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Angemeldet: -

Wie sieht es mit Hubschraubern aus?

geschrieben von: Anbeku

Datum: 13.03.18 17:04

BR146106 schrieb:
Moin,

das Thema hatten wir schon mal, es geht neben der Ausbildung auch darum, entsprechend unterwiesen zu werden und das 1x jährlich. Dazu kommt, das neben dem Erden, man muss auch Schaltanträge stellen bei den entsprechenden Stellen und die entsprechende Ausrüstung dabei haben, auch wenn diese bei den Stellwerken vorhanden sind.

Würde etwas dagegen sprechen die Ausrüstung und einen Nofallmanager (oder eine qualifizierte Person) in der Nähe von Rettungshubschraubern zu stationieren? Ein Hubschaubereinsatz ist natürlich sehr teuer, aber die Kosten würden ja nur in schweren Notfällen anfallen die zum Glück eher selten sind und dann auch die Kosten rechtfertigen.


BR146106 schrieb:
Dazu noch die Frage, wer kommt dafür auf und viele Leute bilde ich dabei aus? Denn auf dem Lande, gibt es selten Berufsfeuerwehren, somit muss man entsprechend Leute haben, die es können.

Soweit ich weiß, verfügt z.B. die freiwillige Feuerwehr Heinsberg über einen Bahn-Erdungssatz. Wäre interessant zu wissen wie da die Befugnisse und Zuständigkeiten sind, da es sich bei der Strecke Lindern - Heinsberg um eine Strecke handelt die nicht im Besitz der DB-Netz AG ist.

Re: Wer bezahlt dafür?

geschrieben von: Haltlos

Datum: 13.03.18 17:15

Ich möchte Deine Reaktion sehen, wenn Deine Frau, Dein Kind in so einem Zug einen Herzanfall bekommt und stirbt und dann der Bahnmanager zu Dir sagt, das müssen verstehen, wir müssen Geld verdienen, da können wir so ein paar läppische Leben keine Rücksicht nehmen.

Re: Wie sieht es mit Hubschraubern aus?

geschrieben von: BR146106

Datum: 13.03.18 17:20

Moin,

das wäre zwar ne Lösung aber

1. die meisten Rettungshubschrauber fliegen nur bei Tag
2. was machst du wenn der gerade einen anderen Einsatz hat?
3. du musst ja auch einen entsprechenden Landplatz finden, der relativ nah dran ist um Wege und Zeit zu sparen.

die Zuständigkeiten sind ja meistens noch das Problem, klar kann man auch die Feuerwehren entsprechend ausrüsten, wenn es gewollt ist, da treffen aber wiederum auch entsprechende Vorschriften auf einander. Der Unfall in Eschede hat es damals deutlich gezeigt, wie schwer es werden kann, mit dem Rettungsmaterial. Entsprechende Reaktionen und Verbesserungen wurde da inzwischen durchgeführt.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]

Re: Wer bezahlt dafür?

geschrieben von: BR146106

Datum: 13.03.18 17:27

Moin,

schöner Vergleich, aber was machst du auf dem Lande, wo der Rettungsdienst 15 Minuten braucht um anzukommen, während in den Städten das ganze in 7 Minuten zu erreichen ist? Klagst du dann auch, wenn so etwas passiert, nur weil du am falschen Ort wohnst?

Es gibt nun mal Dinge, die lassen sich nicht abwenden, Strom ist nun mal schwer zu sehen bzw. auszumachen und wenn andere sich dafür in Gefahr bringen müssen ist auch keinen geholfen. Dann liegen neben meiner Frau und meinem Kind, drei weitere Leute in Leichenhaus, weil Sie die Gefahr übersehen haben, nur um schnell zu sein und um Sie zu retten.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]

Re: Wer bezahlt dafür?

geschrieben von: ICE 4

Datum: 13.03.18 17:50

BR146106 schrieb:
Moin,

schöner Vergleich, aber was machst du auf dem Lande, wo der Rettungsdienst 15 Minuten braucht um anzukommen, während in den Städten das ganze in 7 Minuten zu erreichen ist? Klagst du dann auch, wenn so etwas passiert, nur weil du am falschen Ort wohnst?

Es gibt nun mal Dinge, die lassen sich nicht abwenden, Strom ist nun mal schwer zu sehen bzw. auszumachen und wenn andere sich dafür in Gefahr bringen müssen ist auch keinen geholfen. Dann liegen neben meiner Frau und meinem Kind, drei weitere Leute in Leichenhaus, weil Sie die Gefahr übersehen haben, nur um schnell zu sein und um Sie zu retten.

gruß carsten
Wieder nur dumme Ausreden für das Totalversagen von DB Netz, in angemessener Zeit Personen aus havarierten Zügen zu befreien. Da muss es wohl erst Tote und eine deftige Schadensersatzklage geben, bis sich an diesem lahmen System mit zu wenig Notfallmanagern und Erdungsberechtigten mal was bewegt.
Etwa so, der Rettungswagenfahrer darf nicht schneller als 80 km/h fahren, da sonst der Verbrauch zu hoch ist und das DRK zu wenig verdient. Deshalb kommt der Rettungswagen 5 Minuten später, hätt der alte Sack seine Schlaganfall neben der Klinik bekommen können, was geht der im Park spazieren.

Re: Wer bezahlt dafür?

geschrieben von: 707

Datum: 13.03.18 17:52

Hallo Carsten,

Zitat:
Moin,

schöner Vergleich, aber was machst du auf dem Lande, wo der Rettungsdienst 15 Minuten braucht um anzukommen, während in den Städten das ganze in 7 Minuten zu erreichen ist? Klagst du dann auch, wenn so etwas passiert, nur weil du am falschen Ort wohnst?

Es gibt nun mal Dinge, die lassen sich nicht abwenden, Strom ist nun mal schwer zu sehen bzw. auszumachen und wenn andere sich dafür in Gefahr bringen müssen ist auch keinen geholfen. Dann liegen neben meiner Frau und meinem Kind, drei weitere Leute in Leichenhaus, weil Sie die Gefahr übersehen haben, nur um schnell zu sein und um Sie zu retten.

in Meerbusch waren die Rettungskräfte binnen 15 Minuten vor Ort auf dem Acker. Dass die ihre Einsatzstelle abseits der Bebauung nicht in kürzerer Zeit erreichen konnten, kritisiert niemand. Wohl aber, dass der Prozess bei Bahnens um Größenordnungen länger braucht, ehe die mit den Hufen scharrenden Rettungskräfte tätig werden können.
Es muss eine Lösung entwickelt werden, die dafür sorgt, dass der Strom in wenigen Minuten abgeschaltet ist. Da muss die Bahn einmal abseits neuer Tarife kreativ werden.
Jochen

Edit: 2 Tippfehler



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.03.18 17:53.

So kann man es auch sehen

geschrieben von: BR146106

Datum: 13.03.18 17:54

Moin,

und nun liegst du da und was jetzt? Wer klagt dann an? Denn auch das DRK verdient Geld mit dem Rettungsdienst, dumm gelaufen, gell.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]

Sei mir nicht böse!

geschrieben von: Haltlos

Datum: 13.03.18 17:58

Aber, Deinen IQ will ich lieber nicht wissen!

Was bring mir das Abschalten?

geschrieben von: BR146106

Datum: 13.03.18 18:14

Moin,

nichts, denn als Einsatzleiter würde ich meine Leute immer noch nicht dort rein lassen, weil die Gefahr nicht gebannt wurde, auch bei Strom aus, gibt es Restspannungen die tödlich enden können. Erst wenn die Einsatzstelle entsprechend gesichert ist, kann es los gehen und da es entsprechende Regeln gibt, wird solange mit den Hufen gescharrt.

Auch wenn einigen nicht gefällt, die Aufsichtsbehörde sieht wohl noch keinen Handlungsbedarf, sonst wären schon entsprechende Erlasse verfügt worden. Auch mir gefällt es nicht immer, wenn es entsprechend dauert aber hier ist Geschwindigkeit der falsche Weg.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]

Re: Was bring mir das Abschalten?

geschrieben von: ICE 4

Datum: 13.03.18 18:21

BR146106 schrieb:
Moin,

nichts, denn als Einsatzleiter würde ich meine Leute immer noch nicht dort rein lassen, weil die Gefahr nicht gebannt wurde, auch bei Strom aus, gibt es Restspannungen die tödlich enden können. Erst wenn die Einsatzstelle entsprechend gesichert ist, kann es los gehen und da es entsprechende Regeln gibt, wird solange mit den Hufen gescharrt.

Auch wenn einigen nicht gefällt, die Aufsichtsbehörde sieht wohl noch keinen Handlungsbedarf, sonst wären schon entsprechende Erlasse verfügt worden. Auch mir gefällt es nicht immer, wenn es entsprechend dauert aber hier ist Geschwindigkeit der falsche Weg.

gruß carsten
Geschwindigkeit ist hier offenbar der falsche, weil zu teure Weg. Daher verschanzt man sich lieber hinter den selbst gemachten "Regeln".

Bin ich nicht

geschrieben von: BR146106

Datum: 13.03.18 18:30

Moin,

eher Realist und das seid vielen Jahren, es gibt Dinge die können wir nicht ändern, aber bei solchen Einsätzen, wo es um Strom oder Chemikalien geht ist Schnelligkeit der falsche Weg. Ebenso das Leben auf dem Land, hier sind die Einsatzzeiten bekanntermaßen entsprechend länger, da die Wege größer sind, also muss ich mich darauf einstellen und im Ernstfall vergehen die Minuten, vom reinen Gefühl her, eh schneller.

gruß carsten

PS: Ich habe meinen IQ noch nie messen lassen, somit kann ich es dir nicht mal sagen, wie hoch der ist.

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]

geschrieben von: BR146106

Datum: 13.03.18 18:43

Moin,

es geht nicht um nur Geschwindigkeit, es geht auch ums sichere Ankommen am Einsatzort, auch wenn die Fahrzeuge der Notfallmanager entsprechende Sondersignalanlagen haben um schnell unterwegs zu sein und diese auch genutzt werden.

gruß carsten

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Re: Wie sieht es mit Hubschraubern aus?

geschrieben von: Anbeku

Datum: 13.03.18 19:06

BR146106 schrieb:
Moin,

das wäre zwar ne Lösung aber

1. die meisten Rettungshubschrauber fliegen nur bei Tag
2. was machst du wenn der gerade einen anderen Einsatz hat?

Das selbe was man macht wenn man heute einen Notarzt in der Pampa braucht, aber der Hubschrauber nicht verfügbar ist. Muss der in dem Fall eben doch über den Boden kommen, was zumindest keine Verschlechterung zum Status Quo wäre. In der Mehrheit der Fällen dürfte der Hubschrauber aber zur Verfügung stehen.

BR146106 schrieb:
3. du musst ja auch einen entsprechenden Landplatz finden, der relativ nah dran ist um Wege und Zeit zu sparen.

In ländlichen Gebieten wo der Notfallmanager weit weg ist und die Strecke schlecht über Straßen erreichbar, stehen die Chancen aber nicht schlecht, dass das der Fall ist. Es gilt das selbe wie bei den Punkten 1 und 2: Es ist nicht perfekt, aber wenn man mit dieser Lösung sagen wir 70% der Fälle lösen könnte die heute schwierig sind, wäre doch schon sehr viel gewonnen.

Letztendlich läuft das doch im Rettungswesen immer so: Auf dem Land soll der Rettungswagen in 90% der Fälle innerhalb von 15 Minuten da sein. Um die letzten 10% ist es zwar schade, aber die sind halt nicht mit vertretbarem Aufwand in der Zeit zu erreichen. Heutzutage kommt der Notfallmanager aber in gefühlt 50% der Fälle sehr spät. Da wären 90% schon gut.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.03.18 19:52.

Re: Wie sieht es mit Hubschraubern aus?

geschrieben von: BR146106

Datum: 13.03.18 19:42

Moin,

wenn ich das jetzt mal in Zahlen darstellen darf: Bei 7.000 betroffenen Einwohner, nimmt man es in Kauf, 700 nicht zu erreichen, also einmal diesem befüllten ICE. Ich habe leider keine Zeiten und kenne Sie auch nicht, aber die dürften deutlich über denen liegen, wie die, die für den Rettungsdienst gelten.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]

Aufsichtsbehörde sieht keinen Handlungsbedarf

geschrieben von: Uwe Stegemann

Datum: 13.03.18 20:02

BR146106 schrieb:
[...] Auch wenn einigen nicht gefällt, die Aufsichtsbehörde sieht wohl noch keinen Handlungsbedarf, sonst wären schon entsprechende Erlasse verfügt worden.
Die Aussage, dass keine Aufsichtsbehörde tätig wird, ist leider scheinbar richtig.

Frage: Gibt es eigentlich bei den ganzen Störungen im Bahnbetrieb Mechanismen, die den zuständigen Aufsichtsbehörden eine Messung des Qualitätsstandardts "Frist bis Rettung" ermöglichen würden? Wenn wir bei der Analogie zum Bereich Feuerwehr / Rettungsdienst bleiben, dann weiß ich dass es den (bundeslandabhängigen) Qualitätsstandard "in x Prozent der Fälle erreicht das erste Rettungsmittel innerhalb von y Minuten den Einsatzort" gibt und dass die zuständige Aufsicht anhand der elektronischen Zeitstempel der Anrufannahme der Hotline 112 und der funktbasierten Rückmeldung des Fahrzeuges über das Erreichen des Einsatzortes durchaus sehr genau das Einhalten des Qualitätsziels überprüfen kann.

Vom Konzept der Firma DB Netz kenne ich ausschließlich die selbst aufgestellte Behauptung, dass der Notfallmanager von der Mitte seines Dienstsitzes aus in ca. 30 minuten jeden Punkt des Bezirkes erreichen könne. Ich weiß aber aus Gespächen mit Notfallmanagern, dass es nicht einmal die Forderung gibt, dass der zuständige Notfallmanager seinen Wohnort im betreffenden Bezirk hat. Von wo aus rückt der Typ dann wohl bei einem nächtlichen Einsatz an? Ich weiß aber nicht, ob die zuständige Aufsicht tatsächlich die Wirksamkeit des Konzeptes kontrolliert und welche Werkzeuge ihr dafür zur Verfügung stehen. Mir persönlich drängt sich aber der Eindruck auf, dass die Leute, die für die Kontrolle tatsächlich zuständig wären, diese Aufgabe absichtlich nicht wahrnehmen. Die immer wieder stattfindenden Diskussionen zum Thema (seit Meerbusch sogar in allgemeinen, nicht fachgebundenen Medien) kann eigentlich niemand übersehen.

Man könnte sogar fragen: Fahren die Typen der Aufsicht etwa alle Dienstwagen mit VW-Diesel?


BR146106 schrieb:
Zitat:
Auch mir gefällt es nicht immer, wenn es entsprechend dauert aber hier ist Geschwindigkeit der falsche Weg.[...]
Nöö, die Geschwindigkeit ist nicht das Problem. Das Problem ist die Tatsache, dass die zuständige Aufsicht nicht das Vorhandensein eines entsprechend dichten Netzes an Bereitschaft habenden Personen erzwingt. Meine klare Ansage als Aufsichtsbehörde wäre, dass jedes Eintreffen des Notfallmanagers vor ort mit mehr als 15 Minuten Verspätung ab Anruf empfindliche Strafen nach sich zieht - wie die DB das einrichtet ist ihr Problem. Ob Hubschrauber, Fallschirmspringer oder "nur" normales Einsatzfahrzeug kann die Firma sich selbst überlegen.

Achtung! Aushilfs-DSO-Experte! Alle Statements über Technik und Regelwerk von Eisenbahnen beruhen auf gefährlichem Halbwissen und dürfen daher niemals Grundlage betrieblicher Entscheidungen sein.

Das sagen wir doch!

geschrieben von: Peter

Datum: 13.03.18 20:06

Hallo!

BR146106 schrieb:
(...) als Einsatzleiter würde ich meine Leute immer noch nicht dort rein lassen, weil die Gefahr nicht gebannt wurde, auch bei Strom aus, gibt es Restspannungen die tödlich enden können. Erst wenn die Einsatzstelle entsprechend gesichert ist, kann es los gehen und da es entsprechende Regeln gibt, wird solange mit den Hufen gescharrt.

Auch wenn einigen nicht gefällt, die Aufsichtsbehörde sieht wohl noch keinen Handlungsbedarf, sonst wären schon entsprechende Erlasse verfügt worden. Auch mir gefällt es nicht immer, wenn es entsprechend dauert aber hier ist Geschwindigkeit der falsche Weg.
(Hervorhebung von mir)

Genau das ist doch der Punkt!
Wir alle wissen, dass Erdung sein muss!
Doch statt stundenlang auf jemanen zu warten, der von weit her kommt, muss man eben mehr Kraefte in er Flaeche vorhalten (kleinere Notfall-Manager-Bereiche), damit das kuenftig schneller geht (es geht nicht darum, auf dei Erdung zu verzichten),

Und ausserdem steht das "NOCH" im Raum, da die Vorfaelle der Vergangenheit gezeigt haben, dass das vormals abstrakte Risiko inzwischen relativ konkret wird - es ist nur eine Frage der Zeit, bis es zu Toten kommt.
Und genau deswegen ist die DB AG (wie jeder andere auch, der Gefahrenquellen eroeffnet) zu beauflagen, dass AUSREICHENDE Vorkehrungen getroffen werden.

In jedem anderen Lebensbereich werden Regeln auch angepasst ("Stand der Technik"), jede Ortsfeuerwehr leistet heute mehr als vor 50 oder 100 Jahren, jeder Betrieb hat strengere Vorschriften - warum zum Teufel soll die DB AG sakrosankt und davon ausgenommen sein?

Dann muessen eben 3x soviele Notfall-Manager ausgebildet werden - na und?
In der Fabrik kommt die Auflage auch, da darf der Werkleiter auch nicht sagen, dass ihm das zuviel kostet - es wird gemacht, fertig.

Und die DB AG verzichtet ein Jahr auf Gehaltserhoehung des Managements bzw. deren Boni, dann hat man einen Grossteil der Kosten der Ausbildung schon wieder drin.

Gruss

Peter

Ich will gar nicht, dass mich jeder mag - im Gegenteil: Die Sympathie oder Zuneigung gewisser Menschen waere mir hochgradig peinlich.

Wenn Sie Rechtschreibfehler finden, so beachten Sie bitte, dass diese beabsichtigt sind. Es gibt immer Menschen, die nach Fehlern suchen. Und ich versuche, allen Lesern etwas zu bieten. Zudem biete ich Patenschaften fuer meine Fehler an.

Fuer manche Menschen gehe ich bis ans Ende der Welt, fuer manche nicht mal bis zur Tuer.

Re: Worms: 710 Fahrgäste sitzen stundenlang im ICE fest.

geschrieben von: KVV323

Datum: 13.03.18 20:28

kmueller schrieb:
Nordy schrieb:
Näheres auch hier : [www.ffh.de]

Auszug: Nach gut zwei Stunden traf ein Ersatz-ICE ein, der auf dem Parallel-Gleis halten konnte. Über Leitern, die zwischen die offenen Zugtüren gelegt wurden, konnten die Leute umsteigen. Bis zur Weiterfahrt dauerte es rund vier Stunden.
Wäre es nicht schneller, einfach bei Flixbus anzurufen?
In Anbetracht dessen, dass vorgestern ein Flixbus mit Abfahrt um 15.00 Uhr mehr als vier Stunden Verspätung wegen eines defekten Reifens generiert hat und als ernsthafte Alternative der Nachtbus um 23 Uhr genannt wurde: Nein, einfach nein!
Moin,

richtig, bei Feuerwehr und Rettungsdienst ist es bestens dokumentiert, wie es bei der Bahn gemacht wird kann ich nicht beantworten, mangels eigenem Wissen. Deswegen wäre alles nur Spekulation, diese Dinge zu beantworten von mir.

Von diesen 30 Minuten habe ich aber auch mal etwas vernommen, über einem anderen Weg, würde aber sagen das es wohl eher der Optimale Wert ist. Denn die Mitarbeiter können ja im schlechtesten Fall, auf dem anderen Ende ihren Einsatzgebietes sein und somit dieses einmal quer durchfahren müssen. An Fahrzeugen kommt eigentlich alles zum Einsatz, hängt davon ab, wer bei der Vergabe des Postens die besten Preise gemacht hat. Dabei sind auch VW-Diesel :-)

Ja, eine bessere Versorgung bzw. kleinere Einsatzgebiete der Notfallmanager würde auch ich mir wünschen oder ein eventuelles Umdenken, so das auch andere Rettungskräfte mit eingebunden werden können

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]

Re: Worms: 710 Fahrgäste sitzen stundenlang im ICE fest.

geschrieben von: cs

Datum: 13.03.18 21:02

vectus-tf schrieb:
Um 19:20 ist der Zug liegen geblieben. Um 19:40 war der ICE 102 in Mannheim geleert und ist als Evakuierungszug Richtung Worms gefahren. Da war der schneller als im Beispiel Belgien, aber solange die Oberleitung nicht gesichert ist, verlässt keiner den Zug.
Und warum musste man so lange auf die Erdung der Oberleitung warten?

Da liegt doch der Fehler im System.

Wäre der Evakuierungszug mit zwei Erdungsstangen ausgerüstet gewesen und der (jeder) Lokführer entsprechend ausgebildet, dann wäre das doch bedeutend schneller gegangen.

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