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Angemeldet: -

Re: Kleine Diesel sind doof Blablabla

geschrieben von: Albert Hitfield

Datum: 07.12.18 00:03

Baleine rouge schrieb:
219 003-1
... bis auch diese viel zu kleinen Dieselmotoren kaputt sind. Mann kann in Dieselstreckenlokomotiven nicht derart kleine Motoren einbauen. Da gehört ein Großdiesel rein. Aber, nur zu. Sollen die mit ihrem Bombardier Schrott schön auf die Gusche fallen.
Immer der gleiche ....
Das Thema hatten wir schon: Bei der PKP stehen drei Pesa Gama mit defekten Dieselmotoren herum. Motor: MTU-Großdiesel.
Auch der CAT-Großdiesel in den Stadlerloks für UK hatte anfangs seine Probleme.
Solche Argumente zählen hier nicht ;-)

Re: Kleine Diesel sind doof Blablabla

geschrieben von: DuKabina?!

Datum: 07.12.18 10:58

Baleine rouge schrieb:
Immer der gleiche ....
Das Thema hatten wir schon: Bei der PKP stehen drei Pesa Gama mit defekten Dieselmotoren herum. Motor: MTU-Großdiesel.
Auch der CAT-Großdiesel in den Stadlerloks für UK hatte anfangs seine Probleme.
Niedliche Argumentation Herr Baleine Rouge,

Dein Vergleich hinkt gewaltig, denn:

a) Kennst Du die Ursachen der Defekte der MTU-Motoren der drei SU 160?
Ich gehe davon aus, dass dem nicht so ist, anonsten bitte Butter bei die Fische. Immerhin gurken ja wohl noch acht andere fröhlich durchs PKP Land oder?
b) MTU Großdiesel bei der PKP: die 20 MTU - Großdiesel in den 19 ST 45 und der einen ST 46 machen klaglos ihren Job.
c) Die viermotoirigen 245 mit ihren schmalbrüstigen Dieseln dagegen sterben wie die Fliegen.

Merkste was? Könnte wohl doch mit dem gewählten Antriebskonzept zu tun haben, dass die 245 (bisher) ein Rohrkrepierer sind?

Grüße & schönes WE
Jens

P.S.: wenn Du dann noch CAT - Großdiesel ansprichst: auch die in Polen tätigen ST 48 (eben mit CAT - Großdiesel) laufen klaglos.

... We are not there yet, we have lost our soul, the course has been set, we're digging our own hole, we're going backwards, armed with new technology, going backwards, to a caveman mentality ...
Music and Lyrics Martin L. Gore (Depeche Mode; Album "Spirit" von 2017, Song "Going backwards"); dem ist leider nichts hinzuzufügen
628 414-5 schrieb:
Oberdeichgraf schrieb:
Beim Autozug beträgt die Streckenlänge nur rund 40 km und die Loks "pausieren" dann wieder weitgehend, die Motoren können abkühlen.
Beim RE wird über eine sehr lange Strecke immer wieder volle Leistung gefragt, was die Motoren wohl nicht abkönnen.
Mein Fazit: Diese Lok ist für den Einsatzzweck am RE offensichtlich nicht geeignet.
Sind eigentlich auch Ausfälle von Sylt-Shuttle-Loks bekannt, die am RE aushelfen bzw. ausgeholfen haben? Diese sind ja dann auch den sehr
fordernden Gegebenheiten ausgesetzt.

Gruß
Jan
es sind auch schon öfters Sylt Shuttle Züge aus verschiedenen gründen liegengeblieben auch aufgrund von Störungen an den 245ern.
Zahlen kann ich da jedoch nicht nennen nur soviel es gab schon Phasen wo von denen nur die Hälfte eisatzfähig war.

ein echter Sylter!
auch hier unterwegs: [www.youtube.com]
mein Twitter Kanal: [twitter.com]

Re: Kleine Diesel sind doof Blablabla

geschrieben von: Baleine rouge

Datum: 07.12.18 15:13

DuKabina?!
a) Kennst Du die Ursachen der Defekte der MTU-Motoren der drei SU 160?
Drei Loks sind durch defekte Dieselmotoren nicht einsatzfähig. Für das EVU dürfte die Ursache sekundär von Interesse sein. Mit meinem Zitat habe ich zum "Bombardier Schrott"Stellung genommen. Auch andere Hersteller haben ihre Probleme, und das mit Großdiesel.

Zitat:
Ich gehe davon aus, dass dem nicht so ist, anonsten bitte Butter bei die Fische. Immerhin gurken ja wohl noch acht andere fröhlich durchs PKP Land oder?
Soll das der Ansatz von Fakten sein?
Zwei weitere Loks standen im November wegen Unfallschäden abgestellt. 5 waren einsatzfähig.
[www.rynek-kolejowy.pl] der Googleübersetzer hilft dir

Zitat:
b) MTU Großdiesel bei der PKP: die 20 MTU - Großdiesel in den 19 ST 45 und der einen ST 46 machen klaglos ihren Job.
Solche Pauschalisierungen hört man oft. Butter bei die Fische!
In den remotorisierten Fiats stecken MTU-Großdiesel nach Stage IIIa. Durchaus möglich, dass die (stärkere) AGR bei Stage IIIb die Lebensdauer verkürzt.
Gleiches bei den ST48. Auch in diesen steckt ein Motor älterer Abgasnorm, weil diese für Remotorisierungen ausreichend ist.

Zitat:
c) Die viermotoirigen 245 mit ihren schmalbrüstigen Dieseln dagegen sterben wie die Fliegen.
Es ist die aktuell erfolgreichste Neubaustreckenlok mit vmax 160 km/h. 15 von mehr als 30 verkauften Loks mussten zur zweiten Rollkur. Von den FVloks auf der gleichen Strecke hört man mW nichts.

Zitat:
c) Die viermotoirigen 245 mit ihren schmalbrüstigen Dieseln dagegen sterben wie die Fliegen.
4x18,1 Liter=72,4 Liter Hubraum. In den 245 steckt bei gleicher Leistung der gleiche Hubraum eines modernen Großdiesels (76 Liter).

Zitat:
Merkste was? Könnte wohl doch mit dem gewählten Antriebskonzept zu tun haben, dass die 245 (bisher) ein Rohrkrepierer sind?
Es kann einfach an unpassenden Motoren liegen. Alternativen wurden hier auch schon besprochen. Deutz bietet einen im Prinzip identischen Motor mit höherer Leistung und Stage V an. Dieser könnte in der Drehzahl gedrosselt getestet werden und erst dann ließen sich bessere Rückschlüsse für das Antriebskonzept ziehen.

edit:
Zitat:
Bei der Abgasnachbehandlung für höher regulierte Märkte, werden die Motoren keine AGR haben und die Anforderungen der Stufe V und US Tier 4 mittels SCR erfüllen.
[www.deutz.com]

Vllt. ist die SCR trotz der höheren Masse und des größeren Bauraumbedarfs die bessere Lösung.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:12:07:15:24:26.

Re: Der kleine Motor wurde zu stark getunt

geschrieben von: Oberdeichgraf

Datum: 07.12.18 16:32

Ich sehe das Problem darin, dass der C18 per Chiptuning wahlweise auf 563/600 kW für die Anwendung bei einer dieselelektrischen Lok "hochgekitzelt" wurde. Das heißt mehr Drehzahl und deutlich mehr Abwärme mit dem gleichen Motorblock: [www.zeppelin-powersystems.com]
Dazu kommt eben, dass es mit 4 Motoren auch die 4-fache Wahrscheinlichkeit von Ausfällen bestimmter Bauteile gibt.
Die Vielzahl der Defekte bis hin zu Bränden sprechen für keine solide Konstruktion.
Da von einer "gelungenen Konstruktion" zu sprechen überzeugt sicher aus Dir niemanden.
Was die Großdiesel von MTU betrifft ist da in allen Leistungsstufen bei 1800 U min Schluss.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:12:07:16:51:13.
Michael G. schrieb:
> Und erwartet schon große nachfrage für deren 218ern aus Ganz Deutschland. (Clever der RP und dank der 245 erwarte ich nur noch immer mehr reaktivierungen der 218ern unter RP flagge)

Hallo,

da erwarte mal lieber nicht zuviel...
Zwei weitere "Westerländerinnen" werden demnächst in Opladen kleingeschnitten....

[www.drehscheibe-online.de]



Gruss
Michael
Ob da noch was brauchbares dran war ?
Und 218 311 und 364 hatten schon ordentliche roststellen (Salzluft)
Dafür sind 218 489 und 492 an RP verkauft worden...
Grüße Bjorn

Re: Der kleine Motor wurde zu stark getunt

geschrieben von: Baleine rouge

Datum: 07.12.18 17:22

Du antwortest auf einen Beitrag in dem ich nicht von einer gelungenen Konstruktion schreibe. 563 kW sind die Standardleistung für den Einsatz in einer Diesellokomotive. CZ Loko (Effishunter 600) und Newag (2x C18 in der 6Dl,1 x in der 18D) verbauen den gleichen Motor mit der gleichen Abgasnorm.
[www.czloko.cz]
[www.newag.pl]

1900 U/min sind auch nicht viel mehr als 1800 U/min. Stadler verbaut im Flirt bis zu vier andere Dieselmotoren mit 2100U/min.

Hier nochmal die Daten zum C18. [www.eneria.fr]
EIne Lösung wären auch Akkus mit denen Lastwechsel abgefangen werden können bis die Dieselmotoren ihre Leistung aufbauen. Bombardier sieht ein solches Konzept für die Traxx DE ME vor.

Re: Der kleine Motor wurde zu stark getunt

geschrieben von: Willi Raab

Datum: 07.12.18 19:06

Bist du der ehrenamtliche selbsternannte Bombtranz Forensprecher?
Was bringt die Erwähnung das die in der 245 verbauten Dieselmotoren auch in anderen Loks zum Einsatz kommen?
Es wird wohl kaum jemand sagen wollen das genau eine Komponente in der 245er Konstruktion die Wurzel des oder allen Übels ist!?! Es kommt doch vielmehr auf das Zusammenspiel an.
Und da sieht die Konstruktion vielleicht schon alleine wegen der hohen Packungsdichte nicht so gut aus?

Re: Kleine Diesel sind doof Blablabla

geschrieben von: DuKabina?!

Datum: 07.12.18 19:10

Baleine rouge schrieb:
DuKabina?!
a) Kennst Du die Ursachen der Defekte der MTU-Motoren der drei SU 160?
Drei Loks sind durch defekte Dieselmotoren nicht einsatzfähig. Für das EVU dürfte die Ursache sekundär von Interesse sein. Mit meinem Zitat habe ich zum "Bombardier Schrott"Stellung genommen. Auch andere Hersteller haben ihre Probleme, und das mit Großdiesel.

War ja klar, dass von Dir keine konkrete Ursachen benannt werden (können). Sondern nur Nebenkriegsschauplätze werden von Dir argumentativ beackert. So kann man natürlich auch versuchen eine Diskussion zu führen.

... We are not there yet, we have lost our soul, the course has been set, we're digging our own hole, we're going backwards, armed with new technology, going backwards, to a caveman mentality ...
Music and Lyrics Martin L. Gore (Depeche Mode; Album "Spirit" von 2017, Song "Going backwards"); dem ist leider nichts hinzuzufügen

Re: Eingestellte Leistung

geschrieben von: Bjorn 218 190-7

Datum: 07.12.18 19:28

Der 611/644er motor ist MTU 12V183 TD13 der vom 628 ist MTU 12V183 TD12 (der TD12 hat bereits 21.9L hubraum 3.9L mehr als der olle baggermotor im 612)
644er: 505kw ?
611er: 540kw ?

Mfg Bjorn

Re: Der kleine Motor wurde zu stark getunt

geschrieben von: Baleine rouge

Datum: 07.12.18 20:03

Willi Raab
Was bringt die Erwähnung das die in der 245 verbauten Dieselmotoren auch in anderen Loks zum Einsatz kommen?
Heineken, die Überschrift auch deines Beitragfadens lautet: "Der kleine Motor wurde zu stark getunt". Nennleistung sind 563 kW und so wird er auch in anderen Dieselloks verbaut.

Zitat:
Es wird wohl kaum jemand sagen wollen das genau eine Komponente in der 245er Konstruktion die Wurzel des oder allen Übels ist!?! Es kommt doch vielmehr auf das Zusammenspiel an.
Und da sieht die Konstruktion vielleicht schon alleine wegen der hohen Packungsdichte nicht so gut aus?
Der Einwand ist berechtigt. Nur würde auch das dazu führen, dass nicht die kleinen Motoren die Ursache sind und der Verweis auf Großdiesel obsolet ist.

DuKabina?!
Zitat:
War ja klar, dass von Dir keine konkrete Ursachen benannt werden (können). Sondern nur Nebenkriegsschauplätze werden von Dir argumentativ beackert. So kann man natürlich auch versuchen eine Diskussion zu führen.
Mit deiner Anrede "niedliche Argumentation Herr" hast du selbstverständlich versucht die Diskussion argumentativ zu führen. Zu meinen Fakten kam von dir nichts. Wir brauchen den Faden nicht fortführen.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:12:07:20:06:39.
Moin,

Bjorn 218 190-7 schrieb:
Und 218 311 und 364 hatten schon ordentliche roststellen (Salzluft)
Dafür sind 218 489 und 492 an RP verkauft worden...
Grüße Bjorn
Erstere hätten immerhin einen richtigen Motor (TB 11) gehabt. Bei den Letzteren (MTU 4000er) bin ich mir da nicht so sicher ...

Viele Grüße von 750 003-6
Der MTU 4000, die ersatzteilen sind auch neu erhaltlich bei MTU... Das kann so sein vorteile haben.
Bei 218 490 läuft der MTU 4000ter wie eine 1.... Und was nicht läuft der RP kriegt das schon wieder hin :)
Mal sehen wie die farbe aussieht wenn die loks fertig sind :D

Mfg Bjorn

Re: Der kleine Motor wurde zu stark getunt

geschrieben von: 219 003-1

Datum: 07.12.18 21:23

Willi Raab schrieb:
Bist du der ehrenamtliche selbsternannte Bombtranz Forensprecher?
Was bringt die Erwähnung das die in der 245 verbauten Dieselmotoren auch in anderen Loks zum Einsatz kommen?
Es wird wohl kaum jemand sagen wollen das genau eine Komponente in der 245er Konstruktion die Wurzel des oder allen Übels ist!?! Es kommt doch vielmehr auf das Zusammenspiel an.
Und da sieht die Konstruktion vielleicht schon alleine wegen der hohen Packungsdichte nicht so gut aus?
Hallo Willi,

Ja, so ist es. Es ist jedem Lokführer, der einigermaßen etwas von Technik versteht, völlig klar, das die 245 nicht funktionieren kann. Ich hab es schon mal woanders geschrieben: was passiert mit einem Pkw, wenn man im 1. Gang 30 km/h fährt? Und das über zich Kilometer? Wie lange wird das wohl der KLEINE Motor mitmachen?

In Diesellokomotiven wurden große Motoren eingebaut, weil große Kolben und große Hubräume die extreme Dauerbelastung, die beispielsweise beim fahren mit einem schweren güterzug anfällt, viel besser wegstecken als kleine. Irgendwo sind thermische&physikalische Grenzen. Auch für kleine Motoren wie den Cat in der 245, der in Baggern früh um 7 angelassen wird, mit Vollgas 8 Stunden ohne große Belastung seine paar Hydraulikpumpen versorgt.

Aber in der 245 hat man ständige Lastwechsel zwischen Leerlauf und Volllast. In der 245 müssen die Motoren, belastet durch den Generator, der die Diesel extrem belastet, wahnsinniges leisten-Leistung, für die diese Motoren überhaupt nicht vorgesehen sind. Das sagte uns sogar ein Bombardieringenieur. Aber erkläre das mal den fanatischen Bombardier-Freaks. Diese Kisten werden Zeit ihres Lebens kaputt sein. Diverse Unkenrufe reden schon davon, das diese wartungsintensiven Lokomotiven bald im Stillstandsmanagement vergammeln werden. In unserer Dienststelle waren schon nach wenigen Einsätzen Motorentechniker von cat am basteln-bis heute. Ich kenne nur eine weitere Lokbaureihe, die ebenfalls derart wartungsintensiv und anfällig war, wie die 245,
Meine geliebte 219.

Ich bin von den Caterpillar Motoren sehr begeistert, es sind robuste, gute Motoren, die fast kein Öl verbrauchen, deshalb bin ich so traurig, das man diese guten Aggregate in den 245 regelmäßig kaputt schrotet 😢😭

Gruß, 219 003-1

Re: Der kleine Motor wurde zu stark getunt

geschrieben von: Willi Raab

Datum: 08.12.18 09:17

219 003-1 schrieb:
Aber in der 245 hat man ständige Lastwechsel zwischen Leerlauf und Volllast. In der 245 müssen die Motoren, belastet durch den Generator, der die Diesel extrem belastet, wahnsinniges leisten-Leistung, für die diese Motoren überhaupt nicht vorgesehen sind. Das sagte uns sogar ein Bombardieringenieur. Aber erkläre das mal den fanatischen Bombardier-Freaks. Diese Kisten werden Zeit ihres Lebens kaputt sein. Diverse Unkenrufe reden schon davon, das diese wartungsintensiven Lokomotiven bald im Stillstandsmanagement vergammeln werden. In unserer Dienststelle waren schon nach wenigen Einsätzen Motorentechniker von cat am basteln-bis heute. Ich kenne nur eine weitere Lokbaureihe, die ebenfalls derart wartungsintensiv und anfällig war, wie die 245,
Meine geliebte 219.
Ich gebe zu es fällt mir schwer aber: Dürfte so ziemlich das erste Mal sein das ich deiner Ansicht zustimme :)
Mit dem nervösen Zuckeln an den Gashebeln der Motoren hast du einen wichtigen Punkt angeschnitten: Nicht nur die Lastwechsel "von aussen" also von Zug und Fahrwiderstand sind da am werken.
Sondern gerade weil trotz der hohen Packungsdichte der gesamten Maschine zwischen Gashebel und antriebsseitiger Stromrichter keine Regelbarkeit vorhanden ist muss alles über den Gashebel laufen.
Eigentlich schon auf dem Papier ein Irrsinn: Schnelle Elektrik durch träge VKM "regeln" zu wollen.
Das kommt eben davon das alles in einen Vierachser packen zu wollen …

Eins aber würde mich wirklich nochmal interessieren bei diesem Murks: Sind die Fahrmotoren denn real kleiner ausgefallen wie man das mal lesen konnte? Also wirklich mit weniger Blech und Spulendraht und so?



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:12:08:10:51:24.

Re: Der kleine Motor wurde zu stark getunt

geschrieben von: DuKabina?!

Datum: 08.12.18 09:58

Baleine rouge schrieb:
Zitat:
DuKabina?!
Zitat:
War ja klar, dass von Dir keine konkrete Ursachen benannt werden (können). Sondern nur Nebenkriegsschauplätze werden von Dir argumentativ beackert. So kann man natürlich auch versuchen eine Diskussion zu führen.
Mit deiner Anrede "niedliche Argumentation Herr" hast du selbstverständlich versucht die Diskussion argumentativ zu führen. Zu meinen Fakten kam von dir nichts. Wir brauchen den Faden nicht fortführen.
Mit Dir zu diskutieren bringt nichts.

Wer hat hier versucht, die ach so tollen 245er mit schadhaften PKP - Großdieseln in einen Vergleich zu setzen, um die 245er besser aussehen zu lassen?

Richtig: Du

Dass dieser Vergleich einer zwischen Äppeln und Birnen ist, ist jedem klar, nur Dir offenkundig nicht. Deshalb wollte ich ja von Dir wissen, was denn nun konkret die drei MTU-Motoren der drei betroffenen SU 160 für Schmerzen haben, denn nur wenn die Gründe offen liegen, kann man eventuell Vergleiche zu den Problemen der kleinen Motoren der 245er ziehen.

Ich weiß, das ist Dir wieder zu hoch. DArüber bestünde die latente Gefahr, dass Du mit Deinen Argumenten pro BR 245 gegen die Wand laufen würdest.

Und mir dann vorwerfen, ich würde keine Fakten liefern aber meiner Frage plump ausweichen?

Dann auch noch anderen Usern, die bekannter Maßen Lokführer sind (219 003) und die mit etlichen verschieden Motorentypen ihre Erfahrung im Berufsleben gemacht haben, verbal übers Maul fahren? Gehts noch?

Den größten Brüller lieferst Du mit der steilen These ab, dass die 245 eine erfolgreiche Baureihe sei und das (korrigiere mich, wenn ich Dich falsch zitiere) mit dreißig (in Zahlen 30) gelieferten Einheiten.

30 Stück. Spricht für nen totalen Erfolg.

Mann, die 245 in der Konfiguration mit 4 DM, wird in der Geschichte des Diesellokbaus irgendwann mal als Fliegenschiss und totale Verirrung im Gedächtnis bleiben. Diese Möhren werden wohl kaum das Dienstalter einer Baureihe 232 erreichen.

Hier kann ich nur noch Oberst Klink aus dem Stalag XIII zitieren:

"Schnauze und weggetreten!" (aber bitte nur in breitem Sächsisch; hört sich besser an)

... We are not there yet, we have lost our soul, the course has been set, we're digging our own hole, we're going backwards, armed with new technology, going backwards, to a caveman mentality ...
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Re: Der kleine Motor wurde zu stark getunt

geschrieben von: Traumflug

Datum: 08.12.18 11:57

Willi Raab schrieb:
Eigentlich schon auf dem Papier ein Irrsinn: Schnelle Elektrik durch träge VKM "regeln" zu wollen.
Das ist nicht Irrsinn, das ist die einzige sinnvolle Möglichkeit, egal wie viele und wie grosse Motoren da am Werk sind. Wollte man etwas regeln, die Last des Diesels aber beibehalten, hätte man überschüssige Energie. Wo überschüssige Energie frei wird, knallt oder brennt es recht schnell.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Re: Eingestellte Leistung

geschrieben von: Railchris

Datum: 08.12.18 12:35

Bjorn 218 190-7 schrieb:
Der 611/644er motor ist MTU 12V183 TD13 der vom 628 ist MTU 12V183 TD12 (der TD12 hat bereits 21.9L hubraum 3.9L mehr als der olle baggermotor im 612)
644er: 505kw ?
611er: 540kw ?
Es handelt sich um unterschiedliche Varianten der 12-Zylinder-Ausführung der 183er Motorenbaureihe. In dieser Liste wirst Du z.B. vom TD13 bereits mehrere Leistungseinstellungen finden, das Spektrum geht da auch von 450 bis 550 kW. Der TD12 ist in der Liste leider nicht enthalten, aber Basis beider Ausführungen ist stets der Mercedes-Benz OM 444 LA. Auffällig ist, dass bei den Varianten mit auffällig hoher Leistung als Verwendungszweck meist der Schiffsantrieb genannt wird. Offenbar rechnet man da mit kürzeren Volllastzeiten, so dass der Motor nur kurz mit der erhöhten Leistung belastet wird.

Wie dem auch sei, ich habe lediglich ein Beispiel für meinen Eindruck gesucht, dass die Dieselmotoren von Schienenfahrzeugen heute stärker ausgereizt sind, als dies bei klassischen Bahndieselmotoren der Fall war.



Für mehr Niveau auf DSO!


[www.bahn-fuer-alle.de]


Alle von mir verfassten Beiträge geben ausschließlich meine persönliche Meinung wieder. Diese muss nicht identisch sein mit der des Unternehmens DB AG.

Re: Der kleine Motor wurde zu stark getunt

geschrieben von: Willi Raab

Datum: 08.12.18 12:50

Traumflug schrieb:
Willi Raab schrieb:
Eigentlich schon auf dem Papier ein Irrsinn: Schnelle Elektrik durch träge VKM "regeln" zu wollen.
Das ist nicht Irrsinn, das ist die einzige sinnvolle Möglichkeit, egal wie viele und wie grosse Motoren da am Werk sind. Wollte man etwas regeln, die Last des Diesels aber beibehalten, hätte man überschüssige Energie. Wo überschüssige Energie frei wird, knallt oder brennt es recht schnell.
Ich glaube da irrst du. Vielleicht auch weil du dich mit dem Konzept der 245 nicht auseinandergesetzt hast:
Vier Dieselmotor-Generatorsätze speisen in einen Zwischenkreis ein. Die Generatoren lassen sich nicht einstellen weil PMSM. Und die Einspeisung des Generator-Drehstroms erfolgt über ungeregelte Gleichrichter.

Re: Der kleine Motor wurde zu stark getunt

geschrieben von: Baleine rouge

Datum: 08.12.18 13:39

Zitat:
Die Generatoren lassen sich nicht einstellen weil PMSM.
Diese Konstruktion wurde von anderen Herstellern übernommen. LastMile-Diesel treiben auch PMSM-Generatoren an, bspw. in der Siemens Vectron. Es ist die Konstruktion der Wahl wenn es Platzprobleme gibt.

Du Kabina?!
Wer hat hier versucht, die ach so tollen 245er mit schadhaften PKP - Großdieseln in einen Vergleich zu setzen, um die 245er besser aussehen zu lassen?

Richtig: Du
Wenn ich etwas relativiere, lasse ich eine Seite besser aussehen? Ein Zitat einer Stelle wo ich die 245 besonders gut aussehen lasse, kannst du gerne verlinken.

Zitat:
Und mir dann vorwerfen, ich würde keine Fakten liefern aber meiner Frage plump ausweichen?
Quelle ist oben verlinkt. Zu deiner Aussage die MTU-Diesel in den ST45/46 funktionieren sehr gut kam gleich was?

Zitat:
Dann auch noch anderen Usern, die bekannter Maßen Lokführer sind (219 003) und die mit etlichen verschieden Motorentypen ihre Erfahrung im Berufsleben gemacht haben, verbal übers Maul fahren? Gehts noch?
Was interessiert mich die Biographie einer 219 003? Ich habe auf seinen Beitrag geantwortet und gut ist. Wenn er weiterhin behauptet Großdiesel wären die optimale Wahl, ist das seine Sache.

Zitat:
Den größten Brüller lieferst Du mit der steilen These ab, dass die 245 eine erfolgreiche Baureihe sei und das (korrigiere mich, wenn ich Dich falsch zitiere) mit dreißig (in Zahlen 30) gelieferten Einheiten.

30 Stück. Spricht für nen totalen Erfolg.
Du verstehst Zusammenhänge wirklich nicht. Wenn die mit >30 Exemplaren erfolgreichste Lok mit Schäden auffällt, kann es keine Vergleichsbasis geben. Einzige mit MTU-Großdiesel verkaufte Neubaustreckenlok ist die Pesa Gama mit 10 Exemplaren und davon stehen 3 auf dem Abstellgleis. Der CAT-Diesel hatte wie gesagt auch seine Schwierigkeiten, läuft aber seit 2016 ohne größere Probleme.
RDC setzt zwar zwei Vectron ein, aber dann müsste man auch mit den 245 von Syltshuttle vergleichen und um die geht es nicht bei der Rollkur.
Wie kann man auf dieser Basis behaupten ein Großdiesel wäre die bessere Alternative zur 245? Ist es nicht eher so, dass die Stage-IIIb-Loks alle an Kinderkrankheiten leiden und temporäre Fehlkonstruktionen sind?



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:12:08:14:36:13.

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