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monza30 schrieb:
Und was hat jetzt VW und die Betrugssoftware damit zu tun? Falls du es noch nicht mitbekommen hast: mittlerweile gibt es Gerichte die den Käufern von Autos mit dieser Betrugssoftware ein uneingeschränktes Rückgaberecht eingeräumt haben gegenüber VW.... ja, wir leben in einem Rechtsstaat. Hier kann jeder sein Recht einfordern, er muss es eben nur an der richtigen Stelle tun.
Sehr richtig. Gegen Verbrecher kann man (kostenpflichtig) zivilrechtlich vorgehen. Aber wie lange bleibt das noch erlaubt?
linie7484 schrieb:
kmueller schrieb:
...Kölner Tunneleinsturz...
[www.ksta.de]

Aber warum hat man in diesem Fall volle 8 Jahre ermittelt? Hätte man nicht schon nach wenigen Monaten feststellen können, daß sich keine Schuld von irgendwem feststellen läßt?
Erstens weil es zwei völlig Unterschiedliche Verfahren sind. In Rastatt ging es darum ob eine konkrete Gefährung vorlag oder nicht, in Köln ging es um irgendeine mögliche Gefahr, sondern um ein entstandenes Schadenseireigniss (erheblicher Sachschaden, 2 Tote).

Noch einmal es geht hier nicht darum ob sich eine Schuld von irgendwem festlellen lässt, sondern darum
...den eigenen Filz reinzuwaschen und zum Ausgleich an anderen ein Exempel zu statuieren?
Kohlefilter schrieb:
(Ich bin kein Fachmann, wer keinen Wert darauf legt braucht die folgenden Zeilen nicht zu lesen. Ich schreibe für die Leute, die gerne Leserbriefe lesen, die auch die Meinung von Nichtfachmännern zur Kenntnis nehmen möchten. Wenn ich ganz ehrlich bin, schreibe ich für mich selber.)

Das ist ja das Problem, wie schnell sich die Gleise im Falle eines Einbruchs absenken, bzw. verformen, das können auch Fachleute nicht vorhersagen, würde ich als Laie mal behaupten. Mit 15, 16 Minuten hatte man sogar viel Zeit, enorm viel Zeit, bei nur fünf Metern Überdeckung. Das hätte auch sehr viel schneller gehen können.

Ich glaube nicht, dass man völlig sorg- und gedankenlos an die Sache heranging, eine Sperrung während der kritischen Zeit wurde mindestens angedacht, würde ich meinen. Aber man hat eben abgewägt, das Risiko kalkuliert, und am Ende eine Menge Glück gehabt.
Was du hier 'laienhaft' beschreibst, könnte fast wörtlich als Beispiel für ein 'Gefährdungsdelikt' ins Juristenlehrbuch übernommen werden. Es fehlt nur eine Idee, was gegen die unverzügliche Sperrung 'abgewogen' wurde. Vielleicht Einnahmenverluste oder Fahrgastrechte?
kmueller schrieb:
Was du hier 'laienhaft' beschreibst, könnte fast wörtlich als Beispiel für ein 'Gefährdungsdelikt' ins Juristenlehrbuch übernommen werden. Es fehlt nur eine Idee, was gegen die unverzügliche Sperrung 'abgewogen' wurde. Vielleicht Einnahmenverluste oder Fahrgastrechte?

Eben nicht. Aber das verstehst du nicht. Du behauptest etwas juristisch falsches und stellst es als Tatsache da.

Die Staatsanwälte sind da schon erheblich kompetenter als du es je sein wirst. Zudem haben sie mir Informationen, als du je verarbeiten könntest.

Du bist das Problem, das man nicht mehr sachlich über Themen reden kann. Du bist genau das Problem, was ich meine. Eine Seuche der aktuellen Zeit: Je dümmer der Mensch ist, für umso kompetenter hält er sich. Da haben wir hier einige von: Meister Lammpe, Traumflug usw.
TheDemon schrieb:
kmueller schrieb:
Was du hier 'laienhaft' beschreibst, könnte fast wörtlich als Beispiel für ein 'Gefährdungsdelikt' ins Juristenlehrbuch übernommen werden. Es fehlt nur eine Idee, was gegen die unverzügliche Sperrung 'abgewogen' wurde. Vielleicht Einnahmenverluste oder Fahrgastrechte?
Eben nicht. Aber das verstehst du nicht. Du behauptest etwas juristisch falsches und stellst es als Tatsache da.

Die Staatsanwälte sind da schon erheblich kompetenter als du es je sein wirst. Zudem haben sie mir Informationen, als du je verarbeiten könntest.

Du bist das Problem, das man nicht mehr sachlich über Themen reden kann. Du bist genau das Problem, was ich meine. Eine Seuche der aktuellen Zeit: Je dümmer der Mensch ist, für umso kompetenter hält er sich. Da haben wir hier einige von: Meister Lammpe, Traumflug usw.
Man kann doch aber immerhin noch schimpfen.

Ansonsten hast du recht damit, daß erst das Geheimwissen wahres Herrschaftswissen ist. Diktaturen wußten das schon immer.

"Geheimwissen"

geschrieben von: Dirk Möller

Datum: 13.01.18 14:51

kmueller schrieb:
TheDemon schrieb:
kmueller schrieb:
Was du hier 'laienhaft' beschreibst, könnte fast wörtlich als Beispiel für ein 'Gefährdungsdelikt' ins Juristenlehrbuch übernommen werden. Es fehlt nur eine Idee, was gegen die unverzügliche Sperrung 'abgewogen' wurde. Vielleicht Einnahmenverluste oder Fahrgastrechte?
Eben nicht. Aber das verstehst du nicht. Du behauptest etwas juristisch falsches und stellst es als Tatsache da.

Die Staatsanwälte sind da schon erheblich kompetenter als du es je sein wirst. Zudem haben sie mir Informationen, als du je verarbeiten könntest.

Du bist das Problem, das man nicht mehr sachlich über Themen reden kann. Du bist genau das Problem, was ich meine. Eine Seuche der aktuellen Zeit: Je dümmer der Mensch ist, für umso kompetenter hält er sich. Da haben wir hier einige von: Meister Lammpe, Traumflug usw.
Man kann doch aber immerhin noch schimpfen.

Ansonsten hast du recht damit, daß erst das Geheimwissen wahres Herrschaftswissen ist. Diktaturen wußten das schon immer.
Es ist einem jedem unbenommen, sich fachkundig zu machen. Was das "Geheimswissen" von Staatsanwälten betrifft, bietet sich hier ein Studium der Rechtswissenschaften an.
Nur mal so als Denkanstoß ...

Gruß
Dirk Möller

Wo wir Deutschen hindenken, wächst kein Gras mehr (Kurt Tucholsky)

Re: "Geheimwissen"

geschrieben von: Traumflug

Datum: 13.01.18 15:07

Dirk Möller schrieb:
Was das "Geheimswissen" von Staatsanwälten betrifft, bietet sich hier ein Studium der Rechtswissenschaften an.
Es geht hier nicht um das Geheimwissen der Staatsanwälte, sondern um das zurück gehaltene Wissen der Projektbeteiligten.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Re: "Geheimwissen"

geschrieben von: MD 612

Datum: 13.01.18 15:16

Traumflug schrieb:
Es geht hier nicht um das Geheimwissen der Staatsanwälte, sondern um das zurück gehaltene Wissen der Projektbeteiligten.
Welches ihr nicht bekannte Wissen der Projektbeteiligten wäre für die Staatsanwaltschaft interessant um beurteilen zu können, ob ein gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr vorlag?? Warum hielt es die Staatsanwaltschaft nicht für erforderlich, sich dieses Wissen bspw. mittels einer Hausdurchsuchung zu beschaffen?? Die Möglichkeit dazu hätte die Staatsanwaltschaft ja.

Aber Du hast schon Recht, sicher steckt auch die Staatsanwaltschaft mit unter der dunklen Verschwörungsdecke...

Der Mensch bewegt sich nicht weniger, weil er alt wird. Er wird alt, weil er sich weniger bewegt. Also beweg' dich!
Gustav-Adolf (genannt "Täve") Schur (*1931), deutscher Radrennfahrer
kmueller schrieb:
monza30 schrieb:
Und was hat jetzt VW und die Betrugssoftware damit zu tun? Falls du es noch nicht mitbekommen hast: mittlerweile gibt es Gerichte die den Käufern von Autos mit dieser Betrugssoftware ein uneingeschränktes Rückgaberecht eingeräumt haben gegenüber VW.... ja, wir leben in einem Rechtsstaat. Hier kann jeder sein Recht einfordern, er muss es eben nur an der richtigen Stelle tun.
Sehr richtig. Gegen Verbrecher kann man (kostenpflichtig) zivilrechtlich vorgehen. Aber wie lange bleibt das noch erlaubt?


wieso habe ich den Eindruck, dass es bei dir nicht (mehr) richtig tickt anscheinend? Mit solchen dämlichen Postings verscherzt du dir nun wirklich den letzten Rest Ernsthaftigkeit....
kmueller schrieb:
Kohlefilter schrieb:
(Ich bin kein Fachmann, wer keinen Wert darauf legt braucht die folgenden Zeilen nicht zu lesen. Ich schreibe für die Leute, die gerne Leserbriefe lesen, die auch die Meinung von Nichtfachmännern zur Kenntnis nehmen möchten. Wenn ich ganz ehrlich bin, schreibe ich für mich selber.)

Das ist ja das Problem, wie schnell sich die Gleise im Falle eines Einbruchs absenken, bzw. verformen, das können auch Fachleute nicht vorhersagen, würde ich als Laie mal behaupten. Mit 15, 16 Minuten hatte man sogar viel Zeit, enorm viel Zeit, bei nur fünf Metern Überdeckung. Das hätte auch sehr viel schneller gehen können.

Ich glaube nicht, dass man völlig sorg- und gedankenlos an die Sache heranging, eine Sperrung während der kritischen Zeit wurde mindestens angedacht, würde ich meinen. Aber man hat eben abgewägt, das Risiko kalkuliert, und am Ende eine Menge Glück gehabt.
Was du hier 'laienhaft' beschreibst, könnte fast wörtlich als Beispiel für ein 'Gefährdungsdelikt' ins Juristenlehrbuch übernommen werden. Es fehlt nur eine Idee, was gegen die unverzügliche Sperrung 'abgewogen' wurde. Vielleicht Einnahmenverluste oder Fahrgastrechte?

sag mal... willst du deine abstrusen Verschwörungstheorien immer noch als Wahrheit darstellen? FAKTEN sind für dich nicht maßgebend? Nur deine völlig abstrusen Gedanken? Wer soll dich denn noch ernst nehmen ausser deinen Kumpels, die auch Aluhüte tragen und an Chemtrails glauben? Hier sind deine Kumpels:
[www.youtube.com]
ESTW_Spessart schrieb:
Aluhüte? Oder doch eher Narrenkappen?


eine Narrenkappe aus Aluminium, also ein Aluhut mit Bömmelsche dran vielleicht als Kompromisslösung? *sfg*
Kohlefilter schrieb:
Zitat:
Das ist ja das Problem, wie schnell sich die Gleise im Falle eines Einbruchs absenken, bzw. verformen, das können auch Fachleute nicht vorhersagen, würde ich als Laie mal behaupten. Mit 15, 16 Minuten hatte man sogar viel Zeit, enorm viel Zeit, bei nur fünf Metern Überdeckung. Das hätte auch sehr viel schneller gehen können.
In dieser Umgebung mit dieser Bauweise würde ich "viel schneller" nicht erwarten/befürchten:
Der Untergrund war vereisst, halbwegs bekannt, es wurde eine TBM mit relativ stabiler Röhre eingesetzt.
Wie soll es da sehr schnell zu einem sehr großen Loch kommen? Dazu müsste die Tunneldecke über einen grösseren Abschnitt schlagartig kollabieren.
Sehr unwahrscheinlich dass das ohne Vorwarnung (vorhergehende Senkungen) passiert.
Zitat:

Die Messgeräte schlagen an, schon bei der geringsten Abweichung von der Messtoleranz. Im Hundertstel Millimeterbereich, was weiß ich, aber eben erst, wenn das ganze schon in Bewegung ist. Dann ist auch der ganze Untergrund schon instabil. Und ein Güterzug kann nur noch wenige Meter von der Gefahrstelle entfernt sein, so ist das eben im laufenden Betrieb. Die ersten schweren Güterwagen geben dem labilen Untergrund den Rest, die übrigen Wagen entgleisen, mitten in der Ortschaft und richten eine Katastrophe an. Hab ich zu viel Fantasie? Zuviel youtube-Filme von schrecklichen Zugunglücken gesehen? Vielleicht.
Zitat:
So was passiert ehr da wo man es nicht erwartet und keine Vorsichtsmassnahmen getroffen hat. In Rastatt war man darauf eingestellt dass es passieren könnte und hat entsprechende Vorsichtsmassnahmen getroffen (Nicht für den anschliessend erforderlichen Ersatzverkehr, das ist ein anderes Thema).
Ich glaube nicht, dass man völlig sorg- und gedankenlos an die Sache heranging, eine Sperrung während der kritischen Zeit wurde mindestens angedacht, würde ich meinen. Aber man hat eben abgewägt, das Risiko kalkuliert, und am Ende eine Menge Glück gehabt.
Sehe ich anders herum: Man hatte ein angemessenes Risikomanagement und eine Menge Pech dass es tatsächlich eingetroffen ist.
kmueller schrieb:
linie7484 schrieb:
kmueller schrieb:
...Kölner Tunneleinsturz...
[www.ksta.de]

Aber warum hat man in diesem Fall volle 8 Jahre ermittelt? Hätte man nicht schon nach wenigen Monaten feststellen können, daß sich keine Schuld von irgendwem feststellen läßt?
Erstens weil es zwei völlig Unterschiedliche Verfahren sind. In Rastatt ging es darum ob eine konkrete Gefährung vorlag oder nicht, in Köln ging es um irgendeine mögliche Gefahr, sondern um ein entstandenes Schadenseireigniss (erheblicher Sachschaden, 2 Tote).

Noch einmal es geht hier nicht darum ob sich eine Schuld von irgendwem festlellen lässt, sondern darum
...den eigenen Filz reinzuwaschen und zum Ausgleich an anderen ein Exempel zu statuieren?
Wenn Du dich einmal intensiv mit den Fall in Köln auseinander gesetzt hättest, dann wüstest Du dass im Gegensatz zu Rastatt sehr früh erkenntnisse über strafbares Handeln vorlagen und eben nicht 8 Jahre gesucht wurde bis man irgendetwas gefunden hat, was man gegen irgendjemand verwenden kann. Also bitte einmal bei den Fakten bleiben.

Auch die Staatsanwaltschaft ist nun einmal an Recht und Gesetz gebunden und auf welcher rechtlichen Grundlage sollte den die Staatsanwaltschaft imFalle von Rastatt denn weiter ermitteln?
Anscheinend wollten manche DSO-Foren-Mitglieder, dass die Staasanwaltschaft den Verantwortlichen des Tunnelbaus der Prozess gemacht wird. Aus DSO-Sicht müsste doch das Gegenteil der Fall sein, und zwar eine Auszeichnung der Verantwortlichen für die Realisierung einer der größten "Plandieselveranstaltung" in Deutschland, bei der jeder fotografieren durfte, ohne auch nur einen Euro Teilnehmerbeitrag entrichten zu müssen. Zahlreiche Eisenbahnfans sind zum Beispiel an die Strecke Tübingen - Horb gepilgert, um die Umleitergüterzüge zu fotografieren. Über abwechslungsreichen Lokeinsatz, darunter die in Fan-Kreisen äußerst beliebten russischen Großdieselloks, die silberne Class66 und diverser Privatbahndieselloks kann sich nun wirklich niemand beschweren. Veranstaltungsunterlagen gab es zwar nicht, aber die Sichtungsmeldungen zahlreicher Fans und eine Portion Geduld waren sehr hilfreich. An einzelnen Tagen gab es sogar zusätzliche "Fotozüge" in Form eines Pilgerzuges mit Nostalgiediesellok 218 105 sowie 430er-Überführungen mit einer altroten V100. In der Region zwischen Tübingen und Horb konnte dank der Übernachtungsgäste aus dem In- und Ausland sogar der Fremdenverkehr aufleben. Besonderen Dank gilt der DB, die diese Plandieselveranstaltung gesponsort hat, um den Eisenbahnfotografen diese Fotoveranstaltung ohne Erhebung eines Teilnehmerbeitrages zu ermöglichen. Für die Fotografen ohne Auto pendelten zu Zeiten des eingestellten SPNV extra "Fotobegleitbusse" zwischen Horb und Tübingen, wobei deren Fahrplan nicht unbedingt auf den Fahrplan der Güterzüge abgestimmt werden konnte. Es gab sogar spezielle preiswerte Tageskarten wie das Kulturbahnticket oder das Naldo-Tagesticket. Insbesondere boten die an der Veranstaltung beteiligten EVUs für die Fotografen besonders gepflegte und saubere Lokomotiven. Da kann wirklich niemand meckern.
Aufgrund der kostenlosen Teilnahme der Fotografen konnte die DB auch keine Entschädigung für Zugausfälle, manchmal mehrstündige Lücken zwischen einzelnen Umleitergüterzügen, nicht wunschgemäße Diesellokbespannungen oder erfolglose Warterei auf bestimmte Umleiterzüge gewährleisten.
Aufgrund der hohen Kosten ist es allerdings sehr unwahrscheinlich, in diesem Jahr oder in den folgenden Jahren so eine Plandieselveranstaltung zu wiederholen.

Rastatt-Umleiter-Event möglich? ;-)

geschrieben von: Gleis MA 11-12

Datum: 14.01.18 01:17

MS Baden schrieb:
Anscheinend wollten manche DSO-Foren-Mitglieder, dass die Staasanwaltschaft den Verantwortlichen des Tunnelbaus der Prozess gemacht wird. Aus DSO-Sicht müsste doch das Gegenteil der Fall sein, ...

Aufgrund der hohen Kosten ist es allerdings sehr unwahrscheinlich, in diesem Jahr oder in den folgenden Jahren so eine Plandieselveranstaltung zu wiederholen.


Moin MS Baden,

Dein Beitrag ist herrlich!

Vielleicht lässt sich ja ein "Rastatt-Event" von potentiell betuchten Kritikern organisieren. Möglich ist ja heute alles!

Gruß aus Mannheim
Rolf
Tunnel36 schrieb:
In dieser Umgebung mit dieser Bauweise würde ich "viel schneller" nicht erwarten/befürchten:
Der Untergrund war vereisst, halbwegs bekannt, es wurde eine TBM mit relativ stabiler Röhre eingesetzt.
Wie soll es da sehr schnell zu einem sehr großen Loch kommen? Dazu müsste die Tunneldecke über einen grösseren Abschnitt schlagartig kollabieren.
Sehr unwahrscheinlich dass das ohne Vorwarnung (vorhergehende Senkungen) passiert.
...
So was passiert ehr da wo man es nicht erwartet und keine Vorsichtsmassnahmen getroffen hat. In Rastatt war man darauf eingestellt dass es passieren könnte und hat entsprechende Vorsichtsmassnahmen getroffen (Nicht für den anschliessend erforderlichen Ersatzverkehr, das ist ein anderes Thema).
...
Sehe ich anders herum: Man hatte ein angemessenes Risikomanagement und eine Menge Pech dass es tatsächlich eingetroffen ist.
Vielleicht habt ihr ja recht und die Staatsanwaltschaft hat richtig entschieden. Ich kann das nicht beurteilen, aber ein ungutes Gefühl bleibt. Die B36 und die L77 wurden zur Sicherheit gesperrt, als sie von der TVM unterquert wurden. Die Rheintalstrecke eben nicht. Der Aufwand wäre natürlich ungleich größer gewesen obwohl vielleicht schon machbar, bei vernünftiger Planung. Wie gesagt, man hat eben abgewägt.

Hier ist übrigens die Strafanzeige im Wortlaut veröffentlicht. Man kritisierte wohl hauptsächlich das unerprobte Verfahren und das installierte Messverfahren als ungenügend, weil zu langsam. Es hat immerhin eine halbe Stunde gebraucht, bis es anschlug und es hätte wohl effektivere Methoden gegeben (Inklinometerketten).

Zitat:
Strafanzeige vom 27. September 2017 gegen Verantwortliche der Deutschen Bahn AG und der DB Netz AG, insbesondere Herrn Ronald Pofalla, sowie Mit-Verantwortliche der ARGE Tunnel Rastatt
[www.kopfbahnhof-21.de]
Kohlefilter schrieb:
Tunnel36 schrieb:
In dieser Umgebung mit dieser Bauweise würde ich "viel schneller" nicht erwarten/befürchten:
Der Untergrund war vereisst, halbwegs bekannt, es wurde eine TBM mit relativ stabiler Röhre eingesetzt.
Wie soll es da sehr schnell zu einem sehr großen Loch kommen? Dazu müsste die Tunneldecke über einen grösseren Abschnitt schlagartig kollabieren.
Sehr unwahrscheinlich dass das ohne Vorwarnung (vorhergehende Senkungen) passiert.
...
So was passiert ehr da wo man es nicht erwartet und keine Vorsichtsmassnahmen getroffen hat. In Rastatt war man darauf eingestellt dass es passieren könnte und hat entsprechende Vorsichtsmassnahmen getroffen (Nicht für den anschliessend erforderlichen Ersatzverkehr, das ist ein anderes Thema).
...
Sehe ich anders herum: Man hatte ein angemessenes Risikomanagement und eine Menge Pech dass es tatsächlich eingetroffen ist.
Vielleicht habt ihr ja recht und die Staatsanwaltschaft hat richtig entschieden. Ich kann das nicht beurteilen, aber ein ungutes Gefühl bleibt. Die B36 und die L77 wurden zur Sicherheit gesperrt, als sie von der TVM unterquert wurden. Die Rheintalstrecke eben nicht. Der Aufwand wäre natürlich ungleich größer gewesen obwohl vielleicht schon machbar, bei vernünftiger Planung. Wie gesagt, man hat eben abgewägt.

Hier ist übrigens die Strafanzeige im Wortlaut veröffentlicht. Man kritisierte wohl hauptsächlich das unerprobte Verfahren und das installierte Messverfahren als ungenügend, weil zu langsam. Es hat immerhin eine halbe Stunde gebraucht, bis es anschlug und es hätte wohl effektivere Methoden gegeben (Inklinometerketten).

Zitat:
Strafanzeige vom 27. September 2017 gegen Verantwortliche der Deutschen Bahn AG und der DB Netz AG, insbesondere Herrn Ronald Pofalla, sowie Mit-Verantwortliche der ARGE Tunnel Rastatt
[www.kopfbahnhof-21.de]
Eine Straße so zu überwachen, wie es an der Bahnstrecke der Fall war, halte ich für weitaus schwieriger und aufwändiger, wenn nicht sogar unmöglich. Daher wird man die Straße letztendlich auch komplett gesperrt und nicht überwacht haben. Natürlich hätte man auch die Bahnstrecke auch komplett sperren oder ein anderes (schnelleres) Messsytem verwenden können, trotz alldem bleibt für die Staatsanwaltschaft die entscheidende Frage ob es an dem besagten Ereigniss zu einer konkreten Gefährdung gekommen ist oder nicht.
Wann das vorgeschlagene Messverfahren in diesem Falle wirklich angeschlagen hätte, bleibt in meinen Augen reine Spekulation.

Für mich entscheident ist, dass die Strecke zum kritischen Zeitpunkt gesperrt war und nicht wann diese Sperrung letztenlich gesperrt worden ist.
monza30 schrieb:
sag mal... willst du deine abstrusen Verschwörungstheorien immer noch als Wahrheit darstellen? FAKTEN sind für dich nicht maßgebend? Nur deine völlig abstrusen Gedanken? Wer soll dich denn noch ernst nehmen ausser deinen Kumpels, die auch Aluhüte tragen und an Chemtrails glauben? Hier sind deine Kumpels:
[www.youtube.com]
Ich habe einfach als Fakt genommen, was @210 ziemlich am Anfang des Threads schrieb (genauer am 11.1. um 18:52), und was auch mit meinen Beobachtungen übereinstimmt.

210 schrieb damals:
Es wird zwar einigen Verschwörungstheoretiker hier im Forum nicht genehm sein, aber der Grund für die kollabierte Tunnelröhre dürfte nur noch intern zwischen Bund, Bauunternehmen und Bahn untersucht werden.

Und jetzt betachten wir mal die rechtliche Situation, genauer die zivilrechtliche, die du weiter oben mehrfach mit der strafrechtlichen durcheinandergeworfen hast. Es gibt in dieser Affäre diverse wirtschaftlich Geschädigte, nämlich alle EVU, die ihnen zugesagte Trassen nicht fahren konnten. Auf der Gegenseite stünden DB Netz und die Baufirma. Im selben Boot sitzt der Staat als Alleineigentümer der DB. Und diese drei erheben "intern" die Unfallursache und damit auch den Grad eines möglichen Verschuldens von irgendwem. ohne daß die Öffentlichkeit reinsehen kann. Glaubst du ernsthaft, daß bei dieser Konstellation eine ernstzunehmende Ursachenerhebung zustandekommt oder gar bekannt wird?

Zur VW-Analogie: wirtschaftlich geschädigt sind hier erstmals die Autokäufer, angefangen mit dem schon gesunkenen Wiederverkaufwert. In der Praxis können sie diesen Schaden nicht geltend machen, weil jeder einzeln klagen und sich dabei mit dem Apparat eines Großkonzerns anlegen müßte, der so eng mit dem Staat verbandelt ist, daß sich sogar der niedersächsische Ministerpräsident seine Stellungnehmen von ihm genehmigen ließ.

Und jetzt zur strafrechtlichen Seite: potentiell geschädigt sind in beiden Fällen zahllose Dritte, nicht zuletzt Reisende, die das nächste von der DB verursachte Fiasko ausbaden werden müssen. Auch hier stehen diese 'Vierten' der Phalanx von DB, der Baufirma und (Weisungen unterworfenen) Staatsbehörden wie der StA gegenüber, die 'intern' die Ursachen untersuchen bzw. das unterlassen. Im Fall VW sind es zig Mio. Stadtbewohner, die in ihrer Gesundheit geschädigt wurden und weiter werden. Erst an dieser Stelle, nämlich auf der Ebene der beteiligten Interessen, mischen sich die zivil- und die strafrechtliche Ebene. Mit 'Veschwörung' hat das nichts zu tun, sondern alle praktizieren das, was seinerzeit Adam Smith vorschlug: Jeder mehre seinen Nutzen, wie er kann, und wer es nicht kann, hat halt Pech gehabt. Es handelt sich also um ganz normale Marktwirtschaft, die am Ende ihrer Lebensdauer in ähnliche Dekadenz übergeht wie es andere überholte - und untergegangene - historische Systeme taten.

Aluhütler und Chemtrail-Experten entsprechen denjenigen, die an die Wohltätigkeit von Konzern- und Staatsapparaten glauben (oder ans 'wahre Geld', an 'unabhängige Justiz', an die Heilige Dreifaltigkeit, ans Paradies und was es sonst noch an Erfindungen solcher Art gibt).
Kohlefilter schrieb:
Vielleicht habt ihr ja recht und die Staatsanwaltschaft hat richtig entschieden. Ich kann das nicht beurteilen, aber ein ungutes Gefühl bleibt. Die B36 und die L77 wurden zur Sicherheit gesperrt, als sie von der TVM unterquert wurden. Die Rheintalstrecke eben nicht. Der Aufwand wäre natürlich ungleich größer gewesen obwohl vielleicht schon machbar, bei vernünftiger Planung. Wie gesagt, man hat eben abgewägt.
Nein, die Sperrung hatte vorwiegend technische Gründe:

Bei den Straßenunterquerungen hat man auf die Vereisungen verzichtet und zur Vermeidung von Ausbläsern Kies aufgeschüttet um den nötigen Gegenstück zu erzeugen.
(Ausbläsern nennt man den nach oben entweichende Überdruck aus dem Bereich vor dem Schneidrad wenn die Überdeckung nicht mehr genügend abdichtete/Gegendruck bereit stellt.)
Bei der Unterquerung der TNT hat man die Dichtigkeit durch Vereisung erzeugt, daher konnte man dort auf eine Aufschüttung verzichten.
Das hat soweit auch funktioniert. Bei der L77 gab es an der Oströhre zunächst Ausbläser,da war der Unterbau wohl schlechter als erwartet.
Die Havarie hat damit zunächst nichts zu tun,die ist erst später aufgetreten und hätte damit auch nach Aufhebung einer Sperrung auftreten können wenn eine wahrscheinliche Ursache der Aulöser war (Hohlraum/Wasserlinse unter der Röhre im Bereich der RTB).

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