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Man reibt sich die Augen und kann es sich kaum vorstellen, aber es ist wahr - ein teurer Streckenneubau führt im Ergebnis dazu, dass für die Zielgruppe des Neubaus, nämlich schwere Güterzüge, alles schlechter ist wie vordem im alten Zustand:

[www.sueddeutsche.de]

Re: Spessartrampe - heute schlimmer als vor dem Neubau

geschrieben von: Traumflug

Datum: 20.02.18 01:12

Türen schließen selbsttätig schrieb:
Man reibt sich die Augen und kann es sich kaum vorstellen, aber es ist wahr - ein teurer Streckenneubau führt im Ergebnis dazu, dass für die Zielgruppe des Neubaus, nämlich schwere Güterzüge, alles schlechter ist wie vordem im alten Zustand:

[www.sueddeutsche.de]
Oh je. Was waren die Leute hier im Forum am schimpfen und brüllen als jemand gewagt hatte vorzuschlagen, das Wartegleis für die Schiebelok erst mal liegen zu lassen.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Re: Spessartrampe - heute schlimmer als vor dem Neubau

geschrieben von: Strizie

Datum: 20.02.18 01:24

Traumflug schrieb:
Türen schließen selbsttätig schrieb:
Man reibt sich die Augen und kann es sich kaum vorstellen, aber es ist wahr - ein teurer Streckenneubau führt im Ergebnis dazu, dass für die Zielgruppe des Neubaus, nämlich schwere Güterzüge, alles schlechter ist wie vordem im alten Zustand:

[www.sueddeutsche.de]
Oh je. Was waren die Leute hier im Forum am schimpfen und brüllen als jemand gewagt hatte vorzuschlagen, das Wartegleis für die Schiebelok erst mal liegen zu lassen.
Problem ist wohl eher wie die Strecke geplant und gebaut wurde. Auch vor dem Hintergrund, dass Güterzüge in Zukunft ja länger werden sollen und somit noch mehr Gewicht haben.

Hier wurde eine absolute Sparversion umgesetzt und jetzt hat man den Salat auch wenn DB Netz dies nicht zu interessieren scheint.

Re: Spessartrampe - heute schlimmer als vor dem Neubau

geschrieben von: ehemaliger Teilnehmer

Datum: 20.02.18 03:29

Wurde denn auch ausprobiert was an Grenzlast geht wenn man eben nicht in der Steigung anhält? Also mit 100 km/h und voller Leistung in die Steigung geht und auch den Schwung nutzt um die steilsten Stücke zu überbrücken? Dann müssen sich die Fdl halt mal ein bisschen Mühe geben, diesen kritischen Zügen auch wirklich grüne Welle zu geben damit das auch was wird. Denn die Geschwindigkeit muss sich ja auch erstmal abauen, und wenn das länger dauert wie die Steigung hoch zu fahren, dann klappt das.

Re: Spessartrampe - heute schlimmer als vor dem Neubau

geschrieben von: PL

Datum: 20.02.18 03:30

Im Netzbeirat der BNetzA sitzen auch die Vertreter von NP. Sie werden volkswirtschaftlich Vieles fordern, aber betriebswirtschaftlich keinen Cent mehr an Investitionskosten für die nötige Infrastruktur bereitstellen. So ging es schon im Falle ausreichend lange Gleise in Gemünden und Würzburg Rbf.

Grüße aus Wü

TW 239

Oh, wie tragisch. Mir kommen gleich die Tränen!

geschrieben von: Dieselpower

Datum: 20.02.18 05:24

Zitat: "Doch bei - je nach Lok - 1600 bis maximal 1765 Tonnen ist immer noch Schluss, bestätigt die DB Informationen der Süddeutschen Zeitung auf Nachfrage."

Was haben die Traumtänzer denn erwartet, etwa ein Wunder?

Man hat die Rampe von 20 auf 12,5 Promille entschärft und die möglichen Anfahrgrenzlasten konnten von 1100 t auf >1600 t gesteigert werden. Die 12,5 Promille sind übrigens genau die gewünschte Grenzsteigung für moderne Güterzugstrecken. Und 1600 t sind eine völlig übliche Planlast für allerlei Güterzüge, die von mindestens 80 % aller Züge nicht überschritten wird!
Das so ein leichter 80-90 t-Hobel auf 12,5 Promille natürlich keine 2200 t anfahren und beschleunigen kann, sollte jedem klar sein. Denn dafür braucht man nach Adam Riese schon ne Lok mit mindestens 370 kN Anfahrzugkraft. Ergo, sollen sie sich halt nen knackigen 6-achser kaufen oder Doppeltraktion fahren, wenn sie derart schwere Züge da rauf bringen wollen!

Wenn man aber nur billige Standardloks kauft und hinterher jammert, daß man damit keine extraschweren Züge über ne durchaus anspruchsvolle, aber eben völlig übliche Güterzugsteigung bringen kann, dann ist das einfach nur jämmerlich!
Man kann nunmal keine reine Flachlandbahn mit max 5 Promille in so ne Gegend setzen. Irgendwo ist da nunmal ne natürliche Grenze!

Also was schließen wir daraus? Nix als sinnlose Jammerei einiger weniger realitätsfremder EVUs! Das hätten sie sich schon lange vorher ausmalen können, wenn man was vom Geschäft versteht. Denn das mit den 12,5 Promille war seit der Projektierung bekannt. Oder arbeiten bei diesen EVUs nur Laien die keinen Durchblick haben?
Sonst fangen die Traumtänzer demnächst noch an zu jammern, daß sie mit ihren Standard-4-achsern alleine keine 3000 t zum Brenner rauf schleppen können! ;-)

http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSmvawToASUUxiPnqTrVOw_BVaNPFdDQjBpGaPZTyBB7ejY_LqzPyL8HJA
Nur echt mit einem Hang zu sarkastischen und zynischen Kommentaren!





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:02:20:07:28:25.
Dieselpower schrieb:
Zitat: "Doch bei - je nach Lok - 1600 bis maximal 1765 Tonnen ist immer noch Schluss, bestätigt die DB Informationen der Süddeutschen Zeitung auf Nachfrage."

Was haben die Traumtänzer denn erwartet, etwa ein Wunder?

Man hat die Rampe von 20 auf 12,5 Promille entschärft und die möglichen Anfahrgrenzlasten konnten von 1100 t auf >1600 t gesteigert werden. Die 12,5 Promille sind übrigens genau die gewünschte Grenzsteigung für moderne Güterzugstrecken. Und 1600 t sind eine völlig übliche Planlast für allerlei Güterzüge, die von mindestens 80 % aller Züge nicht überschritten wird!
Das so ein leichter 80-90 t-Hobel auf 12,5 Promille natürlich keine 2200 t anfahren und beschleunigen kann, sollte jedem klar sein. Denn dafür braucht man nach Adam Riese schon ne Lok mit mindestens 370 kN Anfahrzugkraft. Ergo, sollen sie sich halt nen knackigen 6-achser kaufen oder Doppeltraktion fahren, wenn sie derart schwere Züge da rauf bringen wollen!

Wenn man aber nur billige Standardloks kauft und hinterher jammert, daß man damit keine extraschweren Züge über ne durchaus anspruchsvolle, aber eben völlig übliche Güterzugsteigung, bringen kann, dann ist das einfach nur jämmerlich!
Man kann nunmal keine reine Flachlandbahn mit max 5 Promille in so ne Gegend setzen. Irgendwo ist da nunmal ne natürliche Grenze!

Also was schließen wir daraus? Nix als sinnlose Jammerei einiger weniger realitätsfremder EVUs! Das hätten sie sich schon lange vorher ausmalen können, wenn man was vom Geschäft versteht. Denn das mit den 12,5 Promille war seit der Projektierung bekannt. Oder arbeiten bei diesen EVUs nur Laien, die keinen Durchblick haben?
Sonst fangen die Traumtänzer demnächst noch an zu jammern, daß sie mit ihren Standard-4-achsern allein keine 3000 t zum Brenner rauf schleppen können! ;-)
Genau, so wie wir das lieben: Fehlplanung DB und Schuld sind immer die anderen.
Ist ja nicht so, dass nicht auch schon DBC-Züge liegen geblieben sind. Nur die dürfen sich nicht über die Presse bei DB Netz beschweren.

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."
Man fragt aber auch, warum denn unbedingt die Parkmöglichkeiten für Schubloks weg mussten. Probleme mit einer aalglatt geschliffenen Infrastruktur kennen wir leider auch vom Personenverkehr.

Gruß, Olaf

(,“)
< />
_/\_

Neue Bahnfahrzeuge? System Bananenreife: Ware reift beim Kunden!

Re: Oh, wie tragisch. Mir kommen gleich die Tränen!

geschrieben von: Dieselpower

Datum: 20.02.18 06:25

Alibizugpaar schrieb:
Man fragt aber auch, warum denn unbedingt die Parkmöglichkeiten für Schubloks weg mussten. Probleme mit einer aalglatt geschliffenen Infrastruktur kennen wir leider auch vom Personenverkehr.

Da ist ne andere Baustelle!

Aber über eine im völlig üblichen Rahmen liegende Steigung zu jammern, und das da jetzt keine Schiebelok mehr steht, weil diese für im üblichen Gewichtsrahmen liegende Güterzüge nicht mehr gebraucht wird, ist schon sehr blauäugig!

Wer extraschwere Züge fahren will, muß halt auch extrastarke Traktionsmittel vorhalten. Und das ist einzig und allein das Problem der betroffenen EVUs. In diesem Fall wird also nur versucht, daß eigene Versagen auf andere abzuschieben!

http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSmvawToASUUxiPnqTrVOw_BVaNPFdDQjBpGaPZTyBB7ejY_LqzPyL8HJA
Nur echt mit einem Hang zu sarkastischen und zynischen Kommentaren!





3-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:02:20:07:22:41.
In Aschaffenburg ist Platz für Schubloks. Da könnten die EVUs einiges parken um bis Wiesthal, Lohr oder Gemünden zu schieben.

Re: Spessartrampe - heute schlimmer als vor dem Neubau

geschrieben von: Shadow200

Datum: 20.02.18 06:58

Lol! Die DB hat doch Recht - man braucht keine Schublok mehr für die 2200 t Züge. Es reicht ein 6 Achser oder eine Vorspannlok!
Und ein Schildbürgerstreich ist die Strecke nicht. Aber ganz sicher das sofortige Entfernen des Schubgleises.
Jetzt frag ich mich, wie der Mensch dann die NBS Wendlingen - Ulm bezeichnet. Dort gibt's dann 35 Promille statt 22 wie auf der Geislinger Steige.... Wobei die Steige vsl nicht abgebaut wird...
Und auch der neue Stuttgarter Hbf wird nicht so leistungsfähig sein, wie der alte....

Re: Spessartrampe - heute schlimmer als vor dem Neubau

geschrieben von: nikolai

Datum: 20.02.18 08:11

Die LTE hat seit kurzem sechsachsige Transmontana. Dann müssen sie halt nach Deutschland verlegt werden oder noch mehr beschafft werden.
Moin,
entscheidend für die Grenzlast ist ja immer der steilste Abschnitt im Zuglauf. Die meisten auf der Spessartrampe dürften flach durchs Rhein- und Maintal bis Aschaffenburg gekommen sein. Aber wie kommen sie hinterher weiter? Sowohl Würzburg - Nürnberg als auch Würzburg - Treuchtlingen haben doch auch einige Steigungen. Sind die durchgängig flacher als der Sollwert mit den 1,25 %?
Grüße
Martin

Re: Spessartrampe - heute schlimmer als vor dem Neubau

geschrieben von: Frank St.

Datum: 20.02.18 08:40

WU NE 81 schrieb:
Wurde denn auch ausprobiert was an Grenzlast geht wenn man eben nicht in der Steigung anhält?...
Moin,
ein solches Handeln bedeutet doch, dass man in ein ungewisses Risiko geht und außerdem mit seinen Anforderungen der ungehinderten Durchfahrt den Betrieb zusätzlich in Zwangslagen bringt. Warum dann eine enge Blockteilung, wenn man für einen Güterkutscher, der zu geizig für Vorspann ist, 10 oder mehr Kilometer im Voraus frei haben muss? Und was dann wirklich geht, lernt man wahrscheinlich erst durch Schmerzen, um sich dann lauthals zu beklagen.

"Ungehinderte Durchfahrten sicherstellen" auf teilweise längeren Abschnitten gibt es für private EVU selbst bei uns im relativen Flachland, wo man meint, eine 185 mit 2500 Tonnen auslasten zu müssen. Das stelle ich mir bei Taufeuchte am Morgen richtig prickelnd für den Tf vor. Cargo-Züge fahren da bei 2000 Tonnen i.d.R. mit Sechsachern oder wenigstens mit der BR 152. Wer ist dann der Böse, wenn es mal nicht klappt? Genau, das Netz, der Fdl, wer auch sonst. Oder vielleicht doch jemand anders?

Grüße
Frank

Zu meinen Beiträgen:
- Eisenbahnen [www.drehscheibe-foren.de]
- Historisches Forum [www.drehscheibe-foren.de]
- Straßenbahnen [www.drehscheibe-foren.de]

Re: Spessartrampe - heute schlimmer als vor dem Neubau

geschrieben von: VT605

Datum: 20.02.18 09:26

Irgendwann ist auf jeder Strecke eine Grenzlast erreicht und knapp 1800 t sind schon ganz gut. Für die ganz schweren Ganzzüge müssen die EVU dann eben mit Doppeltraktion planen.
Eine in A'burg bevoratete Schiebelok müßte doch auch durch die sie beanspruchende EVUs bezahlt werden - oder.
Also wo wäre da ihr Vorteil?

Re: Spessartrampe - heute schlimmer als vor dem Neubau

geschrieben von: Torsten87

Datum: 20.02.18 09:34

nikolai schrieb:
Die LTE hat seit kurzem sechsachsige Transmontana. Dann müssen sie halt nach Deutschland verlegt werden oder noch mehr beschafft werden.
Sind die denn in D zugelassen? Wäre aber in der Tat eine Gelegenheit, diesen interessanten Exoten hierzulande mal zu sehen zu bekommen.

Re: Spessartrampe - heute schlimmer als vor dem Neubau

geschrieben von: Torsten87

Datum: 20.02.18 09:36

VT605 schrieb:
Irgendwann ist auf jeder Strecke eine Grenzlast erreicht und knapp 1800 t sind schon ganz gut. Für die ganz schweren Ganzzüge müssen die EVU dann eben mit Doppeltraktion planen.
Oder wie schon gesagt große Sechachser kaufen und nicht nur kleine, vergleichsweise schwache Standardloks, die an jeder größeren Steigung hängen bleiben. Die Großen sind zwar natürlich teurer, bringen dafür aber nahezu jeden Güterzug ohne Doppeltraktion und Nachschub über jedem Berg.
Moin,
Zitat:
[... ] Güterkutscher [...] .

Grüße
Frank
*räusper ... 😡

Wer verstehen will, warum manche überall ihren Senf dazu geben müssen, muss lernen wie eine Bratwurst zu denken … !

Schaut doch mal vorbei: [www.mec-loerrach.de]

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