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Heute wurde ein neuer EUB-Bericht zu einer Zugkollison eines RE mit einer Baumaschine in Schleswig am 17.11.2015 veröffentlicht:
[www.eisenbahn-unfalluntersuchung.de]

Ursächlich ist die mangelhafte Fahrwegprüfung durch den Fdl, da die Baumaschine nicht grenzzeichenfrei im Flankenschutzraum abgestellt wurde.

Re: EUB-Bericht zur Zugkollision in Schleswig am 17.11.2015

geschrieben von: MBCL

Datum: 09.03.18 20:19

Wenn der Fdl gerade mal "ein belehrendes Gespräch" zu fürchten hat, ist das eine Einladung zur Wiederholungstat.
Man Man nicht hier rumtrollen. Ich warte auf die Fakten zur GDL Mietgliederzahl.
Aber ich denke da kommt wie immer nur heisse Luft.
Willst du ihn öffentlich Torpeitschen oder wie?

Da hat nicht nur er eine Fehler gemacht, hätte der Fdl den Mitarbeiter am Baugleis angerufen, hätte es ganz gut sein können das es Trotzdem kracht, wenn die Scheibe falsch steht.

MfG

Streckenbauer

Streckenbauer schrieb:
Willst du ihn öffentlich Torpeitschen oder wie?

Da hat nicht nur er eine Fehler gemacht, hätte der Fdl den Mitarbeiter am Baugleis angerufen, hätte es ganz gut sein können das es Trotzdem kracht, wenn die Scheibe falsch steht.

MfG

Streckenbauer

Entweder das Fahrzeug steht Grenzzeichenfrei oder nicht, was dazwischen kenn ich nicht.

Du hast den Bericht entweder nicht gelesen, oder nicht verstanden, und die sich daraus ergebenden Konsequenzen nicht ermittelt?
Das Grenzzeichen war raus gerissen und eine Wärterscheibe falsch aufgestellt. Wie also sollte die Grenzzeichenfreiheit beurteilt werden?
Fraglich ob die Person vor Ort das Hilfsverfahren kennt, so wie es z.B. früher die Rangierer gemacht haben.
Und keiner weis, wer die Wärterscheibe, die ja hier wegen des Fehlenden Zeichens mutmaßlich stehen sollte da hingestellt hat, wo Sie steht.
Da sollte Sie laut Weisung gar nicht stehen. Somit ist, wenn der FDL den Anruf gemacht hätte immer noch nicht bestimmbar ob das ganze verhindert hätte werden können.

MfG

Streckenbauer





4-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.03.18 14:58.
Streckenbauer schrieb:
[...] das Hilfsverfahren kennt, so wie es z.B. früher die Rangierer gemacht haben. [...]

Guten Morgen,

dieser Begriff macht mich jetzt neugierig: wie funktioniert dieses "Hilfsverfahren"? Kannst Du es bitte kurz erklären?
Danke schön im Voraus :-).

Viele Grüße :-)

Re: ? Hilfsverfahren - Grenzzeichenfreiheit feststellen

geschrieben von: knoedel

Datum: 11.03.18 11:08

Z-Steller schrieb:
Streckenbauer schrieb:
[...] das Hilfsverfahren kennt, so wie es z.B. früher die Rangierer gemacht haben. [...]

Guten Morgen,

dieser Begriff macht mich jetzt neugierig: wie funktioniert dieses "Hilfsverfahren"? Kannst Du es bitte kurz erklären?
Danke schön im Voraus :-).
Im geraden Gleis mit ausgestrecktem Arm auf den Schienenkopf stellen. Wenn es da vorbei geht ist alles gut ;-). Natürlich ist das nicht offiziell, funktioniert aber.

Mit freundlichen Grüßen vom km63.8 der Mittenwaldbahn!

Re: ? Hilfsverfahren - danke!

geschrieben von: Z-Steller

Datum: 11.03.18 11:19

Guten Morgen,

danke schön für die Auskunft ;-).
Wieder etwas gelernt.

Viele Grüße :-)
Streckenbauer schrieb:

Somit ist, wenn der FDL den Anruf gemacht hätte immer noch nicht bestimmbar ob das ganze verhindert hätte werden können.


So weit so richtig, zu Eisenbahnunfällen gehören meist mehrere Fehler mehrerer Personen.

Aber bei korrekter Handlungsweise des Fdl wäre u.U. dem Freimeldeposten aufgefallen, dass hier an der Weiche das Grenzzeichen fehlt, er hätte die Freimeldung nicht gegeben und der Fdl die Zugfahrt nicht zugelassen. Und dann wäre halt nichts passiert!

Wenn der Fdl (wie in letzter Zeit oft in EBU-Berichten nachzulesen) aber halt einfach gegen seine Vorschriften handelt und nichts tut ist der erste große Schritt zum erfolgreichen Betriebsunfall schon mal gemacht.

Erik

Le nationalisme, c'est la guerre! (François Mitterrand)
Hallo,

Es ist schon Richtig das er den Anstoß für die Fahrstrassenprüfung hätte geben müssen, aber ob in der Gesamtsituation der Posten nicht das ganze auf die Wärterscheibe bemessen hätte ist unklar.
Irgendwer hat die ja falsch aufgestellt. Kann mir so richtig vorstellen wie der Eine zum Andern sagt: "..du stehst vor der Scheibe! Na dann setz die doch weiter vorn hin, passt schon..." U.u war "der eine" der Posten. Somit ist unklar ob die Fahrstrassenprüfung zu einer sichern Fahrstrasse geführt hätte.

Ich Denke, eben weil im Gesamtzusammenhang unklar war wie das ausgegangen wäre (Weil wohl das EBA da auch so seine zweifel hatte, zu mindesten liest sich das für mich so ) ist er so Glimpflich davon gekommen.

MfG

Ralf