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NAH.SH: "Schlechte Noten für Bahnhöfe"

geschrieben von: Oberdeichgraf

Datum: 08.03.18 18:33

Die 33. Qualitätskontrolle an den Bahnstationen in Schleswig-Holstein führte zum schlechtesten Ergebnis seit 14 Jahren: Nach den Überprüfungen im November und Dezember 2017 bekamen die 182 Bahnstationen im echten Norden im Durchschnitt die Note 2,63.
[www.nah.sh]
Der Download für die Details lohnt sich: Die Weinbergschnecke im Schaukasten ist beispielsweise bemerkenswert.
Was mir in letzter Zeit aufgefallen ist, sind viele Frostschäden auf Bahnsteigen.
Scheinbar mögen manche Betonplatten (besonders die geriffelten) das Streusalz nicht.
Split ist nicht mehr zu sehen: Da gab es wohl zu viele Probleme an den Fahrzeugen.

Re: NAH.SH: "Schlechte Noten für Bahnhöfe"

geschrieben von: Michael26f

Datum: 09.03.18 09:30

" In den innen bereichsweise nassen Vitrinen in Wasbek lebten Schnecken, die die Aushänge fraßen "

Herrlich! ;-)

Hut ab für diese umfassende Dokumentation, SH scheint dank Agentur Bahnstadt in diesen Dingen der Verkehrsstation-Erneuerung und -Überwachung führend zu sein.

Solch eine Dokumentation in einem regelmäßigen Turnus auch in den anderen Bundesländern und der/die Betreiber haben eine optimal gestaltete Auftragsliste (durch terminierte Belegfotos), die nach Dringlichkeit gezielt und vor allem in einem zu benennenden Zeitraum vollständig abgearbeitet werden kann bzw bis zur nächsten Wiederholungsprüfung abgeschlossen sein sollte.

Das die Schäden teils schneller wieder (z.B. durch wiederholten Vandalismus) -holt auftreten, liegt leider in der Natur der Sache. Beispiel: Wenn das Sicherheitsglas an Wartehäuschen wiederholt an bestimmten Stationen zerstört wird, werden die Scheiben 'eben' durch entsprechend starke(s) Verbundholz oder korrosionsfreie Metallplatten ersetzt.

Weitere Kleinschäden wie z.B. die an diversen Stationen notorisch überfüllten Abfalleimer mit begleitender Verschmutzung der direkten Bahnsteigumgebung ließe/lässt sich durch kürzere Leerungsintervalle bzw Einsatz von (freiwilligen) Bahnhofspaten oder der neuen WhatsApp-Sauberkeitsoffensive (o. Verständigung der zust. 3S-Zentrale) entspannen (ähnlich gilt dieses Meldesystem für ausgefallene Beleuchtungen).

Regenundichte Wartehäuschen und Bahnsteigdächer haben nur seltenst ihre Ursache in Vandalismus. Und trotzdem muss dort vom Betreiber in angemessener Zeit technische Abhilfe oder in Einzelfällen richtig schwer in die Neubedeckung von Bahnsteigdächern (Holzkonstruktion und Abdichtungsmedium) investiert werden.

Abgesacktes Pflaster und damit in Verbindung stehende Pfützen-(d.h. Eisflächen)bildung, ggf. in Verbindung mit verstopfter oder sonstwie defekter Entwässerung sind Sicherheitsmängel (Stolper-/Ausrutschgefahr im Bahnsteigkantenbereich), die vor Eintritt schwerwiegender Folgen unverzüglich behoben werden müssen.

Gruß
Michael

Warum?

geschrieben von: Lz 86711

Datum: 09.03.18 10:01

Warum sollte DB S&S die Mägel beseitigen?
Von motivierenden Maluszahlungen habe ich noch nichts gehört.
So bleibt alles wie es ist...

"Wenn ich ein Gott wär ...", so beginnt Bodo Wartke sein neuestes Lied, in dem er sich gegen radikale, menschenverachtende Auslegungen jedweder Religion wendet.

Bodo Wartke - Nicht in meinem Namen

Darum

geschrieben von: Gumminase

Datum: 10.03.18 21:38

Moin,

wenn die Beleuchtung in größerem Rahmen ausfällt, ist das sicherheitsrelevant. Da sollte die DB froh sein, dass das NAH.SH auffällt, bevor das EBA davon Wind bekommt.

Überfüllte Müllbehälter kann sich der Monopolist dagegen in beliebigem Umfang leisten. Das beweist S&S bundesweit. Anderen Infrastrukturbetreibern sind vermüllte Bahnhöfe peinlich und man findet sie dort nicht.

Es ist für den Eigentümer der DB am ehesten machbar, etwas zu verändern, und sei es am System. Wäre schon schön, dass Aufgabenträger direkten Zugriff auf S&S bekämen, um den Zustand der Bahnhöfe nicht nur durch die Finanzierung von Neubauten beeinflussen zu können.

Grüße