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Die Bundesnetzagentur hat heute ihre Marktuntersuchung Eisenbahnen 2018 (für das Berichtsjahr 2017!) veröffentlicht:
[www.bundesnetzagentur.de] [PDF; 8,3 MB; 88 Seiten]

Dazu hat sie folgende Pressemitteilung herausgegeben:
Zitat
Bundesnetzagentur veröffentlicht Marktuntersuchung Eisenbahnen 2018

Steigende Umsätze und Verkehrsleistungen im Eisenbahnmarkt
Ausgabejahr 2019
Erscheinungsdatum 08.01.2019

Die Bundesnetzagentur veröffentlicht heute die Ergebnisse der im Jahr 2018 durchgeführten Markterhebung im Eisenbahnsektor, mit den Daten für das Berichtsjahr 2017.

Wettbewerberanteile im Eisenbahnmarkt

Im Schienengüterverkehr erhöhte sich der Anteil der Wettbewerber an der Verkehrsleistung von 46 Prozent im Jahr 2016 auf 47 Prozent im Jahr 2017. Im Schienenpersonennahverkehr stagnierte der Anteil der Wettbewerber bei 26 Prozent. Im Schienenpersonenfernverkehr liegt der Wettbewerberanteil weiterhin unter einem Prozent.

Pünktlichkeitsentwicklung

Die Pünktlichkeit der Züge hat sich 2017 gegenüber den Vorjahren leicht verschlechtert. So waren im Schienenpersonenfernverkehr 2017 etwa 75 Prozent der Züge pünktlich gegenüber 76 Prozent der Züge 2016. Im Schienengüterverkehr verringerte sich die Pünktlichkeit um 2 Prozentpunkte auf 65 Prozent. Mit unverändert 93 Prozent war die Pünktlichkeit im Schienenpersonennahverkehr nach wie vor am höchsten.

Steigende Verkehrsleistungen

In allen Verkehrsdiensten erreichten die Verkehrsleistungen neue Höchstwerte. Im Schienengüterverkehr wurden rund 129 Milliarden Tonnenkilometer erbracht. Leichte Steigerungen gab es im Schienenpersonennahverkehr von 56 auf 57 Milliarden Personenkilometern und im Schienenpersonenfernverkehr von 40 auf 41 Milliarden Personenkilometern im Jahr 2017.

Umsatzsteigerung im Eisenbahnmarkt

Im Eisenbahnverkehrsmarkt stieg der Umsatz von 20,2 Mrd. Euro im Jahr 2016 auf 20,7 Mrd. Euro im Jahr 2017. Auch im Eisenbahninfrastrukturmarkt stiegen die Umsätze von 6,3 Mrd. Euro 2016 auf 6,4 Mrd. Euro 2017.

Auskunftsverpflichtung der Marktteilnehmer

Die Markterhebung der Bundesnetzagentur im Eisenbahnsektor wird nach der Rechtsgrundlage des Eisenbahnregulierungsgesetzes (ERegG) durchgeführt. Die Pflicht zur Teilnahme an der Markterhebung der Bundesnetzagentur gilt für alle Marktteilnehmer.

Die Marktuntersuchung Eisenbahnen 2018 ist auf der Webseite der Bundesnetzagentur unter
[www.bundesnetzagentur.de] veröffentlicht.
[www.bundesnetzagentur.de]
Die Zahlen im Marktbericht ermöglichen interessante Auswertungen:

z.B. bedeutet 38 Mio Euro Rückzahlungen an Fahrgäste aufgrund von Fahrgastrechten oder Kulanz bei 4,2 Mrd Euro Umsatz im SPFV 2017, dass 0,9% des Umsatzes wieder zurückgezahlt wurden!
(s. S. 20 und S. 16/ 17)

Oder auch dass bei 144 Mio Fahrgästen im Schnitt jede*r pro Fahrt 0,26 Euro zurück bekommt...
(s. S. 17/ 18)

4,2 Mrd Euro Umsatz bei 144 Mio Fahrgäste bedeuten übrigens auch 29,17 Euro Umsatz/ Fahrgast im SPFV

(Fahrgast heißt hier logischerweise die einzelne Fahrt; der korrekte Begriff "Beförderungsfall" ist in DSO ja eher verpönt...)

Die 38 Mio Euro Zurückzahlungen im Jahre 2017 lagen übrigens mehr als 50% höher als im Jahr 2016 (25 Mio Euro).



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.01.19 16:42.

Bitte die Zahlen überprüfen:

geschrieben von: hkl

Datum: 08.01.19 18:44

Auf Seite 21 mit den 38 Mio Euro Rückzahlungen steht: Alle EVU und nicht SPFV:


dso-20190108.jpg

La-Stelle schrieb:
Zitat:
Die Zahlen im Marktbericht ermöglichen interessante Auswertungen:

z.B. bedeutet 38 Mio Euro Rückzahlungen an Fahrgäste aufgrund von Fahrgastrechten oder Kulanz bei 4,2 Mrd Euro Umsatz im SPFV 2017, dass 0,9% des Umsatzes wieder zurückgezahlt wurden!
(s. S. 20 und S. 16/ 17)

Oder auch dass bei 144 Mio Fahrgästen im Schnitt jede*r pro Fahrt 0,26 Euro zurück bekommt...
(s. S. 17/ 18)

4,2 Mrd Euro Umsatz bei 144 Mio Fahrgäste bedeuten übrigens auch 29,17 Euro Umsatz/ Fahrgast im SPFV

(Fahrgast heißt hier logischerweise die einzelne Fahrt; der korrekte Begriff "Beförderungsfall" ist in DSO ja eher verpönt...)

Die 38 Mio Euro Zurückzahlungen im Jahre 2017 lagen übrigens mehr als 50% höher als im Jahr 2016 (25 Mio Euro).