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Hallo,

unter
[www.berchtesgadener-anzeiger.de]
steht, dass die DB auf der Strecke Freilassing-Berchtesgaden auf elektronische Stellwerke umstellen will.

Welche Auswirkungen könnte das auf die Strecke haben (z.B. Besetzung mit Fahrdienstleitern usw.)?
Wäre dies für den Bahnbetrieb eine Verbesserung?

Danke.
Moin!

In Anbetracht der "Verkehrsmenge" auf der Strecke würde ich frech behaupten, dass Freilassing (exklusive) - Berchtesgaden problemlos von einem Fahrdienstleiter steuerbar ist.

Man steuert:

- Awanst Hofham
- Hammerau (Bf mit zwei Weichen + Anschluss)
- Piding (Bf mit zwei Weichen)
- Bad Reichenhall (Bf mit vier Weichen + ein paar sehr sporadisch genutzten Nebengleisen)
- Kreuzungsbahnhof Hallthurm (Bf mit zwei Weichen)
- Bischofswiesen (Bf mit zwei Weichen)
- Berchtesgaden

Kurzum:
Allein der Umfang der Betriebsstellen ist da schon sehr überschaubar. Einzig die Thematik der Bahnübergänge, sofern mit Vollabschluss, könnte die Sache etwas aufblähen, wegen Überwachung via Monitor.
Aber sonst finde ich den Stellbereich völlig legitim für einen Fdl, zumal die Anzahl der gleichzeitig dort verkehrenden Züge im Regelbetrieb sehr überschaubar ist.

Was allerdings ein betrieblicher Grund für zwei Bedienplätze wäre ist die Trennung nach "Tal- und Steilstrecke" (5740 / 5741), ergäbe aber zwei extrem kleine Bereiche.

Gruß

Krückau - Rhein - Isar - Elbe - Leine - mein Bildungsweg ist eine Flusskreuzfahrt!
Das geht gar nicht! Die armen mechanischen Signale .....
das ist keine gute Idee. Wenn der Blitz in das ESTW einschlägt, dann ist die gesamte Strecke lahm gelegt. Ist ein Stellwerksausfall, ist die gesamte Strecke lahmgelegt. Fällt ein Fahrdienstleiter aus, wegen dem chronischen Personalmangel, dann ist die gesamte Strecke lahm gelegt. So wäre vielleicht lediglich Bischofswiesen unbesetzt, oder nicht bedienbar, und man müsste lediglich Zugkreuzungen auf andere Bahnhöfe verlegen oder einzelne Züge ausfallen lassen.

Hoffentlich wird da kein ESTW gebaut. Das hat nur Nachteile.

Gruß, 219 003-1
Noch besser, wie ganz früher mit Übergabe des 'Staffelstabs'. Dass da der Blitz einschlägt ist absolut unwahrscheinlich.
Vinne schrieb:
Kurzum:
Allein der Umfang der Betriebsstellen ist da schon sehr überschaubar. Einzig die Thematik der Bahnübergänge, sofern mit Vollabschluss, könnte die Sache etwas aufblähen, wegen Überwachung via Monitor.
Dafür gibt es ja seit einiger Zeit schon Radaranlagen zur automatischen Überwachung.
219 003-1 schrieb:
das ist keine gute Idee. Wenn der Blitz in das ESTW einschlägt, dann ist die gesamte Strecke lahm gelegt. Ist ein Stellwerksausfall, ist die gesamte Strecke lahmgelegt. Fällt ein Fahrdienstleiter aus, wegen dem chronischen Personalmangel, dann ist die gesamte Strecke lahm gelegt. So wäre vielleicht lediglich Bischofswiesen unbesetzt, oder nicht bedienbar, und man müsste lediglich Zugkreuzungen auf andere Bahnhöfe verlegen oder einzelne Züge ausfallen lassen.

Hoffentlich wird da kein ESTW gebaut. Das hat nur Nachteile.

Gruß, 219 003-1
Ich habe gehört es gibt da sowas wie Überspannungsschutz?
Friedberg in Hessen war ja dumm gelaufen, erst Überspannung aus der Oberleitung und noch während der Reparatur Gewitter mit Volltreffer. Oder umgekehrt? Aber solche Fälle sind doch hoffentlich so selten wie ein größerer Lottogewinn.

Das Thema RSTW ist doch nun durch, die werden wenn überhaupt nur noch in Sonderfällen wie Brand (z.B. Mülheim-Styrum) neu aufgebaut bzw. instandgesetzt, so wie man das hier verfolgen kann.

zur Personalsituation: ist anzunehmen das ein Grossteil der Mitarbeiter welche dort heute Dienst tun evtl. auf die Rente zugehen? Wenn dem so wäre, woher das Personal nehmen? Die wachsen ja auch nicht auf Bäumen. (Wenn man nicht ausbildet macht das die Situation natürlich nicht besser.)
Mit dem Problem, dass die Radareier nicht mehr neu zugelassen sind...

Gruß

Krückau - Rhein - Isar - Elbe - Leine - mein Bildungsweg ist eine Flusskreuzfahrt!
Laut Planungssausschreibung soll Bedienung entweder von BZ München oder von Freilassung möglich sein
Inbetriebnahme geplant 2022

Gruß vom bahnplaner
bahnplaner schrieb:
Laut Planungssausschreibung soll Bedienung entweder von BZ München oder von Freilassung möglich sein
Inbetriebnahme geplant 2022

Gruß vom bahnplaner
Hallo,

wo kann man die Planungssausschreibung nachlesen?

Danke.
219 003-1 schrieb:
Fällt ein Fahrdienstleiter aus, wegen dem chronischen Personalmangel, dann ist die gesamte Strecke lahm gelegt. So wäre vielleicht lediglich Bischofswiesen unbesetzt, oder nicht bedienbar, und man müsste lediglich Zugkreuzungen auf andere Bahnhöfe verlegen oder einzelne Züge ausfallen lassen.
Wenn ich aber nur noch 5 Mann brauche statt bisher 25 sinkt auch die Ausfallwahrscheinlichkeit ;-)

Viele Grüße, Christian
http://www.christianmuc.de/foren/mh-tafel-k.jpg
Mehr oder minder aktuelle Bilder gibt es auf flickr: Fotos | Alben
Ode man legt die Strecke still. Dann können gar keine Züge mehr ausfallen.

Meine Güte die Welt entwickelt sich weiter!

Dann wird es langsam Zeit ... [1B]

geschrieben von: 144.5

Datum: 06.06.19 15:29

... mal eine Abschiedstour einzuplanen.

https://abload.de/img/asig_rhall_gl1i1koj.jpg
Bf Reichenhall ASig Richtung Berchtesgaden Gleis 1 am 26.05.2019

Nach der genehmigten Rückbaumaßnahme im HBF Berchtesgaden verbleiben noch die Weichen 1, 4, 6 und die zwei Handweichen 36, 44. Mal sehen, ob dann weiter "gesundgeschrumpft" wird.

Gruß
144.5

Re: Dann wird es langsam Zeit ... [1B]

geschrieben von: KVV323

Datum: 06.06.19 16:00

144.5 schrieb:
... mal eine Abschiedstour einzuplanen.

[abload.de]
Bf Reichenhall ASig Richtung Berchtesgaden Gleis 1 am 26.05.2019

Nach der genehmigten Rückbaumaßnahme im HBF Berchtesgaden verbleiben noch die Weichen 1, 4, 6 und die zwei Handweichen 36, 44. Mal sehen, ob dann weiter "gesundgeschrumpft" wird.

Gruß
144.5
Ich möchte ja jetzt nicht alle feuchten Träume der Eisenbahnfanwelt zerstören. Aber bist du dir beim Thema "gesundschrumpfen" bewusst, welche verkehrliche Bedeutung der Bahnhof hat? Bei einem Stundentakt bzw. perspektivisch maximal Halbstundentakt reicht ein Gleis für den Regelbetrieb dicke aus. Alles mehr ist da - ähnlich wie der Hbf-Titel - eher aus Tradition und Nettigkeit vorhanden, als zwingend nötig (außer ggf Versorgungsanlagen, Abstellgleis, etc.)...

Gruß Flo
Was mich wundert, unser user speelwark hat hier noch gar nicht eingegriffen :-)
Niederlausitzer schrieb:
Was mich wundert, unser user speelwark hat hier noch gar nicht eingegriffen :-)
Der ist gerade beleidigt, weil ihm @ESTW_Spessart seinen Part geklaut hat.
LoneStarr27 schrieb:
Niederlausitzer schrieb:
Was mich wundert, unser user speelwark hat hier noch gar nicht eingegriffen :-)
Der ist gerade beleidigt, weil ihm @ESTW_Spessart seinen Part geklaut hat.
Na na, man macht doch keine Witze über Trauernde... ;-)
kkdz schrieb:
LoneStarr27 schrieb:
Niederlausitzer schrieb:
Was mich wundert, unser user speelwark hat hier noch gar nicht eingegriffen :-)
Der ist gerade beleidigt, weil ihm @ESTW_Spessart seinen Part geklaut hat.
Na na, man macht doch keine Witze über Trauernde... ;-)
Wo bleibt eigentlich der Beitrag vom Deichförster? Oder betätigt der sich endlich in der Akquise von Reliquien für sein Eisenbahnmuseum?
Spät komme ich, doch ich komme!

Leider wurde ich selber gebraucht auf einer Betriebsstelle und da ich Frühdienste habe, war ich mal so frech, nach dem Dienst noch Einkäufe und Besorgungen zu erledigen, ehe ich gleich todmüde ins Bett falle.

So, nun zum Thema: Es kotzt mich sowas von an, wenn nun dieser Dreck auch noch im tiefsten Süden seine Kraken ausstreckt und die ganze Herrlichkeit vernichtet wird. Letztendlich geht es nicht nur um diese Strecke, sondern es sollen ja auch die lieben Stellwerke in Lauffen (Obb), Tittmoning - Wiesmühl und Fridolfing , sowie Garching(Alz) usw alle verschwinden.
Ich hatte ehrlich gesagt gehofft, es würde in Bayern noch die nächsten Jahre ein wenig erhalten bleiben. Aber was bleibt noch übrig? Wo kann man mit Sicherheit sagen: Diese Stellwerke bleiben bis 2030 bestehen?
Es wird gleichzeitig der schöne Norden platt gemacht, also auch dort kein Urlaub mehr. Dann will man in den Süden, nun wird da auch rund um München alles zerstört. Wo soll ich nur bald Urlaub machen? Bleibt ja nur noch der Westerwald, der Vogelsberg und der Niederrhein.
Eine Schande ist es!!!

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