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Zm: Walkway zwischen Deutz Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: Käfermicha

Datum: 11.01.18 18:27

[mobil.ksta.de]

12min Fahrzeit. Von Gleis 12 bis zum Hbf. Führung neben der Brücke.

Bisher nur eine Idee aber wohl ernsthaft erwogen.

Dont Shoot the Messenger ;).

Re: Zm: Walkway zwischen Deutz Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: maxbahn

Datum: 11.01.18 18:30

Moin,

sieht zwar absolut schrecklich aus, aber die Idee ist m.E.n. nicht schlicht.
In vielen Bahnhöfen muss man große Distanzen gehen, warum nicht dann von Deutz nach Hbf?

Grüße,
Max

Re: Zm: Walkway zwischen Deutz Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: ulrich

Datum: 11.01.18 19:03

Man könnte natürlich auch eine weitere Eisenbahnbrücke an der Stelle bauen.

Ulrich

Re: Zm: Walkway zwischen Deutz Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: cloubim

Datum: 11.01.18 19:06

Eine Verbauung der wunderschönen Hohenzollernbrücke wäre zwar schade, aber den Sinn verstehe ich schon. Wer in Deutz tief aus- und am Hbf in die U-Bahn einsteigt, der will nicht unbedingt noch die parrhundertmeter S-Bahn fahren.

Re: Zm: Walkway zwischen Deutz Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: Gauron

Datum: 11.01.18 19:47

Ich würde wohl trotzdem eine von den, im 2,5min-Takt verkehrenden, S-Bahnen nehmen. Den großen Vorteil von diesem Weg sehe ich nicht.
Hallo,

mit Koffer(n) von Gl. 12 rauf zur S-Bahn ist schon eine Strafe.

Gruß
Dirk Möller

Wo wir Deutschen hindenken, wächst kein Gras mehr (Kurt Tucholsky)

Re: Zm: Walkway zwischen Deutz Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: ferrytale

Datum: 11.01.18 20:16

Gefällt mir ehrlich gesagt sehr gut die Idee. Als größten Nachteil würde ich die Fußgängerbrücke nennen, die die schöne Hohenzollernbrücke (und den Blick von selbiger) verschandelt.

Die Idee ließe sich bei solchen Längen gut mit folgender Innovation von Thyssenkrupp verknüpfen: [accel.thyssenkrupp-elevator.com]
Wenn man auf dem Fahrsteig stehen bleibt, käme man auf ca. 10 Minuten Fahrtzeit, wenn man auch noch schnell geht (was mit Koffern aufgrund des unebenen "Förderbands" natürlich schwierig ist), kommt man auf ca. 6 Minuten. Gar nicht schlecht.

Re: Zm: Walkway zwischen Deutz Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: RhBDirk

Datum: 11.01.18 20:23

Bekanntlich fährt alle paar Minuten eine S Bahn über den Rhein. Hinzu noch zahlreiche Regiozüge. Lieber eine zusätzliche Eisenbahnbrücke bauen anstelle einem solchen Firlefanz, der verbaut - im wahrsten Sinne - die Möglichkeiten zukünftig mal noch eine Brücke anzusetzen.

Re: Zm: Walkway zwischen Deutz Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: Gauron

Datum: 11.01.18 20:23

Deutz sollte natürlich schnellstmöglich ausgebaut werden. So wie es jetzt ist kann und darf es nicht bleiben. Und selbst wenn. Ich, als großer Mensch, bevorzuge den Koffer schnell hoch/runter zu trage, als mir 1km lang selbst in die Hacken zu fahren.

Re: Zm: Walkway zwischen Deutz Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: Tobias M

Datum: 11.01.18 20:27

Gauron schrieb:
Ich würde wohl trotzdem eine von den, im 2,5min-Takt verkehrenden, S-Bahnen nehmen. Den großen Vorteil von diesem Weg sehe ich nicht.
Hallo,

der 2,5-Minutentakt der S-Bahn ist nur eine theoretische Möglichkeit, wenn die Bahnen von zwei unterschiedlichen Bahnsteigen abfahren und man anhand der Fahrpläne nicht sicher sehen kann, welche Bahn nun zuerst fährt. Wenn noch ein dritter S-Bahnsteig hinzu kommt, ist wird diese Option noch unpraktischer.

Ein weiterer Punkt: "Anfahrt Deutz, S-Bahn zum HBF, vom HBF weiter" sind zwei Umstiege auf einer Reisekette. Wenn die Bahn es als "Köln Mitte an, Transfer Peoplemover, Köln Mitte ab" verkauft, ist das Ganze ein Umstieg weniger.

Am Hauptproblem ändert diese Hilfskonstruktion leider wenig. Das Bahnnetz in und um Köln ist -ebenso wie das Straßennetz- unterdimensioniert. Es braucht im näheren Umkreis um Köln dringend eine deutliche Erhöhung der Kapazitäten, hier müssen die Bahnen in drei Geschwindigkeitsklassen getrennt werden: Schneller Fernverkehr, schneller Nahverkehr (RE, RB) in Kombi mit Gütervekehr und langsamer Nahverkehr (S-Bahnen).
Darüber hinaus braucht es im Bereich zwischen Bonn und Siegburg im Süden, Bergheim und Kerpen im Westen, Leverkusen und Solingen, ggf. sogar Wermelskirchen, Remscheid und Wuppertal im Nordosten und Dormagen, Neuss und Düsseldorf im Norden ein Überlandstraßenbahnsystem, das die Fläche an die Bahn anbindet und untereinander vernetzt.
Weitere Rheinquerungen sind nötig, die neue Leverkusener Rheinbrücke hätte mit mindestens zwei Gleisen für die Überlandstraßenbahn gebaut werden müssen, im Norden von Köln fehlt eine weitere Bahnquerung.
Ebenso stellt sich die Frage, ob es sinnvoll ist, eine Schnellfahrstrecke linksrheinisch über Neuss und Krefeld nach Duisburg (mit Querspange nach Düsseldorf) zu führen, als Ergänzung und Notfall-Alternative zur rechtsrheinischen Verbindung Köln-Duisburg, die ja voll ausgelastet ist.

Ich halte eine People-Mover-Verbindung über die Hohenzollernbrücke für sinnvoll. Aber nur, wenn sie ergänzend zur Erweiterung auf vier Vollbahngleise und ggf. zwei Straßenbahngleise erfolgt und einer weiteren Erweiterung der Vollbahngleise nicht im Wege steht. Technisch sehe ich da, anders als einige Vorschreiber, keine so großen Probleme, obwohl es Höhendifferenzen und Kurven zu überbrücken gibt. Das können Rollbänder bereits anderswo, warum nicht auch in Köln? Wichtig ist dass man die Fachleute ran lässt und sich nicht irgendwelche Politiker ein Denkmal setzen wollen, wie bei der Elbphi oder BER.

schöne Grüße

Tobias

Auch für die Diskussion in DSO gilt: Man muss nicht auf jeden vorbeifahrenden Jauchewagen aufspringen und das Ventil öffnen.

Re: Zm: Walkway zwischen Deutz Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: cloubim

Datum: 11.01.18 20:43

Die Hohenzollernbrücke hat schon jetzt sechs Gleise, vier davon für Regio+Fern, zwei für die S-Bahn. Einen vierten Bogen könnte man zwar bauen, das wäre allerdings an der Südseite. Da gabs schon mal ne Straßenbrücke, die Brückenköpfe sind noch gut zu erkennen. Der People Mover ist in de Illustration nordseitig, würde also im Falle "nur" ein 3.+4.S-Bahngleis blockieren.

Sinn einer Stadtbahnbrücke am Hbf sehe ich nicht. Linksrheinisch verkehrt alles unterirdisch, will man nicht Stadtbahnen über die Domplatte fahren lassen, gibts da nix was sich anbietet.

Sinnvoller als eine Bahnquerung im Norden von Köln sehe ich einen Anschluss von Bonn an die KRM mit viergleisigem linksrheinischen Ausbau Bonn Hbf - Köln an. Dies würde über Tunnelgleise in Bonn erfolgen, die mit Tunnelrampen in Gronau auch den linksrheinischen Fernverkehr oder GV aufnehmen und das Nadelöhr Bonn Hbf spürbar entlasten würden. Das Zeit- und trassenraubende Kopfmachen der ICEs in Köln Hbf würde auch so entfallen, ohne alle ICEs auf die "falsche" Rheinseite in Deutz tief zu leiten.

Eine Überlandstraßenbahn zwischen Bonn und Siegburg gibts auch schon, nennt sich Linie 66. Nebendran liegt noch eine im Dornröschenschlaf liegende Bahnstrecke von Beuel nach Pützchen, die man für eine zweite Route nutzen könnte.

Einen SFS-Ausbau über Neuss aus reinen Redundanzgründen wird dir niemand bezahlen.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.18 20:48.

Ja, das stimmt. Aber ...

geschrieben von: HLeo

Datum: 11.01.18 20:45

Aber tröste Dich. Wenn das Monstrum fertig ist, sind auch die Aufzüge in Deutz fertig. ;-)
Übrigens könnte diese neue Fußgängerbrücke sicher auch neuen Platz für Liebesschlösser bieten. Oder?
cloubim schrieb:Zitat:
Eine Verbauung der wunderschönen Hohenzollernbrücke wäre zwar schade, aber den Sinn verstehe ich schon. Wer in Deutz tief aus- und am Hbf in die U-Bahn einsteigt, der will nicht unbedingt noch die parrhundertmeter S-Bahn fahren.
Das Argument verstehe ich nicht. Vom Hbf hat man ebensowenig Anschluss an alle Stadtbahnlinien - in Deutz verkehrt sogar eine Linie mehr. Es ist in fast allen wirklich großen Städten so, dass 1x Umsteigen im Schnellbahnnetz für viele Relationen erforderlich und auch allseits akzeptiert ist.
Wenn man Deutz-tief stärker nutzen möchte (was ich begrüßen würde), müssen zunächst zwei Dinge angegangen werden:

1) Fahrgastgerechter Ausbau. Und zwar im großen Stil und nicht als "Dranfrickeln". Ich würde dafür auf der Ostseite anstelle der schiefen Ebene ein großzügiges Zwischengeschoss mit barrierefreier Erreichbarkeit aller Gleise, der Stadtbahn und integrierter Ladenzeile/Kundenzentrum etc. vorsehen.

2) Möglichst umfassender Fernzughalt auch in Deutz-hoch. Dafür wurden an den Bahnsteigen ja bereits teilweise Voraussetzungen geschaffen. Der große Knackpunkt dabei sind die beiden bahnsteiggleichen Durchfahrgleise - an diesen wären Bahnsteigkanten hilfreich, aber das ist baulich fast nicht zu machen... Aber auch ohne ist es nicht abwegig und wurde in der Vergangenheit auch immer mal wieder praktiziert (Thalys, Berlin-ICE, IC bei Messen...).

Damit hätte man dann eine wunderbare Aufgabenteilung: Deutz als ideal im Netz liegender Umsteigeknoten und Hbf mitten im Zentrum. Folge -> Fahrgastaufkommen besser verteilt, Fahrzeiten für ICE-Durchfahrer und Umsteiger aus dem Rechtsrheinischen deutlich gesenkt.

Einen Walkway braucht man dafür nicht...

Funktioniert in Städten wie in Lyon, Barcelona und anderswo auch hervorragend.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.18 21:40.

Au ja, also 5 Umstiege mehr

geschrieben von: Der Pendler

Datum: 11.01.18 21:36

... schicke Idee!

Tach zusammen!

Na toll, bei 1100m und 160m pro Laufband komme ich auf rund 6 Laufbänder hintereinander (also insgesamt 18, wenn 3 nebeneinander sein sollen), zwischen den Laufbändern dann rund 10m Abstand. Durchaus üblich, wenn man an internationale Großflughäfen denkt.

Also statt Umstieg von Fern- auf S-Bahn auf Fernbahn / Stadtbahn, also 2 Umstiegen, dann im Falle der Laufbänder: Fern auf W1 auf W2 auf W3 auf W4 auf W5 auf W6 auf Fernbahn / Stadtbahn.

Jetzt werden direkt einige einwenden, wo denn hier das Problem beim Umsteigen von Laufband 1 auf Laufband 2 sei; tja, das kann ich gerne mal darlegen:
schon in der Prä-Smartphone-Zeit war es so, dass es an Flughäfen (erst Recht in der Rush-Hour) auf Laufbändern zu "Auffahrunfällen" gekommen ist, vor allem wenn Leute direkt im Zwischenraum zwischen anschließenden Bändern stehenbleiben, weil sie ihren Flugsteig suchen, die Wäsche sortieren müssen, was weiß ich. Richtig Spaß machte das erst, wenn Kombination von schnell überholendem Personal, Leuten mit normalen Kabinenkoffern auf dem Band, Leuten mit Kleinkoffertrolleys zum Schieben (je nach Flughafen auch erlaubt auf den Bändern) und dann eben einer Verstopfung an einem Ende aufeinandertreffen. Yep. Jaja, die gute alte Zeit.

Aber Moment mal, wir leben ja in der Neuzeit, dass ist ja die Zeit, in der man schon so kaum noch unfallfrei durch den Bahnhof / die Stadt kommt, ohne Notfallausweichmanöver vor Smartphone-Zombies machen zu müssen (nur zur Info, ich bin beruflich auch drauf angewiesen, aber wenn ich durch den Verkehr schwimme, dann ohne das Ding vor der Birne). Immer wieder sieht man schon auf den normalen Rolltreppen Leute, die die 20 Sekunden nicht unfallfrei ohne Stolperer am Ende zubringen können. Und das jetzt als Massentransportmittel zwischen Deutz und Hbf mit 5 Umstiegen (und immer wieder rund 10m dazwischen laufen) alleine zwischen den Bändern - na, da kann ich mir auch ohne Rechner schon in 3D die Stauentwicklungssimulation bildlich vorstellen.

Den Thyssen-Krupp ACCEL halte ich auch nicht für zielführend - es gibt schon einen gewaltigen Unterschied, was die Belastung von "Fahrgeschäften" in einem schön abgeschotteten und "sauberen" Flughafen und im Gegensatz dazu der "normalen Wildbahn" anbelangt - bei Letzterer landen wesentlich mehr Fremdkörper auf den Stufen / Bändern (und dann auch in der Folge überall im mechanischen Bereich, mal bei einer Wartung gesehen, wie es da drunter aussieht? -brrrrr, pfui deibel...).

Näh, da hilft nur das KISS-Prinzip; oh ja, auch und vor allem in Köln und auf genau dieser Achse.

Also, bei aller Liebe, wenn man schon die Hohenzollernbrücke verschandelt (zu den Kuben in dem Artikel fällt mir ein böser Film ein...), also dann kann doch die Antwort nur sein, dass man da südlich oder nördlich die dringend benötigten Gleise dranzimmert (am besten an beiden Seiten).

Bis denne,
Markus.

P.S.: Wohlgemerkt, das sage als einer, der - vor rund, was war das, 15-20 Jahren? - als es um die Diskussion um den Ausbau von Deutz ging (damals gab es noch östlich davon die freiwerdenden Flächen, gemeint ist der Bereich Odysseum / Köln-Arcaden / Kalk-Post) dafür plädiert hat, einen komplett neuen Hauptbahnhof - vielleicht sogar dreieckigen Bahnhof mit Gleisen an allen 3 Seiten! - zu errichten, um dem Flaschenhals Köln ein für alle Male zu sprengen. Dafür hätte es in der Tat einer Schnellpendelverbindung - allerdings vermutlich eher per People Mover - von Deutz-Ost-Neu zum Hbf bedurft.
Vorbei, längst verbaut, ist nicht, Feierabend, Chance vertan.
Aber wie gesagt, grundsätzlich stehe ich People Movern oder auch Laufbändern nicht kritisch gegenüber, aber das hier ist nicht der Ort dafür, so wie der nun liegt.

[K] Verbindung Hbf.–Deutz die Soundsovielte

geschrieben von: cinéma

Datum: 11.01.18 18:36

Und wieder wird die altbekannte Sau durchs Dorf getrieben…

[www.ksta.de]

Einfach überflüssig, denn am schnellsten geht es mit der S-Bahn.

Re: [K] Verbindung Hbf.–Deutz die Soundsovielte

geschrieben von: TBOAR (bt)

Datum: 11.01.18 18:49

aber mit ner popeligen Essbahn kann sich uns aller Tante Jettchen doch nicht in Pose setzen.

Rollband - alle 160 m umsteigen auf das nächste Bahn - und wenn es dann vor Köln selber scharf nach rechts um die Kurve geht, kann das Rollband dieser Kurve nicht so richtig folgen - sondern nur in Form eines Polygonzuges, bei dem jeder Abschnitt ein Band ist und man dann an dessen Ende "aussteigen" und um die Eck - nein, nicht gebracht, sondern gehen darf.

Man könnte den Herrn Professor der Tragwerksplanung ja mal fragen, dass es in der ebenso ruhm- wie auch erfolgreichen Sowjetunion üblich war, die Rollbänder zwischen dem Ein- und Ausstiegsbereich schneller laufen zu lassen ...

Ich steig dann mal um ...

Re: [K] Verbindung Hbf.–Deutz die Soundsovielte

geschrieben von: oseYannis

Datum: 11.01.18 20:12

Der Beitrag existiert bereits eine Zeile unter Deiner.
Sorry, Yannis



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.18 20:14.

Warum so verklausuliert?

geschrieben von: HLeo

Datum: 11.01.18 20:39

Lieber Yannis!

Warum so verklausuliert? Schreib' doch schon im Betreff, dass das Thema schon existiert, statt den Ur-Betreff zu kopieren. Dann sieht der Leser dann sofort, um was es geht.
Und statt "eine Zeiler unter Deiner" zu schreiben - das stimmt nämlich nur für sehr kurze Zeit - solltest Du einfach konkret zeigen, wo dieser Beitrag steht, nämlich hier:
[www.drehscheibe-online.de]

Aber Du bist nicht allein. Leider machen es etliche andere DSO-Schreiber auch so. Leider.

Ich wünsche noch einen schönen Abend!
Tobias M schrieb:
Ich halte eine People-Mover-Verbindung über die Hohenzollernbrücke für sinnvoll. Aber nur, wenn sie ergänzend zur Erweiterung auf vier Vollbahngleise und ggf. zwei Straßenbahngleise erfolgt und einer weiteren Erweiterung der Vollbahngleise nicht im Wege steht. Technisch sehe ich da, anders als einige Vorschreiber, keine so großen Probleme, obwohl es Höhendifferenzen und Kurven zu überbrücken gibt. Das können Rollbänder bereits anderswo, warum nicht auch in Köln? Wichtig ist dass man die Fachleute ran lässt und sich nicht irgendwelche Politiker ein Denkmal setzen wollen, wie bei der Elbphi oder BER.
Ich halte es auch für überlegenswert. Aber sinnvoll ist es nur, wenn Deutz-Tief auf vier Gleise verbreitert wird und ein nennenswerter Teil des Nord-Süd-Fernverkehrs nicht mehr über den Hbf geleitet wird.

------
Gruß
Stephan
Käfermicha schrieb:
12min Fahrzeit.
In der Zeit schafft man die Strecke auch jetzt schon problemlos zu Fuß.

Neuer Hbf in Deutz? Ja bitte!

geschrieben von: manuelo

Datum: 11.01.18 23:13

Der Pendler schrieb:
P.S.: Wohlgemerkt, das sage als einer, der - vor rund, was war das, 15-20 Jahren? - als es um die Diskussion um den Ausbau von Deutz ging (damals gab es noch östlich davon die freiwerdenden Flächen, gemeint ist der Bereich Odysseum / Köln-Arcaden / Kalk-Post) dafür plädiert hat, einen komplett neuen Hauptbahnhof - vielleicht sogar dreieckigen Bahnhof mit Gleisen an allen 3 Seiten! - zu errichten, um dem Flaschenhals Köln ein für alle Male zu sprengen. Dafür hätte es in der Tat einer Schnellpendelverbindung - allerdings vermutlich eher per People Mover - von Deutz-Ost-Neu zum Hbf bedurft.
Vorbei, längst verbaut, ist nicht, Feierabend, Chance vertan.
Aber wie gesagt, grundsätzlich stehe ich People Movern oder auch Laufbändern nicht kritisch gegenüber, aber das hier ist nicht der Ort dafür, so wie der nun liegt.
Ob so ein Dreiecksbahnhof wirklich so eine gute Lösung gewesen wäre, da bin ich mir nicht so sicher. Schließlich hätte es dort ewig lange Wege gegeben und vernünftig in das Stadtbahnnetz hätte man ihn auch nicht einbinden können. Gegen eine Verlegung des Hbf nach Deutz hätte ich aber nichts einzuwenden, denn der jetzige Standort ist spätestens seit der Eröffnung der KRM der Falsche.

Außerdem hätte ein Bahnhof Deutz Ost nichts gehabt, was man nicht auch mindestens am jetzigen Standort hätte haben können. Dafür hätte es gebraucht:
- zwei oder viel neue Bahnsteiggleise an der Fernbahn auf der oberen Ebene
- zwei neue S-Bahn Gleise
- zwei zusätzliche Gleise auf der unteren Ebene, so dass es am Ende jeweils einen Richtungsbahnsteig für Nord-Süd / Süd-Nord Verkehr gibt
- Verlängerung der KRM bis Deutz tief
- Neubaustrecke von Porz Wahn bis Bonn Hbf
- Auf Stadtbahnseite könnte man noch die Linie 7 nach den ursprünglichen Plänen umlegen sowie die Linie 3 und 4 zwischen Severinsbrücke bis hinter Bahnhof Deutz unter die Erde legen

Und schwups hat hat man den ganzen Fernverkehr auf einen Bahnhof konzentriert und die Belastung des jetzigen Hbf geht stark zurück. An (dann durchfahrendem) Fernverkehr bliebe nur noch Alles Richtung Aachen, (utopisch) Mönchengladbach und zu den Betriebswerken. So bräuchte man am Ende weder einen Walkway, noch eine Seilbahn und schon gar keine Erweiterung der Hohenzollernbrücke. Natürlich würde das einem Neubau der Bahnhofs gleichkommen aber dann hätte man einmal Ärger und dann aber Ruhe. Dieses wir machen hier mal ein Wenig und da mal ein Etwas passt zwar wunderbar zur Stadt Köln aber verschiebt Probleme immer nur in die Zukunft.

Allerdings wird so eine Möglichkeit wohl endgültig mit dem Bau des Messe Quartiers unmöglich gemacht. Aber Flächen in so guter Lage freizuhalten für eine Utopie, die wohl eh nicht kommen wird kann ja auch keine Lösung sein.

Planst Du K 21 ? (o.w.T)

geschrieben von: 1208

Datum: 11.01.18 23:20

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

Re: Zm: Walkway zwischen Deutz Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: MrEnglish

Datum: 11.01.18 23:59

Die Argumentation des Ingenieurs klingt ziemlich nach Fixierung auf seine Fahrsteige, nicht danach, dass er Alternativen vernünftig abgewogen hätte. Das erkennt man an seinen sinnlosen Argumenten gegen eine Seilbahn (nicht, dass es keine Argumente gegen eine Seilbahn gebe). Ich mach mal ein kleines Rechenbeispiel:

Streckenlänge: ca. 900m
Fahrgeschwindigkeit: 10m/s
Fahrzeit: 1,5min +großzügiger Zuschlag für Beschleunigung und Verzögerung = 2,5min
Resultierender Mindesttakt: 3 min (entspricht maximaler Wartezeit)
Aufschlag für ca. 90m Fußweg am Hauptbahnhof (nötig wenn man das Musicaldauerprivisorium unbedingt da lassen will) und eine Rolltreppenfahrt zu einer Seilbahnstation über den Tiefgleisen: 2min
Gesamtreisezeit: 7,5min

Ich hab jetzt sehr konservativ überschlagen, aber ich bin trotzdem noch bei 4,5min weniger gelandet als mit dem komischen Fahrsteig. Und das gilt auch nur in dem Fall, dass einem die Gondel vor der Nase weg fährt. Im Mittel müsste man natürlich die 3 Minuten Wartezeit halbieren und landet dann bei 6min, was natürlich glatt die Hälfte von dem ist was mit dem Fahrsteig angesetzt wird. Man kann sich jetzt überlegen ob es für die Leute wirklich so schlimm ist maximal 3 Minuten auf die nächste Kabine zu warten (denn das Argument war ja, dass keine kontinuierliche Verbindung entsteht) wenn sie dafür insgesamt 5min schneller wären. Wenn es nicht so horrend teuer wäre, dann wäre ein praktisches Experiment mal ganz schön, beides bauen und schauen was besser angenommen wird. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich das Ergebnis vorhersagen könnte.

Ich hab für meine Rechnung jetzt mal mit einer Pendelbahn gerechnet bei der lediglich zwei große Kabinen über den Rhein pendeln würden (anders als bei der Rheinseilbahn). Dabei entstehen die längsten Wartezeiten bis zur nächsten Abfahrt. Wenn man mal doppelstöckige Kabinen ausschließt (halte ich für unpraktisch), dann ist das größte was derzeit existiert 160 Pers/Kabine. Daraus, und aus dem 3min Takt resultiert eine Kapazität von 3.200 Pers/h. Reicht das nicht aus (was ich mir durchaus vorstellen kann) muss man eine Umlaufbahn bauen. Mit einer 3S Bahn wie in Koblenz sind laut Herstellern bis zu 6.000 Pers/h möglich. Die Rechnung sieht dann etwas anders aus:

Streckenlänge: ca. 900m
Fahrgeschwindigkeit: 7m/s (mehr in Entwicklung)
Fahrzeit: 2,5 min (mit kleinen Aufschlägen für Beschleunigung und Verzögerung, diese Anlagen beschleunigen schneller aber der Zuschlag für die andere Lösung ist auch viel zu groß)
Mindesttakt: 18s (ergibt sich aus 6.000 Pers/h und 30 Pers/Kabine)
Aufschlag für ca. 90m Fußweg am Hauptbahnhof und eine Rolltreppenfahrt zu einer Seilbahnstation über den Tiefgleisen: 2min
Gesamtreisezeit: 5min

In diesem Beispiel dann noch von Wartezeiten und einem nicht kontinuierlichen Angebot zu reden würde schon von einer sehr großen Verbohrtheit in sein bevorzugtes Transportmittel zeugen. Dazu kommt, dass zumindest in meinem zweiten Beispiel ein Teil der Fahrgäste sitzen kann (für weniger mobile Personen könnten 12min stehen auf einem Förderband schon anstrengend werden).



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.18 00:01.
Viel (Plexi-)Glas über den Rhein = alles Flächen für Künstler? Befürchte, daß die Kostruktion weder lange ansehnlich noch für den Nutzer halbwegs geruchsneutral bleibt.

Gruß, Olaf

(,“)
< />
_/\_

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Was bitte schön ist ein Walkway? Kann man in (noch) Deutschland noch deutsch sprechen.
So wie es auf dem Foto aussieht, scheint es sich um eine Brücke zu handeln...?

Re: Zm: Walkway zwischen Deutz Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: ec54

Datum: 12.01.18 09:37

Kleinbahner65 schrieb:
Was bitte schön ist ein Walkway? Kann man in (noch) Deutschland noch deutsch sprechen.
So wie es auf dem Foto aussieht, scheint es sich um eine Brücke zu handeln...?
Es handelt sich zwar um eine (Fußgänger-) Brücke, die aber eben als Besonderheit mit Laufbändern ausgestattet ist.
Also wäre dann vielleicht "Laufbandfußgängerbrücke" ein Begriff den in Deutschland jeder sofort versteht.
;-)



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.18 09:38.

Re: Zm: Walkway zwischen Deutz Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: ET 403

Datum: 12.01.18 09:38

Bei einigen der Schreiberlinge die Dinge die sich außerhalb des Bahnbetriebs bewegen grundsätzlich erst mal verteufeln und als Sau oder ähnliches bezeichnen, merkt man doch eine starke Ignoranz!

Prinzipiell ist die Idee ja gut und ich kann mir auch vorstellen, dass dies sogar eine kleine Sehenswürdigkeit werden könnte.

Kein normal denkender Mensch hat Lust mit Gepäck vom Tiefbahnhof zur S Bahn zu laufen und dann wieder im Hbf auf dem unterdimensionierten Bahnsteig durch Gedrängel die nächste Rolltreppe zu nehmen.

Re: Zm: Walkway zwischen Deutz Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: Nemo

Datum: 12.01.18 11:06

ec54 schrieb:
Kleinbahner65 schrieb:
Was bitte schön ist ein Walkway? Kann man in (noch) Deutschland noch deutsch sprechen.
So wie es auf dem Foto aussieht, scheint es sich um eine Brücke zu handeln...?
Es handelt sich zwar um eine (Fußgänger-) Brücke, die aber eben als Besonderheit mit Laufbändern ausgestattet ist.
Also wäre dann vielleicht "Laufbandfußgängerbrücke" ein Begriff den in Deutschland jeder sofort versteht.
;-)
Unter einem Walkway verstehe ich, der zwar nur über ein eingerostetes Schulenglisch verfügt, eigentlich einen ganz normalen Fußweg. Offenbar hat man das Wort "Moving" davor unter den Tisch fallen lassen, was dann den Sinn des ganzen schon ein wenig verzerrt. Ich wäre für das schöne Wort fahrbarer Bürgersteig oder schlicht Fahrsteig. Vielleicht bekommt man es ja hin, dass da ein Bar (die Fahrbar) mitfährt. Oder wie wäre es mit Vertical Escalator, kurz Vertilator? Das lässt sich jedenfalls, wenn man zu lange an der Fahrbar gesessen, hat besser ausssprechen als Walkway. Bei Laufband denkt man ja heutzutage eher ans Fitnessstudio.

Ein ganz normaler Fußweg wäre zwar sicherlich sinnvoll, sofern er noch nicht existiert, hätte geringe Betriebskosten, wäre aber nicht innovativ und nicht elektromobil und daher keine Meldung wert.

---
Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.18 11:08.

Re: Zm: Walkway zwischen Deutz Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: cloubim

Datum: 12.01.18 12:22

Wer zu Fuß von Deutz zum Hauptbahnhof will, kann das schon jetzt tun. An beiden Seiten der Hohenzollernbrücke gibts Wege, die beide aber nicht direkt in den Hbf führen (kann etwas vewirrend sein, wenn man keine Ortskenntnis hat)

Re: Zm: Walkway zwischen Deutz Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: kmueller

Datum: 12.01.18 12:32

Gauron schrieb:
Ich würde wohl trotzdem eine von den, im 2,5min-Takt verkehrenden, S-Bahnen nehmen. Den großen Vorteil von diesem Weg sehe ich nicht.
Der Vorteil besteht im Umsatz (Bau- und Planungskosten), verglichen mit einem Aufzug zur S-Bahn, kombiniert mit Rolltreppen zwischen den Bahnsteigen und dem Fußgängertunnel.

Eine Station wie Deutz tief (zumindest das Gleis nordwärts) würde in manchen Ländern von der Aufsichtsbehörde sofort geschlossen. Gegenüber dem Weg von/zu diesem Ort verblaßt jede Bahnsteighöhen bzw. Einstiegsdebatte.

Re: Zm: Walkway zwischen Deutz Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: cinéma

Datum: 12.01.18 13:36

Tobias M schrieb:
Weitere Rheinquerungen sind nötig, die neue Leverkusener Rheinbrücke hätte mit mindestens zwei Gleisen für die Überlandstraßenbahn gebaut werden müssen, im Norden von Köln fehlt eine weitere Bahnquerung.
Was für eine Überlandstraßenbahn? Was soll das sein?
Für eine Rheinquerung im Kölner Norden reicht mit Sicherheit eine Bus-Linie aus.

Re: Zm: Walkway zwischen Deutz Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: cinéma

Datum: 12.01.18 13:40

cloubim schrieb:
Die Hohenzollernbrücke hat schon jetzt sechs Gleise, vier davon für Regio+Fern, zwei für die S-Bahn. Einen vierten Bogen könnte man zwar bauen, das wäre allerdings an der Südseite. Da gabs schon mal ne Straßenbrücke, die Brückenköpfe sind noch gut zu erkennen. Der People Mover ist in de Illustration nordseitig, würde also im Falle "nur" ein 3.+4.S-Bahngleis blockieren.
Wobei die Überlegungen zum vierten Bogen von einer Fußgänger- und Fahrradbrücke ausgehen, mehr ist da nicht möglich. Ist aber auch in Ordnung, denn eine Gleiserweiterung, wenn sie den nötig wäre, könnte ja nördlich angesetzt werden.

Re: Zm: Walkway zwischen Deutz Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: cinéma

Datum: 12.01.18 13:45

cloubim schrieb:
Eine Verbauung der wunderschönen Hohenzollernbrücke wäre zwar schade,

Eben, und das wird mit ziemlicher Sicherheit nicht geschehen. Köln wäre schön blöd, wenn es sich sein weltbekanntes Rheinpanorama dermaßen verschandeln würde.


cloubim schrieb:
aber den Sinn verstehe ich schon. Wer in Deutz tief aus- und am Hbf in die U-Bahn einsteigt, der will nicht unbedingt noch die parrhundertmeter S-Bahn fahren.
Die Konsequenz daraus sollte aber sein, die Zugänge zur S-Bahn zu verbessern und nicht einen Plastikschlauch zu bauen, für den man ja ebenfalls einen Zugang braucht.

Re: Zm: Walkway zwischen Deutz Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: Thomaner

Datum: 12.01.18 14:21

Meines Erachstens gäbe es zwei Maßnahmen, die einen größeren Nutzen für die Allgemeinheit hätten und nebenbei auch noch günstiger sein dürften:

1. Klare Anzeigen in Deutz (und gerne auch am Hbf) welcher Zug, welches Gleis, wann als nächstes zur gegenüberliegenden Seite fährt. So kann jeder, ohne lange studieren und überlegen und überlesen, sehen wie man schnellstmöglich auf die andere Seite kommt.
2. Verlängerung des Überweges auf der Nordseite über das Konrad-Adenauer-Ufer hinaus, sodass man ungefähr vor der Radstation auskommt, vor allem auch mit Rampe auf der linken Rheinseite.

Wenn man Punkt 2 hat, darf man auch gerne überlegen, ob man den südlichen Weg für Radfahrer sperrt und den nördlichen für Fußgänger (oder eden nördlichen entsprechend verbreitert). Als Fußgänger UND Radfahrer ist es nämlich für alle Beteiligten ätzend, dort den Rhein zu queren. Leider gibt es aber auch an den anderen, innerstädtischen Brücken keine, an der man den Fluss anstandslos queren kann (anstandslos meint, dass es nicht an einer Seite eine Stelle gibt, die irgendwelche Tücken bietet)

! und ? sind keine Rudeltiere.

Meine Bildbeiträge
Stephan Behrendt schrieb:
Ich halte es auch für überlegenswert. Aber sinnvoll ist es nur, wenn Deutz-Tief auf vier Gleise verbreitert wird und ein nennenswerter Teil des Nord-Süd-Fernverkehrs nicht mehr über den Hbf geleitet wird.
Dafür braucht es m.E. keine vier Gleise. Nord-Süd-Fernverkehr konsequent über Deutz-tief läuft aktuell auf 3 Zugpaare pro Stunde hinaus: 1x Mannheim-Basel, 1x Mannheim-München, 1x Frankfurt-Nürnberg. Der Rest würde weiterhin entweder in Köln enden oder in Richtung Bonn/Aachen weiterfahren und damit über Deutz-hoch/Hbf laufen.
Nimmt man die aktuellen FV-Planungen aus dem BVWP als Grundlage, verkehren die beiden Stundentakte nach Mannheim exakt halbstündlich versetzt. Der Frankfurter Zug wäre irgendwo dazwischen. Dafür reicht eine Bahnsteigkante pro Richtung völlig aus.
Bahnsteiggleiche Korrespondenzen von im Pulk fahrenden KRM-Zügen können ideal in Frankfurt-Flughafen hergestellt werden. Zudem wären solche Korrespondenzen prädestiniert für Zugläufe über Deutz-tief bzw. Hbf - z.B. Zuglauf Brüssel - Hbf - Frankfurt mit Ruhr - Deutz-tief - Mannheim. Auch dafür braucht es also in Deutz keine Viergleisigkeit.

Viele wichtiger wären zusätzliche Bahnsteigkanten in Deutz-hoch.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.18 18:19.
MrEnglish schrieb:
Die Argumentation des Ingenieurs klingt ziemlich nach Fixierung auf seine Fahrsteige, nicht danach, dass er Alternativen vernünftig abgewogen hätte. Das erkennt man an seinen sinnlosen Argumenten gegen eine Seilbahn (nicht, dass es keine Argumente gegen eine Seilbahn gebe).
Ich finde die Seilbahnidee grundsätzlich auch besser, sowohl stadtgestalterisch, funktional, als auch bzgl. touristischer Relevanz.

Allerdings weniger für die Verbindung der beiden Bahnhöfe - wie geschrieben ist für mich der bessere Weg die weitestgehende Abdeckung aller Verknüpfungen in Deutz - sondern mehr für Fahrgäste, die in Deutz-tief ankommen und ins Stadtzentrum wollen.

Re: Zm: Walkway zwischen Deutz Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: kkdz

Datum: 12.01.18 22:30

Nemo schrieb:
Ein ganz normaler Fußweg wäre zwar sicherlich sinnvoll, sofern er noch nicht existiert, hätte geringe Betriebskosten, wäre aber nicht innovativ und nicht elektromobil und daher keine Meldung wert.

Natürlich existiert ein Fußweg (das berühmte Liebesschlösser-Panorama), der ist aber auf beiden Seiten nicht direkt an die Bahnhöfe angebunden, sondern man muss relativ umständliche Fußwege in Kauf nehmen, diverse Treppen erklimmen und Ampeln überqueren. Vor allem ist er wenn überhaupt nur sehr mangelhaft ausgeschildert.

Die naheliegendste Lösung wäre für mich, bei der ohnehin anstehenden Verbreiterung der Hohenzollernbrücke ein weiteres Gleis für einen automatisch verkehrenden Shuttlezug nach Airport-Vorbild vorzusehen, der auch wirklich zuverlässig alle paar Minuten nur zwischen Hbf. und Deutz pendelt und ausschließlich dem Verkehr zwischen diesen beiden Terminals dient. Die S-Bahn bietet in der Theorie einen dichten Takt (zumindest tagsüber), in der Praxis kommt es immer mal wieder zu größeren Lücken, weil es irgendwo im Zulauf ein Problem gibt.

So oder so muss endlich mal Geld in die Hand genommen werden, denn für einen Bahnhof der Kategorie 1 (!!) ist Deutz echt eine Schande.

* es wurden absichtlich ein paar englische Begriffe eingestreut, damit der Kleinbahner65 was zum Aufregen hat. :-)

Re: Zm: Walkway zwischen Deutz Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: cinéma

Datum: 13.01.18 06:24

kkdz schrieb:
Nemo schrieb:
Ein ganz normaler Fußweg wäre zwar sicherlich sinnvoll, sofern er noch nicht existiert, hätte geringe Betriebskosten, wäre aber nicht innovativ und nicht elektromobil und daher keine Meldung wert.

Natürlich existiert ein Fußweg (das berühmte Liebesschlösser-Panorama), der ist aber auf beiden Seiten nicht direkt an die Bahnhöfe angebunden, sondern man muss relativ umständliche Fußwege in Kauf nehmen, diverse Treppen erklimmen und Ampeln überqueren. Vor allem ist er wenn überhaupt nur sehr mangelhaft ausgeschildert.

Die naheliegendste Lösung wäre für mich, bei der ohnehin anstehenden Verbreiterung der Hohenzollernbrücke ein weiteres Gleis für einen automatisch verkehrenden Shuttlezug nach Airport-Vorbild vorzusehen, der auch wirklich zuverlässig alle paar Minuten nur zwischen Hbf. und Deutz pendelt und ausschließlich dem Verkehr zwischen diesen beiden Terminals dient. Die S-Bahn bietet in der Theorie einen dichten Takt (zumindest tagsüber), in der Praxis kommt es immer mal wieder zu größeren Lücken, weil es irgendwo im Zulauf ein Problem gibt.

So oder so muss endlich mal Geld in die Hand genommen werden, denn für einen Bahnhof der Kategorie 1 (!!) ist Deutz echt eine Schande.

* es wurden absichtlich ein paar englische Begriffe eingestreut, damit der Kleinbahner65 was zum Aufregen hat. :-)
Es gibt keine "ohnehin anstehende Verbreiterung" der Brücke.
Es gibt lediglich Überlegungen zur Verbreiterung des Fußgänger- und Farradweges der Südseite.

Re: Zm: Walkway zwischen Deutz Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: cloubim

Datum: 13.01.18 10:52

kkdz schrieb:
Natürlich existiert ein Fußweg (das berühmte Liebesschlösser-Panorama), der ist aber auf beiden Seiten nicht direkt an die Bahnhöfe angebunden, sondern man muss relativ umständliche Fußwege in Kauf nehmen, diverse Treppen erklimmen und Ampeln überqueren. Vor allem ist er wenn überhaupt nur sehr mangelhaft ausgeschildert.

Die naheliegendste Lösung wäre für mich, bei der ohnehin anstehenden Verbreiterung der Hohenzollernbrücke ein weiteres Gleis für einen automatisch verkehrenden Shuttlezug nach Airport-Vorbild vorzusehen, der auch wirklich zuverlässig alle paar Minuten nur zwischen Hbf. und Deutz pendelt und ausschließlich dem Verkehr zwischen diesen beiden Terminals dient. Die S-Bahn bietet in der Theorie einen dichten Takt (zumindest tagsüber), in der Praxis kommt es immer mal wieder zu größeren Lücken, weil es irgendwo im Zulauf ein Problem gibt.

So oder so muss endlich mal Geld in die Hand genommen werden, denn für einen Bahnhof der Kategorie 1 (!!) ist Deutz echt eine Schande.

* es wurden absichtlich ein paar englische Begriffe eingestreut, damit der Kleinbahner65 was zum Aufregen hat. :-)
Also doch ein People Mover. Hauptbahnhofsseitig muss für den natürlich auch irgendwo (in attraktiver Lage, sonst nutzt in kein Mensch) Platz sein, gerade unter Berücksichtigung des geplanten zusätzlichen S-Bahnsteigs. Gleis 7+8 wäre dann wohl ein entgültiger Entscheid zugunsten eines linksrheinischen Hauptbahnhofes, denn wenn die ICEs nach Deutz verlegt werden sollten, braucht man das wohl nicht. Mir wärs Recht: kaum ein Hbf hat eine solche Premiumlage, wie eben Köln. Eine zweite Rheinquerung zum Entfall des Richtungswechsel kann dann noch anderswo erfolgen, sei es Godorf oder eine KRM-Spange zum Bonner Hbf.

Beim Thema S-Bahn stimme ich übrigens zu. Bei Ortsfernen oder Gelegenheitsfahren kann man nicht das Wissen vorraussetzen, dass A) ein dichter S-Bahn-Takt übern Rhein existiert und B) wo die entsprechenden Züge vor allem in den nicht sonderlich übersichtlichen Katakomben von Deutz zu finden sind.

Re: Zm: Walkway zwischen Deutz Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: cinéma

Datum: 13.01.18 12:47

Dann muss man die Ortsfremden eben ausreichend informieren, das wäre allemal sinnvoller als solch ein überflüssiges Gedöns. In Paris muss man zum Bahnhofswechsel auch die RER oder Metro nehmen, funktioniert ebenfalls.
Dass man am Hbf. auf Gleise verzichten könnte, hielte ich auch im Falle eines Ausbaus von Deutz, für ein Gerücht.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.18 12:49.

Re: Zm: Walkway zwischen Deutz Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: MrEnglish

Datum: 13.01.18 14:01

Seid doch bitte mal ein kleines bisschen realistisch. Glaubt hier ernsthaft jemand, dass die KRM noch mal auf der anderen Seite in Köln eingebunden wird? Das wäre horrend teuer und die Fahrzeit nach Köln würde sich verlängern. Wenn der Leidensdruck auf der Hohenzollernbrücke zu groß wird, dann werden definitiv verstärkt ICE über Deutz tief geführt, alles andere ist völlig unrealistisch. Ob man dann tatsächlich eine, wie auch immer geartete, Shuttleverbindung über den Rhein baut wird man sehen. Eigentlich braucht es das aber wirklich nicht. Wie bereits gesagt, es existiert ein sehr dichter Takt auf der Hohenzollernbrücke und die Kapazitäten sollten auch nicht das große Problem sein. Für das Geld das ein zusätzliches Transportmittel kostet kann man auf jeden Fall ein Leitsystem einbauen das auch den ortsunkundigen Fahrgästen immer zeigt wo sie hin müssen. Da bleibt auch noch genug übrig um endlich die Direktzugänge von Gleis 12 zu den obere Bahnsteigen anzulegen.
Wenn man es dann noch schafft alle Fernzüge in Deutz halten zu lassen, dann ist das eigentlich das Optimum und wesentlich attraktiver als irgendwelche Peoplemover.

Lage von Köln Hbf

geschrieben von: manuelo

Datum: 13.01.18 16:29

cloubim schrieb:
Mir wärs Recht: kaum ein Hbf hat eine solche Premiumlage, wie eben Köln. Eine zweite Rheinquerung zum Entfall des Richtungswechsel kann dann noch anderswo erfolgen, sei es Godorf oder eine KRM-Spange zum Bonner Hbf.
Ja, die Lage ist schon gut, nur wird sie für den Fernverkehr in Köln wenig Relevanz haben. Die meisten Leute, die Selbigen in Köln nutzen besuchen eben nicht den Dom, die Oper, die Altstadt oder den Musical Dome sondern dürften mit der Stadtbahn weiterfahren oder nur in einen anderen Zug umsteigen. Und dann ist es schon wieder relativ egal wo gehalten wird. Ich würde sogar sagen, dass das Umfeld in Deutz attraktiver für Fernverkehrsreisende ist als das an Hbf.

Re: Lage von Köln Hbf

geschrieben von: zqt

Datum: 14.01.18 14:51

MrEnglish schrieb:
Seid doch bitte mal ein kleines bisschen realistisch. Glaubt hier ernsthaft jemand, dass die KRM noch mal auf der anderen Seite in Köln eingebunden wird? Das wäre horrend teuer und die Fahrzeit nach Köln würde sich verlängern. Wenn der Leidensdruck auf der Hohenzollernbrücke zu groß wird, dann werden definitiv verstärkt ICE über Deutz tief geführt, alles andere ist völlig unrealistisch. Ob man dann tatsächlich eine, wie auch immer geartete, Shuttleverbindung über den Rhein baut wird man sehen. Eigentlich braucht es das aber wirklich nicht. Wie bereits gesagt, es existiert ein sehr dichter Takt auf der Hohenzollernbrücke und die Kapazitäten sollten auch nicht das große Problem sein. Für das Geld das ein zusätzliches Transportmittel kostet kann man auf jeden Fall ein Leitsystem einbauen das auch den ortsunkundigen Fahrgästen immer zeigt wo sie hin müssen. Da bleibt auch noch genug übrig um endlich die Direktzugänge von Gleis 12 zu den obere Bahnsteigen anzulegen.
Wenn man es dann noch schafft alle Fernzüge in Deutz halten zu lassen, dann ist das eigentlich das Optimum und wesentlich attraktiver als irgendwelche Peoplemover.

Meiner Meinung nach wäre so ein Peoplemover auch rausgeschmissenes Geld. Die S-Bahn bindet optimal an den Hbf an. Wenn man es dann noch schafft einen Aufzug von Gleis 12 zum Bahnsteig 9/10 zu bauen und den Bahnhof vielleicht mal optisch etwas ansprechender gestaltet, wäre das auch gut. Und das sollte mit dem Geld was der Peoplemover kosten würde wohl locker machbar sein. Meiner Meinung nach hat der Peoplemover nicht einen Vorteil.
Die Züge die man über Deutz-Tief führen kann, sollte man auch so fahren lassen. Das sind ja insbesondere die der Relation Essen/Dortmund-München (Linie 41 und 42). Alle FV Züge dort halten zu lassen wird schwierig. Die Züge Frankfurt-Brüssel müssen sowieso über den Rhein, die würden in Deutz-Hoch das einzige Gleis blockieren, über das man aus Troisdorf über den Rhein kommt. Auch in Köln endende/startende Züge würde ich rüber fahren lassen.


manuelo schrieb:
cloubim schrieb:
Mir wärs Recht: kaum ein Hbf hat eine solche Premiumlage, wie eben Köln. Eine zweite Rheinquerung zum Entfall des Richtungswechsel kann dann noch anderswo erfolgen, sei es Godorf oder eine KRM-Spange zum Bonner Hbf.
Ja, die Lage ist schon gut, nur wird sie für den Fernverkehr in Köln wenig Relevanz haben. Die meisten Leute, die Selbigen in Köln nutzen besuchen eben nicht den Dom, die Oper, die Altstadt oder den Musical Dome sondern dürften mit der Stadtbahn weiterfahren oder nur in einen anderen Zug umsteigen. Und dann ist es schon wieder relativ egal wo gehalten wird. Ich würde sogar sagen, dass das Umfeld in Deutz attraktiver für Fernverkehrsreisende ist als das an Hbf.
Umsteigen in den Regionalverkehr geht in Deutz genau so gut wie am Hbf. Da hast du Recht.
Was die Stadtbahn angeht, kommt es nun wirklich darauf an, wo man in Köln hinmöchte. Der Kölner Norden ist jedenfalls über den Hbf besser angebunden. Nach Ehrenfeld wird es über den Hbf etwas schneller gehen, auch wenn Deutz ebenfalls möglich ist. Alles was an der Linie 1 liegt, wird natürlich über Deutz besser angebunden sein.

Re: Lage von Köln Hbf

geschrieben von: cinéma

Datum: 14.01.18 14:59

Wobei man von Deutz nach Ehrenfeld sowieso besser die S-Bahn nimmt.

Re: Zm: Walkway zwischen Deutz Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: Null2

Datum: 14.01.18 18:00

Käfermicha schrieb:
12min ist halt lang.
Ist mir aber schon lieber wenn ich mich mit Koffer und Rucksack aufs Band stellen kann anstatt zu laufen.

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero

Re: Zm: Walkway zwischen Deutz Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: MrEnglish

Datum: 14.01.18 22:09

Schon, aber wenn es halt eine wesentlich schnellere Alternative gibt, dann würdest du doch auch die nutzen, oder? Ich frag mich auch wie man Dieses Laufband dem RIS beibringen könnte. Fast man die Stationen zu einem gemeinsamen Knoten zusammen mit entsprechender Mindestumsteigezeit, dann fallen gegebenenfalls Anschlüsse unter den Tisch die mit der S-Bahn erreichbar wären. Lässt man es so wie jetzt, dann bekommt jeder die S-Bahn ausgespuckt und die Nutzung des Peoplemovers wäre entsprechend gering. Ob man es wirklich hinbekäme je nach Anschluss das passende System zu wählen halte ich für fraglich.
Vielleicht ein Skytrain wie am Flughafen...

Unterirdisch unter dem Rhein durch.

Re: Wird nie kommen

geschrieben von: Strizie

Datum: 14.01.18 23:00

Köln wird es nicht zulassen, dass die Aussicht auf die Hohenzollernbrücke so verschandelt wird. Da könnte man genau so gut neben dem Kölner Dom noch ein Herkuleshochhaus bauen.

Davon mal abgesehen wie zuverlässig mögen diese Rollbänder wohl funktionieren. Wenn man vom Hbf in die Zwischenebene der Haltestelle Dom/Hbf will ist die Rolltreppe jede Woche an mehreren Tagen außer Betrieb.

Mit der S-Bahn geht es wesentlich schneller.

Eine Seilbahn klingt zwar auch interessant aber nur für eine Kurzstrecke Hbf-Deutz finde ich das unnütz.

Re:Guter Witz mit den Überlandstraßenbahnen

geschrieben von: Strizie

Datum: 15.01.18 00:30

Der Speckgürtel von Köln hat kaum ein Interesse die vorhandene Schieneninfrastrukturen zu nutzen geschweige denn irgendwelche neue zu bauen. Das einzige was hier zählt sind neue Straßen.

Beispiel gefällig:

Die Stadt Hürth baut derzeit eine Umgehungsstraße. Meine Tante (wohnt selbst in Hürth) ist davon ausgegangen, dass diese Umgehungsstraße bis zum Militärring bzw. A4 gebaut wird.

Falsch gedacht die Umgehungsstraße erreicht die B 265 kurz vor Efferen wieder. Wirklich entlastet wird nur der Stadtteil Hermülheim. Die Gesamtkosten liegen hier bei 45 Millionen €.

Hier die Streckenführung der Umgehungsstraße


Eine Stadtbahnlinie von Köln nach Hürth-Mitte ist seit Jahren angedacht (Trasse auch freigehalten) doch dies ist der Stadt Hürth zu Teuer.


Man könnte in Hürth-Mitte einen weiteren Knotenpunkt für den Stadtbahnverkehr bauen.

Eine Stadtbahnlinie Hürth-Mitte - Brühl-Mitte - Wesseling (und später rüber nach Niederkassel oder gar bis Troisdorf) ist machbar. Die Infrastruktur ist vorhanden was fehlt sind zwischen Brühl und Wesseling die Haltestellen.

Auch eine Linie Hürth-Mitte - Alt-Hürth - Knapsack - Berrenrath - Benzelrath (Verknüpfung Linie 7) - Horrem wäre sicherlich interessant und 10 mal besser als die Buslinie 960 aber im Hürther Bogen hat man die Häuser so gebaut, dass eine solche Linie nicht mehr machbar ist.


Was Hürth davon hat kann man wunderbar sehen, wenn verkaufsoffener Sonntag im Hürth-Park ist. Dann sind nämlich alle Straßen nach Hürth-Mitte dicht.


Auch die neue Godorfer Rheinbrücke ist ein Paradebeispiel. Die A4 ist nur ein paar Kilometer weiter weg dennoch muss man jetzt im Süden von Köln noch einen zweiten autobahnähnlichen Ring bauen. Der Effekt ist, dass die Straße hier noch attraktiver wird.


Die A 553 soll noch um Köln-Mechenich herum gebaut werden und der Zubringer von Brühl bis an die Luxemburger Straße (B 265) verlängert werden.

Die Politik sagt also ganz klar Leute fahrt mit dem Auto und das mache ich inzwischen teilweise auch.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.01.18 00:34.

Re: Zm: Walkway zwischen Deutz Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: cinéma

Datum: 15.01.18 03:11

Käfermicha schrieb:
Vielleicht ein Skytrain wie am Flughafen...

Unterirdisch unter dem Rhein durch.
Da warte ich nur noch darauf, bis hier der Vorschlag für einen Transrapid kommt. :-)

"Walkway" zwischen Deutz-Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: Dorander

Datum: 15.01.18 18:52

Für den Durchreisenden ist es natürlich viel angenehmer, wenn der ICE Richtung Frankfurt (NKF) auf der rechten Rheinseite bleibt und Deutz-Tief anfährt. Man spart eine Menge Zeit, die durch die Schleicherei über die Hohenzollernbrücke und den Richtungswechsel des Zuges am Dom-Bahnhof vergeht. Andererseits verfügt Deutz-Tief nur über ein einziges Gleispaar mit zwei Seitenbahnsteigen, das nur eine begrenzte Zahl an Abfahrten möglich macht. Bauliche Erweiterungsmöglichkeiten bestehen m.W. nicht und damit wäre eine stärkere Nutzung des Tiefbahnhofs unrealistisch. Wozu also einen "Walkway" bauen?
Für eine Erweiterung (Viergleisigkeit) gibt es sogar Pläne...

Aber nochmal: warum sollte man für drei Zugpaare/h mehr als zwei Gleise brauchen?

Re: "Walkway" zwischen Deutz-Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: Tobias M

Datum: 15.01.18 22:33

Hauptmann Mumm schrieb:
Für eine Erweiterung (Viergleisigkeit) gibt es sogar Pläne...

Aber nochmal: warum sollte man für drei Zugpaare/h mehr als zwei Gleise brauchen?
Hallo,

weil es ganz ganz schnell nicht bei drei Zugpaaren pro Stunde bleibt. Dazu kommt, dass der Kölner HBF mit der Hohenzollernbrücke als Nadelöhr für den Fernverkehr fast im ganzen Bundesgebiet regelmäßig für Verspätungen sorgt. Eine Ausweitung der Kapazitäten, und sei es "nur" als Reserve dürfte sich also nahezu überall positiv bemerkbar machen.

Der Ausbau des Fernverkehrsknotens braucht mehr, ich hatte einen Teil oben bereits beschrieben, aber den Ausbau von Köln-Deutz vergessen.
Neben mindestens zwei Tiefgleisen und zwei weiteren Gleisen im S-Bahn-Bereich halte ich so einen People-Mover für sinnvoll. Eingang unten auf Höhe des Nordausgangs, dann einen Verlauf auf Höhe des Fußgängerweges der Hohenzollernbrücke, vielleicht mit etwas Abstand zur Brücke, so dass die Graffiti-Gefahr reduziert wird. Wenn er dann im HBF neben der Rolltreppe für eins der neuen S-Bahngleise ankommt, wäre das eine gute Anbindung.

Jetzt wurden die Probleme "Sauberkeit", "Graffiti" und "Stadtbild" genannt:
- Sauberkeit: ist generell ein Problem in deutschen Bahnhöfen. Ich war dieses Jahr in vielen anderen Ländern mit der Bahn unterwegs, weder in den Niederlanden noch in Großbritannien und natürlich auch nicht in der Schweiz waren die Bahnhöfe annähernd so versifft wie hier. Das ist ein Problem der Bahn, aber auch ein Problem der Gesellschaft, die Chiller-, Trinker- und Drogenszenen lieber in den Bahnhöfen duldet, als sie woanders zu haben und sich dann möglicherweise mit ihnen auseinander setzen zu müssen. Das lässt sich mit schnellerer Reinigung, mehr und durchsetzungsfähigem Wachpersonal und konsequenter Hausverbot-Erteilung machen. Natürlich kostet das Geld für Personal und vielleicht auch Umsatz im "Verkaufsbahnhof", wirkt sich aber langfristig positiv aus.
- Graffiti: beinahe ähnlich: Natürlich wird eine Plexiglas-Röhre für Sprayer attraktiv sein. Wenn sie aber außerhalb der Reichweite vor der Brücke "hängt" ist sie von außen schwierig zu verschmutzen, von innen reichen ein paar Kameras, ein aufmerksamer Operator und zwei Streifen. Bei nur zwei Türen sind die Fluchtmöglichkeiten relativ übersichtlich.
- Stadtbild: Ich glaube beim besten Willen nicht, dass eine halbwegs modern gestaltete Röhre das Stadtbild in Köln verunziert. Die Röhre wird mit Sicherheit an der Nordseite der Hohenzollernbrücke in Höhe des Fußweges entlanglaufen, also eher unauffällig werden und das Profil der Brücke nicht verändern. Damit greift sie nicht in das sensible Südseiten-Panorama ein. Wenn man die Röhre anständig beleuchtet, wird sie das Panorama von der seltener fotografierten Nordseite deutlich aufhübschen können. Die Kombination aus Stahl, Glas und Licht, Alt und Modern ist meist recht attraktiv. Ich denke, da wird die Stadt eine weitere Attraktion haben.

Schöne Grüße

Tobias

Auch für die Diskussion in DSO gilt: Man muss nicht auf jeden vorbeifahrenden Jauchewagen aufspringen und das Ventil öffnen.

Re: "Walkway" zwischen Deutz-Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: zqt

Datum: 16.01.18 10:06

Tobias M schrieb:
Der Ausbau des Fernverkehrsknotens braucht mehr, ich hatte einen Teil oben bereits beschrieben, aber den Ausbau von Köln-Deutz vergessen.
Neben mindestens zwei Tiefgleisen und zwei weiteren Gleisen im S-Bahn-Bereich halte ich so einen People-Mover für sinnvoll. Eingang unten auf Höhe des Nordausgangs, dann einen Verlauf auf Höhe des Fußgängerweges der Hohenzollernbrücke, vielleicht mit etwas Abstand zur Brücke, so dass die Graffiti-Gefahr reduziert wird. Wenn er dann im HBF neben der Rolltreppe für eins der neuen S-Bahngleise ankommt, wäre das eine gute Anbindung.

Und welchen Vorteil hat der People Mover gegenüber der S-Bahn? Es muss ja etwas geben, was der besser kann als die S-Bahn, sonst lohnt sich das ganze ja nicht. Aktuell gibt es 14 Abfahrten pro Stunde, mit einer Fahrtdauer von jeweils 2 Minuten.

Re: "Walkway" zwischen Deutz-Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: Tobias M

Datum: 16.01.18 10:56

zqt schrieb:
Tobias M schrieb:
Der Ausbau des Fernverkehrsknotens braucht mehr, ich hatte einen Teil oben bereits beschrieben, aber den Ausbau von Köln-Deutz vergessen.
Neben mindestens zwei Tiefgleisen und zwei weiteren Gleisen im S-Bahn-Bereich halte ich so einen People-Mover für sinnvoll. Eingang unten auf Höhe des Nordausgangs, dann einen Verlauf auf Höhe des Fußgängerweges der Hohenzollernbrücke, vielleicht mit etwas Abstand zur Brücke, so dass die Graffiti-Gefahr reduziert wird. Wenn er dann im HBF neben der Rolltreppe für eins der neuen S-Bahngleise ankommt, wäre das eine gute Anbindung.
Und welchen Vorteil hat der People Mover gegenüber der S-Bahn? Es muss ja etwas geben, was der besser kann als die S-Bahn, sonst lohnt sich das ganze ja nicht. Aktuell gibt es 14 Abfahrten pro Stunde, mit einer Fahrtdauer von jeweils 2 Minuten.
Der Hauptvorteil ist die Zuverlässigkeit und Bequemlichkeit. Anders als beispielsweise in Stuttgart fahren die S-Bahnen in Deutz und im Hauptbahnhof von mehreren Bahnsteigen ab. Ich muss also damit rechnen, dass die nächste oder die nächsten zwei verfügbaren S-Bahnen genau vom anderen Bahnsteig abfahren. Hinzu kommt, dass der theoretisch mögliche 2,5-Minutentakt natürlich hinkt. Das kann bedeuten, dass ich 10 Minuten auf eine S-Bahn warten muss, auf das Förderband kann ich mich stellen, wenn ich gerade da bin, unabhängig davon, wann eine Bahn fährt.
Ich halte es für einen Umsteiger im Fernverkehr nicht zumutbar, bei einem Verkehr zwischen zwei so eng nebeneinander liegenden Bahnhöfen in eine S-Bahn zu wechseln: Koffer aufs S-Bahngleis hochwuchten, am zugigen Bahnsteig warten, bis (hoffentlich die richtige) S-Bahn kommt, in einer vollen S-Bahn mit zahlreichen Pendlern um einen Platz konkurrieren, in der Drängelei beim Einsteigen ein optimales Opfer für Taschendiebe werden, dann für 800 m meist mit Zwischenhalt auf der Hohenzollernbrücke gondeln, aus der Bahn herausdrängeln, gegen den Druck der "ich will sofort"-Einsteiger, um dann mit den Koffern auf einem zugigen Bahnsteig zu stehen und sich neu orientieren zu müssen, während sich hunderte Pendler an einem vorbeidrängeln. Dann gehts wieder mit dem Koffer die Bahnsteigtreppe herunter.
Das kann eigentlich nur für einen hochgradig ferrophilen Menschen erstrebenswert sein, der die Fahrt mit einem RR-S-Bahn-Triebwagen als besonderes Erlebnis ansieht.
Bitte denk daran, dass der Hauptkonkurrent zur Bahn das Auto ist. Hier muss man während des Tür-zu-Tür-Transfers nicht einmal aufstehen.

Schöne Grüße

Tobias

Edit meint, dass ich im zweiten Satz zwei Wörter ergänzen soll.

Auch für die Diskussion in DSO gilt: Man muss nicht auf jeden vorbeifahrenden Jauchewagen aufspringen und das Ventil öffnen.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.01.18 10:58.

Re: Zm: Walkway zwischen Deutz Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: sno

Datum: 16.01.18 11:28

Sinnvoller wäre, den HBf und die Hohenzollenbrücke nach Norden zu verschwenken:
https://preview.ibb.co/ha237R/koeln.png

Man würde die scharfe Kurve zwischen Brücke und HBf etwas entschärfen, der Breslauer Platz und sein Umfeld ist eh nicht und wo nicht sonderlich hochwertig bebaut und man hätte Platz für mehr Brückengleise (sinnvoll wäre wohl, jedes Deutzer Bahnsteigsgleis auch über die Brücke zu führen).

Man könnte das sogar über viele Jahre hinweg machen (deswegen langsam). Erstmal nur die zwei neuen angedachten S-Bahn-Gleise. Ein paar Jahre später die zwei bestehenden S-Bahn-Gleise ebenfalls verschwenken usw.

Utopisch? Absolut. Wie der vorliegende Entwurf.

Re: "Walkway" zwischen Deutz-Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: Strizie

Datum: 16.01.18 12:04

Tobias M schrieb:
zqt schrieb:
Tobias M schrieb:
Der Ausbau des Fernverkehrsknotens braucht mehr, ich hatte einen Teil oben bereits beschrieben, aber den Ausbau von Köln-Deutz vergessen.
Neben mindestens zwei Tiefgleisen und zwei weiteren Gleisen im S-Bahn-Bereich halte ich so einen People-Mover für sinnvoll. Eingang unten auf Höhe des Nordausgangs, dann einen Verlauf auf Höhe des Fußgängerweges der Hohenzollernbrücke, vielleicht mit etwas Abstand zur Brücke, so dass die Graffiti-Gefahr reduziert wird. Wenn er dann im HBF neben der Rolltreppe für eins der neuen S-Bahngleise ankommt, wäre das eine gute Anbindung.
Und welchen Vorteil hat der People Mover gegenüber der S-Bahn? Es muss ja etwas geben, was der besser kann als die S-Bahn, sonst lohnt sich das ganze ja nicht. Aktuell gibt es 14 Abfahrten pro Stunde, mit einer Fahrtdauer von jeweils 2 Minuten.
Der Hauptvorteil ist die Zuverlässigkeit und Bequemlichkeit. Anders als beispielsweise in Stuttgart fahren die S-Bahnen in Deutz und im Hauptbahnhof von mehreren Bahnsteigen ab. Ich muss also damit rechnen, dass die nächste oder die nächsten zwei verfügbaren S-Bahnen genau vom anderen Bahnsteig abfahren. Hinzu kommt, dass der theoretisch mögliche 2,5-Minutentakt natürlich hinkt. Das kann bedeuten, dass ich 10 Minuten auf eine S-Bahn warten muss, auf das Förderband kann ich mich stellen, wenn ich gerade da bin, unabhängig davon, wann eine Bahn fährt.
Seit wann fahren die S-Bahnen von verschiedenen Gleisen ab? Das ist allenfalls bei Störungen der Fall.

Wozu gibt es Aufzüge. Das diese dann zuverlässig funktionieren und nicht an 3 von 7 Wochentagen außer Betrieb sein sollten ist klar.

Re: "Walkway" zwischen Deutz-Tief und Hbf angeregt.

geschrieben von: zqt

Datum: 16.01.18 14:11

Tobias M schrieb:
zqt schrieb:
Tobias M schrieb:
Der Ausbau des Fernverkehrsknotens braucht mehr, ich hatte einen Teil oben bereits beschrieben, aber den Ausbau von Köln-Deutz vergessen.
Neben mindestens zwei Tiefgleisen und zwei weiteren Gleisen im S-Bahn-Bereich halte ich so einen People-Mover für sinnvoll. Eingang unten auf Höhe des Nordausgangs, dann einen Verlauf auf Höhe des Fußgängerweges der Hohenzollernbrücke, vielleicht mit etwas Abstand zur Brücke, so dass die Graffiti-Gefahr reduziert wird. Wenn er dann im HBF neben der Rolltreppe für eins der neuen S-Bahngleise ankommt, wäre das eine gute Anbindung.
Und welchen Vorteil hat der People Mover gegenüber der S-Bahn? Es muss ja etwas geben, was der besser kann als die S-Bahn, sonst lohnt sich das ganze ja nicht. Aktuell gibt es 14 Abfahrten pro Stunde, mit einer Fahrtdauer von jeweils 2 Minuten.
Der Hauptvorteil ist die Zuverlässigkeit und Bequemlichkeit. Anders als beispielsweise in Stuttgart fahren die S-Bahnen in Deutz und im Hauptbahnhof von mehreren Bahnsteigen ab. Ich muss also damit rechnen, dass die nächste oder die nächsten zwei verfügbaren S-Bahnen genau vom anderen Bahnsteig abfahren. Hinzu kommt, dass der theoretisch mögliche 2,5-Minutentakt natürlich hinkt. Das kann bedeuten, dass ich 10 Minuten auf eine S-Bahn warten muss, auf das Förderband kann ich mich stellen, wenn ich gerade da bin, unabhängig davon, wann eine Bahn fährt.
Ich halte es für einen Umsteiger im Fernverkehr nicht zumutbar, bei einem Verkehr zwischen zwei so eng nebeneinander liegenden Bahnhöfen in eine S-Bahn zu wechseln: Koffer aufs S-Bahngleis hochwuchten, am zugigen Bahnsteig warten, bis (hoffentlich die richtige) S-Bahn kommt, in einer vollen S-Bahn mit zahlreichen Pendlern um einen Platz konkurrieren, in der Drängelei beim Einsteigen ein optimales Opfer für Taschendiebe werden, dann für 800 m meist mit Zwischenhalt auf der Hohenzollernbrücke gondeln, aus der Bahn herausdrängeln, gegen den Druck der "ich will sofort"-Einsteiger, um dann mit den Koffern auf einem zugigen Bahnsteig zu stehen und sich neu orientieren zu müssen, während sich hunderte Pendler an einem vorbeidrängeln. Dann gehts wieder mit dem Koffer die Bahnsteigtreppe herunter.
Das kann eigentlich nur für einen hochgradig ferrophilen Menschen erstrebenswert sein, der die Fahrt mit einem RR-S-Bahn-Triebwagen als besonderes Erlebnis ansieht.
Bitte denk daran, dass der Hauptkonkurrent zur Bahn das Auto ist. Hier muss man während des Tür-zu-Tür-Transfers nicht einmal aufstehen.

Schöne Grüße

Tobias

Edit meint, dass ich im zweiten Satz zwei Wörter ergänzen soll.

Auch wenn Strizie es schon geschrieben hat, in Köln fahren sowohl am Hbf als auch in Deutz alle S-Bahnen in die jeweilige Richtung vom gleichen Gleis. Selbst mit dem irgendwann einmal kommenden Ausbau um einen weiteren Bahnsteig, hat man in Köln Hbf dann immer noch einen Bahnsteig pro Richtung. Falsch machen kann man auch nichts, die beiden Bahnhöfe liegen an der Stammstrecke. Jede Fahrt bedient beide Bahnhöfe. Wir haben aktuell vier (die RB 25 mal gerade außen vor gelassen) Linien, aktuell im 20-Minuten-Takt (Mo-Sa), von denen sich jeweils 2 zu einem 10-Minuten-Takt überlagern. Es ist rechnerisch unmöglich, dass man länger als 10 Minuten warten muss. Tatsächlich sind es 7 Minuten. Und dann wäre man immer noch schneller als über den People Mover. Zumal man von Gleis 12 auch erstmal zum People Mover kommen muss. Der würde nämlich sicher nicht auf Gleishöhe beginnen sondern entweder darunter oder nahe Gleis 11.
Ich würde schlicht und einfach die Fahrt mit der S-Bahn bevorzugen, weil Sie schneller ist, nicht weil ich sie besonders toll finden würde. Dem Durchschnittsbürger dürfte es relativ egal sein, wie er dort rüber kommt, hauptsache nicht zu kompliziert. Und Bahnsteigwechsel und in eine Bahn einsteigen halte ich nicht gerade für kompliziert. Koffer hochwuchten gibts nicht. Wenn man es schaffen würde so ein tolles Laufband zu bauen, schafft man es wohl in der Zeit auch einen oder zwei Aufzüge zu bauen.

Zumal die FV-Umsteiger eh keine besonders riesigen Anteil ausmachen dürften. Der Großteil des Fernverkehrs der von der SFS kommt, fährt weiter nach Düsseldorf und vereinzelt nach Wuppertal (ganz grob: morgens Wuppertal - SFS, nachmittags umgekehrt). Wo ebenfalls jeder FV Zug aus Bonn kommend hinfährt. Die DB Auskunft wird dich da sowieso nicht in Köln umsteigen lassen, wenn der eine Zug am Hbf und der andere in Deutz abfährt. Da bleiben nicht mehr allzu viele Relationen übrig, die ein solches FV-Umsteigemannöver erforderlich machen.
Das ist natürlich individuell, aber ich habe den Weg bisher gerne zu Fuß zurück gelegt und ich würde mich wundern wenn ich dafür wesentlich länger als 12 Minuten gebraucht hätte. Aktuell sind das 1,2 km Fußweg (vom U-Bahn Ausgang Breslauer Platz bis auf Gleis 11)

gruß
zqt