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RB 25: SEV zwischen Meinerzhagen und Lüdenscheid
Aufgrund von Arbeiten an der Strecke sowie am Bahnhof Kierspe müssen die Züge der Linie RB 25 in der Zeit vom 24. Juni bis zum 07. Dezember 2019 zwischen Meinerzhagen und Lüdenscheid durch Busse ersetzt werden.
Weitere Informationen folgen.

RB 52: Schienenersatzverkehr Lüdenscheid - Hagen
Aufgrund von Brückenbauarbeiten müssen die Züge der RB 52 vom 30.Juni - 04.Oktober 2019 zwischen Lüdenscheid und Hagen Hbf ausfallen.
Weitere Informationen folgen sobald die Details feststehen.

Quelle: [www.zrl.de]
Hoffentlich wird es danach besser. [www.ardmediathek.de]

Die neuen Polenböller tun ihr übriges dazu. [www.wp.de]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.03.19 19:59.
Es geht allerdings das Gerücht um, dass die Bauarbeiten zwischen Hagen und Rummenohl wegen Geldmangel abgeblasen werden - die offizielle Bestätigung hierfür steht allerdings noch aus. Mal abwarten...

Grüße aus dem Volmetal
Uwe
http://abload.de/img/bahnhofschildmeinerzhy3qro.jpg
Es kann doch wirklich nicht wahr sein wie unfähig die DB mal wieder agiert. Da wird erst eine neue (alte) Verbindung mühevoll wieder aufgebaut (RB25) und die Zahlen steigen langsam um sie dann wegen dem Bau eines Bahnhofs in Kierspe erstmal wieder für ein halbes Jahr stillzulegen? Merken die Verantwortlichen noch irgendetwas? Früher wurde so ein Bahnsteig mit zwei Weichen vermutlich in mehreren nächtlichen Betriebspausen bzw. evtl. auch an Wochenenden gebaut. Heute muss man ein halbes Jahr die Strecke sperren? Unfassbar was dieser Laden liefert!

Auch die Dauer der Baumaßnahme auf der RB52 ist unfassbar. Dazu noch nicht einmal ein richtiger SEV. Es läuft wirklich einiges schief in dem Unternehmen.
SVT_137 schrieb:
Es kann doch wirklich nicht wahr sein wie unfähig die DB mal wieder agiert. Da wird erst eine neue (alte) Verbindung mühevoll wieder aufgebaut (RB25) und die Zahlen steigen langsam um sie dann wegen dem Bau eines Bahnhofs in Kierspe erstmal wieder für ein halbes Jahr stillzulegen? Merken die Verantwortlichen noch irgendetwas? Früher wurde so ein Bahnsteig mit zwei Weichen vermutlich in mehreren nächtlichen Betriebspausen bzw. evtl. auch an Wochenenden gebaut. Heute muss man ein halbes Jahr die Strecke sperren? Unfassbar was dieser Laden liefert!

Auch die Dauer der Baumaßnahme auf der RB52 ist unfassbar. Dazu noch nicht einmal ein richtiger SEV. Es läuft wirklich einiges schief in dem Unternehmen.

Auch wenn es zusätzlich zum Kreuzungsbahnhof Kierspe noch um Bahnübergänge sowie den Bahnhof Halver-Oberbrügge geht, halte ich das halbe Jahr SEV auch für sehr krass.

Einziger Trost:
Zwischen Meinerzhagen und Lüdenscheid wird ein Schienenersatzverkehr sicher kaum länger als der Zug benötigen. (Was der Bus länger benötigt, könnte er in Lüdenscheid-Brügge durch Entfall des Aufenthaltes einsparen.)
Fraglich wäre nur, ob es in Lüdenscheid-Brügge dann einen Anschluss zwischen SEV 25 und SEV/RB 52 geben wird.
Krass sind hier Eure Meinungen allemal. Uwe Busch hat vor kurzem (ich finde gerade den Beitrag nicht) sehr gut erklärt,
warum z.B. Kierspe eben nicht in drei Nachschichten zu bauen ist. Es muss zur Volme hin eine komplette neue, mehrere
100 m lange, Stützmauer gebaut werden. Wir reden hier von bis zu 10 m Höhe. Und dann wird erst der Bahnhof gebaut.

In Oberbrügge ist aufgrund des Draisinenbetriebs auch erheblicher Um/Neubau nötig, incl. jede Menge infrastruktreller Feinarbeit drumherum.
Klar, es sind im Vorfeld der Wiedereröffnung massiver Fehler begangen worden. Alles lange und breit hier schon über-ausdiskutiert.
Hier gehts jetzt nur noch um zeitgerechte Vollendung, und sonst nix mehr. Dazu wünsche ich allen beteiligten Baufirmen viel Erfolg !

Gruß von Wolfgang
Das betreitet ja auch niemand. Aber gibt es denn keine andere Lösung? Wird der komplette Bahndamm bis zum Busbahnhof dafür abgetragen. Man könnte sonst auch Sperrungen an Wochenenden durchführen wenn es nicht in 3 Nachtschichten geht. Es könnten auch mehr als 3 Nachtschichten sein. Mich stört, dass es die DB nur wieder auf diese extreme Weise schafft und gleich ein halbes Jahr Vollsperrung sein muss. Das ist wirklich krass.

Im übrigen: Der Bahnhof war früher auch 2-gleisig. Warum musste alles so verändert werden, dass nun komplett neue Mauern nötig sind?
SVT_137 schrieb:
Im übrigen: Der Bahnhof war früher auch 2-gleisig. Warum musste alles so verändert werden, dass nun komplett neue Mauern nötig sind?
Früher galten ja auch andere Vorgaben, zum Beispiel für Gleismittenabstände oder auch Bahnsteigbreiten.

Die S21 fährt von Elbgaustraße nach Aumühle!
Sagen wir es mal so: Ich bin in den 70er Jahren die Strecke oft gefahren. So wie ich mich erinnern kann müssten da mindestens 2 wenn nicht noch mehr Gleise plus Mittelbahnsteig plus EG gewesen sein. Wahrscheinlich hat man sich beim Bau des Busbahnhofs große Teile des Geländes einverleibt sodass jetzt eine Neutrassierung erforderlich ist. Leider nicht mehr zu vermeiden. Eventuell wäre eine Verkleinerung/Umbau des Busbahnhofs billiger gewesen, aber dafür ist es jetzt zu spät.
Wolfgang
Verständlich, aber unter diesem Link: [www.sporenplan.nl] gibt es einen Gleisplan von Kierspe aus den 1950er Jahren. Demnach gab es auf Höhe des Bahnsteigs neben den beiden Bahnsteiggleisen noch ein Umfahrungsgleis (3) sowie ein Ladegleis (6) für den Güterschuppen. Da das EG nicht mehr steht sollten doch trotz größerer Gleismittenabstände 2 Gleise spielend leicht auf den Platz von früher 4 Gleisen passen. Es sei den man hat sehr ungünstig bzw. nicht platzsparend geplant.
Endlich bringt es jemand auf den Punkt!
Seit Jahren werden in unserem Land Gesetze und Vorschriften "in den Verkehr" gebracht, die
eine Umsetzung von Bauvorhaben dermaßen blockieren, dass gar nichts mehr fertig wird.
Flughafen BER, Stuttgart 21 und eben auch "kleinere" Maßnahmen. Jeder versteckt sich
hinter den neuen, geltenden Vorgaben um zu vermeiden, dass ihm irgendjemand ans Hosenbein
pinkelt. Deswegen sind auch Vergleiche zwischen "heute" und "früher" so krass. Solange
es weiter Leute gibt, die ihre Existenzberechtigung durch "Ausdenken" neuer Vorschriften
untermauern, wird sich nichts ändern. Da würde ich nicht einmal bestimmten Unternehmen
einen Vorwurf machen. Es geht eben nichts mehr voran. Statt z.B. parallel von verantwortlichen
Stellen Bauvorhaben prüfen zu lassen, geht bei uns alles schön der Reihenfolge nach. Eben
nach dem Motto: "Wen mein Vorprüfer kein grünes Licht gibt, sind mir doch die Hände gebunden".
Ist eben alles eine Frage von Übernahme von Verantwortung. Ich bin eigentlich berufsmäßiger
Optimist, aber bei diesem Thema...
Wenn ganz intensiv 6 Monate gearbeitet wird, könnte die Strecke wenigstens (fast) pünktlich fertig werden für den Stundentakt!

Was mich sehr interessiert:
Wie wird man in Kierspe nach Fertigstellung denn vom Busbahnhof zum Zug nach Lüdenscheid gelangen?
a) ebenerdig über das "Gleis Richtung Gummersbach"; ähnlich wie in Menden (Sauerland) oder Willingen (Upland)?
b) durch eine Unterführung?
c) über eine Brücke?
d) über einen ganz großen Umweg unter der bereits vorhandenen Brücke her, um von der anderen Seite ebenerdig zum Zug zu gelangen?