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Plutone schrieb:
Also Siegen und Hagen sind sehr wohl Großstädte und werden vom IC umfahren.
Ergo ist es nichtmal ein richtiger RE mit Großstadt-Anbindung, sondern eher eine RB, die nur kleine Halte bedient...

WOZU ist denn bitte diese Direktverbindung so wichtig, vor allem nach Münster ? Um seiner selbst Willen ? Damit man sagen kann, yeah, wir haben es geschafft, wir können jetzt nach Münster fahren ?!
Ich glaube kaum, dass irgendjemand regelmäßig von Siegen nach Münster pendelt. Von Hagen gibt´s dafür übrigens sogar Direktverbindungen nach Hamm, Dortmund und Münster...
Nach den mir bekannten Planungen soll der IC sowohl in Siegen Hbf, als auch in Siegen-Weidenau halten. Also ist es ja wohl ein Mythos, dass die Großstädte umfahren werden.
Hagen Hbf wird aus sinnvollem Grund nicht bedient - deswegen gelangt man mit einem Reisezeitvorteil von 15 Minuten schneller nach Witten und Dortmund.

Münster ist eine der größten Universitätsstädte in Deutschland, Siegen ist auch wichtiger Universitätsstandort, da gibt es schon eindeutig Potenziale.
Dortmund und Hamm sind für mich die wichtigsten Eisenbahnknoten in Westfalen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.03.18 22:26.
Ohratalbahner schrieb:
Wer glaubt, dass sich eine Fernverkehrsverbindung im Takt oder auch nur mit einigen Zugpaaren zusätzlich zum bereits bestehenden Nahverkehrsangebot rechnen würde, der lebt im Wolkenkuckucksheim. Anders als hier dargestellt arbeiten beim NWL nämlich nicht nur unfähige Politiker, sondern versierte Fachleute, die diesen Fall genau durchgerechnet haben. Am Ende hat doch niemand was davon, wenn die DB mit ihrer IC-Linie nur Verluste einfährt und die steuerfinanzierten Nahverkehrszüge überwiegend heiße Luft transportieren, weil sich die Fahrgäste brav auf Nah- und Fernverkehr aufteilen.
Hier beisst sich deine Argumentation aber selbst. Entweder Fernverkehr lohnt sich, oder man braucht ihn nicht.

Statt dieser komischen Konstruktion mit der DB könnte der NWL ja auch einfach den RE 16 von der Lahn stündlich nach Dortmund umklappen. Der Zugteil Iserlohn-Essen würde dann solo fahren. Das dürfte nicht so viel mehr Zugkm kosten und würde ebenfalls eine schnelle Anbindung an das dominante Oberzentrum Dortmund bieten. Sogar im Stundentakt!

Wer dem Siegerland wirklich etwas gutes tun will, der muss aber den IC zusätzlich zum Halbstundentakt des Nahverkehrs fahren. Das hätte einen tatsächlichen Mehrwert, nicht dieses Gemauschel mit der DB zu Lasten eines Dritten.
agw schrieb:
Strizie schrieb:
Plutone schrieb:
Pio schrieb:
Und das ganze Geschwätz um die Behinderung Privater DVU ist zu hinterfragen. Ich kenne kaum ein wirklich privates DVU was in wirklichen Großausschreibungen
einen Erfolg errungen hat. In Nischen schon eher. Aber die großen Aufträge gingen doch fast immer an "Private" in Kommunaler-, Landes-, Bundes- oder anderer Staatsbahn Hand .
Ähm... schon mal was von der S-Bahn Rhein Ruhr oder dem RRX gehört ??
Vor einem RE 5 unter NX graut es mir schon.
Warum? Meinst du wirklich, es geht noch schlimmer als jetzt?
Ja indem die Leistungen einfach ausfallen.
Zitat
Münster ist eine der größten Universitätsstädte in Deutschland, Siegen ist auch wichtiger Universitätsstandort, da gibt es schon eindeutig Potenziale.
Dortmund und Hamm sind für mich die wichtigsten Eisenbahnknoten in Westfalen.
Was ist das für eine alberne Argumentation. Warum sollten Studenten regelmäßig zwischen zwei Studentenstädten hin- und herfahren? Woher soll das große Potential kommen? Wenn du meinst, dass die Vorlesungen der Studiengänge zwischen den Standorten wechseln, muss ich dich leider enttäuschen, dass ist nicht so. Außerdem verfügen die Studenten der ansässigen Hochschulen über ein NRW-Semesterticket, dass nördlich von Letmathe in diesem IC nicht gültig sein wird.
Die Idee dass es reicht mit dem Iserlohner Zugteil nach Essen zu fahren ist absurd. Dies ist in der Regel nur ein Zweiteiler und reicht von der Kapazität nicht annähernd für den Abschnitt im Ruhrgebiet aus. Der Siegener Dreiteiler ab Letmathe wird hier immer benötigt.

Ulrich
ulrich schrieb:
Die Idee dass es reicht mit dem Iserlohner Zugteil nach Essen zu fahren ist absurd. Dies ist in der Regel nur ein Zweiteiler und reicht von der Kapazität nicht annähernd für den Abschnitt im Ruhrgebiet aus. Der Siegener Dreiteiler ab Letmathe wird hier immer benötigt.
Dann setzt man halt längere Züge ein....

Eine Angebotsausweitung, und sei sie moderat, benötigt halt ein paar Fahrzeuge mehr. Die Dostos der DB fallen ja wohl auch nicht vom Himmel....



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.03.18 22:55.
Signalschruber schrieb:
Was ist das für eine alberne Argumentation. Warum sollten Studenten regelmäßig zwischen zwei Studentenstädten hin- und herfahren? Woher soll das große Potential kommen? Wenn du meinst, dass die Vorlesungen der Studiengänge zwischen den Standorten wechseln, muss ich dich leider enttäuschen, dass ist nicht so. Außerdem verfügen die Studenten der ansässigen Hochschulen über ein NRW-Semesterticket, dass nördlich von Letmathe in diesem IC nicht gültig sein wird.

Du scheinst nicht studiert zu haben. Es ist durchaus üblich, dass sich Studenten untereinander kennen und in ihren Studienorten gegenseitig besuchen. Auf welchem Abschnitt das Semesterticket gelten wird, ist noch gar nicht abschließend geklärt. Außerdem besteht eine Universität ja nicht nur aus Studenten, sondern auch aus Lehrpersonal und weiteren Mitarbeitern, die übrigens kein Semesterticket haben. Im Bereich der Forschung ist ein gegenseitiger Austausch völlig normal.
Nebenbei hat Münster 300.000 Einwohner, das gesamte Münsterland hat mehr als 1,5 Mio. Einwohner. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass zwischen Großstädten und wichtigen Regionen innerhalb eines Bundeslandes Verkehrsbeziehungen bestehen. Auf den nordrhein-westfälischen Autobahnen sieht man das auch ganz deutlich. Aber nach eurer Logik ist es vollkommen unwahrscheinlich, dass jemand von Siegen nach Münster fahren möchte...
Plutone schrieb:Jürgen Lerch schrieb:
Jürgen Lerch schrieb:
Siegen wird aufgrund seiner Lage immer Randlage bleiben, daran ändert einer weißer Doppelstock nichts. Zudem ist die Main-Weser-Bahn in den nächsten 5 bis 10 Jahren zwischen Friedberg und Frankfurt eine Baustelle mit teilweise erheblichen Kapazitätseinschränkungen (siehe die kommenden Osterwochen). Eine zusätzliche IC-Linie zwischen Gießen und Frankfurt bedeutet weitere Nachteile für den Regionalverkehr, weil es keine freien Trassen mehr gibt. Da müssen dann für den IC Hunderte von Nahverkehrs-Fahrgästen an die Seite.
Stimmt, was wir gerade unbedingt am dringendsten brauchen sind noch mehr Pendler, die hunderte km zur Arbeit und zurück pendeln *hust*.
Irgendwas nicht mitgekriegt da draußen?
Das Problem ist doch nicht das Ziel, einige Pendlerkilometer auf die Bahn zu verlagern, sondern dass die Strecke - ohnehin an der Kapazitätsgrenze angelangt - wegen den mehrjährigen Bauarbeiten massive Einschränkungen haben wird - mit Zugausdünnungen und deutlich längeren Umleitungen (via Hanau). In dieser Phase sind zusätzliche Züge gar nicht möglich, man wird sicherlichdas Zugangebot sogar zusammenkürzen. Man bräuchte also eher eine kapazitive Erweiterung bestehender Angebote, um mit einigen wenigen Zügen andere (abschnittsweise) zu ersetzen.
Übrigens führt dies im Sommer dazu, dass die RE99 Frankfurt-Gießen-Siegen stattdessen als RE98 Kassel - Gießen und weiter RE99 Gießen - Siegen verkehren werden. In Gießen werden derzeit RE99 und RE98 geflügelt, als schnelle Verbindung nach Siegen und als langsame Verbindung nach Kassel...

Und in diesem Zusammenhang hat Gießen eine wesentliche Knotenfunktion. Die Bedeutung der Knoten hängt eben nicht nur an den Einwohnerzahlen sondern auch an Anschlüssen, Firmen, Institutionen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen usw. ab. Gießen ist zudem Sitz eines von drei Regierungspräsidien Hessens.

Bei dem FV-Halt in Siegen wäre ich auch vorsichtig - man hält ja eben nicht im Knoten Siegen Hbf sondern in Siegen-Weidenau.

Das Klima kennt Gewinner und Verlierer
Das steht - in meinem Reiseführer
Der Freistaat Sachsen kann sich glücklich schätzen
Gemütlichkeit unter Moskitonetzen
Rainald Grebe - Sachsen

Wer das ganze Lied hören möchte und nicht aus irgendeiner humorbefreiten Zone kommt, kann dem Link folgen: [www.youtube.com]
Black Eyed schrieb:
Bei dem FV-Halt in Siegen wäre ich auch vorsichtig - man hält ja eben nicht im Knoten Siegen Hbf sondern in Siegen-Weidenau.
Laut dieser Seite ist ein Halt in Siegen Hbf vorgesehen.
Das ist durchaus interessant, hieß es doch vorher, man wolle auch Siegen Hbf mit Weidenau umfahren, um Zeit zu sparen...

Den Zughalt-Artikel wollte mein Virenscanner nicht zulassen...

Das Klima kennt Gewinner und Verlierer
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Rainald Grebe - Sachsen

Wer das ganze Lied hören möchte und nicht aus irgendeiner humorbefreiten Zone kommt, kann dem Link folgen: [www.youtube.com]
Black Eyed schrieb:
Das ist durchaus interessant, hieß es doch vorher, man wolle auch Siegen Hbf mit Weidenau umfahren, um Zeit zu sparen...

Den Zughalt-Artikel wollte mein Virenscanner nicht zulassen...
Dann macht man es eben so wie in Solingen: Einfach Weidenau in Hbf umbenennen, und schon passt es wieder.

Gruß,
Andre Joost
Ohratalbahner schrieb:
Plutone schrieb:
Also Siegen und Hagen sind sehr wohl Großstädte und werden vom IC umfahren.
Ergo ist es nichtmal ein richtiger RE mit Großstadt-Anbindung, sondern eher eine RB, die nur kleine Halte bedient...

WOZU ist denn bitte diese Direktverbindung so wichtig, vor allem nach Münster ? Um seiner selbst Willen ? Damit man sagen kann, yeah, wir haben es geschafft, wir können jetzt nach Münster fahren ?!
Ich glaube kaum, dass irgendjemand regelmäßig von Siegen nach Münster pendelt. Von Hagen gibt´s dafür übrigens sogar Direktverbindungen nach Hamm, Dortmund und Münster...
Nach den mir bekannten Planungen soll der IC sowohl in Siegen Hbf, als auch in Siegen-Weidenau halten. Also ist es ja wohl ein Mythos, dass die Großstädte umfahren werden.
Hagen Hbf wird aus sinnvollem Grund nicht bedient - deswegen gelangt man mit einem Reisezeitvorteil von 15 Minuten schneller nach Witten und Dortmund.

Münster ist eine der größten Universitätsstädte in Deutschland, Siegen ist auch wichtiger Universitätsstandort, da gibt es schon eindeutig Potenziale.
Dortmund und Hamm sind für mich die wichtigsten Eisenbahnknoten in Westfalen.
Und wo ist jetzt die Verbesserung? Von Siegen nach Münster umsteigen kann ich heute schon, von Hagen nach Münster komme ich mit RE7 direkt und von Frankfurt aus bin ich vmtl. mit ICE über KRM schneller.
Mir wäre auch neu, dass man IC-Verbindungen einrichtet, damit Studenten aus Münster und Siegen sich gegenseitig "mal besuchen" können :D
Und wie ich hier schon mehrfach geschrieben habe: Es geht hier nicht nur um den geringen Mehrwert, der im Wesentlichen durch die Infrastruktur begründet ist (u.a. Fahrt mit nur 70-100 km/h auf der Siegstrecke), sondern auch darum, dass der NWL nicht für den Fernverkehr zuständig ist, gleichzeitig aber seinem Nahverkehrsunternehmer auf der Strecke (für den er Zuständig ist), durch Abbestellung im gerade erst ausgeschriebenen Vertrag fies vors Schienbein treten würde.
Ohratalbahner schrieb:
Black Eyed schrieb:
Bei dem FV-Halt in Siegen wäre ich auch vorsichtig - man hält ja eben nicht im Knoten Siegen Hbf sondern in Siegen-Weidenau.
Laut dieser Seite ist ein Halt in Siegen Hbf vorgesehen.
Es gibt ja nur zwei Möglichkeiten: Entweder Hauptbahnhöfe anfahren und noch langsamer werden oder Hauptbahnhöfe auslassen und damit Umsteigezwänge ggü. heute neu schaffen (in Summe bis zum Ziel auch nicht schneller, außer für die Direktverbindung Frankfurt - Dortmund, die aber wieder über die heutigen ICE/IC-Linien "außenrum" schneller geht).
Konzeptionell kommt diese Linie für mich nicht mit beiden Beinen auf den Boden...
Auf der verlinkten Seite ist auch von Schwerte-Unna-Hamm die Rede - also kein Dortmund??
Ich wäre eher dafür den RE13 von Düsseldorf aus in Hagen zu flügeln nach Hamm und Dortmund (Anschluss von IC aus Köln abwarten, dann los und Wende zur halben Stunde in Dortmund - wenn trassentechnisch überhaupt machbar).
Also die Verbesserung gibt es vor allem für die Halte im Lennetal und in Mittelhessen. Ich werde voraussichtlich ab 2019 aus Lüdenscheid in die Rhein-Main Region zum Studium pendeln. Da bin ich froh über den IC, da ich mich dann nicht mehr um den knappen Anschluss kümmern muss, sondern ganz entspannt und enwas schneller bis Frankfurt durchfahren kann. Auch die Direktverbindung nach Dortmund als wichtiges Oberzentrum finde ich gut.

In Siegen wäre es eine gute Idee, Weidenau die Funktion eines Hbf zu geben. Dazu müssten dann nur der RE9 und die RB90 nach Weidenau verlängert werden und dann passt das schon. Da wären dann nur noch der RE99 und die RB95, die im Hbf enden, aber in diese kann man ja in Dillenburg umsteigen.

Das einzige was ich am IC blöd finde ist, dass der RE16 alle 2h ersetzt wird. Dadurch geht eine gut genutzte Verbindung ins westliche Ruhrgebiet verloren. Außerdem wird der IC durch die vielen Halte ausgebremst. Meiner Meinung nach sollte er nur in Werdohl, Finnentrop, Kreuztal, Weidenau, Dillenburg, Wetzlar und Friedberg halten.
Es gibt noch Trassenkonflikte mit dem Nahverkehr in Siegen hbf.
pm schrieb:
Es gibt noch Trassenkonflikte mit dem Nahverkehr in Siegen hbf.
ließe sich das nicht lösen, in dem man mit dem ic nur in weidenau hält und passend den zug von/nach köln dorthin verlängert?

Hallo und liebe Grüße J*
Ich grüble grad darüber wo die 15 Minuten Fahrzeitvorteil herkommen können die man bei einer Linienführung über Dortmund unter Auslassung von Hagen HBF erreichen kann.
M.W. muss man wenn man von Letmathe direkt nach Dortmund will in Hagen Kabel links auf die Güterbahn um dann mit maximal 50-60 km/h das ganze Stück von ESIG Hagen Kabel bis ASIG Hagen Vorhalle abzuschleichen um dann wieder den Gegenverkehr kreuzend in das Streckengleis nach Witten einzuscheren. Wie wird ab Witten gefahren? Über die Fernverkehrsstrecke? (hat es da freie Trassen?IC/ICE/RE4) oder die S-Bahn über WIT Annen, DO Barop?

Wenn man zusätzlich zu Hagen auch Dortmund ausließe, wäre vielleicht zeitlich was Richtung Hamm und Münster drin, aber auch von Letmathe nach Schwerte geht's ab ESIG Kabel links raus über die Güterstrecke mit maximal 60km/h bis mindestens Westhofen um hier auch wieder mit Kreuzen des Gegenverkehrs aufs Streckengleis nach Schwerte zu kommen (ist ja auch hier nicht so dass auf der Strecke nichts los wäre). Oder noch weiter mit 60km/h auf der ab Westhofen nur noch eingleisigen Verbindung zum Schwerter RBF wo aber auch der Gegenverkehr gekreuzt werden muss. Ab hier sogar noch die Strecke Dortmund Schwerte Iserlohn. Ich habe früher auch immer gedacht den halt Hagen auszulassen müsste ja was bringen, bis ich irgend wann mal mit einem Sonderzug der DTO aus Richtung Witten auf die Lennebahn gefahren bin und bemerkte das da ja Ab ESIG Vorhalle nur 50-60 Km/geboten sind. Mir kam es jedenfalls ewig vor im Gegensatz zu den 100-130 km/h mit denen es in den Hagener HBF und auch wieder raus geht. Die Zeit des Kopfmachens selbst ist ja eigentlich nur noch durch die Spurtstärke des TF begrenzt oder?

wäre in Weidenau überhaupt bahnsteigtechnisch Platz den Kölner RE wenden zu lassen

Gruß Doc



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.03.18 12:04.
volmefabi schrieb:
Also die Verbesserung gibt es vor allem für die Halte im Lennetal und in Mittelhessen. Ich werde voraussichtlich ab 2019 aus Lüdenscheid in die Rhein-Main Region zum Studium pendeln. Da bin ich froh über den IC, da ich mich dann nicht mehr um den knappen Anschluss kümmern muss, sondern ganz entspannt und enwas schneller bis Frankfurt durchfahren kann. Auch die Direktverbindung nach Dortmund als wichtiges Oberzentrum finde ich gut.

In Siegen wäre es eine gute Idee, Weidenau die Funktion eines Hbf zu geben. Dazu müssten dann nur der RE9 und die RB90 nach Weidenau verlängert werden und dann passt das schon. Da wären dann nur noch der RE99 und die RB95, die im Hbf enden, aber in diese kann man ja in Dillenburg umsteigen.

Das einzige was ich am IC blöd finde ist, dass der RE16 alle 2h ersetzt wird. Dadurch geht eine gut genutzte Verbindung ins westliche Ruhrgebiet verloren. Außerdem wird der IC durch die vielen Halte ausgebremst. Meiner Meinung nach sollte er nur in Werdohl, Finnentrop, Kreuztal, Weidenau, Dillenburg, Wetzlar und Friedberg halten.
Ich fänd ja auch nicht schlimm, wenn man RE16 in eine halbstündliche RB91 integriert (bzw. verkehrlich eher umgekehrt, aber zumindest mit dem Titel einer RB), um anschließend die RMV-Linie als RE (meiner Meinung nach MIT Siegen und Hagen) bis nach Dortmund durchzubinden. In Hagen aber hat man schon guten Anschluss Ri. Münster und wenn man den Umstieg dort gescheit hinbekommt, muss man sagen, wäre das für eine recht dünn besiedelte Strecke schon eine richtig gute Lösung.

Dieser Heckeneilzug bis Münster ist aber eigenwirtschaftlich sicherlich nicht tragfähig, egal wie man ihn auf dieser Infrastruktur baut.
Deshalb kann die Lösung m.E. nur sein, dass man auch im Fernverkehr zum Bestellerprinzip übergeht und dann konsequenterweise solche Leistungen auch ausschreibt. Vielleicht kann der Bund ja der DB einige Schulden erlassen und dafür die Fahrzeuge als Gegenleistung verlangen oder sowas...
Es ist einfach unbefriedigend, dass solche Fernverkehrsleistungen immer nur durch Rechtsbruch möglich sind, weil zwar ein Bedarf da ist, ein eigenwirtschaftlicher Betrieb (gesetzliche Voraussetzung!) aber nicht möglich und der Nahverkehrsaufgabenträger nicht zuständig. Es geht ja weiter damit, dass das Fernverkehrsangebot durch die Eigenwirtschaftlichkeit auch fast überall gefühlt 1-2 Takte zu spät startet und zu spät aufhört. Darüber hinaus hätte man sich in den vergangenen Kürzungswellen auch die eine oder andere Nahverkehrs-Ersatzleistung für wegbrechenden Fernverkehr sparen können.
Ohratalbahner schrieb:
Black Eyed schrieb:
Bei dem FV-Halt in Siegen wäre ich auch vorsichtig - man hält ja eben nicht im Knoten Siegen Hbf sondern in Siegen-Weidenau.
Laut dieser Seite ist ein Halt in Siegen Hbf vorgesehen.
Danke für den Link, der deutlich zwei weitere Gegenargumente gegen den IC zeigt:
6 Zugpaare bedeutet, dass die DB mal wieder nur dann fährt, wann sie bock hat, sprich: Der RE muss weichen, aber nur 6x am Tag. und was passiert zu den anderen Zeiten? Darf da dann wieder Abellio als Lückenfüller ran?

Und: Warum in aller Welt muss ein IC in Altena(W), Werdohl, Plettenberg, Finnentrop, Lennestadt-Grevenbrück, Lennestadt-Altenhundem, Kreuztal, Siegen-Weidenau, Dillenburg und Bad Nauheim halten!? (Zumal man schon die Frage stellen kann, warum der IC in Bad Nauheim hält und nicht in Friedberg?)

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."
volmefabi schrieb:
Ich werde voraussichtlich ab 2019 aus Lüdenscheid in die Rhein-Main Region zum Studium pendeln. Da bin ich froh über den IC, da ich mich dann nicht mehr um den knappen Anschluss kümmern muss, sondern ganz entspannt und enwas schneller bis Frankfurt durchfahren kann.
Von Lüdenscheid nach Rhein-Main wirst du nie durchfahren können. Mal abgesehen von der Fahrzeit mit mindestens 3h (geht wohl um Wochenendpendel?) wird es immer über die NBS schneller gehen. Einziger Vorteil: Im IC könnte es mit Sparpreisen günstiger sein. Aber günstiges Reisen ist nicht das Ziel des IC.

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."

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