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Hallo und Guten Tag

Fast wie in einem Hollywood-Film: 2 Polizisten rennen ins Gleisbett einen Verdächtigen nach. Dann kommt es zum Kampf. Und zum Schluss fährt noch in das Gleis wo gekämpft wird eine Hessische Landesbahn ein. Wie die Geschichte ausgeht, lest ihr bei FFH:[www.ffh.de]

So, und wenn der Zug nun nicht.....

geschrieben von: Bw Nysa

Datum: 06.12.18 10:12

HomburgerBahn schrieb:
Hallo und Guten Tag

Fast wie in einem Hollywood-Film: 2 Polizisten rennen ins Gleisbett einen Verdächtigen nach. Dann kommt es zum Kampf. Und zum Schluss fährt noch in das Gleis wo gekämpft wird eine Hessische Landesbahn ein. Wie die Geschichte ausgeht, lest ihr bei FFH:[www.ffh.de]

Hallo,

So, und wäre der Zug nun nicht im letzten Moment zum Stehen gekommen, was dann? Wäre es wegen so einem Kleinkrimminellen wirklich notwendig gewesen, hinterher zu hechten, hatte ja noch nicht mal was verbotenes dabei gehabt.


MfG Bw Nysa.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.12.18 10:12.

Re: So, und wenn der Zug nun nicht.....

geschrieben von: 41 052

Datum: 06.12.18 10:30

Drogendealer = Kleinkrimineller?
Alles gut, Gutmensch?
Die Polizei wird bestimmt "wegen nichts" hinter dem her gewesen sein!
Und wenn derjenige "nichts gemacht hat" (wie üblich, wenn die Polizei hinter einem her ist!), braucht man ja nicht weg rennen, oder?
Das das im Gleisbett endete ist dabei allerdings etwas besonderes.

Re: So, und wenn der Zug nun nicht.....

geschrieben von: DB Regio NRW

Datum: 06.12.18 10:35

Bw Nysa schrieb:
Wäre es wegen so einem Kleinkrimminellen wirklich notwendig gewesen, hinterher zu hechten, hatte ja noch nicht mal was verbotenes dabei gehabt.


MfG Bw Nysa.
Und das er nichts dabei hatte und einfach "nur so" wegrannte wussten die Polizisten vorher? Also wenn ich vor der Polizei wegrennen würde, dann hätte ich mit Sicherheit etwas "ausgefressen".

Ob und was in der Situation wirklich notwendig war, dann können nur die Polizisten vor Ort beurteilen, wir haben dazu kein Recht und so wie so gar keine Möglichkeit.

Gruß Christian

http://www.sloganizer.net/style1,DB-spc-Regio-spc-NRW.png

*Lieber die Züge benutzen, als Bahn-Bashing betreiben*

Re: So, und wenn der Zug nun nicht.....

geschrieben von: Der Hüttenbahner

Datum: 06.12.18 11:21

Interview doch besser den Tatverdächtigen!!!

Re: So, und wenn der Zug nun nicht.....

geschrieben von: Fahrkartenautomat

Datum: 06.12.18 11:41

41 052 schrieb:
Drogendealer = Kleinkrimineller?
Alles gut, Gutmensch?
Wenn der Dealer mit seinen Geschäften die mörderische Mafia (in Mexiko oder sonstwo) unterstützt, dann muss er bekämpft werden. Wer Selbstangebautes vertickt fällt bei mir aber tatsächlich unter "Kleinkrimineller", so wie jemand, der illegal Schnapps brennt.

Egal ob Gut- oder Schlechtmensch, solange die Polizei keine gerade aktiven Terroristen oder sonstige Mörder und Totschläger verfolgt, würde ich doch davon abraten, auf Gleise zu treten, bei denen man davon ausgehen muss, dass sie befahren werden. Maximal ein sehr schnelles Überqueren der Gleise im Bahnhofsbereich, und wenn eine NBS durch den Bahnhof führt kann auch das schnell gefährlich werden.

Egal ob Junkie oder nicht....

geschrieben von: BLOaner

Datum: 06.12.18 11:54

Nur um diese Figur zu fangen, gefährdet man das eigene Leben und den Bahnbetrieb? Absolutes NoGo!

Deutsche Bahn - jeder Tag ein Abenteuer!

Ein statistisch signifikanter Anteil der Gesamtbevölkerung beweist jeden Tag auf´s Neue, daß fehlende Hirnmasse nicht zwangsläufig zum Tod führen muß!

BAHN 4.0 ... Erfunden von analogen Vollpfosten..., denen Typen helfen, deren Röhre durchgebrannt ist!

Lesen wir doch noch einmal den Zeitungsartikel.

geschrieben von: Bw Nysa

Datum: 06.12.18 13:23

DB Regio NRW schrieb:
Bw Nysa schrieb:
Wäre es wegen so einem Kleinkrimminellen wirklich notwendig gewesen, hinterher zu hechten, hatte ja noch nicht mal was verbotenes dabei gehabt.


MfG Bw Nysa.
Und das er nichts dabei hatte und einfach "nur so" wegrannte wussten die Polizisten vorher? Also wenn ich vor der Polizei wegrennen würde, dann hätte ich mit Sicherheit etwas "ausgefressen".

Ob und was in der Situation wirklich notwendig war, dann können nur die Polizisten vor Ort beurteilen, wir haben dazu kein Recht und so wie so gar keine Möglichkeit.

Hallo,

Also nochmal, hier geht es nicht um einen auf frischer Tat ertappten Verbrecher, den die Polizei nun einfangen soll, sondern ledeglich um Jemanden, welcher der Polizeistreife bekannt ist, unter anderem wegen einer früheren KV und Handel mit BTM. Es bestand zu diesem Zeitpunkt kein konkreter Anlass, einer Personenkontrolle, es fand im Vorfeld keine Strafbare Handlung statt. Die Polizisten kamen eben vorbei, sahen ihn und dachten sich, na der Meier(Name fiktiv) schon wieder, den werden wir jetzt mal filzen. Meier hatte aber keinen Bock darauf gefilzt zu werden, und weil er als Ganove den Kontakt zur Polizei nicht wirklich schätzen tut, hat er sich gedacht, mach mal lieber ne Fliege. Das wollten Bruno und Helmut von der Staatsmacht aber wiederum nicht, und wollten nun ganz genau hinschauen und so flitzten sie beide hinter Meier hinterher. Das so ein Bahnsteig nicht unendlich lang ist, liegt in der Natur der Sache, doch davon ließ sich Meier nun nicht aufhalten, noch weniger Bruno und Helmut. Während Meier im Fluchtmodus sich der Gefahren im Gleisbereich nicht unbedingt bewußt war, hätten das Bruno und Helmut aber besser wissen müssen, und ob der Einschätzung der Lage unter Umständen Meier laufen lassen sollen. Da er ja Bruno und Helmut bekannt ist, hätten sie ihn am Abend ja bloß an seiner gemeldeten Wohnanschrift aufsuchen brauchen. Das wäre allemal unproblematischer gewesen, als das Hals über Kopf hinterher hechten im Gleisbereich, und da auch noch ne wilde Klopperei mit Meier zu veranstalten.
Das unüberlegte Handeln der Staatsmacht, hätte am Ende fast drei Tote eingebracht. Von daher ist hier schon Kritik am Verhalten der Beamten angebracht. Das hat nichts mit Gutmensch und so weiter zu tun, sondern ganz einfach mit der Verhältnismäßigkeit der Mittel. Nicht mehr und nicht weniger. Letzten Endes sind die beiden Beamten hier dann doch ein wenig zu sehr weit übers Ziel hinaus geschossen.


MfG Bw Nysa.

Re: Lesen wir doch noch einmal den Zeitungsartikel.

geschrieben von: Tw666

Datum: 06.12.18 15:03

Verhältnismäßigkeit bei der Deutschen Polizei (egal ob Landespolizei oder Bundespolizei) - was habe ich gelacht ;D

Re: Egal ob Junkie oder nicht....

geschrieben von: nikolai

Datum: 06.12.18 15:27

BLOaner schrieb:
Nur um diese Figur zu fangen, gefährdet man das eigene Leben und den Bahnbetrieb? Absolutes NoGo!
Sehe ich auch so, völlig unprofessionell von den Polizisten. Da sich im Gleisbereich sicher keine weiteren Personen aufgehalten haben, hätte die Sache bedenkenlos mit der Schusswaffe geklärt werden können.

Re: Egal ob Junkie oder nicht....

geschrieben von: Arend von Gersdorff

Datum: 06.12.18 17:05

Ist das jetzt ihr Ernst mit dem Schusswaffengebrauch oder nicht ? Wenn ja , dann schildern sie uns doch mal , wie Sie darauf kommen
und berücksichtigen Sie bei Ihrer Antwort das Problem von Querschlägern und das Problem das die Pistolenmunition 9mal 19 mm eher durchschlägt
als Mannstopwirkung zu haben ! Aber vielleicht sollten Sie sich erst mal Gedanken darüber machen über solche Dinge wie Verhältnismäßigkeit
und Angemessenheit
Wenn ein zum Tragen/Führen einer Schusswaffe berechtigter in diesem Falle geschossen hätte ,würde er, denke, ich ziemliche Probleme
mit der Staatsanwaltschaft bekommen, weil der Schusswaffengebrauch in diesem Fall mit Sicherheit als nicht angemessen angesehen
worden währe ! Abgesehen davon ist der Sprung der Polizisten in das Gleisbett meiner Meinung nach schon fast grob Fahrlässig.
Da der Flüchtende laut Zeitungsmeldung Polizei bekannt war, hätte man ihn entkommen lassen können und ihn zur Fahndung ausschreiben können,
oder Ihn an seiner gemeldeten Adresse aufsuchen können.


So sehe ich den Fall , sollte Ich mit Meiner Einschätzung daneben liegen , möge man mich korrigieren .



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.12.18 17:30.

Re: Egal ob Junkie oder nicht....

geschrieben von: Ölkühlerlüfter

Datum: 06.12.18 17:44

BLOaner schrieb:
Nur um diese Figur zu fangen, gefährdet man das eigene Leben und den Bahnbetrieb? Absolutes NoGo!
Servus,

ich bewundere den Elan der Beamten angesichts von 175.000 nicht vollstreckten Haftbefehlen in unserem Land.

Mfg

Re: Egal ob Junkie oder nicht....

geschrieben von: Zugsicherer

Datum: 06.12.18 17:50

nikolai schrieb:
Da sich im Gleisbereich sicher keine weiteren Personen aufgehalten haben, hätte die Sache bedenkenlos mit der Schusswaffe geklärt werden können.
In den meisten Polizeigesetzen dürfte Schusswaffengebrauch nur im Fall von Verbrechen zulässig sein, hier ging es offenbar nur um die bloße Vermutung eines möglichen Vergehens. (Mal die aufgrund der Umstände definitiv nicht vorliegenden Umstände wie Eigen- oder Fremdschutz oder Gefangenenbefreiung außer Acht gelassen.) Da hätte schon ein Warnschuss ein Verfahren nach sich gezogen.

Gruß,
Sven

Die ewig mit ihrem Zugführer... (o.w.T)

geschrieben von: DerBahnfan

Datum: 06.12.18 17:54

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Züge sind meine Leidenschaft
Fies finde ich, dass offenbar nur der Verdächtige die Anzeige wegen gefährlichem Eingriff in den Bahnverkehr bekommen hat. Immerhin war er ja wohl bemüht, die Gleisanlagen schnellstmöglich wieder zu verlassen ;-) und es ist fraglich, ob alleine wegen ihm ein Zug überhaupt hätte notbremsen müssen.

Wenn es so war wie im Artikel dargestellt: Dadurch, dass die Polizisten ihn offenbar im unmittelbaren Gleisbereich zu Boden gebracht haben (?) und dort eine Rangelei angefangen, haben sie sowohl ihr eigenes Leben als auch das des Verdächtigen relativ sinnbefreit gefährdet und die tatsächliche Gefahrensituation erst geschaffen. Die könnten dann echt froh sein, dass das gerade nochmal gut gegangen ist.

Aber auf eine solche Sondersituation werden die Beamten wahrscheinlich auch so nicht vorbereitet gewesen sein. Oder wird irgendwo gelehrt, dass das Festsetzen eines Verdächtigem AUF einem befahrenen Strecken- bzw. Bahnhofsgleis genauso wenig ideal ist, wie wenn man auf der linken, nicht gesperrten Spur einer Autobahn den Verdächtigen stellt und festnimmt?

Ja, zum Glück keine 3 Toten.

Re: Egal ob Junkie oder nicht....

geschrieben von: De David

Datum: 06.12.18 20:07

Gerade das sehe ich recht anders.

Dem flüchtenden hinterher schießen nicht, bei manchem Kriminellen Gesindel ist eine härtere Gangart wirklich notwendig daß die mal wieder Respekt bekommen.

Aber im Gleisbereich herum schießen? Dort wo es so viel massives Stahlzeugs hat, an denen Geschosse die nicht treffen wunderbar völlig unkronrolliert in alle möglichen Richtungen abprallen können?

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Den besten Satz hat keiner gefunden?

geschrieben von: 750 003-6

Datum: 07.12.18 10:08

Moin,

den besten Satz des verlinkten Artikels hat noch keiner entdeckt?

"Gegen den 21-jährigen Drogendealer läuft nun ein Verfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamten und wegen gefährlicher Gefährdung des Zugverkehrs."

Ah, jetzt, ja - gibt es denn auch eine ungefährliche Gefährdung des Zugverkehrs? Und: Wird die dann milder bestraft? ;-))

Viele Grüße von 750 003-6