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Für den neuen Vertrag auf der Unterelbebahn (Vertragslaufzeit Dezember 2018 bis Dezember 2027) sucht die
Regionalverkehr Start Deutschland GmbH einen neuen Partner zur Disposition der Verkehrssteuerung:

[ted.europa.eu] 2018/S 007-012341
*************************************************

II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:
Dienstleistungen zum Betrieb einer Leitstelle zur dispositiven Verkehrssteuerung im Raum Hamburg-Cuxhaven

[...]

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:
Dienstleistungen zum Betrieb einer Leitstelle zur dispositiven Verkehrssteuerung im Raum Hamburg-Cuxhaven für die Verkehrsbetriebe Start Unterelbe GmbH.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 08/12/2018
Ende: 31/12/2027
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

[...]

IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 01/03/2018
Ortszeit: 10:00

IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

Tag: 19/03/2018

Mit freundlichen Grüßen
Knut Rosenthal

http://abbestellungen.spnv-deutschland.de/Grafiken/Linkbutton.png
http://reaktivierungen.spnv-deutschland.de/Grafiken/Linkbutton.png
http://wettbewerb.spnv-deutschland.de/Grafiken/Linkbutton.png
Aber die Disposition sollen Dritte machen. Ist bestimmt günstiger, als DB Tarifkräfte zu beschäftigen.

Ein Hoch auf den Kapitalismus und seine immer neuen Stilblüten!

Grüße!
Umlaufplaner1 schrieb:
Da verbirgt sich doch DB Regio hinter.
Nein die Start Deutschland GmbH ist ein eigenständiges EVU. Diese gehört zwar zur Deutschen Bahn, soll sich aber speziell auf die Rückgewinnung verlorener Verkehre konzentrieren.

Dabei muss diese nicht auf Konzernleistungen zurückgreifen, sondern agiert komplett frei im Markt und kann alle Möglichkeiten nutzen (natürlich auch auf die des DB Konzern und deren Töchter).

Viele Grüße
Sausebahner schrieb:
Umlaufplaner1 schrieb:
Da verbirgt sich doch DB Regio hinter.
Nein die Start Deutschland GmbH ist ein eigenständiges EVU. Diese gehört zwar zur Deutschen Bahn, soll sich aber speziell auf die Rückgewinnung verlorener Verkehre konzentrieren.

>>> klick hier <<<


Zitat
Die Regionalverkehre Start Deutschland GmbH wurde 2016 als hundertprozentige Tochter der DB Regio AG gegründet.

Mit freundlichen Grüßen vom km63.8 der Mittenwaldbahn!

Hallo knoedel,

danke für den ergänzenden Link.
Ich habe mich wahrscheinlich etwas undeutlich ausgedrückt.
Es steht zwar die Deutsche Bahn bzw. DB Regio dahinter. Wie bereits geschrieben, wird jedoch DB Regio nicht als EVU fahren, sondern die Start Deutschland GmbH als eigenständiges EVU.
Daher wird diese eigenständig agieren, mit allem was dazugehört. Man will damit testen, in wie weit es zur Rückgewinnung von Verkehren dienen kann, speziell an Standorten wo DB Regio keine „Infrastruktur“ mehr besitzt.

Viele Grüße
Sausebahner schrieb:
Umlaufplaner1 schrieb:
Da verbirgt sich doch DB Regio hinter.
Nein die Start Deutschland GmbH ist ein eigenständiges EVU. Diese gehört zwar zur Deutschen Bahn, soll sich aber speziell auf die Rückgewinnung verlorener Verkehre konzentrieren.
Ob die Truppe nun "Start", "Stop" oder "Pioniereisenbahn Süderbrarup" heißt ist doch völlig uninteressant. Entscheidend ist doch der Eigentümer, mehr braucht man dazu eigentlich nicht mehr zu sagen.

wiembert schrieb:
Ein Hoch auf den Kapitalismus und seine immer neuen Stilblüten!

Ja genau. Und das ist gut so! Weshalb sollen für die Eisenbahn andere Regeln gelten als für den Rest der Welt? Alles andere führt dazu, dass sich die Eisenbahn ins Abseits schießt. Wenn die Autoindustrie die Flugbranche etc. sich optimieren, die Eisenbahn aber nicht, muss man sich nicht wundern, wenn keiner mehr mitfährt, weil zu teuer oder der Staat nicht mehr finanzieren will. Glücklicherweise ist dieser Niedergang gestoppt!

Ob es als EVU dagegen sinnvoll ist, ausgerechnet die Leitstelle outzusourcen und damit die Entscheidungsstelle in der Wertschöpfungskette, ist sehr fraglich. Ich würde es nicht tun.

Sich aber vom großen Moloch abzukoppeln und unter "normalen" Industriebedingungen zu arbeiten, kann für den Moloch selbst überlebensnotwendig sein.

Viele Grüße

MrR
Zitat
Ja genau. Und das ist gut so!

Tach,

dagegen habe ich ja nichts. Sich im Wettbewerb gegen die Anderen zu behaupten ist völlig richtig.
Es um jeden Preis zu tun, ist aber alles Andere, als sozial.

Sparen an den Mitarbeitern und Variabilisierung von Fixkosten sind das Einzige zu dem Unternehmen anscheinend in Deutschland noch im Stande sind. Man kann sicherlich auch wirtschaftlich arbeiten ohne sich an Tarifverträgen vorbei zu schummeln um billig die Arbeit trotzdem zu machen.
Das ist der Schritt in die falsche Richtung. Man sollte zwischen den ganzen Renditegedanken auch mal an die Mitarbeiter denken....

Grüße!

@wiembert

geschrieben von: BLOaner

Datum: 11.01.18 13:55

Mahlzeit!

Danke für beide Postings!

Irgendwie haben noch immer zu viele Leute nicht begriffen, wie dieses menschenverachtende Wirtschaftssystem tickt!

Deutsche Bahn - jeder Tag ein Abenteuer!

Ein statistisch signifikanter Anteil der Gesamtbevölkerung beweist jeden Tag auf´s Neue, daß fehlende Hirnmasse nicht zwangsläufig zum Tod führen muß!

BAHN 4.0 ... Erfunden von analogen Vollpfosten..., denen Typen helfen, deren Röhre durchgebrannt ist!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.18 13:56.

DB Heidekrautbahn 2.0 ?

geschrieben von: hessenbahner

Datum: 11.01.18 14:36

Alter Wein in grünen Schläuchen?

2 Jahre dann wird das Konstrukt von den Gewerkschaften wieder einkassiert. Zu recht.

Schön, wie man auf der Homepage auch eine eigene CI/CD "vorgaukelt", um keine Nähe zur DB zu sugerrieren.

Schöne Adresse, nebendran in der Hahnstrasse in Frankfurt habe ich gelernt.
wiembert schrieb:
Zitat
Ja genau. Und das ist gut so
dagegen habe ich ja nichts. Sich im Wettbewerb gegen die Anderen zu behaupten ist völlig richtig.
Es um jeden Preis zu tun, ist aber alles Andere, als sozial.
Da habt ihr beide Recht! Allerdings kann man das nur zum kleinen Teil der Bahn anlasten. Unternehmen des freien Marktes sind nicht für soziale Fragen verantwortlich.

Würde die Bahn nicht (auch) bei den Mitarbeitern sparen, kommt jemand anderes und macht alles genau so wie die Bahn, nur dass er zusätzlich noch an den Mitarbeitern spart. Dann bewirbt er sich auf die Ausschreibungen und kann überall ein etwas besseres Angebot machen als die Bahn. => Bahn stellt den Betrieb ein.

Die nachhaltige Lösung des Problems findet sich daher nicht bei den individuellen Unternehmen. Die versuchen naturgemäß immer (mit wenigen Ausnahmen), unter den gegebenen Spielregeln die Kosten jeglicher Art so weit wie möglich zu drücken, damit es niemand anderes für sie tut. Deshalb ist ja der Markt so effizient. Und oft ist das ja auch eine gute Sache, wenn z.B. dadurch der Verbrauch teurer (weil seltener) Ressourcen reduziert wird oder die Automatisierung voranschreitet (ich bin ein Fan der Utopie "wir sind alle arbeitslos weil die Maschinen alles für uns erledigen").

Aber es gibt natürlich dadurch Probleme: Menschen werden schlecht bezahlt, Müll wird nicht ordentlich entsorgt, die Umwelt bleibt anderweitig auf der Strecke. Alles nicht gut – und dagegen vorgehen muss der Staat!

Also das Kreuz bei Parteien machen, die einen Mindestlohn fordern statt zu sagen "aber dann werden wir alle arbeitslos! (Und vor allem verdient mein Kumpel X dann weniger Geld mit seinem Unternehmen!)". Die für ordentlichen Umweltschutz eintreten statt von "störenden Regulierungen und Bürokratie, die wir im Interesse der Wirtschaft und damit der Arbeitsplätze abbauen möchten" zu palavern. Die vielleicht sogar das Sozialsystem so reformieren wollen, dass man als Arbeitssuchender auch mal sagen kann "also für das Gehaltsangebot komme ich nicht mal zum Vorstellungsgespräch!" ohne eine Kürzung der Bezüge unter das Existenzminimum fürchten zu müssen. Und so weiter.

Re: DB Heidekrautbahn 2.0 ? Nein!

geschrieben von: autolos

Datum: 11.01.18 15:04

hessenbahner schrieb:
Alter Wein in grünen Schläuchen?

2 Jahre dann wird das Konstrukt von den Gewerkschaften wieder einkassiert. Zu recht.

Schön, wie man auf der Homepage auch eine eigene CI/CD "vorgaukelt", um keine Nähe zur DB zu sugerrieren.

Schöne Adresse, nebendran in der Hahnstrasse in Frankfurt habe ich gelernt.
Ohne Zusagen an die Gewerkschaften, dass es eben keine "Billigtochter" hinsichtlich der Personale werden soll, hätte es keine Start GmbH gegeben.

Re: DB Heidekrautbahn 2.0 ? Nein! => Oder doch??

geschrieben von: MD 612

Datum: 11.01.18 15:27

autolos schrieb:
Ohne Zusagen an die Gewerkschaften, dass es eben keine "Billigtochter" hinsichtlich der Personale werden soll, hätte es keine Start GmbH gegeben.
Gibt es diese Zusage schriftlich?? Oder sieht die Einhaltung dieser vermeintlichen Zusage dann nicht eher so aus:

[Zitat gdl.de:] (Hervorhebungen durch meine Wenigkeit)
Am 12. Dezember 2017 kam es in Berlin zu einem ersten Gespräch zwischen der GDL und der einhundertprozentigen Tochter der DB Regio AG, der Regionalverkehre Start Deutschland GmbH. Dem Auftakt ging eine Aufforderung der GDL zur Aufnahme von Tarifverhandlungen voraus. Die GDL forderte darin die Anwendung aller Tarifverträge, die auch bei DB Regio Anwendung finden.
[...]
Nach Vorstellung des Unternehmens durch den Arbeitgeber und der zugrundliegenden Idee, die sich mit „klein, fein, anders (als DB Regio)" umschreiben lässt, legte die GDL nicht nur ihre tarifpolitischen Forderungen dar. Sie forderte das Unternehmen außerdem auf, auch die Beschäftigung für Beamte zu ermöglichen. Lokomotivführer und Zugbegleiter im Beamtenstatus haben Interesse an einer Tätigkeit bei diesem Unternehmen, da sie nach Verlust der Leistungen in eine andere Region wechseln mussten. Wie erwartet, stimmte das Unternehmen dem ebenso wenig zu wie dem Abschluss aller bei DB Regio gültigen Tarifverträge. Doch damit ist noch nichts entschieden.

[www.gdl.de]

Die Disponenten in der outgesourcten Leitstelle werden dann sich nicht nach DB-Konzerntarifverträgen bezahlt. Verdienen die dann besser wie ihre Kollegen bein DB Regio??

Gruß Peter

Die Welt ist nicht schlechter geworden. Wir haben nur ein besseres Kommunikationsnetz.
Kin Hubbard (1868–1930), US-amerikanischer Humorist




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.18 15:30.