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Toll, es gibt Geld für das Herumsitzen. So einen Job hätte ich gerne.

An die Besteller von Verkehrsleistungen: Wer eine werksneue Mercedes S-Klasse bestellt sollte nicht nur einen Trabant bezahlen wollen.
"Sitzbereitschaft - der Wettbewerb hat eben dazu geführt dass man die Kosten sparen wollte"

Richtig. Nur wer streicht, kürzt, billig rechnet und unterbietet hat eine Chance auf den Zuschlag. Ich wüsste nicht, daß die Besteller verschiedene Extraleistungen wie Dispopersonale vorhalten oder auf eigene Faust verlängerte Züge zu besonderen Ereignissen fahren lassen bei der folgenden Ausschreibung irgendwie besonders honoriert hätten. Dabei könnten die Länder diverse Mangelerscheinungen vermeiden durch vertragliche Vorgaben und entsprechende Bezahlung. Wie sie auf bekannten Problemlinien auch überschlagende Wenden vorgeben könnten - wird das überhaupt irgendwo gemacht? Zum Personalübernahmemodell und zu Tarifeinhaltungsbestimmungen musste man sich auch erst spät durchringen, nachdem es der freie Markt wegen fragwürdiger Zustände nicht mehr hergegeben konnte.

Deshalb bleibe ich dabei, daß die Entwicklung hin zu immer schärferen Detailvorgaben noch lange nicht abgeschlossen ist. Und daß man irgendwann den Punkt erreicht, von dem an ein Bundesland den Verkehr auch gleich selber fahren kann.

Gruß, Olaf

(,“)
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_/\_

Neue Bahnfahrzeuge? System Bananenreife: Ware reift beim Kunden!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.01.19 20:17.
Ladehilfe schrieb:
Toll, es gibt Geld für das Herumsitzen. So einen Job hätte ich gerne.
Welche Alternative schlägst du vor?

Gruß
Michael
Ladehilfe schrieb:
Toll, es gibt Geld für das Herumsitzen. So einen Job hätte ich gerne.
[www.mitteldeutsche-regiobahn.de] [www.mitteldeutsche-regiobahn.de]

Niemand hält Dich auf...

Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird..
Winston Churchill
In Zeiten des Wettbewerbs muss es m.E. Aufgabe der Aufgabenträger sein , Bereitschaftsdienste in den Ausschreibungen vorzugeben und Zugausfälle wegen Personal so zu sanktionieren, dass Reserven sich lohnen . Anders kann es doch heute nicht mehr funktionieren.
MD 612 schrieb:
Ladehilfe schrieb:
Toll, es gibt Geld für das Herumsitzen. So einen Job hätte ich gerne.
[www.mitteldeutsche-regiobahn.de] [www.mitteldeutsche-regiobahn.de]

Niemand hält Dich auf...
Hoffentlich gibt's kein böses Erwachen, wenn er doch mal ausrücken muß...am Ende noch über den geplanten Feierabend hinaus...

Es grüßt die Sonntagsrückfahrkarte
Ladehilfe schrieb:
Toll, es gibt Geld für das Herumsitzen. So einen Job hätte ich gerne.
Selten doofer Einwurf,
kann nur von jemanden kommen der von Lokfahrdienst absolut keine Ahnung hat.
Das waren bei uns in Leipzig oft mit die schlimmsten Schichten.
Technische Vor. -und Nacharbeit durch verspätetete Züge oder Peronale,
halbe Schicht um und dann doch noch sonst wo hin fahren oder plötzliches Ablösen irgendwo nach Suizidunfällen usw.
und der Feierabend ist bei Bereitschaften auch nie sicher.
MD 612 schrieb:
Niemand hält Dich auf...
Ich glaube, dafür ist er nicht qualifiziert genug ;-)
Hallo,

dies ist nicht nur für Lokführer so, es gibt auch Bereitschaftsschichten für die Zugbegleiter!

Gruß
Jan

Ich bin Befürworter der fränkischen Höllentalbahn!
VT 516 schrieb:
Welches EVU im SPNV hält denn überhaupt noch Bereitschaftslokführer vor?
Können die Tf wenigstens unternehmensübergreifend (Transdev Regio Ost und Mitteldeutschland, das sind zwei verschiedene Paar Schuhe inkl verschiedener Baureihenausbildungen) eingesetzt werden?

Ja, darauf wird hingearbeitet. Die Lokführer von Transdev Regio Ost bekommen nach und nach alle die Baureihenausbildung auf dem 1440. Andersrum gibt es bei Transdev Mitteldeutschland
bereits heute schon einige Lokführer, die ER 20 und Steuerwagen fahren dürfen und dies auch gelegentlich tun. Das kommt daher, dass der Betrieb auf dem RE 6 Chemnitz - Leipzig ein halbes Jahr vor
dem E-Netz aufgenommen wurde - etliche Chemnitzer "Elektro-"Personale (Tf und Zub) haben 2015 zum Betriebsstart auf dem RE 6 gearbeitet und sind dann später erst ins E-Netz gewechselt.

Gruß
Jan

Ich bin Befürworter der fränkischen Höllentalbahn!

OT: Einsatzstelle Leipzig

geschrieben von: VT 516

Datum: 09.01.19 23:49

im zweiten Link von @MD612 ist mir folgendes Detail gleich ins Auge gesprungen:
[...]
Transdev Regio Ost GmbH
Ort:Chemnitz, Leipzig, Döbeln, Grimma
[...]

War nicht kürzlich die Einsatzstelle Leipzig geschlossen worden? Seit wann gibt´s die denn wieder?

Re: OT: Einsatzstelle Leipzig

geschrieben von: 628 414-5

Datum: 10.01.19 00:08

VT 516 schrieb:
im zweiten Link von @MD612 ist mir folgendes Detail gleich ins Auge gesprungen:
[...]
Transdev Regio Ost GmbH
Ort:Chemnitz, Leipzig, Döbeln, Grimma
[...]

War nicht kürzlich die Einsatzstelle Leipzig geschlossen worden? Seit wann gibt´s die denn wieder?


Hallo,

bereits im Spätsommer 2018 wurde die Meldestelle Leipzig wieder geöffnet, seit dem 1.1.2019 gibt's nun auch wieder offiziell Leipziger Dienste.
Die Leipziger Zubs fahren dabei sowohl RE 6 als auch RB 110, die Leipziger Tfs (die auch öfters von Grimma aus eingesetzt werden) fahren nur RB 110, da es keine
RE 6-Personale gab, die dienstlich nach Leipzig wechseln wollten. Und diejenigen, die jetzt von Leipzig aus fahren, sind RB 110-Personale - die wiederum haben
(bis auf zwei oder drei Ausnahmen) keine Baureihenkenntnis auf ER 20 und Steuerwagen - und zum großen Teil auch keine Streckenkenntnis nach Chemnitz.

Gruß
Jan

Ich bin Befürworter der fränkischen Höllentalbahn!
Die Leute daheim hocken zu lassen und nur eine pauschale Bereitschaftszulage zu zahlen statt voller Arbeitszeit für nichts an zu rechnen.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif
Ladehilfe schrieb:
Toll, es gibt Geld für das Herumsitzen. So einen Job hätte ich gerne.

Dann werde doch Lokführer bei der MRB...!
Die suchen noch.
Ganz ehrlich, für mich gibt es nichts Schlimmeres als eine komplette Bereitschaft in einem trostlosen Kabuff absitzen zu müssen . Das ist doch wie Einzelhaft. Da fahre ich lieber freiwillig die stressigste Schicht. Früher waren Bereitschaften ja noch interessant, man kam rum, bei der 150/151-Bereitschaft sowieso, aber auch nach der Aufteilung noch, z.B. kaputte 628 in Tübingen, Offenburg oder Aschaffenburg holen mit 218 oder 110er, ebenso erinnere ich Tauschfahrten nach Lauda, Haltingen, Saarbrücken...aber die Zeiten sind vorbei.

De David schrieb:
Die Leute daheim hocken zu lassen und nur eine pauschale Bereitschaftszulage zu zahlen statt voller Arbeitszeit für nichts an zu rechnen.
Geniale Idee. "Geh mal eben zum Bahnsteig und bring dem Lokführer vom 33333 die Fahrplanunterlagen. Der soll in drei Minuten abfahren." "Ok, mein Zug fährt in 55 Minuten. Ich bin in anderthalb Stunden da."

Sehr praxisgerecht, Dein Vorschlag.

Gruß
Michael

Re: Sehr peinlich!

geschrieben von: leofink

Datum: 10.01.19 05:15

Dieselpower schrieb:
Aus meiner Sicht ist dieser Artikel ne ziemliche peinliche Nummer! Er zeigt eigentlich nur, mit welch grenzenloser Naivität und Ahnungslosigkeit die BWL-Fraktion heutzutage an das Eisenbahngeschäft herangeht. Genau diese ahnungslose Herangehensweise bringt das System Eisenbahn immer mehr in Verruf! Keine Bereitschaft, keine vorrätigen Tausch-/Ersatzteile für die Loks, dazu das Gejammer über die angeblich ach so anspruchsvolle Strecke Leipzig - Chemnitz. Jetzt hat man scheinbar mal ein paar "Wissende" aus dem täglichen Betrieb gefragt und plappert diese (für einen solide geführten Eisenbahnbetrieb) Selbstverständlichkeiten jetzt als große Verbesserung und bahnbrechende Innovation nach.

Na ja, du versteht das System dahinter nicht:
Der BWL Schnäbizeigerträger hat seinerzeit einen Bonus bekommen für die Kosteneinsparung bei der Abschaffung der Bereitschaft. nun kommt der Nächte, der wieder einen Bonus garniert für die Wiedereinführung, wegen Einsparung von Maluskosten des Bestellers.

Nix anderes als eine Bonusgerneriermaschine
Gruss Leo
De David schrieb:
Die Leute daheim hocken zu lassen und nur eine pauschale Bereitschaftszulage zu zahlen statt voller Arbeitszeit für nichts an zu rechnen.
Ja,wie die Feuerwehr, gell!
Die hocken auch den ganzen Tag rum. Wie auch die Notärzte.
Gruss Leo

Dekadenz pur!

geschrieben von: D 895

Datum: 10.01.19 05:28

Bin echt froh, dass ich noch die "normale funktionierende Eisenbahn" erleben durfte ohne diese ganzen Blutsauger! Denn etwas anderes sind diese Möchtegern-Sanierer à la Mehdorn nicht, Boni kassieren für Zerstörung und Niedergang, widerlich!

Re: Dekadenz pur!

geschrieben von: Schaffner77

Datum: 10.01.19 10:52

Manager sind wie Heuschrecken.Machen eine Weile ihre zerstörerische Arbeit (Einsparung von...).Ziehen nach kurzer Zeit weiter . Und hinterlassen verbrannte Erde...

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