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Der Stadtrat von Gerolzhofen hat in seiner gestrigen Sitzung seinen im Juni 2016 gefällten Beschluss zur Entwidmung der Bahnstrecke Schweinfurt-Gerolzhofen-Kitzingen wieder gekippt. Damit wäre eine Reaktivierung der Bahnlinie wieder möglich.

[www.br.de]

Gruß
Mw

Bei der Fülle des zu verarbeitenden Materials sind einzelne Fehler oder Unrichtigkeiten nicht gänzlich zu vermeiden (Kursbuch Deutsche Bundesbahn)
Mw schrieb:
Der Stadtrat von Gerolzhofen hat in seiner gestrigen Sitzung seinen im Juni 2016 gefällten Beschluss zur Entwidmung der Bahnstrecke Schweinfurt-Gerolzhofen-Kitzingen wieder gekippt. Damit wäre eine Reaktivierung der Bahnlinie wieder möglich.

[www.br.de]

Gruß
Mw
Ich bezweifle, dass auf dieser Strecke jemals wieder planmäßiger Personenverkehr verkehren wird.

Diese Strecke wird kaum irgendeiner Nutzen Kosten Analyse standhalten...
Eine Reaktivierung könnte aber auch den Güterverkehr betreffen.
ET 403 schrieb:
Ich bezweifle, dass auf dieser Strecke jemals wieder planmäßiger Personenverkehr verkehren wird.

Diese Strecke wird kaum irgendeiner Nutzen Kosten Analyse standhalten...



Es werden wesentlich mehr als die "magischen" 1000 nötigen Fahrgäste prognostiziert:

"Nach Ansicht mehrerer Studien gäbe es genügend potentielle Fahrgäste. Rund 1.700 Menschen würden demnach alleine die Strecke Schweinfurt-Gerolzhofen täglich nutzen. Über 1.200 wären es im Durchschnitt auf der ganzen Strecke."

Gruß
Mw

Bei der Fülle des zu verarbeitenden Materials sind einzelne Fehler oder Unrichtigkeiten nicht gänzlich zu vermeiden (Kursbuch Deutsche Bundesbahn)
Mw schrieb:
Es werden wesentlich mehr als die "magischen" 1000 nötigen Fahrgäste prognostiziert:

"Nach Ansicht mehrerer Studien gäbe es genügend potentielle Fahrgäste. Rund 1.700 Menschen würden demnach alleine die Strecke Schweinfurt-Gerolzhofen täglich nutzen. Über 1.200 wären es im Durchschnitt auf der ganzen Strecke."
So ganz unbedeutend ist Gerolzhofen auch nicht. Da sehe ich schon Potential. In Kitzingen fehlt halt die EInbindung in den Bahnhof.
nozomi07 schrieb:
Mw schrieb:
Es werden wesentlich mehr als die "magischen" 1000 nötigen Fahrgäste prognostiziert:

"Nach Ansicht mehrerer Studien gäbe es genügend potentielle Fahrgäste. Rund 1.700 Menschen würden demnach alleine die Strecke Schweinfurt-Gerolzhofen täglich nutzen. Über 1.200 wären es im Durchschnitt auf der ganzen Strecke."
So ganz unbedeutend ist Gerolzhofen auch nicht. Da sehe ich schon Potential. In Kitzingen fehlt halt die EInbindung in den Bahnhof.
In Kitzingen-Etwashausen möchte jemand seit Jahren wieder Güterverkehr machen.

Gruß
Mw

Bei der Fülle des zu verarbeitenden Materials sind einzelne Fehler oder Unrichtigkeiten nicht gänzlich zu vermeiden (Kursbuch Deutsche Bundesbahn)
Bleibt noch die Frage, wie es in Schweinfurt weitergeht. Denn nur ein Teil der potentiellen Fahrgäste wird zum Hauptbahnhof wollen. Werden die Züge dann zum Stadtbahnhof verlängert?

Was ist mit dem südlichen Streckenteil? Aktuell läuft in Würzburg wieder die Diskussion über die mangelhafte Anbindung des Umlands an die Stadt.
Da die Brücke in Etwashausen sowieso fehlt wäre es denkbar, die Strecke vom Süden her anzubinden und damit den Osten Kitzingens zu erschließen.
Mw schrieb:Zitat:
Der Stadtrat von Gerolzhofen hat in seiner gestrigen Sitzung seinen im Juni 2016 gefällten Beschluss zur Entwidmung der Bahnstrecke Schweinfurt-Gerolzhofen-Kitzingen wieder gekippt.
Demnach wurde beim EBA in den vergangenen zwei Jahren kein Freistellungsantrag gestellt?

Markus Heesch schrieb:
Mw schrieb:Zitat:
Der Stadtrat von Gerolzhofen hat in seiner gestrigen Sitzung seinen im Juni 2016 gefällten Beschluss zur Entwidmung der Bahnstrecke Schweinfurt-Gerolzhofen-Kitzingen wieder gekippt.
Demnach wurde beim EBA in den vergangenen zwei Jahren kein Freistellungsantrag gestellt?
So wie ich das verstehe, wurde(n) der/die Freistellungsanträge bei der Regierung von Mittelfranken gestellt. Die ist für NE-Strecken zuständig, nicht das EBA.

Gruß
Mw

Bei der Fülle des zu verarbeitenden Materials sind einzelne Fehler oder Unrichtigkeiten nicht gänzlich zu vermeiden (Kursbuch Deutsche Bundesbahn)
Meines Wissens ist die Strecke im Eigentum der DB Netz AG und wurde/ist verpachtet.
Herre Elk schrieb:
Meines Wissens ist die Strecke im Eigentum der DB Netz AG und wurde/ist verpachtet.
Es kommt wohl auf den Betreiber der Strecke an und nicht auf den Eigentümer.

Zitat aus dem Bericht des Bayer. Rundfunks:

"Wie berichtet hatten im vergangenen Herbst zehn Kommunen entlang der Strecke von Sennfeld über Gochsheim, Grettstadt, Frankenwinheim, Lülsfeld bis Wiesentheid bei der Regierung von Mittelfranken sogenannte Entwidmungsanträge der Bahntrasse gestellt."

Gruß
Mw

Bei der Fülle des zu verarbeitenden Materials sind einzelne Fehler oder Unrichtigkeiten nicht gänzlich zu vermeiden (Kursbuch Deutsche Bundesbahn)
Da scheint ja alles bebaut zu sein. Wie viele Häuser müssten für diese Anbindung denn abgerissen werden?
Die Grundstücksverhandlung dazu würden 50 Jahre dauern ...
Es wäre zu begrüßen, allerdings erscheint es für mich nicht realistisch. Kitzingen-Etwashausen ist nicht mehr zu halten; da wird in den kommenden Jahren eine Schnellstraße gebaut, die Flächen von der Bahnstrecke braucht.

Eine Anbindung an Iphofen anstatt Kitzingen wurde zumindest mal diskutiert, mehr aber auch nicht.

Die restlichen Gemeinden entlang der Strecke sehen sie als Hindernis. Ihr Wunsch ist eine schnellstmögliche Entwidmung um die Flächen anderwertig nutzen zu können.

Traurig, die Region hat Potential, sowohl von der Bevölkerungsentwicklung als auch von der Wirtschaft her. Es ist nicht die tiefste Provinz.

Dennoch, auch da Skepsis: Es ist halt typisch Land. Die Leute wollen ÖPNV und fahren dann trotzdem mit dem Auto. Weil "man" halt Auto fährt, das hat "man" schon immer so gemacht...

Erst vor ein paar Tagen gabs einen Bericht aus Würzburg, daß die Stadt im Verkehr erstickt und das Umland schlecht über die Schiene erschlossen ist. Beispiel Volkach.

Da wäre etwas Vorraussicht nicht verkehrt.

Aber wenn man die Landbevölkerung fragt heißt es automatisch: Braung mer net. Mir hom alle a Audo. Das ist bei der Stadt-Umland-Bahn in Erlangen genauso.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.01.19 01:52.
> Vesko schrieb:
> Traurig, die Region hat Potential, sowohl von der Bevölkerungsentwicklung als auch von der Wirtschaft her.

Aber wenn es zur Entwidmung kommt nicht mehr lange.

> Es ist nicht die tiefste Provinz.

Aber bald, s. o.

> Die Leute wollen ÖPNV und fahren dann trotzdem mit dem Auto.

Scherzkeks - wie sollen sie dann auf ungenutzten Gleisen derzeit fahren? Sobald es eine Reaktivierung im SPNV gibt, kommen auch die Fahrgäste!
Ja, ich bin auch für ÖPNV und bin sicher, dass die Fahrgäste kommen. Trotzdem lässt sich ein Phänomen beobachten:

Baden-Württemberg, Oberbayern und sonst vor allem in Ballungsgebieten in Deutschland ist der ÖPNV teilweise auf hohem Niveau. Die logische Konsequenz wäre, dass die allermeisten mit dem ÖPNV fahren sollten. Aber nein. Wenn man sich den Autoverkehr in Stuttgart, München etc. anschaut sieht man, dass trotzdem sehr, sehr viele mit dem Auto fahren.

Vesko schrieb:
Ja, ich bin auch für ÖPNV und bin sicher, dass die Fahrgäste kommen. Trotzdem lässt sich ein Phänomen beobachten:

Baden-Württemberg, Oberbayern und sonst vor allem in Ballungsgebieten in Deutschland ist der ÖPNV teilweise auf hohem Niveau. Die logische Konsequenz wäre, dass die allermeisten mit dem ÖPNV fahren sollten. Aber nein. Wenn man sich den Autoverkehr in Stuttgart, München etc. anschaut sieht man, dass trotzdem sehr, sehr viele mit dem Auto fahren.
Wenn man sich den Verkehr in Stuttgart, München etc. anschaut, sieht man, daß trotzdem sehr, sehr viele fahren. Das "Problem" ist die stark wachsende Mobilität.
Das berührt die Steigerwaldbahn aber nur am Rande. Aber genug für ein ausreichendes Reisendenpotenzial mindestens von Gerolzhofen nach Schweinfurt.
Die Unterentwicklung des ÖPNV im Landkreisdreieck Würzburg-Kitzingen-Schweinfurt ist markant. Nähere Auskünfte dazu erteilt u.a. Verkehrsstaatssekträr Eck:
[www.stmi.bayern.de] Der kommt von da.

Gruß
Mw

Bei der Fülle des zu verarbeitenden Materials sind einzelne Fehler oder Unrichtigkeiten nicht gänzlich zu vermeiden (Kursbuch Deutsche Bundesbahn)




3-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.01.19 20:08.
Vesko schrieb:
Ja, ich bin auch für ÖPNV und bin sicher, dass die Fahrgäste kommen. Trotzdem lässt sich ein Phänomen beobachten:
Baden-Württemberg, Oberbayern und sonst vor allem in Ballungsgebieten in Deutschland ist der ÖPNV teilweise auf hohem Niveau. Die logische Konsequenz wäre, dass die allermeisten mit dem ÖPNV fahren sollten. Aber nein. Wenn man sich den Autoverkehr in Stuttgart, München etc. anschaut sieht man, dass trotzdem sehr, sehr viele mit dem Auto fahren.

Und was ist daran so ein Phänomen? Es gibt schließlich noch genug Orte auch in BaWü, die keinen Schienenanschluss haben. Es ist eben ein Trugschluss zu glauben, man müsse nur die Hauptstrecken ausbauen, dann könnten doch alle mit der Bahn in die Großstadt fahren.
Vesko schrieb:
Ja, ich bin auch für ÖPNV und bin sicher, dass die Fahrgäste kommen. Trotzdem lässt sich ein Phänomen beobachten:

Baden-Württemberg, Oberbayern und sonst vor allem in Ballungsgebieten in Deutschland ist der ÖPNV teilweise auf hohem Niveau. Die logische Konsequenz wäre, dass die allermeisten mit dem ÖPNV fahren sollten. Aber nein. Wenn man sich den Autoverkehr in Stuttgart, München etc. anschaut sieht man, dass trotzdem sehr, sehr viele mit dem Auto fahren.
Erkläre mir mal, wie du beispielsweise mit der Bahn fahren willst, wenn du (im Raum Stuttgart) von Weissach im Tal nach Markgröningen willst. Oder (im Raum München) von Forstinning nach Großhadern.
Oder wenn die Stadt zwar einen Bahnhof hat, du aber in einem Industriegebiet außerhalb der Kernstadt arbeitest, das in 4 km Entfernung zum Bahnhof auf einem abgelegenen Bergrücken liegt (wie z. B. in Pforzheim und Schwäbisch Gmünd).

Solche Verkehre, die irgendwie quer durch die Stadt laufen und deshalb kaum bis gar nicht vom ÖPNV erfasst werden, gibt es durchaus oft.

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