? Welche Kosten hat der real verursacht - da wurde doch im Prinzip nichts gemacht?

Wo Logik aufhört, fängt das DB-Preissystem an!

Re: Gute Vorsätze

geschrieben von: LoneStarr27

Datum: 08.07.19 18:47

Giovanni schrieb:
Praktisch ja - aber rechtlich?
Was passiert durch den Abbau der Gleise mit dem Bestandsschutz? Immerhin war dies eine mehrgleisige Hauptbahn mit Geschwindigkeiten von 120(?) km/h.
Hallo,

da kann ich eine diesbezüglich interessante Passage aus einem jüngst veröffentlichten Planfeststellungsbeschluss zitieren:
Zitat
Einen allgemeinen Entschädigungsanspruch für Wert- oder Mietminderungen kennt das Fachplanungsrecht aufgrund der Sozialbindung des Eigentums nicht.
Ein Grundeigentümer darf nicht auf einen unveränderten Fortbestand des von ihm zu einem bestimmten Zeitpunkt vorgefundenen Wohnmilieus vertrauen. Baut er auf die Lagegunst, so nutzt er eine Chance, die nicht die Qualität einer Rechtsposition im Sinne des Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG hat. Aus dem Gewährleistungsgehalt der Eigentumsgarantie lässt sich kein Recht auf bestmögliche Nutzung des Eigentums ableiten. Eine Minderung der Wirtschaftlichkeit ist grundsätzlich ebenso hinzunehmen wie eine Verschlechterung der Verwertungsaussichten (BVerwG, Urteil vom 16.03.2006, 4 A 1075/04, Rn. 402, zitiert nach juris).
Ungeachtet dessen ist die gewidmete Eisenbahnstrecke mit dem zweigleisigen Planum bereits seit weit vor dem Erwerb des Grundstückes durch den Einwender (gemäß Aussage im Erörterungstermin wurde das Haus und Grundstück vor 20 bis 30 Jahren erworben) vorhanden. Die Bahnanlage ist grundsätzlich als zweigleisige Bahnstrecke ausgelegt. Deutlich sichtbar sind die beiden vorhandenen Brückenüberbauten. Die vorhandene Zweigleisigkeit war zeitweise nicht in Betrieb und wird jetzt wieder hergestellt.
Im konkreten Fall war das zweite Gleis nach 1945 als Reparationsleistung zurückgebaut worden.

Gruß Thomas

Re: Gute Vorsätze

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 08.07.19 18:59

Hallo,

In welchen prähistorischen Zeiten bist Du denn unterwegs ? Nach 1945 war da nichts mehr mit einer zweigleisigen Hauptbahn mit 120 km/h. Noch zumal ja schon im Eingangsbeitrag zu lesen ist, das bereits einige Abschnitte zurück gebaut wurden.
Ein Tip für einige Herrschaften hier, fährt einmal mit der S1 von Anhalter Bahnhof nach Steglitz und schaut Euch erst einmal an, was dort fernbahnseitig noch vorhanden ist - fast Nichts. Da geht doch der Hinweis auf den Bestandsschutz und Recht voll ins LEERE.

edit - im Schweers & Wall steht die Stammbahn als nicht befahrbar und teilweise abgebaut drin und das auch seit Jahren.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.07.19 19:26.
Hallo,

Lies meinen Beitrag einmal vollständig, die Antwort ist in dem Satz vor dem von Dir zitierten Teilsatz enthalten.

Re: Gute Vorsätze

geschrieben von: ET 403

Datum: 08.07.19 19:49

Thomas79 schrieb:
Da sind die guten Vorsätze von vor einem Monat, als man dick auftrug und von Kapazitätserweiterungen, Investitionen, mehr Neben- und Überholgleisen und vor allem 70% (!!!) mehr Gütern auf der Schiene sprach, schon wieder hinfällig!
Das ist jetzt aber schon etwas starker Tobak.

Sicherlich wird es auch dann Strecken geben, die man nicht mehr zwingend braucht! Und wenn doch wird man meistens wohl nicht drumherum kommen die Strecken zu sanieren.
Diese EBA-Bekanntgabe sieht Maßnahmen vor, die teilweise schon längst umgesetzt sind. Grundsätzlich ist der ehemalige Bahnhof Schöneberg nur noch über die S-Bahn zu erreichen wenn ich das richtig sehe. Die Brücke über die Rubenstraße ist eh schon längst weg. Genauso die Weiche oben auf dem Innenring. Die letzten Verkehre die da gelaufen sein dürften waren Züge für die Baulogistik des Potsdamer Platzes. Ab Rathaus Steglitz, ungefähr ab Südendstraße, kommt nun der Rest weg bis auf ein Stumpfgleis mit Anbindung zur S-Bahn. Von Entwidmung ist noch keine Rede.

Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten. Sie haben entgegen dem freien Spiel der Kräfte dem Verkehrsinteressen des Gesamtstaates und der Gesamtbevölkerung zu dienen.
- Otto von Bismarck -
Hallo,
Lies meinen Beitrag einmal vollständig, die Antwort ist in dem Satz vor dem von Dir zitierten Teilsatz enthalten.


Der Satz, der als Begründung für die Notwendigkeit eines Planfeststellungsverfahrens dienen soll lautet:
"Schaut Euch erst einmal an, um welche Streckenabschnitte es geht, bevor Ihr etwas schreibt."

Ich kann darin wirklich keine Begründung erkennen. Deine Bemerkungen zur Rechtslage waren wohl doch - ich drücke mich bewusst zurückhaltend aus - etwas voreilig.

Ausbau? / i2030

geschrieben von: SVT_137

Datum: 08.07.19 21:24

Es gibt doch das Projekt i2030, dass den Ausbau diverser Eisenbahnstrecken in Berlin und Brandenburg vorsieht. Hier eine Grafik dazu.

Neben Nord- und Kremmener Bahn ist auch die Potsdamer Bahn enthalten. Gibt es schon konkretere Pläne dazu? Was genau müsste man wieder aufbauen, von dem, was man gerade abreisst? Dass man die jetzigen Reste für schnelles Fahren nicht mehr verwenden kann, sollte klar sein. Ich denke, es würde mindestens eine 2-gleisige Strecke von Potsdam bis südlicher Tunnelmund (Vorbereitung) kommen. Das wäre dann die "Stammbahn", nutztbar für Regional- und Fernverkehr. An Bahnhöfen mindestens Zehlendorf und Steglitz sowie Dreilinden. Wäre als Vorstufe auf derzeitiger Infrastruktur schon eine Diesel-RB bis Steglitz denkbar?
Da der Südring wieder aufgebaut wurde (Fern-, Regional- und Gütergleise) würde doch auch die Verbindungskurve im Bereich Schöneberg wieder sinnvoll sein.
Kann man die jetzigen Rückbaumaßnahmen schon als Vorbereitung sehen oder läuft das völlig konträr zu einander, nach dem Motto "die linke Hand weiß nicht was die rechte tut"?

Fragen über Fragen.

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