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TGV4402 schrieb:
Patrick Rudin schrieb:
Die EVU würden für SEV sorgen. Das heisst im Erfolgfalle eines SEV: Strassen befahrbar, parallele Schiene tot.
Wie machen es die Österreicher, wie machen es wir Schweizer?
Was soll die Frage??? Einfach mal die Suchmaschine benutzen (Auszüge):

[www.meinbezirk.at]

<<- Wegen eines Lawinenabganges sind zwischen Golling-Abtenau und Werfen derzeit keine Fahrten möglich
... Fahrgäste müssen in diesem Bereich derzeit 120 Minuten mehr Reisezeit einplanen.

Dir ist aber auch klar, daß die genannte Strecke zwischen den Bergmassiven des Hochkönig und des Dachstein durchführt, die etwa Zugspitzhöhe haben? Und daß man offensichtlich schon dran arbeitet ("derzeit"), die Lawine zu räumen?

Die 120min. Zeitverlust bedeuten, daß man wegen SEV auf den Fernstrecken bis Graz und Kärnten faktisch einen Takt überspringt. Aus dem von mir weggeschnittenen Rest des VP lese ich heraus, daß der Nahverkehr bis heran an den ca. 15km langen gesperrten Abschnitt normal fährt.
TomyN schrieb:
genau das ist der Unterschied zwischen gestern und heute. Früher wären vielleicht da ein paar Leute auf das schon grenzwertig mit Schnee belastete Dach gestiegen und hätten ungesichert den Schnee runtergeräumt (wohin, auf die Schienen??). Wenn einer runtergefallen wäre und hätte sich den Arm gebrochen, dann wäre das höchstens in der Lokalzeitung gestanden.
Heute wäre es ein Skandal. Wie kann die böse DB Subunternehmer ungesichert die 'Drecksarbeit' machen lassen. Dass waren bestimmt die bösen Manager, die dafür wieder Boni bekommen haben....
Im österreichischen Fernsehen waren gestern Aufnahmen zu sehen, wie Personen - Zivilisten und Soldaten - mit Schneeschaufeln bis zu 2m dicke Schneeschichten von Dächern abräumten. Mit fiel auf, daß sich diese Leute mit einem Gurt und Seil gesichert hatten, dessen anderes Ende vermutlich irgendwo am Dachfirst befestigt war.

Vermutlich kann man solche Ausrüstung sogar irgendwo kaufen und gleich mitnehmen, z.B. in Läden für Bergsteiger. Vielleicht könnte jemand diese Weiterentwicklung der Technik per mail der zuständigen Stelle melden? Holt ein Kurier das Zeug aus München, könnte das sichere Schippen noch heute bei Tageslicht beginnen.
ßänkjuhforträvvelingwißdeutschebahn schrieb:
Alle Betriebsreserven verschrottet, da zu teuer.
Pro Bahn hat Recht. Die DieBahnBAHN AG ist an ideologischer Sturheit, Geldgier und Dilettantismus nicht mehr zu übertreffen und stellt den absoluten Tiefpunkt der Verwahrlosung unseres Gemeinwesens dar.
Genau wie du und die meisten ProBahn-Fuzzies, die zu Hause und im Büro vor der Heizung sitzen!
kmueller schrieb:

Das ist sehr leicht möglich, denn derzeit schützt davor nur die Tatsache, daß die einfließenden Luftmassen maritime sind, also in den unteren Lagen relativ warm. Deswegen fällt diesmal dort glücklicherweise nur Regen.
Wenn's nicht so wäre, würde die Luft nicht so viel Feuchtigkeit mitbringen. Aber bei DSO ist mal wieder die ganze Expertenrunde versammelt. Der Murkstalbahner weiß ja auch immer deutschlandweit genauestens Bescheid, wenn irgendwas zur DB zu sagen ist.

Betreffzeilen sind kein geeigneter Ort für Satzanfänge.

bknackt - wir können alles außer Slogans.
modercol schrieb:
(...)
Kommen wir zum Thema Schneeräumen am Bahnsteig, wo es bei Netz am meisten hakt. Am Dienstag gab es auf der Kochelseebahn den kuriosen Fall, dass alle Bahnsteige einigermaßen geräumt waren, bis auf Bichl. Dort wurde der Mittelbahnsteig an einer Kante Schneeschaufelbreit geräumt, das war alles. Weder die Zuwege zum Bahnsteig, noch die andere Kante wurden geräumt. Da frag ich mich, wie so etwas überhaupt möglich ist, dass man als Räumdienst, die etwa 30m die man erst mal zum Bahnsteig zurück legen muss, nicht räumt und dann auch nur eine Bahnsteigkante (BEIDE werden immer stündlich zur Kreuzung benutzt). Hier gäbe es noch eine zweite Option: Ein Anwohner hat einfach kurzerhand mal am Bahnsteig geräumt. Dann stellt sich jedoch die Frage, wie man einen Bahnhof mitten auf der Strecke einfach seitens Netz vergisst, zu räumen.(...)
Wie kommst du auf den Trichter, dass DB Netz Bahnsteige räumt? Das ist alles schön sauber getrennt, aufgrund dieser Wahnsinns-Bahnreform...
kmueller schrieb:
Vermutlich kann man solche Ausrüstung sogar irgendwo kaufen und gleich mitnehmen, z.B. in Läden für Bergsteiger. Vielleicht könnte jemand diese Weiterentwicklung der Technik per mail der zuständigen Stelle melden? Holt ein Kurier das Zeug aus München, könnte das sichere Schippen noch heute bei Tageslicht beginnen.
Das ist Stand der Technik und es gibt einen Haufen Anbieter für diese Dinger. Für die Anwendung braucht es aber einen Kurs, mit Zertifikat. Man kann davon ausgehen, dass heute jeder Handwerker der in irgend einer Form aufs Dach muss, den hat.
Stimmungsbilder eines Kurses:
[www.flickr.com]
[www.flickr.com]
[www.flickr.com]
[www.flickr.com]
inkl. Retten eines bewusstlosen Abgestürzten:
[www.flickr.com]
Gruss Leo
Zitat
Wie kommst du auf den Trichter, dass DB Netz Bahnsteige räumt? Das ist alles schön sauber getrennt, aufgrund dieser Wahnsinns-Bahnreform...
Das ist keineswegs "die Bahnreform", die das vorschreibt - sondern lediglich die aktuelle Organisation, die sich die DB gegegeben hat. Die Bahnreform schreibt lediglich vor, dass Infrastruktur organisatorisch vom Betrieb getrennt zu sein hat. Und keine Angst, auch in einer Firma kann man sich dermaßen abschotten, dass Nachbarabteilungen nicht kooperieren. Ein großes EIU führt das gerne vor.

Übrigens: Es gibt etliche Forderungen, die ganzen Infrastrukturfirmen wieder zu einer einzigen zu machen. M.E. auch sinnvoll. Aber hier teils hochumstritten, da das ja nicht die alte Bundesbahn ist, sondern Infra und Betrieb weiterhin getrennt hält.



Viele Grüße,
Andi
ET-Freund schrieb:
kmueller schrieb:
Das ist sehr leicht möglich, denn derzeit schützt davor nur die Tatsache, daß die einfließenden Luftmassen maritime sind, also in den unteren Lagen relativ warm. Deswegen fällt diesmal dort glücklicherweise nur Regen.
Wenn's nicht so wäre, würde die Luft nicht so viel Feuchtigkeit mitbringen.
Bei der Schneekatastrophe 1978/79 war unter hohem Druck extrem kalte kontinentale Luft eingeflossen, von der sich sich großräumig eine Schicht am Boden hielt (eine seltene Konstellation), statt von sich nähernden Tiefdruckgebieten abgeräumt zu werden. Auf diese Schicht glitt mehrfach hintereinander von Tiefdruckgebieten bewegte feuchte Meeresluft auf. Diese war in der Höhe jahrezeitlich bedingt kalt genug, um Schnee statt Regen abzusondern, und dank der kalten Bodenschicht kam der Schnee bis unten. Heute fehlt eine solche Schicht.

In der DDR waren seinerzeit die Industrie- und Bergbaugebiete im Süden mitbetroffen, was großräumige Stromabschaltungen auslöste, um einen landesweiten Kollaps des Stromnetzes zu verhindern. Ich denke, das wäre in der heutigen BRD nicht anders, falls sich eine solche Schneelage bis in die Landesmitte ausbreitet. Landesweite Einstellung des Bahnverkehrs wäre jedenfalls garantiert.

Natürlich hat die ÖBB ne völlig andere Qualität!

geschrieben von: Dieselpower

Datum: 11.01.19 14:12

Merke ich jedes mal, wenn ich rüber fahre. Da ist im Normalbetrieb schon alles perfekt durchorganisiert, es gibt klare Zuständigkeitsbereiche und auch schon Monate vorher überall sichtbare Wintervorbereitungen. Da merkt man einfach, die ÖBB ist noch ne Bahn aus einem Guss! Das ist ncht so ein zerstückeltes, kaputtgespartes Häufchen Elend wie die DB AG, wo jeder kleine Betriebsteil sich selbst der nächste ist!
Und gerade in den letzten Tagen merkt man den Unterschied "ÖBB vs DB AG" doppelt und dreifach. Während im Süden Deutschlands riesige Rangierbahnhöfe bei 30 cm Schnee den Betrieb praktisch tagelang einstellen, da rollt es in Ösiland bei der 3-fachen Menge Schnee noch den Verhältnissen entsprechend gut. Bei der Deutschbahn turnen ein paar einsame Hanseln (meist von osteuropäischen Firmen) herum, die da an den Weichen mit armseligen Werkzeugen Schnee schaufeln, bei der Ösibahn professionelle Schneeberäumung mit schwerem Gerät. Ich könnte mich jedes mal bepissen vor lachen, wenn ich die Unterschiede sehe.

Ja, es ist einfach armselig, was bei "Deutschbahnens" abgeht!

http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSmvawToASUUxiPnqTrVOw_BVaNPFdDQjBpGaPZTyBB7ejY_LqzPyL8HJA
Nur echt mit einem Hang zu sarkastischen und zynischen Kommentaren. Feingeister und selbsternannte Gutmenschen sollten meine Beiträge daher unbedingt ignorieren!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.19 14:15.
Diese Trennung war aber vom Gesetzgeber nicht vorgeschrieben und es ist ehrlich gesagt auch völlig egal wer da im DB Konzern mal wieder völlig versagt.
Anderen das Wort verdrehen, sie beleidigen und dann abhauen. Ganz toller Stil.
Zu den Edits: ich markiere sie, damit ist ersichtlich, was ich geändert habe. Du schreibst erst eine Zeile, dann edit für 3 weitere und dann nochmal in Edit für die nächsten paar. Und zwar ohne Markierung.

Vor allem ganz toll, daß Du mir einen Haß auf die ÖBB unterstellst, obwohl ich eben genau das nicht geschrieben habe. Ich trage aber halt nicht die rosarote ÖBB-Brille wie manche hier. Und falls Du oben nochmal nachschaust: Du hast nämlich mit der Aussage angefangen, „und die gleiche Extremwetterlage ermöglich in Österreich Bahnverkehr“. Und dem habe ich widersprochen. Tut sie nicht. Es gibt Streckensperrungen und Umleitungen. Und zwar teils mit massiven Auswirkungen.

Ich habe nirgends gesagt, daß die DB toll ist, daß sie alles richtig macht. Ich habe auch nicht gesagt, alles an den ÖBB sei @#$%&. Das sind alles Sachen, die Du unterstellt hast. Und dann noch Leute zu beleidigen, weil Dir die Aussagen nicht passen ist kein Diskussionsstil sondern eigentlich ziemlich armselig. Nur wie lDu Dir nicht vorstellen kannst, daß die ÖBB eine Erstattung massiv verbockt haben, heißt nicht, daß das nicht vorgekommen ist. Den anderen deswegen zu beleidigen zeigt aber, wes Geistes Kind Du bist.

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Die EU-Bildungsminister: Lesen gefährdet die Dummheit
Daß bei den ÖBB einiges besser läuft, zweifelt auch niemand an. Aber auch da gibt es so einige Grabenkämpfe und es wird eben auch teils an der falschen Stelle gespart oder infrastrukturell falsch entschieden. Der Überflieger, zu dem manche hier die ÖBB machen wollen, sind sie eben gerade nicht.

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Die EU-Bildungsminister: Lesen gefährdet die Dummheit
HSB Tw 44 schrieb:
Der Überflieger, zu dem manche hier die ÖBB machen wollen, sind sie eben gerade nicht.

Es tut mir leid, dass ich (SBB/RhB etc.-"geschädigt") die ÖBB mit ins Spiel gebracht habe. Vielleicht ist sie wirklich weniger gut, als bei meinen durchschnittlichen Erfahrungen.
Mehrbessere Flachlandlinien wie Holzkirchen-Lenggries (entgegen der DB-Pressemitteilung mit zwei "g" geschrieben), Kempten-Pfronten, Murnau-Oberammergau und Immenstadt-Oberstdorf werden aber in Österreich auch bei dieser Wetterlage von der Bahn und nicht während 2 Wochen ohne Winterdienst (!) im parallelen SEV gefahren. Darum ging es mir bei meiner Aussage.

Re: Natürlich hat die ÖBB ne völlig andere Qualität!

geschrieben von: def

Datum: 11.01.19 15:15

Patrick Rudin schrieb:
HSB Tw 44 schrieb:
Der Überflieger, zu dem manche hier die ÖBB machen wollen, sind sie eben gerade nicht.
Es tut mir leid, dass ich (SBB/RhB etc.-"geschädigt") die ÖBB mit ins Spiel gebracht habe. Vielleicht ist sie wirklich weniger gut, als bei meinen durchschnittlichen Erfahrungen.
Mehrbessere Flachlandlinien wie Holzkirchen-Lenggries (entgegen der DB-Pressemitteilung mit zwei "g" geschrieben), Kempten-Pfronten, Murnau-Oberammergau und Immenstadt-Oberstdorf werden aber in Österreich auch bei dieser Wetterlage von der Bahn und nicht während 2 Wochen ohne Winterdienst (!) im parallelen SEV gefahren. Darum ging es mir bei meiner Aussage.
Eben. Einige notorische ÖBB-Hasser verstehen das aber nicht. Die machen dann aus "im Vergleich zur DB eine Wohltat" eine "Wohltat", lassen alles tatsächlich Positive in der Erwiderung einfach weg und suchen sich, um den Rest zu "widerlegen", ein paar Einzelfälle raus, von denen sie in der Österreich gelesen haben. Wehrt man sich dagegen, ist man ein kritikloser Fan...

Und schon ist die ursprüngliche Aussage, dass die ÖBB einen besseren Job machen als die DB, vergessen...

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.19 15:16.
TGV4402 schrieb:
in Teilen Bayerns haben wir unumstritten eine Extremwetterlage.

In sehr kleinen Teilen Bayerns trifft das zu. In vielen Teilen Bayerns ist hingegen einfach ein ganz normaler schneereicher Winter. In anderen Teilen Bayerns liegt bedauerlicherweise nur sehr wenig Schnee.

Extrem ist nur der Zustand der Deutschen Bahn. Zum Beispiel werden für den schneereichen Alpenraum extrem wenig Kapazitäten zur Schneeräumung bereitgehalten.


TGV4402 schrieb:
Im Fernsehen wird in Sondersendungen ausführlich davon berichtet.

Ist dir noch nicht aufgefallen, dass Medien Geld verdienen, indem sie normale und natürliche Zustände zu Chaos und Katastrophen erklären, um die Einschaltquoten und Klickzahlen drastisch zu steigern?

Re: Winter und absolute Peinlichkeiten

geschrieben von: 217 055

Datum: 11.01.19 15:44

pm schrieb:
Diese Trennung war aber vom Gesetzgeber nicht vorgeschrieben und es ist ehrlich gesagt auch völlig egal wer da im DB Konzern mal wieder völlig versagt.
Genau das ist es eben nicht! Das aus meiner Sicht größte Thema dabei ist, daß es vermutlich (wieder) nicht dazu kommt, daß sich jemand "findet", der für diese Situationen verantwortlich ist und verantwortlich gemacht wird. Nur dann liegt der Schlüssel für eine Verbesserung erkennbar an einer richtigen Stelle. Wenn, wie zu befürchten, niemand für diese Bahnsteig-Desaster konkret Verantwortung und Abhilfe übernehmen muß, wird da auch nichts besser - vom Jammern schon gar nicht.

Es gibt Bilder aus den Zügen, wo sich nach Öffnen der Außentüren auf dem Bahnsteig ca. 40 bis 50 cm Schneehöhe über Fahrzeugboden türmen, der Bahnsteig also erkennbar schon länger nicht geräumt wurde, weil der Schnee nicht erst in den letzten Stunden in dieser Menge fiel.
Ich hab auch ein Bild aus Holzkirchen gesehen - also einem "total abgelegenen Kaffbahnhof", wo sich komplett über den ganzen Bahnsteig mehr als 30 cm Schneehöhe befanden, ich mochte es kaum glauben.
Noch viel weniger glaube ich aber, daß ein Durchfahren an solchen Bahnsteigen irgendein Problem löst. Auf nicht geräumten Straßen vielleicht 10 oder 15 km Fußweg zum durchfahrenen Ort zurücklegen zu müssen, erhöht die Gefahren für Gesundheit und Leben um ein Vielfaches. Wer nicht gerade blind oder stark gehbehindert ist (vermutlich an solchen Tagen unterwegs eh nicht gut beraten wäre), für den sollten wohl ungeräumte Bahnsteige das wesentlich geringere Problem sein als lange Fußwege auf Straßen (alles andere ist eh nicht geräumt). Ich wundere mich massiv, daß nicht vielfach von Notbremsbedienungen berichtet wird - persönlich hätte ich da absolut keine Skrupel bei solchem Schwachsinn mich solcher Art zu wehren.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.19 15:58.
Zumindest ich hab ja nirgends gesagt, daß nicht Manches bei den ÖBB besser sei. Ich habe eigentlich nur der Generalaussage widersprochen, das Wetter würde bei den ÖBB zu keinen Einschränkungen führen.

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Die EU-Bildungsminister: Lesen gefährdet die Dummheit
Hallole!

TGV4402 schrieb:
> <<In Hamburg kam es tagelang zu erheblichen Verkehrsproblemen − so mussten etwa im Januar und erneut im Februar 1979 die Züge der elektrischen Hamburger S-Bahn zum Teil von Diesellokomotiven gezogen werden, da die Stromschienen vereist bzw. zugeschneit waren. Die Bundeswehr setzte Ersatzbusse ein und half beim Freilegen der Schienenwege.>> 

> Der Slogan von 1966 "Alle reden vom Wetter, wir nicht", hat also auch zu Bundesbahn-Zeiten nicht zugetroffen. 

Echt nicht? Es wurden einfach Dieselloks vor die S-Bahn gespannt, um trotz vereister Stromschienen fahren zu können. Vielleicht nicht alle Züge und vielleicht auch nicht pünktlich, aber es sind Züge gefahren! Heute wird der Betrieb einfach bis auf weiteres eingestellt...

Und aus dem weiter unten verlinkten Spiegel-Artikel:
> Hauptsächlich seien Bäume, die wegen der Schneelast auf Gleise und Oberleitungen gefallen sind, das Problem.

Schon wieder die Bäume! Vor ziemlich genau einem Jahr sind die Bäume wegen dem Sturm im Gleis gelegen, jetzt ist es halt der Schnee. Wollte da nicht mal jemand einen V-Schnitt umsetzen, um die Bäume davon abzuhalten, ins Gleis zu fallen?

Gruß
1.Bauserie


Fahr lieber mit der BUNDESBAHN
Zitat:
in der Österreich gelesen haben.
Es wird immer besser. Jetzt auch noch andere der Lüge bezichtigen. Beleidigungen reichen Dir wohl nicht?
Um es nochmal zusammenzufassen: Du hast eine falsche Allaussage getätigt, auf die ich reagiert habe. Andere Dinge hast Du dann reingebracht, daß die ÖBB viel besser seien. Ich habe dann darauf gesagt, daß eben nicht alles so toll ist, wie Du es darstellst und meine eigenen Erfahrungen dagegen geschrieben. Du hast dann mit Beleidigungen reagiert und jetzt bist wiederum Du es noch, der mich der Lüge bezichtigt.

Weil Du Dir nicht vorstellen kannst, daß die ÖBB bei einer Erstattung etwas verbockt haben, beginnst Du mit Beleidigungen. Du stempelst mich zum ÖBB-Hasser, weil ich Dinge auf Deine Sachen mit Punkten antworte, die bei den ÖBB in meiner Erfahrung nicht besser sind als bei der DB.
Wenn hier bei DSO sowas für die DB gemacht wird, sprechen hier viele von „Fanboy”.

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Die EU-Bildungsminister: Lesen gefährdet die Dummheit

Re: Winter und absolute Peinlichkeiten

geschrieben von: def

Datum: 11.01.19 16:13

217 055 schrieb:
pm schrieb:
Diese Trennung war aber vom Gesetzgeber nicht vorgeschrieben und es ist ehrlich gesagt auch völlig egal wer da im DB Konzern mal wieder völlig versagt.
Genau das ist es eben nicht! Das aus meiner Sicht größte Thema dabei ist, daß es vermutlich (wieder) nicht dazu kommt, daß sich jemand "findet", der für diese Situationen verantwortlich ist und verantwortlich gemacht wird. Nur dann liegt der Schlüssel für eine Verbesserung erkennbar an einer richtigen Stelle. Wenn, wie zu befürchten, niemand für diese Bahnsteig-Desaster konkret Verantwortung und Abhilfe übernehmen muß, wird da auch nichts besser - vom Jammern schon gar nicht.
Und ich glaube, das ist das Hauptproblem: im deutschen Bahnsystem ist niemand tatsächlich verantwortlich, die Zersplitterung in viele, viele Akteure hat, in Verbindung mit Zielvorgaben der Bundespolitik (nicht nach Anteil am Modal Split, Zuverlässigkeit etc., sondern rein nach Gewinn) zu dem Chaos geführt, das wir heute im deutschen Bahnverkehr haben. Wenn was schiefgeht, zeigen alle im Kreis mit dem Finger aufeinander.

Es muss endlich Leute geben, die persönlich für die Durchführbarkeit des Bahnbetriebs (inkl. Begehbarkeit aller Bahnsteige und der Zuwegungen) bei jahreszeitlich üblichen Witterungslagen verantwortlich sind. (Sicher ist es dann Definitionssache, wann etwas jahreszeitlich üblich ist.) Die dürfen im Gegenzug dann auch viel verdienen. Denn das wird gern vergessen: hohe Gehälter im Management werden stets mit der hohen Verantwortung begründet, die Manager tragen. Im richtigen Leben tragen sie sie ab einer bestimmten Leitungsebene aber nicht mehr. Damit ist aber auch die Rechtfertigung für die hohen Löhne weg. Das ist aber letztlich ein gesamtgesellschaftliches Problem.

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!

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