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Verdreifachung des Ticketpreises bei den HSB

geschrieben von: Georgi

Datum: 04.12.18 13:09

96 statt 34,50 Euro Ärger über drastische Preiserhöhung bei Harzer Schmalspurbahn.

Eine Verdreifachung des Ticketpreises ist dann aber doch etwas Besonderes - und etwas, das Ärger hervorruft. „Ich zweifle, ob wir unsere Tradition der jährlichen Harzurlaube aufrecht erhalten“, schreibt eine verärgerte Leserin der MZ.

[www.mz-web.de]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.12.18 13:11.

Re: Verdreifachung des Ticketpreises bei den HSB

geschrieben von: Altgott

Datum: 04.12.18 13:21

Die Preiserhöhung war auch tatsächlich schon Thema bei Freunden von mir.
Sie sind zwar immer mit den Familien zum Wandern im Harz und nicht zwingend wegen der HSB, nutzen aber 2 x im Jahr mit 3 Familien die Möglichkeit.

Nun werden die drei Familien das erste mal seit 6 Jahren nicht dorthin fahren. Es mag nicht nur daran gelegen haben nun ein anderes Ziel zu suchen, aber es hat dann wohl den Ausschlag gegeben!

Gruß, Sven
(der selber leider schon seit Jahren nicht mehr im Harz war!)

Re: Verdreifachung des Ticketpreises bei den HSB

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 04.12.18 13:37

"eine Familie zu einem Preis von 34,50 Euro an drei Tagen die Nahverkehrsangebote der Region einschließlich der HSB"

Das war dann bislang aber auch ein mega-hyper-super-Dumpingpreis. Als Einzelperson zahle ich für die Tageskarte Stadt Köln 8,60 €. Ein Dreifachpreissprung ist natürlich sehr abschreckend.

Auf einigen Nebenästen abseits von Wernigerode - Brocken - Nordhausen frage ich mich aber auch, was das mit nur zwei, drei Schienenbus-Abfahrten am Tag überhaupt noch bringen soll. In Harzgerode habe ich mal den einzigen Dampfzug des Tages gesehen: Zwei Personenwagen mit 4 Leuten an Bord. Das deckt doch nicht mal den Unterhalt des alten Wasserkrans.

Gruß, Olaf

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.12.18 13:54.

Re: Verdreifachung des Ticketpreises bei den HSB

geschrieben von: Käfermicha

Datum: 04.12.18 13:48

So verständlich der Unmut über die Höhe ist, man muss schon sagen, so konnte es bei der HSB auch nicht mehr weitergehen.

Re: Verdreifachung des Ticketpreises bei den HSB

geschrieben von: EiB09

Datum: 04.12.18 15:26

Hallo zusammen,

eine Verdreifachung des Fahrpreises ist natürlich auf dem ersten Blick ein stolzer Preis, jedoch müssen auch Unkosten gedeckt werden.
Material, Trasse, Personal, Verwaltungsgebäude, Werkstätten, Mehrwertsteuer, usw....alles kostet Geld.

Wir fordern in Deutschland u.a. einen Mindestlohn, wollen aber alles günstig weiter haben!? Funktioniert auf Dauer leider nicht.

Gruß

Re: Verdreifachung des Ticketpreises bei den HSB

geschrieben von: nozomi07

Datum: 04.12.18 15:34

EiB09 schrieb:
Hallo zusammen,

eine Verdreifachung des Fahrpreises ist natürlich auf dem ersten Blick ein stolzer Preis, jedoch müssen auch Unkosten gedeckt werden.
Material, Trasse, Personal, Verwaltungsgebäude, Werkstätten, Mehrwertsteuer, usw....alles kostet Geld.

Wir fordern in Deutschland u.a. einen Mindestlohn, wollen aber alles günstig weiter haben!? Funktioniert auf Dauer leider nicht.
Im Prinzip richtig; weshalb ich von der ewigen Kostenlos-Mentalität nichts halte (wer Kostenlos mag, möge mit gutem Beispiel vorangehen und ehrenamtlich arbeiten).

Die Frage bei der HSB ist eine andere: Gibt der Touristik-Markt diesen Preis wirlich her? Wenn nachher nur ein Drittel so viele Leute Bahn fahren, hat man rein garnichts gewonnen. Gerade im Selketal erlebte ich die Züge sehr spärlich besetzt, und mich wundert dass dort noch keine Stillegungsdebatte geführt wird.

Die HSB ist m.E. als Verkehrsmittel kaum zu betreiben. Sie ist ein Kulturgut. Und dafür muss das Land Geld geben - wenn es dieses Kulturgut denn will. Kein Konzertsaal, kein Theater finanziert sich durch Ticketpreise.

Re: Verdreifachung des Ticketpreises bei den HSB

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 04.12.18 16:19

"und mich wundert dass dort noch keine Stillegungsdebatte geführt wird"

Ich denke das wird für die Selketalbahn kommen. Denn so ein kleiner Schmalspurtriebwagen ist kaum interessanter als ein Minibus auf der Straße. Quedlinburg ist eine herrliche, international bekannte Tourismusstadt und der einzige Dampfzug des Tages fährt nur bis Alexisbad. Gab es denn schon mal eine große Harz-Rundfahrt Quedlinburg - Stiege - Eisfelder Talmühle - Wernigerode mit Dampf? Wenigstens als Kurswagenverbindung, ab Eisfeld an einen Dampfzug von Nordhausen gekuppelt müsste das doch eine schöne Tagesrundfahrt geben. Im Ticket inbegriffen die DB/HEX-Fahrt zurück nach Quedlinburg. Sowas könnte ich mir interessant vorstellen. Gab es das schon mal?

Aber vom Triebwagen in einen Triebwagen umsteigen hat keinen Flair.

Gruß, Olaf

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Re: Sollen mal die Kirche im Dorf lassen...

geschrieben von: bollisee

Datum: 04.12.18 16:24

Georgi schrieb:
96 statt 34,50 Euro Ärger über drastische Preiserhöhung bei Harzer Schmalspurbahn.

Eine Verdreifachung des Ticketpreises ist dann aber doch etwas Besonderes - und etwas, das Ärger hervorruft. „Ich zweifle, ob wir unsere Tradition der jährlichen Harzurlaube aufrecht erhalten“, schreibt eine verärgerte Leserin der MZ.

[www.mz-web.de]
Wenn man die Leistung des Tickets bedenkt (hoffe ich habe richtig verstanden Netzkarte Familie 3 Tage), dann sind auch 96 Euro noch ein Schnäppchen. Wenn nicht sonstige Haken noch inklusive sind. Die Leserin soll mal versuchen in der Schweiz etwas vergleichbares zu buchen... beispielsweise einen Graubündenpass. Vielleicht sollte man sich schon mal überlegen, wer denn die Differenz vom Einkaufspreis zu den entstehenden Unkosten zahlt? Ich jedenfalls nicht... ach so tue ich doch über den Länderfinanzausgleich... Es ist richtig Kulturgüter zu fördern, da nimmt man selbst dem härteste Neoliberale den Wind aus den Segeln, aber gleich mit Dumpingpreisen, das ist wiederum unnötig.

Harz - schon laaaange nicht mehr

geschrieben von: 1208

Datum: 04.12.18 16:40

bollisee schrieb:
Wenn man die Leistung des Tickets bedenkt (hoffe ich habe richtig verstanden Netzkarte Familie 3 Tage), dann sind auch 96 Euro noch ein Schnäppchen. Wenn nicht sonstige Haken noch inklusive sind. [...]
Als "Schnäppchen" habe ich die Preise für die ÖPNV-Gästekarte in den beiden letzten Urlauben empfunden. Im Angebot:

* Schwarzwald für 0,00 € [www.schwarzwald-tourismus.info]
* Allgäu für 23,00 € / 7 Tage [www.oberstdorf.de]

Ich gebe aber zu, es gab noch mehr Gründe dafür den Harz aus der Liste der potentiellen Urlaubsziele zu streichen, u.a. die Leistungen, die Öffnungszeiten und die "Freundlichkeit" der gastronomischen Betriebe.

VG, 1208

Re: Verdreifachung des Ticketpreises bei den HSB

geschrieben von: Fischermann

Datum: 04.12.18 16:47

Alibizugpaar schrieb:
Gab es denn schon mal eine große Harz-Rundfahrt Quedlinburg - Stiege - Eisfelder Talmühle - Wernigerode mit Dampf? Wenigstens als Kurswagenverbindung, ab Eisfeld an einen Dampfzug von Nordhausen gekuppelt müsste das doch eine schöne Tagesrundfahrt geben. Im Ticket inbegriffen die DB/HEX-Fahrt zurück nach Quedlinburg. Sowas könnte ich mir interessant vorstellen. Gab es das schon mal?


Gab es meiner Meinung nach so noch nicht. Ich habe die Tour aber genau so zweimal gemacht, mit dem 2. Dampfumlauf am Samstag ab Quedlinburg über Stiege incl. Wendeschleife bis Eisfelder Talmühle und dann nach Wernigerode. Umsteigen in Eisfelder Talmühle und DAH. Hat vor einigen Jahren 16 oder 17 € gekostet (ohne HEX zurück nach Quedlinburg). Sind über 4 Stunden Dampf für nicht einmal 20 €! In der heutigen Zeit ohne den zweiten Dampfumlauf im Selketal leider nicht mehr machbar.

Gruß Fischermann

Re: Selketal

geschrieben von: Leinetalbahner2006

Datum: 04.12.18 16:49

Solch eine Verbindung gab es noch nicht.
Vielleicht findet sich ja ein Eisenbahnverein, der im Selketal heimisch werden will mit Fahrzeugen und Fahrten von Alexisbad nach Mägdesprung, Harzgerode und Straßberg an bietet.
Damals, als die Welt im Selketal noch in Ordnung war
99.247 Langes Tal Winter 2.jpg
99 247 im Langen Tal vor Harzgerode

99.5902 + 99.7233 Ausfahrt Alexisbad.jpg
99 5902 und 99 7233 verlassen Alexisbad


99.5906 im Langen Tal hinter B&uuml;.jpg
99 5906 mit einem GmP im Langen Tal vor Harzgerode

Re: Sollen mal die Kirche im Dorf lassen...

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 04.12.18 16:51

Es irritiert ja auch nur der plötzliche Preissprung.

Wenn mein geliebter Mc-Rib beim Mäckes gestern noch 3,80 € gekostet hat und morgen auf einmal 11,50 €, dann frage ich mich doch auch, welches Politik- oder Naturereignis von globalem Ausmaß ich verpasst habe. Ich würde wohl verunsichert nach oben gucken, ob sich der Wolkenhimmel verdunkelt.

Gruß, Olaf

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Re: Harz - schon laaaange nicht mehr

geschrieben von: MrEnglish

Datum: 04.12.18 16:52

Da stellt sich mir nach lesen des Artikels eh die Frage wer denn diese Kurzurlauberkarte kaufen soll. Angeblich gibt es doch vom Vermieter ein Gratisticket, wo ist da der Haken?

Re: Verdreifachung des Ticketpreises bei den HSB

geschrieben von: Anbeku

Datum: 04.12.18 16:53

Alibizugpaar schrieb:
Gab es denn schon mal eine große Harz-Rundfahrt Quedlinburg - Stiege - Eisfelder Talmühle - Wernigerode mit Dampf? Wenigstens als Kurswagenverbindung, ab Eisfeld an einen Dampfzug von Nordhausen gekuppelt müsste das doch eine schöne Tagesrundfahrt geben. Im Ticket inbegriffen die DB/HEX-Fahrt zurück nach Quedlinburg. Sowas könnte ich mir interessant vorstellen. Gab es das schon mal?
Ich habe in der Weihnachtszeit mal über eine Sonderfahrt gelesen die von Quedlinburg zu Brocken ging mit einer Stunde Aufenthalt. Dann nach Wernigerode und mit dem ÖPNV zurück. Dürfte so drei bis fünf Jahre her sein, wenn ich mich nicht irre. Scheint sich nicht bewehrt zu haben.

+3,9% Touristen Jan-Sept 2018

geschrieben von: pm

Datum: 04.12.18 16:58

ganz aktuell -als einzigste Region in Sachsen Anhalt mit dicken Plus zu 2017

"Zugpferd bleibt der Harz. Obwohl das touristische Schwergewicht seit längerem jede dritte Gästeankunft und mehr als jede dritte Übernachtung für sich verbucht, legte es erneut überdurchschnittlich zu. Mit einem Übernachtungsplus von 3,9 Prozent konnte die Region als einzige im Land mit dem bundesdeutschen Trend mithalten (+3,9 Prozent). Bei den Ankünften ging es im Harz um 2,4 Prozent rauf. «Eigentlich sind die Mittelgebirge nicht des Deutschen liebstes Kind», sagte Bärbel Schön vom Tourismusverband. «Aber mit pfiffigen Aktionen, einem guten Internetauftritt und gutem Marketing des Harzer Tourismusverbands gelingt es, auch junge Leute anzulocken und nicht nur klassische Wandertouristen.»"

SAW - Kann Sachsen-Anhalt nur Inlandstourismus ?

Harzer Urlaubs-Ticket

geschrieben von: pm

Datum: 04.12.18 17:00

"Vom HATIX ausgeschlossen sind Sonderbusse, Anrufsammeltaxi (AST), Anruflinientaxi (ALT), DB Regio, Veolia Verkehr (HEX) und die Fahrt mit den Harzer Schmalspurbahnen."

Komplettbereisung des HSB Netzes mit Dampf

geschrieben von: Wessex Trains

Datum: 04.12.18 17:04

Eine Nahezu Komplettbereidung des HSB Netzes mit einem Dampfzug inklusive Fotohalten und Schwinanfahrten gibt es 2 Mal im Jahr an einem Wochenende Buch bar unter [www.ig-hsb.eu] unter Sonderfahrten

Re: Selketal

geschrieben von: EC Avala

Datum: 04.12.18 17:06

Leinetalbahner2006 schrieb:
Solch eine Verbindung gab es noch nicht.
Vielleicht findet sich ja ein Eisenbahnverein, der im Selketal heimisch werden will mit Fahrzeugen und Fahrten von Alexisbad nach Mägdesprung, Harzgerode und Straßberg an bietet.
Damals, als die Welt im Selketal noch in Ordnung war

Sicher? Auch auf deinen Bildern sehen die Personenzüge nahezu menschenleer aus...

Gab es über den Brocken

geschrieben von: pm

Datum: 04.12.18 17:07

Das Brockenticket von Quedlinburg- Rückfahrt via Wernigerode + HEX.

Solange Strecken lohnen sich ausser an ein paar ausgewählten Sonderfahren offensichtlich nicht.

Re: Verdreifachung des Ticketpreises bei den HSB

geschrieben von: Bahnfrosch

Datum: 04.12.18 17:17

Hallo,

es ist wohl in Vergessenheit geraten, dass die HSB trotz ihrer „verständlichen“ (?) Preiserhöhung für 10 Mio. € eine „Gläserne Werkstatt“ bauen will, um die Arbeitsplätze aus Meiningen und dem Transportgewerbe zu verlagern. Da wird einem die Intention der Preiserhöhung schnell klar.
Wetten wir, dass „gläsern“ nicht bedeutet, dass man dort kostenlos hineinschauen kann?

Das Maß zwischen Tourismus-Förderung, Eigenfinanzierung und Kulturgutsicherung ist ein fragiles Gebilde, das schnell mal kippen kann.

Leider sehen die Entscheidungsträger immer nur auf ihre eigenen Bereiche, gerade im Harz.

Die Abschaffung der Attraktivität der Harz-Tour-Card mit km-Begrenzung ist eine Posse, eine moderate Preiserhöhung unter Beibehaltung des Netzkartencharakters hätte mehr gebracht.

So fahre ich jetzt nur noch von Wernigerode nach 3 Annen, fotografiere mehr von außen, und verbringe die Tage 2 und 3 nicht mehr im Harz. Okay, die HSB bekommt das gleiche Geld, aber der Tourismus hat weniger. Wie bei vielen anderen ist mein Budget eben auch begrenzt...

Gruß Bahnfrosch



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.12.18 17:18.

Bewehrter Zug?

geschrieben von: Hansawagen

Datum: 04.12.18 18:09

Anbeku schrieb:
Scheint sich nicht bewehrt zu haben.

War ja sicherlich auch kein Militärzug.
;-)
Hallo!
Der Harz war Mal ein preisgünstiges Urlaubsgebiet. Heute ist´s er eine recht teuere Abzockerzone.
Die Qualität im Westharz hatte schon in den 70 er Jahren, des letzten Jahrhunderts, stark abgenommen.
Außerhalb der Saison gab´s schon Mal aufgewärmtes Essen.
Überall kostet der Parkplatz Geld und die Bustouristen werden ebenfalls abgezockt.
Dann braucht man doch sich nicht zu wundern, das es fast nur noch Tagestouristen gibt, die sich auf wenigeZiele verteilen.

Zum Thema Selketalbahn: Das hat sich zu DDR Zeiten nur deshalb gerechnet, weil da auch ordentlich GV gefahren wurde.
Heute wäre es zumndest sinnvoll, wenigstens am WE die Doppelausfahrt in Alexisbad plamnäßig laufen zu lassen.
Es fehlt dem Selketal heute auch das familienfreundliche touristische Angebot. Es hat von der HSB-Wr auch Anfänge gegebe, die aber nicht weitergeführt wurden, weil Personal und Fahrzeuge fehlten.

Das wird nie wieder kömmen, weil Touristen sich dann für fast immer umorientieren.

Gruß
Otto Siemenz

Selber Schuld !!!

geschrieben von: jsbach

Datum: 04.12.18 18:54

Zitat
Zuvor [also vor der Erhöhung zum 1. Mai 2018] wären die Konditionen der „HarzTourCard“ rund 20 Jahre unangetastet geblieben.
Wer es 20 Jahre versäumt, seine Preise anzupassen, hat halt irgendwann mal ein Problem.
Über den Protest soll er sich dann aber bitte nicht beklagen, sondern sich an die eigene Nase fassen.

Pro Jahr entspricht das einer Erhöhung von 5,65 %.

Der Preis ist doch o.k.

geschrieben von: dor Jörsch

Datum: 04.12.18 19:07

Hallo,

das ist ne 3 Tages-Flat für 96€, pro Tag 32€ für ne Familie (2 Erwachsene + 3 Kinder). Also wer da rumheult sollte lieber gleich zu Hause bleiben und sich freuen dass er reich stirbt.

MfG
dor Jörsch

Warum sind im Zeitungshandel die Bahnmagazine immer neben den Hochglanzheftchen?

Re: Der Preis ist nicht o.k.

geschrieben von: tobtilo

Datum: 04.12.18 19:25

Der Preis ist okay????

Eine Preissteigerung auf nahezu 300% für das gleiche Angebot? Also bitte. Es handelt sich um ein Nahverkehrsmittel, keinen Freizeitpark. Der Aktionsradius ist zu dem begrenzt. Und mal ehrlich, welche Familie wird das 3 Tage Vollzeit nutzen? Keine! Bisher war das Angebot eher auch für Wanderer interessant, da hat man sich für 3 Tage ein Ticket gekauft und konnte so halbwegs den Harz bereisen. Hardcore-Familien habe ich zumindest noch keine dort gesehen.

Davon abgesehen fällt die Selketalbahn in letzter Zeit immer mehr durch technische Ausfälle auf, wie derzeit aktuell wieder: Angebotseinschränkungen im HarzDas macht den Tarif auch nicht attraktiver.

Mfg Tilo

Re: Sollen mal die Kirche im Dorf lassen...

geschrieben von: tobtilo

Datum: 04.12.18 19:29

Zitat
Leserin soll mal versuchen in der Schweiz etwas vergleichbares zu buchen... beispielsweise einen Graubündenpass.
Naja, am Graubüdenpass ist die Landschaft nur schwer vergleichbar mit dem Selketal... da gibts optisch und qualitativ schon spürbare Unterschiede


Zitat
entstehenden Unkosten zahlt? Ich jedenfalls nicht... ach so tue ich doch über den Länderfinanzausgleich...
Nur das die Bahn meines Wissen über den Bundesfinanzausgleich für den Nahverkehr finanziert wird...
Ach Herr Splittgerber- deswegn kommen dieses Jahr auch 3,9% mehr Touris in den Harz (Sachsen anhalt).

Re: Verdreifachung des Ticketpreises bei den HSB

geschrieben von: kts

Datum: 04.12.18 22:06

Die Tour ist sehr interessant, habe ich 1991 mal gemacht - waren meiner Erinnerung nach weniger wie 5 DM

Re: Harzer Urlaubs-Ticket

geschrieben von: Sonderkorrespondent

Datum: 04.12.18 22:16

pm:
"Vom HATIX ausgeschlossen sind Sonderbusse, Anrufsammeltaxi (AST), Anruflinientaxi (ALT), DB Regio, Veolia Verkehr (HEX) und die Fahrt mit den Harzer Schmalspurbahnen."
Prima, daß dort ab Sonntag statt diesen beiden Nichtanerkennern dann Abellio fährt!!!

Re: Verdreifachung des Ticketpreises bei den HSB

geschrieben von: kentishman

Datum: 04.12.18 22:34

1.Die Rundfahrt ist nach wie vor in der Gegenrichtung (einschl. Brocken) machbar - habe sie im vergangenen April gemacht (Bus statt Bahn QLB-WR, weil mit HATIX gratis war!). Eine Rückfahrkarte Brocken (ja, teuer!) reicht.
2. Ich habe die HSB mehrmals in 20 Jahren benutze. Die Züge außer Brockenstrecke waren immer fast leer, ich denke nichts hat geändert.
pm schrieb:
Ach Herr Splittgerber- deswegn kommen dieses Jahr auch 3,9% mehr Touris in den Harz (Sachsen anhalt).
Das sei der Urlaubsregion Harz gegönnt.

Aber ich persönlich finde, außer Städtetouren nach Quedlingburg und Wernigerorde und einer Fahrt auf den Brocken bietet der Harz außer endlosen Wanderungen wie Hänsel und Gretel in dusteren Wäldern nichts, was mich dazu bewegen könnte dort Urlaub zu machen.

Hasseröder Pils und Schierker Feuerstein find ich wenn ich suche an jeder Ecke,

Re: Sollen mal die Kirche im Dorf lassen...

geschrieben von: De David

Datum: 04.12.18 23:24

Wenn er eigentlich total unwirtschaftlich war, aber von allen anderen Produkten mitfinanziert wurde um mehr Kunden die auch noch was anderes kaufen ins Restaurant zu locken z.B., und man nun auf exakte Kalkulation für jedes Produkt umgestellt hat.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Re: Sollen mal die Kirche im Dorf lassen...

geschrieben von: De David

Datum: 04.12.18 23:28

Was mich irgendwie wundert, während man anderswo noch freiwillig Mittel aus dem Landeshaushalt mit dazu nimmt um der Bevölkerung einen guten SPNV bestellen zu können, verblödelt man dort das Fördergeld für so eine Touri Belustigung wie die Harzer Schmalspurbahn. Aber mir solls egal sein... Wobei die SWEG hatte auch mal ein tolles Schmalspurnetz um Schwarzach herum, vielleicht sollte man das wieder aufbauen und auch sowas veranstalten :D

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Re: Sollen mal die Kirche im Dorf lassen...

geschrieben von: Flauschi

Datum: 04.12.18 23:43

Vielleicht sollte man auch mal damit aufhören, das riesige Netz immer auf Neubaustandart zu halten.

Zumindest für mich haben Schmalspurbahnen dann einen Reiz wenn sie etwas verlottert vor sich hin schaukeln.

Ein Blick nach Polen zeigt daß es auch anders geht.

Es gibt anderswo familienfreundlichere Dampfbahnen

geschrieben von: der099er

Datum: 05.12.18 00:15

Schön das die Presse die Thematik aufgreift. Auch für uns hat sich unter dem Bahnaspekt der Harz für den Familienurlaub leider selbst abgeschafft.

34,50 € / 3 Tage mag spottbillig klingen und ist es definitiv für Intensivfahrer auch gewesen. Für einen durchschnittlichen Familienausflug unter Bahneinbezug und gerade vor dem Hintergrund des doch ganz sehr überwiegenden VT-Einsatz im Raum Selketal war es schlichtweg das angemessene Ticket hinsichtlich Preis/Leistung für Familien, wäre sicher auch bis ~50,- noch verträglich. Der jetzige Tarif ist schlichtweg Totalversagen der Entscheidungsebene.

Unter Ausblendung sonstiger Urlaubsnebenkosten mal ein Vergleich der Familienpreise (2Ew+2Ki) für Bimmelbahn im Harz (wie es einmal war) und Rügen:

HARZ (Netz ohne Brockenbahn)
2x HTC = war mal 69,00 €
- 6 Tage
+ 120km Strecke
+ Netzcharakter mit diversen Abwechslungsreichen Zielpunkten
- „dünner“ Fahrplan mit wenig Flexibilität außerhalb Wrd-DAH, wird mit Kindern schnell zum Problem
- hoher VT-Anteil außerhalb Wrd-DAH

RÜGEN (Teilstrecke Seelvitz-Göhren)
2x Wochenkarte Ew + 2x Wochenkarte Ki = 75,00 €
+ 7 Tage (dafür auch ggü. Harzbeispiel knapp 10% teurer)
- 18 km Strecke
- Einfachstrecke (nur hin&her, weniger Chance über die Woche eine Vielzahl von Zielen zu erreichen)
+ dichter Fahrplan v.a. in der Haupturlaubszeit
+ 100% Dampfbetrieb

Mir ist auch klar das 140km Infrastruktur im Harz nicht mit 30 km Strecke auf Rügen vergleichbar sind, andererseits ist ja beim größeren Netz auch ein breiteres Spektrum Anliegerkommunen involviert. Will man also den Magnet des Dampfbetriebs sollten sich alle Akteure schnellstens ins Kämmerlein begeben und ihre Hausaufgaben machen.

Mfg
der099er



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.12.18 00:16.

Re: Harz - schon laaaange nicht mehr

geschrieben von: Silli

Datum: 05.12.18 00:26

1208 schrieb:
bollisee schrieb:
Wenn man die Leistung des Tickets bedenkt (hoffe ich habe richtig verstanden Netzkarte Familie 3 Tage), dann sind auch 96 Euro noch ein Schnäppchen. Wenn nicht sonstige Haken noch inklusive sind. [...]
Als "Schnäppchen" habe ich die Preise für die ÖPNV-Gästekarte in den beiden letzten Urlauben empfunden. Im Angebot:

* Schwarzwald für 0,00 € [www.schwarzwald-tourismus.info]
* Allgäu für 23,00 € / 7 Tage [www.oberstdorf.de]

Ich gebe aber zu, es gab noch mehr Gründe dafür den Harz aus der Liste der potentiellen Urlaubsziele zu streichen, u.a. die Leistungen, die Öffnungszeiten und die "Freundlichkeit" der gastronomischen Betriebe.

VG, 1208

Dafür hat der Schwarzwald und das Allgäu nicht den "Charme" abgeranzter HO-Gaststätten mit Sörwitz... äh "Service" wie zu DDR-Zeiten zu bieten. Scheint ja entsprechend Fans anzulocken, die gerne höhere Preise dafür hinblättern. Finde ich zwar auch erstaunlich, aber jeder wie er mag. :-) Mein letzter Besuch ist auch schon etwas her, als die seinerzeit günstigen Ticketpreise gelockt hatten, aber scheint nun auch vorbei zu sein. Allerdings hatte mich damals bereits erstaunt, wie leer die Dampfzüge und vorallem Triebwägelchen sind. Das konnte natürlich niemals kostendeckend sein, sodass man nun versucht wenigstens über die Preisschraube etwas das Minus auszugleichen.

Grüße
Silli

Re: Sollen mal die Kirche im Dorf lassen...

geschrieben von: LINT41

Datum: 05.12.18 00:31

Hallo,

wenn die HSB schon mit anderen Bahnen verglichen wird, dann sei noch folgende Bemerkung erlaubt. Sicherlich ist das Bahnfahren in der Schweiz nicht ganz billig. Nur hier stimmt meiner Meinung nach sowohl die Qualität der eingesetzten Fahrzeuge, sowie das sehr dichte Fahrplanangebot. Gerade im Hinblick auf diese beiden Merkmale empfinde Ich die aufgerufenen Preise bei der HSB ebenfalls als reichlich überteuert!
Für mich ist es ganz kritisch betrachtet nur eine Frage der Zeit, bis man diese Bahn ganz vor die Wand gefahren hat und sich dann garnichts mehr bewegt...

Re: +3,9% Touristen Jan-Sept 2018

geschrieben von: def

Datum: 05.12.18 05:52

pm schrieb:
ganz aktuell -als einzigste Region in Sachsen Anhalt mit dicken Plus zu 2017

"Zugpferd bleibt der Harz. Obwohl das touristische Schwergewicht seit längerem jede dritte Gästeankunft und mehr als jede dritte Übernachtung für sich verbucht, legte es erneut überdurchschnittlich zu. Mit einem Übernachtungsplus von 3,9 Prozent konnte die Region als einzige im Land mit dem bundesdeutschen Trend mithalten (+3,9 Prozent). Bei den Ankünften ging es im Harz um 2,4 Prozent rauf. «Eigentlich sind die Mittelgebirge nicht des Deutschen liebstes Kind», sagte Bärbel Schön vom Tourismusverband. «Aber mit pfiffigen Aktionen, einem guten Internetauftritt und gutem Marketing des Harzer Tourismusverbands gelingt es, auch junge Leute anzulocken und nicht nur klassische Wandertouristen.»"

SAW - Kann Sachsen-Anhalt nur Inlandstourismus ?
Aber letztlich entspricht selbst im "Zugpferd" Harz das Plus bei den Übernachtungen nur dem bundesdeutschen Schnitt.
Und das Problem bei der Ankünfte- bzw. Übernachtungsstatistik ist natürlich, dass Tagesausflügler nicht erfasst sind. Diese sind freilich auch nur schwer statistisch zu erfassen, das sollte man aber zumindest im Hinterkopf behalten bei einer Region, die immerhin für mehrere Agglomerationen in Tagesausflugsentfernung liegt.

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!

Thüringer Wald -1,2%

geschrieben von: pm

Datum: 05.12.18 07:59

Jan-Aug- was bei dem Sommer vielleicht auch verständlich ist. Und so ganz nebenbei- mir ist es schon viel zu viel Masssentourismus+Verkehrschaos an den Hotspots im Harz. Und die Grünen- ja dieses Mal wirklich- haben Schlimmeres in Schierke bisher verhindern können.

Re: Verdreifachung des Ticketpreises bei den HSB

geschrieben von: Ladehilfe

Datum: 05.12.18 08:42

Selbst das Ehrenamt kostet Geld. Versicherungen und Aufwandsentschädigung müssen schließlich auch bezahlt werden. Bei uns im Christlichen Blinden- und Sehschwachendienst Sachsen gibt es zum Beispiel 8 Euro für die Vorstandssitzung pro Person.

An die Besteller von Verkehrsleistungen: Wer eine werksneue Mercedes S-Klasse bestellt sollte nicht nur einen Trabant bezahlen wollen.

Re: Sollen mal die Kirche im Dorf lassen...

geschrieben von: Murrtalbahner

Datum: 05.12.18 08:58

De David schrieb:
Was mich irgendwie wundert, während man anderswo noch freiwillig Mittel aus dem Landeshaushalt mit dazu nimmt um der Bevölkerung einen guten SPNV bestellen zu können, verblödelt man dort das Fördergeld für so eine Touri Belustigung wie die Harzer Schmalspurbahn. Aber mir solls egal sein... Wobei die SWEG hatte auch mal ein tolles Schmalspurnetz um Schwarzach herum, vielleicht sollte man das wieder aufbauen und auch sowas veranstalten :D
Ohne Subventionen fährt die Bahn nicht mehr und ohne Bahn kannst den Harz gleich planieren, weil es sonst nicht mehr viel gibt.

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."

Re: Konus - geschenkt gibts nix

geschrieben von: Gerhard H.

Datum: 05.12.18 09:15

1208 schrieb:
* Schwarzwald für 0,00 € [www.schwarzwald-tourismus.info]

Man zahlt 2,20 € pro Kopf und Tag um sie kostenlos zu erhalten.

Re: Sollen mal die Kirche im Dorf lassen...

geschrieben von: VT

Datum: 05.12.18 09:23

naja für uns vielleicht. Für andere ist es eher etwas das man sich anschaut weil man eh da ist aber nichts weswegen man dort ist.

Aber wer von uns benutzt die HSB als normales Verkehrsmittel um von A nach B zu kommen? Derzeit sind Outdoorsportarten wie wandern, (E)-Bikes aller Arten und im Winter auch Langlauf und Schneeschuhtouren ein Megatrend. Da hat der Harz einiges zu bieten. So richtig sinnvolle Verknüpfungen der HSB jenseits des Brockens finde ich da nicht.
Der Bus und auch das E-Bike sind noch dazu nicht wirklich langsamer. Die Fahrt nach Nordhausen zieht sich schon ewig und viel zu sehen gibt's auch nicht. Es gibt neben der Dampftraktion wenig Gründe mitzufahren. Vor allem kein zweites oder drittes mal.

Ich muss zugeben, die HSB bisher auch nur genutzt zu haben, wenn die HSB auch das Ziel der Reise waren. Der Rest lässt sich auch gut bzw. besser ohne die HSB machen. Ich fürchte ehrlich gesagt, dass sich der tägliche Betrieb irgendwann auf die Brockenstrecke reduzieren wird.

Re: Sollen mal die Kirche im Dorf lassen...

geschrieben von: leofink

Datum: 05.12.18 09:24

LINT41 schrieb:
Hallo,

wenn die HSB schon mit anderen Bahnen verglichen wird, dann sei noch folgende Bemerkung erlaubt. Sicherlich ist das Bahnfahren in der Schweiz nicht ganz billig. Nur hier stimmt meiner Meinung nach sowohl die Qualität der eingesetzten Fahrzeuge, sowie das sehr dichte Fahrplanangebot. Gerade im Hinblick auf diese beiden Merkmale empfinde Ich die aufgerufenen Preise bei der HSB ebenfalls als reichlich überteuert!
Für mich ist es ganz kritisch betrachtet nur eine Frage der Zeit, bis man diese Bahn ganz vor die Wand gefahren hat und sich dann garnichts mehr bewegt...
Kommt noch was dazu:
mit dem Graubündenpass kannst du in jeden Zug und Bus einsteigen (ausser GEX) und hast somit freie Fahrt!
Der graubündenPASS ist gültig im Kanton Graubünden auf dem Liniennetz der Rhätischen Bahn, der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB Chur – Bad Ragaz), der Matterhorn Gotthard Bahn (Disentis/Mustér – Oberalppass), dem PostAuto-Netz, den Verkehrsbetrieben Davos, dem Engadin Bus, dem Stadtbus Chur, dem Silvestri Bus Livigno, den Ortsbussen in Klosters, Scuol und St. Moritz sowie in luftiger Höhe auf der Luftseilbahn Rhäzüns – Feldis und auf der Strecke Martina (cunfin) – Mals und Martina Landeck. Der Geltungsbereich wurde ab 1. Juni 2016 um folgende Strecken ergänzt: Die Palm Express-Route Lugano – Chiavenna (– St. Moritz), Splügen – Chiavenna, die Heidibus-Linie Maienfeld – Heididorf – Balzers und die Bernina Express Bus-Strecke Lugano – Tirano.
Und hast eine wunderbare Karte, wo alles drauf ist:
[www.rhb.ch]

Bei den Hatztourern habe ich nicht mal eine Karte finden können, wo das Ding gilt.
Hergottschtärnesiech! Ich will doch als Ausländer nicht noch einen Verkerssystemkurs machen, bis ich weiss, wer wann wo fährt und ob mein Billett gültig ist.
Dafür steht das:
Für das HarzTourCard-Familienticket belaufen sich die Kosten auf 56,00 €. Genutzt werden können ebenfalls alle oben genannten Strecken sowie bei den Harzer Schmalspurbahnen (außer zwischen den Bahnhöfen Schierke-Brocken) Fahrtkosten in Höhe von 54,00 €.
Die HarzTourCard gilt bei der HSB nicht als Fahrausweis. Sie wird am Fahrkartenschalter der HSB verrechnet.

Also ich muss mit dem Grümpel genau gleich mich in die Schlange am Schalter einstellen. Wo soll denn da der Vorteil sein?
Ich has schonmal gesagt:
Die HSB hätte besser das Kaderpersonal zu andern Bahnen zirkulieren lassen und nicht die Loks!
Gruss Leo

Re: Konus - geschenkt gibts nix

geschrieben von: VT

Datum: 05.12.18 09:25

kommt auf die Höhe der Kurtaxe in deinem Urlaubsort an. Die Konuskarte mach davon 50 bis 60 Cent aus.

Re: Der Preis ist doch o.k.

geschrieben von: DuKabina?!

Datum: 05.12.18 09:57

dor Jörsch schrieb:
Hallo,

das ist ne 3 Tages-Flat für 96€, pro Tag 32€ für ne Familie (2 Erwachsene + 3 Kinder). Also wer da rumheult sollte lieber gleich zu Hause bleiben und sich freuen dass er reich stirbt.

MfG
dor Jörsch
Moin Jörsch,

den einzigen Vorwurf, den sich die HSB gefallen lassen muss, ist die sprunghafte Anhebung dieses Tarifs. Da hätte man gewiss eher mit der schrittweisen Anhebung anfangen sollen.

Aber ansonsten sind bestimmt die meisten, die sich über den Preis aufregen auch die, die die Mitarbeiter der HSB doch gern vernünftig bezahlt sehen würden. Denn sonst müssten sich die Herrschaften den Vorwurf gefallen lassen, dass sie - so sie es denn auch wirklich gemacht haben - den alten Tarif auf dem Rücken der HSB - Mannschaft genossen haben.

Und standen nicht Zugausfälle im Zusammenhang mit Personalmangel, weil dort eben mies bezahlt wird und sich folglich keine "@#$%&" finden lassen, die für den Lohn diese Maloche machen wollen?

Sich über lausige Bezahlung des Personals und die daraus folgenden Konsequenzen aufregen und dann über einen Tarif maulen, der hier mithelfen kann, diese Schieflage wenigstens anzupacken. Dass das nicht die einzige Komponente für dieses Problem ist, ist mir auch klar. Nur Flatratereisen geht am Ende der Kette eben auch zu Lasten der Herren auf dem Führerstand.

Alle die sich über den Preis aufregen, sind offenkundig der Geiz-ist-Geil - Mentalität verfallen, die in diesem Staat seit über zwei Dekaden propagiert wird.

Grüße
Jens

... We are not there yet, we have lost our soul, the course has been set, we're digging our own hole, we're going backwards, armed with new technology, going backwards, to a caveman mentality ...
Music and Lyrics Martin L. Gore (Depeche Mode; Album "Spirit" von 2017, Song "Going backwards"); dem ist leider nichts hinzuzufügen

Re: gläserne Werkstatt

geschrieben von: Michael89

Datum: 05.12.18 10:29

Hallo,

Bahnfrosch schrieb:
Hallo,

es ist wohl in Vergessenheit geraten, dass die HSB trotz ihrer „verständlichen“ (?) Preiserhöhung für 10 Mio. € eine „Gläserne Werkstatt“ bauen will, um die Arbeitsplätze aus Meiningen und dem Transportgewerbe zu verlagern. Da wird einem die Intention der Preiserhöhung schnell klar.
Wetten wir, dass „gläsern“ nicht bedeutet, dass man dort kostenlos hineinschauen kann?
ich verstehe nach wie vor nicht das bei einem Unternehmen wie der HSB mit einem betriebsfähigen (Soll-)Planbestand von 16 Dampflokomotiven, 4 Diesellokomotiven und 8 Triebwagen die Notwendigkeit einer leistungsfähigen eigenen Werkstattinfrastruktur bezweifelt wird? Mal zur Verdeutlichung, das ist meines Wissens mehr oder zumindest genauso viel Fuhrpark wie bei SOEG, SDG und RüBB zusammen! Dafür unterhält man dort Werkstätten in Oberwiesenthal, Marienberg (Wagen), Potschappel (Wagen), Zittau und Putbus (geplant). Leider hat man HSB-seitig in der Öffenlichkeitsarbeit den Fehler gemacht und den Fokus zu sehr auf die touristischen Aspekte der Werkstatt gelegt, ich halte die Werkstatt aber betrieblich für zwingend notwendig, gerade vor dem Hintergrund dass auch in der normalspurigen Szene aus Preisgründen eine verstärkte Verlagerung von Arbeiten weg aus Meiningen beobachtet werden kann. Der Betriebsleiter der HSB, Herr Bauer, hat seinerzeit wo die Idee der Werkstatt aufkam in einem Zeitungsinterview zu Protokoll gegeben dass mit einer eigenen Werkstatt (also über die Bestehende hinaus) im Jahr unter dem Strich ca. 0,5 Mio€ eingespart werden können. Das ist jede Menge Holz! Und da ist die Synergie dadurch dass bestimmte Prozesse unternehmensintern ablaufen und daher das Know-How steigt sicher noch nicht eingerechnet.

Gruß Michael

Re: Der Preis ist doch o.k.

geschrieben von: Michael89

Datum: 05.12.18 10:35

Hallo Jens,

ich kann mich deinem Beitrag im Grunde nur anschließen, für das gebotene ist der Preis völlig ok und für eine vernünftige Bezahlung des Personals und den Erhalt der Bahn auch notwendig. Dass der Regeltarif für Gelegenheitsfahrer, insbesondere für die Verhältnisse im Selketal, zu teuer ist und einer Anpassung bedarf, steht auf einem anderen Blatt. Leider zeigt man sich hier unflexibel und zu wenig kreativ.

Im Übrigen handelt es sich mitnichten um eine Preisanhebung, es wurde ein neues Ticket eingeführt und das Alte wird eben nicht mehr (bzw. nur noch eingeschränkt) anerkannt. Wenn man sich vor Augen führt dass die Harztourcard ja ein "Verbundticket" ist und die HSB daher vom Erlös auch nur einen Bruchteil erhält, dann müsste eigentlich jeder verstehen dass dieses Angebot von vorn herein unwirtschaftlich war und die Teilnahme der HSB sicherlich nur Ausdruck von politischem Willen war. Eine andere als die jetzt praktizierte Lösung wäre sicherlich gewesen zur Harztourcard eine Art "Dampfzuschlag", ggf. auch streckenabhängig, zu erheben. Das würde sich sicherlich auch im Selketal für den Haustarif (bei vorheriger Reduzierung des Grundtarifs) anbieten. Aber das war anscheinend nicht gewollt.

Gruß Michael

Re: Der Preis ist doch o.k.

geschrieben von: LINT41

Datum: 05.12.18 10:51

Hallo,
das täglicher Dampfbetrieb im 21.Jh nicht für lau zu haben ist stimmt schon. Auch eine ordentliche Bezahlung der Mitarbeiter sehe Ich ebenfalls als wichtig an. Nur was nuetzen die zwar realistischen Preise, welche sich keiner mehr leisten kann oder will? Die Abwärtsspirale wird weiter gehen, wenn durch die neuen Tarife die Auslastung gerade auf den eh schon schwach genutzten Strecken noch mehr sinkt und die Kosten damit wieder steigen. Wenn die Politik ein ernsthaftes Interesse an der gesamten Region hat, sollte hier schnellst möglich gehandelt werden. Denn wie bereits mehrfach von anderen geschrieben, wird der Harz ohne diese Attraktion ins Abseits geraten.

Re: Der Preis ist doch o.k.

geschrieben von: Peter

Datum: 05.12.18 11:18

Hallo!

Vor lauter verschiedenen Tarifen, verbunden miut dem Problem, dass nicht alle Angebote ueberall erhaeltlich sind (bzw. beworben werden), stellt sich mir die Frage nach der Vereinfachung:

Wo ist -fuer den klassischen Eisenbahnfreund- die (Drei-)Tages-Netzkarte, die ausschliesslich fuer die HSB gilt?
Wenn man die gut vermarktet (etwa mit (jaehrlich) wechselnden Motiven und verbunden mit einem Dank (z. B. rueckseitiger Aufdruck: "Mit dem Erwerb dieser Karte tragen auch Sie zum Erhalt unseres technischen Erbes bei!) koennte man zumindest die "klassische Fan-Klientel" ueberzeugen.
Oder evtl. als VIP-Umschlag: Karte in Pappumschlag mit kompletter Streckenkarte nebst eisenbahn-touristischen Erklaerungen in Stichworten; incl. Ticket um ausserhalb der Stosszeiten im Bw zu fotografieren o. ae.

Gut, dass ist nicht die Masse und ersetzt keine Angebote fuer Touristen-Familien, doch ist diese Gruppe (speziell der Alleinreisenden) u. U. eher bereit, sich solidarisch zu zeigen - im Gegensatz zu Familien, die sich vielleicht gar nicht fuer die Eisenbahn interessieren und "rechnen muessen".

Es gibt nicht "die eine", allein selig machende Loesung - es bedarf vieler verschiedener Angebote.
Die Netz-Karte HSB wird keine Wanderer ansprechen, die Regional-Karte incl. Bus keine alleinreisenden HSB-Fans usw.

Natuerlich ist der Anstieg "happig" - aber er war laengst ueberfaellig und waere (bei jaehrlichen Erhoehungen von rund 5%) nahezu unbemerkt geblieben.
Und: Lieber einen Preisanstiieg und Erhaltung des gesamtnetzes als kuenftige Betriebskuerzungen oder gar -einstellungen auf bestimmten Relationen ("Einen Tod muss man sterben!")

Gruss

Peter

Ich will gar nicht, dass mich jeder mag - im Gegenteil: Die Sympathie oder Zuneigung gewisser Menschen waere mir hochgradig peinlich.

Wenn Sie Rechtschreibfehler finden, so beachten Sie bitte, dass diese beabsichtigt sind. Es gibt immer Menschen, die nach Fehlern suchen. Und ich versuche, allen Lesern etwas zu bieten. Zudem biete ich Patenschaften fuer meine Fehler an.

Fuer manche Menschen gehe ich bis ans Ende der Welt, fuer manche nicht mal bis zur Tuer.

Re: Verdreifachung des Ticketpreises bei den HSB

geschrieben von: nozomi07

Datum: 05.12.18 11:42

Fischermann schrieb:
Gab es meiner Meinung nach so noch nicht. Ich habe die Tour aber genau so zweimal gemacht, mit dem 2. Dampfumlauf am Samstag ab Quedlinburg über Stiege incl. Wendeschleife bis Eisfelder Talmühle und dann nach Wernigerode. Umsteigen in Eisfelder Talmühle und DAH. Hat vor einigen Jahren 16 oder 17 € gekostet (ohne HEX zurück nach Quedlinburg). Sind über 4 Stunden Dampf für nicht einmal 20 €! In der heutigen Zeit ohne den zweiten Dampfumlauf im Selketal leider nicht mehr machbar.
Gab es das wirklich nie? Irgendwie erinnere ich mich, die HSB plante von jedem Bahnhof einen täglichen Zug zum Brocken anzubieten. Für Quedlinburg wäre das sicher interessant.

Die große Runde hab ich auch mal gedreht, Wernigerode-Quedlinburg mit Abstecher nach Nordhausen. Das ist richtig Bahnreise! Muss man gemacht haben! Leider wurde in Stiege Kopf gemacht, die Schleife werde von Personenzügen nicht befahren, sagte man mir...

Re: Der Preis ist doch o.k.

geschrieben von: Global Fish

Datum: 05.12.18 12:12

Michael89 schrieb:
ich kann mich deinem Beitrag im Grunde nur anschließen, für das gebotene ist der Preis völlig ok und für eine vernünftige Bezahlung des Personals und den Erhalt der Bahn auch notwendig. Dass der Regeltarif für Gelegenheitsfahrer, insbesondere für die Verhältnisse im Selketal, zu teuer ist und einer Anpassung bedarf, steht auf einem anderen Blatt.
Tut mir leid, wenn ich Deinem "für das gebotene ist der Preis völlig ok" heftig widersprechen muss. Im Grunde widersprichst Du dem ja im Folgesatz schon selbst.

Für das in den meisten Zügen Gebotene (Fahrten in unkomfortablem Triebwagen ohne Toilette) ist der Preis völlig grotesk.
Hinzu kommen die unattraktiven Fahrzeiten.

So etwas darf nicht wesentlich teuerer sein als ein Bus.

Und sorry, ich war letztes Jahr im Sommer (da noch mit Harztourcard) öfter da, bin kreuz und quer gefahren, im Regelfall saßen in den Triebwagen nie mehr als drei Fahrgäste.
Und solange das so ist, ist der Preis für das Gebotene niemals völlig ok!

Bei den Dampfzügen sieht das natürlich etwas anders aus.

Re: Sollen mal die Kirche im Dorf lassen...

geschrieben von: De David

Datum: 05.12.18 13:12

Dann seie es nunmal so. Schon komisch hier im Schwarzwald haben wir sowas scheinbar nicht nötig, da kommen die Touris einfach so...

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Man muss aber zugeben, ...

geschrieben von: Peter

Datum: 05.12.18 13:22

Hallo!

De David schrieb:
Dann seie es nunmal so. Schon komisch hier im Schwarzwald haben wir sowas scheinbar nicht nötig, da kommen die Touris einfach so...
... dass im Schwrzwald deutlich weniger Dampfzuege, noch dazu auf einem eigens zu unterhaltenden Streckennetz, verkehren, was die Kosten im Schwarzwald vermutlich erheblich verringert. ;-)

P.

Ich will gar nicht, dass mich jeder mag - im Gegenteil: Die Sympathie oder Zuneigung gewisser Menschen waere mir hochgradig peinlich.

Wenn Sie Rechtschreibfehler finden, so beachten Sie bitte, dass diese beabsichtigt sind. Es gibt immer Menschen, die nach Fehlern suchen. Und ich versuche, allen Lesern etwas zu bieten. Zudem biete ich Patenschaften fuer meine Fehler an.

Fuer manche Menschen gehe ich bis ans Ende der Welt, fuer manche nicht mal bis zur Tuer.

Re: Sollen mal die Kirche im Dorf lassen...

geschrieben von: Bernd Thielbeer

Datum: 05.12.18 21:54

leofink schrieb:

Bei den Hatztourern habe ich nicht mal eine Karte finden können, wo das Ding gilt.
Hergottschtärnesiech! Ich will doch als Ausländer nicht noch einen Verkerssystemkurs machen, bis ich weiss, wer wann wo fährt und ob mein Billett gültig ist.
Dafür steht das:
Für das HarzTourCard-Familienticket belaufen sich die Kosten auf 56,00 €. Genutzt werden können ebenfalls alle oben genannten Strecken sowie bei den Harzer Schmalspurbahnen (außer zwischen den Bahnhöfen Schierke-Brocken) Fahrtkosten in Höhe von 54,00 €.
Die HarzTourCard gilt bei der HSB nicht als Fahrausweis. Sie wird am Fahrkartenschalter der HSB verrechnet.

Also ich muss mit dem Grümpel genau gleich mich in die Schlange am Schalter einstellen. Wo soll denn da der Vorteil sein?
Ich has schonmal gesagt:
Die HSB hätte besser das Kaderpersonal zu andern Bahnen zirkulieren lassen und nicht die Loks!
Gruss Leo

Und wie soll das mit der verrechnung an Bahnhöfen wie Gütersberge oder Alexisbad gehen? Da gibt es keinen Schalter.

Re: gläserne Werkstatt

geschrieben von: Bahnfrosch

Datum: 06.12.18 08:16

Hallo Michael,

ich zweifel ja gar nicht die Notwendigkeit einer leistungsfähigen Werkstatt an. Problematisch ist aus meiner Sicht eher der Prestigecharakter, der die Kosten unnötig steigen lässt.
Noch wichtiger ist aber auch gerade der im Harz um sich greifende Fachkräftemangel. Wo soll den das qualifizierte Personal für Dampflok-HU herkommen, personelle Probleme gibt es doch schon jetzt. Und hat man soviel Geld auf der Kante, um hier ein überdurchschnittliches Gehalt zu zahlen, damit die Arbeitskräfte kommen? Meiningen hat dort aufgrund der Zugehörigkeit zu einer großen Konzernstruktur sicher andere und bessere Möglichkeiten, denn regional abseits liegt man dort auch.
Einsparen kann man eigentlich nur die Transporte, ich glaube nicht, dass qualitativ gleiche Leistung am Ende des Tages - nur weil vor Ort - weniger kostet. Und viele Kosten (Zertifizierungen, Akkreditierungen, etc.) werden sich in Summe erhöhen, obwohl am Ende (hoffentlich) noch der gleiche Dampflokpark lebendig gehalten wird.


Viele Grüße
Bahnfrosch



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.12.18 08:18.

Re: gläserne Werkstatt

geschrieben von: Bergmensch

Datum: 06.12.18 09:48

Die Meininger Fachleute werden dann eben noch öffter als Heute schon in Wernigerode vor Ort Arbeiten übernehmen müssen.
Das lassen die sich dann aber fürstlich entlohnen.
Alles wird Gut.

Gruß von ganz oben der Bergmensch.

Re: Sollen mal die Kirche im Dorf lassen...

geschrieben von: Silli

Datum: 06.12.18 10:52

De David schrieb:
Dann seie es nunmal so. Schon komisch hier im Schwarzwald haben wir sowas scheinbar nicht nötig, da kommen die Touris einfach so...
Da ist allerdings auch der Service der Gastronomie- und Herbersbetriebe auf einem merklich höheren Niveau, während man im Harz meinen könnte, dass seit den 80er Jahren die Zeit stehen geblieben wäre. So war jedenfalls mein Eindruck, entsprechend bin ich nur zum HSB fahren hingereist. Die seltsamen Fahrpläne liesen auch nicht so viele Möglichkeiten und seit dem die neuen Preise gelten war ich auch nicht mehr da. Ich nehme aber an, dass sich seit dem weder Fahrplan, noch Auslastung, noch der mangelhafte Komfort der Triebwägelchen verbessert hat.

Wie andere bereits festgestellt haben zum Vergleich mit der Schweiz: Dort wird zwar ein höherer Preis verlangt, allerdings ist der gebotene Service um Welten besser. Zu Zeiten, als der Harz neben Erzgebirge das einzige „Gebirge“ war, welches man als Bürger der neuen Bundesländer bereisen konnte, sind zum Glück lange vorbei. Während man das z.B. im Zittauer Gebirge erkannt hat und mit gutem Fahrplan und guten Service, z.B. einem Speisewagen arbeitet, ist im Harz halt alles wie früher. Gut, findet sicherlich auch seine Fans, wie die Übernachtungszahlen belegen.

Grüße
Silli