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PM des RMV vom Juni 2019


RMV-Sommerfahrplan: mehr Platz & neue Verbindungen

Zum sogenannten "kleinen Fahrplanwechsel" am 9. Juni hat der RMV seine Angebote auf mehreren Linien verbessert. Fahrgäste profitieren vom neuen Direktzug zwischen Frankfurt und Fulda und von mehr umsteigefreien Verbindungen zwischen Rhein-Main und Rhein-Neckar.

Zudem ist der Frankfurter Flughafen nun montags bis freitags ganztägig mit 552 Sitzplätzen je Fahrt der S-Bahn-Linien S8 und S9 erreichbar. Außerdem werden Fahrten mit dem Expressbus von Alsfeld ins Umland günstiger.

S-Bahnen S8 und S9 mit maximaler Zuglänge

Die beiden S-Bahn-Linien S8 und S9 (Hanau - Offenbach - Frankfurt - Frankfurt Flughafen - Wiesbaden) sind montags bis freitags tagsüber durchgängig mit jeweils drei Wagen-Einheiten im Einsatz. Damit stehen den Fahrgästen nun nicht nur im Berufsverkehr, sondern den ganzen Tag 552 Sitzplätze pro Fahrt zur Verfügung.

Umsteigefrei von Frankfurt über Darmstadt nach Mannheim


Ab dem 17. Juni geht es mit den Zügen des Main-Neckar-Expresses (RB67/68) stündlich ohne Umstieg von Frankfurt über Darmstadt nach Mannheim. Wegen Brückenbauarbeiten der Deutschen Bahn kommt es bis zum 1. Juli jedoch an einigen Tagen zu Einschränkungen zwischen Weinheim und Heidelberg/Mannheim. Ab Frankfurt bis Edingen/Friedrichsfeld fahren zwei gekoppelte Züge. Der vordere Zugteil fährt als RB68 wie bislang weiter Richtung Heidelberg. Der hintere nach Mannheim als RB67.

Für eine höhere Betriebsqualität fahren die Züge in Richtung Frankfurt in "Darmstadt-Eberstadt Bahnhof" und "Darmstadt Südbahnhof" vier Minuten früher ab. Hintergrund ist, dass der "Main-Neckar-Express” planmäßig in Bickenbach von einem Fernzug überholt wird. Bei Verspätung oder Entfall des Fernzugs wartete der Regionalzug bislang umsonst. Künftig geht es in so einem Fall ohne unnötige Wartezeit weiter. Die Regionalbahn kann dann bis "Darmstadt Hauptbahnhof" vorfahren. Die Fahrplanzeiten zwischen Darmstadt und Frankfurt ändern sich nicht.

Schnelle Verbindungen zwischen Frankfurt und Fulda


Zusätzlich zu den bereits im Dezember 2016 eingeführten schnellen Verbindungen gibt es vier neue Sprinter-Verbindungen der Kinzigtalbahn (RE50) zwischen Fulda und Frankfurt:
  • Ab "Fulda Bahnhof" um 7.28 Uhr sowie um 17.28 Uhr
  • Ab "Frankfurt Hauptbahnhof" um 14.15 Uhr sowie um 20.15 Uhr
  • Die Züge sind mit Zwischenhalten in "Schlüchtern Bahnhof", "Bad Soden-Salmünster Bahnhof", "Hanau Hauptbahnhof" sowie "Frankfurt Südbahnhof" rund 75 Minuten unterwegs und damit schneller als die üblichen RE-Züge.

    Zusätzliche Verbindung der RB49

    Damit der Zug ab "Gießen Bahnhof" montags bis freitags um 6.58 Uhr pünktlich in Butzbach eintrifft, wo Anschluss in Richtung Frankfurt besteht, entfällt das Ankoppeln eines zweiten Fahrzeugs. Außerdem endet die Fahrt jetzt in Friedberg. Weiter zum bisherigen Zielbahnhof Hanau geht es mit einer zusätzlichen Fahrt ab "Gießen Bahnhof" um 7.13 Uhr.

    Damit gibt es im morgendlichen Berufsverkehr von Großen-Linden, Langgöns und Kirch-Göns eine weitere Verbindungsmöglichkeit mit Umstieg in Butzbach nach Frankfurt, und die Fahrgäste in Richtung Hanau kommen trotz späterer Abfahrt in Mittelhessen 15 Minuten schneller an.

    Günstiger von Alsfeld in die Nachbarschaft

    Außerdem wird die Fahrt mit der Expressbuslinie X39 von Alsfeld in die Nachbarschaft günstiger. Der Fahrpreis sinkt von Alsfeld nach Eudorf (Ersparnis: Erwachsene Einzelfahrkarte 0,60 Euro; Jahreskarte 254,00 Euro), Heidelbach (Ersparnis: Erwachsene Einzelfahrkarte 0,55 Euro; Jahreskarte 189,90 Euro) oder Schrecksbach (Ersparnis: Erwachsene Einzelfahrkarte 1,70 Euro; Jahreskarte 465,70 Euro).

    >>> Pressemitteilung


    Gruß,
    Marko



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.06.19 11:14.
    Entzückend: die "zweite Linie ", also die Möglichkeit des quasi Vorplanfahrens ab einem planmäßigem Überholungsbahnhof gab es im S-Bahnnetz schon einmal (genau bis ein Jahr nach Gründung des RMV) und wurde auf Betreiben des RMV damals abgeschafft.

    Man darf gespannt sein, wie sich die neuen Züge im Kinzigtal im dichten Gewühl so durchschlagen werden und ob der Begriff "Sprinter" gerechtfertigt ist...

    Von Schnecken und Schnell-Schnecken

    geschrieben von: Fentapi

    Datum: 10.06.19 13:00

    M 262 schrieb:
    Entzückend: die "zweite Linie ", also die Möglichkeit des quasi Vorplanfahrens ab einem planmäßigem Überholungsbahnhof gab es im S-Bahnnetz schon einmal (genau bis ein Jahr nach Gründung des RMV) und wurde auf Betreiben des RMV damals abgeschafft.

    Man darf gespannt sein, wie sich die neuen Züge im Kinzigtal im dichten Gewühl so durchschlagen werden und ob der Begriff "Sprinter" gerechtfertigt ist...
    Guten Tag,

    sieh' doch zunächst das Positive. Im Gegensatz zu anderen, geplanten Angebotsverbesserungen
    [www.vias-online.de]
    soll diese hier zumindest auf dem Papier umgesetzt werden.

    Eine Zuggarnitur, die nur maximal 140 km/h Fahrzeughöchstgeschwindigkeit hätte, würde ich ja nur bei heftiger Schamerrötung als "Sprinter" bezeichnen - oder ging es zusätzlich um die wanderdünenhafte Beschleunigung?

    Immerhin werden vom RMV endlich erneut auch an Montagen bis Freitagen dort Zugkilometerleistungen bestellt, und nicht nur am Wochenende. Das ist zweifellos positiv und zeigt die korrekte Richtung auf.

    Schade nur, dass es örtlich vermutlich mal wieder keine Buszu-/abbringer geben dürfte.

    Auf Pressearbeit und Fahrgastinfo darf man gespannt sein.

    Gruß
    Fentapi
    Zum letzten Beitrag, dass Fahrten auf der Linie X39 und 396 billiger werden.
    Also die Preisstufen werden herabgestuft. Von Preisstufe 4 bis Schrecksbach auf Preisstufe 3 (Linie X39 und 396), von Preisstufe 3 bis Heidelbach auf Preisstufe 2 (Linie 396), von Preisstufe 2 bis Eudorf auf Preisstufe 1 (Linie X39). Bis Treysa bleibt dann Preisstufe 4, die zum nächsten Tarifwechsel glatte 5,-- Euro kosten wird.
    In der RMV-App konnte ich die Preisänderungen bis Heidelbach und Eudorf noch nicht feststellen. Fahrten im Übergangstarif bis Schrecksbach sind als Handy-Ticket weder in der RMV-App noch im DB Navigator nicht verfügbar.

    Was noch nicht erwähnt worden ist: der NVV hatte Änderungen im Übergangstarif angekündigt.
    Ab 9. Juni soll es möglich sein, von Gemünden (Wohra) bis Treysa ein durchgehendes Ticket zum RMV-Tarif mit Preisstufe 5 (8,60 Euro) zu erwerben.
    Bisher wurde bei einem durchgehenden Ticket der NVV-Tarif mit Preisstufe 6 (8,40 Euro) angezeigt, der im RMV-Gebiet im Zug ab Kirchhain nicht gültig ist, weshalb die Fahrkarte gesplittet werden musste, damit der RMV-Tarif zustande kommt.
    Und ab dem großen Fahrplanwechsel soll es ebenfalls möglich sein, von Schrecksbach bis Breitenbach ein durchgehendes Ticket zur Preisstufe 5 zu kaufen. Bisher sind zwei Tickets mit jeweils Preisstufe 4 (insgesamt 9,90 Euro) erforderlich.
    Die Verbesserungen auf der Strecke Frankfurt-Mannheim/Heidelberg sehen gut aus,sind aber keine.Das Flügelkonzept bringt zeitlich keinen Gewinn und schafft neue Risiken.Bisher pendelt ein Triebwagen auf der Relation Edingen-MA...den gibt es in Zukunft nicht mehr.Was allerdings bleibt,ist die Unzuverlässigkeit bei den Twindexx-Doppeleinheiten(die meisten fahren zwar,aber es sind immer noch täglich Ausfälle zu verzeichnen).Bei Ausfall einer Einheit entfällt ein Zweig;ebenso auf der Rückfahrt.daher muss man bis MA oder fast HD mit der S-Bahn fahren,was sämtliche Anschlüsse im Knoten MA vergessen lässt.Auf der Rückfahrt übertragen sich Verspätungen auf den gesamten Zug,so dass Anschlüsse in Frankfurt wegfallen...
    Auch das planmässige "Vorfahren" südlich Darmstadt führt nur vielleicht zu Fahrplanstabilität.Auf jeden Fall gibt es verlängerte Fahrzeiten und Bus-Anschlussverluste in Darmstadt -Eberstadt.Das Problem des Störenden Fernverkehrs auf der Linie gibt es seit einer Taktdrehung im Nahverkehr vor vielen Jahren,die nur Verschlechterung gebracht hat....unpassende Anschlüsse in den Knoten FFM umd MA und keine Zu/Abbringerfuntion des Nahverkehrs zum Fernverkehr auf der Linie mehr.Das Problem ist komplex...aber wenn ich Anschlüsse "schönrechne"Ankunft NV in FFM Minute 48(fast nie)---Berlin 54,Paris 56 und HH 58 muss ich auf Grund der Unzuverlässigkeit doch eine Stund früher fahren....
    gleislatscher schrieb:
    PM des RMV vom Juni 2019


    Umsteigefrei von Frankfurt über Darmstadt nach Mannheim


    Ab dem 17. Juni geht es mit den Zügen des Main-Neckar-Expresses (RB67/68) stündlich ohne Umstieg von Frankfurt über Darmstadt nach Mannheim. Wegen Brückenbauarbeiten der Deutschen Bahn kommt es bis zum 1. Juli jedoch an einigen Tagen zu Einschränkungen zwischen Weinheim und Heidelberg/Mannheim. Ab Frankfurt bis Edingen/Friedrichsfeld fahren zwei gekoppelte Züge. Der vordere Zugteil fährt als RB68 wie bislang weiter Richtung Heidelberg. Der hintere nach Mannheim als RB67.

    Für eine höhere Betriebsqualität fahren die Züge in Richtung Frankfurt in "Darmstadt-Eberstadt Bahnhof" und "Darmstadt Südbahnhof" vier Minuten früher ab. Hintergrund ist, dass der "Main-Neckar-Express” planmäßig in Bickenbach von einem Fernzug überholt wird. Bei Verspätung oder Entfall des Fernzugs wartete der Regionalzug bislang umsonst. Künftig geht es in so einem Fall ohne unnötige Wartezeit weiter. Die Regionalbahn kann dann bis "Darmstadt Hauptbahnhof" vorfahren. Die Fahrplanzeiten zwischen Darmstadt und Frankfurt ändern sich nicht.

    Entschuldigung - von welchen Zügen ist hier die Rede?
    Ein Zug, der in Darmstadt-Süd und -Eberstadt hält, kann sich doch kaum als "Express" qualifizieren.

    Gruß
    Jörn.

    Wenn in Indien ein Zug um 16 Uhr 31 abfahren soll, dann fährt er um 16 Uhr 31.

    In Deutschland fährt er wegen einer Weichenstörung um 18 Uhr 4 und zwar in umgekehrter Wagenreihung und nicht nach Hannover, sondern nach Luckenwalde.

    (Dieter Nuhr)

    Expressis verbis

    geschrieben von: Fentapi

    Datum: 10.06.19 16:38

    Jörn schrieb:
    gleislatscher schrieb:
    PM des RMV vom Juni 2019


    Umsteigefrei von Frankfurt über Darmstadt nach Mannheim


    Ab dem 17. Juni geht es mit den Zügen des Main-Neckar-Expresses (RB67/68) stündlich ohne Umstieg von Frankfurt über Darmstadt nach Mannheim. ... [blablablubb].

    Entschuldigung - von welchen Zügen ist hier die Rede?
    Ein Zug, der in Darmstadt-Süd und -Eberstadt hält, kann sich doch kaum als "Express" qualifizieren.

    Gruß
    Jörn.
    Guten Tag,

    da es der sehr beschränkten "Weisheit" bestimmter DB-ler in den Un-Sinn kam, die verkehrlich absolut sinnvolle Zuggattung "SE" abzuschaffen, ist die RMV-seitige Bezeichnung "Express" sehr wohl angemessen. Die Züge bedienen im S-Bahn-Bereich bis Darmstadt nur den Zwischenhalt Langen. Ist doch OK!

    Dass die eingedampfte Bundesinfrastruktur weiter südlich nicht mehr zeitgemäß ist - das ist wessen Schuld?

    Gruß
    Fentapi
    Rhein-Neckar -Express sind alle Twindexx-Einheiten,die auf der Rhein-Neckar-Bahn und der Riedbahn verkehren.Das ist eine Eigenbezeichnung und keine Zuggattung;sie fahren alle RBs und REs...
    Bruno Schötz schrieb:
    Rhein-Neckar -Express sind alle Twindexx-Einheiten,die auf der Rhein-Neckar-Bahn und der Riedbahn verkehren.Das ist eine Eigenbezeichnung und keine Zuggattung;sie fahren alle RBs und REs...
    Guten Abend,

    das zeigt einmal mehr, dass und warum man diesen Marketing-Schwätzern nie zu früh das Feld überlassen sollte :-|

    Wo die Züge halten, ergibt sich überwiegend aus der Zuggattung. Das ist bzw. war ja mal der Sinn von Zuggattungen wie S/SE/RB/RE - die Kundschaft sollte grob die Haltepolitik herauslesen können.

    Bin übrigens gespannt, wie oft (wie so oft bisher) die RB67/68 in Darmstadt mit nur einem einzigen Zugteil auflaufen und es dann arg kuschelig wird...

    Gruß
    Fentapi

    Re: Expressis verbis

    geschrieben von: andreas +

    Datum: 11.06.19 22:15

    Fentapi schrieb:
    Die Züge bedienen im S-Bahn-Bereich bis Darmstadt nur den Zwischenhalt Langen. Ist doch OK!
    Ja, nannte sich früher Eilzug.

    Re: Expressis verbis

    geschrieben von: Jörn

    Datum: 11.06.19 22:55

    andreas + schrieb:
    Fentapi schrieb:
    Die Züge bedienen im S-Bahn-Bereich bis Darmstadt nur den Zwischenhalt Langen. Ist doch OK!
    Ja, nannte sich früher Eilzug.
    Was ist "früher"?
    Züge, die auf einem Teil ihrer Laufstrecke alle Haltepunkte bedienten und dann in die Metropole durchfuhren, hießen "früher" "Beschleunigter Personenzug". Später dann "Stadt-Express" (SE). Was ich kritisiere, ist die inflationäre Verwendung des Begriffs "Express". Was auf dem längsten Teil seiner Laufstrecke "an jeder Milchkanne" (Zitat Mehdorn) hält, hat diesen Begriff nicht verdient. Schließlich gibt es Züge, die zwischen Frankfurt und Mannheim tatsächlich nur wenige Halte bedienen (vulgo: RE, leider an der Bergstraße nur zweistündlich). Wenn überhaupt, dann tragen diese die Bezeichnung "Express" mit Recht.

    Gruß
    Jörn.

    Wenn in Indien ein Zug um 16 Uhr 31 abfahren soll, dann fährt er um 16 Uhr 31.

    In Deutschland fährt er wegen einer Weichenstörung um 18 Uhr 4 und zwar in umgekehrter Wagenreihung und nicht nach Hannover, sondern nach Luckenwalde.

    (Dieter Nuhr)