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Kein Anschluss in der Nacht, RMV hängt ländliche Gebiete ab [mit Link]

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 10.01.18 07:33

Wetzlar/Dillenburg Mit dem Fahrplanwechsel hat der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) seinen Nachtverkehr ausgebaut. Reisende kommen zum Beispiel samstagmorgens gegen 1 Uhr von Frankfurt in den Lahn-Dill-Kreis – dort aber nicht weiter.

Hier legt Pro Bahn proaktiv den Finger in die Wunde, in Frankfurt bekommt man 24 Stunden S-Bahn Verkehr der ländliche Raum wird abgehängt, gnadenlos, dabei ware es nur consequent an den letzten MHE noch jeweils Busanschlüsse sicher zustellen, vielleicht reicht ja schon ein 9 Sitzer, aber soweit denkt der Frankfurt fixierte RMV nicht!
holub87 schrieb:
Wetzlar/Dillenburg Mit dem Fahrplanwechsel hat der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) seinen Nachtverkehr ausgebaut. Reisende kommen zum Beispiel samstagmorgens gegen 1 Uhr von Frankfurt in den Lahn-Dill-Kreis – dort aber nicht weiter.

Hier legt Pro Bahn proaktiv den Finger in die Wunde, in Frankfurt bekommt man 24 Stunden S-Bahn Verkehr der ländliche Raum wird abgehängt, gnadenlos, dabei ware es nur consequent an den letzten MHE noch jeweils Busanschlüsse sicher zustellen, vielleicht reicht ja schon ein 9 Sitzer, aber soweit denkt der Frankfurt fixierte RMV nicht!
Jeder weiß, dass der RMV, grob gesagt, von den Geldern der Städte und Gemeinden finanziert. Wenn die Landkreise zahlen, kriegen sie auch Verkehr! RMV ist nicht auf Frankfurt fixiert, der neue Nachtverkehr kam von der SPD, OB und Verkehrsdezernat aus Frankfurt!

Tausend Grüße vom Tausendfüßler

Infolge Sparmaßnahmen wurde auf weiteren Text verzichtet.
[bgcolor= transparent; color: rgb(51, 51, 51); font-family: Verdana,]Kann vielleicht jemand diesem Polemiker mal eine Denkpause verordnen? Nirgends steht, dass Bereiche abgehängt werden, es werde nur die Verkehre nicht überall ausgeweitet. Nachlesen ob das anders ist kann man nicht, denn der angekündigte Link ist nicht zu finden. Das ist wieder ein typischer Holub Beitrag der nur darauf abzielt hier Unfrieden zu stiften und an dem er sich im weiteren Verlauf nicht beteiligen wird.[/bgcolor]

Schon ein Beitrag am Tag ist zu viel! (o.w.T)

geschrieben von: ft68

Datum: 10.01.18 09:15

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
holub87 schrieb:
Wetzlar/Dillenburg Mit dem Fahrplanwechsel hat der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) seinen Nachtverkehr ausgebaut. Reisende kommen zum Beispiel samstagmorgens gegen 1 Uhr von Frankfurt in den Lahn-Dill-Kreis – dort aber nicht weiter.

Hier legt Pro Bahn proaktiv den Finger in die Wunde, in Frankfurt bekommt man 24 Stunden S-Bahn Verkehr der ländliche Raum wird abgehängt, gnadenlos, dabei ware es nur consequent an den letzten MHE noch jeweils Busanschlüsse sicher zustellen, vielleicht reicht ja schon ein 9 Sitzer, aber soweit denkt der Frankfurt fixierte RMV nicht!
Ist der RMV auch für den Busverkehr zuständig ?
Ich finde es ja okay, eine Weiterentwicklung zu fordern. Sich aber für über eine Verbesserung so vehement zu beschweren ist schon ziemlich dreist. Was, wenn die zusätzlichen Züge nur 3-5 Fahrgäste bis ans Ziel befördern ? Dann wäre doch blöd, wenn man auch schon einen Busverkehr bestellt hätte, den dann vllt. kein Mensch braucht. Ich würde das Angebot erstmal anlaufen lassen und schauen, ob die neuen Fahrten angenommen werden, um dann Weiterzuentwickeln. Immer diese Lautsprecher...
Plutone schrieb:
Ist der RMV auch für den Busverkehr zuständig ?
Ja und nein: Der RMV ist für die "großen" Buslinien zuständig. Um den Rest dürfen sich Landkreise und Kommunen kümmern.

Zitat:
Ich finde es ja okay, eine Weiterentwicklung zu fordern. Sich aber für über eine Verbesserung so vehement zu beschweren ist schon ziemlich dreist. Was, wenn die zusätzlichen Züge nur 3-5 Fahrgäste bis ans Ziel befördern ? Dann wäre doch blöd, wenn man auch schon einen Busverkehr bestellt hätte, den dann vllt. kein Mensch braucht. Ich würde das Angebot erstmal anlaufen lassen und schauen, ob die neuen Fahrten angenommen werden, um dann Weiterzuentwickeln. Immer diese Lautsprecher...
Bei allem Lautsprecher: Haben wir jetzt übersehen wo deine "3-5 Fahrgäste" abgeblieben sind? Von wegen "Busverkehr, den dann vllt. kein Mensch braucht". Sind die "3-5 Fahrgäste" am Bahnhof verschwunden? Schlafen sie auf der Wartebank (sofern vorhanden) bis der erste Tageskurs fährt?
Wenn überhaupt, dann lohnt sich zu diesen Uhrzeiten im ländlichen Raum nur ein ALT im Anschluss an den Zug. Alles andere (auch ein Kleinbus) wäre pure Geldverschwendung.

Fahrgäste können sich auch abholen lassen

geschrieben von: Reinhard

Datum: 10.01.18 10:32

Willi Raab schrieb:
Bei allem Lautsprecher: Haben wir jetzt übersehen wo deine "3-5 Fahrgäste" abgeblieben sind? Von wegen "Busverkehr, den dann vllt. kein Mensch braucht". Sind die "3-5 Fahrgäste" am Bahnhof verschwunden? Schlafen sie auf der Wartebank (sofern vorhanden) bis der erste Tageskurs fährt?
Fahrgäste können sich auch abholen lassen. Ich wohne selbst im ländlichen Raum und hole meine Töchter auch mal nach Mitternacht an einem 15km entferten Bahnhof ab.

Ob ich nach Wetzlar oder nach Frankfurt fahren muß, ist schon ein gewaltiger Unterschied

Willi Raab schrieb:
Zitat:
Plutone schrieb:
Zitat:
Ist der RMV auch für den Busverkehr zuständig ?
Ja und nein: Der RMV ist für die "großen" Buslinien zuständig. Um den Rest dürfen sich Landkreise und Kommunen kümmern.
Die "großen" Buslinien sind aber nur die regionalen Buslinien (Regionalbus, regionaler Nachtbus, regionaler Schnellbus) - vielfach ist die Anzahl entsprechender Linien im Kreisgebiet an einer Hand abzuzählen.
Die allermeisten Buslinien sind doch in lokaler Verwaltung bzw. auch lokalisierte Regionalbuslinien.
Stadtbuslinien können überdies auch noch von den Städten eigens organisiert sein (Sonderstatusstädte habe auch ihren Aufgabenträger).

Der angesprochene VLDW-Chef Dirk Plate ist entsprechend für die meisten Buslinien in den Landkreisen Lahn-Dill und Limburg-Weilburg zuständig.
Wenn es um eine Ausweitung des Regionalbusverkehrs auf tatsächlichen RMV-Linien geht, dann dürfte das erste Gespräch zwischen RMV und VLDW laufen müssen - auch vom finanziellen Hintergrund her.

Tatsächlich bestehen oftmals die Probleme nun eher bei den lokalen Aufgabenträgern, ihr Angebot anzupassen.

Willi Raab schrieb:
Plutone schrieb:
Zitat:
Ich finde es ja okay, eine Weiterentwicklung zu fordern. Sich aber für über eine Verbesserung so vehement zu beschweren ist schon ziemlich dreist. Was, wenn die zusätzlichen Züge nur 3-5 Fahrgäste bis ans Ziel befördern ? Dann wäre doch blöd, wenn man auch schon einen Busverkehr bestellt hätte, den dann vllt. kein Mensch braucht. Ich würde das Angebot erstmal anlaufen lassen und schauen, ob die neuen Fahrten angenommen werden, um dann Weiterzuentwickeln. Immer diese Lautsprecher...
Bei allem Lautsprecher: Haben wir jetzt übersehen wo deine "3-5 Fahrgäste" abgeblieben sind? Von wegen "Busverkehr, den dann vllt. kein Mensch braucht". Sind die "3-5 Fahrgäste" am Bahnhof verschwunden? Schlafen sie auf der Wartebank (sofern vorhanden) bis der erste Tageskurs fährt?
Im Zugverkehr sind es deutlich mehr, aber je feiner die Verteilung ist, desto weniger wird es tatsächlich.
Im lokalen Busverkehr - insbesondere im ländlichen Raum - gibt es heute bereits die Problematik dass sich häufig kein Busverkehr an 7 Tagen pro Woche lohnt - meist wird es dann nur ein werktäglicher Verkehr (oftmals nur ein "besserer Schulbusverkehr", der auch in den Ferien ähnlich verkehrt) - da wird die Finanzierung in den Randstunden noch komplizierter.
Sollten Mittel vorhanden sein, wird es dort eher auf Anruf-Sammel-Taxis hinauslaufen. Die kosten den Kunden dann einen Zuschlug und werden an sich weniger gut angenommen, als Busverkehre - sind aber häufig deutlich günstiger.

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Black Eyed schrieb:

Tatsächlich bestehen oftmals die Probleme nun eher bei den lokalen Aufgabenträgern, ihr Angebot anzupassen.


Da hast du durchaus recht. Wenn ich überlege wie viele Jahre es gedauert hat, bis in Wetzlar die Abfahrt des Spätbusses um 5 Minuten nach hinten verlegt wurde um einen Anschluss von der HLB an 22:17 zu haben (und damit aus Frankfurt, Kassel, Gießen).

Und bis heute wurde es trotz etlicher Beschwerden noch nicht geschafft, den nur Freitag und Samstag fahrenden Bus der Linie 11 von 23:40 Uhr auf wenigstens mal 23:47 Uhr zu verlegen. (Ankunft Mittelhessenexpress aus Frankfurt ist 23:42 Uhr). Wenn man sich überwinden könnte sogar bis 23:55 Uhr zu warten, hätte man auch noch aus Richtung Siegen Anschluss (Ankunft 23:51 Uhr).
Ich hatte da gerade an den neuen Nahverkehrsplan Offenbach gedacht - der recht weit das Angebot verbessert (auch um dem Thema Fahrverbote auszuweichen), allerdings fehlt dort die Thematik Anbindung des Nachtverkehrs auf die S-Bahn gänzlich... Und in Offenbach sind das sogar mehrere Züge pro Stunde.

Übrigens gab es Ähnliches in Hanau da gab es abends eine Taktbruch im Stadtverkehr mit der Folge, dass für 45 Minuten kein Bus - um 21 Uhr! - vom Hauptbahnhof zur Innenstadt fuhr. Es hatte lang gedauert, bis immerhin ein AST die Lücke schloss.

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First World Problems

geschrieben von: maxbahn

Datum: 10.01.18 16:47

Ich wohne sehr nah am Ruhrgebiet und der letzte Zug kommt hier gegen 23 Uhr an, der letzte Bus fährt um 18.59 Uhr.
Samstags noch früher und Sonntags fährt der Bus garnicht.

Jammern auf hohem Niveau.

Max