DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 01 - News 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Test-Forum aufsuchen!
News und aktuelles Betriebsgeschehen - Achtung: Werbung und Updatemeldungen für Websites werden gelöscht, bzw. ins Allgemeine Forum verschoben!
Links bitte mit kurzer Erklärung zum verlinkten Inhalt versehen, andernfalls werden diese entfernt.
Die Kostenkalkulation muss erneut nach oben korrigiert werden. Eröffnungstermin steht immer noch nicht fest. CDU übt scharfe Kritik. Hamburg. Der Bau des S-Bahnhofs Elbbrücken entwickelt sich immer mehr zu einem Desaster für die Stadt und die Deutsche Bahn (DB). Es steht nach wie vor kein exakter Eröffnungstermin fest. Es ist lediglich von Ende 2019 die Rede, eigentlich sollte die Station parallel mit der am Donnerstag eingeweihten U-Bahn-Haltestelle Elbbrücken in Betrieb genommen werden.
Aber es gibt noch ein massives Problem: Die Kosten für den Bau des S-Bahnhofs sind nach Abendblatt-Informationen weiter explodiert. Inzwischen sind es rund 69 Millionen Euro. Das bestätigte Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis auf Anfrage.
Es wird mit Mehrkosten von 25,7 Millionen Euro kalkuliert.
[www.abendblatt.de] oder gratis über Google: [www.google.com]
Ganz schön viel Geld für einen Haltepunkt in ziemlich sinnfreier Lage.

Bei der Hamburger CDU bleiben ja immer alle Projekte im Zeit und Kostenramen, wie zum Beispiel die Elbphil... Äh: Moment mal! ;)

Ich finde die CDU sollte kleinlaut sein, was Überschreitungen und Zeit und Kosten angeht. Die Sanierungen der S-Bahnstationen zu Zeit der CDU-Regierung in Hamburg, ist meiner Erinnerung nach, auch im Schneckentempo voran gegangen. Und im Vergleich zur Kostensteigerung bei der Elbphilharmonie, ist die Kostensteigerung beim Bahnhof (noch) ein Fliegenschiss.
Oberdeichgraf schrieb:
Die Kostenkalkulation muss erneut nach oben korrigiert werden. Eröffnungstermin steht immer noch nicht fest. CDU übt scharfe Kritik. Hamburg. Der Bau des S-Bahnhofs Elbbrücken entwickelt sich immer mehr zu einem Desaster für die Stadt und die Deutsche Bahn (DB). Es steht nach wie vor kein exakter Eröffnungstermin fest. Es ist lediglich von Ende 2019 die Rede, eigentlich sollte die Station parallel mit der am Donnerstag eingeweihten U-Bahn-Haltestelle Elbbrücken in Betrieb genommen werden.
Aber es gibt noch ein massives Problem: Die Kosten für den Bau des S-Bahnhofs sind nach Abendblatt-Informationen weiter explodiert. Inzwischen sind es rund 69 Millionen Euro. Das bestätigte Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis auf Anfrage.
Es wird mit Mehrkosten von 25,7 Millionen Euro kalkuliert.
[www.abendblatt.de] oder gratis über Google: [www.google.com]
Ganz schön viel Geld für einen Haltepunkt in ziemlich sinnfreier Lage.
Dass der Hp nicht rechtzeitig fertig würde, war schon vor einem Jahr klar. Trotz gegenteiliger Beteuerungen wusste eigentlich jeder, dass ein Jahr Bauzeit keinesfalls ausreichen würden. Dass die Kostensteigerungen ausgerechnet beim S-Bahn-Halt anfallen, während die U-Bahn-Station gerade pünktlich sogar unter dem Kostenrahmen eröffnet wird, passt gut ins Bild, das die DB so abgibt.

Sinnvoll ist der Hp allerdings sehr wohl. Mit IBN entfällt der umwegige Umstieg am überlasteten Hbf für Pendler aus dem Alten Land und aus Harburg, die in der HafenCity arbeiten. Wer mit den Hamburger Mietpreisen unzufrieden ist, kann die S-Bahn-Station Elbbrücken eigentlich nicht ablehnen. Der gesamte südelbische Speckgürtel erhält ein schnelle Umsteigeverbindung in die wachsende HafenCity. Allein in fußläufiger Umgebung der Elbbrücken enstehen in den nächsten Jahren tausende Arbeitsplätze. Um nur ein Beispiel zu nennen: der Elbtower, dessen bau in 3 Jahren beginnen soll, wird 3000 dauerhafte Arbeitsplätze schaffen.
[www.ndr.de]

+ Pro Reisekultur und intelligente Netzausbauten

- Contra grell ausgeleuchtete Großräume und Prestigebauten ohne Zielfahrplan
Die „schwierigen Bodenverhältnisse“ hatte die DB bereits als Grund für die Verzögerungen beim Bau genannt. Diese seien auch mit ausschlaggebend für die Kostensteigerung, sagte Sprecher Meyer-Lovis dem Abendblatt. Weitere zusätzliche Kosten hätten sich im Bereich der Leit- und Sicherheitstechnik herausgestellt.

Kann es denn sein, dass die Bodenverhältnisse keine 50 Meter weiter so unterschiedlich sind, dass es die Hochbahn ohne Probleme hinbekommt, aber die DB konstemäßig kapituliert? Oder sind das einfach Fehlplanung?! Und was ist mit der Leit- und Sicherheitstechnik? Welche Veränderungen können sich da von der Planung bis zur Bauzeit ergeben?!

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."
Sinnvoll wäre, wenn die U-Bahn bis Harburg fahren würde. Es gab früher die Tram bis Harburg. Ich weis, zu teuer, aber das eine U-Bahn teurer ist als die Tram hat man in Hamburg ja nicht beachtet.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.12.18 19:39.
Murrtalbahner schrieb:
Die „schwierigen Bodenverhältnisse“ hatte die DB bereits als Grund für die Verzögerungen beim Bau genannt. Diese seien auch mit ausschlaggebend für die Kostensteigerung, sagte Sprecher Meyer-Lovis dem Abendblatt. Weitere zusätzliche Kosten hätten sich im Bereich der Leit- und Sicherheitstechnik herausgestellt.

Kann es denn sein, dass die Bodenverhältnisse keine 50 Meter weiter so unterschiedlich sind, dass es die Hochbahn ohne Probleme hinbekommt, aber die DB konstemäßig kapituliert? Oder sind das einfach Fehlplanung?! Und was ist mit der Leit- und Sicherheitstechnik? Welche Veränderungen können sich da von der Planung bis zur Bauzeit ergeben?!
So ich mich richtig erinnere, stand wohl gerade in der Länge der Haltestelle eine alte Mauer, die man beim Baugrundgutachten nicht gefunden hat (das übliche Spiel mit 1m links, 1m rechts, was dazwischen ist, weiß man nicht - man hofft nur, dass es dazwischen, wenn links und rechts halbwegs identisch aussehen, nichts "Wichtiges" ist). Blöd halt, wenn man da z.B. eine Mauer "trifft" und damit dann die Gründungsplanung für'n Hintern ist (weil man da nicht einfach einen Bohrpfahl durchtreiben kann). Gleiches gilt für kleine Moor- oder Torflinsen im Untergrund, wenn man im Zuge einer Streckenerkundung "nur" alle 50m erkundet.
mittelholstein schrieb:
Sinnvoll wäre, wenn die U-Bahn bis Harburg fahren würde. Es gab früher die Tram bis Harburg. Ich weis, zu teuer, aber das eine U-Bahn teurer ist als die Tram hat man in Hamburg ja nicht beachtet.
Sinnvoll wäre, wenn man eine 2. Elbkreuzung im Westen schaffen würde, also z.B. von Altona oder St. Pauli unter der Elbe durch und somit westlich von Wilhelmsburg und Harburg durchfahren würde. Das wenn es Probleme im Verlauf der jetzigen Strecke gibt, eine Umfahrung da ist. Die U-Bahn jetzt in Bündelung mit NV, GV, FV und S-Bahn weiter nach Süden zu führen, ist eigentlich ziemlich witzlos.