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"Wie geht es weiter mit dem umstrittenen„Alpha E“ genannten Großprojekt der Bahn zwischen Hannover, Hamburg und Bremen? Die Bahn hat am Mittwoch in Hannover den Zeitplan vorgestellt. Demnach beginnen in diesem Jahr die Vorplanungen für die Abschnitte in der Region Hannover.": [www.haz.de]
Edit: Der Link zu den Fakten: [www.hamburg-bremen-hannover.de]
Für Nichtzahler die ZM über Google: [www.haz.de]





2-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.18 18:11.
Desaströse Vernichtung von Zukunftschancen, mit Segen von Grünen, SPD und CDU Niedersachsen. Sie sollten sich allesamt schämen für das, was sie da verbrechen.

Interessantes Yt-Video zum Alpha E

geschrieben von: IC 2213

Datum: 10.01.18 16:05

Interessantes Youtube-Video zum Alpha E.
Finde ich gut gemacht von dem User. Er hat auch noch weitere interessant gestaltete Filme zum Alpha E.

[www.youtube.com]

Für alle die es interessiert.
Käfermicha schrieb:
Desaströse Vernichtung von Zukunftschancen, mit Segen von Grünen, SPD und CDU Niedersachsen. Sie sollten sich allesamt schämen für das, was sie da verbrechen.
Hallo Käfermicha

es ist schön, dass Du Deine Meinung kundtust.
Kannst Du diese Einschätzung auch noch begründen und konkretisieren?
Gibt es eine gute Alternative aus Deiner Sicht und wie sieht die aus?

Danke und Gruss

Jürgen
NBS Ashausen Unterlüß plus Realisierung der vorgesehenen Ausbauten.
Die dafür nötigen Milliarden drucken wir dann nebenbei auf Deinem Kopierer.
Der Bedarf nach den entsprechenden Ausbauten ist da, und Deutschland kann sichs leisten. Außerdem reden wir hier von Niedersachsen, und nicht vom Thüringer Wald.
pm schrieb:
Die dafür nötigen Milliarden drucken wir dann nebenbei auf Deinem Kopierer.
Wollen wir ausreichende Kapazitäten für die Bahn schaffen oder wollen wir Geld sparen?

Übrigens führt mich der Zeitungslink auf eine Paywall - welche Neuigkeiten wurden denn vorgestellt, mag das mal jemand zusammenfassen?
Willst Du Dir mal anschauen wir unterfinanziert der Bundesverkehrshaushalt im Bereich Schiene ist- dabei nicht enthalten sind so ein paar Milliarden Mehrausgaben für ein Stuttgarter Loch und andere äusserst sinnvolle (Bahn-) Ausgaben wie Erzgebirgsbasistunnel weil ja das Elbtal im Gegensatz zu HH-H extrem überlastet ist.
Meine Lösung wäre eine wesentlich einfachere und naheliegendere: Elektrifizierung und zumindest abschnittsweise zweigleisiger Ausbau der Heidebahn Hannover-Soltau-Buchholz.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.18 18:15.
Moin,

wenn man danach gehen würde, müsste noch viel mehr angegangen werden, aber man will es nicht.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]
Torsten87 schrieb:
Ich füge noch hinzu: Elektrifizierung und zumindest abschnittsweise zweigleisiger Ausbau der Heidebahn Hannover-Soltau-Buchholz.
Viel Spaß beim Durchsetzen dieser Planung auf den entsprechenden Anwohnerversammlungen.

Geh mal den Weg via Gurgel

geschrieben von: BR146106

Datum: 10.01.18 18:15

Moin,

da bekommst du ihn ganz zu Gesicht.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]
ICE 4 schrieb:

Übrigens führt mich der Zeitungslink auf eine Paywall - welche Neuigkeiten wurden denn vorgestellt, mag das mal jemand zusammenfassen?

Der Artikel ist über Google auch kostenfrei zu lesen, siehe mein Edit ganz oben.

Torsten87 schrieb:
Meine Lösung wäre eine wesentlich einfachere und naheliegendere: Elektrifizierung und zumindest abschnittsweise zweigleisiger Ausbau der Heidebahn Hannover-Soltau-Buchholz.
Genau an die Strecke habe ich auch gedacht! Mit einem Verbindungsgleis westlich von Soltau um könnte man in Nord - Süd Richtung auch einfach an Soltau vorbei fahren und entlastet ebenfalls die Bestandsstrecke
Es gibt aber noch andere schöne Strecken wo man mit einem einfachen Ausbau viel Kapazitäten schaffen kann! z.B. Bremerhaven - Bremervörde - kurz vor Rotenburg Verbindungsgleis Richtung Verden - Verden
Es gibt dort soviele Strecken die man noch Ausbauen kann und somit die anderen Strecken entlasten kann, was will man da mit einer Neubautrasse?

Aber mal noch eine Frage von mir, die ursprüngliche Neubautrasse, mit welcher Höstgeschwindigkeit wurde die denn geplant?

Re: Interessantes Yt-Video zum Alpha E

geschrieben von: BOS

Datum: 10.01.18 18:32

Der Film, super gemacht, sagt doch das aus, was eigentlich schon seit Ende des WKII notwendig gewesen wäre und auch durchaus mehr oder weniger lebhaft diskutiert wird.
Im Grunde genommen fahren wir ja immer noch auf einer Jahrhundert alten Eisenbahn und die war vor den Kriegen aufgrund der anderen Vorgaben, eben auch anders ausgerichtet.
Außerdem!
War das damals der Brüller schlechthin, denn man kannte ja immer noch den Vergleich zwischen "Postkutsche" und Eisenbahn oder eben: zu Fuß gehen!

Während aber die Straßensysteme dem ausbrechenden Autowahn angepaßt wurden, wurde bei der Bahn in Sachen Neubau eigentlich nichts getan. Aber auch überhaupt nichts!
Dann kam die erste Neubaustrecke zwischen Mannheim und Stuttgart und die wie bekannt anderen Baumaßnahmen.
Schon damals, im Vorfeld, wurde fleißig nachgefragt, warum man hierbei nicht auch an den Güterverkehr denke!
Warum keine 4gleisige Bahn über den Westerwald?

Warum kann sich niemand einen Güterstreckenneubau in Nidersachsen vorstellen?
Das einzig hinderliche dabei wäre der oft sumpfige Untergrund, von dem ich als Ortsfremder keine Ahnung habe. Aber bevölkerungstechnisch ist Niedersachsen doch nicht so dich bebaut wie andere Regionen in Deutschland. Dazu ist es flach wie ein Brett. Milliardenteuere Ingenieursbauwerke entfallen also!

Warum also nicht endlich mal Neubau statt immer nur dieses "Flickwerk"?

Warum nicht den Mut zu etwas Sinnvollem?

Einmal abgesehen von diesem Thema. Es gibt doch überall Möglichkeiten dazu. Stattdessen wird weiter zurückgebaut. Wie aktuell auf der Strecke Betzdorf - Haiger.
Statt hier Grundlagen zu schaffen für ein nie zu überwindendes Nadelöhr Siegen, legt man Gleise still, entwidmet usw...

Statt sich den Kunden anzubieten, werden überall die dazu notwendigen Infrastrukturen eingekürzt, stillgelegt, oder aber sie verkommen einfach.

Mir ist das alles schleierhaft!

Verderben hier vielleicht zuviele Köche den Brei?
Dann sollte man das System Eisenbahn endlich so zubereiten, dass es nicht in zahlreichen Garküchen zerkocht werden kann, sondern als Hauptmenü einer gut funktionierenden "Großküche", tagtäglich auf die Speisekarte gesetzt werden kann.

Wenn man sich einmal die Ansprüche im Bereich Energiewende anschaut und diese vergleicht mit den Tatsachen im System Eisenbahn, dann gibt es aktuell wohl kein Thema, was so widersprüchlich geführt und praktiziert wird!

Mit Gruß von
Unterwegs
BOS

Wenn die GUTEN nichts tun - gehört die Welt den BÖSEN

Wer will, findet Wege. Wer nicht will, sucht Gründe.

Mark-Oh schrieb:
Torsten87 schrieb:
Meine Lösung wäre eine wesentlich einfachere und naheliegendere: Elektrifizierung und zumindest abschnittsweise zweigleisiger Ausbau der Heidebahn Hannover-Soltau-Buchholz.
Genau an die Strecke habe ich auch gedacht! Mit einem Verbindungsgleis westlich von Soltau um könnte man in Nord - Süd Richtung auch einfach an Soltau vorbei fahren und entlastet ebenfalls die Bestandsstrecke
Es gibt aber noch andere schöne Strecken wo man mit einem einfachen Ausbau viel Kapazitäten schaffen kann! z.B. Bremerhaven - Bremervörde - kurz vor Rotenburg Verbindungsgleis Richtung Verden - Verden
Es gibt dort soviele Strecken die man noch Ausbauen kann und somit die anderen Strecken entlasten kann, was will man da mit einer Neubautrasse?

Zumal diese Strecke von der km-Zahl her kürzer wäre als der Umweg über Uelzen. Für die bessere Anbindung aus Richtung Bremen könnte man eine Verbindungskurve westlich von Soltau schaffen oder gar die Strecke Walsrode-Visselhövede reaktivieren.

Ein Punkt, der mir noch auffällt: Der gesamte Verkehr wird auf eine Strecke konzentriert - hat man eigentlich Stresstests gemacht, was passiert, wenn die Strecke mal aufgrund einer Havarie gesperrt würde? Gäbe es dann genügend Umleitungsstrecken oder droht dann ein zweites Rastatt?
pm schrieb:
Willst Du Dir mal anschauen wir unterfinanziert der Bundesverkehrshaushalt im Bereich Schiene ist- dabei nicht enthalten sind so ein paar Milliarden Mehrausgaben für ein Stuttgarter Loch und andere äusserst sinnvolle (Bahn-) Ausgaben wie Erzgebirgsbasistunnel weil ja das Elbtal im Gegensatz zu HH-H extrem überlastet ist.
Solange noch Geld da ist für Projekte wie S21 und Diebsteich ist der Etat offenbar noch viel zu hoch.

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."

Umleitungsstrecken

geschrieben von: BR146106

Datum: 10.01.18 18:45

Moin,

ja gibt es reichlich, je nach Streckenunterbruch:

Uelzen - Salzwedel
Bremen - Osnabrück
Hamburg - Wittenberge.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]
BR146106 schrieb:
Zitat:
Moin,

ja gibt es reichlich, je nach Streckenunterbruch:

Uelzen - Salzwedel
Bremen - Osnabrück
Hamburg - Wittenberge.

gruß carsten
Die Rollbahn als Ausweichroute? Na denn viel Spaß. Und über Wittenberge darf man sich in den HGV einreihen.
Murrtalbahner schrieb:
pm schrieb:
Willst Du Dir mal anschauen wir unterfinanziert der Bundesverkehrshaushalt im Bereich Schiene ist- dabei nicht enthalten sind so ein paar Milliarden Mehrausgaben für ein Stuttgarter Loch und andere äusserst sinnvolle (Bahn-) Ausgaben wie Erzgebirgsbasistunnel weil ja das Elbtal im Gegensatz zu HH-H extrem überlastet ist.
Solange noch Geld da ist für Projekte wie S21 und Diebsteich ist der Etat offenbar noch viel zu hoch.
Gäbe es da auch Projekte, die einem vielleicht gegen das persönliche Gschmäckle laufen, die aber eine erkennbare Konzeption und Sinn haben? S21 ist Fernbeschleunigung, Diebsteich eine betriebstechnishche Verbesserung. Muss man nicht mögen, haben aber klare Ziele und Nutzen. Alpha-E ist ein wildes Kompromissgestoppel, dass absolut nix bringt. Dass lokale Bürgerinitiativen keinen Bock auf ne Güter- oder HGV-NBS vor der Haustür haben, ja gut - verständlich. Aber bei den hauptberuflichen Planerun und in den entsprechenden Gremien muss doch zu erkennen sein, dass man hier für sehr viel Geld nichts löst. Die Bahn nehme ich hier mal explizit aus - die tut ja nur, wie ihr befohlen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.18 19:01.
Wenn nicht immer gedankenlos die Zeitungsüberschriften in DSO-Titel kopiert würden, könnten wir die wirklichen Neuigkeiten hier als solche auch erkennen und die Diskussionen hier auch etwas konstruktiver führen...

Also: heute war die 3. Überregionale Informationsveranstaltung zum Bahnprojekt Hamburg/ Bremen - Hannover
[www.hamburg-bremen-hannover.de]
Die 2. war im Januar 2017, die 1. im Februar 2016. Die damaligen Präsentationen findet man unter
[www.hamburg-bremen-hannover.de]

Ich vermute, dass dort in Kürze auch die Präsentationen von heute auftauchen.

Bisher gibt es nur eine Pressemitteilung von gestern:
Zitat
DB informiert über Bahnprojekt
Informationsveranstaltung zum Bahnprojekt Hamburg/Bremen - Hannover

Am heutigen Mittwoch, 10. Januar findet in Hannover die mittlerweile dritte von der DB organisierte Informationsveranstaltung zum Bahnprojekt Hamburg/Bremen–Hannover statt. Projektleiter Matthias Hudaff stellt im Rahmen der Veranstaltung den aktuellen Stand des Projekts vor und gibt einen Ausblick auf die nächsten Planungsschritte.

Im Abschnitt Rotenburg–Verden laufen die Planungen bereits seit August 2016. Als erste Ergebnisse wurden Ende letzten Jahres Trassierungsvorentwürfe veröffentlicht. Nach Abschluss der Vorplanung soll diese dreidimensional visualisiert und der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Dies kann voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2018 stattfinden.

Im Dezember 2017 wurden die Abschnitte Hamburg–Hannover und Verden–Nienburg–Minden/Wunstorf in die Planungskostenfinanzierung des Bundes aufgenommen. In den kommenden Wochen ist die Ausschreibung erster Planungsleistungen vorgesehen.

„Schutzgüter und Raumwiderstände stehen mit dem Ziel der Minimierung von Betroffenheiten im Fokus unserer frühen planerischen Betrachtungen. Gleichzeitig sind die technische Machbarkeit und das Erreichen der im Bundesverkehrswegeplan formulierten Ziele Kern der inhaltlichen Arbeit“, erläutert Hudaff.

Hudaff ergänzt: “Wir werden unseren Dialog mit der Region kontinuierlich fortsetzen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dieses wichtige und richtige Bahnprojekt mit möglichst breiter Akzeptanz in Politik und Gesellschaft zügig weiter voranzubringen. In den letzten zwei Jahren haben wir über 30 Informations- und Dialogtermine durchgeführt und sind seit Dezember 2017 online unter dem Link [www.hamburg-bremen-hannover.de] erreichbar.“
[www.deutschebahn.com]

P.S.: Jeder darf zu "Alpha E" seine kritische Meinung haben und gute Ideen haben, was bessere Lösungen wären. Aber bitte etwas Realismus bezüglich der politischen Willensbildung...! Wer heute laut krakeelt, kommt zu diesem Thema ca. 2 Jahre zu spät!!
Moin,

wenn es Bauarbeiten zwischen Hamburg und Hannover gibt und das klappt recht gut. Zwischen Bremen und Münster ist eh nicht soviel Reisezugbetrieb, wenn man es nüchtern betrachtet, 3 Fensterzüge je Stunde und Richtung, also reichlich Platz auf der Rollbahn für andere Züge.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]
cloubim schrieb:
Gäbe es da auch Projekte, die einem vielleicht gegen das persönliche Gschmäckle laufen, die aber eine erkennbare Konzeption und Sinn haben? S21 ist Fernbeschleunigung, Diebsteich eine betriebstechnishche Verbesserung. Muss man nicht mögen, haben aber klare Ziele und Nutzen.
Ziele haben die beiden Projekte, ja: Geld für DB Netz, Geld für/aus Immobiliengeschäfte(n) und Einsparungen bei DB Fernverkehr. Einen verkehrlichen Nutzen haben diese beiden Stationen nicht, geschweige denn eine Kapazitätsausweitung. Bei S21 wurde zwar ein bisschen mehr Kapazität nachgewiesen, aber mit welchen Mitteln ist ja inzwischen bekannt. Zudem lassen sich mit 10 Mrd Euro mehr Kapazitäten schaffen, als ein paar Züge an einem Bahnhof. Selbst für die eingesparten ca. 10 Minuten im Vergleich zum Kopfbahnhof ist der Mitteleinsatz viel zu hoch. Bei Diebsteich geht die Bahn mit dem Kapazitätenrückbau sogar hausieren.

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."
Jestetter_Zipfel schrieb:

Gibt es eine gute Alternative aus Deiner Sicht und wie sieht die aus?


Ja, die ursprünglich geplante Y-Trasse mit einem Abzweig zur Strecke Celle-Lehrte für den Güterverkehr.
pm schrieb:
Die dafür nötigen Milliarden drucken wir dann nebenbei auf Deinem Kopierer.
Nein, wir sparen uns bei S21 das linke Vordach und bauen diese höchst sinnvolle NBS mit dem Geld.
Immer, wenn ein paar Euro für was echt sinnvolles ausgegeben werden sollen, kommen irgendwo ein paar 'Eisenbahnfreunde' unter ihrem Stein hervorgekrochen und wettern dagegen. 100 Mrd. in den Autobahnbau? Alles paletti. 10 Mrd. in eine U- Bahn Station? Why not!? 3 Mrd. in eine Gütermagistrale zur Anbindung der Seehäfen und ganz Skandinaviens? Um Gottes Willen!
Womit hat die Eisenbahn eigentlich solche 'Freunde' verdient?
Oder haben wir einfach soviel Straßenlobbytrolle hier?

Das Y war ja nicht an den Kosten gescheitert...

geschrieben von: maklin

Datum: 11.01.18 00:05

...sondern daran, dass der Demokratieprozess auf ein paar Leute vor Ort reduziert wurde.

cloubim schrieb:
Der Bedarf nach den entsprechenden Ausbauten ist da, und Deutschland kann sichs leisten. Außerdem reden wir hier von Niedersachsen, und nicht vom Thüringer Wald.

„Der größte Feind des Wissens ist nicht Unwissenheit, sondern die Illusion, wissend zu sein.“ -Stephen Hawking

Re: Interessantes Yt-Video zum Alpha E

geschrieben von: atacama

Datum: 11.01.18 01:37

BOS schrieb:Zitat:
Warum kann sich niemand einen Güterstreckenneubau in Nidersachsen vorstellen?
Das einzig hinderliche dabei wäre der oft sumpfige Untergrund, von dem ich als Ortsfremder keine Ahnung habe. Aber bevölkerungstechnisch ist Niedersachsen doch nicht so dich bebaut wie andere Regionen in Deutschland. Dazu ist es flach wie ein Brett. Milliardenteuere Ingenieursbauwerke entfallen also!

Warum also nicht endlich mal Neubau statt immer nur dieses "Flickwerk"?

Warum nicht den Mut zu etwas Sinnvollem?
Für den Seehafenhinterlandverkehr (Container + Autotransporter) sind nicht unbedingt viele neue Bahntrassen erforderlich.
  • Alpha-E in der aktuellen Version hilft erst mal für den Verkehr von und nach Bremerhaven.
  • Hamburg hat relativ wenig davon, vorrangig Ashausen - Lüneburg und Lüneburg - Uelzen.

  • Wenn man es besser machen wollte wären die folgenden Strecken zusätzlich erforderlich:
    Zulauf Hamburg:
  • ABS Lüneburg - Dannenberg - neue Kurve westlich von Dannenberg - Lüchow plus NBS Lüchow - Salzwedel zum Teil auf ehemaliger Trasse. (zweigleisig und elektrifiziert)
  • parallel dazu zweigleisigen Ausbau Salzwedel - Stendal fertig stellen.
  • optional eingleisiges Überwerfungsbauwerk bei Salzwedel (nur, wenn unbedingt erforderlich).
  • drittes Gleis Lüneburg - Uelzen erst nachdem Lüneburg - Dannenberg - Stendal und 2. Gleis Rotenburg - Verden in Betrieb sind.
  • Bei Bedarf: (nachdem die Strecken südlich von Hof elektrifiziert sind)
  • viertes, autobahnparalleles Gleis entlang der A39/B4 Stelle - Lüneburg Süd
  • Salzwedel - Geestgottberg reaktivieren und elektrifizieren. Braucht zwei neue Kurven, kann erst mal eingleisig bleiben.
  • wenn ein zweites Gleis Salzwedel - Geestgottberg benötigt wird ggf. NBS Lüchow - Harpe.

  • Zulauf Bremerhaven:
  • ABS Langwedel - Uelzen zweigleisig ausbauen und elektrifizieren.
  • Bremerhaven - Bremervörde - Rotenburg elektrifizieren (eingleisig) plus neue Kurve in Rotenburg
  • neue Kurve nördlich von Kirchlinteln Rotenburg - Amerikalinie
  • sollte Verden - Wunstorf überlastet sein könnte man
  • NBS Visselhövede - Walsrode eingleisig wiederaufbauen und
  • ABS Visselhövede - Bennemühlen elektrifizieren und
  • ABS Bennemühlen - Bissendorf zweigleisig ausbauen. ggf. ein paar zusätzliche Kreuzungsstellen. Die ganze Strecke zweigleisig zu machen lohnt nicht, da der Güterverkehr von dieser Strecke durch Hannover Hbf fahren muß.

  • Zulauf Wilhelmshaven:
  • Oldenburg - Osnabrück elektrifizieren und zusätzliche Kreuzungsstellen.
  • südliche Umgehung von Bremen
  • z.B.: ABS Delmenhorst - Heiligenrode plus NBS Heiligenrode - Syke pus ABS Syke - Eystrup
    alternativ: NBS/ABS Delmenhost - Bassum plus ABS Bassum - Sulingen - neue Kurve - Nienburg
    alternativ: NBS/ABS Delmenhost - Bassum plus ABS Bassum - Sulingen - Bünde und den Verkehr über Altenbeken nach Kassel führen

    Container Shuttle Bremerhaven - Hamburg
  • Ausbau Bremervörde - Buxtehude und zusätzliche Kreuzungsstellen. Eine Elektrifizierung ist nicht unbedingt erforderlich. Mit Diesellok oder Stadler EURODual kann man die Wagen auf beiden Seiten aus den nicht elektrifizierten Ladegleisen abholen.
  • zusätzliche Weichen in Hamburg Hausbruch, so daß Züge aus Richtung Stade in den Hafen einfahren können.

  • Längere NBS werden hier in Niedersachsen primär für die Beschleunigung des ICE benötigt. (Stelle - Unterlüß/Suderburg und Letter - Porta Westfalica)
    Als Güter NBS wäre vorrangig der nördliche Abschnitt der Breimeier Variante interessant: Hamburg Hafen - Buchholz - Jesteburg - Lüneburg.
    Auf der Strecke Hannover - Bremen ist eine Verkürzung der Fahrzeit nicht hilfreich. Erst mal muß Bremen Hbf um- und ausgebaut werden, so daß da die Anschlüsse passen, und man nicht 50-61 Minuten warten muß.
    cloubim schrieb:
    Alpha-E ist ein wildes Kompromissgestoppel, dass absolut nix bringt.
    So negativ würde ich das nicht sehen. Die Einzelprojekte sind m.E. schon alle sinnvoll und auch wünschenswert. Was sprich jetzt ernsthaft z.B. gegen
    - Zweigleisigkeit Verden-Rotenburg
    - Elektrifizierung Amerikalinie
    - 3. Gleis im Raum Bremen?
    Die Ablehnung hier rührt womöglich daraus, dass Sachen wie diese als sowieso überfällige Maßnahmen eingeschätzt werden (was sie zweifellos sind) und so das Gefühl entsteht, dass gar nichts wirklich Neues kommt.

    Wobei das Gesamtprojekt ja nicht bis zum Ende aller Tage das Ende der Fahnenstange sein muss.

    Spannend bleiben natürlich diese ominösen "Ortsumfahrungen" zwischen Hannover-Hamburg verbunden mit der Zielvorgabe Ausbau auf 230/250 km/h. Bin mal gespannt, was dabei herauskommt. Die Formulierung lässt jedenfalls derzeit noch Spielraum zur Schaffung brauchbarer Lösungen...

    Re: Interessantes Yt-Video zum Alpha E

    geschrieben von: Hauptmann Mumm

    Datum: 11.01.18 09:04

    atacama schrieb:Zitat:
    Wenn man es besser machen wollte wären die folgenden Strecken zusätzlich erforderlich:
    Zulauf Hamburg:
  • ABS Lüneburg - Dannenberg - neue Kurve westlich von Dannenberg - Lüchow plus NBS Lüchow - Salzwedel zum Teil auf ehemaliger Trasse. (zweigleisig und elektrifiziert)
  • parallel dazu zweigleisigen Ausbau Salzwedel - Stendal fertig stellen.
  • optional eingleisiges Überwerfungsbauwerk bei Salzwedel (nur, wenn unbedingt erforderlich).

  • Das halte ich nicht für besser, sondern vor allem für aufwändiger. Ein viergleisiger Ausbau des Korridors Lüneburg-Uelzen (natürlich gerne nicht durchgehend bestandsparallel) wäre jedenfalls nicht wirklich länger, würde aber zusätzlich auch dem Nord-Süd-Fernverkehr etwas bringen.
    Hauptmann Mumm schrieb:
    cloubim schrieb:
    Alpha-E ist ein wildes Kompromissgestoppel, dass absolut nix bringt.
    So negativ würde ich das nicht sehen. Die Einzelprojekte sind m.E. schon alle sinnvoll und auch wünschenswert. Was sprich jetzt ernsthaft z.B. gegen
    - Zweigleisigkeit Verden-Rotenburg
    - Elektrifizierung Amerikalinie
    - 3. Gleis im Raum Bremen?
    Die Ablehnung hier rührt womöglich daraus, dass Sachen wie diese als sowieso überfällige Maßnahmen eingeschätzt werden (was sie zweifellos sind) und so das Gefühl entsteht, dass gar nichts wirklich Neues kommt.

    Dagegen spricht erst mal nichts - nur dass es halt viel zu wenig ist, da es nur Ausbau von großenteils ohnehin schon stark belasteten Bestandsstrecken ist und die Verkehre nicht sinnvoll entzerrt werden, sodass sich auch weiterhin schneller Pernsonenfern- und langsamer Güter- und Personennahverkehr in die Enge kommen. Aber was sag ich, das alles wird in dem bereits weiter unten verlinkten Video doch schon perfekt erklärt: [www.youtube.com]

    Re: Interessantes Yt-Video zum Alpha E

    geschrieben von: atacama

    Datum: 11.01.18 10:01

    Hauptmann Mumm schrieb:
    atacama schrieb:Zitat:
    Wenn man es besser machen wollte wären die folgenden Strecken zusätzlich erforderlich:
    Zulauf Hamburg:
  • ABS Lüneburg - Dannenberg - neue Kurve westlich von Dannenberg - Lüchow plus NBS Lüchow - Salzwedel zum Teil auf ehemaliger Trasse. (zweigleisig und elektrifiziert)
  • parallel dazu zweigleisigen Ausbau Salzwedel - Stendal fertig stellen.
  • optional eingleisiges Überwerfungsbauwerk bei Salzwedel (nur, wenn unbedingt erforderlich).

  • Das halte ich nicht für besser, sondern vor allem für aufwändiger. Ein viergleisiger Ausbau des Korridors Lüneburg-Uelzen (natürlich gerne nicht durchgehend bestandsparallel) wäre jedenfalls nicht wirklich länger, würde aber zusätzlich auch dem Nord-Süd-Fernverkehr etwas bringen.
    Ja, es sind mehr Bahnkilometer, aber nicht unbedingt viel teurer.
    1) Lüneburg - Uelzen ist im Betrieb und überlastet. Die Strecke muß unter dem Rollenden Rad erweitert werden.
    2) Für Lüneburg - Dannenberg kann SEV fahren, und dann brauchen auf der Strecke während des Umbaus nur Baustellenfahrzeuge fahren, und die Bauzeit spielt nicht die große Rolle.
    3) Auf Dannenberg - Lüchow fährt z.Z. nichts. (siehe 2)

    Während des dreigleisigen Ausbaus Stelle - Lüneburg gab es große Probleme mit dem Verkehr. Rotenburg - Verden hätte vorher schon zweigleisig ausgebaut werden müssen, um den Umleitungsverkehr besser bewältigen zu können.

    Man sollte aber mal vorher sagen was das Ziel ist:
    a) Beschleunigung des Personenfernverkehr Hannover - Hamburg
    b) Mehr Kapazität für den Hafenhinterlandverkehr.

    Wenn die Priorität auf a) liegt, aber auch b), dann ist eine NBS Asthausen - Unterlüß/Suderburg so ziemlich das Optimum.
    Wenn die Priorität auf b) liegt, aber auch a), dann ist alles attraktiv, was den Hafenhinterlandverkehr so nördlich wie möglich auf die Strecke Wittenberge - Hof bringt.

    Jede NBS, die westlich von Celle auf die Bestandsstrecke einschwenkt hilft dem Güterverkehr nicht viel, und benötigt eine Verlängerung bis zur Strecke Celle - Lehrte.

    Re: Interessantes Yt-Video zum Alpha E

    geschrieben von: Mark-Oh

    Datum: 11.01.18 12:02

    atacama schrieb:
    Wenn die Priorität auf a) liegt, aber auch b), dann ist eine NBS Asthausen - Unterlüß/Suderburg so ziemlich das Optimum.
    Wenn die Priorität auf b) liegt, aber auch a), dann ist alles attraktiv, was den Hafenhinterlandverkehr so nördlich wie möglich auf die Strecke Wittenberge - Hof bringt.

    Jede NBS, die westlich von Celle auf die Bestandsstrecke einschwenkt hilft dem Güterverkehr nicht viel, und benötigt eine Verlängerung bis zur Strecke Celle - Lehrte.
    Um das mehr Kapazitäten zu Verfügung stehen würde mir noch folgende Strecken einfallen:
    -Winsen - Hützel
    -Lüneburg - Hützel
    -Hützel - Soltau
    -Soltau - Walsrode - Hannover
    -Buchholz - Schneverdingen - Verbindungsgleis bei Soltau - Bergen - Beckedorf - Celle
    -Bremerhaven - Bremervörde - Verbindungsgleis vor Rotenburg - Verden
    -Uelzen - Wieren - Wittingen - Gifhorn
    Diese Strecken mit Oberleitung Ausgerüstet und gegebenenfalls zweigleisig Ausgebaut, ansonsten Begegnugsstellen, bringt viel mehr als dieses komische Y!
    Außerdem gibt es dann vielseitige Möglichkeit der Umleitungen bei Störungen!

    Und um den Hinterlandverkehr Richtung Wittenberge zu bekommen wäre die Breimeier-Trasse eine Variante

    Edit: Außerdem sind das alles Bestandsstrecken, sprich das Planfeststellungsverfahren geht viel schneller als bei einem Neubau! Die Bürger vor Ort haben da auch nicht so große Chancen was dagegen zu unternehmen und sie leben eh schon immer mit der Bahn!



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.18 12:15.

    „Alpha E“ = echter Schwachsinn ...

    geschrieben von: NullAhnung

    Datum: 11.01.18 12:16

    ... hier steht ne wohl bessere Idee dazu.

    Und das verlinkte Video oben ist sehr gut; anschauen, Jungs!

    Re: Interessantes Yt-Video zum Alpha E

    geschrieben von: internaut

    Datum: 11.01.18 12:23

    atacama schrieb:
    Zitat:
    Zulauf Wilhelmshaven:

  • südliche Umgehung von Bremen
  • z.B.: ABS Delmenhorst - Heiligenrode plus NBS Heiligenrode - Syke pus ABS Syke - Eystrup
    alternativ: NBS/ABS Delmenhost - Bassum plus ABS Bassum - Sulingen - neue Kurve - Nienburg
    alternativ: NBS/ABS Delmenhost - Bassum plus ABS Bassum - Sulingen - Bünde und den Verkehr über Altenbeken nach Kassel führen


    Längere NBS werden hier in Niedersachsen primär für die Beschleunigung des ICE benötigt. (Stelle - Unterlüß/Suderburg und Letter - Porta Westfalica)

    Auf der Strecke Hannover - Bremen ist eine Verkürzung der Fahrzeit nicht hilfreich. Erst mal muß Bremen Hbf um- und ausgebaut werden, so daß da die Anschlüsse passen, und man nicht 50-61 Minuten warten muß.
    Südliche Umgehung Bremens kann man doch gut Bremen-Huchting--(Kirch)Weyhe nutzen, jetzt wo die sich wohl erfolgreich gegen eine Straßenbahnverlängerung auf der Bahntrasse gewährt haben.
    Für die Hauptverbindung Hamburg-Ruhrgebiet dürfte jetzt, wo weder ein schnelles Y in der Heide noch der Tunnel bei Minden kommen wird, die Rollbahn doch wieder interessanter werden. Hier könnte man die geraden Strecken auf 230 aufbohren und auch Bremen-Hannover hat mit Ausnahme des Abschnitts bei Wunstorf kaum noch Büs, so dass hier ETCS nicht nur eine höhere Kapazität sondern auch attraktivere Fahrzeiten erlauben könnte...
    Hauptmann Mumm schrieb:
    cloubim schrieb:
    Alpha-E ist ein wildes Kompromissgestoppel, dass absolut nix bringt.
    So negativ würde ich das nicht sehen. Die Einzelprojekte sind m.E. schon alle sinnvoll und auch wünschenswert. Was sprich jetzt ernsthaft z.B. gegen
    - Zweigleisigkeit Verden-Rotenburg
    - Elektrifizierung Amerikalinie
    - 3. Gleis im Raum Bremen?
    Die Ablehnung hier rührt womöglich daraus, dass Sachen wie diese als sowieso überfällige Maßnahmen eingeschätzt werden (was sie zweifellos sind) und so das Gefühl entsteht, dass gar nichts wirklich Neues kommt.

    Wobei das Gesamtprojekt ja nicht bis zum Ende aller Tage das Ende der Fahnenstange sein muss.

    Spannend bleiben natürlich diese ominösen "Ortsumfahrungen" zwischen Hannover-Hamburg verbunden mit der Zielvorgabe Ausbau auf 230/250 km/h. Bin mal gespannt, was dabei herauskommt. Die Formulierung lässt jedenfalls derzeit noch Spielraum zur Schaffung brauchbarer Lösungen...
    Ja, so kann man das ausdrücken. Die einzelnen Teilprojekte sind allesamt nicht blöd, und gut gemeint. Das große Problem ist, dass Alpha-E nun der große Masterplan für Niedersachen und die Hinterlandsanbindung sein soll, und dafür reichen die Schritte einfach nicht aus. Ich verstehe ja die Heidebewohner, dass man keine Lust auf eine neue Gütertrasse in touristisch relevanten Gebiet haben will, die aus Sicht der Anwohner erstmal nur sehr laut ist. (Wobei, was hätte eigentlich gegen eine autobahnahe Güterstrecke gefunden, direkt an der A7? Vmax wäre da mit engen Kurven sekundär, und Lärm kommt da hin, wos schon laut ist.)

    So wie Alpha-E jetzt dasteht werden die Probleme nicht gelöst. Mal sehen, was mit den Ortsumfahrungen wird - bekommt man ICEs und GV so entmischt, immerhin etwas. Auch eine Elektrifizierung (evtl. zweigleisig) Bremervörde - Rotenburg mit Verbindungskurve Richtung Verden würde noch was helfen, dann hat man aus Bremerhaven eine Umfahrung von Bremen.

    Re: Interessantes Yt-Video zum Alpha E

    geschrieben von: Zugsicherer

    Datum: 11.01.18 13:18

    BOS schrieb:
    Aber bevölkerungstechnisch ist Niedersachsen doch nicht so dich bebaut wie andere Regionen in Deutschland. Dazu ist es flach wie ein Brett.
    In Bezug auf das Thema Alpha E ja, außer ein paar Hundertern zwischen Soltau und Wilsede gibt es keine nennenswerten Berge.

    Südlich einer Linie von Osnabrück über Hannover und Hildesheim bis Wolfenbüttel stimmt das aber so nicht, da kommen schnell die ersten 300er bis 500er, vom Harz ganz zu schweigen. Bayern ist z. B. zwischen Ingolstadt und Rosenheim meines Erachtens flacher, auch wenn es insgesamt höher liegt.

    Gruß,
    Sven

    Re: „Alpha E“ = echter Schwachsinn ...

    geschrieben von: Mark-Oh

    Datum: 11.01.18 17:24

    NullAhnung schrieb:
    ... hier steht ne wohl bessere Idee dazu.

    Und das verlinkte Video oben ist sehr gut; anschauen, Jungs!
    Das Problem ist unter anderem, bei einer Neubaustrecke dauert es mindestens 10 Jahre bis der erste Bagger rollt, und weitere 10 Jahre bis da der nutzen spürbar wird.
    Bei einem Ausbau von Bestandsstrecken geht das ganze viel schneller. Da kann man gegebenenfalls auch mit relativ kleinen Maßnahmen viel erreichen, z.B. mit einer elektrifizierung von Strecken die es bis jetzt noch nicht sind.

    Re: „Alpha E“ = echter Schwachsinn ...

    geschrieben von: maklin

    Datum: 11.01.18 17:58

    Mark-Oh schrieb:
    NullAhnung schrieb:
    ... hier steht ne wohl bessere Idee dazu.

    Und das verlinkte Video oben ist sehr gut; anschauen, Jungs!
    Das Problem ist unter anderem, bei einer Neubaustrecke dauert es mindestens 10 Jahre bis der erste Bagger rollt, und weitere 10 Jahre bis da der nutzen spürbar wird.
    Bei einem Ausbau von Bestandsstrecken geht das ganze viel schneller. Da kann man gegebenenfalls auch mit relativ kleinen Maßnahmen viel erreichen, z.B. mit einer elektrifizierung von Strecken die es bis jetzt noch nicht sind.
    Wenn ich mir manche Strecken in der Region Braunschweig anschaue, dann habe ich da aber meine Zweifel. Alleine, wie lange es dauert, die Verbindung Braunschweig-Uelzen so auszubauen, das ein Stundentakt möglich wird... Wie das wohl mit zusätzlicher Elektrifizierung laufen würde?

    Ist nicht eigentlich der ganze Umbau im Bestand deutlich komplizierter, weil man entweder unter dem rollenden Rad bauen muss, oder zusätzliche Umleitungsmöglichkeiten in Betracht ziehen muss? Bei einer Neubaustrecke bleibt die Altstrecke, bis auf die Verknüpfungspunkte, unangetastet.

    „Der größte Feind des Wissens ist nicht Unwissenheit, sondern die Illusion, wissend zu sein.“ -Stephen Hawking

    Re: „Alpha E“ = echter Schwachsinn ...

    geschrieben von: Murrtalbahner

    Datum: 11.01.18 18:11

    Mark-Oh schrieb:
    Das Problem ist unter anderem, bei einer Neubaustrecke dauert es mindestens 10 Jahre bis der erste Bagger rollt, und weitere 10 Jahre bis da der nutzen spürbar wird.
    Bei einem Ausbau von Bestandsstrecken geht das ganze viel schneller. Da kann man gegebenenfalls auch mit relativ kleinen Maßnahmen viel erreichen, z.B. mit einer elektrifizierung von Strecken die es bis jetzt noch nicht sind.
    In der Theorie mag das sein, aber in der Praxis kommen da ganz schnell Grenzen auf. Beim Ausbau einer Strecke gibt es wesentlich mehr Hindernisse zu beseitigen wie Bebauung, Straßen, Brücken, Lärmschutzwände neu errichten usw., da die Bahnstrecke im Gelände eingebaut wurde. Will man zwei Gleise bauen, verschärft sich das ganze bis hin zur Unmöglichkeit und ein drittes Gleis bringt es bei einer extrem stark befahrenen Strecke nicht, wie im Video gezeigt wird. Da kann es durchaus auch mal zehn Jahre dauern bis der Bagger rollt.
    Eine Neubaustrecke kann man theoretisch so planen, dass möglichst wenig Widerstand und Hindernisse zu beseitigen sind. Dann kann auch eine Planung und vor allem der Bau auch zügig voran schreiten. S21 dauert ja nicht nur wegen der mangelhaften Planung so lange, sondern weil einfach auch kein Platz da ist zum Bauen.

    Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."
    cloubim schrieb:
    So negativ würde ich das nicht sehen. Die Einzelprojekte sind m.E. schon alle sinnvoll und auch wünschenswert. Was sprich jetzt ernsthaft z.B. gegen
    - Zweigleisigkeit Verden-Rotenburg


    Das ist zwar auch wichtig, aber man schafft sich da gleich den nächsten überlasteten Streckenabschnitt zwischen Verden und Nienburg, aus Ri. Bremen soll ja schließlich auch noch einiges zusätzlich anrollen.



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.18 18:59.
    cloubim schrieb:Zitat:
    (Wobei, was hätte eigentlich gegen eine autobahnahe Güterstrecke gefunden, direkt an der A7? Vmax wäre da mit engen Kurven sekundär, und Lärm kommt da hin, wos schon laut ist.)
    Die Kosten. Eine NBS parallel zur A7 ist doppelt so lang wie eine NBS Ashausen - Suderburg. So eng sind die Kurven in Autobahnparallellage nicht, da kann man die NBS auch gleich auf >=200km/h auslegen, und einen Abzweig bei Großburgwedel Richtung Hannover Hbf bauen.
    Dazu bei Soltau einen Abzweig auf die Amerikalinie, und bei Dorfmark eine doppelte ebenerdige Überleitung auf die Heidebahn für Baustellenverkehre.
    VT605 schrieb:
    cloubim schrieb:
    So negativ würde ich das nicht sehen. Die Einzelprojekte sind m.E. schon alle sinnvoll und auch wünschenswert. Was sprich jetzt ernsthaft z.B. gegen
    - Zweigleisigkeit Verden-Rotenburg

    Das ist zwar auch wichtig, aber man schafft sich da gleich den nächsten überlasteten Streckenabschnitt zwischen Verden und Nienburg, aus Ri. Bremen soll ja schließlich auch noch einiges zusätzlich anrollen.
    Genau aus diesem Grund soll die Amerikalinie ihr zweites Gleis erhalten, damit alle Verkehre von Bremen in Richtung Osten erst gar nicht auf den Abschnitt HV - HWUN und weiter in den Großraum Hannover gelangen.

    Gruß

    Krückau - Rhein - Isar - Elbe - Leine - mein Bildungsweg ist eine Flusskreuzfahrt!
    VT605 schrieb:
    cloubim schrieb:
    So negativ würde ich das nicht sehen. Die Einzelprojekte sind m.E. schon alle sinnvoll und auch wünschenswert. Was sprich jetzt ernsthaft z.B. gegen
    - Zweigleisigkeit Verden-Rotenburg

    Das ist zwar auch wichtig, aber man schafft sich da gleich den nächsten überlasteten Streckenabschnitt zwischen Verden und Nienburg, aus Ri. Bremen soll ja schließlich auch noch einiges zusätzlich anrollen.
    Ich habe mal gehört, dass der Ausbau dieses Streckenabschnitts keine signifikante Kapazitätssteigerung bringt, sondern eher der Flexibilität dient. Sollte er vor Ausbauten auf der Strecke Hamburg-Hannover fertig werden, könnte er sich (neben dem Nutzen als Umleitungsstrecke für den Fernverkehr) aber als sehr nützlich erweisen. Vielleicht ist es auch einfach so, dass bei Alpha E jede Maßnahme einzeln nicht den großen Durchbruch bringt, aber zusammen mit Blockverdichtung und Überholgleisen dann doch zur gewünschten Kapazitätssteigerung führt.

    Ich bin vor allem gespannt, wie die 11 Minuten Fahrzeitverkürzung zwischen Hamburg und Hannover, die ja vom Bund gesetzt sind, erreicht werden. Reicht dazu allein eine abschnittsweise Geschwindigkeitsanhebung auf 230 km/h?
    Einige haben es ja schon geschrieben - das Problem mit Alpha E sind nicht die Baumaßnahmen sondern was nicht gemacht wird, Alpha E jedoch als Allheilmittel angepriesen wird.