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Zughalt vom 5.3.2018


Die Vergabe des Elektronetzes Ruhr-Sieg ist gerade erst gelaufen; Abellio Rail NRW konnte die Vergabe für sich entscheiden. Nun möchte der Aufgabenträger Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) einen erheblichen Teil der Linie RE 16 im Ruhr-Sieg-Korridor in den kommenden Jahren abbestellen und stattdessen Geld für pro forma eigenwirtschaftlich fahrende Fernzüge zahlen, in denen dann die Nutzung mit Westfalentarif-Fahrscheinen möglich ist. ...

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Gruß,
Marko



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:03:11:11:54:35.

Findest du deine Überschrift ausgewogen?

geschrieben von: M 262

Datum: 11.03.18 12:04

Sollte man nicht wenigstens zur Kenntnis nehmen, dass das Lennetal und ein Teil des bergischen und sauerländischen Umlands eine Chance auf Eisenbahnverbindungen nach außerhalb der westfälischen Provinz bekommen? Zur Zeit ist die Bahn dort für Gelegenheitskunden wirklich keine Alternative zur A45.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:03:11:12:07:38.
Einmal mehr Umsteigen gegenüber dem Ist Zustand alle 2 Stunden. Solange der NWL nicht offen die Nachteile kommuniziert -stinkt es extrem nach Mauschelei.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:03:11:12:16:45.
Wir haben dieses Thema schon häufiger durchgekaut.

Für viele wird die Fahrt nach Siegen oder Frankfurt preiswerter. Sparpreis 19,90 minus BC25 = 14,25 ist preiswerter als DB und/oder Westfalentarif von Münster oder Dortmund.

Das im Hintergrund ein Agreement im Geben und Nehmen läuft, ist offensichtlich, wenn Abellio nicht klagt. Hätte Abellio wieder Tf frei für neue Aufgaben.
Werden dann bei Überfüllung wieder die Westfalentarif-Kunden gegen die DB Fernfahrkartenkunden diskriminiert?

Gruß
Ingo
gleislatscher schrieb:
Zughalt vom 5.3.2018


Die Vergabe des Elektronetzes Ruhr-Sieg ist gerade erst gelaufen; Abellio Rail NRW konnte die Vergabe für sich entscheiden. Nun möchte der Aufgabenträger Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) einen erheblichen Teil der Linie RE 16 im Ruhr-Sieg-Korridor in den kommenden Jahren abbestellen und stattdessen Geld für pro forma eigenwirtschaftlich fahrende Fernzüge zahlen, in denen dann die Nutzung mit Westfalentarif-Fahrscheinen möglich ist. ...

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Gruß,
Marko
Ja, die im Text angesprochene Frage ist keine Polemik, sondern berechtigt:
Warum schaffen RMV und NWL es nicht in dem Bereich, in dem sie ZUSTÄNDIG sind (dem Nahverkehr!), entsprechende Durchbindungen zu planen und auszuschreiben und schreiben jetzt eine Fahrschein-Anerkennung in DB-Zügen aus? Wohlgemerkt, "IC" ist eine eingetragene Marke der DB, die KANN von keinem anderen EVU unter dieser Bezeichnung erbracht werden. Damit wäre im Grunde ja schon geklärt, wem das Geld dann zukommen soll...
Ganz ehrlich: Ich sehe das Potential für eine Durchbindung im NV nicht. Der Preis für einen solchen langlaufenden RE ist hoch. Als RMV würde ich sie Finger davon lassen.
Plutone schrieb:
Ja, die im Text angesprochene Frage ist keine Polemik, sondern berechtigt:
Warum schaffen RMV und NWL es nicht in dem Bereich, in dem sie ZUSTÄNDIG sind (dem Nahverkehr!), entsprechende Durchbindungen zu planen und auszuschreiben und schreiben jetzt eine Fahrschein-Anerkennung in DB-Zügen aus?(...)
Weil das dem Selbstverständnis solcher politisch allimentierter Regionalverbände widerspricht. Schon mal versucht, eine Kreisstraße zwischen zwei Dörfern im Nachbarkreis durchgehend zu sanieren?
Die Aufgabe der Verkehrverbünde ist es, den Regionalverkehr in ihrer Region zu organisieren.
Dabei können sie durchaus mit benachbarten Verkehrsverbünden zusammenarbeiten.
Eine eingetretene Fehlentwicklung durch die Einstellung der IR Verkehre war die Schaffung von langlaufenden RE Verkehren.
Das war zu seiner Zeit zweckdienlich aber dadurch nicht richtig.
Wenn nun der IR unter dem Namen IC wieder auftaucht (IR darf ja weil kein Regionalverkehr nicht mehr sein) ist doch die Korrektur gemachter Fehler positiv zu bewerten.
Und das nun die Verbünde bemüht sind in ihren Verbundgebieten durch Teilzuzahlungen die gewohnte Anerkennung der Verbundfahrkarten zu erhalten ist doch auch eher als positiv zu bewerten.
Und diese Zuzahlungen sind ein Bruchteil der für die Bestellung eigener RE Verkehre notwendigen Mittel.
Diese werden nun wiederum frei um im Verbundgebiet entweder zusätzliche Leistungen auszuschreiben, bzw. evtl. anstehende Kürzungen zu vermeiden.
Also die vom Steuerzahler aufzuwendenden Mittel für den ÖPNV auch für den ÖPNV, und nicht für eine eigentlichen Fernverkehrsersatz RE aufzuwenden.
Und das ganze Geschwätz um die Behinderung Privater DVU ist zu hinterfragen. Ich kenne kaum ein wirklich privates DVU was in wirklichen Großausschreibungen
einen Erfolg errungen hat. In Nischen schon eher. Aber die großen Aufträge gingen doch fast immer an "Private" in Kommunaler-, Landes-, Bundes- oder anderer Staatsbahn Hand .

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!
Pio schrieb:
Und das ganze Geschwätz um die Behinderung Privater DVU ist zu hinterfragen. Ich kenne kaum ein wirklich privates DVU was in wirklichen Großausschreibungen
einen Erfolg errungen hat. In Nischen schon eher. Aber die großen Aufträge gingen doch fast immer an "Private" in Kommunaler-, Landes-, Bundes- oder anderer Staatsbahn Hand .
Ähm... schon mal was von der S-Bahn Rhein Ruhr oder dem RRX gehört ??
Ich verstehe nicht, was diese ablehnende Haltung von einigen DSO-Nutzern, Fahrgastverbänden und dubiosen Eisenbahnjournalen wie Zughalt.de soll.
NWL und DB Fernverkehr reißen sich den Ar*** auf, um eine der größten der Angebotsverbesserungen seit Inbetriebnahme der Ruhr-Sieg-Strecke im Jahr 1861 zu erzielen. Es ist doch vollkommen klar, dass ohne die Abbestellungen diese IC-Linie wegen Unwirtschaftlichkeit niemals eingerichtet werden wird und Sauer- und Siegerländer nie wieder Fernverkehr auf der Schiene in ihren Regionen erleben würden. Das heißt: wer gegen diese IC-Linie ist, gönnt dem Werdohler nicht, bald für 19,90 € (ohne BahnCard) umsteigefrei nach Frankfurt oder Norddeich Mole fahren zu können, schließlich ist ja auch die Durchbindung eines Zugpaares an die Nordsee geplant.

Es ist doch eine Illusion zu glauben, dass man langlaufende RE-Linien wie (Münster -) Hagen - Siegen - Frankfurt oder Köln - Siegen - Frankfurt schaffen wird. Stattdessen würde ohne dieses Projekt der Umsteigezwang im Nahverkehr für immer zementiert. Eine direkte Konkurrenz zwischen Nah- und Fernverkehr auf der Ruhr-Sieg-Strecke wäre angesichts der überschaubaren Fahrgastnachfrage eindeutig ein Fall für Rechnungshof und Bund der Steuerzahler.
Klar gibt es auch Nachteile, so wird das 1500 Einwohner-Dorf Welschen Ennest künftig vermutlich seltener bedient. Aber schaut euch doch mal die gigantisch überwiegenden Vorteile an. Bald wird es möglich sein, im schönen Siegerland zu wohnen und dank attraktiver Reisezeiten zum Arbeiten ins deutlich weniger schöne Frankfurt zu pendeln. Siegen verliert seine Randlage, die die Stadt aktuell trotz der geographischen Lage mitten in Deutschland hinsichtlich des Schienenverkehrs ja irgendwie besitzt.

Ganz besonders gestört hat mich übrigens die Arroganz des VRR-Sprechers in dem Artikel. Ist ja schön für ihn, dass man in seinem Verbundgebiet die Zahl der fahrenden Züge einfach verdoppeln könnte und die Züge trotzdem noch voll bis unters Dach wären. Über Fernverkehr braucht er sich in seiner Region ja auch keine Gedanken zu machen. Aber im deutlich dünner besiedelten Südwestfalen wachsen die Menschen nunmal (zum Glück) nicht auf den Bäumen, sondern hier muss man um jeden Menschen kämpfen, der nicht im seinem Auto auf der A 45 sitzen soll. Und da bringt solches Gelaber à la "wenn wir hier einmalig diesen Deal zum Wohle der Bevölkerung und Nachteil von Abellio machen, wird sich künftig nie wieder ein EVU auf eine Ausschreibung im Nahverkehr bewerben" herzlich wenig.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:03:11:15:09:58.
Plutone schrieb:
Pio schrieb:
Und das ganze Geschwätz um die Behinderung Privater DVU ist zu hinterfragen. Ich kenne kaum ein wirklich privates DVU was in wirklichen Großausschreibungen
einen Erfolg errungen hat. In Nischen schon eher. Aber die großen Aufträge gingen doch fast immer an "Private" in Kommunaler-, Landes-, Bundes- oder anderer Staatsbahn Hand .
Ähm... schon mal was von der S-Bahn Rhein Ruhr oder dem RRX gehört ??
Vor einem RE 5 unter NX graut es mir schon.
Abellio könnte ja auch selber ein solches Angebot unterbreiten aber das würde unternehmerisches Risiko bedeuten und dies scheut man lieber.

Gegen das Auto gewinnt man am besten mit attraktiven Direktverbindungen die auch gute Reisezeiten bieten. Mit unsicheren Umsteigeverbindungen lockt man die wenigsten Autofahrer auf die Bahn.

Das scheinen hier einige nicht verstehen zu wollen.
Ohratalbahner schrieb:
[...]
Es ist doch eine Illusion zu glauben, dass man langlaufende RE-Linien wie (Münster -) Hagen - Siegen - Frankfurt oder Köln - Siegen - Frankfurt schaffen wird. Stattdessen würde ohne dieses Projekt der Umsteigezwang im Nahverkehr für immer zementiert. Eine direkte Konkurrenz zwischen Nah- und Fernverkehr auf der Ruhr-Sieg-Strecke wäre angesichts der überschaubaren Fahrgastnachfrage eindeutig ein Fall für Rechnungshof und Bund der Steuerzahler.
[...]
Schön, dass Du den Rechnungshof und den (meist obernervigen) Bund der Steuerzahler selbst ins Spiel bringst:
Denn die werden ganz genau hingucken, wenn der NWL dafür blechen darf, weil Abellio die Hälfte seines (vertraglich für fünfzehn Jahre zugesicherten) Verkehrs abgenommen und für den plötzlich in dieser Größe unnützen Fuhrpark mit Fug und Recht Remanenzkosten in Millionenhöhe geltend machen wird. Dire Straits lassen grüßen... Money for nothing!!

Grüße
stellwerk_wf
Ohratalbahner schrieb:
Ich verstehe nicht, was diese ablehnende Haltung von einigen DSO-Nutzern, Fahrgastverbänden und dubiosen Eisenbahnjournalen wie Zughalt.de soll.
NWL und DB Fernverkehr reißen sich den Ar*** auf, um eine der größten der Angebotsverbesserungen seit Inbetriebnahme der Ruhr-Sieg-Strecke im Jahr 1861 zu erzielen. Es ist doch vollkommen klar, dass ohne die Abbestellungen diese IC-Linie wegen Unwirtschaftlichkeit niemals eingerichtet werden wird und Sauer- und Siegerländer nie wieder Fernverkehr auf der Schiene in ihren Regionen erleben würden. Das heißt: wer gegen diese IC-Linie ist, gönnt dem Werdohler nicht, bald für 19,90 € (ohne BahnCard) umsteigefrei nach Frankfurt oder Norddeich Mole fahren zu können, schließlich ist ja auch die Durchbindung eines Zugpaares an die Nordsee geplant.

Es ist doch eine Illusion zu glauben, dass man langlaufende RE-Linien wie (Münster -) Hagen - Siegen - Frankfurt oder Köln - Siegen - Frankfurt schaffen wird. Stattdessen würde ohne dieses Projekt der Umsteigezwang im Nahverkehr für immer zementiert. Eine direkte Konkurrenz zwischen Nah- und Fernverkehr auf der Ruhr-Sieg-Strecke wäre angesichts der überschaubaren Fahrgastnachfrage eindeutig ein Fall für Rechnungshof und Bund der Steuerzahler.
Klar gibt es auch Nachteile, so wird das 1500 Einwohner-Dorf Welschen Ennest künftig vermutlich seltener bedient. Aber schaut euch doch mal die gigantisch überwiegenden Vorteile an. Bald wird es möglich sein, im schönen Siegerland zu wohnen und dank attraktiver Reisezeiten zum Arbeiten ins deutlich weniger schöne Frankfurt zu pendeln. Siegen verliert seine Randlage, die die Stadt aktuell trotz der geographischen Lage mitten in Deutschland hinsichtlich des Schienenverkehrs ja irgendwie besitzt.

Ganz besonders gestört hat mich übrigens die Arroganz des VRR-Sprechers in dem Artikel. Ist ja schön für ihn, dass man in seinem Verbundgebiet die Zahl der fahrenden Züge einfach verdoppeln könnte und die Züge trotzdem noch voll bis unters Dach wären. Über Fernverkehr braucht er sich in seiner Region ja auch keine Gedanken zu machen. Aber im deutlich dünner besiedelten Südwestfalen wachsen die Menschen nunmal (zum Glück) nicht auf den Bäumen, sondern hier muss man um jeden Menschen kämpfen, der nicht im seinem Auto auf der A 45 sitzen soll. Und da bringt solches Gelaber à la "wenn wir hier einmalig diesen Deal zum Wohle der Bevölkerung und Nachteil von Abellio machen, wird sich künftig nie wieder ein EVU auf eine Ausschreibung im Nahverkehr bewerben" herzlich wenig.
Wieso? Der springende Punkt ist doch, dass der NWL zunächst formal nicht für Fernverkehr zuständig gibt, er des Weiteren einen gültigen Vertrag mit Abellio für die Leistungen geschlossen hat und nun soll Abellio einfach Leistungen an die DB abgeben, damit man denen das Geld überweist. Dass es verkehrlich auf der Infrastruktur auch keine Konkurrenzfähige Lösung mit FV gibt, weil man Großstädte umfahren muss oder es eben keinen nennenswerten Zeitgewinn gibt, kommt dann noch dazu.

Es ist schlicht Murks + Muschelei.
Strizie schrieb:
Abellio könnte ja auch selber ein solches Angebot unterbreiten aber das würde unternehmerisches Risiko bedeuten und dies scheut man lieber.

LOL.. wie war das nochmal 2016?!
"Die Deutsche Bahn muss vom Steuerzahler mit Milliarden gerettet werden: 2,4 Milliarden Euro will die Bundesregierung als Nothilfe in das Staatsunternehmen stecken. Der Grund: Die Eigenkapitaldecke ist zu dünn." (Quelle: [deutsche-wirtschafts-nachrichten.de]

Wenn wirklich mal Waffengleichheit zwischen DB und NE herrscht, reden wir gerne weiter.

Grüße
stellwerk_wf
Strizie schrieb:
Abellio könnte ja auch selber ein solches Angebot unterbreiten aber das würde unternehmerisches Risiko bedeuten und dies scheut man lieber.

Gegen das Auto gewinnt man am besten mit attraktiven Direktverbindungen die auch gute Reisezeiten bieten. Mit unsicheren Umsteigeverbindungen lockt man die wenigsten Autofahrer auf die Bahn.

Das scheinen hier einige nicht verstehen zu wollen.
Mehr bietet der Fernverkehr dann aber auch nicht, wenn er Großstädte umfahren muss
Moin,

selbst wenn Ableiio jetzt den neuen Vertrag hat, Kürzungen sind auch meistens mit abgesichert in den Verträgen.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]
BR146106 schrieb:
Moin,

selbst wenn Ableiio jetzt den neuen Vertrag hat, Kürzungen sind auch meistens mit abgesichert in den Verträgen.

gruß carsten
Ja, 10% Vielleicht aber nicht die Hälfte 😉
Moin,

bei den geplanten 5 oder 6 Zugpaaren handelt es sich um 50%? Ich glaube nicht das die Obergrenze bei 10% liegt, das kann auch schnell mehr werden, dafür muss man aber die Unterlagen sehen.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]
Zitat
Ja, 10% Vielleicht aber nicht die Hälfte 😉
Wie kommst du auf die Hälfte?
Leistungen die durch ICs ersetzt werden sollen: 86 Km (Siegen-Letmathe) * 2(hin/rück) * 8(Zugpaare) * 365 = 502.240 Km
Anteil an den Gesamtzugkilometern des Ruhr-Sieg-Netzes 502.240/3.400.000=14,7%

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