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Re: Soso, wie war das noch mit Eschede?

geschrieben von: sylter

Datum: 08.01.19 19:06

BR146106 schrieb:
Moin,

na ja, wieso hat man die Straße gesperrt? Die Bahnstrecke aber nicht bzw. eben mit verminderter Geschwindigkeit befahren? Weil man eben der Meinung war, das es noch Sicher ist! Was man ja auch in einem Interview gesagt hatte, die für eine Sperrung nötigen Geschwindigkeiten waren noch nicht erreicht, wobei 0,1 m Wind wohl keinen Unterschied macht. Das Problem hatte man bei dem Unfall auf dem Hindenburgdamm auch angenommen hatte. Das selbe Spiel wie jetzt.

gruß carsten
weitere Frage warum wird nicht zwischen Plane und Koffer unterschieden LKW mit Plane sind wesentlich Windanfälliger?

ein echter Sylter!
auch hier unterwegs: [www.youtube.com]
mein Twitter Kanal: [twitter.com]

Re: Soso, wie war das noch mit Eschede?

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 08.01.19 19:07

BLOaner schrieb:
BR146106 schrieb:
hat man da nicht auch Überreagiert, mit dem Einsatzverbot der ICE Flotte? Nur weil 1 Radreifen gebrochen war?
Hat der Wind damals die Radreifen angefressen? Hier war doch wohl die Hauptursache, daß man der Meinung war trotz starkem Wind noch immer mit windanfälliger Last über diese Brücke fahren zu können.
Das ist die Frage. War der Auflieger aber nicht richtig verriegelt und ist deswegen runtergefallen, was dann? Offenbar glaubt man ja eine generelle Schwachstelle entdeckt zu haben.

MfG

"Weiss jemand ob DR Kesselwagen auch durch die BRD gefahren sind. Von Güterwagen weiss ich, dass sie auch in der BRD unterwegs waren, aber Kesselwagen ?"
Aus: [www.stummiforum.de]
(:-O???)
meine aktuelle Hymne: [www.youtube.com]

Re: Soso, wie war das noch mit Eschede?

geschrieben von: 210

Datum: 08.01.19 19:13

BR146106 schrieb:
Moin,

na ja, wieso hat man die Straße gesperrt? Die Bahnstrecke aber nicht bzw. eben mit verminderter Geschwindigkeit befahren? Weil man eben der Meinung war, das es noch Sicher ist! Was man ja auch in einem Interview gesagt hatte, die für eine Sperrung nötigen Geschwindigkeiten waren noch nicht erreicht, wobei 0,1 m Wind wohl keinen Unterschied macht. Das Problem hatte man bei dem Unfall auf dem Hindenburgdamm auch angenommen hatte. Das selbe Spiel wie jetzt.

gruß carsten
Die Straße läuft über eine hohe Brücke während die Bahn dort im Tunnel verläuft, wobei die Windgeschwindigkeit auf der großen Hängebrücke höher wie in bodennähe ist.

Re: Soso, wie war das noch mit Eschede?

geschrieben von: 193 827 Vectron

Datum: 08.01.19 19:36

BLOaner schrieb:
BR146106 schrieb:
hat man da nicht auch Überreagiert, mit dem Einsatzverbot der ICE Flotte? Nur weil 1 Radreifen gebrochen war?
Hat der Wind damals die Radreifen angefressen? Hier war doch wohl die Hauptursache, daß man der Meinung war trotz starkem Wind noch immer mit windanfälliger Last über diese Brücke fahren zu können.

Vielleicht war der Wind aber nicht zu 100 % Schuld?

Denn betrachten wir die Entscheidung mal wirklich: Wenn es tatsächlich nur der Wind war, was das angerichtet hat, warum wird dann wetterunabhängig so ein Verbot erteilt? Eher unwahrscheinlich, also warten wir es ab.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.01.19 19:45.

Sperrung der Großen Belt Brücke - Klarstellung

geschrieben von: Gleis MA 11-12

Datum: 08.01.19 19:36

Moin Gemeinde,

die Bahnstrecke führt nicht über den Ostteil der Großen-Belt-Brücke (Lichte Höhe 65m), im Gegensatz zur Straße! Die Bahn unterquert den Schifffahrtsweg des Großen Belt in einem Tunnel zwischen den Inseln Sprogø und Seeland. Zwischen den Inseln Fünen (Fyn) und Sprogø wird von beiden Verkehrswegen der Westteil der Großen-Belt-Brücke (Lichte Höhe 18m) über den Belt genutzt. [de.wikipedia.org]

Daher scheint es mir logisch, dass der Straßenverkehr gesperrt wurde und der Schienenverkehr weiterlief.

Passiert ist der Unfall kurz vor Fünen auf dem Westteil der Großen-Belt-Brücke.

Macht was draus.

Gruß aus Mannheim
RZ

Ich habe jetzt nicht alles weiterverfolgt

geschrieben von: BR146106

Datum: 08.01.19 19:41

Moin,

in wie fern man schon, was zur Ursache sagen kann bzw. konnte. Gut wenn es nicht der Wind alleine war, ist die aktuelle Reaktion schon zu verstehen. Aber zurück, Fakt war ja auch, das dort auch ein wenig Wind unterwegs war und mich wunderte es eben, das man wegen 0,1 m Unterschied, zur entsprechenden Warnstufe, nicht doch langsamer gefahren wurde, obwohl es auf der Straße entsprechende Behinderungen gab.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]

Re: Total überreagiert

geschrieben von: 193 827 Vectron

Datum: 08.01.19 19:49

BLOaner schrieb:
Staatsbahn schrieb:
Es hätte ja gereicht Maßnahmen bei bestimmten Windgeschwindigkeiten zu treffen.
Genauso ist es. Den Irrsinn wird man wohl die nächsten Tage zu spüren bekommen, wenn die Straßen an der LKW-Kolonne ersticken!


Der Großteil wird nach Lübeck und Rostock Seehafen gefahren, es wird nicht alles auf die Straße transportiert. Und die großen Firmen die durch Dänemark fahren haben bereits Unterlagen zum dänischen Bundesamt geschickt, es wird also ne gute Lösung geben.

Re: Wieso Wind?

geschrieben von: V180 168

Datum: 08.01.19 19:50

was sind denn hier für Vollkaskodeppen unterwegs, wie viele Tote muss es denn geben, scheinbar waren einigen sogar 101 Tote zu wenig..... ich überlege mich hier abzumelden, die @#$%& sind offenbar in der Überzahl

Re: Total überreagiert

geschrieben von: De David

Datum: 08.01.19 20:06

Tue ich. Im Prinzip heißt das ja jezt daß Skandinavien und der Europäische Kontinent für den KLV unterbrochen sind, was ja direkt eine mords Werbung für das System Eisenbahn ist...
Da überlegt sich doch jeder Kunde ob er seine Auflieger nicht einfach von irgend einem Litauer oder Bulgaren per LKW durch halb Europa karren lässt statt die Bahn zu beauftragen, denn da weiß er daß getan wird was nötig ist daß das ganze ankommt.

Hat schon fast Züge von dem Spinnertum in Tirol, nur daß es hier direkt die Eisenbahn trifft. Und auch du arbeitest ja im Güterverkehr und bist direkt betroffen wenn dort wegen solcherlei Aktionen irgendwann mal gar nichts mehr läuft.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif
Vielleicht sollte man die Eisenbahnen auch direkt der EU unterstellen, wie es in den USA ist, wo auch nicht jeder Bundesstaat im Alleingang das nationale Transportnetz stören kann.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Fachkräftemangel auch dort

geschrieben von: BR146106

Datum: 08.01.19 20:13

Moin,

na mal sehen, wie schnell du dazu in der Lage bist, täglich 1.000 LKW fahrten durch Europa zu organisieren, am besten schon seid gestern. Also so wild wird das wohl nicht werden, zumal es durchaus Ersatzrouten gibt und die durchaus in der Lage sind, einiges an Ladung aufzufangen und das wohl deutlich besser, als deine LKW Fahrer, denn wie gesagt ca. 1.000 Fahrten/Tag durch ganz Europa!

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]

Europa, soll das regeln?

geschrieben von: BR146106

Datum: 08.01.19 20:17

Moin,

ja, sieht man jeden Tag, wie gut die das regeln mit der Eisenbahn.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]

Re: Total überreagiert

geschrieben von: r125

Datum: 08.01.19 20:23

De David schrieb:
Hat schon fast Züge von dem Spinnertum in Tirol, nur daß es hier direkt die Eisenbahn trifft. Und auch du arbeitest ja im Güterverkehr und bist direkt betroffen wenn dort wegen solcherlei Aktionen irgendwann mal gar nichts mehr läuft.

Und jetzt nur mal angenommen, die Mitarbeiter der Untersuchungsbehörde stellen einen Mangel fest der sie zu dem Schluss kommen lässt, dass das jederzeit wieder passieren kann, bzw. es reines Glück war dass lange nichts passiert ist?

Nur mal so angenommen, ob es so ist wird man noch sehen.

Was würdest du in deren Situation tun? Warten bis der nächste Anhänger vom Zug fällt?

Re: Europa, soll das regeln?

geschrieben von: De David

Datum: 08.01.19 20:28

Weiß ich nicht, was sieht man denn? War ja nur ein Vorschlag im nationale Alleingänge wie jezt den Dänemarks zu unterbinden.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Re: Total überreagiert

geschrieben von: De David

Datum: 08.01.19 21:10

Kommt doch drauf an was politisch gewollt ist... was an Verlusten als akzeptabel angesehen wird. Im Straßenverkehr juckt es ja auch groß niemamden wenn die LKW mal wieder reihenweise in Staus poltern, da schafft man die 6 Toten die es bei der Eisenbahn jezt mal gab ganz locker jeden Tag, und niemand verbietet deswegen gleich den Betrieb von Lkw auf Autobahnen.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Dann werden die Trailer eben...

geschrieben von: Doppeler

Datum: 08.01.19 22:03

...auf der Straße transportiert. Das ist bestimmt viel sicherer. Und umweltfreundlicher dazu. Eine klug durchdachte Entscheidung also!

P.s.: An jedem Verkehrsunfall mit Toten ist ein schwerer LKW beteiligt...

Re: Dann werden die Trailer eben...

geschrieben von: Stückgut-Schnellverkehr

Datum: 08.01.19 23:21

Zitat
...auf der Straße transportiert. Das ist bestimmt viel sicherer. Und umweltfreundlicher dazu. Eine klug durchdachte Entscheidung also!

P.s.: An jedem Verkehrsunfall mit Toten ist ein schwerer LKW beteiligt...

Wenn jetzt mit Leichensäcke Schwanzvergleiche angestellt werden, dann haben LKWs jetzt ersteinmal 8 Leichen gut... ist ja nicht so als würden die Dänen aus Spaß an der Freude oder wegen Lobbyisten Auflieger (temporär) verbannen...

Re: Dann werden die Trailer eben...

geschrieben von: Henra

Datum: 09.01.19 00:20

Stückgut-Schnellverkehr schrieb:
ist ja nicht so als würden die Dänen aus Spaß an der Freude oder wegen Lobbyisten Auflieger (temporär) verbannen...

Bist du Dir da ganz sicher? Dänemark ist (neben Polen und Spanien) eine der übelsten LKW Lobby- Nationen. Für mich riecht das nach dem Versuch des finalen Schlages gegen die Bahn durch die LKW Lobby in Dänemark.
Den eigenen Schienen Güterverkehr haben sie vor Jahren vernichtet, jetzt ist der Internationale dran...

Bei 25m/s Wind dürfen auch keine anderen Güterzüge mehr fahren, obwohl da noch nie ein Güterwagen umgekippt ist (aber schon Reihenweise LKW). LKW sogar mit Planenauflieger wie die Verunglückten dürfen aber natürlich auf der Straße gerne weiter juckeln. Hier läuft gerade im Windschatten eines tragischen Ereignisses eine ganz üble Ferkelei...

Re: Soso, wie war das noch mit Eschede?

geschrieben von: HFy

Datum: 09.01.19 07:42

Ab wieviel hundert Toten wäre es dem Herrn denn recht gewesen? Die Radbauart war übrigens nur provisorisch genehmigt, kein Wunder, daß man damit nicht weiterfahren wollte.

Re: Frage dazu an die Fahrplankenner

geschrieben von: Sebastian Berlin

Datum: 09.01.19 07:55

Moin,

diese Maßnahme hat ja auf einige Zugläufe Auswirkungen. Zum einen wird das kleine TX-Terminal in Padborg jetzt viel zu tun haben, da dort einige Züge enden.
Gibt es auch schon Informationen über Umleitungen von Zügen nach Kiel/Lübeck/Rostock, um dort die Auflieger per Fähre in Richtung Schweden zu befördern? Nicht jeder KV-Zug, der Dänemark befährt, endet ja auch dort.

Als Beispiel: Der Bode-KV-Zug von Lübeck über Padborg und Kopenhagen nach Stockholm wird nun sicherlich einfach ausgesetzt und die SAnh per Fähre nach Schweden gehen. Gibt es für solche Fälle noch weitere Beispiele?

Gruß Sebastian

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