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Der VRR möchte gerne die RB 37 ab Dez. 2019 durch einen dichteren Takt der Duisburger Ortsbuslinie 928 ersetzen. Es gibt folgende Beschlussvorlage: [zvis.vrr.de]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:11:22:21:04:31.
Was ja zu erwarten war. Merkwürdig finde ich:

Zitat
Die öffentliche Kommunikation im Jahr 2019 zum Buskonzept und zur Reaktivierung der Ra-
tinger Weststrecke soll positiv, zusammenhängend und sachgerecht in der Öffentlichkeit ge-
führt werden.


Das gilt dann auch für DSO? Also wehe, hier meckert nun jemand ;-)

Zitat:
Der VRR nimmt dabei alle Anregungen der Bürger und der Stadt Duisburg ernst und
überprüft diese gewissenhaft.
... aber er wird seinen Plan genauso eiskalt durchziehen wie den 30-Minuten-Takt auf der S-Bahn.
Hätte man den 30er Takt bei der RB37 beibehalten, gäbe es genügend Fahrgäste. Und mit den Neubauvorhaben würden es auch mehr.

Gruß,
Andre Joost
Wenn man sich die Fahrgastzahlen ansieht, wundert man sich, dass überhaupt noch eine Fahrt angeboten wird...
ET 403 schrieb:
Wenn man sich die Fahrgastzahlen ansieht, wundert man sich, dass überhaupt noch eine Fahrt angeboten wird...
Man hat ja die Fahrgäste mit geplantem und ungeplantem SEV sowie ersatzlosem Entfall wg. Tf-Mangel zur Genüge vergrault.

Gruß,
Andre Joost
Und die Einstellung macht die Reaktivierung der Ratinger Weststrecke nicht wahrscheinlicher.
Man hätte einfach ohne Fahrzeug Mehrbedarf die RB32neu durchbinden können...
Man hätte einfach ohne Fahrzeug Mehrbedarf die RB32neu durchbinden können...
Es ist wirklich eine sehr schwach genutzte Verbindung, oftmals nur 5 Fahrgäste, gerade abends Richtung Duisburg sind die Züge oft menschenleer. Da ist ein Bus in der Tat wirtschaftlicher und wenn er im 30 Min/ Takt verkehren würde auch das bessere Angebot! Ich kann die Abbestellung gut nachvollziehen.
Zitat
Man hätte einfach ohne Fahrzeug Mehrbedarf die RB32neu durchbinden können...
Hätte man nicht. Die zehn Minuten Wendezeit in Duisburg reichen dafür nicht.

Das nenn ich doch mal "proaktiv"!

geschrieben von: Doppeler

Datum: 22.11.18 22:45

Da liest man in den Konzept selbst schon,was hier unter "sachgerecht" zu verstehen ist: Fahrzeitverlängerungen werden als Fahrzeitverkürzungen schöngerechnet und kommuniziert.

Außerdem ist der Bus pünktlicher als die Bahn,ganz bestimmt.Und Fahrräder nimmt er ja auch mit,ganz zu schweigen von den kürzeren und bequemeren Umsteigewegen am Hbf. Ironie aus.

Wenn die Leute das mitbekommen,bleiben immer mehr Fahrgäste weg. Bei einer Umstellung auf die Gummibahn sinken die Fahrgastzahlen durchschnittlich um 50%. Und in der Folge werden Fahrten gestrichen und dann bleiben noch mehr Fahrgäste weg usw. Das nennt sich dann Abwärtsspirale.

Und irgendwann fährt gar nichts mehr und ihr geht zu Fuß. Gibt es unzählige Beispiele für...Viel Spaß, Laufen soll ja gesund sein!
Andre Joost schrieb:
Man hat ja die Fahrgäste mit geplantem und ungeplantem SEV sowie ersatzlosem Entfall wg. Tf-Mangel zur Genüge vergrault.
Da fuhren schon vor 30 Jahren kaum Leute mit, so das man sich immer wunderte warum diese Strecke nicht längst eingestellt wurde.
Sehr oft war ich der einzige Fahrgast drin, wenns mal zum fotografieren ging.

Re: Das nenn ich doch mal "proaktiv"!

geschrieben von: Fluorineer

Datum: 22.11.18 22:52

Doppeler schrieb:
Da liest man in den Konzept selbst schon,was hier unter "sachgerecht" zu verstehen ist: Fahrzeitverlängerungen werden als Fahrzeitverkürzungen schöngerechnet und kommuniziert.

Außerdem ist der Bus pünktlicher als die Bahn,ganz bestimmt.Und Fahrräder nimmt er ja auch mit,ganz zu schweigen von den kürzeren und bequemeren Umsteigewegen am Hbf. Ironie aus.

Wenn die Leute das mitbekommen,bleiben immer mehr Fahrgäste weg. Bei einer Umstellung auf die Gummibahn sinken die Fahrgastzahlen durchschnittlich um 50%. Und in der Folge werden Fahrten gestrichen und dann bleiben noch mehr Fahrgäste weg usw. Das nennt sich dann Abwärtsspirale.

Und irgendwann fährt gar nichts mehr und ihr geht zu Fuß. Gibt es unzählige Beispiele für...Viel Spaß, Laufen soll ja gesund sein!
Schau mal, ich find den Reflex völlig richtig, und mir fallen spontan hunderte Beispiele in denen so ein Kommentar sehr angebracht wäre, aber wir reden hier von der RB 37. Der VRR hat versucht es auszusitzen, aber die Ausfälle werden von Jahr zu Jahr immer mehr, und eine derart unzuverlässige Linie ist für die "Reputation" der Strecke fast noch schlimmer als gar keine Linie.

Solang man die Planungen für die S-Bahn nach Ratingen irgendwie am Leben erhält, wird die "Betriebspause" verkraftbar sein.

Re: Das nenn ich doch mal "proaktiv"!

geschrieben von: Altaria

Datum: 23.11.18 00:06

Die RB37 ist die am schwächsten nachgefragte Linie im Gebiet der VRR AöR. Sie diente ursprünglich der Beförderung er DB-Mitarbeiter im AW Wedau und der Anbindung von Bissingheim. Das alte AW Wedau existiert schon lange nicht mehr. Ein Bus im 15- bzw. 30-Min.-Takt ist für die Fahrgäste in diesem Bereich absolut attraktiver als das heutige RB-Angebot. Darüber hinaus liegt der Bf Wedau abseits des Siedlungsschwerpunktes und befindet sich in einem nicht sehr attraktiven Zustand.

Man muss dem VRR nicht die Einstellung der RB37 vorwerfen. Es ist nur bedauerlich, dass er 1997 nicht auf Basis der vom KVR mit seiner Unterstützung erstellten Studie zur S-Bahn (Langenfeld -) Düsseldorf - Ratingen West - DU-Wedau - MH-Speldorf - Mülheim Hbf - Essen Nord - Gelsenkirchen-Wattenscheid - Bochum Hbf - Dortmund Hbf mit einem ermittelten Nachfragepotenzial von 12000 hinzugewonnenen Personenfahrten pro Werktag eine Reaktivierung der Rheinischen Bahn im SPNV in die Wege geleitet hat. Das damals untersuchte Konzept wäre mit den bestehenden 2 Gleisen DU-Wedau - D-Rath ausgekommen, da die Studie vorsah, die damals verkehrenden S6-Verstärkerfahrten (20-Min-Takt zur HVZ) nach Ratingen Ost stattdessen ganztägig im 20- bzw. 30-Min.-Takt über Ratingen West bis Lintorf zu verlängern und stündlich bis Dortmund zu führen.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:11:23:00:18:04.

Re: Das nenn ich doch mal "proaktiv"!

geschrieben von: TRAXXP160DE

Datum: 23.11.18 00:35

Viel interessanter wird sein, welche Linie dann ausfällt, wenn die RB 37 wegen Tf- und/ oder Fahrzeugmangel nicht mehr ausfallen kann. Vorschläge?

Greetings

Heiko

Re: Das nenn ich doch mal "proaktiv"!

geschrieben von: maschwa

Datum: 23.11.18 00:51

TRAXXP160DE schrieb:
Viel interessanter wird sein, welche Linie dann ausfällt, wenn die RB 37 wegen Tf- und/ oder Fahrzeugmangel nicht mehr ausfallen kann. Vorschläge?

2019? Wird alles besser, dann hat DB REGIO ja nicht mehr viel zu fahren und die "zuverlässigen" Dritten kommen zum Zuge! Stichwort: RRX

MfG
maschwa
eigentlich könnte man diese Linie auch schon zum Dez. 2018 einstellen, so oft wie diese Linie dieses Jahr ausgefallen ist. Ich denke damit ist auch die Reaktivierung der Ratinger Weststrecke Geschichte.

Bin mal gespannt wie lange die RB36 von Ruhrort bis Oberhausen durchhält.
Die RB37 ist reiner alibiverkehr für eine Reaktivierung der Ratinger Weststrecke. Dummerweise stellt man sie genau dann ein wenn Perspektivisch sogar wieder was draus werden könnte - in Wedau entsteht ja ein riesiges Neubaugebiet.
Der_Streckenläufer schrieb:
eigentlich könnte man diese Linie auch schon zum Dez. 2018 einstellen, so oft wie diese Linie dieses Jahr ausgefallen ist. Ich denke damit ist auch die Reaktivierung der Ratinger Weststrecke Geschichte.

Bin mal gespannt wie lange die RB36 von Ruhrort bis Oberhausen durchhält.
Die RB36 hat im Gegensatz zum Entenfänger Fahrgäste! Die RB 37 fährt auch ohne die Unzuverlässigkeit der letzen Monate/Jahre seit vielen Jahren meist unter "Ausschluss der Öffentlichkeit".
Dem "Ruhrorter" entweichen zumindest des Morgens zur HVZ in OB HBF eine nicht unerhebliche Menge an Beförderungsfällen. Wenn in Oberhausen HBF eine bessere Fahrmöglichkeit für das Ruhrorter Gleis bestünde wären für diese Linie sicher auch noch andere Konstellationen denkbar.

Gruß Doc



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:11:23:09:01:00.
Der_Streckenläufer schrieb:
eigentlich könnte man diese Linie auch schon zum Dez. 2018 einstellen, so oft wie diese Linie dieses Jahr ausgefallen ist. Ich denke damit ist auch die Reaktivierung der Ratinger Weststrecke Geschichte.
Weiß ich nicht, ob man das so sicher sagen kann. In dem aktuellen Zuschnitt generiert sie halt nicht genug Fahrgastaufkommen, das kann sich aber durchaus ändern, wenn sie einen größeren Einzugsbereich erschließt. Oder anders herum: Wenn letzteres nicht genügend Bedarf zusätzlich generiert, ist vielleicht die Reaktivierung auch schlicht nicht wirklich sinnvoll, wenn schon der heutige Abschnitt so schlecht genutzt ist.
Andererseits, selbst wenn man zu der Erkenntnis käme, dass nicht genügend Bedarf im SPNV vorhanden ist, ist eine reine Güterzugstrecke im Ruhrgebiet, wo sich nicht SGV und SPNV in die Quere kommen, vielleicht auch gar nicht mal so schlecht, wenn man davon ausgeht, dass der Güterverkehr weiter zunehmen wird.
Bedarf IST zukünftig ja vorhanden, aber halt nur in Richtung Düsseldorf. Man schaut sich nur an wo die Güterzugstrecke entlang läuft, da ist eigentlich durchgehend Bebauung, Entenfang-Lintorf einmal ausgenommen.

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