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Der "Trierische Volksfreund" meldet, dass die heutige Verhandlung am Verwaltungsgericht Trier abgesagt worden ist, weil die RSE ihre Klage gegen den Entzug der Betriebsgenehmigung zurückgezogen habe:
[www.volksfreund.de]

Die Chronologie in aller Kürze:
- 2010 griff die RSE überraschend in die jahrelangen Bemühungen um die Wiederinbetriebnahme der Westeifelbahn ein und stellte als seinerzeit dritter Bewerber einen Antrag auf Betriebsgenehmigung nach §6 AEG
- Der Antrag der RSE auf Betriebsgenehmigung wurde 2011 vom Land abgelehnt.
- Nach Urteil des OVG musste das Land 2014 die Betriebsgenehmigung erteilen.
- Da der Betrieb dennoch nicht aufgenommen wurde, entzog das Land die Betriebsgenehmigung 2017 wieder.
- Die RSE klagte dagegen zunächst - jetzt also offenbar aber nicht mehr.
Zur Chronologie auch: [www.westeifelbahn.de]

Traurige Grüße vom Signal
Auch wenn ich mich hier unbeliebt mache - für die Strecke wird es Zeit, endlich einen Umbau als Radweg auf den Weg zu bringen. Das hat hier nämlich tatsächlich mal touristische Relevanz - man kann dann von Gerolstein bis Aachen radeln, nach Gerolstein reist man mit der Bahn an.

Eine Strecke die keiner nutzt braucht man nicht. Also entweder ÖPNV bis Prüm, oder Radweg.
Zitat
Auch wenn ich mich hier unbeliebt mache - für die Strecke wird es Zeit, endlich einen Umbau als Radweg auf den Weg zu bringen. Das hat hier nämlich tatsächlich mal touristische Relevanz - man kann dann von Gerolstein bis Aachen radeln, nach Gerolstein reist man mit der Bahn an.

Eine Strecke die keiner nutzt braucht man nicht. Also entweder ÖPNV bis Prüm, oder Radweg.

Kann ich mich nur anschließen. Vielleicht steckt man die Mühen ja lieber in die Eifelquerbahn, solche Durchbindungen entfalten nochmal eine ganz andere Netzwirkung als Stichstrecken bei denen eine vollständige Wiederherstellung sehr unrealistisch ist. Deshalb ist ja auch die Bördebahn so wertvoll.
Die RSE ist ja keine gewöhnliche Firma sondern das Produkt vieler gleichgesinnter Menschen, denen Eisenbahn noch was wert ist. Aber wenn man insgesamt nicht das nötige Kapital zusammenbringt, um die anstehenden Aufgaben rückenfrei abwickeln zu können, dann gerät das ganze in eine Streßsituation, die ja den Feinden nicht verborgen bleibt.

Ich nehme einmal an, dass die jeweilige Situation der RSE, die seit vielen Jahren nach außen hin so tapfer kämpft, dem politischen Gegner zu keiner Zeit verborgen war. Da muß man nur lange genug warten, bis sich so ein Unternehmen verzettelt bei all den vielen (den viel zu vielen) Einzelaktionen!

Und dann muß man sich mit entsprechend vielen Gleichgesinnten umgeben, die auch mal ehrenamtlich das Eine oder Andere abwickeln (können)

Man kann die Situation rund um die RSE ja als Außenstehender nicht wahrheitsgetreu wiedergeben,da man ja nicht drin steckt. Aber man kann das schildern, was rüber kommt, das was man von der RSE als Außenstehender so wahrnimmt.
Und da hatte ich rund um den Abschied von Herrn Rainer Bohnet nicht das Gefühl, dass die RSE nachher besser aufgestellt war.

Als einzige Antwort auf meine Frage nach dem Warum kam nur ein für mich dürftiges: Für so einen wichtigen Posten braucht man keine Visionäre.

Ich stehe dem Begriff ja sehr positiv gegenüber. Viele meinen damit aber wohl, Visionäre gleichstellen zu müssen mit abwertenden Begriffen wie "Träumer" usw. Wie gesagt, ich sehe das ganz anders.
Denn aus der Sicht eines Wirtschaftspraktikers, hätte man nicht eine der bekannten Rettungsaktivitäten wie bsw die der Wiehltalbahn, angehen brauchen und auch nicht dürfen.
Keine der bekannten Bahnen, die DANK der RSE heute noch befahr sind, war vor den Augen eines "Realisten" rettbar.
Der Zug war halt einfach schon abgefahren!

Und sie hatten alle nicht Recht, die, die das so kaufmännisch pragmatisch gesehen hatten.

Ich denke mal, wenn man die Vita der RSE so durchschaut, dann hat Herr Bohnet all die vielen Jahre mit vielen Gleichgesinnten eine unübertroffen gute Arbeit geleistet.

Nach seinem (von der Außenwahrnehmung her) plötzlichen sang-und klanglosen Verschwinden hat man von der RSE so wirklich nicht mehr viel Aufregendes gehört.

Und man hört weiterhin nichts Gutes aus Bonn-Beuel, wenn man das so schreiben darf. Denn die Nachrichten aus der Eifel sind ja alles andere als gut.

Und im Wiehltal läuft es auch nicht (mehr) rund, seit der neue Geschäftsführer im Amt ist.
Was jetzt nichts negatives heißen soll, aber Fakt ist eben, dass sich die RSE hat vorführen lassen bzg des Spiekermann-Gutachtens!!!
Und das sogar in einer so fragwürdigen Art und Weise, dass man seinen Augen nicht trauen mag, wenn man liest, dass die RSE den negativen Ausgang vor Augen, so ein Gutachten finanziell mit auf den Weg bringt und unterstützt.
Wie kann das sein?
Ich klage hier ganz klar meinen Trauergesang mit dem Inhalt, dass das Ganze schaurige Fiasko einem "Visonär" so nicht passiert wäre! Dabei gab es wohl warnende Stimmen zuhauf. Aber die verhalten alle wie der Ruf des Rufers in der Wüste.

Und bei dem Drama um die Denklinger Schrotthalle hat sich die RSE auch nicht mit Ruhm bekleckert.
Was da passiert ist, ist einfach nur das Ergebnis von totaler politischer Unfähigkeit.

Dabei ist mir persönlich bekannt, dass es zumindest eine Person gab die ihre (ehrenamtliche) Hilfe mehrfach angeboten hat. Und die wurde abgelehnt, bzw blieb unbeantwortet.

Und aktuell hat man sich also wohl inhaltlich wie personell so "zurangiert", das man weder hinten noch vorne am Zug etwas bewegt bekommt?
Als Eisenbahner sollte man wissen, dass es Rettungsgassen nur auf Autostraßen gibt!

Und weil das so ist - Vermutung - gibt man jetzt die Eisenbahn in der Eifel auf?

Man hat keine Mittel mehr und man hat kein Personal mehr um noch eine Baustelle weiterführen zu können?

Ist die RSE vielleicht sogar schon am Ende?

Es gibt da so einen Satz der eigentlich für alles Gültigkeit hat: Man muß in den Medien bleiben. Und sei es durch negative Schlagzeilen!

Das Beunruhigende ist aber, dass man seit längerer Zeit, überhaupt nichts mehr hört von der RSE.
Da kann man Mails schreiben so viele man will, man bekommt einfach keine Antworten (mehr).

Es wäre mehr als Schade, würde hier etwas, von der Öffentlichkeit unbemerkt, Unheilvolles geschehen. Etwas Entgültiges und man kommt nicht weg von dem Gefühl, hätte man doch nur rechtzeitig etwas gewußt, man hätte den Karren noch aus dem Dreck ziehen können.

Wollen wir das Beste hoffen - bleiben wir (weiterhin) Visionäre.
Denn eines ist mal sicher: die Hoffnung stirbt zuletzt!

Mit Gruß von
Unterwegs
BOS

Wenn die GUTEN nichts tun - gehört die Welt den BÖSEN

Wer will, findet Wege. Wer nicht will, sucht Gründe.

Kann es sein, werter Käfermicha und Co, dass ihr dem politischen Gegner voll auf den Leim gegangen seid?

Mit Gruß von
Unterwegs
BOS

Wenn die GUTEN nichts tun - gehört die Welt den BÖSEN

Wer will, findet Wege. Wer nicht will, sucht Gründe.

Fluorineer schrieb:
Zitat
Auch wenn ich mich hier unbeliebt mache - für die Strecke wird es Zeit, endlich einen Umbau als Radweg auf den Weg zu bringen. Das hat hier nämlich tatsächlich mal touristische Relevanz - man kann dann von Gerolstein bis Aachen radeln, nach Gerolstein reist man mit der Bahn an.

Eine Strecke die keiner nutzt braucht man nicht. Also entweder ÖPNV bis Prüm, oder Radweg.

Kann ich mich nur anschließen. Vielleicht steckt man die Mühen ja lieber in die Eifelquerbahn, solche Durchbindungen entfalten nochmal eine ganz andere Netzwirkung als Stichstrecken bei denen eine vollständige Wiederherstellung sehr unrealistisch ist. Deshalb ist ja auch die Bördebahn so wertvoll.
Die Kreise und Gemeinden entscheiden in erster Linie darüber, ob sie auch für bahnfahrende Touristen ein lohnenswertes Ziel sein wollen beziehungsweise ob sie durch gute Bahnverbindungen neue Einwohner an sich ziehen möchten.

Mit anderen Worten:
Früher habe ich aus Nordrhein-Westfalen oft den Kreis Daun (z. B. die Maare) aufgesucht. Seit dies mit der Eifelquerbahn nicht mehr möglich ist, suche ich mir eben andere Ziele. Deutschland hat glücklicherweise viele schöne Orte und Landschaften zu bieten, die vielfach deutlich bessere Bahnanbindungen zu bieten haben. Die Gegend um Prüm würde ich ebenfalls nur als Tourist aufsuchen, wenn es dorthin günstige Bahnverbindungen gibt.

In einem Punkt muss ich Fluorineer allerdings eindeutig zustimmen:
Die Eifelquerbahn halte ich auch für deutlich wichtiger als die Westeifelbahn. Vielleicht können das Land RP, Kreise, Gemeinden, Vulkaneifelbahn und Rheinsiegbahn erstmal an einem Strang ziehen, um die Strecke von Kaisersesch nach Ulmen (-Daun) - zunächst für den Touristikverkehr und ggf. Schülerverkehr - zu reaktivieren. Das wäre mit den geringsten Kosten zu realisieren. Wenn es in Ulmen bzw. Daun jeweils optimale Busanschlüsse gibt, könnte man anschließend auch das teurere Projekt Daun - Gerolstein besser realisieren.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.02.18 16:13.
BOS schrieb:

Ich nehme einmal an, dass die jeweilige Situation der RSE, die seit vielen Jahren nach außen hin so tapfer kämpft, dem politischen Gegner zu keiner Zeit verborgen war.


warum wird man nicht tätig, wenn man doch "so tapfer kämpft"? Nur mit Erfolgen am Train Simulator kann man keine "richtige" Eisenbahn machen. Und was haben jetzt die angeblichen politischen Gegner mit Untätigkeit seitens des "Betriebsunwilligen" zu tun?
Eine Bitte: Bleibt doch beim Thema - Westeifelbahn Gerolstein - Prüm.

Natürlich kann man auch über die Efq viel schreiben und diskutieren, aber die Efq ist nun mal ein anderes Thema. In der Westeifel haben sich etwa 15 Jahre lang - parallel zu allen HOCH`s und TIEF`s auf der Eifelquerbahn - Menschen für den Erhalt einer Bahnstrecke eingesetzt, von dessen Zielort im Übrigen per Radweg in gut einer Stunde Pronsfeld erreichbar ist, von wo aus man in gleich drei Richtungen weiterradeln kann! In einer Region, die touristisch immer schon unbekannter war und ist als die Vulkaneifel, da sie eben u.a. keine Maare zu bieten hat.

Mit einem Investitionsbedarf, der zum Zeitpunkt des OVG-Verfahrens irgendwo im sechsstelligen Bereich beziffert wurde (zum Vergleich: allein mehrere Millionen Euro wären notwendig, damit ein Museumsfahrzeug aus dem Bw Gerolstein auch nur bis Hohenfels in Richtung Daun fahren könnte). Die Westeifelbahn war und wäre stets ein privates Projekt, die realistischste Chance auf einen Museumsbahnbetrieb in der Eifel. Nicht mehr, nicht weniger.

Niemand sollte glauben, dass die nun zu erwartende Freistellung nach §23 AEG zuzüglich Gleisabbau zwischen Gerolstein und Prüm irgendwelche vorteilhafte Auswirkungen auf irgendwelche Bemühungen auf der Eifelquerbahn hat. Ganz im Gegenteil: Ein Bgm Söhngen, der schon vor 20 Jahren gegen den Sinn der Bahn gewettert hat, wird nun darin bestätigt, dass sich alles irgendwann im Sande verläuft und man nur lange genug warten muss, um einen Radweg dann doch bauen zu können.

Gruß vom Signal
Darf man fragen welche politischen Gegner ? Niemand vor Ort will die Bahn (das berufliche Ineteresse von Herrn Petry lass ich mal weg). Weil alle (und auch wir Touris) Dir sagen können wovon wir alle mehr profitieren- von jahrelang brachliegenden Bahnstrecken wie dieser oder der Eifelquerbahn und im Gegensatz dazu die beiden Bahnradwege die in Jünkerath oder Blankenheim beginnen.
Ich bin der letzte, der Streckenstilllegungen das Wort reden möchte - aber das Potential der Strecke Gerolstein - Prüm war, das muss man leider so sagen, sehr überschaubar. Prüm hat etwa 5.500 Einwohner, Willwerath 158, Gondelsheim 223, Schwirzheim 430, Büdesheim 556, Müllenborn vielleicht 250-300 - und bis auf Müllenborn und Prüm liegt die Bahnlinie außerhalb der Orte. Das sind weniger als 300 Einwohner pro Streckenkilometer, ein extrem niedriger Wert. Im Güterverkehr hätte es vielleicht fallweise Holzzüge geben können. Der touristische Wert von Prüm erschließt sich auch nur ausgesprochenen Eifelliebhabern.

Gerolstein - Daun - Ulmen (- Kaisersesch) und Kall - Hellenthal - das sind die beiden stillgelegten und reaktivierungsfähigen Eifelnebenbahnen mit tatsächlichem Potential.
Die "Vennbahn" hätte zumindest im Abschnitt Raeren - Monschau wegen des enormen touristischen Potentials von Monschau erhalten bleiben sollen.
Käfermicha schrieb:
Also entweder ÖPNV bis Prüm, oder Radweg.
Wie immer auf dieser Welt gibt es mehr als Schwarz und Weiss. Man muss einen Radweg nicht ausgerechnet auf eine Eisenbahntrasse legen. Gerade Freizeitradlern ist der genaue Weg ziemlich egal und Platz hat es in der Eifel ja wohl mehr als genug.

Gibt es entsprechende Bereiche, z.B. Brücken, die für einen Radweg wirklich sinnvoll sind, kann man dieses Stück analog Baustellen und bis auf Weiteres für die Bahn sperren. Dann kann man sich später entscheiden, ob man den Radweg wieder abbaut (die Mode geht ja mal wieder vorüber) oder die Brücke für Beides ertüchtigt.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker
Gerade in der Eifel ist es aber nicht einfach passende Trassierungen zu finden. Und das anschließende Netz mit Vennbahn und Co. bietet riesiges Potenzial.

Ich bin für die Eifelquerbahn. Die hat m.E. sicher Potenzial. Die Strecke nach Prüm dagegen sollte man umbauen.
Monza30 schrieb: warum wird man nicht tätig, wenn man doch "so tapfer kämpft"? Nur mit Erfolgen am Train Simulator kann man keine "richtige" Eisenbahn machen. Und was haben jetzt die angeblichen politischen Gegner mit Untätigkeit seitens des "Betriebsunwilligen" zu tun?

Ist das richtig? mit Betriebsunwilligen ist die RSE gemeint?
Dann solltest Du zur Kenntnis nehmen, dass die RSE das Bahngelände nicht betreten darf.
Wäre das anders würde sich schon seit Jahren etwas bewegen, auf den Schienen!

Mit Gruß von
Unterwegs
BOS

Wenn die GUTEN nichts tun - gehört die Welt den BÖSEN

Wer will, findet Wege. Wer nicht will, sucht Gründe.

An anderer Stelle bereits angemerkt.
Wenn es um die Frage der Wirtschaftlichkeit geht und dieses bei Autobahnen und Straßen anwendet, müsste man einige km Straße sperren und zum Radweg umbauen.
Bei der Bahn geht es immer um Wirtschaftlichkeit.
Ist eine Anschlussweiche in der Nutzung rentabel und werden in der Zielsetzung Tonnage jährlich erreicht.
Werden die Zahlen in Personenbeförderung etc. erreicht.

Hier werden landauf und landab teuere Straßen gebaut oder teuere Umbauten für den Lkw hergerichtet.

So auch finden sich x Beispiele für unsinnig gebaute Flughäfen wie Kassel Calden.

Im Thema Nordbahntrasse und Umwandlung zum Radweg scheint es auch keine Grenzen zu geben.
Für dieses Projekt werden zu Ungunsten anderer gut gedachter Projekte wieder Potenzial abgezogen.
BOS schrieb:
Dann solltest Du zur Kenntnis nehmen, dass die RSE das Bahngelände nicht betreten darf.
Warum sollte sie auch? Sie zahlt keine Pacht, ist nicht Eigentümer und auch nicht mehr Inhaber einer Betriebsgenehmigung.

Es ist nicht bekannt, dass die RSE eine Pacht von mehr als einem symbolischen Euro geboten hat.
Und die Klage gegen den Entzug der Betriebsgenehmigung hat man schließlich zurückgezogen.
Also sehe ich nun auch keine Absicht (mehr) die Strecke zu betreiben.

Gruß vom Signal
Käfermicha schrieb:
Gerade in der Eifel ist es aber nicht einfach passende Trassierungen zu finden. Und das anschließende Netz mit Vennbahn und Co. bietet riesiges Potenzial.

Ich bin für die Eifelquerbahn. Die hat m.E. sicher Potenzial. Die Strecke nach Prüm dagegen sollte man umbauen.
Wenn ich nichts verpasst habe, dann gibt`s aber keine Abstimmung, wer welche Strecke will und was reaktiviert wird.
Ob die Westeifelbahn abgebaut wird oder nicht: Auch das bringt nicht wieder Züge auf die Eifelquerbahn, deren Sanierungsbedarf bei mindestens 24 Millionen EUR liegt und wofür keine NKU bei 1,0 oder mehr absehbar ist.

Gruß vom Signal
Gerolstein-Kaisersesch dürfte erst dann wieder Zukunft haben wenn sich jemand findet der das Geld locker macht um die Brücken zu sanieren, deshalb sind ja die letzten geplanten Sonderfahrten ausgefallen, die Landeseisenbahnaufsicht keine Genehmigung erteilt hat.
Bei Kall-Hellenthal müsste man recht wenig investieren, aber es fehlt ein klares Konzept ob man denn nun Bahn will oder nicht, die Nachfrage ist ganz sicher da, die Strecke ist ja grundsätzlich befahrbar.

Die Vennbahn ist ein Spezialkapitel, da die Gleisanlagen kein deutsches Staatsgebiet mehr sind seit dem 2. Weltkrieg. Nach dem Friedenvertrag wurden die Gelisanlagen der Vennbahn an Belgien übertragen, auch der darauf liegende Radweg ist belgisches Staatsgebiet. Wobei die EVS mit der Euregiobahn das Streckenstück Stolberg-Altstadt - Schmithof bei Aachen wieder in Betrieb nehmen will, ggf wenn die SNCB mit macht bis Eupen, bis Stolberg-Breinig wird die Strecke nach Bestellung des NVR im Dezember 2018 wieder in Betrieb nehmen.
stevedoerr schrieb:Zitat:
Gerolstein-Kaisersesch dürfte erst dann wieder Zukunft haben wenn sich jemand findet der das Geld locker macht um die Brücken zu sanieren, deshalb sind ja die letzten geplanten Sonderfahrten ausgefallen, die Landeseisenbahnaufsicht keine Genehmigung erteilt hat.
Welche Sonderfahrten?
Im Gegensatz zur Westeifelbahn hat es für die Efq doch aufgrund des ungleich höheren Sanierungsbedarfs schon seit vielen Jahren keine Betriebsgenehmigung mehr gegeben. Und ohne Betreiber kein Zugverkehr.
Gruß vom Signal

Genau - kommt nach Baden-Württemberg...

geschrieben von: Der Zeuge Desiros

Datum: 02.02.18 20:41

...wo die Reaktivierung der Ablachtalbahn (Mengen - Stockach - Bodensee) zunächst für den touristischen Verkehr heute einen großen Schritt nach vorne gemacht hat. Mit an Bord bei der Inspektionsfahrt war übrigens auch der Bürgermeister der wichtigsten Anliegerkommune, Messkirch, der - im Gegensatz zu seinem rheinland-pfälzischen Amtskollegen - den Erhalt seiner Eisenbahnlinie als Investition für die Zukunft und als Bestandteil des Fahrradtourismus (!) betrachtet.

Es geht also auch anders. Wenn man will!

Vor der Abfahrt in Mengen...
http://www.desiro.net/732-Ablach0.jpg

...und nach der Ankunft in Stockach:
http://www.desiro.net/732-Ablach3.jpg

Gleise verpflichten!

Heiko

http://www.desiro.net/Wal.jpg




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.02.18 20:42.
Ich finde es echt eine Sauerei, wie sich hier in einen Eisenbahnforum immer wieder Leute für Streckenrückbauten aussprechen. Sagt mal geht es euch noch ganz gut?? Jede Eisenbahninfrastruktur ist erhaltenswert. Wenn es nach mir geht, würde die Strecke wieder durchgehend aufgemacht bis nach Belgien rüber.

Und kommt nicht mit Geld, davon ist bekanntlich genug da.

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