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Betriebshof in Heidelberg hängt an Bürgerentscheid

geschrieben von: Tramubus

Datum: 10.05.19 08:07

Der SWR erichtete gestern von der Zustimmung des Gemeinderats zur Durchführung eines Bürgerentscheids zum neuen Betriebshofstandort in Heidelberg. Wie man in dem Beitrag sieht, wünschen sich die Gegner des neuen Betriebshofes einen Ausbau des ÖPNV-Angebotes in der Stadt - wie üblich jedoch nicht an jenem Standort, von dem man sich selbst als negativ betroffen sieht.

Gruß,
Tramubus

Re: Betriebshof in Heidelberg hängt an Bürgerentscheid

geschrieben von: ice3

Datum: 10.05.19 15:36

der Ausbau des ÖPNV ist unstrittig, beim beschlossenen Standort müssen jetzt schon 11 Busse ausgelagert werden
Tramubus schrieb:
Der SWR erichtete gestern von der Zustimmung des Gemeinderats zur Durchführung eines Bürgerentscheids zum neuen Betriebshofstandort in Heidelberg. Wie man in dem Beitrag sieht, wünschen sich die Gegner des neuen Betriebshofes einen Ausbau des ÖPNV-Angebotes in der Stadt - wie üblich jedoch nicht an jenem Standort, von dem man sich selbst als negativ betroffen sieht.
Ist doch prima, ein sehr gut für einen Bügerentscheid geeignetes Thema. Die Argumente der Stadt sind nicht gerade überwältigend. Zum Einen Angst schüren mit der Abschreibung der offensichtlich in dieser frühen Phase zu umfangreich ausgeführten Planungen und zum Anderen mit dem aktuellen Totschlagargument "bezahlbarer Wohnraum". Wenn man wirklich Wohnraum wollte, würde man den ja wohl eher dort bauen, wo es schön ist, also auf dieser Wiese.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Ein Thema für das "Straßenbahnforum" ... (o.w.T)

geschrieben von: ASa

Datum: 10.05.19 16:30

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
----------------------------------
Meine Windmühlenflügel sind:

Humorlosigkeit in Internetforen.

Ich weiß, es ist fast aussichts-
los, aber wer aufgibt, hat schon
verloren.

-----------------------------------
na Prost Mahlzeit,

Das sind ja wieder tolle Aussichten. Die Straßenbahn nach Schwetzingen ist in einem Plankstädter Referendum krachend gescheitert. Da kann ich mir ja ausmalen wie weit das nun geht... man hat diese 10 Jahre bereits verloren. So hoch wie mittlerweile Grünflächen angesehen sind, so deutlich betont wurde das man die alte Fläche in Grünfläche und bezahlbaren Wohnraum umwandelt, so engstirnig werden das eine erhebliche Anzahl sehen das man dort nur Bäume und Wiese wegen Straßenbahn weg haben will. Und zack kommt die Ablehnung. Ich wünsche natürlich nicht Recht zu behalten, habe aber so meine Zweifel... :-(

Sebastian Woelk
Wiese lassen und Gemeinderatsbeschluß von 2014 umsetzen. Betriebshof am jetzigen Standort ausbauen. Hätte man das damals gemacht wäre der modernisierte Betriebshof längst in Betrieb!

Achim Schorb
Achim Schorb schrieb:
Wiese lassen und Gemeinderatsbeschluß von 2014 umsetzen. Betriebshof am jetzigen Standort ausbauen. Hätte man das damals gemacht wäre der modernisierte Betriebshof längst in Betrieb!
...oder endlich mal einen Standort auswählen, an dem sowohl eine Ausbaufähigkeit besteht, wenn mittelfristig noch mehr Fahrzeuge untergebracht werden müsen (das ist weder am jetzigen Standort noch am Ochsenkopf wirklich möglich), und der halbwegs zentral erreichbar ist.
Beispiel brachliegendes Gewerbegebiet an der Eppelheimer Straße...
Die Aussagen des ersten Beitrags stimmen nur bedingt. Die Stimmen für das Bürgerbegehren wurden im gesamten Stadtgebiet gesammelt. Somit scheidet das Floriansprinzip aus. Im zweiten Beitrag wurde erwähnt, dass der neue Standort schon jetzt an der Kapazitätsgrenze geplant ist, und wesentliche Kapazitätserweiterungen Bahn/Bus im Stadtgebiet nicht berücksichtigt sind.

Seit Mitte der 90er Jahre wurden meiner Kenntnis nach incl. der aktuellen Planung fünf verschieden Betriebshofplanungen erstellt und mindesten 2 weitere Standorte in die Diskussion eingebracht. Wenn eine Stadt mit ihrem Bürgermeister, Gemeinderat und Verwaltung seit 24 Jahren diesbezüglich nichts auf die Reihe bekommt, weil irgendein Interessenskreis die Zustimmung torpediert oder das Gelände plötzlich für andere Zwecke als wichtiger erachtet wird, ist das schon bitter; insbesondere für die Mitarbeiter, denen seit 24 Jahren immer mit neuen und noch schöneren Betriebshöfen eine bessere Zukunft versprochen wurde. Das ist irgendwann nicht mehr glaubwürdig. Man muss sich auch Fragen, ob in dieser Stadt überhaupt eine mittel- bis langfristige Verkehrsplanung erfolgt. Da gibt es in unmittelbarer Umgebung deutlich bessere Beispiele.

Fest zu halten ist auch, dass der jetzige Standort für die Beschickung sämtlicher schienengebundenen Linien nicht besser gelegen sein kann. Man erzeugt beim Ein- und Ausrücken wenige bis keine Leerkilometer und über die redundanten Ausfahrten können Streckenblockaden umgangen werden. Viele Verkehrsbetriebe wären froh, solch gute betriebliche Bedingungen zu haben. Leider hat man das in Heidelberg zu keiner Zeit erkannt und der Wunsch an selbiger Stelle vermutlich hochwertigen Wohnungsbau zu betreiben, lässt die aktuelle Argumentationskette schnell reißen.

Die lokale Politik vor Ort ist immer für Überraschungen gut und der Engel Aloisius ist in diesem Bundesland nicht für die Überbringung göttlicher Ratschläge zuständig. Mal sehen, wann Richtfest ist oder wieviele Heidel (lokale Zeitmesseinheit, entspricht ca. 5 Jahren) noch vergehen, bis man eine zukunftstauglich dimensionierte Lösung gefunden hat. Für Insider: Die Planung ist recht gut, die Zuordnung der Funktionalitäten stimmt und die Gleisplanung kann man kaum kritisieren. Es ist nur zu klein dimensioniert, nicht mehr und nicht weniger.

Schönen Abend noch...
Radrueckenmass



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.05.19 19:21.
Ich war eigentlich auch immer der Meinung, dass der jetzige Standort optimal ist und unbedingt erhalten werden sollte, aber scheinbar sieht das nicht mal die RNV so . Ich vertraue dann doch lieber auf die Experten die das Ding auch nutzen müssen, wenn in der Beek sagt, dass der jetzige Standort zu klein ist, dann gehe ich davon aus, dass das stimmt. Allerdings würde ich mir schon eine redundante Anbindung an zwei Strecken wünschen, wie in Mannheim. Dort besteht die einzige Engstelle am Werkstor.
In Heidelberg wird man das aber ohne längere Betriebsstrecken kaum hinbekommen, ich wüsste zumindest nicht wo.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.05.19 15:48.
MrEnglish schrieb:
Ich vertraue dann doch lieber auf die Experten die das Ding auch nutzen müssen, wenn in der Beek sagt, dass der jetzige Standort zu klein ist, dann gehe ich davon aus, dass das stimmt.
Ist ein Standort zu klein, kann man den Standort ausbauen. Das wurde sogar schon beschlossen, wenn man diesem Beitrag glaubt: [www.drehscheibe-online.de]

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker
Also offenbar kennst du den Betriebshof nicht. Da ist rings rum alles bebaut, da kann man nichts ausbauen. Man könnte allenfalls die Halle etwas verlängern, damit die Fahrzeuge nicht mehr raus stehen, aber das löst die Probleme nicht wirklich.
MrEnglish schrieb:
Also offenbar kennst du den Betriebshof nicht. Da ist rings rum alles bebaut, da kann man nichts ausbauen. Man könnte allenfalls die Halle etwas verlängern, damit die Fahrzeuge nicht mehr raus stehen, aber das löst die Probleme nicht wirklich.
Eben. Was Achim Schorb meint, ist eine Modernisierung der alten Anlagen auf dem bisherigen Betriebshof.
Mehr aber auch nicht. Und da das neue Gelände, gegen das gerade das Bürgerdingens da angstrebt wird, auch nur wenig mehr Bahnen (an einer Hand abzählbar) bieten kann, ist dieser Standort auch nicht zukunftsträchtig. Passend zur gesamten Heidelberger Verkehrspolitik.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.05.19 15:11.
Volle Zustimmung, wenn man die Heidelberger was entscheiden lässt kommt prinzipiell Mist bei raus. Mir fällt kaum eine Stadt ein die aus hervorragenden Bedingungen so wenig macht.

....leider wahr (o.w.T)

geschrieben von: BB15014

Datum: 14.05.19 13:14

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Grüsse ins Forum, Frank