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wackeln bei 160 + X?

geschrieben von: manuelo

Datum: 12.03.18 15:04

elixir schrieb:
Die 230 km/h zwischen Erlangen-Eltersdorf und Ebensfeld gelten doch nur für die Neigetechnik-Triebzüge der BR 411 und 415 - aber nicht für die 401 und 403/406/412.
Das wäre mir aber neu. Die Unterlagen der DB für die Abschnitte sagen 230 km/h ohne Einschränkung. Außerdem wäre es mir neu, dass ICE T die Neigetechnik bei über 160 km/h einsetzen können, bzw. es jemals werden.

Re: VDE8: ICE Sprinter im Stundentakt bis 2020

geschrieben von: Silli

Datum: 12.03.18 15:08

cloubim schrieb:
Das deutsche ICE-Netz besteht aus Taktverkehr mit guten Anschlüssen untwegs, nicht aus Sprintern von Metropole zu Metropole, die alle paar Stunden auch mal Kassel oder Ulm beehren. Diese Situation gibts eigentlich nur mit Coburg, was nun wirklich ein spezieller Fall ist.
Ich habe neulich Cottbus besucht. Die 55 Minuten Umstiegszeit in Leipzig waren auch perfekt. Gibt es denn überhaupt irgendwo deine "guten" Anschlüsse? Selbst der Übereckanschluss zwischen den ICEs von Nürnberg Richtung Dresden beträgt 22 Minuten in Leipzig.

Hätte man spanische/französische Parameter genutzt, hätte man wohl für Berlin-München eine durchgehende SFS mit Ausfädelungen für Leipzig, Bamberg, Erlangen und Nürnberg sowie bei Leipzig eine Ausfahrt Richtung Erfurt. Das Betriebskonzept von Berlin aus sähe wohl so aus:

Sprinter stündlich Berlin - München nonstop in 2h15
Sprinter stündlich Berlin - Nürnberg nonstop in 1h30, weiter nach Stuttgart
ICE-Taktzug zweistündlich Berlin - Leipzig - Nürnberg - München in 3h
ICE-Taktzug zweistündlich Berlin - Leipzig - Bamberg - Erlangen - München in 3h30
ICE-Taktzug stündlich Berlin - Erfurt - Frankfurt in 3h30

Aber stattdessen hat man nun ein Netz voller Engpässe, wo ein ICE der S-Bahn hinterherzuckeln muss. Jegliche Verdichtung scheitert daran, dass man zwischen Berlin und Halle/Leipzig im Mischverkehr mit Regio-Zügen und S-Bahn fährt. Gleiches zwischen Ebensfeld und Nürnberg sowie Ingoldorf und München.

Grüße
Silli



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.03.18 15:12.

Re: Träume sind Schäume

geschrieben von: maklin

Datum: 12.03.18 15:21

elixir schrieb:
maklin schrieb:
Auf Halle kann man meines Erachtens bei den Sprintern gut verzichten (weshalb ich da auch weiterhin die leicht realisierbare Umfahrung für sinnig halte, aber in Deutschland kommt sowas ja nicht), . . .
Eine neu zu bauende Ausfahrt, aus der eben erst in Betrieb genommenen Neubaustrecke?

Träum einfach weiter!
Grundsätzlich ist es ja kein Ding der Unmöglichkeit, eine Abfahrt an eine Neubaustrecke anzubasteln. Ansonsten müssten so einige Varianten für Hanau-Fulda direkt mal wieder gestrichen werden. Nur ist es in der Tat so, dass es im Bereich Gröbers alles andere als einfach ist. Hätte man es dagegen von vornherein berücksichtigt, dass man mal eine Umfahrung anschließen kann, wäre es sicherlich deutlich einfacher. Wenn man sich den gesamten Abschnitt zwischen der Saalebrücke und Leipzig ansieht, kann man auch durchaus jetzt noch eine geeignete Stelle finden.

„Der größte Feind des Wissens ist nicht Unwissenheit, sondern die Illusion, wissend zu sein.“ -Stephen Hawking

Re: Träume sind Schäume

geschrieben von: Käfermicha

Datum: 12.03.18 15:52

Mein Vater ist gerade im ICE von Berlin nach München gefahren. Er meinte die Leute standen auf den Gängen, es gab keinerlei Durchkommen mehr, völlig überfüllt.

Nur eine Momentaufnahme, aber offensichtlich wird der Zug gut angenommen.

Re: wackeln bei 160 + X?

geschrieben von: CaptainPlanet

Datum: 12.03.18 16:05

manuelo schrieb:
elixir schrieb:
Die 230 km/h zwischen Erlangen-Eltersdorf und Ebensfeld gelten doch nur für die Neigetechnik-Triebzüge der BR 411 und 415 - aber nicht für die 401 und 403/406/412.
Das wäre mir aber neu. Die Unterlagen der DB für die Abschnitte sagen 230 km/h ohne Einschränkung. Außerdem wäre es mir neu, dass ICE T die Neigetechnik bei über 160 km/h einsetzen können, bzw. es jemals werden.
vorallem ist diese Strecke völlig gerade ohne jede Kurve.

Re: wackeln bei 160 + X?

geschrieben von: Lokleiter

Datum: 12.03.18 16:05

manuelo schrieb
Das wäre mir aber neu. Die Unterlagen der DB für die Abschnitte sagen 230 km/h ohne Einschränkung. Außerdem wäre es mir neu, dass ICE T die Neigetechnik bei über 160 km/h einsetzen können, bzw. es jemals werden.
Mahlzeit.

Das wird hier häufig falsch wiedergegeben. Die Neigetechnik ist - sofern sie funktioniert - immer aktiv. Unabhängig von der gefahrenen Geschwindigkeit. Was Du meinst, ist das bogenschnelle Fahren. Das wird nur bis 160km/h genutzt. Auf Strecken mit höherer Geschwindigkeit braucht man es auf Grund der Trassierung nicht.

Viele Grüße

Re: VDE8: ICE Sprinter im Stundentakt bis 2020

geschrieben von: CaptainPlanet

Datum: 12.03.18 16:08

Silli schrieb:

Aber stattdessen hat man nun ein Netz voller Engpässe, wo ein ICE der S-Bahn hinterherzuckeln muss. Jegliche Verdichtung scheitert daran, dass man zwischen Berlin und Halle/Leipzig im Mischverkehr mit Regio-Zügen und S-Bahn fährt. Gleiches zwischen Ebensfeld und Nürnberg sowie Ingoldorf und München.

Grüße
Silli
zwischen Ebensfeld und Breitengüßbach hat der Fernverkehr 2 eigene Gleise, zwischen Breitengüßbach und Strullendorf werden die 2 eigenen Gleise bis 2030 kommen, von Strullendorf bis Forchheim ist bald Baubeginn für 2 eigene Gleise, von Forchheim bis Erlangen hat der Fernverkehr ab Dezemberg 2019 2 eigene Gleise, zwischen Erlangen und Fürth werden diese auch gebaut sobald das Gericht mal die Trasse festlegt. Fürth - Nürnberg ist schon länger viergleisig. Also stimmt diese Aussage nur bedingt.

Re: VDE8: ICE Sprinter im Stundentakt bis 2020

geschrieben von: Lokleiter

Datum: 12.03.18 16:13

Silli schrieb:
Hätte man spanische/französische Parameter genutzt, hätte man wohl für Berlin-München eine durchgehende SFS mit Ausfädelungen für Leipzig, Bamberg, Erlangen und Nürnberg sowie bei Leipzig eine Ausfahrt Richtung Erfurt. Das Betriebskonzept von Berlin aus sähe wohl so aus:

Sprinter stündlich Berlin - München nonstop in 2h15
Sprinter stündlich Berlin - Nürnberg nonstop in 1h30, weiter nach Stuttgart
ICE-Taktzug zweistündlich Berlin - Leipzig - Nürnberg - München in 3h
ICE-Taktzug zweistündlich Berlin - Leipzig - Bamberg - Erlangen - München in 3h30
ICE-Taktzug stündlich Berlin - Erfurt - Frankfurt in 3h30

Grüße
Silli
Mahlzeit.

Da ist wohl jede Menge Lokalkolorit dabei? Oder warum soll in Orten wie Erlangen oder Bamberg ausgefädelt werden? Von Erlangen ist man in 20 Min in Nürnberg. Und wenn ich bisher in Bamberg in einen ICE gestiegen bin, dann taten das zur selben Zeit noch 10-20 weitere Reisende. Ob sich das lohnt? Für Erfurt und Halle rate ich mal einen Blick auf eine Streckenkarte. Dann ist zu sehen, welches Potenzial dort vorhanden wäre. Und Erfurt als Korrespondenz, um jeweils zwischen den Linien Frankfurt-Berlin und München-Berlin umzusteigen, ist auch für einen Sprinter eine gute Idee.

Viele Grüße

Re: VDE8: ICE Sprinter im Stundentakt bis 2020

geschrieben von: Hauptmann Mumm

Datum: 12.03.18 16:25

Silli schrieb:
Hätte man spanische/französische Parameter genutzt, hätte man wohl für Berlin-München eine durchgehende SFS mit Ausfädelungen für Leipzig, Bamberg, Erlangen und Nürnberg sowie bei Leipzig eine Ausfahrt Richtung Erfurt. Das Betriebskonzept von Berlin aus sähe wohl so aus:
Sprinter stündlich Berlin - München nonstop in 2h15
Sprinter stündlich Berlin - Nürnberg nonstop in 1h30, weiter nach Stuttgart
ICE-Taktzug zweistündlich Berlin - Leipzig - Nürnberg - München in 3h
ICE-Taktzug zweistündlich Berlin - Leipzig - Bamberg - Erlangen - München in 3h30
ICE-Taktzug stündlich Berlin - Erfurt - Frankfurt in 3h30
Ein französisches Bedienkonzept für München-Berlin würde in etwa so aussehen:
- ca. stündlich nonstop Berlin Hbf - München-Laim TGV. Allerdings mit +/-10 min bei der Taktabfahrt und einem dreistündigen Bedienungsloch mittags. Dafür konkurrenzlos schnell und nachmittags teilweise zwei Fahrten pro Stunde. Jeweils 1 bis 2 Zugpaare weiter nach Salzburg, Garmisch und Oberstdorf.
- nur in der HVZ ca. stündlich nonstop Berlin Hbf - Nürnberg, einzelne Züge weiter nach Stuttgart und Regensburg. Dito nach Erfurt und Leipzig.
- 3 Zugpaare München Laim TGV - Franken TGV - Thüringen TGV - Mitteldeutschland TGV - Potsdam Pirschheide - Hamburg Hbf. Die genannten neuen Zwischenbahnhöfe jeweils zwischen zwei Städten in grundsätzlich 1 km Entfernung zur nächsten kreuzenden Hauptstrecke. Angebunden per Bus, Mitteldeutschland TGV außerdem mit ca. 10 unvertakteten RB pro Tag nach Leipzig Hbf.
- 2 Zugpaare über die Altstrecke, mit Altmaterial und ständiger Streichdiskussion.

Re: VDE8: ICE Sprinter im Stundentakt bis 2020

geschrieben von: hansaplatz

Datum: 12.03.18 18:24

Jetzt bin ich neugierig: welches französische Pendant zu Pirschheide hast Du konkret vor Augen? Avignon TGV als Beispiel für einen Fernbahnhof mitten in der Pampa fernab jeglicher Zivilisation kam mir recht schnell in den Sinn. Aber Pirschheide?

Schmuzelnde Grüße aus Moabit.

Re: wackeln bei 160 + X?

geschrieben von: elixir

Datum: 12.03.18 18:52

CaptainPlanet schrieb:
manuelo schrieb:
elixir schrieb:
Die 230 km/h zwischen Erlangen-Eltersdorf und Ebensfeld gelten doch nur für die Neigetechnik-Triebzüge der BR 411 und 415 - aber nicht für die 401 und 403/406/412.
Das wäre mir aber neu. Die Unterlagen der DB für die Abschnitte sagen 230 km/h ohne Einschränkung. Außerdem wäre es mir neu, dass ICE T die Neigetechnik bei über 160 km/h einsetzen können, bzw. es jemals werden.
vorallem ist diese Strecke völlig gerade ohne jede Kurve.
Na wenn du meinst!
Ich nenne dir hier mal die engsten "geraden" Kurven auf dem Abschnitt - und die möchtest du dann mit 230 km/h und ohne Neigetechnik durchfahren:
vor Erlangen-Bruck
vor Erlangen Hbf
vor Forchheim
nach Bamberg Hbf

Re: VDE8: ICE Sprinter im Stundentakt bis 2020

geschrieben von: Silli

Datum: 12.03.18 19:47

Lokleiter schrieb:
Silli schrieb:
Hätte man spanische/französische Parameter genutzt, hätte man wohl für Berlin-München eine durchgehende SFS mit Ausfädelungen für Leipzig, Bamberg, Erlangen und Nürnberg sowie bei Leipzig eine Ausfahrt Richtung Erfurt. Das Betriebskonzept von Berlin aus sähe wohl so aus:

Sprinter stündlich Berlin - München nonstop in 2h15
Sprinter stündlich Berlin - Nürnberg nonstop in 1h30, weiter nach Stuttgart
ICE-Taktzug zweistündlich Berlin - Leipzig - Nürnberg - München in 3h
ICE-Taktzug zweistündlich Berlin - Leipzig - Bamberg - Erlangen - München in 3h30
ICE-Taktzug stündlich Berlin - Erfurt - Frankfurt in 3h30

Grüße
Silli
Mahlzeit.

Da ist wohl jede Menge Lokalkolorit dabei? Oder warum soll in Orten wie Erlangen oder Bamberg ausgefädelt werden? Von Erlangen ist man in 20 Min in Nürnberg. Und wenn ich bisher in Bamberg in einen ICE gestiegen bin, dann taten das zur selben Zeit noch 10-20 weitere Reisende. Ob sich das lohnt? Für Erfurt und Halle rate ich mal einen Blick auf eine Streckenkarte. Dann ist zu sehen, welches Potenzial dort vorhanden wäre. Und Erfurt als Korrespondenz, um jeweils zwischen den Linien Frankfurt-Berlin und München-Berlin umzusteigen, ist auch für einen Sprinter eine gute Idee.

Viele Grüße

Hast recht... statt Ausfädelungen würde man wohl eher Bahnhöfe auf der grünen Wiese für die markierten Orte (wie z.B. Avignon TGV) bauen. Jena habe ich dabei noch vergessen, das läge noch halbwegs entlang der Luftlinie und hätte dann vermutlich auch so einen Bahnhof an der grünen Wiese. Erfurt hingegen würde man im Ausland nicht als Umweg zwischen 2 Metropolen einbauen, für die Korrespondenz tut es auch Leipzig.

Um zügige Reisezeiten zu erreichen schaut man zuerst wo die Luftlinie der geplanten Strecke liegt und dann was sich noch ohne größere Umwege einbauen lässt.

Luftlinie Berlin - München 505km
...mit Umweg Leipzig und Nürnberg 529 km = +24km (<5%)
...mit Umweg Erfurt 572 km = +43 km (fast 10%!)

Nun kann man natürlich nicht immer Luftlinie bauen, sodass so ca. 10% nochmal on top für die tatsächliche Strecke kommt. Nun kommt natürlich häufiger der Einwand: Ja, aber man müsste dann mehr SFS-Kilometer bauen und die wären ja so teuer... Der Preisunterschied zwischen 230 km/h durch bestehende Siedlungen und großflächiger Umgestaltung der vorhandenen Anlagen (quasi auch ein Neubau) und 300 km auf der grünen Wiese ist allerdings überschaubar.

Grüße
Silli

Re: VDE8: ICE Sprinter im Stundentakt bis 2020

geschrieben von: corsa636

Datum: 12.03.18 19:50

Leicht Off-Topic:

Wäre es Denkbar das 160km/h Strecken durch ETCS (und in Kombination mit Neigetechnik) von Bogenschnellen Zügen künftig schneller gefahren werden können?
z.B. mit 180 km/h ?
(Zumindest Streckenabschnitte ohne Bahnübergänge, Bahnhöfe etc.)

Re: wackeln bei 160 + X?

geschrieben von: manuelo

Datum: 13.03.18 00:02

elixir schrieb:
Na wenn du meinst!
Ich nenne dir hier mal die engsten "geraden" Kurven auf dem Abschnitt - und die möchtest du dann mit 230 km/h und ohne Neigetechnik durchfahren:
vor Erlangen-Bruck
vor Erlangen Hbf
vor Forchheim
nach Bamberg Hbf
230 km/h sollen erst nördlich von Erlangen gefahren werden. Vorher sind es wohl 160/200. Die Kurven in Forchheim und hinter Bamberg sind, vom Radius her ausreichend. Wenn man das mal mit der Kurve bei Warlitz, auch hier sind 230 km/h möglich, zwischen Berlin und Hamburg vergleicht wird man feststellen, dass sie sogar mehr als ausreichend sein.

Re: VDE8: ICE Sprinter im Stundentakt bis 2020

geschrieben von: internaut

Datum: 13.03.18 08:00

corsa636 schrieb:
Leicht Off-Topic:

Wäre es Denkbar das 160km/h Strecken durch ETCS (und in Kombination mit Neigetechnik) von Bogenschnellen Zügen künftig schneller gefahren werden können?
z.B. mit 180 km/h ?
(Zumindest Streckenabschnitte ohne Bahnübergänge, Bahnhöfe etc.)
Wenn die Bü entfernt worden sind, wären 200 auf vielen Strecken kein gr0ßes Problem. Auch 230 ist nicht so teuer, bedarf aber auch Umbauten an den Bahnhöfen und besseren Fahrdraht, andere Weichen (siehe ABS Hamburg-Berlin). GErade in Norddeutschland gibt es viele Strecken mit mind. stündl. Fernverkehr, wo man durch solche ausbauten gewinnen könnte.

Re: VDE8: ICE Sprinter im Stundentakt bis 2020

geschrieben von: Hauptmann Mumm

Datum: 13.03.18 12:48

hansaplatz schrieb:
Jetzt bin ich neugierig: welches französische Pendant zu Pirschheide hast Du konkret vor Augen? Avignon TGV als Beispiel für einen Fernbahnhof mitten in der Pampa fernab jeglicher Zivilisation kam mir recht schnell in den Sinn. Aber Pirschheide?
Hatte da den Berliner Außenring als Pendant zur südlichen Stadtumfahrung Paris im Sinn: In Paris müssen einige an Paris vorbeifahrenden TGV ein Stück weit über den dortigen Güteraußenring rumpeln (Grande Ceintrure) und bedienen da dann den erstbesten Bahnhof (Massy TGV). Wobei der Bahnhof Massy selbst zugegebenermaßen etwas mehr Zentralität besitzt.

Re: VDE8: ICE Sprinter im Stundentakt bis 2020

geschrieben von: 103612

Datum: 13.03.18 15:32

Hauptmann Mumm schrieb:
hansaplatz schrieb:
Jetzt bin ich neugierig: welches französische Pendant zu Pirschheide hast Du konkret vor Augen? Avignon TGV als Beispiel für einen Fernbahnhof mitten in der Pampa fernab jeglicher Zivilisation kam mir recht schnell in den Sinn. Aber Pirschheide?
Hatte da den Berliner Außenring als Pendant zur südlichen Stadtumfahrung Paris im Sinn: In Paris müssen einige an Paris vorbeifahrenden TGV ein Stück weit über den dortigen Güteraußenring rumpeln (Grande Ceintrure) und bedienen da dann den erstbesten Bahnhof (Massy TGV). Wobei der Bahnhof Massy selbst zugegebenermaßen etwas mehr Zentralität besitzt.
Oh ja, Sprinter Hamburg-Dresden mit Halt nur in Nauen, Pirschheide und Blankenfelde...;)

Re: VDE8: ICE Sprinter im Stundentakt bis 2020

geschrieben von: Meier Zwo

Datum: 13.03.18 17:13

103612 schrieb:
Hauptmann Mumm schrieb:
hansaplatz schrieb:
Jetzt bin ich neugierig: welches französische Pendant zu Pirschheide hast Du konkret vor Augen? Avignon TGV als Beispiel für einen Fernbahnhof mitten in der Pampa fernab jeglicher Zivilisation kam mir recht schnell in den Sinn. Aber Pirschheide?
Hatte da den Berliner Außenring als Pendant zur südlichen Stadtumfahrung Paris im Sinn: In Paris müssen einige an Paris vorbeifahrenden TGV ein Stück weit über den dortigen Güteraußenring rumpeln (Grande Ceintrure) und bedienen da dann den erstbesten Bahnhof (Massy TGV). Wobei der Bahnhof Massy selbst zugegebenermaßen etwas mehr Zentralität besitzt.
Oh ja, Sprinter Hamburg-Dresden mit Halt nur in Nauen, Pirschheide und Blankenfelde...;)

Gab es alles schon. Dürfte etwa 1996 bis 1998 gewesen sein: EC Hamburg - Prag mit Halt in Nauen - Berlin Lichtenberg - Berlin Schönefeld Flughafen - Dresden-Neustadt usw. (2* am Tag je Richtung während der Stadtbahnsanierung). Der Rest der Züge fuhr über Außenring bis Nauen mit Anschluß nach Hamburg.

Re: VDE8: ICE Sprinter im Stundentakt bis 2020

geschrieben von: Baleine rouge

Datum: 13.03.18 22:17

cloubim
Anders als Frankreich und mit Einschränkungen Spanien ist Deutschland sehr polyzentristisch und deutlich dichter besiedelt.
Dafür gibt es in anderen Ländern B-Produkte. IC wäre ein guter Name für einen flächendeckenden FV. Der ICE wäre zukünftig, wie der Name vermuten lässt, das Produkt für den schnellen Verkehr zwischen Metropolräumen. Mit Hamburg, Berlin, München, Frankfurt, Stuttgart, Köln, Düsseldorf/Ruhrgebiet Hannover gibt es genug Anlaufpunkte ein polyzentrisches Verknüpfungskonzept zu realisieren. ICE Sprinter ist schon eine irrwitzige Bezeichnung, aber doppelt hält besser.

ingo st.
Der S21-Fanboy hat es immer noch nicht verstanden, die DB AG schon, die JKosten eines 300km/h Zuges ist überproportional teurer in Beschaffung und "Produktion" pro km, als es Fahrscheinerlöse bringen.
Entscheidend ist wie das Material eingesetzt wird. Fahrzeiten unter 4 Stunden inkl. Reingiung am Endpunkt würden sich für einen effizienten 2-Stunden-Takt anbieten. Wenn ich in die Fahrplanauskunft schaue, ist das Ziel 3,5 h gut gewählt. Von konsequent 3:55 h ist aktuell nicht viel zu sehen, die Sprinter liegen im Bereich von 4 h +/- 5 min. Kaffeefahrten über 120er Strecken und 30 Minuten Anschlussfahrt nur um den Zug im Werk zu reinigen, sind reine Zeitverschwendung und binden teures Rollmaterial entsprechend lange.

Re: VDE8: ICE Sprinter im Stundentakt bis 2020

geschrieben von: Strizie

Datum: 13.03.18 23:35

cloubim schrieb:
Das deutsche ICE-Netz besteht aus Taktverkehr mit guten Anschlüssen untwegs, nicht aus Sprintern von Metropole zu Metropole, die alle paar Stunden auch mal Kassel oder Ulm beehren. Diese Situation gibts eigentlich nur mit Coburg, was nun wirklich ein spezieller Fall ist.
Coburg ist nur deshalb ein spezieller Fall, weil dort eigentlich eine IR-Linie im 2h-Takt halten sollte. Es macht ja auch Sinn die Regionen mitzunehmen aber sicherlich nicht mit einem ICE.

Und hör bitte auf mit den tollen Anschlüssen sonst bekomme ich einen Lachkrampf. Wenn ich von Brühl nach Hamburg möchte habe ich in Köln Hbf von der RB 26 zum Takt-IC etwa 8-10 Minuten Zeit zum Umsteigen. Da die RB 26 direkt an die Seite geht bei Verspätungen kannst Du Dir dann anschauen, wie der IC nach Hamburg die RB überholt.

In Köln Hbf heißt es dann nur ja tut uns leid fahren Sie doch in einer Stunde. Natürlich dann ohne Reservierung und ob dieser überhaupt Pünktlich ist auch noch so eine Frage.

Um den Anschluss also einigermaßen sicher zu bekommen müsste ich bereits 30 Minuten früher in Brühl losfahren mit 40 Minuten Umsteigezeit in Köln Hbf

Was bringen mir also kurze Umsteigezeiten, wenn der Anschluss nicht garantiert ist. Eben GAR NICHTS.

Da fahre ich lieber früher los mit 30-40 Minuten Umsteigezeit und dann anschließend schnell und direkt nach Hamburg oder München und warte dort lieber noch mal 30-40 Minuten auf meinen Anschluss zum Ziel.

Von Köln nach Hamburg oder München mit so einem langsamen Taktzug und dann dort einen 10-15 Minuten Anschluss zu bekommen. NEIN DANKE das ist mir zu riskant.

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