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Die DB hatte per 1.2.2019 mitgeteilt, dass ihr Mobilitätsservice nur noch für DB-Züge und für das Umsteigen von DB-Züge in DB-Züge in Anspruch genommen werden könne. Behinderte Fahrgäste anderer Unternehmen sollten diese Unternehmen direkt konsultieren.

Hintergründe hier und hier.

Diese Hintergründe laufen darauf hinaus, dass die DB wieder einmal als "behindert" nur Rollstuhlfahrer wahrnimmt. Dank immer mehr barrierefreier Einstiege brauchen nach Auffassung der Db Ropllstuhlfahrer den Service nur noch für die "hochbeinigen" DB-Züge (Fernverkehr, 612, 628). Dass es daneben auch Sehbehinderte, Blinde, Gehbehinderte und geistig Behinderte und viele andere Gruppen gibt, die beim Umsteigen Hilfe brauchen, und zwar wegen Problemen, die auf den Stationen einer kaum bekannten Firma DB Station&Service auftreten, ist den Machern dieser Änderung anscheinend nicht aufgefallen...

Der D-Takter



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.03.19 22:22.
D-Takter schrieb:
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Die DB hatte per 1.2.2019 mitgeteilt, dass ihr Mobilitätsservice nur noch für DB-Züge und für das Umsteigen von DB-Züge in DB-Züge in Anspruch genommen werden könne. Behinderte Fahrgäste anderer Unternehmen sollten diese Unternehmen direkt konsultieren.

Gut, dass es so gekommen ist.

Ich habe zwar Verständnis dafür, dass die DB sich vielleicht gegenüber anderen Bahnunternehmen ungerecht behandelt fühlt. Kein Verständnis habe ich aber dafür, dass derartige Konflikte auf dem Rücken Behinderter ausgetragen wurden.

Das ist fast genauso schlimm wie wenn jemand im Grenzbereich zwischen A-Dorf und B-Dorf wohnt und sich die Polizeidirektionen im Falle eines Notrufes erstmal streiten, wer ausrücken muss.
D-Takter schrieb:
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Die DB hatte per 1.2.2019 mitgeteilt, dass ihr Mobilitätsservice nur noch für DB-Züge und für das Umsteigen von DB-Züge in DB-Züge in Anspruch genommen werden könne. Behinderte Fahrgäste anderer Unternehmen sollten diese Unternehmen direkt konsultieren.

Hintergründe hier und hier.

Diese Hintergründe laufen darauf hinaus, dass die DB wieder einmal als "behindert" nur Rollstuhlfahrer wahrnimmt. Dank immer mehr barrierefreier Einstiege brauchen nach Auffassung der Db Ropllstuhlfahrer den Service nur noch für die "hochbeinigen" DB-Züge (Fernverkehr, 612, 628). Dass es daneben auch Sehbehinderte, Blinde, Gehbehinderte und geistig Behinderte und viele andere Gruppen gibt, die beim Umsteigen Hilfe brauchen, und zwar wegen Problemen, die auf den Stationen einer kaum bekannten Firma DB Station&Service auftreten, ist den Machern dieser Änderung anscheinend nicht aufgefallen...

Der D-Takter
Sehr aufschlussreich. Du echauffierst dich über ein Thema das Du scheinbar gar nicht kennst/verstanden hast ... Die DB hat das MSZ weiterhin für alle Unternehmen angeboten, allerdings gegen Bezahlung.

Einige Unternehmen haben dort mitgemacht und ihren. finanziellen Beitrag geleistet, anderen Unternehmen waren die mobililtätseingeschränkten Kunden das Geld nicht wert.

Gruß Christian

http://www.sloganizer.net/style1,DB-spc-Regio-spc-NRW.png

*Lieber die Züge benutzen, als Bahn-Bashing betreiben*

Tut mir leid, aber DU, "DB Regio NRW", hast nichts verstanden und gibst nur die DB-Konzernsicht wieder!

Beispiel: Am Paderborner Hauptbahnhof gibt es zu Gleis 4 und 5 nur einen Treppenlist, fer von DB St&S bedient werden darf. Ist das ein Proble der Verkehrsunternehmen o9der aber von DB St&S, dass es an diesem Bahnsteig keinen aufzug gibt?
An Gleis 1, 2 und 3 zahlen die Unternehmen exakt die gleichen Stationsgebühren, wo es schon Aufzüge gibt. Sollen sie nun extra dafür bezahlen, dass es an Gleis 4 und 5 keinen Aufzug gibt?!

Es wäre ganz einfach, die Mobilitätszentrale bei Station & Service einzuordnen und über die Stationsentgelte zu bezahlen. Aber die "Börsenbahn" sucht nach immer neuen Geldquellen, und wenn es auf dem Rücken der Behinderten ist.

Wie es um das Denken der DB in Sachen Barrierefreiheit steht, erhellt der Satz „Folgende Eisenbahnunternehmen nutzen die Leistungen der Mobilitätsservice-Zentrale“, der sich im Internetauftritt der DB findet auch heute noch findet.
Wer nutut die MSZ? Sind es nicht die behinderten Fahrgäste, die dort anrufen und nachfragen?

Nein, die DB ist immer noch eine Börsenbahn und sucht nur nach Einnahmequellen.

Der D-Takter
DB Regio NRW schrieb:
Sehr aufschlussreich. Du echauffierst dich über ein Thema das Du scheinbar gar nicht kennst/verstanden hast ... Die DB hat das MSZ weiterhin für alle Unternehmen angeboten, allerdings gegen Bezahlung.

Einige Unternehmen haben dort mitgemacht und ihren. finanziellen Beitrag geleistet, anderen Unternehmen waren die mobililtätseingeschränkten Kunden das Geld nicht wert.
Jo, Konzernintern - zumindest gemäß der unter [www.bahn.de] immer noch abrufbaren Liste - übrigens ausschließlich die Start Unterelbe. Nicht DB Regio, nicht DB Fernverkehr, nicht die UBB und nicht DB RNV. Die scheinen sich alle den Umweg über DB Vertrieb sparen zu wollen, und beauftragen lieber direkt DB Dialog.

Die S21 fährt von Elbgaustraße nach Aumühle!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.03.19 11:31.
Interessant, welche Emotionen das Thema wecken kann. Nüchtern betrachtet sieht es doch so aus:

DB Station&Service erbringt die Einstiegs/Ausstiegshilfe, dafür zahlen die EVU Stationspreise an definierten Stationen. An weiteren Stationen können die EVU solche Hilfe bestellen und zahlen für jede Einzelleistung. Nun geht es in dem besagten Streit zum Einen darum, wer diese Hilfen am Bahnsteig organisiert (also zeitlich eintaktet) und gleichzeitig den EVU Bescheid gibt bzw. auch eine Fahrkarte verkauft. Für die Organisation der Einstiegshilfe hat die DB Station&Service ja DB Dialog (ein Unternehmen der DB Vertrieb) beauftragt.

In der "Mobilitätszentrale" werden also Einnahmen von DB Station&Service generiert, von den Fahrgästen in Form von Fahrkartenprovisionen und von den EVU. Und genau um diesen allerletzten Punkt dreht sich der ganze Streit: Manchen EVU ist es halt völlig egal, ob und wieviel und welche mobilitätseingeschränkten Personen sie befördern (es werden hoffentlich nicht gleich 20 Rollis auf einmal sein) und deshalb zahlen sie nicht. Sollen sich die Fahrgäste doch direkt bei ihnen melden.

Was die meisten Fahrgäste wohl gar nicht wissen: Man kann auch einfach selbst in der 3-S-Zentrale anrufen und seine Hilfe am Bahnsteig dort bestellen! Ganz kostenlos!

Alle Lösungen sind für die Fahrgäste (die ja eh ein Handycap haben) halt viel schlechter als die zentrale Lösung. Aber wirtschaftlicher Erfolgsdruck auf allen Seiten führt eben zu genau dieser kundenfeindlichen Lösung. Wofür Staatsunternehmen eben gut sind... (egal ob sie allen Bundesbürgern oder nur denen mit Wohnsitz in Hamburg gehören).