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Verkehrsverbünde fordern Umbau von Bahnhöfen

geschrieben von: Womenzel2005

Datum: 11.01.19 11:35

Wenn es nach den Verkehrsverbünden geht soll auf den Bahnsteigen mehr Platz für Reisende sein als für Shops und Imbisse.
[www.spiegel.de]

---------------------------------------------------
"Verspätung ist ja auch das Kerngeschäft der Bahn"
Urban Priol
----------------------------------------------------
Im Doppelstockwagen sieht man mehr von der Welt.

Re: Verkehrsverbünde fordern Umbau von Bahnhöfen

geschrieben von: ingo st.

Datum: 11.01.19 11:47

Solange man weiter am Kellerbahnhof 21 mit schmalsten Bahnsteigen baut, kann das alles nicht so schlimm sein.

Wenn Fahrgäste meinen der Zug sei nur 10 Meter lang, nützt der breiteste Bahnsteig nicht.

Re: Verkehrsverbünde fordern Umbau von Bahnhöfen

geschrieben von: peter76

Datum: 11.01.19 11:52

Womenzel2005 schrieb:
Wenn es nach den Verkehrsverbünden geht soll auf den Bahnsteigen mehr Platz für Reisende sein als für Shops und Imbisse.
- Es würde auch helfen, wenn die Züge pünktlich fahren würden;
so stauen sich die Reisende für drei Züge auf einem Bahnsteig, der für einen schon knapp bemessen ist.
- Es würde auch helfen, wenn die Züge nicht so oft in umgekehrter Wagenreihung eintreffen würden.

Selbst beim Berliner Hbf, der auf der grünen Wiese neu gebaut wurde, sind -vor allem oben- die Bahnsteige zu schmal.

Re: Verkehrsverbünde fordern Umbau von Bahnhöfen

geschrieben von: agw

Datum: 11.01.19 12:43

ingo st. schrieb:
Solange man weiter am Kellerbahnhof 21 mit schmalsten Bahnsteigen baut, kann das alles nicht so schlimm sein.

Wenn Fahrgäste meinen der Zug sei nur 10 Meter lang, nützt der breiteste Bahnsteig nicht.
Oder bei uns auf der NRW S1: "Wenn die Fahrgäste meinen, der Zug sei nur 70m statt 140m und hält mit 100% Wahrscheinlichkeit nur auf einem 35m langen Abschnitt, dann haben sie völlig recht, da die DB häufig nur mit halben statt vollen Zügen fährt und dann noch hält, wo sie gerade Lust hat".

Am Ende hat immer die DB Schuld, weil sie die Fahrgäste über Jahre zu solchem Verhalten trainiert hat.

Re: Verkehrsverbünde fordern Umbau von Bahnhöfen

geschrieben von: def

Datum: 11.01.19 13:17

peter76 schrieb:Zitat:
Selbst beim Berliner Hbf, der auf der grünen Wiese neu gebaut wurde, sind -vor allem oben- die Bahnsteige zu schmal.
Wobei der Grund dort weniger Geschäftsflächen als die Blicköffnungen nach unten sind. Letzlich ist die Situation aber m.E. vertretbar, da die meisten Fernzüge inzwischen von unten fahren, so dass es auch weniger Gepäck gibt (und beim Regionalverkehr verteilen sich ja die Zustiege etwas besser, da allein an oder innerhalb der Ringbahn noch sechs weitere Halte hat). Eine weitere Entlastung würde sicher bringen, wenn sich die DB endlich wieder entschließen könnte, die auf der Stadtbahn verbleibenden Fernzüge am Zoo halten zu lassen...

Wichtiger fände ich am Berliner Hbf, die verkorkste Aufzugssituation zu lösen. Die durchgehenden Aufzüge sind zwar gut gemeint, erfüllen aber wegen ihrer völlig unzureichenden Kapazität und der zahlreichen Aufgaben, die sie jeweils gleichzeitig übernehmen sollen, überlastet. Es bräuchte weitere Aufzüge, die dann jeweils nur von den Bahnsteigen zur Ebene 0 führen. Hier ist in der Tat nicht auszuschließen, dass vielleicht der ein oder andere Laden dran glauben muss.

Prinzipiell ist der Vorstoß, dass sich die Bahn mal wieder mal auf das Funktionieren ihrer Bahnhöfe als Bahnhöfe (statt als etwas zu kühle Food-Courts) kümmern sollte, absolut richtig. Mir fällt da z.B. auch der Hamburger Hbf ein. Und im Falle Stuttgarts hoffe ich noch immer auf Einsicht, so dass man oben zumindest ein paar Bahnsteige für den Regionalverkehr belässt (so viel das Herz, der Verstand hält es für unwahrscheinlich).

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.19 13:22.

Verbünde sollten mal ihre Hausaufgaben machen!

geschrieben von: Ruhrpottfahrer

Datum: 11.01.19 13:42

Moin,

vor allem sollten die Verbünde mal mehr Bedarfsgerechte Züge bestellen!
Wenn ich mir die HVZ anschaue und die REs (nicht nur in NRW), so quellen die Menschen nur so
aus den Zügen raus und auch wieder rein. Warum? Weil z.B. RE1 6 Wagen nicht mehr reichen.
Oder S1 und S6 (NRW) morgens auch zu voll weil die Zwischentakte ständig ausfallen oder gleich nur
Kurzzüge fahren. Andere Linien sehen auch nicht besser aus.
Aber (zumindest laut Spiegel) über zu wenig Bahnsteigfläche jammern ist eh Unsinn. Denn wie sollen die 10qm eines Bahnsteigs,
die vielleicht mit ner Kaffeebude belegt sind, mehr Fahrgästen Platz bringen, 10 Leute mehr? Sorry, aber das ist einfach zu kurz gedacht. Vor allem, man kann viele Bahnsteige (die Verkaufsflächen haben) nicht einfach umbauen, weil die Infrastruktur es einfach nicht hergibt. Die Umbaumaßnahmen würden übrigens über lange Zeit erheblich weniger Platz bieten und damit für noch mehr Chaos sorgen. Also weit zu kurz gedacht! Wie so oft bei den "Verbünden".



Gruß

Eric

Da wo die Logik aufhört, fängt die Bahn an!
https://www.bahn-im-alltag.de/touren/br103_003.gif

Re: Verbünde sollten mal ihre Hausaufgaben machen!

geschrieben von: def

Datum: 11.01.19 13:54

Zitat
Moin,

vor allem sollten die Verbünde mal mehr Bedarfsgerechte Züge bestellen!
Wenn ich mir die HVZ anschaue und die REs (nicht nur in NRW), so quellen die Menschen nur so
aus den Zügen raus und auch wieder rein. Warum? Weil z.B. RE1 6 Wagen nicht mehr reichen.
Hier beißt sich allerdings zuweilen die Katze in den Schwanz, wenn nämlich einzelne Bahnsteige entlang der Strecke zu kurz sind. (Ob dies im Ruhrgebiet der Fall ist, kann ich nicht beurteilen, aber in Berlin/Brandenburg ist dies teilweise der Fall.)

Zitat
Aber (zumindest laut Spiegel) über zu wenig Bahnsteigfläche jammern ist eh Unsinn. Denn wie sollen die 10qm eines Bahnsteigs,
die vielleicht mit ner Kaffeebude belegt sind, mehr Fahrgästen Platz bringen, 10 Leute mehr? Sorry, aber das ist einfach zu kurz gedacht. Vor allem, man kann viele Bahnsteige (die Verkaufsflächen haben) nicht einfach umbauen, weil die Infrastruktur es einfach nicht hergibt. Die Umbaumaßnahmen würden übrigens über lange Zeit erheblich weniger Platz bieten und damit für noch mehr Chaos sorgen. Also weit zu kurz gedacht! Wie so oft bei den "Verbünden".
Es geht nicht um stehende Menschen, sondern um sich bewegende Menschenmassen. Und da kann schon ein ein Quadratmeter großes Hindernis, dumm genug platziert, den Menschenfluss deutlich stören. Und ein 08/15-Kiosk lässt sich ziemlich schnell beseitigen.

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.19 13:57.
Ruhrpottfahrer schrieb:
Moin,

vor allem sollten die Verbünde mal mehr Bedarfsgerechte Züge bestellen!
Wenn ich mir die HVZ anschaue und die REs (nicht nur in NRW), so quellen die Menschen nur so
aus den Zügen raus und auch wieder rein. Warum? Weil z.B. RE1 6 Wagen nicht mehr reichen.
Oder S1 und S6 (NRW) morgens auch zu voll weil die Zwischentakte ständig ausfallen oder gleich nur
Kurzzüge fahren. Andere Linien sehen auch nicht besser aus.
Aber (zumindest laut Spiegel) über zu wenig Bahnsteigfläche jammern ist eh Unsinn. Denn wie sollen die 10qm eines Bahnsteigs,
die vielleicht mit ner Kaffeebude belegt sind, mehr Fahrgästen Platz bringen, 10 Leute mehr? Sorry, aber das ist einfach zu kurz gedacht. Vor allem, man kann viele Bahnsteige (die Verkaufsflächen haben) nicht einfach umbauen, weil die Infrastruktur es einfach nicht hergibt. Die Umbaumaßnahmen würden übrigens über lange Zeit erheblich weniger Platz bieten und damit für noch mehr Chaos sorgen. Also weit zu kurz gedacht! Wie so oft bei den "Verbünden".



Gruß

Eric
Hallo Eric,

gerade in NRW wird ja derzeit der RRX umgesetzt, der mehr Kapazität auch bei den einzelnen Fahrzeugen bringt. Mehr Fahrten gehen gerade zur HVZ meist nicht, da die Infrastruktur ohnehin schon überlastet ist. Dito zB in Hamburg. Wenn man vielleicht noch eine Trasse findet, würde man immer noch mehr Leute zur gleichen Zeit in den Hbf "pumpen", weil im Nahverkehr alles über den Hbf abgewickelt wird. Letztens fiel in Stuttgart eine Verstärker S-Bahn von Backnang nach Vaihingen auf dem kompletten Abschnitt aus, weil in Vaihingen die Weiche zum Abstellgleis geklemmt hat. Der nächste Zug kam nur zweiteilig mit dem Ergebnis, dass ab Waiblingen niemand mehr rein gepasst hat, weil auch die Verstärkerzüge der S2 gefehlt haben. Mit etwas mehr Flexibilität hätte man die Bahnen auch in der Schwabstraße durch die Wendeschleife schicken können. Ausweichgleise gibt es dort ja und dann wären halt die Umläufe durcheinander gekommen. Das hätte Arbeit gemacht, also lieber ausfallen lassen. Sollen doch die Fahrgäste gucken wie sie rum kommen. Es liegt also nicht alles nur am Auftraggeber, wenn der Auftragnehmer oder die Infrastruktur nicht die bestellte Leistung abrufen.

Auch deine Bedenken wegen der Kaffebude teile ich nicht. So eine Bude ist relativ schnell abgebaut und die 10m² sind zwar im Vergleich nicht viel Fläche, aber es ist wertvolle Fläche in dem Bereich, wo sie am meisten gebraucht wird: Direkt nach den Aufgängen. Wenn links und rechts der BUde nur noch 1,5 Meter Platz sind und dort schon Leute stehen, verteilen sich die nachfolgenden in diese Richtung kaum noch. Die gewonnene Fläche würde damit eher den Verkehrsfluss erhöhen und die Verteilung der Fahrgäste verbessern.

Grüße

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."

Re: Verkehrsverbünde fordern Umbau von Bahnhöfen

geschrieben von: ulrich

Datum: 11.01.19 15:26

Vielleicht würden sich die Leute auch besser verteilen wenn die Überdachungen länger wären als nur ein paar Meter links und rechts vom Zugang.

Ulrich

Re: Verkehrsverbünde fordern Umbau von Bahnhöfen

geschrieben von: DavMa83

Datum: 11.01.19 17:13

ulrich schrieb:
Vielleicht würden sich die Leute auch besser verteilen wenn die Überdachungen länger wären als nur ein paar Meter links und rechts vom Zugang.
Ja das stimmt, die Überdachungen sind teilweise schlichtweg ein schlechter Scherz. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass der Wegfall von Kiosken oder Automaten auf dem Bahnsteig daran groß was ändern würden.

Re: Verkehrsverbünde fordern Umbau von Bahnhöfen

geschrieben von: 707

Datum: 11.01.19 17:26

ulrich schrieb

Zitat:
Vielleicht würden sich die Leute auch besser verteilen wenn die Überdachungen länger wären als nur ein paar Meter links und rechts vom Zugang.

Hmmh, genau, an meinem nächstgelegenen Bahnhof rätsel ich auch immer wieder, warum die Fahrgäste mehrheitlich auf den mittleren 20 m warten, trotz angekündigter Doppeltraktion 422, vor allem bei Regen *grübel*. Moment, ich komme gleich drauf: [goo.gl]

Re: Verkehrsverbünde fordern Umbau von Bahnhöfen

geschrieben von: Mw

Datum: 11.01.19 17:38

ulrich schrieb:
Vielleicht würden sich die Leute auch besser verteilen wenn die Überdachungen länger wären als nur ein paar Meter links und rechts vom Zugang.
Und da drunter nehmen die Raucherzonen auch noch Platz weg.

Gruß
Mw

Bei der Fülle des zu verarbeitenden Materials sind einzelne Fehler oder Unrichtigkeiten nicht gänzlich zu vermeiden (Kursbuch Deutsche Bundesbahn)

Re: Verkehrsverbünde fordern Umbau von Bahnhöfen

geschrieben von: HSB Tw 44

Datum: 11.01.19 17:51

Das kann sicher an manchen der überlasteten Bahnhöfen etwas Entlastung bringen, aber ich glaube nicht, daß das viel bringt und die Erholung lange anhält.
Man wird sich vielmehr Gedanken machen müssen, wie man Knoten und Anschlüsse entzerrt – damit eben nicht alles über einen Bahnhof laufen muß. In Köln überlegt man ja, mehr über Deutz abzuwickeln (auch wenn dann hier manche aufschreien), in Hamburg müßte man schauen, wie man Umsteiger auf andere Bahnhöfe verlagern kann. Das ist dann zwar auch, aber eben nicht nur eine Aufgabe der DB, denn da hängt auch der örtliche Nahverkehr mit dran – man muß Möglichkeiten finden, daß der frühere Umstieg schneller und bequemer ist für einen Teil der Fahrgäste. Das wird aber spezifische Untersuchungen vor Ort benötigen, die die Fahrgastströme genau erfassen und daraus dann Maßnahmen ableiten. Die Patentlösung gibt es nicht und eine Lösung wird in Köln Hbf und Hamburg Hbf auch weder einfach noch billig werden.

---
Die EU-Bildungsminister: Lesen gefährdet die Dummheit

Re: Verkehrsverbünde fordern Umbau von Bahnhöfen

geschrieben von: VT

Datum: 11.01.19 17:56

zumindest in Stuttgart war es schon ein besonderer Geistesblitz die Fressbuden an den Prellböcken so zu platzieren, dass die Warteschlangen den Querbahnsteig ausbremsen.

Gut auch dass der gelb schraffierte Boden dort eigentlich den Aufenthalt vor den Buden untersagt. Sehr sinnig gelöst dort das Ganze, muss man schon sagen.

Das freut einen jedesmal, wenn man von der Gäubahn zur Rems/Murrbahn umsteigen will.

Re: Verkehrsverbünde fordern Umbau von Bahnhöfen

geschrieben von: Käfermicha

Datum: 11.01.19 17:58

Der RRX fährt nie voll und hat sich schon jetzt bewährt. 4 x RRX pro Stunde wird wirklich eine gute Entlastung bieten.

Einheitliche Züge helfen dann auch bei der Verteilung. Hoffentlich auch in Dortmund nach dem Umbau. Da stehen die Leute zu nah an der Treppe.

Re: Verkehrsverbünde fordern Umbau von Bahnhöfen

geschrieben von: Murrtalbahner

Datum: 11.01.19 18:18

VT schrieb:
zumindest in Stuttgart war es schon ein besonderer Geistesblitz die Fressbuden an den Prellböcken so zu platzieren, dass die Warteschlangen den Querbahnsteig ausbremsen.

Gut auch dass der gelb schraffierte Boden dort eigentlich den Aufenthalt vor den Buden untersagt. Sehr sinnig gelöst dort das Ganze, muss man schon sagen.

Das freut einen jedesmal, wenn man von der Gäubahn zur Rems/Murrbahn umsteigen will.
Das wird nicht besser werden wenn demnächst die Haupthalle gesperrt wird. Ich kann bis heute nicht verstehen wie man so einen Schwachsinn auch nur planen kann, die Haupthalle anfangen umzubauen, bevor der neue Bahnhof fertig ist.

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."

Re: Verkehrsverbünde fordern Umbau von Bahnhöfen

geschrieben von: 103612

Datum: 11.01.19 18:26

Das viele dieser elenden Fressbuden vom Bahnsteig wegmüssen, sollte doch eigentlich unstrittig sein.

Das man ansonten die Bahnsteige vielfach nur schwer, oder gar nicht verbreitern kann, ist aber leider auch klar. Daher sollte man zumindest versuchen mehr Aufstellfläche für die Fahrgäste zu schaffen und zusätzliche Zugänge zu schaffen, damit sich nicht alles an einer Treppen staut.
Auch sollte man mal drüber nachdenken, ob man überall den Fahrgästen immer schon im Dezember ankündigen muss, wo und wie ihr Fernzug nun gerade halten soll. In Hamburg oder Köln würde es auch ausreichen, den Fahrgästen erst 10 Minuten vor Bereitstellung anzuzeigen wo ihr ggf. auch verspäteter Zug jetzt abfahren soll. Dazu braucht man aber Aufstellflächen! Wagenstandsanzeiger kann man auch elektronisch machen (die Franzosen können das schon seit Jahrzehnten für ihre TGV's). Dann irren die Fahrgäste nicht wegen eine falschen Wagenreihung am ganzen Bahnsteig rum.

Re: Verkehrsverbünde fordern Umbau von Bahnhöfen

geschrieben von: Murrtalbahner

Datum: 11.01.19 18:37

103612 schrieb:
Das viele dieser elenden Fressbuden vom Bahnsteig wegmüssen, sollte doch eigentlich unstrittig sein.

Das man ansonten die Bahnsteige vielfach nur schwer, oder gar nicht verbreitern kann, ist aber leider auch klar. Daher sollte man zumindest versuchen mehr Aufstellfläche für die Fahrgäste zu schaffen und zusätzliche Zugänge zu schaffen, damit sich nicht alles an einer Treppen staut.
Auch sollte man mal drüber nachdenken, ob man überall den Fahrgästen immer schon im Dezember ankündigen muss, wo und wie ihr Fernzug nun gerade halten soll. In Hamburg oder Köln würde es auch ausreichen, den Fahrgästen erst 10 Minuten vor Bereitstellung anzuzeigen wo ihr ggf. auch verspäteter Zug jetzt abfahren soll. Dazu braucht man aber Aufstellflächen! Wagenstandsanzeiger kann man auch elektronisch machen (die Franzosen können das schon seit Jahrzehnten für ihre TGV's). Dann irren die Fahrgäste nicht wegen eine falschen Wagenreihung am ganzen Bahnsteig rum.
Gute Idee, Service und Verlässlichkeit zu Lasten der Fahrgäste herunter zu Schrauben, nur weils die DB nicht auf die Reihe bekommt, den angekündigten Zug in der korrekten Reihenfolge am korrekten Gleis einfahren zu lassen. Änderungen sind kein Problem, aber wenn man die Information nicht transportiert bekommt ist das hakt einfach Mist. Wenn der IC Hamburg - Stuttgart umgekehrt gereiht ist, dann darf man schon erwarten, dass die Zuständigen in Mainz das zeitnah erfahren.

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.19 18:42.

Re: Verkehrsverbünde fordern Umbau von Bahnhöfen

geschrieben von: RBD-S

Datum: 12.01.19 08:53

Die Verkehrsverbünde sollten einfach einmal anfangen, ihre Arbeit zu machen und sich nicht immer so aufspielen. Mal sind es die EVUs, aber immer wieder gern die Bahn, die an allem schuld hat.

Re: Verkehrsverbünde fordern Umbau von Bahnhöfen

geschrieben von: Murrtalbahner

Datum: 12.01.19 12:20

RBD-S schrieb:
Die Verkehrsverbünde sollten einfach einmal anfangen, ihre Arbeit zu machen und sich nicht immer so aufspielen. Mal sind es die EVUs, aber immer wieder gern die Bahn, die an allem schuld hat.
Wenn ein Zug ausfällt oder die Bahnsteigen zu kurz, dann ist eben das EVU bzw Netz verantwortlich und nicht der Verbund (abgesehen davon, dass der Verbund nur in den seltensten Fällen Besteller ist).

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."

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