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Angemeldet: -

Dem Respekt vor der Leistung kann man sich nur anschließen. Viele der hier Meckernden waren vermutlich zum Jahreswechsel 1978/1979 weder draußen, noch im Einsatz. Viele davon waren damals vermutlich noch nicht geboren oder durften damals in der warmen Stube hocken. Ich durfte mich am 1.1.1979 gegen 03 Uhr am Arbeitsplatz melden, dann durfte ich mit einem Kleinbus und Kraftfahrer Leute für ein Team wecken und einsammeln (Telefon hatte kaum einer oder das war auch schon mausetod) --- und dann waren wir ab 07 Uhr bei lokal satten -35 Grad und zum Glück Windstille im Nothilfeeinsatz für die Eisenbahn und die Kohle. Wir hatten damals aber nicht viel zu tun … . Bei uns kamen erst gar keine Waggons mit Kohle an, weil die Strecke anderswo zu war und man sowieso die gefrorene Kohle erst gar nicht in die Waggons rein bekam. Und die Kohle die man rein bekam, die wurde sowieso nicht zu dem lokalen kleinen Kraftwerk mit seinen "Bockwurstkessel" gefahren - sondern zu den richtig großen Kraftwerken.
*
Schade: ich meine wir könnten mal wieder so einen Winter wie Ende 78/Anfang 79 gebrauchen. Es sind längst viel zu viele Mitmenschen abgehoben - der Nasenstüber täte nicht nur den Jüngeren, sondern auch vielen Politikern sehr gut. Viel zu viel wird inzwischen als selbstverständlich betrachtet. Für so manchen Knallkopf bricht ja heute schon die Welt zusammen, wenn er mal kein Netz hat.

1. edel sei der Mensch, hilfreich und gut
2. ein Freund, ein guter Freund - das ist das Beste was es gibt auf der Welt
3. wahr sind auch die Erinnerungen, die wir mit uns tragen; die Träume, die wir spinnen, und die Sehnsüchte, die uns treiben.
...mit Betriebspflicht und so weiter.

Mit Museumsbetrieb hat das nicht viel zu tun.

Und die Strecke ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für den Nordharz. Nicht nur die Leute, welche bei der HSB beschäftigt sind, sondern auch die Hotelerie und Restaurants in Wernigerode, die von den Touristen (darunter sehr viele Engländer!) leben.

Freundlicher Gruß
Eberhard
(der vor vier Wochen auf den Brocken gefahren ist und sehr viel Spaß hatte und hohen Respekt vor den Leuten hat, die diesen Betrieb aufrecht erhalten)
Hallo,

Das Hotel- und Gaststättengewerbe in und um Wernigerode ist aber nicht von der Brockenbahn abhängig, hier geht Deine Einlassung mit dem "wichtigen Wirtschaftsfaktor" daneben. Das hat in Wernigerode und Umgebung zwischen 1961 und 1990 auch ohne die Brockenbahn mit dem Tourismus funktioniert.
Auch ein bestellter öffentlicher Personenverkehr kann saisoniert betrieben werden und somit nicht unbedingt ganzjährig, so wie es in der Vergangenheit schon war.





4-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.19 22:48.
Hallo,

Recht hast Du. Ein Winter wie 1978/79 wäre doch einmal die Gelegenheit für einige Herrschaften zum Nachdenken über die heutige nur an der primitiven von schweren Minderwertigkeitskomplexen geprägte Lebensform.

der Beitrag könnte satirisch-zynisch gemeint sein,





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.19 23:58.

dass sich die Verhältnisse...

geschrieben von: ikonengold.de

Datum: 12.01.19 23:04

...heute gegenüber dem Zeitraum 61-90 ein wenig geändert haben, hat sich aber schon rumgesprochen, oder?

Die Engländer und anderen internationalen Gäste kommen wegen der Altstadt und dem Schloss. Und auf keinen Fall wegen des größten zusammenhängenden Eisenbahnnetzes mit Plandampf.

Freundlicher Gruß
Eberhard

Re: dass sich die Verhältnisse...

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 12.01.19 23:09

Hallo,

Na sicher doch, nur wurde ja auch vor 1961 der Betrieb zwischen Schierke und Brocken im Winterhalbjahr eingestellt, wie ich es nun schon mehrfach geschrieben hatte.
edit - wenn ich in der anderen Diskussion zum Thema lese, das innerhalb von einer Woche drei Lok kaputt gefahren wurden, würde ich als Unternehmer einmal darüber nachdenken, ob ein ganzjähriger Betrieb denn nun unbedingt notwendig ist.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.19 23:19.

Re: dass sich die Verhältnisse...

geschrieben von: ikonengold.de

Datum: 12.01.19 23:16

und seit die Strecke wieder betrieben wird ist der Zug wie oft stecken geblieben? Diesen Winter jetzt zwei Mal.

Die Winter sind ja auch nicht mehr das, was sie mal waren...

Freundlicher Gruß
Eberhard

Re: dass sich die Verhältnisse...

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 12.01.19 23:25

Hallo,

Es geht ja nicht nur darum, daß die Züge stecken geblieben sind, sondern eventuell auch die dadurch entstandenen Folgen. Der ganzjährige Betrieb zwischen Schierke und Brocken sollte einmal bezüglich der Notwendigkeit überdacht werden.

Re: dass sich die Verhältnisse...

geschrieben von: ikonengold.de

Datum: 12.01.19 23:29

geh davon aus, dass das regelmäßig überdacht wird. Wenn entschieden wird, den Verkehr zu vergeben.

Auf der einen Seite stehen drei leicht beschädigte Loks, die problemlos instand gesetzt werden können und ein paar hundert Mannstunden und ein paar dutzend Flüssiggasflaschen.

Auf der anderen Seite stehen Arbeitsplätze.

Die Entscheidung scheint recht einfach zu sein.

Freundlicher Gruß
Eberhard

Re: dass sich die Verhältnisse...

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 12.01.19 23:37

Hallo,

Da machst Du Dir es dann doch etwas zu einfach. Es geht ja eben nicht nur um drei Lok, die Wagen, einige Gasflaschen, oder das Personal. Das ewige heuchlerisch-verlogene Argument, das es um Arbeitsplätze geht kann ich sowieso nicht mehr ertragen.
Ansonsten ist wirtschaftlich vernünftiges Denken und Handeln heutzutage nicht mehr üblich.
Haben doch auch Bahnen in den Alpen im Winter den Betrieb eingestellt und die Zeit genutzt ihre Fahrzeuge instand zu setzen.

Re: dass sich die Verhältnisse...

geschrieben von: ikonengold.de

Datum: 12.01.19 23:57

Die Diskussion ist schon sehr schräg.

Einerseits wird immer über die Deutsche Bahn geschimpft, dass bei minimalsten Wetterproblemen der Verkehr eingestellt wird. Und dann gibt es ein anderes EVU, das sich nicht so schnell ins Bockshorn jagen lässt, dann ist das auch nicht richtig. Aus welchem Grund? Weil eine heilige Dampflok beschädigt werden könnte? Die lassen sich instand setzen, was heute auf der HSB fährt, ist eh mehr oder weniger Neubau aus Meiningen. Die Zeichnungen sind vorhanden, so lange ein Stück Rahmen mit Rahmennummer übrig bleibt wird die Lok weiter fahren.

Und die Jungs scheinen, trotz des Stress, bei der Arbeit doch einigen Spaß zu haben und werden ihren Enkeln noch davon erzählen.

Also, warum soll im Winter der Betrieb eingestellt werden?

Und das mit den wegfallenden Arbeitsplätzen erzähl den Menschen im Nordharz. Das ist eine Gegend, wo sonst der Bär so richtig tanzt.

Freundlicher Gruß
Eberhard

Re: dass sich die Verhältnisse...

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 13.01.19 00:09

Hallo,

Nur kannst Du die Verhältnisse auf anderen Strecken nicht mit der Brockenbahn vergleichen. Der Betrieb sollte im Winterhalbjahr aus Gründen der wirtschaftlichen Vernunft eingestellt werden, wurde doch in den letzten Tagen ein zu hoher Preis für den Winterbetrieb gezahlt. Die Zeit und die Ressourcen können auch anderweitig genutzt werden und es ist doch eigentlich unwichtig, ob da einige Touristen im Winter auf den Brocken kommen, oder auch nicht. Die Wintersportmöglichkeiten gibt es auch in anderen Örtlichkeiten des Harzes. Es fallen auch keine Arbeitsplätze weg, wenn im Winterhalbjahr keine Züge zwischen Schierke und Brocken verkehren, das ist eben die heuchlerisch-verlogene Argumentation.
Aber das ist nun wiederum nur meine persönliche Sicht.





3-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.19 00:45.

Re: dass sich die Verhältnisse...

geschrieben von: maschwa

Datum: 13.01.19 00:15

ikonengold.de schrieb:
Die Diskussion ist schon sehr schräg.

Einerseits wird immer über die Deutsche Bahn geschimpft, dass bei minimalsten Wetterproblemen der Verkehr eingestellt wird. Und dann gibt es ein anderes EVU, das sich nicht so schnell ins Bockshorn jagen lässt, dann ist das auch nicht richtig. Aus welchem Grund? Weil eine heilige Dampflok beschädigt werden könnte? Die lassen sich instand setzen, was heute auf der HSB fährt, ist eh mehr oder weniger Neubau aus Meiningen. Die Zeichnungen sind vorhanden, so lange ein Stück Rahmen mit Rahmennummer übrig bleibt wird die Lok weiter fahren.

Und die Jungs scheinen, trotz des Stress, bei der Arbeit doch einigen Spaß zu haben und werden ihren Enkeln noch davon erzählen.

Also, warum soll im Winter der Betrieb eingestellt werden?

Und das mit den wegfallenden Arbeitsplätzen erzähl den Menschen im Nordharz. Das ist eine Gegend, wo sonst der Bär so richtig tanzt.

Freundlicher Gruß
Eberhard

Man muss ja nicht grundsätzlich einstellen. Aber sowohl der Sturm vom Dienstag als auch der Schneefall waren angekündigt und es geht keineswegs nur um die Loks! Es geht um die Sicherheit der Leute im Zug und der Menschen die sich auf dem Brocken auf den Zug verlassen, sicher wieder zu Tal zu fahren!Und das hat nichts aber auch gar nichts mit den Arbeitsplätzen zu tun sondern mit Verantwortung des Betreibers! Und sorry, einmal kann passieren, aber man muss auch Konsequenzen ziehen. Auch Deine Argumente zur Schadensbehebung sind nicht stichhaltig. Zum einen ist nicht jeder Schaden behebbar (man kann nur hoffen dass in beiden Fällen der Rahmen nix abbekommen hat) zum anderen ist der kurzfristige Ausfall und die Schadensbeseitigung auch nicht förderlich für die Einnahmeseite! Ich habe bei der HSB einmal live erlebt wie durch Wasserreißen die Standen fliegen und was mit der Lok passiert. Auch das ist nicht förderlich im Sinne eines sicheren Betriebes, bleibt aber ein Risiko. Nur das Unternehmen muss bei allem Verständnis für die Einnahmen auch das Risiko kalkulieren und ggf. im Einzelfall mal kürzer treten im Sinne der Sicherheit! Wie gesagt, es gibt nichts schöneres als auf den verschneiten Brocken zu fahren (möglichst in der Sonne), aber es gibt Witterungssituationen, da wäre es klüger, es nicht zu tun und Sturm und Schneefall wie Dienstag gehören dazu!

MfG
maschwa



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.19 00:15.

Re: Kurzes Video von der Lok-Bergung am Brocken

geschrieben von: Radiowaves

Datum: 13.01.19 00:50

bauing schrieb:Zitat:
Das war ja mal ein guter Bericht!
Hier ist noch einer, vom NDR Niedersachsen, gleich zu Beginn der Sendung, erster Beitrag: [mediandr-a.akamaihd.net]

Re: dass sich die Verhältnisse...

geschrieben von: 2095_010

Datum: 13.01.19 09:36

Was soll der Rahmen abbekommen haben? Frostbeulen?

Wo war die Sicherheit der Fahrgäste gefährdet? Und selbst wenn es keinen alternativen Transport ins Tal gegeben hätte, es gibt ein Hotel und Gastronomie am Berg, da wäre keiner Verhungert oder Erfroren.

Dass alleine in diesem Zug 250 Reisende waren zeigt, wie groß die Nachfrage ist.

Re: dass sich die Verhältnisse...

geschrieben von: Klosterwappen

Datum: 13.01.19 13:16

ikonengold.de schrieb:Zitat:
Die Engländer und anderen internationalen Gäste kommen wegen der Altstadt und dem Schloss. Und auf keinen Fall wegen des größten zusammenhängenden Eisenbahnnetzes mit Plandampf.

Da wäre ich mir nicht so sicher.
Ich habe dort genügend Leute erlebt, die nur der Bahn wegen in WR waren.
Zuletzt im HKK eine ganze Gruppe von etwa 30 bis 40 Engländern.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.19 14:29.

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