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Ich erlaube mir hier ein neues Thema aufzumachen, da die folgende Meldung weitere Einzelheiten auflistet und nach 100 Beiträgen im alten Thread, das sonst nicht mehr jeder lesen wird.


Thüringer Allgemeine vom 10.Januar 2018

... Den Umsatz steigern, das kann aus Sicht der Geschäftsführung nur mit mehr Fahrgästen geschehen. „Es hat sich herauskristallisiert, dass auf dem besucher- und umsatzstärksten Abschnitt (Wernigerode – Brocken) der Fahrgast bevorzugt an Wochenenden, Feier-, Brücken- und Ferientagen sowie bei schönem Wetter unsere Bahn vom Vormittag bis zum Nachmittag, aber leider nicht mit dem Umfang vom Nachmittag (nach dem Mittag) bis zum frühen Abend nutzen möchte“, konstatiert der Wirtschaftsplan 2018. Eine Änderung des Besucherverhaltens in Gänze sei auch mit der Einführung des preisreduzierten Nachmittagstickets nicht zu erwarten.

„Eine Entkrampfung der Situation (an genannten Tagen waren Züge teilweise über 200 Prozent besetzt mit der daraus folgenden ungenügenden Beförderungsqualität einschließlich al-ler negativer Image- und Kom-munikationsfolgen bis hin zur Nichtnutzung der Bahn durch potenzielle Gäste) ist nur durch eine Kapazitätserweiterung möglich. Die einzige, auch finanziell darstellbare Variante, ist die Realisierung des Baus von zwei Kreuzungsstellen zwischen Schierke und dem Brocken. Die damit mögliche erhöhte Zugfolge erlaubt eine qualitativ wesentlich verbesserte Beförderung, bietet gleichzeitig die Kapazität, den zurzeit nicht abgedeckten als auch den wachsenden Bedarf zu befriedigen.“ ...

>>> Gesamter Artikel


Gruß,
Marko

Was ist neu?

geschrieben von: Sören Heise

Datum: 10.01.18 08:58

Moin Marko,

was ist denn Deiner Meinung nach neu? Soweit ich es überblicke, steht alles im in [www.drehscheibe-online.de] verlinkten Wirtschaftsplan. Neu ist da maximal die Aufarbeitung für ein breiteres Publikum.

Viele Grüße
Sören

Re: Was ist neu?

geschrieben von: RhBDirk

Datum: 10.01.18 09:37

Wow. Da sind wirklich schlaue Leute am Werk, die merken das vormittags an Wochenenden/Feiertagen mehr Gäste unterwegs sind als z.B. an einem Dienstag. Taktung erhöhen, Betriebszeiten ausweiten. Heisst aber auch investieren in Fahrzeugmaterial

Re: Was ist neu?

geschrieben von: pm

Datum: 10.01.18 10:19

Was soll der Sarkasmus ? - Die HSB durfte bisher aus Naturschutzgründen nicht mehr Züge zum Brocken fahren und es wird auch nicht einfach sein, dies durchzusetzen.

Na ja, wenn erstmal die Seilbahn fertig ist...

geschrieben von: Nietenreko

Datum: 10.01.18 10:34

...von Schierke auf den Brocken, dann ist das sowieso alles Makulatur mit dem Naturschutz, und dann wird auch die HSB ihren Takt verdichten müssen können sollen dürfen. Ich hoffe zwar sehr, das kommt nicht, aber wenn da schon Stadt und Land involviert sind... ( [www.volksstimme.de] )

Hinweis: Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

Re: Was ist neu?

geschrieben von: internaut

Datum: 10.01.18 10:49

pm schrieb:
Was soll der Sarkasmus ? - Die HSB durfte bisher aus Naturschutzgründen nicht mehr Züge zum Brocken fahren und es wird auch nicht einfach sein, dies durchzusetzen.
Eine Verbindung zwischen Rübelandbahn und Drei Annen Höhne (keine 3 km) würde sicherlich auch eine gute Attraktivitätssteigerung darstellen und neue Fahrgäste bringen.
Ansonsten wurde im anderen Thread ja schon das Thema Platzreservierungen für den Abschnitt zum Brocken genannt. Hier könnte man ja verschiedene Platzreservierungskontingente verkaufen (erste 100 kosten 10 Euro, dann 20, dann 30...). Damit würde auch die Auslastung verbessert. Spontane Zusteiger zahlen einen den normalen Aufpreis für die Brockenstrecke ohne Sitzplatzgarantie.

Re: Na ja, wenn erstmal die Seilbahn fertig ist...

geschrieben von: pm

Datum: 10.01.18 11:03

Es wird keine Seilbahn in Schierke durch FFH Schutzgebiete und erst Recht keine von Torfhaus zum Brocken geben.

Re: Na ja, wenn erstmal die Seilbahn fertig ist...

geschrieben von: 1208

Datum: 10.01.18 11:09

Nietenreko schrieb:
...von Schierke auf den Brocken, ... ( [www.volksstimme.de] )
Die Seilbahn in verlinkten Artikel sollte allerdings nicht in Schierke starten.
Es geht um eine Seilbahn ab Torfhaus (Altenau, seit 2015 zu Clausthal-Zellerfeld), also um einen Ausgangspunkt in Niedersachsen.

[www.google.de]

Ob diese Seilbahn Sinn macht möchte ich so spontan nicht einmal beurteilen. Einen Berg von zwei Seiten zu erschließen wäre allerdings nicht neu, spontan fällt mir die Zugspitze mit Zahnradbahn und Seilbahn ein.

VG, 1208

Edit Buchstabensalat



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.18 11:10.
Dann schreibe ich hier nochmal meinen Text aus dem anderen Thread, der leider in Streitereien über die Kurkarte untergegangen ist.
So könnte man vielleicht auch wieder bei entsprechender Vermarktung ein paar Leute auf anderen Streckenabschnitten locken.

Ich kann mich noch an meine ersten Harzbesuche als Kind Mitte/Ende der 90iger Jahre erinnern. Damals wurden 1-2 Kurswagen in Eisfelder Talmühle aus dem Selketal auf den Nordhäuser Brockenzug umrangiert bzw. umgekehrt.
Wenn man das heute wieder anbieten würde ab Quedlinburg, könnte man eventuell auch wieder zusätzliche Fahrgäste gewinnen.
Vielleicht sollte man dort als Kurswagen dann die Buffetwagen einsetzen oder ähnlich einiger Regionalzüge/IC2 mit einem Wagen durchgehen und Getränke/Snacks verkaufen für die doch lange Reisezeit. (alternativ vielleicht einen Verkauf solcher Sachen aus dem Gepäckwagen beim Schaffner anbieten).

Was mir beim Nordhäuser Zug auch schon öfter negativ aufgefallen ist, dass der Buffetwagen direkt hinter der Lok bis Drei Annen Hohne fährt und man so keine Chance hat, mal auf der Plattform hinter der Lok zu stehen. Dass man nicht durch den Küchenbereich laufen soll ist durchaus nachvollziehbar, jedoch wäre es vielleicht deshalb besser, den Wagen zu drehen und zwischen Gepäckwagen und ersten Reisezugwagen zu hängen. Dann müsste nur das Zugpersonal ab und zu durch den Küchenbereich und die erste Plattform hinter der Lok wäre wieder frei.

Brocken-Sparpreise und HarzSpezial ...

geschrieben von: Friedrich Löwe

Datum: 10.01.18 12:25

Weitere Schmankerl in HSB-Tarifwesen sind dann zukünftig wohl auslastungsabhängige Flexpreise, ergänzt durch Brocken-Sparpreise und vielleicht noch ein "HarzSpezial", damit auch die Regionalpatrioten bedient werden. Sitzplatzreservierungen werden mit einem Aufschlag tageszeitenabhängig bepreist, der Umtausch / die Erstattung von Tickets generell mit 19 Euro ab ersten Geltungstag versüßt. [/Sarkasmus]

Vom Großen Bruder lernen heißt siegen lernen - wenn man sich da mal nicht vergalopiert ...
Hallo!

Man kann zwar gewisse Preisanreize für Schwachlastzeiten realisieren, notwendig ist aber eine Kapazitätserhöhung vormitags zum Brocken am Samstag und Sonntag und an allgemeinen Feiertagen. Klar mehr Dampfzüge werden benötigt.
Langfristig wäre zur Bestandssicherung der Wiederaufbau der Strecke nach Braunlage notwendig.

Kurzfristig müsste die Anbindung im Norden zur B 6 N und und im Süden zur BAB 38 verbessert werden.

Geprüft werden sollte, ob es Schnellbusslinien, Direktverbindungen, von ICE Halten z.B. von Göttingen im Westen und im Osten von Halle(Saale),im Süden von Erfurt (Stichwort VDE 8) im Norden von Magdeburg und direkt vom ZOB in Berlin, geben sollte?

Hier kann man die Anfahrt steuern und die Bequemlichkeit fördern, das Öffi Benutzer nur ungerne wg. des Zeitverlustes umsteigen wollen. Klar das Problem mit Busfahrern ist bekannt, hier sind höhere Löhne notwendig.

Gruß
thomas.splittgerber, berlin



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.18 17:16.

Problem aller Bergbahnen

geschrieben von: 7904

Datum: 10.01.18 18:05

gleislatscher schrieb:
Ich erlaube mir hier ein neues Thema aufzumachen, da die folgende Meldung weitere Einzelheiten auflistet und nach 100 Beiträgen im alten Thread, das sonst nicht mehr jeder lesen wird.


Thüringer Allgemeine vom 10.Januar 2018

... Den Umsatz steigern, das kann aus Sicht der Geschäftsführung nur mit mehr Fahrgästen geschehen. „Es hat sich herauskristallisiert, dass auf dem besucher- und umsatzstärksten Abschnitt (Wernigerode – Brocken) der Fahrgast bevorzugt an Wochenenden, Feier-, Brücken- und Ferientagen sowie bei schönem Wetter unsere Bahn vom Vormittag bis zum Nachmittag, aber leider nicht mit dem Umfang vom Nachmittag (nach dem Mittag) bis zum frühen Abend nutzen möchte“, konstatiert der Wirtschaftsplan 2018. Eine Änderung des Besucherverhaltens in Gänze sei auch mit der Einführung des preisreduzierten Nachmittagstickets nicht zu erwarten.

Hallo,

das Problem dürften alle derartigen "Bergbahnen" haben. Wer am Nachmittag bergwärts fährt, hat nur die Möglichkeit, gleich wieder zurück fahren zu müssen. Dafür dürften die Wenigsten das Geld (mehrmals) ausgeben wollen. Aber selbst die HSB geht da ja "mit gutem Beispiel" voran, wenn sie ihren eigenen Fahrgästen, die mit dem Zug aus Nordhausen an- und aller Wahrscheinlichkeit auch in diese Richtung wieder abreisen wollen, nur das Zeitfenster von 13:44 bis 14:51 Uhr auf dem Gipfel spendiert ...


Viele Grüße vom
exElsterwerdaer

Matthias
'n Abend zusammen.

Einige wichtige Punkte in Sachen Infrastruktur sind bereits benannt. Ohne Gelder von Land und Bund sowie gewisse Einsichten in den zuständigen Behörden allerdings kaum zu verwirklichen:

- Anschluss/Wiederaufbau der Rübelandbahn von Elbingerrode her
- Anschluss Braunlage - Elend (Neubaustrecke, bereits vor Jahren diskutiert)
- KEINE zusätzliche Seilbahn Torfhaus - Brocken

Für die Verbindung Braunlage - Elend würde ein Triebwagen genügen.

Martin
Die Tage an den viel los ist kann man doch im vornherein sehr gut abschätzen, das Wetter mal nicht mit berechnet.
Warum wird dann nicht einfach ein entsprechender Preis für die entsprechenden Fahrten gemacht so das gar nicht so viele Leute die stark nachgefragten Züge nutzen wollen?
Man schlägt zwei Fliegen mit einer klappe, man hat mehr Geld und es gibt keine Züge wo die Fahrgäste keinen Sitzplatz mehr finden!

Re: Brocken-Sparpreise und HarzSpezial ...

geschrieben von: LINT41

Datum: 10.01.18 20:47

Hallo,

genau hier sehe ich das Grundproblem bei der HSB im direkten Vergleich zum "Großen Bruder". Während beide mit ihren jeweiligen Prestigeobjekten glänzen wollen, fehlt es betrachtet auf das gesamte Streckennetz an Konzepten. Genau dort wo momentan die größten Verluste entstehen, sollte sich doch die HSB auch gedanken machen wie man dort wieder mehr Einnahmen generiert.

Neues von der Harz-Mafia!

geschrieben von: bahamas

Datum: 10.01.18 23:16

Damit ist die Seilbahn quasi genehmigt:

Seilbahn in Schierke
Haseloff zwingt Dalbert zu Flächentausch
10.01.2018
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat am Mittwoch Umweltministerin Dalbert (Bündnis 90/die Grünen) angewiesen, einen für das Seilbahnprojekt in Schierke wichtigen Waldflächentausch mit Wernigerode vorzunehmen. Es ist äußerst selten, dass ein Regierungschef die Befehlsorder anwendet. Dalbert ist empört und sprach von einer „Harz-Mafia“. Der Streit um Skihang, Seilbahn und Waldtausch in Schierke schwelt seit Monaten. In dieser Woche hatte die CDU ihren Druck erhöht und die Staatskanzlei zum Handeln aufgefordert.

[www.volksstimme.de]

Und die HSB kann sich mit der neuen Konkurrenz höhere Preise abschminken.
bahamas schrieb:
Damit ist die Seilbahn quasi genehmigt:

Seilbahn in Schierke
Haseloff zwingt Dalbert zu Flächentausch
10.01.2018
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat am Mittwoch Umweltministerin Dalbert (Bündnis 90/die Grünen) angewiesen, einen für das Seilbahnprojekt in Schierke wichtigen Waldflächentausch mit Wernigerode vorzunehmen. Es ist äußerst selten, dass ein Regierungschef die Befehlsorder anwendet. Dalbert ist empört und sprach von einer „Harz-Mafia“. Der Streit um Skihang, Seilbahn und Waldtausch in Schierke schwelt seit Monaten. In dieser Woche hatte die CDU ihren Druck erhöht und die Staatskanzlei zum Handeln aufgefordert.

[www.volksstimme.de]

Und die HSB kann sich mit der neuen Konkurrenz höhere Preise abschminken.
Es ist vollkommen verrückt noch in Skiinfrastruktur in Mittelgebirgen zu investieren, das ist pure Geldverschwendung und natürlich Umweltzerstörung.

Re: Neues von der Harz-Mafia!

geschrieben von: MichiS

Datum: 11.01.18 00:57

"Damit ist die Seilbahn quasi genehmigt"

Nein, das ist sie (gottseidank) noch lange nicht:

BUND droht mit Klage gegen Winterberg-Projekt

Umweltschützer könnten im Planfeststellungsverfahren klagen

"Und die HSB kann sich mit der neuen Konkurrenz höhere Preise abschminken." Welche Konkurrenz? Selbst falls die Seilbahn gebaut werden würde, würde sie doch nicht auf den Brocken führen!?

Re: Man könnte auch genau umgekehrt denken

geschrieben von: E 44 051

Datum: 11.01.18 01:57

Mark-Oh schrieb:
Die Tage an den viel los ist kann man doch im vornherein sehr gut abschätzen, das Wetter mal nicht mit berechnet.
Warum wird dann nicht einfach ein entsprechender Preis für die entsprechenden Fahrten gemacht so das gar nicht so viele Leute die stark nachgefragten Züge nutzen wollen?
Man schlägt zwei Fliegen mit einer klappe, man hat mehr Geld und es gibt keine Züge wo die Fahrgäste keinen Sitzplatz mehr finden!
Hallo Mark,

ich denke jetzt besonders an Kinder, und damit an Familien. Diese sind naturgemäß an Peak-Tagen unterwegs, in den Ferien.

Wie wäre es mit familienfreundlichen Tickets (auch in der Peak-Zeit), z.B. ganzjährig dienstags bis donnerstags? Parallel dazu Normalpreise und Peak-Preise an allen Tagen der jeweiligen Saison (auch dienstags bis donnerstags, damit diese Tage nicht zusätzlich überlastet werden). Denkbar wäre auch ein Peak-Preis nur dienstags bis donnerstags für Nicht-Familien (also ohne Kinder).

Denken kann man wohl in viele Richtungen, immer "einfach" nur an der Preisschraube drehen, ist meiner Meinung nach zu kurz gesprungen. Ich glaube, dass wir auch auf stark nachgefragten Relationen unser Solidarprinzip nicht vergessen sollten, was viel zu oft passiert.

Freundliche Grüße aus Leipzig von
Ralf
Ich habe einen Vorschlag, vielleicht mag das ja jemand an die HSB weiter leiten?

in Zusammenarbeit mit dem DIMB (Deutsche Interessensgemeinschaft Mountainbike) am Brocken ein paar Mountainbike-Strecken (Single-Tails) unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade und Längen und dann die Radler per Dampfzug mit GMP (also Personenzüge mit Güterwagen hinten dran für die Mountainbikes) auf den Brocken hinauf fahren. Mindestens mal von Drei Annen Höhe, wenn möglich von noch weiter unten. Wenn dabei Singletrails mit 10 km Länge entstehen, das wäre ein echter Hit, sowas gibts bisher im nördlicheren Raum in Deutschland nur am Kreuzberg, und dort muss der geneigte Mountainbiker mit Muskelkraft hinauf. Das zieht selbst im Winter und da könnte man auch noch Ski- und Schlittenfaher mit hoch nehmen.

kondensierte Grüße, Stefan

Kondenslok.de + Kondenslok/Keretapi-Forum + Industrial Railways of Indonesia SIG (fc)
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. Wer sich über Signaturen aufregt, hat sonst nix zu sagen.
S.H.E. schrieb:
Einige wichtige Punkte in Sachen Infrastruktur sind bereits benannt. Ohne Gelder von Land und Bund sowie gewisse Einsichten in den zuständigen Behörden allerdings kaum zu verwirklichen:

- Anschluss/Wiederaufbau der Rübelandbahn von Elbingerrode her
- Anschluss Braunlage - Elend (Neubaustrecke, bereits vor Jahren diskutiert)
- KEINE zusätzliche Seilbahn Torfhaus - Brocken

Für die Verbindung Braunlage - Elend würde ein Triebwagen genügen.

Das Kernproblem der HSB sind ja die "toten" Strecken. Damals die Anbindung an Qudelinburg war kein Allheilmittel für die Selketalbahn, wie soll da der Wiederaufbau der Aufbau einer im Personenverkehr fast toten Bahn nach Drei Annen Hohne die Wende bringen? Der Westharz dümpelt genauso und dann soll eine Strecke von Braunlage die Wende bringen, welcher Puls würde dann am Endpunkt in Braunlage schlagen?

Die HSB kann von sich aus nur bedingt aktiv werden, sie steht finanziell mit dem Rücken zur Wand. Viele Sonderfahrzeuge haben den betriebsbereiten Bestand verlassen oder werden es noch. Wer da als Heilmittel weitere Strecken an frgawürdige Orte sieht, hat die Zeichen der Zeit vielleicht nicht richtig erkannt.

Nur mit aktivem Geldeinsatz "was ist der örtlichen Politik ihre Bahn wert?" lässt sich der weitere Niedergang aufhalten.

HSB als Mobilitätsdienstleister

geschrieben von: 7904

Datum: 11.01.18 16:35

bahamas schrieb:
Damit ist die Seilbahn quasi genehmigt:

Seilbahn in Schierke
Haseloff zwingt Dalbert zu Flächentausch
10.01.2018
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat am Mittwoch Umweltministerin Dalbert (Bündnis 90/die Grünen) angewiesen, einen für das Seilbahnprojekt in Schierke wichtigen Waldflächentausch mit Wernigerode vorzunehmen. Es ist äußerst selten, dass ein Regierungschef die Befehlsorder anwendet. Dalbert ist empört und sprach von einer „Harz-Mafia“. Der Streit um Skihang, Seilbahn und Waldtausch in Schierke schwelt seit Monaten. In dieser Woche hatte die CDU ihren Druck erhöht und die Staatskanzlei zum Handeln aufgefordert.

[www.volksstimme.de]

Und die HSB kann sich mit der neuen Konkurrenz höhere Preise abschminken.
Hallo,

wenn da soviel politischer "Druck im Kessel ist", sollte die HSB die Ausbaupläne der Brockenstrecke in der Schublade lassen und sich lieber als ökologischer Mobilitätsdienstleister des Seilbahn-/Skigebietsprojektes ins Gespräch bringen und darüber ein paar Fördermittel für batteriebetriebene - am besten autonom fahrende - Gelenktriebwagen abgereifen. Oder sollen etwa alle Wintersportler über die Straße anreisen? Und für den Weg zwischen Bahnhof Schierke und Seilbahn am besten gleich noch einen autonom fahrenden Busshuttle mit dazu planen.

Außerhalb der Skisaison könnten die Triebwagen den Betrieb zum Brocken kostengünstig ergänzen (allmählich sollte man ohnehin nach Alternativen für die in die Jahre gekommenen Lok-/Wagengarnituren nachdenken - so leid es auch mir tut!). Der Busshuttle könnte dann auch zwischen Seilbahn und Brocken - als Angebotsergänzung in den Schwachlastzeiten - auf der Brockenstraße eingesetzt werden und damit das Problem der schwach ausgelasteten Züge - vielleicht damit sogar die gesamte Auslastungsproblematik der Brockenbahn - abmildern. Wenn alles in Hand der HSB bleibt, eigentlich kein Problem ...


Viele Grüße vom
exElsterwerdaer

Matthias



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.18 16:35.
Jan Borchers schrieb:
Zitat
Nur mit aktivem Geldeinsatz "was ist der örtlichen Politik ihre Bahn wert?" lässt sich der weitere Niedergang aufhalten.
Voraussetzung dafür wäre vor allem ein Betriebs- und Tarifkonzept welches auch anderen Anliegern außer Wernigerode positive Wirkungen bietet.
Mit ihrem gegenwärtigen Versuch, weitere Investitionsmittel für die Relation WR - Brocken herbei zu argumentieren, zeigen die HSB allerdings, dass sie gar nicht daran denken, das Interesse der "Anderen" an einer Aktivierung der darnieder liegenden Abschnitte mit zu berücksichtigen.
Insofern gibt es dort auch wenig Begeisterung für die Bahn und für die Politik wenig Anlass für höheren Geldeinsatz.
Selbst aus Magdeburger Perspektive dürfte in dieser Hinsicht Zurückhaltung angesagt sein, die Seilbahngeschichte zeigt, dass die Wernigeröder "Harz-Mafia" (Zitat aus dem verlinkten Artikel) bereits unter Beobachtung ist, neue Unruhe kann man da wohl kaum brauchen ...


Hans
Oder die Freßkiste gleich ans hintere Zugende packen? Mir hat mal jemand gesagt das man die Fahrzeuge der HSB Dank der einseitig angeordneten Bremsleitungen nicht drehen darf.

Die Wohnung meiner Katze ist toll. Ich bin zwar nur Untermieter, darf aber alles mit benutzen.
Ladehilfe schrieb:
Oder die Freßkiste gleich ans hintere Zugende packen? Mir hat mal jemand gesagt das man die Fahrzeuge der HSB Dank der einseitig angeordneten Bremsleitungen nicht drehen darf.

H, das kann ich mir nicht vorstellen, da ja in Stiege eine Schleife vorhanden ist und auch die Loks gedreht werden.

Das gilt auf jeden Fall aber für die Fahrzeuge des Molli, da dort die Kupplungen einseitig sind (ob das die Stromkupplung war, weiß ich aktuell nicht).

Hallo,

Jan Borchers schrieb:
H, das kann ich mir nicht vorstellen, da ja in Stiege eine Schleife vorhanden ist und auch die Loks gedreht werden.
Ist aber so. Die Wendeschleife in Stiege zählt für die HSB quasi als gerade Strecke zwischen Eisfelder Talmühle und Gernrode. Es gab vor einigen Jahren (oder gibt aktuell noch?) einen Umlauf Gernrode - Hasselfeld - Eisfelder-Talmühle - Gernrode (bzw. ggf. anders herum), bei diesem wurde auf dem Rückweg trotz Wendeschleife in Stiege umgesetzt um den Wagenpark nicht zu verdrehen. Nur die Loks haben Bremsschläuche und Heizkupplung auf beiden Seiten, selbst die Triebwagen sind nur einseitig bestückt (eine Seite HLL und eine Seite HBL).

Gruß Michael

Re: einseitige Anordnung der Bremsleitungen bei HSB-Wagen

geschrieben von: BTTB

Datum: 11.01.18 19:50

Die Dampflok muß Tender voran in Gernrode ankommen, sonst paßt sie nicht unter den Rauchabzug im Schuppen.
Hallo,

BTTB schrieb:
Die Dampflok muß Tender voran in Gernrode ankommen, sonst paßt sie nicht unter den Rauchabzug im Schuppen.
und die Mallets lassen sich sonst in Gernrode nicht bekohlen (Verbot mit der Schauffel über den Kessel zu schwenken). Generell lassen sich die Loks trotzdem in beliebiger Ausrichtung vor den Zug hängen (was in Ausnahmefällen auch schon gemacht worden ist).

Gruß Michael

Diesen Umlauf gibt es Heute noch.

8965 Gernrode - Hasselfelde
8964 Hasselfelde - Eisfelder Talmühle
8964 Eisfelder Talmühle - Quedlinburg

Re: Was ist neu?

geschrieben von: leofink

Datum: 12.01.18 07:41

internaut schrieb:
pm schrieb:
Was soll der Sarkasmus ? - Die HSB durfte bisher aus Naturschutzgründen nicht mehr Züge zum Brocken fahren und es wird auch nicht einfach sein, dies durchzusetzen.
Eine Verbindung zwischen Rübelandbahn und Drei Annen Höhne (keine 3 km) würde sicherlich auch eine gute Attraktivitätssteigerung darstellen und neue Fahrgäste bringen.
Ansonsten wurde im anderen Thread ja schon das Thema Platzreservierungen für den Abschnitt zum Brocken genannt. Hier könnte man ja verschiedene Platzreservierungskontingente verkaufen (erste 100 kosten 10 Euro, dann 20, dann 30...). Damit würde auch die Auslastung verbessert. Spontane Zusteiger zahlen einen den normalen Aufpreis für die Brockenstrecke ohne Sitzplatzgarantie.
Das ist aber nicht die Lösung:
Der Stau ist zwischen Schierke und Brocken. Hier würden erst 2 Kreuzungsstationen und schneller Züge Abhilfe schaffen. Vielleicht müsste man sich tatsächlich Gedanken machen, wie man die Bahn langfristig betreiben könnte. Reiner Dampfbetrieb wird nach und nach kritisch gesehen. Nicht jeder der dort rauf will, ist begeistert von dem altmodischen Betrieb.
Gruss Leo

Schnelligkeit

geschrieben von: bahamas

Datum: 12.01.18 10:32

leofink schrieb:
Der Stau ist zwischen Schierke und Brocken. Hier würden erst 2 Kreuzungsstationen und schneller Züge Abhilfe schaffen.

Was heißt hier schneller Züge? Die Traktionsart ist hier nicht für die Streckenhöchstgeschwindigkeit verantwortlich. Ansonsten: Wer schnell wohin will, soll nach Dresden fahren...

Re: Was ist neu?

geschrieben von: Klaus Ulshöfer

Datum: 12.01.18 10:47

leofink schrieb:
Reiner Dampfbetrieb wird nach und nach kritisch gesehen. Nicht jeder der dort rauf will, ist begeistert von dem altmodischen Betrieb.
Gruss Leo

Genau, wenn jemand unbedingt auf den Brocken möchte, kann er auch laufen.
Es wundert mich sowieso, dass es dort so einen Andrang gibt. Ich war 2002 mit dem Dampfzug hoch gefahren. Aber das nur, weil mir meine Partnerin ihren ex Arbeitgeber zeigen wollte. Ein Jahr später war ich nochmal im Rahmen der VDMT-Tagung oben. Seither habe ich kein Verlangen, nochmal auf den Brocken zu fahren. Was soll ich dort? Mich vom Brockenwirt ausnehmen lassen?

Geht es den Leuten wirklich darum, auf den Brocken zu fahren? Oder wollen viele nur einen schönen Tag haben und mit der "Bimmelbahn" fahren? Würden die auch Wernigerode - Benneckenstein und zurück fahren? Das gibt der Fahrplan jedoch nicht her (mit Triebwagen schon, aber das steht hier nicht zur Debatte).

Für die HSB ist es natürlich nicht schlecht, wenn sie alle Leute auf den Brocken fahren kann.

Gruß Klaus Ulshöfer



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.18 10:47.

Re: Was ist neu?

geschrieben von: Der Warendorfer

Datum: 12.01.18 14:45

Klaus Ulshöfer schrieb:
leofink schrieb:
Reiner Dampfbetrieb wird nach und nach kritisch gesehen. Nicht jeder der dort rauf will, ist begeistert von dem altmodischen Betrieb.
Gruss Leo
Genau, wenn jemand unbedingt auf den Brocken möchte, kann er auch laufen.
Es wundert mich sowieso, dass es dort so einen Andrang gibt. Ich war 2002 mit dem Dampfzug hoch gefahren. Was soll ich dort? Mich vom Brockenwirt ausnehmen lassen?

Geht es den Leuten wirklich darum, auf den Brocken zu fahren? Oder wollen viele nur einen schönen Tag haben und mit der "Bimmelbahn" fahren?
Moin,

Warum treibt es so viele auf den Brocken? Der Brockenwirt ist es garantiert nicht.... der ist leidee gastronomisch irgendwo zwischen den miefigen 1960ern und der untergehenden DDR stehengeblieben...

Wer ambitioniert wandern will und mal 1000 Höhenmeter machen will, ist hier richtig. So etwas gibt es in Norddeutschland kein zweites Mal. Die HSB ist für mich der Bonbon zum Schluss, für eine Anreise aus Richtung Hannover zum Brocken eher ungeeignet.

Ich bin jedes Jahr 3 - 5 Mal auf dem Brocken, mit der Brockenbahn bin ich noch nie gefahren. Wenn dann höchstens als "Abbringer" von Schierke oder Drei Annen Hohne nach Hause.

Viele Grüße

Andreas

Re: Was ist neu?

geschrieben von: FTB

Datum: 12.01.18 15:13

> Der Brockenwirt ist es garantiert nicht.... der ist leidee gastronomisch irgendwo zwischen den miefigen 1960ern und der untergehenden DDR stehengeblieben...

Wenn dann noch lecker Soljanka oder Ost-Jägerschnitzel im Programm ist, könnte mich das glatt mal zu einem Brocken-Ausflug animieren :)

Geschichtswerkstatt Halle-Neustadt - nächste Öffnung zur Museumsnacht Halle-Leipzig am 5.Mai 2018 18 - 24 Uhr

------------------------------------------------------------------------------------------------
Vorurteile über Multiple Sklerose [www.amsel.de]

Re: Was ist neu?

geschrieben von: Der Warendorfer

Datum: 12.01.18 15:35

FTB schrieb:
> Der Brockenwirt ist es garantiert nicht.... der ist leidee gastronomisch irgendwo zwischen den miefigen 1960ern und der untergehenden DDR stehengeblieben...

Wenn dann noch lecker Soljanka oder Ost-Jägerschnitzel im Programm ist, könnte mich das glatt mal zu einem Brocken-Ausflug animieren :)
Moin,

da muss ich Dich leider enttäuschen, "lecker Soljanka" und "Brockenwirt" schliesst sich gegenseitig aus :-)

Hätte der nicht die HSB und das quasi "Fress-Monopol" auf dem Brocken, wäre der Brockenwirt ein extrem heisser Kandidat für die Küchenprofis, Frank Rosin, Rach & Co.

Viele Grüße
Jan Borchers schrieb:
S.H.E. schrieb:
Einige wichtige Punkte in Sachen Infrastruktur sind bereits benannt. Ohne Gelder von Land und Bund sowie gewisse Einsichten in den zuständigen Behörden allerdings kaum zu verwirklichen:

- Anschluss/Wiederaufbau der Rübelandbahn von Elbingerrode her
- Anschluss Braunlage - Elend (Neubaustrecke, bereits vor Jahren diskutiert)
- KEINE zusätzliche Seilbahn Torfhaus - Brocken

Für die Verbindung Braunlage - Elend würde ein Triebwagen genügen.
Das Kernproblem der HSB sind ja die "toten" Strecken. Damals die Anbindung an Qudelinburg war kein Allheilmittel für die Selketalbahn, wie soll da der Wiederaufbau der Aufbau einer im Personenverkehr fast toten Bahn nach Drei Annen Hohne die Wende bringen? Der Westharz dümpelt genauso und dann soll eine Strecke von Braunlage die Wende bringen, welcher Puls würde dann am Endpunkt in Braunlage schlagen?


Da sehe ich durchaus einen Unterschied zwischen den doch damals bereits absehbaren Perspektiven der Anbindung von Quedlingburg und der möglichen von Braunlage. Touristen aus QLB fahren sicher selten über die Selketalbahn zum Brocken. Das dauert einfach zu lange, die Distanz ist einfach zu groß. Die meisten Urlauber sind Kurzurlauber und denen genügen 2 Std. Dampfzugfahren. BRL hat die ideale Distanz zum Brocken, ist eines der Touristenzentren im (West-)Harz. Viele möchten mit der Harzquer- oder Brockenbahn fahren und müssen mind. 8 km mit dem PKW zu einem Bahnhof der HSB anreisen. Das ist doch Nonsens...! Wenn es einen Neubau hätte geben müssen, dann diesen- nicht die Anbindung von QLB.

Grüsse
Martin

Da ist´s alt!

geschrieben von: D 2027

Datum: 12.01.18 17:32

FTB schrieb:

Wenn dann noch lecker Soljanka oder Ost-Jägerschnitzel im Programm ist, könnte mich das glatt mal zu einem Brocken-Ausflug animieren :)

Dann fahre lieber in die Bahnhofswirtschaften Güntersberge oder Netzkater... original DDR-Küche und auch sonst hat sich hier seit Honnis Zeiten eher wenig geändert. Ganz besonders in letzterer ist noch alles - also auch die Inneneinrichtung - 100% Ostzone. Nur der schon etwas betagte Wirt ist leider (völlig DDR untypisch) freundlich und zu allem Überfluß auch noch serviceorientiert!

Das veranlasste die Testerrunde zwar dazu ein ordentliches Trinkgeld zu geben, aber bei der kritischen Abschlußbewertung hatte das doch Abzüge in der B-Note zur Folge. Schließlich will man ja für sein Geld mindestens einen original sozialistischen Anschiss erhalten ;-)

Mahlzeit

Erik

Le nationalisme, c'est la guerre! (François Mitterrand)
Moin,


im Jahr 2009 war man so begeistert in Braunlage wieder ein Bahnanbindung zu bekomen,
es gab sogar schon den gedanken am Tenisplaz am Ortsrand den Bahnhof zu bauen schon wegen einer günstigen Strekenführung von Elend,
letzlich ist es nur an der Finanzirung vom Land Niedersachen gescheitert soweit ich mich richtigerinere.


Grüsse Jens
ucker07 schrieb:
Moin,


im Jahr 2009 war man so begeistert in Braunlage wieder ein Bahnanbindung zu bekomen,
es gab sogar schon den gedanken am Tenisplaz am Ortsrand den Bahnhof zu bauen schon wegen einer günstigen Strekenführung von Elend,
letzlich ist es nur an der Finanzirung vom Land Niedersachen gescheitert soweit ich mich richtigerinere.


Grüsse Jens

Ich persönlich glaube aus verschiedenen Gründen nicht mehr an dieses Projekt, diese wären:

-der Bau selber und die daraus folgenden laufenden Betriebskosten (bereits jetzt schon zwischen den Ländern Th und S-A immer wieder ein Streitthema) sind nicht finanzierbar
-nicht genügend Fahrzeuge vorhanden
-im bestehenden Streckennetz gibt es auch noch genügend Reparaturbedarf

Abschließend noch folgendes Problem

Wie will man diesen zusätzlichen Abschnitt sinnvoll in den Fahrplan integrieren? Ich finde, dass es jetzt schon bei den Stichstrecken im Selketal schwer fällt, einen optimalen Fahrplan zu gestalten.

Gruß Markus
Wenn die Verlängerung nach Quedlinburg nicht wäre, hätte die Selketalbahn keinen Anschluß ans Normalspurnetz.
BTTB schrieb:
Wenn die Verlängerung nach Quedlinburg nicht wäre, hätte die Selketalbahn keinen Anschluß ans Normalspurnetz.

Wurde nicht der Regelspuranschluss Gernrodes samt diverser Abstellmöglichkeiten von Regelspursonderzügen nach Gernrode oder Quedlinburg für die "Umnagelung" der Strecke nach QLB geopfert?

Gruß

Rübezahl
Ja, dreischienig umzubauen wäre besser gewesen. Die Verbindung wurde vom Land abbestellt und gleichzeitig wurde aber der Umbau vom Land gefördert, irrsinnig.
Mark-Oh schrieb:
Die Tage an den viel los ist kann man doch im vornherein sehr gut abschätzen, das Wetter mal nicht mit berechnet.
Warum wird dann nicht einfach ein entsprechender Preis für die entsprechenden Fahrten gemacht so das gar nicht so viele Leute die stark nachgefragten Züge nutzen wollen?
Man schlägt zwei Fliegen mit einer klappe, man hat mehr Geld und es gibt keine Züge wo die Fahrgäste keinen Sitzplatz mehr finden!
Genau das. Sind die Züge zu voll, ist der Preis zu niedrig. Nur verkaufen müsste man das halt anders. Statt eines Sonnenscheinzuschlags müsste man das dann nur als Regen-Rabatt bewerben. Oder gleich "ab-Preise" einführen, mit abfahrtsgebundenen Fahrscheinen, die bestens bewerbbare Niedrigpreise in Schwachlastzeiten bringen. Beschwert sich wer über hohe Preise in den stark ausgelasteten Zügen, so argumentiert man wie Flixbus und Lufthansa: "Das System macht das von selbst, da können wir nichts für".
52 2006 schrieb:
Ich habe einen Vorschlag, vielleicht mag das ja jemand an die HSB weiter leiten?

in Zusammenarbeit mit dem DIMB (Deutsche Interessensgemeinschaft Mountainbike) am Brocken ein paar Mountainbike-Strecken (Single-Tails) unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade und Längen und dann die Radler per Dampfzug mit GMP (also Personenzüge mit Güterwagen hinten dran für die Mountainbikes) auf den Brocken hinauf fahren. Mindestens mal von Drei Annen Höhe, wenn möglich von noch weiter unten. Wenn dabei Singletrails mit 10 km Länge entstehen, das wäre ein echter Hit, sowas gibts bisher im nördlicheren Raum in Deutschland nur am Kreuzberg, und dort muss der geneigte Mountainbiker mit Muskelkraft hinauf. Das zieht selbst im Winter und da könnte man auch noch Ski- und Schlittenfaher mit hoch nehmen.
Hallo Stefan,

sind meine Ironie-Detektoren defekt, oder meinst Du wirklich, was Du da schreibst?
Ich zitiere mal aus einem Beitrag dieses Threads:

Bergmensch schrieb:
Alle Aktivitäten im Oberharz hier insbesondere am Brocken unterliegen strengsten Reglementierungen durch die grünen Ökofaschisten da der Brocken in der Kernzone eines Nationalparkes ist wo aus Natur-und Umweltschutzgründen so gut wie alles was nicht schon da ist verboten ist oder noch wird.
[www.drehscheibe-online.de]

Daher wird es keine Ski-, Rodel- oder MTB-Piste am Brocken geben.

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!
Der Nationalpark Hochharz mit dem Brocken, als Teil des heutigen Nationalparkes Harz, wurde auf Ministerratsbeschluss der letzten DDR-Regierung gegründet, welche bekanntlich von grünen Ökofaschisten dominiert war. ;-)

Das Konzept von Nationalparks weltweit wurde aus der USA übernommen... wohl kaum ein Land, dessen Regierungen für grünen Ökofaschismus bekannt sind.

Erhalt der Biodiversität ist das Anliegen der Einrichtung von Nationalparks. Wissensvermittlung gehört auch dazu, wobei hier ein Mindestmaß an Interesse natürlich die Voraussetzung ist.

Langjähriger Chef des Nationalparks Hochharz war übrigens der heutige Oberbürgermeister von Wernigerode, der übrigens gar kein Grüner ist... durch die Entscheidungen zum Winterberg-Projekt in Schierke scheint er auch eher pragmatisch und weniger ökofaschistisch zu sein.

Gruß, René



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.18 17:30.
HPNuller schrieb:
Daher wird es keine Ski-, Rodel- oder MTB-Piste am Brocken geben.
Und das ist gut so. Es muss nicht jeder Zentimeter Natur dem sportlichen Hochleistungsterrorismus geopfert werden, damit ein paar Freaks wie die Kaputten bergabwärts rasen können. Wie das endet, kann man sich ja gerne in den einschlägigen alpinen Skigebieten in Bayern und Österreich anschauen. Wer mit dem Rad vom Brocken runter fahren will, kann übrigens auch gerne vorher mit dem Rad auf den Brocken hochfahren...

Gruß Peter

Der Mensch bewegt sich nicht weniger, weil er alt wird. Er wird alt, weil er sich weniger bewegt. Also beweg' dich!
Gustav-Adolf (genannt "Täve") Schur (*1931), deutscher Radrennfahrer
1.Klasse schrieb:
Mark-Oh schrieb:
Die Tage an den viel los ist kann man doch im vornherein sehr gut abschätzen, das Wetter mal nicht mit berechnet.
Warum wird dann nicht einfach ein entsprechender Preis für die entsprechenden Fahrten gemacht so das gar nicht so viele Leute die stark nachgefragten Züge nutzen wollen?
Man schlägt zwei Fliegen mit einer klappe, man hat mehr Geld und es gibt keine Züge wo die Fahrgäste keinen Sitzplatz mehr finden!
Genau das. Sind die Züge zu voll, ist der Preis zu niedrig. Nur verkaufen müsste man das halt anders. Statt eines Sonnenscheinzuschlags müsste man das dann nur als Regen-Rabatt bewerben. Oder gleich "ab-Preise" einführen, mit abfahrtsgebundenen Fahrscheinen, die bestens bewerbbare Niedrigpreise in Schwachlastzeiten bringen. Beschwert sich wer über hohe Preise in den stark ausgelasteten Zügen, so argumentiert man wie Flixbus und Lufthansa: "Das System macht das von selbst, da können wir nichts für".
Ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist die Preise weiter nach oben zu schrauben, wo gerade Familien und Senioren sich diesen "Luxus" aufgrund der abgehobenen Mondpreise nicht mehr antun - das gleiche Spiel im Selketal.

Das wäre so, als möchte man Feuer mit Brandbeschleuniger löschen - viel Spaß dabei, das dürfte endgültig das wirtschaftliche Genick brechen.

Es ist absolut nicht nachvollziehbar wie man auf so eine Forderung kommen kann, wenn man sich einmal die Preisentwicklung der letzten Jahre anschaut.

Wie wäre es denn, wenn man endlich mal die heilige Kuh des Dampfzuges schlachtet: Es muss nicht Dampf um jeden Preis sein. Wer das haben möchte, soll auch ordentlich zur Kasse geben werden - da gehe ich mit. Ansonsten halte ich die zunehmende Umstellung auf Triebwagen auf absehbare Zeit für die einzig realistische Maßnahme, um langfristig Kosten zu spare.
Friedrich Löwe schrieb:
Zitat:
Wie wäre es denn, wenn man endlich mal die heilige Kuh des Dampfzuges schlachtet: Es muss nicht Dampf um jeden Preis sein. Wer das haben möchte, soll auch ordentlich zur Kasse geben werden - da gehe ich mit. Ansonsten halte ich die zunehmende Umstellung auf Triebwagen auf absehbare Zeit für die einzig realistische Maßnahme, um langfristig Kosten zu spare.
Welche Kosten sparen? Ist denn der Dampfzugbetrieb zum Brocken unrentabel? M.W. nein. Bringen dort Triebwagen statt Zügen etwas? Natürlich auch nicht, allenfalls als Ergänzung zum jetzigen Angebot am Tagesrand.
Und die ein, zwei Dampfzüge nach Nordhausen und im Selketal? M.E. sind es gerade die, in denen noch wenigstens ein paar Leute mitfahren.

Ich denke, es ist liegt in erster Linie am Angebot auf den Nicht-Brocken_Strecken, das in Kombination mit den für das dort Gebotene genommen Preisen herzich prohibitiv wirkt.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.01.18 08:51.

Re: Schnelligkeit

geschrieben von: leofink

Datum: 15.01.18 07:40

bahamas schrieb:
leofink schrieb:
Der Stau ist zwischen Schierke und Brocken. Hier würden erst 2 Kreuzungsstationen und schnellere Züge Abhilfe schaffen.
Was heißt hier schnellere Züge? Die Traktionsart ist hier nicht für die Streckenhöchstgeschwindigkeit verantwortlich. Ansonsten: Wer schnell wohin will, soll nach Dresden fahren...
Schnellere Züge heissst, Züge, die die Streckenhöchstgeschwindigkeit rasch erreichen. Und sie über die ganze Länge durchhalten. Faktisch elektrifizieren.
Gruss Leo