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Re: erste 147.5 auf der Gäubahn im Plandienst

geschrieben von: VT605

Datum: 13.05.19 10:14

143 828 schrieb:
Tz 4683 schrieb:
Wird ja auch langsam Zeit, werden die IC2 mit 146er nicht ab Dezember für die neue Linie Rostock-Dresden gebraucht?
Neinneinnein, dafür sollten doch die Westbahn-KISS hergenommen werden...

Die 146er sollen ja eigentlich zwischen Norddeich und Köln fahren. Für Dresden-Rostock waren auch 147er mit IC2 vorgesehen, aber ob Bombardier die Züge bis dahin ans laufen bekommt? Mit den Westbahnzügen gäbe es natürlich eine neue Alternative für diese Linie.

Re: Good news or bad news? ;-)

geschrieben von: bollisee

Datum: 13.05.19 12:06

Florian Ziese schrieb:
bollisee schrieb:
Auf die 2 1/4 Stunden warten wir also noch bis wann?
Noch ewig, da es seitdem keinerlei konkreten Absichten zu beiden Seiten der Grenze gibt, die 2 1/4 Stunden überhaupt nur anzustreben, [...]
Wozu schließt man überhaupt einen Vertrag, wenn man keinerlei Absicht hat, den überhaupt jemals zu erfüllen. Der ist sein Papier nicht wert. Niiieeemand hat die Absicht einen Vertrag zu erfüllen... Oder hat man frei nach Franz Josef Strauss sich die Ziele so hoch gesetzt, dass rückwärts wieder drunter durch kann.


Florian Ziese schrieb:
Zitat:
Via Basel geht es auf deutscher Seite immerhin wenigstens langsam voran, während man auf schweizer Seite wohl bis mindestens 2050 warten darf. An anderer Stelle waren die Schweizer so klug, im Abkommen nur schwammige Angaben zu geben, so dass ungestört damals geplante noch Ausbauten entfallen konnten...
Auch in Helvetien kennt man hü und hott. Einerseits einen Wisenbergtunnel fordern, andererseits die praktisch 100% parallele und durchaus leistungsfähige Hauensteinbergstrecke entlang des Wisenbergs stilllegen wollen. Wie schizophren ist denn das? Wir brauchen dringend eine Entlastungsstrecke, aber was man bereits hat, stilllegen. Gottseidank wird dort die Bevölkerung gefragt und die lässt sich nicht immer ein X für ein U vormachen. Zudem sind Geschwindigkeiten auf allen drei Strecken in die Schweiz im Vergleich zum deutschen Streckenanteil unterirdisch. Geschenkt.

Allerdings was den Schweizer Anteil an Zürich-Stuttgart angeht, dort wurden die eingleisigen Abschnitte weitgehend eliminiert. Zwei Brücken, zwei Tunnels und unverständlicherweise 4 Kilometer auf freiem Feld fehlen noch. Auf der Gäubahn selber wäre ein entsprechender Anteil an Doppelspurausbauten ein Segen.

Aber da ist bis heute ist auf der württembergischen Gäubahn rein gar nichts passiert, nur Rückschritte in Sachen Fahrzeit, irgendwo trotz langer Geraden auch nur ein einziger Abschnitt mit 160? Zweigleisiger Ausbau, wo? Horb-Neckarhausen, wenn es denn mal kommt, ist eh am Fahrplan vorbeigeplant. Talhausen-Sulz und Spaichingen-Tuttlingen, womöglich bis zum Viadukt bei Hattingen, das wäre mangels Brücken- und Tunnelbauten schnell einfach und billig zu haben, nach momentanen Fahrplan stattdessen sinnvoll. Die Trasse ist da, alles vorbereitet und wie man zu enge Gleisabstände günstig verbreitert, mal in der Schweiz nach Expertise fragen. Und was ist eigentlich, wenn man urplötzlich zwischen Rottweil und Horb in der Neuzeit ankommt und nach 50 Jahren Abstinenz auch mal wieder Nahverkehr haben will?

Also gilt sicherlich, jetzt mit dem Finger auf die Schweiz zu zeigen, wenn man selber rein gar nichts vorzuweisen hat... Müßig und peinlich. Und warum für die Bayern Neigetechnik gut ist, für die Schwaben aber keine Züge auf dem Markt erhältlich sind. Vielleicht weil man für die drei Zugpaare nach München nur wenige Züge braucht, aber für den stündlichen IC-Verkehr Stuttgart-Zürich immer mindestens 7 Fahrzeuge auf Achse sein müssen? Damit keiner auf dumme Gedanken kommt, wurde auch seinerzeit beim Versuch, ICN in Deutschland zuzulassen, rechtzeitig abgewiegelt. Sorry, aber was in den letzten 70 Jahren an der Gäubahn abläuft, das geht auf keine Kuhhaut. Da haben sich schon unsere Großväter die Zähne an der Bundesbahn ausgebissen. Es stehen nach wie vor die 500 Millionen Zusage des Bundestags im Raum, die man nicht mal gedenkt, für die Gäubahn zu verwenden, für viele Maßnahmen wäre Geld da. Nicht mal dieses Zuckerbrot des Bundestages hilft irgendwie weiter. Wenigstens hat zum Trotz ein Aktivist in leitender Funktion neuerdings mit den weißen Zügen ein µ Luxus in den Regionalverkehr gebracht. Wenn auch nicht schneller als die Züge unserer Großväter... Womit wir aber dennoch wieder beim Thema IC 2 mit 147.5 wären... Und gegenüber früher genießt man ja im Oberdeck die Aussicht auf die durchaus reizvolle Strecke. Wobei 01 519 vor 3 Jahren bei der Heimreise vom Konstanzer Weihnachtsmarkt durchaus gezeigt hat, dass sie den Fahrplan des IC 2 mit 147.5 problemlos halten kann... So viel zum Thema Fortschritt auf dieser Strecke...


Florian Ziese schrieb:
Zitat:
Am positivsten sieht es im Abkommen von Lugano übrigens nach München aus, da ist man doch auf der Zielgerade.
Dass München die besten Chancen hat, wen wundert das ernsthaft? Wenn selbst die Presse merkt, dass in der nächsten Zeit fast alles Geld zum Bahnausbau nach Bayern fließt. Angesichts dieser Abfolge dreier Klientelpolitiker aus Bayern in leitender Verkehrsfunktion ein Schelm, wer Böses dabei denkt...

Re: Good news or bad news? ;-)

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 13.05.19 14:06

bollisee schrieb:
Matthias Muschke schrieb:
bollisee schrieb:
Und die Einhaltung des Vertrages von Lugano schiebt sich sicher nur um weitere 10 Jahre nach hinten.
Hast du ihn mal gelesen?:

[www.admin.ch]

Danach noch mal kommentieren...

MfG
Würde mich schon mal interessieren, wer hier nicht gelesen hat?


Die Strecke durch den Wald interessiert mich da weniger. Es geht um das hier:

"b)auf schweizerischer Seite: -Bau einer neuen Linie aus dem Raum Basel durch den Jura,

Allgemein sehen ja offenbar alle den Vertrag durch das Loch am Gotthard als erfüllt an, dabei war das ja auch nur ein marginaler Bestandteil... Und im Gegensatz zu allem anderen ist es um diesen Teil ganz ruhig geworden. Aber auch der steht da drin!
Davon redet in der schweizer Presse keiner wenn sie über das Rheintal schimpfen. Und trotzdem läuft es da gar nicht so schlecht - Sa-Abend ohne Halt Mannheim Hbf - Basel...

bollisee schrieb:

Zitat
andererseits die praktisch 100% parallele und durchaus leistungsfähige Hauensteinbergstrecke entlang des Wisenbergs stilllegen wollen. Wie schizophren ist denn das? Wir brauchen dringend eine Entlastungsstrecke, aber was man bereits hat, stilllegen.
Man wollte die Strecke nie stilllegen, sondern der Kanton den Nahverkehr abbestellen. Das ist ein Unterschied. Und wo bitte ist diese Strecke besonders "leistungsfähig"? Schön, ja aber "leistungsfähig"? Es passen genau zwei Züge zwischen Sissach und Olten, wenn der Gegenzug kurz genug ist, kannst du in Läufelfingen kreuzen... Du brauchst immer zwei Loks und bist lastmäßig limitiert. Nützt im Güterverkehr recht wenig...

MfG

"Damit auch ich was zu meckern habe: Ich finde immer die künstliche Dampfentwicklung durch Abblasen an den Zylindern fürchterlich. Sicher gibt das für den ambitionierten Laien tolle Fotos, den Sound jedoch zerstört es vollkommen. :-("

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Re: Good news or bad news? ;-)

geschrieben von: bollisee

Datum: 13.05.19 18:07

Matthias Muschke schrieb:
Die Strecke durch den Wald interessiert mich da weniger. Es geht um das hier:

"b)auf schweizerischer Seite: -Bau einer neuen Linie aus dem Raum Basel durch den Jura,

Allgemein sehen ja offenbar alle den Vertrag durch das Loch am Gotthard als erfüllt an, dabei war das ja auch nur ein marginaler Bestandteil... Und im Gegensatz zu allem anderen ist es um diesen Teil ganz ruhig geworden. Aber auch der steht da drin!
Davon redet in der schweizer Presse keiner wenn sie über das Rheintal schimpfen. Und trotzdem läuft es da gar nicht so schlecht - Sa-Abend ohne Halt Mannheim Hbf - Basel...
Im Thread ging es aber um die Gäubahn oder wie Du verächtlich meinst die Strecke im Wald und nicht ums Rheintal und den Hauenstein. Aber, da Du es ansprichst, dann mal noch dazu unten.



Matthias Muschke schrieb:
Zitat:
Zitat
Zitat:
andererseits die praktisch 100% parallele und durchaus leistungsfähige Hauensteinbergstrecke entlang des Wisenbergs stilllegen wollen. Wie schizophren ist denn das? Wir brauchen dringend eine Entlastungsstrecke, aber was man bereits hat, stilllegen.
Man wollte die Strecke nie stilllegen, sondern der Kanton den Nahverkehr abbestellen. Das ist ein Unterschied. Und wo bitte ist diese Strecke besonders "leistungsfähig"? Schön, ja aber "leistungsfähig"? Es passen genau zwei Züge zwischen Sissach und Olten, wenn der Gegenzug kurz genug ist, kannst du in Läufelfingen kreuzen... Du brauchst immer zwei Loks und bist lastmäßig limitiert. Nützt im Güterverkehr recht wenig...
Na ja, also erst mal muss man die Hauensteinbergstrecke überhaupt verwenden wollen. Ein paar Signale braucht es dann schon. Mit dichtem Verkehr hat man in der Schweiz ja sonst keine Probleme. Desweiteren ist vielleicht jeder dritte oder vierte Zug so schwer, dass er durch den Basistunnel muss. Es gibt aber jede Menge einzeln fahrende Loks und kurze Züge. Kann alles oben rüber. Im Sommerfahrplan hat man ja gezeigt was da alles fahren kann, bzw. könnte, wenn man Einbahnverkehr macht. 20 Minuten jede Stunde gibt es Gegenverkehr, macht 40 Minuten freie Fahrt für alle leichteren Fuhren, die dann den Basistunnel und die Zufahrtfahrtsstrecke entlasten. In Baselland fehlen keine 5 km Strecke, dann wäre durchgehende Dreigleisigkeit bis Olten hergestellt, baulich noch nicht mal ein Problem. Die Einfädelung Sissach als weiterer Engpass ist ja schon fast im Bau. Einfach mal pauschal ganz grob geschätzt, hätte man für vielleicht 2-5% der Kosten eines Wisenbergtunnels 20-30% mehr Kapazität. Wenn man es dringend hat, Bauzeit vielleicht 1 Jahr... Man hätte also sofort eine Kapazitätserhöhung und nicht irgendwann mal in ferner Zukunft den großen Wurf. Aber sowas hört man in der SBB-Hauptverwaltung sicher nicht gern, dafür gibt es wahrscheinlich keine Steuermilliarden. Und wenn es dann immer noch nicht langt, Doppelspurinseln auf der Bergstrecke wäre wie auch bei der württembergischen Gäubahn... einfach Gleis legen. Dann wäre sogar das mit dem Gegenverkehr weitgehend gelöst.

Du siehst, es geht wie bei der Gäubahn lediglich um das Wollen, nicht um das Nicht-Können.

Und davon unbeindruckt, kann man in aller Ruhe über den Wisenbergtunnel oder gar eine sinnvollere Variante, die nicht manisch-zwangsweise über Olten führt, nachdenken... Im Gegensatz zur deutschen Oberrheinstrecke gibt es halt Alternativen. Da ist ja immer noch der Bözberg, sogar die linke Hochrheinstrecke und via Delsberg gäbe es ja auch noch Kapazitäten. Gar sogar neuerdings wieder eine Zufahrt via Porrentruy... Man muss sich nicht so anstellen... So ist es halt, die pure Marktwirtschaft, die sorgt nicht vor...

Parallelverkehr Läufelfingen

geschrieben von: Christian Snizek

Datum: 13.05.19 18:25

Vor allem ist man über „das Läufelfingerli“ auf die Lötschbergzüge begrenzt, da man auf der Seite Olten nicht in Richtung Aarau/Rotkreuz/Gotthard abbiegen kann. Da geht nur was von/nach Rothrist/Bern/Lötschberg. Flexibel ist man da also nicht.

„Mutig ist (m/w/d), wer mit dem Diesel nach Hamburg fährt und dort in einem Veganerrestaurant im Indianerkostüm ein Zigeunerschnitzel bestellt!“

(Verfasser unbekannt)

Schaut doch mal vorbei: [www.mec-dreilaendereck-loerrach.de]

Re: Good news or bad news? ;-)

geschrieben von: Christian Snizek

Datum: 13.05.19 18:59

bollisee schrieb:
Na ja, also erst mal muss man die Hauensteinbergstrecke überhaupt verwenden wollen. Ein paar Signale braucht es dann schon. Mit dichtem Verkehr hat man in der Schweiz ja sonst keine Probleme. Desweiteren ist vielleicht jeder dritte oder vierte Zug so schwer, dass er durch den Basistunnel muss. Es gibt aber jede Menge einzeln fahrende Loks und kurze Züge. Kann alles oben rüber. Im Sommerfahrplan hat man ja gezeigt was da alles fahren kann, bzw. könnte, wenn man Einbahnverkehr macht. 20 Minuten jede Stunde gibt es Gegenverkehr, macht 40 Minuten freie Fahrt für alle leichteren Fuhren, die dann den Basistunnel und die Zufahrtfahrtsstrecke entlasten. In Baselland fehlen keine 5 km Strecke, dann wäre durchgehende Dreigleisigkeit bis Olten hergestellt, baulich noch nicht mal ein Problem. Die Einfädelung Sissach als weiterer Engpass ist ja schon fast im Bau. Einfach mal pauschal ganz grob geschätzt, hätte man für vielleicht 2-5% der Kosten eines Wisenbergtunnels 20-30% mehr Kapazität. Wenn man es dringend hat, Bauzeit vielleicht 1 Jahr... Man hätte also sofort eine Kapazitätserhöhung und nicht irgendwann mal in ferner Zukunft den großen Wurf. Aber sowas hört man in der SBB-Hauptverwaltung sicher nicht gern, dafür gibt es wahrscheinlich keine Steuermilliarden. Und wenn es dann immer noch nicht langt, Doppelspurinseln auf der Bergstrecke wäre wie auch bei der württembergischen Gäubahn... einfach Gleis legen. Dann wäre sogar das mit dem Gegenverkehr weitgehend gelöst.

Du siehst, es geht wie bei der Gäubahn lediglich um das Wollen, nicht um das Nicht-Können.

Und davon unbeindruckt, kann man in aller Ruhe über den Wisenbergtunnel oder gar eine sinnvollere Variante, die nicht manisch-zwangsweise über Olten führt, nachdenken... Im Gegensatz zur deutschen Oberrheinstrecke gibt es halt Alternativen. Da ist ja immer noch der Bözberg, sogar die linke Hochrheinstrecke und via Delsberg gäbe es ja auch noch Kapazitäten. Gar sogar neuerdings wieder eine Zufahrt via Porrentruy... Man muss sich nicht so anstellen... So ist es halt, die pure Marktwirtschaft, die sorgt nicht vor...
Wenn du mit Basistunnel den Hauenstein meinst, dann lasse dir gesagt sein, dass da so ziemlich jeder Zug und nicht nur jeder dritte oder vierte Zug (zumindest im Güterverkehr) durch muss. Mit einer Drehstromlok darfst du da max. 650 To/Lok, respektive 1.250 To/Mehrfachtraktion obendrüber mitnehmen, wenn es ganz blöd läuft, dann zusätzlich auch noch mit nachschieben.

Was den Ast über Delemont/Delsberg betrifft, muss in Muttenz mit dem G-Verkehr Kopf gemacht werden, dann rüber nach Basel SBB PB und abermals Kopf machen; um in Delemont/Delsberg angekommen noch mal Kopf machen zu müssen, dass man zurück in Richtung Solothurn kommt. Bringt also grad überhaupt nix; zumal da die Zuglänge sehr stark eingeschränkt ist.

Und deine "5 km Strecke" sind die Abschnitte Pratteln <-> Frenkendorf-Füllinsdorf/Einfädelung Liestal <-> Lausen (Bhf ist dreigleisig) Lausen <-> Sissach (Bhf ist dreigleisig) Sissach <-> Tecknau.

Oder habe ich da jetzt etwas falsch interpretiert?

Und wo wir gerade dabei sind: Kürzlich wurde bekannt, dass - wenn ich da richtig im Bilde bin - die Dreigleisigkeit zw. Liestal und Lausen kommt oder jetzt im Nachhinein das damals ausgelassene Überwurfbauwerk für den Knoten Liestal; für welche Möglichkeit man sich da jetzt entschieden hat, weiß ich nicht mehr genau.

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.05.19 19:06.

Re: Good news or bad news? ;-)

geschrieben von: Florian Ziese

Datum: 13.05.19 19:34

Christian Snizek schrieb:
Wenn du mit Basistunnel den Hauenstein meinst, dann lasse dir gesagt sein, dass da so ziemlich jeder Zug und nicht nur jeder dritte oder vierte Zug (zumindest im Güterverkehr) durch muss. Mit einer Drehstromlok darfst du da max. 650 To/Lok, respektive 1.250 To/Mehrfachtraktion obendrüber mitnehmen, wenn es ganz blöd läuft, dann zusätzlich auch noch mit nachschieben.
Es hat schon einen Grund, warum man den Hauenstein-Basistunnel gebaut hat und nicht mehr oben drüber fahren wollte. Ist so steil wie die Gotthard-Bergstrecke und auch vergleichbare Anhängelasten.

Zitat:
Was den Ast über Delemont/Delsberg betrifft, muss in Muttenz mit dem G-Verkehr Kopf gemacht werden, dann rüber nach Basel SBB PB und abermals Kopf machen; um in Delemont/Delsberg angekommen noch mal Kopf machen zu müssen, dass man zurück in Richtung Solothurn kommt. Bringt also grad überhaupt nix; zumal da die Zuglänge sehr stark eingeschränkt ist.

Wenn man eh in Basel SBB PB Kopf macht, kann man doch von Bad Bf direkt dorthin fahren? Macht man im Güterbahnhof kopf, kann man den Personenbahnhof umfahren. Mit trotzdem zweimal Kopfmachen, eingleisiger Strecke und Umweg trotzdem keine sinnvolle Alternative.

Gruss

Florian

Re: Good news or bad news? ;-)

geschrieben von: Christian Snizek

Datum: 13.05.19 19:40

Ja, das würde auch gehen, allerdings wird da die SBB Infra nicht mitspielen; denn irgendwo kommt irgendwie immer irgendein P-Zug, der da kreuzen will. Ansonsten bedenke bitte, dass die S-Bahn Basel in Kürze im 15 Minuten-Takt nach Fricktal UND nach Olten fahren möchte. Plus der Fernverkehr - das wird eng, sollte da noch ein GZ kreuzen sollen/wollen mit Kopf machen. Daher ließ ich den direkten Fahrweg aus Basel Bad für den GV mal außen vor.

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Re: Good news or bad news? ;-)

geschrieben von: Urs Nötzli

Datum: 13.05.19 23:59

Christian Snizek schrieb:
Zitat:
Was den Ast über Delemont/Delsberg betrifft, muss in Muttenz mit dem G-Verkehr Kopf gemacht werden, dann rüber nach Basel SBB PB und abermals Kopf machen; um in Delemont/Delsberg angekommen noch mal Kopf machen zu müssen, dass man zurück in Richtung Solothurn kommt. Bringt also grad überhaupt nix; zumal da die Zuglänge sehr stark eingeschränkt ist.

Warum soll man von Muttenz nach Basel SBB fahren, wenn man über St.Jakob auf der Linie 229 über die Hauptstrecke direkt nach dem Ruchfeld und damit auf die Linie 230 kommen kann? Diese Verbindung nutzten schon zu Zeiten des deutschen Elsasses die Züge aus Paris von Delle herkommend nach Zürich - Buchs - Innsbruck mit Umfahrung von Basel SBB! Da fällt also eine Wende weg. Und warum muss man nach Solothurn, ist dies ein so wichtiger Güterverkehrsort, es gibt auch Güterzüge in die Westschweiz weiter als Biel/Bienne. Oder man kann so weiter Richtung Bern - Lötschberg ohne weitere Wende.

Urs

Re: Good news or bad news? ;-)

geschrieben von: Christian Snizek

Datum: 14.05.19 04:10

Moin in die Runde.

Ich habe es weiter unten im Threat ja schon erläutert, dass es möglich wäre, sich das erste Köpfen zu ersparen. Allerdings kommt man dem PV in den Weg und bei dem geplanten 15-min-S-Bahn-Takt im Raum Basel -> Pratteln auf zwei Linien plus dem restlichen PV gäbe das sicherlich geringfügige Trassenengpässe im Zulauf auf Basel SBB PB. Dort muss ja auf jeden Fall umfahren werden, und weiter geht es dann Richtung Delsberg/Delemont. Dort lege ich mich nicht 100 %ig fest, ob es da einen Bypass gibt, welcher Richtung Grenchen/Biel führt, ohne erneutem Fahrichtungswechsel, ich meine aber nein. Hinzu kommt die durchschmittliche Zuglänge im UKV mit 550 bis 600 m, das dürfte dahinten ein Problem werden. Aus Richtung Pratteln kommend halte ich es dagegen für einen Quatsch, die Züge dort lang zu führen. Macht irgendwie keinen Sinn im internationalen Verkehr.

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Re: Good news or bad news? ;-)

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 14.05.19 06:54

bollisee schrieb:
Na ja, also erst mal muss man die Hauensteinbergstrecke überhaupt verwenden wollen. Ein paar Signale braucht es dann schon. Mit dichtem Verkehr hat man in der Schweiz ja sonst keine Probleme. Desweiteren ist vielleicht jeder dritte oder vierte Zug so schwer, dass er durch den Basistunnel muss. Es gibt aber jede Menge einzeln fahrende Loks und kurze Züge. Kann alles oben rüber.
weiter muss man gar nicht lesen... National fährt vielleicht mit so etwas herum, ja. Bei uns ist jeder Zug im Normalfall so schwer, dass er nicht oben rüber kann.
Wenn doch ist das nicht planbar (UKV), oder er hat zwei Loks, obwohl er sonst nur eine hat (Rola). Lz sind immer Notlösungen und nichts wofür man extra Strecken befährt. Wie willst du das sortieren? Und alle Wege hinten herum sind sch... Durch Frankreich sowieso, aber auch via Solothurn - Biel (Umleitungsstrecke bei ZKE-Arlarm oder ETCS-Störung). Bypass Basel via Hochrhein ist auch tot, da laufen doch wieder alle Nimbys Amok.

MfG

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? Infos zu IC Linie 17 Dresden-Rostock

geschrieben von: Bahnreformreform

Datum: 15.05.19 16:47

" Wird ja auch langsam Zeit, werden die IC2 mit 146er nicht ab Dezember für die neue Linie Rostock-Dresden gebraucht?"

Zur kommenden IC Linie 17 habe ich auch noch Fragen. Viellicht können Diese ja hier im Forum beantwortet werden.

Es sollen 8 tägliche Zugpaare verkehren - die Fahrpläne müssten doch schon ausgearbeitet sein - gibt es schon Details zu den Abfahrzeiten (erster/letzter Zug)?

Der Stichtag soll der Fahrplanwechsel 12. Dezember sein - gibt es eine "Eröffnungsfahrt"?

Angeblich sollen VBB Tickets akzeptiert werden - gibt es Planungen auch VVO Tickets in dieser Linie Nutzen zu können?

Ich freue mich auf das Langesgrenzen erschließende Nahverkehrs-Angebot ;)

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