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Re: Sollen mal die Kirche im Dorf lassen...

geschrieben von: Murrtalbahner

Datum: 05.12.18 08:58

De David schrieb:
Was mich irgendwie wundert, während man anderswo noch freiwillig Mittel aus dem Landeshaushalt mit dazu nimmt um der Bevölkerung einen guten SPNV bestellen zu können, verblödelt man dort das Fördergeld für so eine Touri Belustigung wie die Harzer Schmalspurbahn. Aber mir solls egal sein... Wobei die SWEG hatte auch mal ein tolles Schmalspurnetz um Schwarzach herum, vielleicht sollte man das wieder aufbauen und auch sowas veranstalten :D
Ohne Subventionen fährt die Bahn nicht mehr und ohne Bahn kannst den Harz gleich planieren, weil es sonst nicht mehr viel gibt.

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."

Re: Konus - geschenkt gibts nix

geschrieben von: Gerhard H.

Datum: 05.12.18 09:15

1208 schrieb:
* Schwarzwald für 0,00 € [www.schwarzwald-tourismus.info]

Man zahlt 2,20 € pro Kopf und Tag um sie kostenlos zu erhalten.

Re: Sollen mal die Kirche im Dorf lassen...

geschrieben von: VT

Datum: 05.12.18 09:23

naja für uns vielleicht. Für andere ist es eher etwas das man sich anschaut weil man eh da ist aber nichts weswegen man dort ist.

Aber wer von uns benutzt die HSB als normales Verkehrsmittel um von A nach B zu kommen? Derzeit sind Outdoorsportarten wie wandern, (E)-Bikes aller Arten und im Winter auch Langlauf und Schneeschuhtouren ein Megatrend. Da hat der Harz einiges zu bieten. So richtig sinnvolle Verknüpfungen der HSB jenseits des Brockens finde ich da nicht.
Der Bus und auch das E-Bike sind noch dazu nicht wirklich langsamer. Die Fahrt nach Nordhausen zieht sich schon ewig und viel zu sehen gibt's auch nicht. Es gibt neben der Dampftraktion wenig Gründe mitzufahren. Vor allem kein zweites oder drittes mal.

Ich muss zugeben, die HSB bisher auch nur genutzt zu haben, wenn die HSB auch das Ziel der Reise waren. Der Rest lässt sich auch gut bzw. besser ohne die HSB machen. Ich fürchte ehrlich gesagt, dass sich der tägliche Betrieb irgendwann auf die Brockenstrecke reduzieren wird.

Re: Sollen mal die Kirche im Dorf lassen...

geschrieben von: leofink

Datum: 05.12.18 09:24

LINT41 schrieb:
Hallo,

wenn die HSB schon mit anderen Bahnen verglichen wird, dann sei noch folgende Bemerkung erlaubt. Sicherlich ist das Bahnfahren in der Schweiz nicht ganz billig. Nur hier stimmt meiner Meinung nach sowohl die Qualität der eingesetzten Fahrzeuge, sowie das sehr dichte Fahrplanangebot. Gerade im Hinblick auf diese beiden Merkmale empfinde Ich die aufgerufenen Preise bei der HSB ebenfalls als reichlich überteuert!
Für mich ist es ganz kritisch betrachtet nur eine Frage der Zeit, bis man diese Bahn ganz vor die Wand gefahren hat und sich dann garnichts mehr bewegt...
Kommt noch was dazu:
mit dem Graubündenpass kannst du in jeden Zug und Bus einsteigen (ausser GEX) und hast somit freie Fahrt!
Der graubündenPASS ist gültig im Kanton Graubünden auf dem Liniennetz der Rhätischen Bahn, der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB Chur – Bad Ragaz), der Matterhorn Gotthard Bahn (Disentis/Mustér – Oberalppass), dem PostAuto-Netz, den Verkehrsbetrieben Davos, dem Engadin Bus, dem Stadtbus Chur, dem Silvestri Bus Livigno, den Ortsbussen in Klosters, Scuol und St. Moritz sowie in luftiger Höhe auf der Luftseilbahn Rhäzüns – Feldis und auf der Strecke Martina (cunfin) – Mals und Martina Landeck. Der Geltungsbereich wurde ab 1. Juni 2016 um folgende Strecken ergänzt: Die Palm Express-Route Lugano – Chiavenna (– St. Moritz), Splügen – Chiavenna, die Heidibus-Linie Maienfeld – Heididorf – Balzers und die Bernina Express Bus-Strecke Lugano – Tirano.
Und hast eine wunderbare Karte, wo alles drauf ist:
[www.rhb.ch]

Bei den Hatztourern habe ich nicht mal eine Karte finden können, wo das Ding gilt.
Hergottschtärnesiech! Ich will doch als Ausländer nicht noch einen Verkerssystemkurs machen, bis ich weiss, wer wann wo fährt und ob mein Billett gültig ist.
Dafür steht das:
Für das HarzTourCard-Familienticket belaufen sich die Kosten auf 56,00 €. Genutzt werden können ebenfalls alle oben genannten Strecken sowie bei den Harzer Schmalspurbahnen (außer zwischen den Bahnhöfen Schierke-Brocken) Fahrtkosten in Höhe von 54,00 €.
Die HarzTourCard gilt bei der HSB nicht als Fahrausweis. Sie wird am Fahrkartenschalter der HSB verrechnet.

Also ich muss mit dem Grümpel genau gleich mich in die Schlange am Schalter einstellen. Wo soll denn da der Vorteil sein?
Ich has schonmal gesagt:
Die HSB hätte besser das Kaderpersonal zu andern Bahnen zirkulieren lassen und nicht die Loks!
Gruss Leo

Re: Konus - geschenkt gibts nix

geschrieben von: VT

Datum: 05.12.18 09:25

kommt auf die Höhe der Kurtaxe in deinem Urlaubsort an. Die Konuskarte mach davon 50 bis 60 Cent aus.

Re: Der Preis ist doch o.k.

geschrieben von: DuKabina?!

Datum: 05.12.18 09:57

dor Jörsch schrieb:
Hallo,

das ist ne 3 Tages-Flat für 96€, pro Tag 32€ für ne Familie (2 Erwachsene + 3 Kinder). Also wer da rumheult sollte lieber gleich zu Hause bleiben und sich freuen dass er reich stirbt.

MfG
dor Jörsch
Moin Jörsch,

den einzigen Vorwurf, den sich die HSB gefallen lassen muss, ist die sprunghafte Anhebung dieses Tarifs. Da hätte man gewiss eher mit der schrittweisen Anhebung anfangen sollen.

Aber ansonsten sind bestimmt die meisten, die sich über den Preis aufregen auch die, die die Mitarbeiter der HSB doch gern vernünftig bezahlt sehen würden. Denn sonst müssten sich die Herrschaften den Vorwurf gefallen lassen, dass sie - so sie es denn auch wirklich gemacht haben - den alten Tarif auf dem Rücken der HSB - Mannschaft genossen haben.

Und standen nicht Zugausfälle im Zusammenhang mit Personalmangel, weil dort eben mies bezahlt wird und sich folglich keine "@#$%&" finden lassen, die für den Lohn diese Maloche machen wollen?

Sich über lausige Bezahlung des Personals und die daraus folgenden Konsequenzen aufregen und dann über einen Tarif maulen, der hier mithelfen kann, diese Schieflage wenigstens anzupacken. Dass das nicht die einzige Komponente für dieses Problem ist, ist mir auch klar. Nur Flatratereisen geht am Ende der Kette eben auch zu Lasten der Herren auf dem Führerstand.

Alle die sich über den Preis aufregen, sind offenkundig der Geiz-ist-Geil - Mentalität verfallen, die in diesem Staat seit über zwei Dekaden propagiert wird.

Grüße
Jens

... We are not there yet, we have lost our soul, the course has been set, we're digging our own hole, we're going backwards, armed with new technology, going backwards, to a caveman mentality ...
Music and Lyrics Martin L. Gore (Depeche Mode; Album "Spirit" von 2017, Song "Going backwards"); dem ist leider nichts hinzuzufügen

Re: gläserne Werkstatt

geschrieben von: Michael89

Datum: 05.12.18 10:29

Hallo,

Bahnfrosch schrieb:
Hallo,

es ist wohl in Vergessenheit geraten, dass die HSB trotz ihrer „verständlichen“ (?) Preiserhöhung für 10 Mio. € eine „Gläserne Werkstatt“ bauen will, um die Arbeitsplätze aus Meiningen und dem Transportgewerbe zu verlagern. Da wird einem die Intention der Preiserhöhung schnell klar.
Wetten wir, dass „gläsern“ nicht bedeutet, dass man dort kostenlos hineinschauen kann?
ich verstehe nach wie vor nicht das bei einem Unternehmen wie der HSB mit einem betriebsfähigen (Soll-)Planbestand von 16 Dampflokomotiven, 4 Diesellokomotiven und 8 Triebwagen die Notwendigkeit einer leistungsfähigen eigenen Werkstattinfrastruktur bezweifelt wird? Mal zur Verdeutlichung, das ist meines Wissens mehr oder zumindest genauso viel Fuhrpark wie bei SOEG, SDG und RüBB zusammen! Dafür unterhält man dort Werkstätten in Oberwiesenthal, Marienberg (Wagen), Potschappel (Wagen), Zittau und Putbus (geplant). Leider hat man HSB-seitig in der Öffenlichkeitsarbeit den Fehler gemacht und den Fokus zu sehr auf die touristischen Aspekte der Werkstatt gelegt, ich halte die Werkstatt aber betrieblich für zwingend notwendig, gerade vor dem Hintergrund dass auch in der normalspurigen Szene aus Preisgründen eine verstärkte Verlagerung von Arbeiten weg aus Meiningen beobachtet werden kann. Der Betriebsleiter der HSB, Herr Bauer, hat seinerzeit wo die Idee der Werkstatt aufkam in einem Zeitungsinterview zu Protokoll gegeben dass mit einer eigenen Werkstatt (also über die Bestehende hinaus) im Jahr unter dem Strich ca. 0,5 Mio€ eingespart werden können. Das ist jede Menge Holz! Und da ist die Synergie dadurch dass bestimmte Prozesse unternehmensintern ablaufen und daher das Know-How steigt sicher noch nicht eingerechnet.

Gruß Michael

Re: Der Preis ist doch o.k.

geschrieben von: Michael89

Datum: 05.12.18 10:35

Hallo Jens,

ich kann mich deinem Beitrag im Grunde nur anschließen, für das gebotene ist der Preis völlig ok und für eine vernünftige Bezahlung des Personals und den Erhalt der Bahn auch notwendig. Dass der Regeltarif für Gelegenheitsfahrer, insbesondere für die Verhältnisse im Selketal, zu teuer ist und einer Anpassung bedarf, steht auf einem anderen Blatt. Leider zeigt man sich hier unflexibel und zu wenig kreativ.

Im Übrigen handelt es sich mitnichten um eine Preisanhebung, es wurde ein neues Ticket eingeführt und das Alte wird eben nicht mehr (bzw. nur noch eingeschränkt) anerkannt. Wenn man sich vor Augen führt dass die Harztourcard ja ein "Verbundticket" ist und die HSB daher vom Erlös auch nur einen Bruchteil erhält, dann müsste eigentlich jeder verstehen dass dieses Angebot von vorn herein unwirtschaftlich war und die Teilnahme der HSB sicherlich nur Ausdruck von politischem Willen war. Eine andere als die jetzt praktizierte Lösung wäre sicherlich gewesen zur Harztourcard eine Art "Dampfzuschlag", ggf. auch streckenabhängig, zu erheben. Das würde sich sicherlich auch im Selketal für den Haustarif (bei vorheriger Reduzierung des Grundtarifs) anbieten. Aber das war anscheinend nicht gewollt.

Gruß Michael

Re: Der Preis ist doch o.k.

geschrieben von: LINT41

Datum: 05.12.18 10:51

Hallo,
das täglicher Dampfbetrieb im 21.Jh nicht für lau zu haben ist stimmt schon. Auch eine ordentliche Bezahlung der Mitarbeiter sehe Ich ebenfalls als wichtig an. Nur was nuetzen die zwar realistischen Preise, welche sich keiner mehr leisten kann oder will? Die Abwärtsspirale wird weiter gehen, wenn durch die neuen Tarife die Auslastung gerade auf den eh schon schwach genutzten Strecken noch mehr sinkt und die Kosten damit wieder steigen. Wenn die Politik ein ernsthaftes Interesse an der gesamten Region hat, sollte hier schnellst möglich gehandelt werden. Denn wie bereits mehrfach von anderen geschrieben, wird der Harz ohne diese Attraktion ins Abseits geraten.

Re: Der Preis ist doch o.k.

geschrieben von: Peter

Datum: 05.12.18 11:18

Hallo!

Vor lauter verschiedenen Tarifen, verbunden miut dem Problem, dass nicht alle Angebote ueberall erhaeltlich sind (bzw. beworben werden), stellt sich mir die Frage nach der Vereinfachung:

Wo ist -fuer den klassischen Eisenbahnfreund- die (Drei-)Tages-Netzkarte, die ausschliesslich fuer die HSB gilt?
Wenn man die gut vermarktet (etwa mit (jaehrlich) wechselnden Motiven und verbunden mit einem Dank (z. B. rueckseitiger Aufdruck: "Mit dem Erwerb dieser Karte tragen auch Sie zum Erhalt unseres technischen Erbes bei!) koennte man zumindest die "klassische Fan-Klientel" ueberzeugen.
Oder evtl. als VIP-Umschlag: Karte in Pappumschlag mit kompletter Streckenkarte nebst eisenbahn-touristischen Erklaerungen in Stichworten; incl. Ticket um ausserhalb der Stosszeiten im Bw zu fotografieren o. ae.

Gut, dass ist nicht die Masse und ersetzt keine Angebote fuer Touristen-Familien, doch ist diese Gruppe (speziell der Alleinreisenden) u. U. eher bereit, sich solidarisch zu zeigen - im Gegensatz zu Familien, die sich vielleicht gar nicht fuer die Eisenbahn interessieren und "rechnen muessen".

Es gibt nicht "die eine", allein selig machende Loesung - es bedarf vieler verschiedener Angebote.
Die Netz-Karte HSB wird keine Wanderer ansprechen, die Regional-Karte incl. Bus keine alleinreisenden HSB-Fans usw.

Natuerlich ist der Anstieg "happig" - aber er war laengst ueberfaellig und waere (bei jaehrlichen Erhoehungen von rund 5%) nahezu unbemerkt geblieben.
Und: Lieber einen Preisanstiieg und Erhaltung des gesamtnetzes als kuenftige Betriebskuerzungen oder gar -einstellungen auf bestimmten Relationen ("Einen Tod muss man sterben!")

Gruss

Peter

Ich will gar nicht, dass mich jeder mag - im Gegenteil: Die Sympathie oder Zuneigung gewisser Menschen waere mir hochgradig peinlich.

Wenn Sie Rechtschreibfehler finden, so beachten Sie bitte, dass diese beabsichtigt sind. Es gibt immer Menschen, die nach Fehlern suchen. Und ich versuche, allen Lesern etwas zu bieten. Zudem biete ich Patenschaften fuer meine Fehler an.

Fuer manche Menschen gehe ich bis ans Ende der Welt, fuer manche nicht mal bis zur Tuer.

Re: Verdreifachung des Ticketpreises bei den HSB

geschrieben von: nozomi07

Datum: 05.12.18 11:42

Fischermann schrieb:
Gab es meiner Meinung nach so noch nicht. Ich habe die Tour aber genau so zweimal gemacht, mit dem 2. Dampfumlauf am Samstag ab Quedlinburg über Stiege incl. Wendeschleife bis Eisfelder Talmühle und dann nach Wernigerode. Umsteigen in Eisfelder Talmühle und DAH. Hat vor einigen Jahren 16 oder 17 € gekostet (ohne HEX zurück nach Quedlinburg). Sind über 4 Stunden Dampf für nicht einmal 20 €! In der heutigen Zeit ohne den zweiten Dampfumlauf im Selketal leider nicht mehr machbar.
Gab es das wirklich nie? Irgendwie erinnere ich mich, die HSB plante von jedem Bahnhof einen täglichen Zug zum Brocken anzubieten. Für Quedlinburg wäre das sicher interessant.

Die große Runde hab ich auch mal gedreht, Wernigerode-Quedlinburg mit Abstecher nach Nordhausen. Das ist richtig Bahnreise! Muss man gemacht haben! Leider wurde in Stiege Kopf gemacht, die Schleife werde von Personenzügen nicht befahren, sagte man mir...

Re: Der Preis ist doch o.k.

geschrieben von: Global Fish

Datum: 05.12.18 12:12

Michael89 schrieb:
ich kann mich deinem Beitrag im Grunde nur anschließen, für das gebotene ist der Preis völlig ok und für eine vernünftige Bezahlung des Personals und den Erhalt der Bahn auch notwendig. Dass der Regeltarif für Gelegenheitsfahrer, insbesondere für die Verhältnisse im Selketal, zu teuer ist und einer Anpassung bedarf, steht auf einem anderen Blatt.
Tut mir leid, wenn ich Deinem "für das gebotene ist der Preis völlig ok" heftig widersprechen muss. Im Grunde widersprichst Du dem ja im Folgesatz schon selbst.

Für das in den meisten Zügen Gebotene (Fahrten in unkomfortablem Triebwagen ohne Toilette) ist der Preis völlig grotesk.
Hinzu kommen die unattraktiven Fahrzeiten.

So etwas darf nicht wesentlich teuerer sein als ein Bus.

Und sorry, ich war letztes Jahr im Sommer (da noch mit Harztourcard) öfter da, bin kreuz und quer gefahren, im Regelfall saßen in den Triebwagen nie mehr als drei Fahrgäste.
Und solange das so ist, ist der Preis für das Gebotene niemals völlig ok!

Bei den Dampfzügen sieht das natürlich etwas anders aus.

Re: Sollen mal die Kirche im Dorf lassen...

geschrieben von: De David

Datum: 05.12.18 13:12

Dann seie es nunmal so. Schon komisch hier im Schwarzwald haben wir sowas scheinbar nicht nötig, da kommen die Touris einfach so...

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Man muss aber zugeben, ...

geschrieben von: Peter

Datum: 05.12.18 13:22

Hallo!

De David schrieb:
Dann seie es nunmal so. Schon komisch hier im Schwarzwald haben wir sowas scheinbar nicht nötig, da kommen die Touris einfach so...
... dass im Schwrzwald deutlich weniger Dampfzuege, noch dazu auf einem eigens zu unterhaltenden Streckennetz, verkehren, was die Kosten im Schwarzwald vermutlich erheblich verringert. ;-)

P.

Ich will gar nicht, dass mich jeder mag - im Gegenteil: Die Sympathie oder Zuneigung gewisser Menschen waere mir hochgradig peinlich.

Wenn Sie Rechtschreibfehler finden, so beachten Sie bitte, dass diese beabsichtigt sind. Es gibt immer Menschen, die nach Fehlern suchen. Und ich versuche, allen Lesern etwas zu bieten. Zudem biete ich Patenschaften fuer meine Fehler an.

Fuer manche Menschen gehe ich bis ans Ende der Welt, fuer manche nicht mal bis zur Tuer.

Re: Sollen mal die Kirche im Dorf lassen...

geschrieben von: Bernd Thielbeer

Datum: 05.12.18 21:54

leofink schrieb:

Bei den Hatztourern habe ich nicht mal eine Karte finden können, wo das Ding gilt.
Hergottschtärnesiech! Ich will doch als Ausländer nicht noch einen Verkerssystemkurs machen, bis ich weiss, wer wann wo fährt und ob mein Billett gültig ist.
Dafür steht das:
Für das HarzTourCard-Familienticket belaufen sich die Kosten auf 56,00 €. Genutzt werden können ebenfalls alle oben genannten Strecken sowie bei den Harzer Schmalspurbahnen (außer zwischen den Bahnhöfen Schierke-Brocken) Fahrtkosten in Höhe von 54,00 €.
Die HarzTourCard gilt bei der HSB nicht als Fahrausweis. Sie wird am Fahrkartenschalter der HSB verrechnet.

Also ich muss mit dem Grümpel genau gleich mich in die Schlange am Schalter einstellen. Wo soll denn da der Vorteil sein?
Ich has schonmal gesagt:
Die HSB hätte besser das Kaderpersonal zu andern Bahnen zirkulieren lassen und nicht die Loks!
Gruss Leo

Und wie soll das mit der verrechnung an Bahnhöfen wie Gütersberge oder Alexisbad gehen? Da gibt es keinen Schalter.

Re: gläserne Werkstatt

geschrieben von: Bahnfrosch

Datum: 06.12.18 08:16

Hallo Michael,

ich zweifel ja gar nicht die Notwendigkeit einer leistungsfähigen Werkstatt an. Problematisch ist aus meiner Sicht eher der Prestigecharakter, der die Kosten unnötig steigen lässt.
Noch wichtiger ist aber auch gerade der im Harz um sich greifende Fachkräftemangel. Wo soll den das qualifizierte Personal für Dampflok-HU herkommen, personelle Probleme gibt es doch schon jetzt. Und hat man soviel Geld auf der Kante, um hier ein überdurchschnittliches Gehalt zu zahlen, damit die Arbeitskräfte kommen? Meiningen hat dort aufgrund der Zugehörigkeit zu einer großen Konzernstruktur sicher andere und bessere Möglichkeiten, denn regional abseits liegt man dort auch.
Einsparen kann man eigentlich nur die Transporte, ich glaube nicht, dass qualitativ gleiche Leistung am Ende des Tages - nur weil vor Ort - weniger kostet. Und viele Kosten (Zertifizierungen, Akkreditierungen, etc.) werden sich in Summe erhöhen, obwohl am Ende (hoffentlich) noch der gleiche Dampflokpark lebendig gehalten wird.


Viele Grüße
Bahnfrosch



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.12.18 08:18.

Re: gläserne Werkstatt

geschrieben von: Bergmensch

Datum: 06.12.18 09:48

Die Meininger Fachleute werden dann eben noch öffter als Heute schon in Wernigerode vor Ort Arbeiten übernehmen müssen.
Das lassen die sich dann aber fürstlich entlohnen.
Alles wird Gut.

Gruß von ganz oben der Bergmensch.

Re: Sollen mal die Kirche im Dorf lassen...

geschrieben von: Silli

Datum: 06.12.18 10:52

De David schrieb:
Dann seie es nunmal so. Schon komisch hier im Schwarzwald haben wir sowas scheinbar nicht nötig, da kommen die Touris einfach so...
Da ist allerdings auch der Service der Gastronomie- und Herbersbetriebe auf einem merklich höheren Niveau, während man im Harz meinen könnte, dass seit den 80er Jahren die Zeit stehen geblieben wäre. So war jedenfalls mein Eindruck, entsprechend bin ich nur zum HSB fahren hingereist. Die seltsamen Fahrpläne liesen auch nicht so viele Möglichkeiten und seit dem die neuen Preise gelten war ich auch nicht mehr da. Ich nehme aber an, dass sich seit dem weder Fahrplan, noch Auslastung, noch der mangelhafte Komfort der Triebwägelchen verbessert hat.

Wie andere bereits festgestellt haben zum Vergleich mit der Schweiz: Dort wird zwar ein höherer Preis verlangt, allerdings ist der gebotene Service um Welten besser. Zu Zeiten, als der Harz neben Erzgebirge das einzige „Gebirge“ war, welches man als Bürger der neuen Bundesländer bereisen konnte, sind zum Glück lange vorbei. Während man das z.B. im Zittauer Gebirge erkannt hat und mit gutem Fahrplan und guten Service, z.B. einem Speisewagen arbeitet, ist im Harz halt alles wie früher. Gut, findet sicherlich auch seine Fans, wie die Übernachtungszahlen belegen.

Grüße
Silli

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