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Im Frankenthaler Hauptbahnhof hat am Wochenende ein Jugendlicher versucht, eine junge Frau vor einen ICE zu stoßen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte er die junge Frau zuvor bedrängt.
[www.swr.de]

Welchen Informationswert haben solche Meldungen ?

geschrieben von: Taunusbahner

Datum: 13.03.18 09:51

Das Frage ich mich fast immer bei solchen "News".
Hallo

Wahrscheinlich hat sie seinem drängendem Werben vorher nicht stattgegeben und somit sein Weltbild erschüttert.

Gruß Ralph

Re: Welchen Informationswert haben solche Meldungen ?

geschrieben von: MarvWe

Datum: 13.03.18 09:58

Taunusbahner schrieb:
Das Frage ich mich fast immer bei solchen "News".
Wenn ein "13"-jähriger Flüchtling aus Syrien ein versuchtes Tötungsdelikt begeht ist das eine Meldung wert.
Der Eisenbahnbezug ergibt sich aus Tatort und der Art der Tatausführung.
Ob diese "News" auch gepostet worden wäre wenn der Täter ein Biodeutscher gewesen wäre?

Re: Welchen Informationswert haben solche Meldungen ?

geschrieben von: kmueller

Datum: 13.03.18 11:08

Taunusbahner schrieb:
Welchen Informationswert haben solche Meldungen ?
Das Frage ich mich fast immer bei solchen "News".
Für mich hat die Berichterstattung den 'Wert', daß ich mich aufgrund der zunehmenden Häufigkeit solcher Vorfälle grundsätzlich von der Bahnsteigkante fernhalte, bis der Zug steht. Und daß ich Bahnhöfe (aber auch einige andere Orte wie den Kölner Ebertplatz) schnellstmöglich durchquere,statt mich dort aufzuhalten.

Auch wenn ich damit nicht das Einsteigen maximal beschleunige, trage ich doch zur Flüssigkeit des Bahnverkehrs bei, denn überlege mal, welche Verspätungen aus einem solchen Vorfall entstehen (das schnellere Gehen zum Arbeitsplatz bzw. die frühere Ankunft dort steigert außerdem das Bruttosozialprodukt).

Re: Welchen Informationswert haben solche Meldungen ?

geschrieben von: Flauschi

Datum: 13.03.18 11:15

Ein fettes Dankeschön an die Rothe Kröte

Re: Welchen Informationswert haben solche Meldungen ?

geschrieben von: Strizie

Datum: 13.03.18 11:52

kmueller schrieb:
Taunusbahner schrieb:
Welchen Informationswert haben solche Meldungen ?
Das Frage ich mich fast immer bei solchen "News".
Für mich hat die Berichterstattung den 'Wert', daß ich mich aufgrund der zunehmenden Häufigkeit solcher Vorfälle grundsätzlich von der Bahnsteigkante fernhalte, bis der Zug steht.
Das mache ich mittlerweile auch so bzw. achte darauf wer da hinter mir steht.
Den sollte man direkt ins Bootcamp schicken, wo ihm mal so richtig Manieren beigebracht werden....
Also ich find´s interessant. Vor allem, dass 13 jetzt offenbar die neue 17 ist. Immerhin zwei Primzahlen. Die kann man schon mal verwechseln.

Verantwortungsbefreit, aber Wahlrecht ...

geschrieben von: Uwe Stegemann

Datum: 13.03.18 12:55

Betrieblicher Grund schrieb:
Also ich find´s interessant. Vor allem, dass 13 jetzt offenbar die neue 17 ist. Immerhin zwei Primzahlen. Die kann man schon mal verwechseln.
Es ist schon merkwürdig. Einerseits wird immer wieder für eine Senkung der Zugangshürde zur aktiven Teilnahme an der Demokratie gesprochen (Wahlrecht mit 16 oder 14 einführen), andererseits ist man nach Ansicht des Gesetzgebers noch nicht einmal mit 19 Jahren sicher voll strafmündig. Bei der Diskussion um menschliche Wesen (absichtlich maximal neutral formuliert) plädiere ich für zwei Dinge: Erstens muss aktives/passives Wahlrecht an die gleiche Altersgrenze gekoppelt werden, die dann auch die Grenze für die völlige Strafmündigkeit darstellt. Zweitens muss es möglich sein die Gesellschaft vor gefährlichen Individuen (beliebiger Nationalität) zu schützen, auch wenn selbige sich noch unter der Altersgrenze für die Bescheinigung hinreichender Vernunft befinden.

Das Problem mit schwer erziehbaren / handhabbaren / gefährlichen Jugendlichen gab es schon zu meiner Schulzeit (über 20 Jahre her) und schon damals gab es merkwürdige öffentliche Diskussionen zum Thema. Ein Beispiel war ein Jugendlicher, den man auf ein Segelschiff gesteckt hat wo er erlernen sollte, dass das Gemeinwesen nur funktioniert wenn man aufeinander Rücksicht nimmt. Ich habe mal versucht davon Datenspuren im Netz zu finden, aber das Internet erinnert sich meist sehr Schlecht an Dinge vor seiner Erschaffung. Aber ich habe zumindest Links aus 2014 gefunden, damit ist aus meiner Sicht hinreichend bewiesen dass das Problem schon hinreichend alt ist und absolut nichts mit der Flüchtlingskrise zu tun hat:

[www.unzensuriert.at]

[www.focus.de] (Link aus 2016, weist aber auf 10 Jahre "Betriebserfahrung hin).

Re: Welchen Informationswert haben solche Meldungen ?

geschrieben von: Leser

Datum: 13.03.18 13:18

MarvWe schrieb:
Der Eisenbahnbezug ergibt sich aus Tatort und der Art der Tatausführung.
Weiterer Aspekt:
Langfristig haben solche „Ereignisse“ auch Einfluss auf die Aktzptanz von öffentlichen Verkehrsmitteln bzw. deren Sicherstellung. Zugangssperren, Videoüberwachung, Sicherheitspersonal muss alles bezahlt werden und 100% Sicherheit kann es trotzdem nicht geben. Mal 10 Sekunden vor Abfahrt auf den Bahnsteig sprinten und noch in den Zug kommen gehört dann der Vergangeheit an.

Wenn also jetzt der eine oder die andere lieber keine Öffis mehr nutzt kann sowas EIN Grund sein. Die Sicherheit steht in der Bedürfnispyramide nunmal sehr weit oben.

Nachtrag:
Zumindest subjektiv dürfte das Sicherheitsgefühl auch durch reine Belästigungen ohne tätliche Angriffe negativ beeinflusst werden wie z. B. auf [www.youtube.com] zu sehen. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Dass sich aber nicht einmal mehr Polizisten und Sicherheitsleute sicher fühlen können ist in diesem Zusammenhang leider alles andere als tröstlich.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.03.18 13:31.
...im vorauseilenden Gehorsam einer zweifelhaften political correctnes gegenüber (wie in diesem Faden schon wieder geschehen) macht es nicht besser; im Gegenteil!

Bitte vergeßt nicht, niemand hat bisher zu Lynchjustiz, Gewalt oder anderen menschenverachtenden Dingen aufgerufen!

Bitte vergeßt weiterhin nicht, daß diejenigen, die sich nicht gehört fühlen, die sich mundtot gemacht fühlen, die sich "unterm Deckel gehalten" fühlen, letztendlich andere "Alternativen" bevorzugen werden.
Verschämtes Totschweigen macht die AfD stark! Und das wollen wir doch alle nicht, oder...?

Wenn ein vermeintlich oder tatsächlich 13-Jähriger - egal, wo er herkommt - jemanden vor einen einfahrenden Zug zu stoßen versucht, hat die Gesellschaft ein ernsthaftes Problem mit ihm; das ist wohl mal Fakt!

Für solche normenfeindlichen Einstellungen und Handlungen müssen Lösungen her, die über das bisher als wirkungslos Erwiesene hinausgehen. Solange eine Sozialisierung derartiger Menschen nicht erfolgt ist, muß sich der Rest der Gesellschaft vor ihnen schützen. Das ist normal und das ist legitim! Strafvollzug ist ein Beispiel. Aber ob dieser die hier erforderliche Art der Sozialisierung erreicht...? Da muß man sich wohl doch langsam über eine neue humane Art einer Erziehungseinrichtung Gedanken machen dürfen und müssen.

Den Bahnbezug sehe ich hier dadurch gegeben, daß gerade in Einrichtungen des öffentlichen Personenverkehrs solche Taten eine große Öffentlichkeitswirkung haben und das Image der öffentlichen Beförderungsmittel nachhaltig beeinträchtigen können.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.03.18 14:26.

Besser als Heizer Jupp..

geschrieben von: Kreisscheibe

Datum: 13.03.18 15:00

... kann man es nicht formulieren!

Auch ich habe diesbezüglich schon sehr zweifelhafte Erfahrungen mit der Arbeitsweise der Admins gemacht aber dort kann oder will man die zunehmenden Probleme nicht erkennen!

Und nun viel Freunde beim löschen meines Beitrages...

Gruß Kreisscheibe

Re: Welchen Informationswert haben solche Meldungen ?

geschrieben von: E-Oldtimer

Datum: 13.03.18 15:13

Leser schrieb:
Wenn also jetzt der eine oder die andere lieber keine Öffis mehr nutzt kann sowas EIN Grund sein. Die Sicherheit steht in der Bedürfnispyramide nunmal sehr weit oben.
Moin,

du meinst wohl in der Bedürfnispyramide unten, dort stehen die wichtigen, basalen Dinge. Wenn das allgemeine Sicherheitsgefühl im ÖPNV auch tagüber sinkt, wird es nichts mit einer signifikanten Äderung des Modal Split.

Was die Strafmündigkeit angeht, so wüsste ich eine Lösung: Jeder junge Mensch dürfte seine Volljährigkeit z.B. ab 16 Jahren beantragen, ab 20 Jahren erfolgt sie automatisch. Mit dieser Volljährigkeit wäre das aktive und passive Wahlrecht verknüpft, das Recht auf Tabak- und Alkoholkonsum und eben die volle Strafmündigkeit nach Erwachsenenstrafrecht. Dann könnte jeder für sich selbst wählen und kann sich nachher nicht beschweren.

Gruß,
Till
Moinsen,

was soll der &%@!?= (Zeichen können durch die Buchstaben - ß h c e S i - ersetzt werden) schon wieder? Erstens ist der Beitrag noch da und zweitens nicht geschlossen. Also seit ihr alle in der Lage Beiträge zu schreiben. Was wird totgeschwiegen? Verborgen habe ich einige Beiträge, das ist richtig. Diese waren aber zum Teil an Dummheit nicht zu überbieten. Deiner ist mit davongeschwommen, hing halt am falschen Beitrag dran. Da Du aber gerne zitierst, werde ich den auch nicht wieder freigeben, sonst stände der Blödsinn ja wieder da.

Gruß
Rönshausener

Catch 22

geschrieben von: Peter

Datum: 13.03.18 15:20

E-Oldtimer schrieb:
Was die Strafmündigkeit angeht, so wüsste ich eine Lösung: Jeder junge Mensch dürfte seine Volljährigkeit z.B. ab 16 Jahren beantragen, ab 20 Jahren erfolgt sie automatisch. Mit dieser Volljährigkeit wäre das aktive und passive Wahlrecht verknüpft, das Recht auf Tabak- und Alkoholkonsum und eben die volle Strafmündigkeit nach Erwachsenenstrafrecht. Dann könnte jeder für sich selbst wählen und kann sich nachher nicht beschweren.
Radio-Eriwan-Antwort: "Im Prinzip ja, aber..."

Denn genau die Einsichtsfaehigkeit in die weitreichenden Folgen seiner Handlung fehlt dem Jugendlichen ja mitunter noch - er ist oftmals koeperlich weiter entwickelt als geistig bzw. eben noch unstet und impulshaft.
Das ist ja gerade der Grund, weshalb man innerhalb einer Uebergangszeit je nach individueller Entwicklung nach Erwachsenen- oder Jugendstrafrecht urteilt.

Funktioniert also leider auch nicht, so verlockend es auf den ersten Blick erscheinen mag.

Gruss

Peter

Ich will gar nicht, dass mich jeder mag - im Gegenteil: Die Sympathie oder Zuneigung gewisser Menschen waere mir hochgradig peinlich.

Wenn Sie Rechtschreibfehler finden, so beachten Sie bitte, dass diese beabsichtigt sind. Es gibt immer Menschen, die nach Fehlern suchen. Und ich versuche, allen Lesern etwas zu bieten. Zudem biete ich Patenschaften fuer meine Fehler an.

Fuer manche Menschen gehe ich bis ans Ende der Welt, fuer manche nicht mal bis zur Tuer.
Heizer Jupp schrieb:
Verschämtes Totschweigen macht die AfD stark! Und das wollen wir doch alle nicht, oder...?
Aber rechtspopulistischen bis -radikalen Müll stehen lassen macht Extremisten nicht stark? Ich bin weiterhin dafür, sowas konsequent zu löschen - Foren und Kommentarspalten, wo kaum bis keine Moderation stattfindet und die rechten Trolle sich deshalb austoben können, gibt es genug.
Heizer Jupp schrieb:
Bitte vergeßt weiterhin nicht, daß diejenigen, die sich nicht gehört fühlen, die sich mundtot gemacht fühlen, die sich "unterm Deckel gehalten" fühlen, letztendlich andere "Alternativen" bevorzugen werden.
Verschämtes Totschweigen macht die AfD stark! Und das wollen wir doch alle nicht, oder...?
Genau das!

Und verstärkt wird dies noch dadurch, wenn Leute den Eindruck haben, dass Löschungen, Eingriffe und Threadschließungen explizit immer und immer genau dann erfolgen, wenn man bestimmte Umstände, Misstände, unbequeme Wahrheiten und Tatsachen anspricht, die bestimmten Leuten nicht gefallen (siehe auch das immer öfter gewordene bewusste "Sprengen" von Diskussionen durch einige User, wenn ein User etwas sagt, was ihnen nicht gefällt, um zu erreichen, dass seine unbequemen Aussagen gelöscht = die freie Meinungsäußerung unterbunden werden sollen!). Denn dann geht es in den Bereich hinein, den mehr als genug Leute als Zensur bzw. Einschränkung der Meinungsfreiheit ansehen. Hier hat es in der Tat seit ca. 2014 - schon VOR der großen Flüchtlingswelle! - eine sehr spürbare Veränderung in der Gesellschaft gegeben, die v.a. durch NACHWEISLICH falsche, halbwahrheitliche und/oder einseitige Berichterstattung in den Medien (siehe Ukraine!) in Verbindung mit immer bürgerfernerer Politik und immer besserer Aufklärung durch Leaks und umfangreicheren Informationen in den sozialen Netzwerken ausgelöst wurde. Die Kritik und das Misstrauen haben also generell zugenommen - v.a. eben auch gegen Eingriffe, die dazu führen, dass bestimmte Meinungen und legale Aussagen offenbar nicht mehr erwünscht sind und das sich so in den Köpfen der Leute festsetzt.

Lieber Moderatoren: Ihr könnt meinen Beitrag jetzt gerne löschen. Nur dann würdet ihr nur genau do handeln, wie es Heizer Jupp beschrieben hat: Ihr würdet ein weiteres Anstauen von Unverständnis, Verschweigegefühl und dem Eindruck, dass man seine Meinung hier offenbar nicht mehr sagen darf, nur befeuern! Das kann und darf also nicht die Lösung sein, und hier müsste ihr euch deutlich intensiver abstimmen und klar werden, wie es hier weitergehen soll. Denn die User müssen hier auch weiterhin zu 100% sicher sein können, dass auf DSO die Äußerung der freien Meinung gemäß GG, also v.a. unabhängig von der politischen Einstellung des Users, gewährleistet bleibt. Dies bedeutet gemäß GG somit natürlich auch, dass kein User wegen seiner persönlichen Einstellung und Meinung deswegen in seiner Ehre verletzt, beschimpf und/oder bloßgestellt werden darf (Dies heißt auch, dass linksgemäßigte UND rechtsgemäßigte Einstellung gleichermaßen zu akzeptieren sind!). Hier gilt es also, dass sich die Moderationsweise an die sich veränderten Umstände anpassen muss.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.03.18 15:37.

Re: totschweigen oder löschen mißliebiger Beiträge...

geschrieben von: Bw Nysa

Datum: 13.03.18 15:34

Hallo,

Was war jetzt an meiner Frage dumm, wo es darum ging, ob ein dreizehn jähriger überhaupt weis, was er da gemacht hat?


G Bw Nysa.

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