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[planfeststellung.bob-sh.de]

Ab dem 26.03. ist der Planfeststellungsbeschluss für den Fehmarnbelttunnel bis zur dänischen Grenze unter oben genanntem Link abrufbar. Ab dem 08.04. beginnt dann die Klagefrist.
Käfermicha schrieb:
Ab dem 08.04. beginnt dann die Klagefrist.
Das ganze Projekt ist ein Musterbeispiel dafür, warum es nach der Planung ein Baugesetz braucht, mit dem man Aarhus-Konvention, NIMBY-Beteiligung und Litigation Spam aushebeln kann.
Mscr1 schrieb:
Käfermicha schrieb:
Ab dem 08.04. beginnt dann die Klagefrist.
Das ganze Projekt ist ein Musterbeispiel dafür, warum es nach der Planung ein Baugesetz braucht, mit dem man Aarhus-Konvention, NIMBY-Beteiligung und Litigation Spam aushebeln kann.
Das macht man doch schon. Genau 14 Tage Einsicht, keine Minute zu viel. Und die Klagefrist auch direkt danach, den Leuten möglichst wenig Zeit geben. Offensichtlich will man so gut es geht vermeiden, dass sich da jemand eine Meinung bildet.

Typische Bürgerveralberung. Dass es da Unmut und Misstrauen in grossen Mengen geben wird ist die logische Folge. Völlig zurecht.

Davon abgesehen ist diese Querung eines dieser typischen Prestigeprojekte. Viel Geld für wenige und kleine Vorteile. Die Eisenbahn hat nun wahrlich andere Sorgen, das dort verbratene Geld fehlt an allen Ecken und Enden.

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Klare Ansichtssache

geschrieben von: Railpeter

Datum: 14.03.19 15:19

Traumflug schrieb:Zitat:
Davon abgesehen ist diese Querung eines dieser typischen Prestigeprojekte. Viel Geld für wenige und kleine Vorteile. Die Eisenbahn hat nun wahrlich andere Sorgen, das dort verbratene Geld fehlt an allen Ecken und Enden.
Moin,

ansichtssache. Die feste Fehmarnbeltquerung bringt jedenfalls Europa massiv mehr als Projekte a lá Stuttgart 21. Und wenn man dann mal die Kosten miteinander vergleicht ...!
Abgesehen davon darf man gerne auch mal über den eigenen Tellerrand hinaus gucken ...!

Peter

Traumflug schrieb:


Du weißt aber schon dass es hier um den Planfeststellungsbeschluss geht, dem bereits das komplette Planfeststellungsverfahren vorangegangen ist. Es gab natürlich vorher schon Erörterungstermine, in denen die Einwände bereits vorgebracht werden konnten. In Dänemark herrscht seit 2014(!) Baurecht.

Re: Klare Ansichtssache

geschrieben von: Traumflug

Datum: 14.03.19 15:46

Railpeter schrieb:
Die feste Fehmarnbeltquerung bringt jedenfalls Europa massiv mehr als Projekte a lá Stuttgart 21. Und wenn man dann mal die Kosten miteinander vergleicht ...!
Aus einem Faden ganz anderswo in diesem Forum:

Zitat
die Frankfurter Allgemeine am 16.12.2018:

"Der Bundesrechnungshof hat dem Zustand des Schienennetzes und der Bahnpolitik der Bundesregierung ein verheerendes Zeugnis ausgestellt. „Die Infrastruktur wurde jahrelang auf Verschleiß gefahren. Sie ist in einem beklagenswerten Zustand, und entgegen den Zusagen der Deutschen Bahn wächst der Investitionsstau“, sagte der Präsident des Bundesrechnungshofes, Kay Scheller."
Wenn das der erwünschte Zustand ist, dann bitte weiter mit dieser Querung.

In dem Stadium, in dem die Querung gerade ist, wurde S 21 übrigens mit 2,6 Milliarden Euro beziffert. Es gibt keinen Grund zur Annahme, dass sich der Preis im hohen Norden im Lauf der Bauzeit weniger als in Stuttgart ändert.

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Re: Klare Ansichtssache

geschrieben von: Gumminase

Datum: 14.03.19 16:42

Traumflug schrieb:
In dem Stadium, in dem die Querung gerade ist, wurde S 21 übrigens mit 2,6 Milliarden Euro beziffert. Es gibt keinen Grund zur Annahme, dass sich der Preis im hohen Norden im Lauf der Bauzeit weniger als in Stuttgart ändert.
Dafür spart sich das Land Schleswig-Holstein doch die teure Reaktivierung der Strecke zum Schönberger Strand!

Re: Klare Ansichtssache

geschrieben von: truestepper

Datum: 14.03.19 19:02

Railpeter schrieb:
Traumflug schrieb:Zitat:
Davon abgesehen ist diese Querung eines dieser typischen Prestigeprojekte. Viel Geld für wenige und kleine Vorteile. Die Eisenbahn hat nun wahrlich andere Sorgen, das dort verbratene Geld fehlt an allen Ecken und Enden.
Moin,

ansichtssache. Die feste Fehmarnbeltquerung bringt jedenfalls Europa massiv mehr als Projekte a lá Stuttgart 21. Und wenn man dann mal die Kosten miteinander vergleicht ...!
Abgesehen davon darf man gerne auch mal über den eigenen Tellerrand hinaus gucken ...!

Peter
... oder mitten in den Teller hinein, z.B. nach Köln oder Frankfurt. Hier wäre das Geld besser angelegt.
Traumflug schrieb:
Mscr1 schrieb:
Käfermicha schrieb:
Ab dem 08.04. beginnt dann die Klagefrist.
Das ganze Projekt ist ein Musterbeispiel dafür, warum es nach der Planung ein Baugesetz braucht, mit dem man Aarhus-Konvention, NIMBY-Beteiligung und Litigation Spam aushebeln kann.
Das macht man doch schon. Genau 14 Tage Einsicht, keine Minute zu viel. Und die Klagefrist auch direkt danach, den Leuten möglichst wenig Zeit geben. Offensichtlich will man so gut es geht vermeiden, dass sich da jemand eine Meinung bildet.

Typische Bürgerveralberung. Dass es da Unmut und Misstrauen in grossen Mengen geben wird ist die logische Folge. Völlig zurecht.

Davon abgesehen ist diese Querung eines dieser typischen Prestigeprojekte. Viel Geld für wenige und kleine Vorteile. Die Eisenbahn hat nun wahrlich andere Sorgen, das dort verbratene Geld fehlt an allen Ecken und Enden.
Wenn das Baurecht schon in DK seit 2014 vorliegt, halte ich das Argument von der Meinungsbildung für Zweifelhaft, und zwar aus folgenden Gründen:
- Ein Teil der Leute will das aus Prinzip nicht, weil sie ein Auto habe -> keine Meinungsbildung mehr Nötig
- Ein weiterer Teil will das nicht, allein weil der Staat dass macht -> keine Meinungsbildung mehr Nötig
- Dann gibt es die die lieber den Femanbelt-Fahrradweg habe wollen -> Thema auch durch
- Dann kommen die denen das Egal ist -> Da werden die Auslagen nicht ändern
- Dann die, die Schreien wenn die Bagger kommen -> "Guten Morgen..."
- Dann kommen die so wie du, die lieber in ihrem Persönlichen Zug/Bereich was heben wollen was Ihnen zwar zum Orgasmus verhilft, aber was dem Gesamtsystem Eisenbahn nichts bringt.
Die haben den Netzgedanken in Etwas so gut verstanden wie die Britten die EU -> keine Meinungsbildung mehr Nötig

Und was dann noch da ist, nun ja, Mehrheit der Bevölkerung ist anders.

MfG

Ralf

Kommt der Bonus an den Vorstand pünktlich? Dann besteht keine Notwendigkeit bei der Bahn was zu ändern.
Doch, halt! ... Man möchte doch mal eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Straße probieren. Sollte man, bevor man die Primärindustrie Auto und Banken schädigt, das ganze erst mal auf der Bahn mit einer Deutschlandweiten Vmax von 120 probieren? Danach können wir sicher sehr viele Radwege bauen, z.B. an der FBQ.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.03.19 20:01.
Streckenbauer schrieb:
Und was dann noch da ist, nun ja, Mehrheit der Bevölkerung ist anders.
Sprich, die Projektbetreiber haben Schiss vor der Mehrheit. Hätten sie den nicht, könnten sie ja auch grosszügig die Dateien schon heute freischalten. Kostet das Projekt keinen einzigen Tag.

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Traumflug schrieb:
Streckenbauer schrieb:
Und was dann noch da ist, nun ja, Mehrheit der Bevölkerung ist anders.
Sprich, die Projektbetreiber haben Schiss vor der Mehrheit. Hätten sie den nicht, könnten sie ja auch grosszügig die Dateien schon heute freischalten. Kostet das Projekt keinen einzigen Tag.
Wenn sie es heute schon online stellen würden, würde auch die Frist bereits anfangen zu ticken und die Beteiligung müsste entsprechend früher beendet werden. Da ist es viel fairer für alle, dass die DB ankündigt, dass sie dann und dann die Dokumente online stellt und sich jeder darauf einstellen kann.
Es gibt nun mal Regeln im Rechtsstaat und an die hat sich auch die DB zu halten! Und genau das tut sie.

Re: das dort verbratene Geld...

geschrieben von: Sebastian Berlin

Datum: 15.03.19 13:53

Zitat
Die Eisenbahn hat nun wahrlich andere Sorgen, das dort verbratene Geld fehlt an allen Ecken und Enden.
Dieses Geld würde aber, wenn die FBQ nicht käme, vermutlich trotzdem nicht in Frankfurt oder NRW oder sonstwo investiert.

Gruß Sebastian
103612 schrieb:
Wenn sie es heute schon online stellen würden, würde auch die Frist bereits anfangen zu ticken und die Beteiligung müsste entsprechend früher beendet werden.
Ausrede. Diese 14 Tage sind eine Mindest-Zeit. Das können auch 21 oder 140 oder 210 Tage sein, wenn man derweil anderweitig beschäftigt ist.

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Re: das dort verbratene Geld...

geschrieben von: Traumflug

Datum: 16.03.19 00:40

Sebastian Berlin schrieb:
Dieses Geld würde aber, wenn die FBQ nicht käme, vermutlich trotzdem nicht in Frankfurt oder NRW oder sonstwo investiert.
Der Bundesrechnungshof sagt genau das Gegenteil: Geld, das bei X ausgegeben wird, fehlt bei Y.

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Re: Klare Ansichtssache

geschrieben von: Null2

Datum: 16.03.19 06:09

truestepper schrieb:
Railpeter schrieb:
Traumflug schrieb:Zitat:
Davon abgesehen ist diese Querung eines dieser typischen Prestigeprojekte. Viel Geld für wenige und kleine Vorteile. Die Eisenbahn hat nun wahrlich andere Sorgen, das dort verbratene Geld fehlt an allen Ecken und Enden.
Moin,

ansichtssache. Die feste Fehmarnbeltquerung bringt jedenfalls Europa massiv mehr als Projekte a lá Stuttgart 21. Und wenn man dann mal die Kosten miteinander vergleicht ...!
Abgesehen davon darf man gerne auch mal über den eigenen Tellerrand hinaus gucken ...!

Peter
... oder mitten in den Teller hinein, z.B. nach Köln oder Frankfurt. Hier wäre das Geld besser angelegt.
Wessen Geld?
Warum sollten die Dänen in Köln oder Frankfurt Geld in die Infrastruktur stecken?

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero