DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 01 - News 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Test-Forum aufsuchen!
News und aktuelles Betriebsgeschehen - Achtung: Werbung und Updatemeldungen für Websites werden gelöscht, bzw. ins Allgemeine Forum verschoben!
Links bitte mit kurzer Erklärung zum verlinkten Inhalt versehen, andernfalls werden diese entfernt.
Die Stadt hat ihren ersten Bericht zum Thema Ratzeburger Allee und Bahnübergang vorgelegt. Das Fazit: Es gibt keine realistische Möglichkeit, hier einen Tunnel oder eine Brücke zu errichten. Denkbar wäre eine Verlegung des Bahnhaltepunktes, damit die Schranken nicht so lange geschlossen sind.

Alle fünf Varianten wurden untersucht: die Schienen höher oder niedriger zu verlegen, eine Straßenbrücke oder ein Straßentunnel sowie eine Kombination aus Absenkung eines Verkehrsweges mit Anhebung des anderen. Die Höhenlage der Gleise zu ändern scheidet dabei schon aus, da eine sehr lange Gefäll- und Steigungsstrecke geschaffen werden muss.

Aber auch ein Straßentunnel oder eine Straßenbrücke über die Bahnstrecke ist sehr aufwändig. Ein vergleichbares Projekt im Raum Wismar hat rund 26 Millionen Euro gekostet. Lübeck müsste ein Drittel der Kosten tragen, also knapp neun Millionen Euro. Solche Bauwerke würden auch den "Stadtraum" zwischen Osterweide und Gustav-Falke-Straße "zerschneiden".

Die Bahn würde bei dem Projekt vermutlich ohnehin nicht mitmachen. Schranken dürfen nach den Richtlinien bis zu vier Minuten geschlossen werden. Dieser Wert wird auch nicht überschritten, wenn der Bahnübergang schon vor Einfahrt in den Bahnhaltepunkt aus Richtung Hauptbahnhof gesperrt wird. Das ist notwendig, falls der Zug nicht rechtzeitig zum Halten kommt. Eisenbahner sprechen von einer möglichen "Durchrutschstrecke". Die umfasst bei der jetzigen Lage auch die Ratzeburger Allee.

Eine genaue Untersuchung möglicher Bauwerke würde rund 60.000 Euro kosten. Die Stadt schlägt deshalb einfachere Lösungen vor. So könnte der Bahnhaltepunkt "St. Jürgen" verlegt werden, damit er nicht mehr in der "Durchrutschstrecke" liegt und die Schranken erst geschlossen werden, wenn der Zug den Haltepunkt verlässt.

Weitere mögliche Maßnahmen wären eine technische Optimierung des Bahnübergangs und ein Informationssystem für Rettungswagen. Ein weiterer Vorschlag: "eine ganzheitliche Betrachtung des Straßennetzes und Neuordnung der Verkehre".

Nach einer Zählung aus dem Jahr 2016 nutzen rund 16.500 Autos und 4050 Radfahrer täglich den Bahnübergang.

quelle [www.hl-live.de]
Verlegung des Haltepunktes.
Einfahrt gegen ein Halt zeigendes Signal.
INDUSI 1000Hz->500Hz = restriktive Beeinflussung mit Herabsetzung der möglichen V max auf 25 km/h = BÜ ist genauso lange geschlossen = Fahrzeitverlängerung für das Massentransportmittel.
Also Geld Verschwendung für nichts mit Einkauf einiger Nachteile. Verkehrspolitik " Made in Germany ".
Fachkompetenz statt Medienselbstverwirklichung Ahnungsloser.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!
Moin

Die Lage des BÜ ist schon blöd. Auf der einen Seite die Stadt und Gewerbe, auf der anderen Seite die Uni-Klinik und ebenfalls Gewerbe. Sehr oft, wenn ich da lang gefahren bin, stand ein RTW mit Blaulicht vor der geschlossenen Schranke.
Am ehesten würde ich eine Straßenunterführung für machbar halten. Denn der Haltepunkt zwischen zwei BÜ ist dort eigentlich für Reisende fast perfekt angelegt. Und wenn die Strecke Richtung Bad Kleinen elektrifiziert ist, könnte es durchaus zu Mehrverkehr kommen und der BÜ noch häufiger geschlossen bleiben.

Gruß Ralph

Pio schrieb:
Einfahrt gegen ein Halt zeigendes Signal.


das ist bei Bahnens ein tägliche Normalfall....
Ja leider ist das in D der täglich stattfindende Wahnsinn.
Überall wird Geld ausgegeben ohne das Massentransportmittel wirklich effektiver oder schneller zu machen.
Und immer noch wird fein säuberlich darauf geachtet, dass der MIV nicht ausgebremst wird.
Das Massentransportmittel dagegen wird eingeschränkt, was sowohl verkehrlich als auch ökologisch das genau Gegenteil von der propagierten Zielstellung ist.
Hier in diesem speziellen Fall, soll Geld für eine Verlegung des Hp. ausgegeben werden, weil der Durchrutschweg die Schrankenschließung erfordert.
Wird das aber so gemacht, wird auf "Halt" eingefahren, was zu den von mir beschriebenen Einschränkungen und Zwangspunkten führt.
Der zu erreichende Zeitgewinn bei der Schrankenschließzeit, wird durch diese Zwangspunkte hier wieder zu nichte gemacht. Bleibt also hier bis auf ausgegebenes Geld,
fast alles beim Alten, bis auf die verlängerte Fahrzeit.
Wo anders werden schnellere Weichenstrassen für viel Geld eingebaut, aber die LST darf oder soll keine Durchfahrt gestatten. Und dann wird über 60/80/100 er Weichen
zwangsweise restriktiv rübergeschlichen. Da ist der aufgewendete Betrag genauso sinnlos verballert.
Das dieser Zustand in ganz D so vorhanden ist, ist ja das eigentlich traurige.
Und im hier speziell angeführten Fall, soll die kleine nichts bringende Lösung gewählt werden, weil ein wirklich andauernder Fortschritt zu teuer sein soll.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.03.18 13:57.
An der Stelle ist die Strecke ja laut GoogleEarth zweigleisig, da das Güterzuggleis nach Schlutup dort für etwa 2 km parallel zur Bahnstrecke nach Bad Kleinen verläuft.

Dort wo die Strecke nach Schlutup sich trennt eine schnelle Weiche hin und dann westlich vom Bahnübergang einen zweiten Bahnsteig. Schon wären die langen Schrankenschließzeiten gelöst und man bekäme gleichzeit eine Kreuzungsstelle gratis dazu.

Verlegung der Weiche

geschrieben von: Christof_K

Datum: 09.03.18 15:44

Pio schrieb:
Verlegung des Haltepunktes.
Einfahrt gegen ein Halt zeigendes Signal.
INDUSI 1000Hz->500Hz = restriktive Beeinflussung mit Herabsetzung der möglichen V max auf 25 km/h = BÜ ist genauso lange geschlossen = Fahrzeitverlängerung für das Massentransportmittel.
Also Geld Verschwendung für nichts mit Einkauf einiger Nachteile. Verkehrspolitik " Made in Germany ".
Fachkompetenz statt Medienselbstverwirklichung Ahnungsloser.
Alternativvorschlag: Verlängerung des "zweigleisigen" Abschnitts mit der Folge Verlegung der Abzweigweiche nach Westen. Damit "rutscht" das Blocksignal vor der Weichenspitze - vielleicht - so weit vom BÜ weg, dass man statt einer Hp-Anlage eine Üs-, FÜ- oder ÜSOe-Anlage bauen könnte. Dann würde zwar die Haltezeit am Bahnsteig weiterhin in die Schließzeit des BÜ eingehen, aber die Einschaltstrecke würde (deutlich) verkürzt.
Zusätzlich wäre dann die Verlegung des Haltepunkts auf die östliche Straßenseite denkbar - zumindest für die Züge mit Fahrtrichtung Osten.

Re: Verlegung der Weiche

geschrieben von: Flauschi

Datum: 09.03.18 20:00

Es wird wohl nichts übrigbleiben als die Gleise abzusenken. Immerhin ist westlich noch ein weiterer Bahnübergang betroffen. Das wäre die sauberste Lösung. Das Geld ist da.
Albi_HL schrieb:
Die Stadt hat ihren ersten Bericht zum Thema Ratzeburger Allee und Bahnübergang vorgelegt. Das Fazit: Es gibt keine realistische Möglichkeit, hier einen Tunnel oder eine Brücke zu errichten. Denkbar wäre eine Verlegung des Bahnhaltepunktes, damit die Schranken nicht so lange geschlossen sind.
[...]
quelle [www.hl-live.de]
Wenn ich richtig informiert bin, kommt ETCS 2 wegen der kontinuierlichen Geschwindigkeitsüberwachung mit 50 Metern Durchrutschweg aus, egal aus welcher Geschwindigkeit. Das klingt nach einer Lösung, auch wenn eine derart "hypermoderne" Signalisierung an einer derart "nebensächlichen" Bahn bei der DB erst mal Kopfschütteln auslösen würde.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker