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VRS – Heftige Diskussion um Fahrpreise

geschrieben von: cinéma

Datum: 06.06.19 23:08

[www.ksta.de]

In der Tat ein Widerspruch, den es aufzulösen gilt: Angebotsverbesserungen bei Lohnerhöhungen und gleichzeitigen Forderungen nach Fahrpreissenkungen. Kurzum: Die Quadratur des Kreises.

Re: VRS – Heftige Diskussion um Fahrpreise

geschrieben von: Weltreisender

Datum: 07.06.19 02:08

Ja, einige wollen die Fahrpreise senken, der VRS hingegen möchte sie erhöhen. Zwei entgegengesetzte Interessen. Aber ich würde sagen, der VRS sollte sich dem Thema Fahrpreissenkungen nicht verschliessen, muss aber ganz klar dann den Städten und Kommunen kommunizieren, dass diese geringere Fahrpreise mitfinanzieren müssen. Sonst kommt das nicht zustande. Sind hingegen Städte und Kommunen bereit mehr in den öV zuzuschiessen, dann sollte sich doch der VRS nicht den geringeren Fahrpreisen verschliessen. Ich denke, für den VRS sollte nur die Frage sein, wer die Kosten übernimmt. Aber übernimmt jemand die Kosten dann kann der VRS sich doch freuen, weil sie dann das Angebot weiter ausbauen und sich auf Fahrgastzugewinne freuen können.

Herzliche Grüsse
Martin

Re: VRS – Heftige Diskussion um Fahrpreise

geschrieben von: Strizie

Datum: 07.06.19 05:43

Die Fahrpreise sind hoch genug und das man alles auf die Pendler umlegen will ist schon eine Frechheit. Des weiteren hätte ich dann gerne ein Teil des Geldes zurück, wenn die Leistung nicht stimmt. Ist sowieso ein Unding, dass man erst mal per Vorkasse zu zahlen hat und anschließend Lotterie gespielt wird ob der Zug überhaupt fährt. Dieses doppelte abkassieren seitens des NVR und nicht Weiterleitung des Geldes an die betroffenen muss jedenfalls aufhören.

Re: VRS – Heftige Diskussion um Fahrpreise

geschrieben von: cinéma

Datum: 07.06.19 06:28

Strizie schrieb:
Die Fahrpreise sind hoch genug und das man alles auf die Pendler umlegen will ist schon eine Frechheit. Des weiteren hätte ich dann gerne ein Teil des Geldes zurück, wenn die Leistung nicht stimmt. Ist sowieso ein Unding, dass man erst mal per Vorkasse zu zahlen hat und anschließend Lotterie gespielt wird ob der Zug überhaupt fährt. Dieses doppelte abkassieren seitens des NVR und nicht Weiterleitung des Geldes an die betroffenen muss jedenfalls aufhören.
Der NVR hat mit den Fahrpreisen nichts zu tun.

Re: VRS – Heftige Diskussion um Fahrpreise

geschrieben von: Weltreisender

Datum: 07.06.19 07:22

Strizie schrieb:
Die Fahrpreise sind hoch genug und das man alles auf die Pendler umlegen will ist schon eine Frechheit. Des weiteren hätte ich dann gerne ein Teil des Geldes zurück, wenn die Leistung nicht stimmt. Ist sowieso ein Unding, dass man erst mal per Vorkasse zu zahlen hat und anschließend Lotterie gespielt wird ob der Zug überhaupt fährt. Dieses doppelte abkassieren seitens des NVR und nicht Weiterleitung des Geldes an die betroffenen muss jedenfalls aufhören.
Zwar kenne ich die Preise im VRS nicht. Aber 3€ für eine Einzelfahrt finde ich schon an der oberen Schmerzgrenze. Mehr sollte es nicht sein. Aber die Kostensteigerungen dann auf die Pendler einseitig umzulegen, ist ebenso problematisch. Stammkunden sind die besseren/treueren Kunden. Diese "bestraft" man durch die Preissteigerungen für ihre Treue. Das kann es auch nicht sein. Im Gegenteil, in CH fand ich es immer problematisch, dass man in den letzten 10 - 15 Jahren die GA-Preise oft überdurchschnittlich erhöht hat. Damit muss Schluss sein, und das kann es nicht sein - sinkende Erlöse pro gefahrenem Kilometer für die TU hin oder her. GA-Kunden sind die besten Kunden. Diese darf man nicht noch weiter zur Kasse bitten. Da fand ich den Warschauer Ansatz im 2010/2011 schon besser: Stammkunden erleben prozentual die geringste Preissteigerung. So sollte es sein.

Nein, ich sage, damit der öV günstig und bezahlbar bleibt, müssen eben andere Formen der Mitfinanzierung gefunden werden, z.B. anteilige Beteiligung der Anliegerkommunen, Quersubventionen durch die Stadtwerke und durch Parkgebühren sowie Innenstadtmauts. Ich kann zwar dem Argument folgen, dass mit niedrigen Fahrpreisen nicht nur die anständigen Fahrgäste angezogen werden, sondern auch "unangenehme Kunden" wie Obdachlose, Diebe, Aggressive und und und. Aber die Fahrpreise dürfen auch keineswegs zu hoch sein, und die Zugangshürden sollten auch nicht höher sein als unbedingt nötig.

Für die Philosophie hingegen: zuerst zahlen, dann fahren habe ich absolutes Verständnis. So macht man das "Profischwarzfahren" schwerer, und i.d.R. kommt man ja ans Ziel, nur eben nicht immer so wie gewünscht. Andererseits ist die Frage, ob man die Verfahren für Entschädigungen nicht einwenig vereinfachen könnte, andererseits darf es aber auch keine Möglichkeiten für Missbrauch geben. Das ist immer die Schwierigkeit: Entschädigungen sollte nicht schwerer als nötig gemacht werden, aber andererseits muss jeglicher Missbrauch damit auch vermieden werden. Das ist eine Gradwanderung. Aber da hat man ja vielleicht mit den neuen Möglichkeiten der neuen Technologien wie Apps, mobiles Internet und und und vielleicht auch neue gute Möglichkeiten, wobei ich kein Freund davon bin, dass ich mich dann von den Technologien lokalisieren lassen muss, bzw. dass gewisse Funktionen nur bei eingeschalteter Geolokalisierung funktionieren, denn es muss nun auch nicht alle wissen, wo man sich gerade befindet. Bestimmte Einrichtungen - das ist berechtigt, wie z.B. das Rote Kreuz, die Erste Hilfe-Sanitäter, Notretter. in bestimmten, bestimmten/begründeten Fällen auch die Sicherheitsorgane. Bei Verkehrsunternehmen oder anderen Einrichtungen, Institutionen, Firmen hingegen habe ich da kein Verständnis dafür.

Herzliche Grüsse
Martin



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.06.19 07:22.

Ist es wirklich die Quadratur des Kreises?

geschrieben von: Pilot22

Datum: 07.06.19 07:32

Das, was dort gefordert wird, muss im knallharten Wettbewerb so ziemlich jede Firma am freien Markt stemmen.

Kosten steigen für alle gleich, mit Innovationen kann man dies entweder dämpfen oder umgehen. Innovationen muss man bei einigen Verkehrsbetrieben allerdings mit der Lupe suchen.

Einnahmen müssen nicht nur aus Fahrpreis (der bestehenden Fahrgastmenge) + Zuschuss bestehen, sondern können auch aus Fahrpreisen einer --> größeren Fahrgastmenge + Zuschuss bestehen. Mehr zu verkaufen ist die freie Wirtschaft gewohnt, um bestehen. Ein MEHR bedeutet nicht zwangsläufig gleich viel mehr Kosten, sondern hier liegt es eben am Geschickt und der Innovationskraft des Unternehmens. Ganz im luftleeren Raum agieren diese freilich nicht. Kommunen stehen ebenso oft innovativen Lösungen im Wege. Der Automatismus ständig ansteigender Fahrpreise (deutlich über allgemeinen Preissteigerungen) führt nicht zum Ziel. Sondern eher zu schwindenden Akzeptanz.

Re: VRS – Heftige Diskussion um Fahrpreise

geschrieben von: silvestergm

Datum: 07.06.19 08:49

Wenn ich von Marienheide Bhf nach Köln Hbf mit dem Zug fahren will und die Karte am Automaten kaufe zahle ich 8,20€ über der App 7,36€. Da sieht man mal wo der Zug hingeht.



Der Westfale im Rheinland.

Re: Ist es wirklich die Quadratur des Kreises?

geschrieben von: Weltreisender

Datum: 07.06.19 09:31

Pilot22 schrieb:
Das, was dort gefordert wird, muss im knallharten Wettbewerb so ziemlich jede Firma am freien Markt stemmen.

Kosten steigen für alle gleich, mit Innovationen kann man dies entweder dämpfen oder umgehen. Innovationen muss man bei einigen Verkehrsbetrieben allerdings mit der Lupe suchen.

Einnahmen müssen nicht nur aus Fahrpreis (der bestehenden Fahrgastmenge) + Zuschuss bestehen, sondern können auch aus Fahrpreisen einer --> größeren Fahrgastmenge + Zuschuss bestehen. Mehr zu verkaufen ist die freie Wirtschaft gewohnt, um bestehen. Ein MEHR bedeutet nicht zwangsläufig gleich viel mehr Kosten, sondern hier liegt es eben am Geschickt und der Innovationskraft des Unternehmens. Ganz im luftleeren Raum agieren diese freilich nicht. Kommunen stehen ebenso oft innovativen Lösungen im Wege. Der Automatismus ständig ansteigender Fahrpreise (deutlich über allgemeinen Preissteigerungen) führt nicht zum Ziel. Sondern eher zu schwindenden Akzeptanz.
Ja, da gebe ich Dir im Grundsatz Recht. Das sehe ich auch so. Die bessere Variante ist. Ausbau, Fahrpreis nicht erhöhen statt dessen Mehreinnahmen durch mehr (selbstverständlich zahlende Fahrgäste) + Zuschüsse. Aber die Preise weiter zu erhöhen, ist sehr problematisch. Schon jetzt sind die Preise nicht gerade niedrig. Wenn man einen attraktiven öV will, und die Leute zum Umsteigen auf den öV bewegen will, muss das Angebot stimmen UND die Preise dürfen nicht zu hoch sein, sonst geht der Schuss nach hinten los.

Das sieht man z.B. in CH. Aufgrund der Preissteigerungen bei den GA, kaufen sich so manche Leute jetzt kein GA mehr. Dass auf der anderen Seite die Zahl der GA-Kunden trotzdem wächst, liegt daran, dass an manchen Strecken das Angebot ausgebaut wurde/wird und die Leute über immer grössere Distanzen pendeln, und aber auch sonst das Mobilitätsbedürfnis zunimmt.

Herzliche Grüsse
Martin

Re: Ist es wirklich die Quadratur des Kreises?

geschrieben von: deruerdingerbus

Datum: 07.06.19 10:26

Grundsätzlich läuft man bei jeder Preiserhöhung die Gefahr weitere Kunden zu verlieren.
Kunden verlieren heißt im Umkehrschluss wieder weniger Einnahmen und die nächste Erhöhung kommt bestimmt.
Zunächst ohne wenn und aber sollte ÖPNV immer als Alternative zum Pkw stehen.
Nur im VRR als Beispiel sind einige Fahrten hin- und zurück mit dem ÖPNV so teuer,dass gleichsam für den Preis mit dem Pkw die Strecke dreimal bzw. mehrfach abfahren kann.
Nicht eingerechnet der Zeitverlust mit ÖPNV.
Und sicher in den Ballungszentren mit dem Pkw zu fahren ist kein Vergnügen.
Das Thema VRR und die verschiedenen eigenständigen Geschäftsbetrieben hatten wir schon und vermutlich in anderen Verkehrsbetrieben nicht besser.

Immer noch nicht verstanden

geschrieben von: Staatsbahn

Datum: 07.06.19 12:53

Wie kann man in Zeiten der Klimawandeldiskussionen (der vielleicht von vielen nur in Görlitz oder Gera geleugnet wird) Preise erhöhen wollen? Das geht doch genau in die falsche Richtung und zeigt dass immer noch nichts verstanden wurde.
Die Preise müssen im Gegenteil sogar für Karten wie Jahreskarten usw. gesenkt werden.
Am besten ein System mit einer Mobilitätskarte, die automatisch immer das günstigste Angebot berechnet (auch rückwirkend bei Vielfahrern).

Finanziert werden muss das über eine ÖPNV-Steuer, über Citymaut und durch die Allgemeinheit.
Alle zahlen, alle könnten einen günstigen ÖPNV nutzen. Wer das nicht will, der hat weiter die Freiheit das nicht zu tun, aber mitfinanzieren sollten es alle, denn es gibt nur eine Welt und nur eine Zukunft.

Der Druck solche Maßnahmen durchzuführen wird weiter steigen. Jede Erhöhung im ÖPNV ist kontraproduktiv für die Klimaschutzziele. Natürlich muss es finanziert werden, aber eben nicht wieder nur über die Nutzer des ÖPNV, denn das ist nicht im Sinne eines Wandels zum Klimaschutz und setzt keine Anreize. Wenn alle für besseren und günstigen ÖPNV zahlen müssen (und das wird kommen, die Tendenz zeigt ja klar hin was die jungen Leute wollen), dann ist das nur richtig und fair.

Re: VRS – Heftige Diskussion um Fahrpreise

geschrieben von: ICE11

Datum: 07.06.19 14:09

Der VRS ist doch schon teuer genug...... Kleines Beispiel: Kürzlich hatte ich am Wochenende was in Deutz zu erledigen. Mögliche Varianten, die ich durchgerechnet habe: Mit dem Zug komplett von zu Hause aus, mit dem Auto bis Weiden-West (P+R) und dann mit der S-Bahn oder komplett mit dem Auto. Letztere Variante hat gewonnen. Mit dem Auto flott über die Autobahn bis Deutz, im Parkhaus Kölnarena geparkt und wieder zurück. Billiger, als wäre ich mit dem ÖV gefahren.

Re: Ist es wirklich die Quadratur des Kreises?

geschrieben von: cinéma

Datum: 07.06.19 14:12

Pilot22 schrieb:
Das, was dort gefordert wird, muss im knallharten Wettbewerb so ziemlich jede Firma am freien Markt stemmen.

Kosten steigen für alle gleich, mit Innovationen kann man dies entweder dämpfen oder umgehen. Innovationen muss man bei einigen Verkehrsbetrieben allerdings mit der Lupe suchen.

Einnahmen müssen nicht nur aus Fahrpreis (der bestehenden Fahrgastmenge) + Zuschuss bestehen, sondern können auch aus Fahrpreisen einer --> größeren Fahrgastmenge + Zuschuss bestehen. Mehr zu verkaufen ist die freie Wirtschaft gewohnt, um bestehen. Ein MEHR bedeutet nicht zwangsläufig gleich viel mehr Kosten, sondern hier liegt es eben am Geschickt und der Innovationskraft des Unternehmens. Ganz im luftleeren Raum agieren diese freilich nicht. Kommunen stehen ebenso oft innovativen Lösungen im Wege. Der Automatismus ständig ansteigender Fahrpreise (deutlich über allgemeinen Preissteigerungen) führt nicht zum Ziel. Sondern eher zu schwindenden Akzeptanz.
Das funktioniert aber nicht, wenn man mehr Kunden nur dann bewältigen kann, wenn die Infrastruktur ausgebaut wird, man bei der Finanzierung des Ausbaus aber von politischen Vorgaben abhängig ist. Die Verkehrsbetriebe sind dabei das schwächste Glied in der Kette, die setzen im Grunde nur das um, was die Politik vorgibt.
Die Privatwirtschaft aus dem Lehrbuch ist da kein gutes Beispiel.

Re: Ist es wirklich die Quadratur des Kreises?

geschrieben von: cinéma

Datum: 07.06.19 14:14

deruerdingerbus schrieb:
Grundsätzlich läuft man bei jeder Preiserhöhung die Gefahr weitere Kunden zu verlieren.

Naja, die Probleme hat man nun eher nicht. Das Problem ist, dass man heute schon zu viele Kunden hat.

Re: Immer noch nicht verstanden

geschrieben von: cinéma

Datum: 07.06.19 14:22

Staatsbahn schrieb:
Wie kann man in Zeiten der Klimawandeldiskussionen (der vielleicht von vielen nur in Görlitz oder Gera geleugnet wird) Preise erhöhen wollen? Das geht doch genau in die falsche Richtung und zeigt dass immer noch nichts verstanden wurde.
Die Preise müssen im Gegenteil sogar für Karten wie Jahreskarten usw. gesenkt werden.
Diese Sichtweise ist mir zu undifferenziert. Gerade wegen des Klimawandels sollte Mobilität etwas kosten dürfen, damit sie nicht verschwendet wird. Was nichts oder nur wenig kostet, wird mit vollen Händen zum Fenster herausgeschmissen.
Der ÖPNV ist zwar umweltfreundlicher als das Auto, aber immer noch weniger umweltfreundlich, als sich mit Muskelkraft zu bewegen. Insofern ist es schon ganz sinnvoll, die Faulheit des Menschen nicht zu fördern. Beispiel: Wenn ich sehe, wie viele bei gutem Wetter mit ihrem Fahrrad in die Bahn steigen, um vielleicht drei Kilometer mitzufahren, dann finde ich, dass Fahrradkarten ruhig etwas teuerer sein könnten.

Re: VRS – Heftige Diskussion um Fahrpreise

geschrieben von: cinéma

Datum: 07.06.19 14:23

ICE11 schrieb:
Der VRS ist doch schon teuer genug......
Scheinbar nicht, denn es wollen ja mehr mitfahren, als er bewältigen kann. Rein marktwirtschaftlich würde das also nicht gegen hohe Preise sprechen.

Re: VRS – Heftige Diskussion um Fahrpreise

geschrieben von: Käfermicha

Datum: 07.06.19 14:37

ICE11 schrieb:
Der VRS ist doch schon teuer genug...... Kleines Beispiel: Kürzlich hatte ich am Wochenende was in Deutz zu erledigen. Mögliche Varianten, die ich durchgerechnet habe: Mit dem Zug komplett von zu Hause aus, mit dem Auto bis Weiden-West (P+R) und dann mit der S-Bahn oder komplett mit dem Auto. Letztere Variante hat gewonnen. Mit dem Auto flott über die Autobahn bis Deutz, im Parkhaus Kölnarena geparkt und wieder zurück. Billiger, als wäre ich mit dem ÖV gefahren.
Hast Du wirklich Vollkosten gerechnet?

Re: Ist es wirklich die Quadratur des Kreises?

geschrieben von: Pilot22

Datum: 07.06.19 14:38

Das stimmt so nicht ganz. Von einigen Zeiten oder Linien oder Abschnitten abgesehen ist noch jede Menge Platz in den Fahrzeugen. Nicht umsonst ringt man bundesweit um diverse reaktivierte Nebenbahnen (die bekannteste ist wohl Gotteszell - Viechtach). Bis grundsätzlich landunter weil zu voll angesagt ist, kann noch ne Menge Wachstum mitgenommen werden. Somit kann und muss der sowieso nötige verbessernde Ausbau stattfinden.

Re: Immer noch nicht verstanden

geschrieben von: Pilot22

Datum: 07.06.19 14:41

das ist nur theoretisch richtig! Ohne Fahrradmitnahme könnte ich den Alltag im ÖPNV nicht zeitlich abbilden. Kind muss zur Kita und zur Arbeit geht es weiter, die Stationen liegen samt uns sonders noch über 1km vom jeweiligen Ziel/Zwischenpunkt weg und insgesamt sind es hin und rück 100km - ehrlich, ich halte mich für sportlich, doch tagtäglich radele ich das nicht durch! Mit Kind vorn drauf schon gar nicht.

Mobilität muss so alltagstauglich sein, dass es besser als der PKW ist.

Dass es klimatisch besser ist, keine Energie zu benötigen ist formal richtig. Nur warum beim umweltschonenden Verkehrsträger anfangen anstatt beim Klimakiller PKW?

Re: VRS – Heftige Diskussion um Fahrpreise

geschrieben von: Sauerlandexpress

Datum: 07.06.19 15:07

Der VRS ist mit der teuerste Verbund den ich kenne. Selbst der VRR ist günstiger. Und die Kunden schimpfen jetzt schon über hohe Preise, volle Züge, Busse und Strassenbahnen.

Re: VRS – Heftige Diskussion um Fahrpreise

geschrieben von: pm

Datum: 07.06.19 15:36

kann man bei der miesen Auslastung beim SPNV nicht gerade behaupten.

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