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BTTB schrieb:
Wenn die Verlängerung nach Quedlinburg nicht wäre, hätte die Selketalbahn keinen Anschluß ans Normalspurnetz.

Wurde nicht der Regelspuranschluss Gernrodes samt diverser Abstellmöglichkeiten von Regelspursonderzügen nach Gernrode oder Quedlinburg für die "Umnagelung" der Strecke nach QLB geopfert?

Gruß

Rübezahl
Ja, dreischienig umzubauen wäre besser gewesen. Die Verbindung wurde vom Land abbestellt und gleichzeitig wurde aber der Umbau vom Land gefördert, irrsinnig.
Mark-Oh schrieb:
Die Tage an den viel los ist kann man doch im vornherein sehr gut abschätzen, das Wetter mal nicht mit berechnet.
Warum wird dann nicht einfach ein entsprechender Preis für die entsprechenden Fahrten gemacht so das gar nicht so viele Leute die stark nachgefragten Züge nutzen wollen?
Man schlägt zwei Fliegen mit einer klappe, man hat mehr Geld und es gibt keine Züge wo die Fahrgäste keinen Sitzplatz mehr finden!
Genau das. Sind die Züge zu voll, ist der Preis zu niedrig. Nur verkaufen müsste man das halt anders. Statt eines Sonnenscheinzuschlags müsste man das dann nur als Regen-Rabatt bewerben. Oder gleich "ab-Preise" einführen, mit abfahrtsgebundenen Fahrscheinen, die bestens bewerbbare Niedrigpreise in Schwachlastzeiten bringen. Beschwert sich wer über hohe Preise in den stark ausgelasteten Zügen, so argumentiert man wie Flixbus und Lufthansa: "Das System macht das von selbst, da können wir nichts für".
52 2006 schrieb:
Ich habe einen Vorschlag, vielleicht mag das ja jemand an die HSB weiter leiten?

in Zusammenarbeit mit dem DIMB (Deutsche Interessensgemeinschaft Mountainbike) am Brocken ein paar Mountainbike-Strecken (Single-Tails) unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade und Längen und dann die Radler per Dampfzug mit GMP (also Personenzüge mit Güterwagen hinten dran für die Mountainbikes) auf den Brocken hinauf fahren. Mindestens mal von Drei Annen Höhe, wenn möglich von noch weiter unten. Wenn dabei Singletrails mit 10 km Länge entstehen, das wäre ein echter Hit, sowas gibts bisher im nördlicheren Raum in Deutschland nur am Kreuzberg, und dort muss der geneigte Mountainbiker mit Muskelkraft hinauf. Das zieht selbst im Winter und da könnte man auch noch Ski- und Schlittenfaher mit hoch nehmen.
Hallo Stefan,

sind meine Ironie-Detektoren defekt, oder meinst Du wirklich, was Du da schreibst?
Ich zitiere mal aus einem Beitrag dieses Threads:

Bergmensch schrieb:
Alle Aktivitäten im Oberharz hier insbesondere am Brocken unterliegen strengsten Reglementierungen durch die grünen Ökofaschisten da der Brocken in der Kernzone eines Nationalparkes ist wo aus Natur-und Umweltschutzgründen so gut wie alles was nicht schon da ist verboten ist oder noch wird.
[www.drehscheibe-online.de]

Daher wird es keine Ski-, Rodel- oder MTB-Piste am Brocken geben.

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!
Der Nationalpark Hochharz mit dem Brocken, als Teil des heutigen Nationalparkes Harz, wurde auf Ministerratsbeschluss der letzten DDR-Regierung gegründet, welche bekanntlich von grünen Ökofaschisten dominiert war. ;-)

Das Konzept von Nationalparks weltweit wurde aus der USA übernommen... wohl kaum ein Land, dessen Regierungen für grünen Ökofaschismus bekannt sind.

Erhalt der Biodiversität ist das Anliegen der Einrichtung von Nationalparks. Wissensvermittlung gehört auch dazu, wobei hier ein Mindestmaß an Interesse natürlich die Voraussetzung ist.

Langjähriger Chef des Nationalparks Hochharz war übrigens der heutige Oberbürgermeister von Wernigerode, der übrigens gar kein Grüner ist... durch die Entscheidungen zum Winterberg-Projekt in Schierke scheint er auch eher pragmatisch und weniger ökofaschistisch zu sein.

Gruß, René



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.18 17:30.
HPNuller schrieb:
Daher wird es keine Ski-, Rodel- oder MTB-Piste am Brocken geben.
Und das ist gut so. Es muss nicht jeder Zentimeter Natur dem sportlichen Hochleistungsterrorismus geopfert werden, damit ein paar Freaks wie die Kaputten bergabwärts rasen können. Wie das endet, kann man sich ja gerne in den einschlägigen alpinen Skigebieten in Bayern und Österreich anschauen. Wer mit dem Rad vom Brocken runter fahren will, kann übrigens auch gerne vorher mit dem Rad auf den Brocken hochfahren...

Gruß Peter

Der Mensch bewegt sich nicht weniger, weil er alt wird. Er wird alt, weil er sich weniger bewegt. Also beweg' dich!
Gustav-Adolf (genannt "Täve") Schur (*1931), deutscher Radrennfahrer
1.Klasse schrieb:
Mark-Oh schrieb:
Die Tage an den viel los ist kann man doch im vornherein sehr gut abschätzen, das Wetter mal nicht mit berechnet.
Warum wird dann nicht einfach ein entsprechender Preis für die entsprechenden Fahrten gemacht so das gar nicht so viele Leute die stark nachgefragten Züge nutzen wollen?
Man schlägt zwei Fliegen mit einer klappe, man hat mehr Geld und es gibt keine Züge wo die Fahrgäste keinen Sitzplatz mehr finden!
Genau das. Sind die Züge zu voll, ist der Preis zu niedrig. Nur verkaufen müsste man das halt anders. Statt eines Sonnenscheinzuschlags müsste man das dann nur als Regen-Rabatt bewerben. Oder gleich "ab-Preise" einführen, mit abfahrtsgebundenen Fahrscheinen, die bestens bewerbbare Niedrigpreise in Schwachlastzeiten bringen. Beschwert sich wer über hohe Preise in den stark ausgelasteten Zügen, so argumentiert man wie Flixbus und Lufthansa: "Das System macht das von selbst, da können wir nichts für".
Ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist die Preise weiter nach oben zu schrauben, wo gerade Familien und Senioren sich diesen "Luxus" aufgrund der abgehobenen Mondpreise nicht mehr antun - das gleiche Spiel im Selketal.

Das wäre so, als möchte man Feuer mit Brandbeschleuniger löschen - viel Spaß dabei, das dürfte endgültig das wirtschaftliche Genick brechen.

Es ist absolut nicht nachvollziehbar wie man auf so eine Forderung kommen kann, wenn man sich einmal die Preisentwicklung der letzten Jahre anschaut.

Wie wäre es denn, wenn man endlich mal die heilige Kuh des Dampfzuges schlachtet: Es muss nicht Dampf um jeden Preis sein. Wer das haben möchte, soll auch ordentlich zur Kasse geben werden - da gehe ich mit. Ansonsten halte ich die zunehmende Umstellung auf Triebwagen auf absehbare Zeit für die einzig realistische Maßnahme, um langfristig Kosten zu spare.
Friedrich Löwe schrieb:
Zitat:
Wie wäre es denn, wenn man endlich mal die heilige Kuh des Dampfzuges schlachtet: Es muss nicht Dampf um jeden Preis sein. Wer das haben möchte, soll auch ordentlich zur Kasse geben werden - da gehe ich mit. Ansonsten halte ich die zunehmende Umstellung auf Triebwagen auf absehbare Zeit für die einzig realistische Maßnahme, um langfristig Kosten zu spare.
Welche Kosten sparen? Ist denn der Dampfzugbetrieb zum Brocken unrentabel? M.W. nein. Bringen dort Triebwagen statt Zügen etwas? Natürlich auch nicht, allenfalls als Ergänzung zum jetzigen Angebot am Tagesrand.
Und die ein, zwei Dampfzüge nach Nordhausen und im Selketal? M.E. sind es gerade die, in denen noch wenigstens ein paar Leute mitfahren.

Ich denke, es ist liegt in erster Linie am Angebot auf den Nicht-Brocken_Strecken, das in Kombination mit den für das dort Gebotene genommen Preisen herzich prohibitiv wirkt.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.01.18 08:51.

Re: Schnelligkeit

geschrieben von: leofink

Datum: 15.01.18 07:40

bahamas schrieb:
leofink schrieb:
Der Stau ist zwischen Schierke und Brocken. Hier würden erst 2 Kreuzungsstationen und schnellere Züge Abhilfe schaffen.
Was heißt hier schnellere Züge? Die Traktionsart ist hier nicht für die Streckenhöchstgeschwindigkeit verantwortlich. Ansonsten: Wer schnell wohin will, soll nach Dresden fahren...
Schnellere Züge heissst, Züge, die die Streckenhöchstgeschwindigkeit rasch erreichen. Und sie über die ganze Länge durchhalten. Faktisch elektrifizieren.
Gruss Leo

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