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Zug am Brocken durch Schnee blockiert

geschrieben von: Drewer

Datum: 09.01.19 20:53

Hallo,

der "Harz-Kurier " meldet das bei der HSB ein Zug am Brocken durch Witterungseinflüsse (Schnee) den Betrieb blockiert, hier der Link dazu:

[www.harzkurier.de]

MfG

Drewer

Re: Zug am Brocken durch Schnee blockiert

geschrieben von: Christoph Zimmermann

Datum: 09.01.19 21:00

siehe auch [www.drehscheibe-online.de]

Grüße

-chriz

--
Rückfragen ersparst du dir oft viel, nennst du sofort dein Reiseziel.

Re: Zug am Brocken durch Schnee blockiert

geschrieben von: Drewer

Datum: 09.01.19 21:09

Hallo,

im Museumsbahn-Forum habe ich nicht nachgeschaut, da die HSB das einzige öffentliche Verkehrsmittel ist das den Brocken anfährt verwundert es mich aber schon warum dieser Beitrag bei den Museumsbahnern gelandet ist?

MfG

Drewer

Re: Zug am Brocken durch Schnee blockiert

geschrieben von: BOS

Datum: 09.01.19 21:46

[www.mdr.de]

Hoffentlich Grund genug für einen Zugausfall?

Mit Gruß von
Unterwegs
BOS

Wenn die GUTEN nichts tun - gehört die Welt den BÖSEN

Wer will, findet Wege. Wer nicht will, sucht Gründe.

Re: Zug am Brocken durch Schnee blockiert

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 10.01.19 04:44

Naja, guck Dir die Züge doch mal an... ;)

Gruß, Olaf

(,“)
< />
_/\_

Neue Bahnfahrzeuge? System Bananenreife: Ware reift beim Kunden!

Na und, ist doch eh nur ein Touristen Bähnchen.

geschrieben von: Bw Nysa

Datum: 10.01.19 06:29

Hallo,

Da kommt's nicht darauf an, wenn da paar Tage nichts auf den Brocken fährt. Müssen die Touris eben mal unten im Tal bleiben, oder eben zu Fuß hoch wandern.


MfG Bw Nysa.

Re: Na und, ist doch eh nur ein Touristen Bähnchen.

geschrieben von: matzehbs

Datum: 10.01.19 06:57

Hat der Schreiber hinter dem Profil "Bw Nysa" gewechselt, oder warum kommt da nur noch unkonstruktives Trollen? Nichts für ungut, aber da habe ich schon interessantere Beiträge gelesen.

Die Strecke Wernigerode - Brocken hat enormen Fahrgastzulauf und generiert über hohe Ticketpreise sicherlich auch ein paar Erlöse für die Harzer Schmalspurbahn. Sie fährt (planmäßig) täglich. Von den Fahrgastzahlen können manche sächsische Schmalspurbahnen wie Freital-Hainsberg - Kurort Kipsdorf nur träumen. Der Abschnitt Schierke - Brocken ist nur mit der Bahn befahrbar und nicht mit dem allgemeinen MIV.

Auch wenn im Sommer mehr Fahrgäste mitfahren, ist es gerade bei Schnee sehr ärgerlich, wenn die Züge zum Brocken ausfallen. Und wie man sieht, wird vor Ort Schwerstarbeit geleistet, um die Stecke frei zu bekommen und die Fahrzeuge zu holen.

Es ist also schon wichtig, dass die Züge fahren und der Brocken angefahren wird, auch wenn hier kein Berufsverkehr statt findet.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.19 07:04.

Re: Na und, ist doch eh nur ein Touristen Bähnchen.

geschrieben von: Zugsicherer

Datum: 10.01.19 07:06

matzehbs schrieb:
Auch wenn im Sommer mehr Fahrgäste mitfahren, ist es gerade bei Schnee sehr ärgerlich, wenn die Züge zum Brocken ausfallen.
Davon abgesehen, dass es sich um einen wichtigen Wirtschaftsfaktor der Region handelt, war das "rauf" der Touristen im konkreten Fall nicht so sehr das Problem wie das "runter".

Immerhin hielten die Rettungskräfte einen nicht ganz kleinen Einsatz für erforderlich.

Gruß,
Sven

Re: Na und, ist doch eh nur ein Touristen Bähnchen.

geschrieben von: Ladehilfe

Datum: 10.01.19 07:34

Berufsverkehr findet auf der Brockenbahn sehr wohl statt. Ich sage nur Brockenhotel, Wetterdienst und Imbiss. Autos beschränken sich auf dem Brocken auf den Lieferverkehr.

An die Besteller von Verkehrsleistungen: Wer eine werksneue Mercedes S-Klasse bestellt sollte nicht nur einen Trabant bezahlen wollen.

Re: Na und, ist doch eh nur ein Touristen Bähnchen.

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 10.01.19 09:23

Hallo,

Recht hast Du, unsere Altvorderen wussten schon, warum Sie den Verkehr zwischen Schierke und Brocken im Winterhalbjahr eingestellt haben. Hatte ich gestern in einer in den Trollkäfig verschobenen Diskussion schon einmal geschrieben.

Brockenbahnverkehr ist unwichtig.

geschrieben von: Bw Nysa

Datum: 10.01.19 10:10

gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Recht hast Du, unsere Altvorderen wussten schon, warum Sie den Verkehr zwischen Schierke und Brocken im Winterhalbjahr eingestellt haben. Hatte ich gestern in einer in den Trollkäfig verschobenen Diskussion schon einmal geschrieben.

Hallo,

So ist es, nur wollen das die meisten hier wieder nicht wahr haben. Auch wenn zum Brockengipfel durchaus ne Menge Touris pilgern, ist und bleibt diese Bahnstrecke eine Touristenbahn und ist nicht ansatzweise so wichtig, wie unzählige andere Bahnstrecken im ganzen Lande. Auf den Betrieb der Brockenbahn kann man gerne verzichten, wenn Sylt, Hamburg, Berlin oder München(um nur paar Beispiele zu nennen) auf Grund von Wetterereignissen Tage lang abgeschnitten wären, hätte dies ganz andere Auswirkungen. Und den Brockenwirt plus ne Hand voll hängen gebliebene Touristen, lassen sich im Zweifelsfall vom Brocken auch leichter evakuieren, als ne Großstadt, oder ein komplett zugeschneites Tal in den Alpen. Aber soweit denken hier viele nicht.


MfG Bw Nysa.

Brockenbahnverkehr sehr wichtig

geschrieben von: pm

Datum: 10.01.19 10:47

Und zwar für die HSB aus wirschaftlichen Gründen !!

Re: Brockenbahnverkehr sehr wichtig

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 10.01.19 11:01

pm schrieb:
Und zwar für die HSB aus wirtschaftlichen Gründen !!

Hallo,

Dreht sich denn das ganze Leben nur noch um wirtschaftliche Interessen ? So bedeutend oder wichtig ist die Strecke nun auch wieder nicht. Immerhin wurden ja die Brockenbahn und das Brocken-Hotel in der Vergangenheit von unseren Altvorderen nur saisoniert betrieben. Da war eben im Winterhalbjahr ab Ende November Ruhe und die erste Fahrt erfolgte als Walpurgisfahrt Ende April eines Jahres.





2-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.19 15:06.

Re: Brockenbahnverkehr sehr wichtig

geschrieben von: Bw Nysa

Datum: 10.01.19 11:25

gerdboehmer schrieb:
pm schrieb:
Und zwar für die HSB aus wirschaftlichen Gründen !!
Hallo,

Dreht sich denn das ganze Leben nur noch um wirtschaftliche Interessen ? So bedeutend oder wichtig ist die Strecke nun auch wieder nicht. Immerhin wurden ja Brockenbahn und Brocken-Hotel in der Vergangenheit von unseren Altvorderen nur saisoniert betrieben. Da war eben im Winterhalbjahr ab Ende November Ruhe und die erste Fahrt erfolgte als Walpurgisfahrt Ende April eines Jahres.

Hallo,

Tja, wie Du siehst, bei manchen ist Geld eben doch ALLES. Das sieht man ja besonders gut, an dem Kommentar von pm wieder. Klar, für die HSB, aber eben nur für die, ist die Brockenbahn schon wichtig, aber Gesamtdeutsch gesehen, ist die Bimmelbahn den Berg da hoch, absolut unwichtig. Es würde noch nicht einmal auffallen, wenn es sie mal nicht mehr gäbe.


MfG Bw Nysa.

Re: Wagen sind in Tal. Lok noch auf der Strecke fest

geschrieben von: Michael89

Datum: 10.01.19 12:27

Nicht ganz, der Packwagen steht noch mit der Lok oben.

Gruß Michael

Re: Zug am Brocken durch Schnee blockiert

geschrieben von: Signal

Datum: 10.01.19 12:34

Was genau ist eigentlich der Sinn, warum das gleiche Thema, das hier schon mal in zwei Threads eröffnet und dann in andere Foren verschoben wurde, nun im dritten Thread auf einmal unter "News" verbleibt?
Gruß vom Signal

Re: Brockenbahnverkehr sehr wichtig

geschrieben von: Radiowaves

Datum: 10.01.19 16:54

gerdboehmer schrieb:
Zitat:
Dreht sich denn das ganze Leben nur noch um wirtschaftliche Interessen ?
Offiziell offenbar ja. Zumindest ist das das, was ich tagtäglich erlebe - in letztlich allen Bereichen. Bis hin zur Pflege (oder dem beschleunigten Ableben, wie man halt will).

Das ist traurig, aber nunmal zwingende Folge unseres Selbstverständnisses, was "Leben" bedeutet. Ist ja nicht nur bei uns so, wirkt auf mich aber in Deutschland besonders extrem ausgeprägt. Den Preis zahlen wir alle - nicht nur in Form steckengebliebener Fahrzeuge, sondern vor allem in Form des gesellschaftlichen Klimas. Als Ursache sehe ich eine heftige Entfremdung an, die wie eine Krankheit dieses Land im Griff hat.

Re: Wagen sind in Tal. Lok noch auf der Strecke fest

geschrieben von: Radiowaves

Datum: 10.01.19 17:00

Michael89 schrieb:Zitat:
Nicht ganz, der Packwagen steht noch mit der Lok oben.
https://www.volksstimme.de/lokal/wernigerode/wetter-schneefraese-soll-brockenbahn-lok-befreien/20190110

Daraus:

Zudem müsse die Lok enteist und einige Stangen und Teile des Fahrwerks abgebaut werden, um das Fahrzeug nach der langen Standzeit im Eis bewegen zu können, ohne großen Schaden anzurichten.

Das klingt gar nicht gut. Frage an die Fachleute: was macht man in solchen Fällen denn überhaupt, wenn man es richtig machen will? Spontan fiele mir ein kleines Feuer ein, um Kessel und Inhalt sowie alle Leitungen frostfrei zu halten. Funktioniert bloß nicht, wenn komplett zugeschneit ist, Stichpunkt Sauerstoffversorgung. Und die Zylinder erreiche ich doch auch nicht mit Dampf, wenn das Fahrwerk nicht bewegt werden kann? Das Feuer rauskippen geht aber auch nicht - die Lok kommt ja von der Stelle nicht weg. Was also dann?

ist ja keine Museumsbahn

geschrieben von: ThomasR

Datum: 10.01.19 17:08

Die HSB ist keine Museumsbahn. Warum das in den Bereich verschoben wurde, das wissen vielleicht die Admins.

Re: z.B. Treibstangen abbauen

geschrieben von: stadtbahnfan

Datum: 10.01.19 18:06

Ich habe ja damit schon einen Teil der Fragen beantwortet.

Es ist halt so, dass bei einer derartigen Störung das Feuer raus muss. Denn auch ein Ruhefeuer, wie es bei der HSB nachts vorgehalten wird, bedarf der Aufsicht durch einen Heizer oder Kesselwärter. Das kann man da oben derzeit niemand zumuten.
Anschließend muss natürlich der Kessel und Tender entleert werden. Inwieweit die Leitungen zur Kesselspeise- und Luftpumpe sowie zum und der Mischvorwärmer entleert werden können, kann ich konkret nichts sagen, bin aber überzeugt dass das geht.

Kein Wasser, kein feuer, kein Dampf. Wie kriegt man die Lok ohne Triebwerkschaden nach WR ? Man demontiert die Treibstangen und alle damit verbundenen beweglichen Teile. Das Eis bekämpft man traditionell mit Fackeln.

Wenn man die Beiträge im mdr gesehen hat, erbringt das Personal eine aussergewöhnliche Leistung die höchstes Lob verdient.
Ich hoffe nur, dass die 234 keine internen schweren Schäden davongetragen hat.

Als Mitglied der IG-HSB e.V. und dementsprechenden Verbindungen zu Personal und der Region verstehe ich als Baden-Württemberger einige abfällige Äußerungen hier im Forum absolut nicht.

+ - + - + - + - + - + - + - +
Wir können alles, nicht nur hochdeutsch,
sondern erfinden auch alles Watt Ihr Volt !
+ - + - + - + - + - + - + - +




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.19 18:07.

Re: Zug am Brocken durch Schnee blockiert

geschrieben von: class88

Datum: 10.01.19 18:08

Einsatz für die Zaugg Schneefräse...!

Re: z.B. Treibstangen abbauen

geschrieben von: Bernd Thielbeer

Datum: 10.01.19 19:35

stadtbahnfan schrieb:

Als Mitglied der IG-HSB e.V. und dementsprechenden Verbindungen zu Personal und der Region verstehe ich als Baden-Württemberger einige abfällige Äußerungen hier im Forum absolut nicht.

Ist halt der DSO Kindergarten.

Re: z.B. Treibstangen abbauen

geschrieben von: Bergmensch

Datum: 10.01.19 19:37

Zug und Lok wieder unten.

[www.volksstimme.de]

Gruß von ganz oben der Bergmensch.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.19 22:00.

Re: z.B. Treibstangen abbauen

geschrieben von: gommernRT

Datum: 10.01.19 21:05

Hallo,

Lok ist unten, hier ein kurzes Video

[www.facebook.com]

Gruß
GommernRT

Re: Brockenbahnverkehr ist unwichtig.

geschrieben von: matzehbs

Datum: 11.01.19 08:01

Bw Nysa schrieb:
gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Recht hast Du, unsere Altvorderen wussten schon, warum Sie den Verkehr zwischen Schierke und Brocken im Winterhalbjahr eingestellt haben. Hatte ich gestern in einer in den Trollkäfig verschobenen Diskussion schon einmal geschrieben.
Hallo,

So ist es, nur wollen das die meisten hier wieder nicht wahr haben. Auch wenn zum Brockengipfel durchaus ne Menge Touris pilgern, ist und bleibt diese Bahnstrecke eine Touristenbahn und ist nicht ansatzweise so wichtig, wie unzählige andere Bahnstrecken im ganzen Lande. Auf den Betrieb der Brockenbahn kann man gerne verzichten, wenn Sylt, Hamburg, Berlin oder München(um nur paar Beispiele zu nennen) auf Grund von Wetterereignissen Tage lang abgeschnitten wären, hätte dies ganz andere Auswirkungen. Und den Brockenwirt plus ne Hand voll hängen gebliebene Touristen, lassen sich im Zweifelsfall vom Brocken auch leichter evakuieren, als ne Großstadt, oder ein komplett zugeschneites Tal in den Alpen. Aber soweit denken hier viele nicht.


MfG Bw Nysa.
Die Brockenbahn nimmt dem Bahnverkehr um Sylt, Hamburg , München oder Berlin nichts weg. Sie nimmt den angesprochenen Städten und Inseln auch keine Kapazitäten zum Schnee räumen. Insofern ist der Diskussionspunkt unverständlich. Auf dem Brocken passiert viel mehr, als das dort Touristen pilgern. Der Tourismus ist nun mal wichtig. Der Tourismus im Winter bei Schnee erst recht.Die Schmalspurbahn zieht Touristen an und lebt selbst auch davon. Dahinter stehen Menschen. Wenige werden wirklich reich davon.

Wenn sich die Diskussion nicht um Geld drehen darf, dann möge man erklären, wovon die Menschen im Harz leben sollen, wenn von November bis Ende April entsprechende Einnahmeausfälle zu erwarten sind. Sollen sie dann den Versagern von Abelio die Züge fahren? Oder sollen sie in den mittelständischen Unternehmen um Wernigerode arbeiten?

Re: Brockenbahnverkehr ist unwichtig.

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 11.01.19 09:23

Hallo,

Auf Deine Frage wovon die Menschen leben sollen - wie andere Menschen in Bereichen mit Saisonbetrieb auch, Verlagerung der Tätigkeit im Winterhalbjahr in das Gebiet unterhalb des Brockengebietes. Das haben unsere Altvorderen auch nicht anders getan. So wichtig ist der Tourismus gerade zum Brocken nun auch wieder nicht.
Das ist doch auch in anderen vom Tourismus geprägten Gebieten auch seit jeher üblich, das es eine saisonierte Betriebsführung gibt und keinen ganzjährigen Betrieb. Da gab es Menschen, die haben in den Monaten der Hochsaison soviel eingenommen, das Sie den Rest des Jahres davon leben konnten.
Ebenso in anderen Gebirgsregionen, im Sommer auf der Alm und im Winter eben im Tal.
Hier sollte mein Gedanke auch eventuell einmal richtig verstanden werden, das Leben darf nicht nur von der Seite der Wirtschaft und des Geldes betrachtet werden, es gibt wichtigere Dinge im Leben. Die Wirtschaft hat sich nach den Menschen auszurichten und nicht die Menschen nach der Wirtschaft bzw. den Interessen von Unternehmen. Muss denn heutzutage das ganze Leben immer an der Leistungsgrenze ablaufen, oder was soll das ? Geld ist für mich ein notwendiges Übel zum Überleben, aber auch nicht mehr.





8-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.19 13:21.

Re: z.B. Treibstangen abbauen

geschrieben von: leofink

Datum: 11.01.19 09:51

Zitat
Wenn man die Beiträge im mdr gesehen hat, erbringt das Personal eine aussergewöhnliche Leistung die höchstes Lob verdient.
Ich hoffe nur, dass die 234 keine internen schweren Schäden davongetragen hat.

Als Mitglied der IG-HSB e.V. und dementsprechenden Verbindungen zu Personal und der Region verstehe ich als Baden-Württemberger einige abfällige Äußerungen hier im Forum absolut nicht.

Dass die Leute sicher extreme Leistungen erbringen, wird keiner bestreiten. Die andre Frage ist aber, ob es eine extreme Leistung ist, einen Zug ohne Schneeschleuder dort hinauf fahren zu lassen.
Der Brocken, obwohl nur 1'000 Meter hoch , ist klimatisch etwa mit der Berninabahn zu vergleichen.
Ich nehme an, die (Betriebs)Leute sollten die Verhältnisse kennen.
[flic.kr]
Im Notfall könnte man auch beim Brockenwirt nachfragen, wie es aussen aussieht.
Räumzüge sind dort oben auch schon gesehen worden:
[flic.kr]
[flic.kr]
Gruss Leo



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.19 10:45.

Re:Herzlichen Glückwunsch!

geschrieben von: Siersrod

Datum: 11.01.19 10:48

Ich zolle dem Bergungsteam meinen allerhöchsten Respekt. Solch eine Arbeit unter den Witterungsbedingungen durchzuführen ist ganz grosse Klasse. Daran sollten auch mal alle in diesem Forum denken, die nichts anderes zu tun haben als rum zu nölen, wenn witterungsbedingt der Betrieb eingestellt wird.
Gruß
Jürgen

Re: Re:Herzlichen Glückwunsch!

geschrieben von: onkelheri

Datum: 11.01.19 12:15

Dem kann man sich nur anschließen... ganz großes Kino ...

[www.bahnen-wuppertal.de]
Wenn ich immer nur darf, wenn ich soll und nie kann, wenn ich will, dann mag ich auch nicht, wenn ich muss. Wenn ich aber darf, wenn ich will, dann kann ich auch, wenn ich soll und dann mag ich auch wenn ich muss. Denn schliesslich: Die, die können sollen, müssen wollen dürfen!
[size=24px][/size]

Re: z.B. Treibstangen abbauen

geschrieben von: Zugsicherer

Datum: 11.01.19 12:26

leofink schrieb:
Im Notfall könnte man auch beim Brockenwirt nachfragen, wie es aussen aussieht.
Oder auf die Webcam der HSB schauen ;-)

Gruß,
Sven

Re: Re:Herzlichen Glückwunsch!

geschrieben von: Signal

Datum: 11.01.19 12:37

Wo wurde denn über die Betriebseinstellung im konkreten Fall gemeckert? War doch gar nicht Thema. Aber: Sehe ich das richtig, dass die Brockenbahn auch heute wieder fährt? Die Webcam vom Brockenbahnhof erlaubt da kein klares Bild, aber die Brockenbahn taucht unter den Betriebsstörungen auf der HSB-Homepage aktuell nicht mehr auf.
Gruß vom Signal

Re: Betrieb der Brockenbahn heute (11.01.)?

geschrieben von: Michael89

Datum: 11.01.19 13:59

Hallo,

die Brockenbahn fährt seit heute Mittag wieder bis zum Gipfel. Heute morgen stand zuerst noch Sperrung ab Schierke drin, man hat sich aber nach Räumfahrt entschieden den Betrieb wieder aufzunehmen.

Gruß Michael

Re: Betrieb der Brockenbahn heute (11.01.)?

geschrieben von: Signal

Datum: 11.01.19 16:45

Habe ich auch so gedeutet, aber in der Webcam müssten Zugverkehre inzwischen wieder erkennbar sein und vom Zug 16:22 Uhr war dennoch nichts zu sehen...
Gruß vom Signal

Re: Betrieb der Brockenbahn heute (11.01.)?

geschrieben von: Michael89

Datum: 11.01.19 17:30

Wurde von der HSB auf jeden Fall so kommuniziert. Auf der Webcam Brocken ist ja nicht allzu viel zu erkennen. Ist der Zug denn in Drei-Annen-Hohne durchgefahren? Die letzten Tage waren die Spätzüge ja ausgelegt.

Gruß Michael

Re: Re:Herzlichen Glückwunsch!

geschrieben von: class88

Datum: 12.01.19 10:27

Und es geht doch, wir sind ja hier nicht bei der DB AG !!!

Treffender Kommentar! (o.w.T)

geschrieben von: nordicocean

Datum: 12.01.19 12:02

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Dem Respekt vor der Leistung kann man sich nur anschließen. Viele der hier Meckernden waren vermutlich zum Jahreswechsel 1978/1979 weder draußen, noch im Einsatz. Viele davon waren damals vermutlich noch nicht geboren oder durften damals in der warmen Stube hocken. Ich durfte mich am 1.1.1979 gegen 03 Uhr am Arbeitsplatz melden, dann durfte ich mit einem Kleinbus und Kraftfahrer Leute für ein Team wecken und einsammeln (Telefon hatte kaum einer oder das war auch schon mausetod) --- und dann waren wir ab 07 Uhr bei lokal satten -35 Grad und zum Glück Windstille im Nothilfeeinsatz für die Eisenbahn und die Kohle. Wir hatten damals aber nicht viel zu tun … . Bei uns kamen erst gar keine Waggons mit Kohle an, weil die Strecke anderswo zu war und man sowieso die gefrorene Kohle erst gar nicht in die Waggons rein bekam. Und die Kohle die man rein bekam, die wurde sowieso nicht zu dem lokalen kleinen Kraftwerk mit seinen "Bockwurstkessel" gefahren - sondern zu den richtig großen Kraftwerken.
*
Schade: ich meine wir könnten mal wieder so einen Winter wie Ende 78/Anfang 79 gebrauchen. Es sind längst viel zu viele Mitmenschen abgehoben - der Nasenstüber täte nicht nur den Jüngeren, sondern auch vielen Politikern sehr gut. Viel zu viel wird inzwischen als selbstverständlich betrachtet. Für so manchen Knallkopf bricht ja heute schon die Welt zusammen, wenn er mal kein Netz hat.

1. edel sei der Mensch, hilfreich und gut
2. ein Freund, ein guter Freund - das ist das Beste was es gibt auf der Welt
3. wahr sind auch die Erinnerungen, die wir mit uns tragen; die Träume, die wir spinnen, und die Sehnsüchte, die uns treiben.
...mit Betriebspflicht und so weiter.

Mit Museumsbetrieb hat das nicht viel zu tun.

Und die Strecke ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für den Nordharz. Nicht nur die Leute, welche bei der HSB beschäftigt sind, sondern auch die Hotelerie und Restaurants in Wernigerode, die von den Touristen (darunter sehr viele Engländer!) leben.

Freundlicher Gruß
Eberhard
(der vor vier Wochen auf den Brocken gefahren ist und sehr viel Spaß hatte und hohen Respekt vor den Leuten hat, die diesen Betrieb aufrecht erhalten)
Hallo,

Das Hotel- und Gaststättengewerbe in und um Wernigerode ist aber nicht von der Brockenbahn abhängig, hier geht Deine Einlassung mit dem "wichtigen Wirtschaftsfaktor" daneben. Das hat in Wernigerode und Umgebung zwischen 1961 und 1990 auch ohne die Brockenbahn mit dem Tourismus funktioniert.
Auch ein bestellter öffentlicher Personenverkehr kann saisoniert betrieben werden und somit nicht unbedingt ganzjährig, so wie es in der Vergangenheit schon war.





4-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.19 22:48.
Hallo,

Recht hast Du. Ein Winter wie 1978/79 wäre doch einmal die Gelegenheit für einige Herrschaften zum Nachdenken über die heutige nur an der primitiven von schweren Minderwertigkeitskomplexen geprägte Lebensform.

der Beitrag könnte satirisch-zynisch gemeint sein,





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.19 23:58.

dass sich die Verhältnisse...

geschrieben von: ikonengold.de

Datum: 12.01.19 23:04

...heute gegenüber dem Zeitraum 61-90 ein wenig geändert haben, hat sich aber schon rumgesprochen, oder?

Die Engländer und anderen internationalen Gäste kommen wegen der Altstadt und dem Schloss. Und auf keinen Fall wegen des größten zusammenhängenden Eisenbahnnetzes mit Plandampf.

Freundlicher Gruß
Eberhard

Re: dass sich die Verhältnisse...

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 12.01.19 23:09

Hallo,

Na sicher doch, nur wurde ja auch vor 1961 der Betrieb zwischen Schierke und Brocken im Winterhalbjahr eingestellt, wie ich es nun schon mehrfach geschrieben hatte.
edit - wenn ich in der anderen Diskussion zum Thema lese, das innerhalb von einer Woche drei Lok kaputt gefahren wurden, würde ich als Unternehmer einmal darüber nachdenken, ob ein ganzjähriger Betrieb denn nun unbedingt notwendig ist.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.19 23:19.

Re: dass sich die Verhältnisse...

geschrieben von: ikonengold.de

Datum: 12.01.19 23:16

und seit die Strecke wieder betrieben wird ist der Zug wie oft stecken geblieben? Diesen Winter jetzt zwei Mal.

Die Winter sind ja auch nicht mehr das, was sie mal waren...

Freundlicher Gruß
Eberhard

Re: dass sich die Verhältnisse...

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 12.01.19 23:25

Hallo,

Es geht ja nicht nur darum, daß die Züge stecken geblieben sind, sondern eventuell auch die dadurch entstandenen Folgen. Der ganzjährige Betrieb zwischen Schierke und Brocken sollte einmal bezüglich der Notwendigkeit überdacht werden.

Re: dass sich die Verhältnisse...

geschrieben von: ikonengold.de

Datum: 12.01.19 23:29

geh davon aus, dass das regelmäßig überdacht wird. Wenn entschieden wird, den Verkehr zu vergeben.

Auf der einen Seite stehen drei leicht beschädigte Loks, die problemlos instand gesetzt werden können und ein paar hundert Mannstunden und ein paar dutzend Flüssiggasflaschen.

Auf der anderen Seite stehen Arbeitsplätze.

Die Entscheidung scheint recht einfach zu sein.

Freundlicher Gruß
Eberhard

Re: dass sich die Verhältnisse...

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 12.01.19 23:37

Hallo,

Da machst Du Dir es dann doch etwas zu einfach. Es geht ja eben nicht nur um drei Lok, die Wagen, einige Gasflaschen, oder das Personal. Das ewige heuchlerisch-verlogene Argument, das es um Arbeitsplätze geht kann ich sowieso nicht mehr ertragen.
Ansonsten ist wirtschaftlich vernünftiges Denken und Handeln heutzutage nicht mehr üblich.
Haben doch auch Bahnen in den Alpen im Winter den Betrieb eingestellt und die Zeit genutzt ihre Fahrzeuge instand zu setzen.

Re: dass sich die Verhältnisse...

geschrieben von: ikonengold.de

Datum: 12.01.19 23:57

Die Diskussion ist schon sehr schräg.

Einerseits wird immer über die Deutsche Bahn geschimpft, dass bei minimalsten Wetterproblemen der Verkehr eingestellt wird. Und dann gibt es ein anderes EVU, das sich nicht so schnell ins Bockshorn jagen lässt, dann ist das auch nicht richtig. Aus welchem Grund? Weil eine heilige Dampflok beschädigt werden könnte? Die lassen sich instand setzen, was heute auf der HSB fährt, ist eh mehr oder weniger Neubau aus Meiningen. Die Zeichnungen sind vorhanden, so lange ein Stück Rahmen mit Rahmennummer übrig bleibt wird die Lok weiter fahren.

Und die Jungs scheinen, trotz des Stress, bei der Arbeit doch einigen Spaß zu haben und werden ihren Enkeln noch davon erzählen.

Also, warum soll im Winter der Betrieb eingestellt werden?

Und das mit den wegfallenden Arbeitsplätzen erzähl den Menschen im Nordharz. Das ist eine Gegend, wo sonst der Bär so richtig tanzt.

Freundlicher Gruß
Eberhard

Re: dass sich die Verhältnisse...

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 13.01.19 00:09

Hallo,

Nur kannst Du die Verhältnisse auf anderen Strecken nicht mit der Brockenbahn vergleichen. Der Betrieb sollte im Winterhalbjahr aus Gründen der wirtschaftlichen Vernunft eingestellt werden, wurde doch in den letzten Tagen ein zu hoher Preis für den Winterbetrieb gezahlt. Die Zeit und die Ressourcen können auch anderweitig genutzt werden und es ist doch eigentlich unwichtig, ob da einige Touristen im Winter auf den Brocken kommen, oder auch nicht. Die Wintersportmöglichkeiten gibt es auch in anderen Örtlichkeiten des Harzes. Es fallen auch keine Arbeitsplätze weg, wenn im Winterhalbjahr keine Züge zwischen Schierke und Brocken verkehren, das ist eben die heuchlerisch-verlogene Argumentation.
Aber das ist nun wiederum nur meine persönliche Sicht.





3-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.19 00:45.

Re: dass sich die Verhältnisse...

geschrieben von: maschwa

Datum: 13.01.19 00:15

ikonengold.de schrieb:
Die Diskussion ist schon sehr schräg.

Einerseits wird immer über die Deutsche Bahn geschimpft, dass bei minimalsten Wetterproblemen der Verkehr eingestellt wird. Und dann gibt es ein anderes EVU, das sich nicht so schnell ins Bockshorn jagen lässt, dann ist das auch nicht richtig. Aus welchem Grund? Weil eine heilige Dampflok beschädigt werden könnte? Die lassen sich instand setzen, was heute auf der HSB fährt, ist eh mehr oder weniger Neubau aus Meiningen. Die Zeichnungen sind vorhanden, so lange ein Stück Rahmen mit Rahmennummer übrig bleibt wird die Lok weiter fahren.

Und die Jungs scheinen, trotz des Stress, bei der Arbeit doch einigen Spaß zu haben und werden ihren Enkeln noch davon erzählen.

Also, warum soll im Winter der Betrieb eingestellt werden?

Und das mit den wegfallenden Arbeitsplätzen erzähl den Menschen im Nordharz. Das ist eine Gegend, wo sonst der Bär so richtig tanzt.

Freundlicher Gruß
Eberhard

Man muss ja nicht grundsätzlich einstellen. Aber sowohl der Sturm vom Dienstag als auch der Schneefall waren angekündigt und es geht keineswegs nur um die Loks! Es geht um die Sicherheit der Leute im Zug und der Menschen die sich auf dem Brocken auf den Zug verlassen, sicher wieder zu Tal zu fahren!Und das hat nichts aber auch gar nichts mit den Arbeitsplätzen zu tun sondern mit Verantwortung des Betreibers! Und sorry, einmal kann passieren, aber man muss auch Konsequenzen ziehen. Auch Deine Argumente zur Schadensbehebung sind nicht stichhaltig. Zum einen ist nicht jeder Schaden behebbar (man kann nur hoffen dass in beiden Fällen der Rahmen nix abbekommen hat) zum anderen ist der kurzfristige Ausfall und die Schadensbeseitigung auch nicht förderlich für die Einnahmeseite! Ich habe bei der HSB einmal live erlebt wie durch Wasserreißen die Standen fliegen und was mit der Lok passiert. Auch das ist nicht förderlich im Sinne eines sicheren Betriebes, bleibt aber ein Risiko. Nur das Unternehmen muss bei allem Verständnis für die Einnahmen auch das Risiko kalkulieren und ggf. im Einzelfall mal kürzer treten im Sinne der Sicherheit! Wie gesagt, es gibt nichts schöneres als auf den verschneiten Brocken zu fahren (möglichst in der Sonne), aber es gibt Witterungssituationen, da wäre es klüger, es nicht zu tun und Sturm und Schneefall wie Dienstag gehören dazu!

MfG
maschwa



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.19 00:15.

Re: Kurzes Video von der Lok-Bergung am Brocken

geschrieben von: Radiowaves

Datum: 13.01.19 00:50

bauing schrieb:Zitat:
Das war ja mal ein guter Bericht!
Hier ist noch einer, vom NDR Niedersachsen, gleich zu Beginn der Sendung, erster Beitrag: [mediandr-a.akamaihd.net]

Re: dass sich die Verhältnisse...

geschrieben von: 2095_010

Datum: 13.01.19 09:36

Was soll der Rahmen abbekommen haben? Frostbeulen?

Wo war die Sicherheit der Fahrgäste gefährdet? Und selbst wenn es keinen alternativen Transport ins Tal gegeben hätte, es gibt ein Hotel und Gastronomie am Berg, da wäre keiner Verhungert oder Erfroren.

Dass alleine in diesem Zug 250 Reisende waren zeigt, wie groß die Nachfrage ist.

Re: dass sich die Verhältnisse...

geschrieben von: Klosterwappen

Datum: 13.01.19 13:16

ikonengold.de schrieb:Zitat:
Die Engländer und anderen internationalen Gäste kommen wegen der Altstadt und dem Schloss. Und auf keinen Fall wegen des größten zusammenhängenden Eisenbahnnetzes mit Plandampf.

Da wäre ich mir nicht so sicher.
Ich habe dort genügend Leute erlebt, die nur der Bahn wegen in WR waren.
Zuletzt im HKK eine ganze Gruppe von etwa 30 bis 40 Engländern.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.19 14:29.