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Sächsische Zeitung vom 5.1.2018


Ab 3. April dieses Jahres bekommen Pirna und Heidenau mit den S-Bahnen auf den Linien S 1 und S 2 in der Hauptverkehrszeit einen Zehn-Minuten-Takt. „Züge der S 1 aus Richtung Meißen, die bisher nur bis zum Dresdner Hauptbahnhof fahren, verkehren dann bis Pirna“, kündigt VVO-Sprecher Christian Schlemper an. Statt bislang vier sind dann sechs Züge pro Stunde zwischen Dresden-Hauptbahnhof und Pirna unterwegs. ...

>>> Gesamter Artikel


Gruß,
Marko
Das wird ja aber nur so grob ein 10-min-Takt. Die S 2 Richtung Pirna liegt da knapp daneben.

Bein mal gespannt, wie lange der VVO noch braucht, um auch die S 2 an S bis Pirna zu fahren, um dann die RB 72 (Heidenau - Altenberg) endlich mal auf eine vernünftige Symmetrieminute zu bringen.
Oder wird man künftig öfter von Heidenau bis Dresden weiterfahren?

Gruß ebahner
ebahner schrieb:
Bein mal gespannt, wie lange der VVO noch braucht, um auch die S 2 an S bis Pirna zu fahren, um dann die RB 72 (Heidenau - Altenberg) endlich mal auf eine vernünftige Symmetrieminute zu bringen.
Oder wird man künftig öfter von Heidenau bis Dresden weiterfahren?
Die RB72 in der zeitlichen Lage zu verschieben halte ich für keine gute Idee. Jetzt bestehen in Heidenau Anschlüsse von/zur S1 in beiden Richtungen. In Glashütte sind fast alle Buslinien auf die RB72 ausgerichtet. Die Linie 388 von Glashütte nach Dippoldiswalde ist in DW auch in die jeweiligen Anschlusstreffen zu den Minuten 15 und 45 eingebunden. Bei diesen Anschlüssen ist auch die 360 nach Dresden dabei, die wiederum am Dresdner Hauptbahnhof ebenfalls auf die S1 abgestimmt. Wenn man also die RB72 verschiebt, klappt irgendwo der Anschluss nicht mehr.

MfG 143 967-8

Meine (S) Bahn Dresden [DB] - Einfach Mehr im Nahverkehr!
143 967-8 schrieb:
ebahner schrieb:
die S 2 an S bis Pirna zu fahren, um dann die RB 72 (Heidenau - Altenberg) endlich mal auf eine vernünftige Symmetrieminute zu bringen.
Oder wird man künftig öfter von Heidenau bis Dresden weiterfahren?
Die RB72 in der zeitlichen Lage zu verschieben halte ich für keine gute Idee. Jetzt bestehen in Heidenau Anschlüsse von/zur S1 in beiden Richtungen. In Glashütte sind fast alle Buslinien auf die RB72 ausgerichtet. Die Linie 388 von Glashütte nach Dippoldiswalde ist in DW auch in die jeweiligen Anschlusstreffen zu den Minuten 15 und 45 eingebunden. Bei diesen Anschlüssen ist auch die 360 nach Dresden dabei, die wiederum am Dresdner Hauptbahnhof ebenfalls auf die S1 abgestimmt. Wenn man also die RB72 verschiebt, klappt irgendwo der Anschluss nicht mehr.
Andersrum: Die Anschlüsse der RB72 (und die der meisten Buslinien im alten Weißeritzkreis) passen schon heute nicht zum überwiegenden Rest der Republik. Sobald man von der RB72 (oder den RVD-Buslinien) aus einen Anschluss zu einem Ziel erreichen will – ggf. auch mit mehrmaligem Umsteigen – , das nicht im Halbstundentakt bedient wird, dauert die Fahrt in eine der beiden Richtungen meist rund eine halbe Stunde länger. Beispiele: Glashütte – Dürröhrsdorf, Glashütte – Cottbus, Glashütte – Magdeburg, Glashütte – Frankfurt.

Deshalb ist es durchaus empfehlenswert, den Fahrplan der RB72 um 15 Minuten nach vorn oder hinten zu verschieben. Der vertaktete Busverkehr im alten Weißeritzkreis müsste komplett mitverschoben werden, wodurch dann im Schülerverkehr an manchen Stellen zusätzliche Fahrten außerhalb des Taktschema entfallen könnten, an anderen Stellen wären solche Fahrten neu nötig. Das geht natürlich nicht mal eben schnell – eine einheitliche Symmetrieminute für alle öffentlichen Verkehrsmittel ist langfristig aber auf jeden Fall sinnvoll, um den regionalen und sogar nationalen Verkehr zu fördern. Und die Angebotsmenge auf den einzelnen, lokalen Linien verändert sich dadurch ja nicht (Ausnahmen nur abseits des Taktverkehrs).

Statt dem aus Kundensicht unsinnigen Zwangsumstieg in Heidenau halte ich eine Durchbindung nach Dresden für sehr sinnvoll, auch damit der Übergang zum Fernverkehr nicht von dem sportlichen Anschluss zur S-Bahn abhängt.
Ich hoffe, dass das Aufnehmen der bisherigen Leerfahrten in den Fahrplan nur der Anfang ist von mehr durchgehenden Zügen zwischen Altenberg und Dresden. An anderer Stelle in diesem Forum hatte ich bereits dargelegt, wie die Durchbindung aller RB-Fahrten von Altenberg bis nach Dresden zusammen mit der Durchbindung der Linie RB33 bis Dresden Hbf mit insgesamt nur EINEM zusätzlichen Fahrzeug gelingen kann.
Allberto schrieb:Zitat:
Statt dem aus Kundensicht unsinnigen Zwangsumstieg in Heidenau halte ich eine Durchbindung nach Dresden für sehr sinnvoll, auch damit der Übergang zum Fernverkehr nicht von dem sportlichen Anschluss zur S-Bahn abhängt.
Ich hoffe, dass das Aufnehmen der bisherigen Leerfahrten in den Fahrplan nur der Anfang ist von mehr durchgehenden Zügen zwischen Altenberg und Dresden. An anderer Stelle in diesem Forum hatte ich bereits dargelegt, wie die Durchbindung aller RB-Fahrten von Altenberg bis nach Dresden zusammen mit der Durchbindung der Linie RB33 bis Dresden Hbf mit insgesamt nur EINEM zusätzlichen Fahrzeug gelingen kann.
Sicher wäre die Durchbindung interessant und würde die Attraktivität der Müglitztalbahn erhöhen. Es müsste allerdings eine Lösung zur Kapazität der Fahrzeuge gefunden werden. Werden die Desiros einfach durchgebunden, sehe ich die Gefahr, dass diese völlig überfüllt sind und gerade landwärts diejenigen, deren Ziel entlang der Müglitztalbahn liegt, am Bahnsteig zurückbleiben, weil der Zug voll mit Fahrgästen nach Dobritz oder Heidenau ist. Da sehe ich auch keinen Unterschied zwischen einer Führung auf der S-Bahn-Strecke (mit Halt an allen Stationen) und einer Führung über die Fernbahnstrecke als Express zum Dresdner Hbf: die Zwischenhalte dürften ihrerseits Fahrgäste innerhalb Dresdens zur Mitfahrt bewegen, die Führung als Expresszug viele Heidenauer motivieren, statt der langsamen S-Bahn den schnellen Express zu nutzen (wie häufig auch im Raum Berlin zu beobachten).

Man wird also nicht umhinkommen, die Züge zu stärken bzw. zu schwächen - gerade auch bei einer Durchbindung Richtung Königsbrück. Reiz hätte natürlich eine Flügelung Richtung Altenberg und Neustadt/Sachsen - Sebnitz in Heidenau, die dürfte allerdings nur mit größeren Investitionen stabil (bzw. überhaupt) möglich sein. Denn es müsste vom Altenberger Bahnsteig in Heidenau eine Gleisverbindung Richtung Pirna geben, was wiederum in seiner heutigen Lage bekanntlich nicht möglich ist.

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!
def schrieb:
Werden die Desiros einfach durchgebunden, sehe ich die Gefahr, dass diese völlig überfüllt sind und gerade landwärts diejenigen, deren Ziel entlang der Müglitztalbahn liegt, am Bahnsteig zurückbleiben, weil der Zug voll mit Fahrgästen nach Dobritz oder Heidenau ist. Da sehe ich auch keinen Unterschied zwischen einer Führung auf der S-Bahn-Strecke (mit Halt an allen Stationen) und einer Führung über die Fernbahnstrecke als Express zum Dresdner Hbf: die Zwischenhalte dürften ihrerseits Fahrgäste innerhalb Dresdens zur Mitfahrt bewegen, die Führung als Expresszug viele Heidenauer motivieren, statt der langsamen S-Bahn den schnellen Express zu nutzen (wie häufig auch im Raum Berlin zu beobachten).
Sollte die Kapazitaet tatsaechlich ein Problem darstellen, was durchaus sein kann, dann gaebe es eine recht einfache Loesung: Fahrt ohne Zwischenhalt und in Heidenau nur Ein/Ausstieg in/aus Richtung Glashuette zulassen. Dies sollte sich relativ einfach umsetzen lassen indem man die Zuege in Fahrtrichtung Dresden in Heidenau komplett unerwaehnt laesst, und bei Abfahrt in Dresden Heidenau als Halt nicht ausweist.
Ich fuerchte aber dass man eine solche Loesung, anderswo Gang und Gaebe, fuer zu kreativ haelt...

Prinzipiell muss man aber ganz klar festhalten dass eine solche Durchbindung ohnehin zu einem derartigen Fahrgastsprung fuehren koennte, dass die Fahrzeugdecke nicht ausreicht.
matric schrieb:
Sollte die Kapazitaet tatsaechlich ein Problem darstellen, was durchaus sein kann, dann gaebe es eine recht einfache Loesung: Fahrt ohne Zwischenhalt und in Heidenau nur Ein/Ausstieg in/aus Richtung Glashuette zulassen. Dies sollte sich relativ einfach umsetzen lassen indem man die Zuege in Fahrtrichtung Dresden in Heidenau komplett unerwaehnt laesst, und bei Abfahrt in Dresden Heidenau als Halt nicht ausweist.
Ich fuerchte aber dass man eine solche Loesung, anderswo Gang und Gaebe, fuer zu kreativ haelt...
Richtung Dresden wäre das Problem nicht akut - schließlich sind die Zusteiger von der Müglitztalbahn schon im Zug. Und zurück: ich glaube, es wird sich recht schnell rumsprechen, dass der Zug in Heidenau hält.

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!
es ist schon seltsam, mit wieviel Raffinesse versucht werden könnte, Fahrgäste vom Mitfahren abzuhalten! Will man nicht genau das Gegenteil im ÖPNV erreichen? Krankt die Kapazität zu jeder Stunde oder nur an ein, zwei h am Tag? Nutzt es nicht unzähligen Menschen, wenn ein Angebot hinzutritt? Falls es ohne Mehrfahrzeuge zu eng wird, sollte die S1 / S2 doch in dichter Taktung Kapazitäten bieten, um auszuweichen. Auch bedenken: Stationsgebühren werden auch fällig, wenn keiner einsteigen darf ;-) Also nicht mal finanziell ein sinniger Punkt!
Pilot22 schrieb:
Zitat:
es ist schon seltsam, mit wieviel Raffinesse versucht werden könnte, Fahrgäste vom Mitfahren abzuhalten! Will man nicht genau das Gegenteil im ÖPNV erreichen?
Es ist ein eklatantes Missverständnis, dass das Ziel des ÖPNV zwingend das Gewinnen von Mitfahrern ist. Nein, das kann man nicht dem System erzwingen. Das Ganze muss in einem wirtschaftlichem Rahmen stattfinden. Ich empfand die Desiros auf der Müglitztalbahn immer als ausreichend (es gibt ja noch den RE19 im Falle von passenden Winterbedingungen als zusätzliche Kapazität).
Das Problem ist doch, dass die Achse Dresden-Heidenau wirklicher Vorort-Verkehr ist und da die S1 mit Ausflüglern in die sächsische Schweiz gut ausgelastet sein kann, können Einheimische gut auf solche Züge mit anderen Zielen ausweichen.
Somit bräuchte man für den Abschnitt Dresden-Heidenau eine andere Kapazität als Heidenau-Altenberg.
Die S1 fährt planmäßig mit 4 Dostos, Verstärker der S1 und der S2 mit 2-3 Dostos. Die RB72 dagegen mit einem Desiro...)


Pilot22 schrieb:
Zitat:
Krankt die Kapazität zu jeder Stunde oder nur an ein, zwei h am Tag?
Nein es liegt nicht an der Kapazität an sich, es liegt an der Kapazität der RB72 beim Ausweichen der S-Bahn! Deswegen ist ja mit S1+S1V+S2 ein dichtes Angebot mit wirklich ausreichender Kapazität. Nur eben die RB72 passt kapazitiv nicht zu den anderen Zügen der Strecke - entsprechend müsste man diesen Zug unattraktiv machen, damit nicht zu viele Fahrgäste diesen auf den Abschnitt Dresden - Heidenau nutzen, die nicht über Heidenau hinaus wollen oder man müsste sie teuer kapazitiv anpassen und dafür die S1V oder die S2 bereits in Dresden Hbf wenden lassen, damit dieser Verkehr nicht zu teuer wird. Eine Stärkung in Heidenau würde natürlich auch etwas längere Fahrzeit und mehr Fahrzeuge bedeuten - würde dies also verteuern.

Bei der Odenwaldbahn gibt es ähnliches - hier gibt es passenderweise dann eine Überholung des RE85 durch die doppelstöckige RB51 - Richtung Frankfurt in Frankfurt Süd Abstellbahnhof und Richtung Odenwald in Offenbach Hbf... Damit ist die RB51 jeweils schneller und die meist freien Kapazitäten dort werden besser genutzt, gegenüber der sehr begrenzten Kapazität der 1-3 Itinos...

Für Dresden - Altenberg gibt es solche Möglichkeiten nicht. Aber die 360 Eilfahrt (Bus) ist in dem Punkt-zu-Punkt-Verkehr (eben auf anderer Route) schneller.


Pilot22 schrieb:
Auch bedenken: Stationsgebühren werden auch fällig, wenn keiner einsteigen darf ;-) Also nicht mal finanziell ein sinniger Punkt!
Da die RB72 nicht durchfährt, fallen keine ZUSÄTZLICHEN Stationsgebühren an, ebensowenig zusätzliche Trassengebühren, Personal- und Fahrzeugkosten...
Genau: Ein sinniger Grund, die RB72 eben NICHT zu verlängern...

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Es geht hier eben darum Fahrgaeste nicht vom Mitfahren abzuhalten, da im Zug kein Platz mehr ist! Dies waere wie oben beschrieben bei einer etwaigen Durchbindung moeglicherweise der Fall.
Fuer Fahrgaeste aus Heidenau soll das Angebot ja ebenso verbessert werden durch die S-Bahn-Taktverdichtung. Wenn Mueglitztaler auf diese ausweichen muessten, waere die Durchbindung der Desiros allerdings ad absurdum gefuehrt.

Die Stationsgebuehren fuer Heidenau sind auch heute schon faellig, da der Zug ja in Heidenau haelt, alles weitere muss man eben entsprechend verhandeln.

Fahrgaeste die trotzdem von Dresden bis Heidenau mitfahren, fahren schwarz. Wenn man eine Woche lang einen Mitarbeiter in Heidenau an den Bahnsteig stellt der die Aussteiger freundlich daran erinnert, loest sich das Problem ganz schnell in Wohlgefallen auf.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.18 12:05.
Hallo,

die Verknüpfung von RB 33(Königsbrück-Dresden-Neustadt) und RB34 (Kamenz-Dresden Hbf.) mit der RB72(Heidenau-Altenberg) hatte ich übrigens auch dem VVO vorgeschlagen. Dort scheint man das ja tatsächlich mal geprüft zu haben, da ich auch auf die Leerfahrten zu der Werkstatt der Städtebahn in Ottendorf- Okrilla ebenfalls hingewiesen habe. Zu dem ist gerade auch am Wochenende ein Ausflug von Kamenz oder Königsbrück zum Skifahren oder Wandern im Osterzgebirge ein guter Grund einen durchgehenden Zug zu benutzen.
def schrieb:
Zitat:
Sicher wäre die Durchbindung interessant und würde die Attraktivität der Müglitztalbahn erhöhen. Es müsste allerdings eine Lösung zur Kapazität der Fahrzeuge gefunden werden.
Müglitztalbahn elektrifizeren und die S2 statt nach Pirna ab Heidenau nach Dohna bzw. jeden zweiten Zug bis Altenberg fahren lassen würde die Attraktivität und auch die Kapazität ungemein steigern. Ob das Fahrplantechnisch klappen würde steht auf einem anderen Blatt, genauso wie die notwendige Kreuzung der Fernbahngleise in Heidenau.

"mit wieviel Raffinesse versucht werden könnte, Fahrgäste vom Mitfahren abzuhalten!"

Das nennt man Reisendenlenkung und ist ein ganz normales handelsübliches Tagesgeschäft. Ohne diese würde der ÖPNV an vielen Stellen nicht funktionieren. Es kann nicht immer jeder alles haben.

Gruß, Olaf

(,“)
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Acela schrieb:def schrieb:
def schrieb:
Zitat:
Sicher wäre die Durchbindung interessant und würde die Attraktivität der Müglitztalbahn erhöhen. Es müsste allerdings eine Lösung zur Kapazität der Fahrzeuge gefunden werden.
Müglitztalbahn elektrifizeren und die S2 statt nach Pirna ab Heidenau nach Dohna bzw. jeden zweiten Zug bis Altenberg fahren lassen würde die Attraktivität und auch die Kapazität ungemein steigern. Ob das Fahrplantechnisch klappen würde steht auf einem anderen Blatt, genauso wie die notwendige Kreuzung der Fernbahngleise in Heidenau.
Und das möchtest du bezahlen???

Sorry, ist wirklich nicht plausibel - dazu sind die Fahrgastzahlen nach Altenberg zu schwach. Da braucht man EINEN Desiro keine zwei-drei DOSTOS.

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Wer das ganze Lied hören möchte und nicht aus irgendeiner humorbefreiten Zone kommt, kann dem Link folgen: [www.youtube.com]
Warum ist das so abwägig? Bis Kamenz wird doch auch elektrifiziert. Ist ja in der Vorplanung von DD-Görlitz inkludiert.
Vom Status Quo darf man doch nicht ausgehen, sondern vom Fahrgastpotential des Einzugsgebietes. Außerdem wer die Strecke nach Geithain elektrifiziert kann auch die Strippe nach Altenberg bringen, gleicher Ansatz, fällt unter Netzergänzung. Wenn dann auch gleich höhenfrei auf die S-Bahn Gleise einfädeln, denn wenn die NBS kommt wird der Verkehr dort nicht weniger.
Kompetenzsimulant schrieb:
Warum ist das so abwägig?


6 Tunnel?
Aber wenn wir schon beim herumspinnen sind, könnten wir auch einen siebenten Tunnel bis Dubi/Eichwald durchstechen (sind nur 6 km von Geising) und die S-Bahn bis Teplitz und Most durchbinden.
Die Tunnel sind kein Problem. Das Lichtraumprofil gibt sogar eine Kettenwerksoberleitung her und sonst wird eine Oberleitungsstromschiene eingebaut. Selbst die Problematik der Spannungshaltung, da 38 km einseitige Speisung, ist keine große Sache. Es ist einfach nur eine Frage des politischen Willens.
Acela schrieb:
def schrieb:
Zitat:
Sicher wäre die Durchbindung interessant und würde die Attraktivität der Müglitztalbahn erhöhen. Es müsste allerdings eine Lösung zur Kapazität der Fahrzeuge gefunden werden.
Müglitztalbahn elektrifizeren und die S2 statt nach Pirna ab Heidenau nach Dohna bzw. jeden zweiten Zug bis Altenberg fahren lassen würde die Attraktivität und auch die Kapazität ungemein steigern. Ob das Fahrplantechnisch klappen würde steht auf einem anderen Blatt, genauso wie die notwendige Kreuzung der Fernbahngleise in Heidenau.
Man könnte auch die S2 zwischen Hauptbahnhof und Heidenau durch Haltauslassung auf das Fahrzeitniveau einer durchgebundenen Müglitztalbahn bescheunigen. Zumindest zur HVZ, wenn parallel ja noch die verstärkte S1 fährt. Allerdings wäre dann die Bezeichnung S-Bahn wohl nicht angemessen.
Elbtaler schrieb:
Kompetenzsimulant schrieb:
Warum ist das so abwägig?


6 Tunnel?


Ist garnicht so abwägig, da die Tunnel der Müglitztalbahn schon dafür konstruiert wurden, dass die Strecke irgendwann einmal elektrifiziert werden sollte. Ja, in der 30ern, bei der Umspurung von Schmalspur auf Regelspur, hat man schon an eine Elektrifizierung gedacht und dementsprechend geplant und gebaut. Daher halte auch ich eine Elektrifizierung für möglich und durchführbar.

Gruß aus dem Bw
Daniel

"Die perfekte Diktatur wird den Anschein einer Demokratie machen, einem Gefängnis ohne Mauern, in dem die Gefangenen nicht einmal davon träumen auszubrechen. Es ist ein System der Sklaverei, bei dem die Sklaven dank Konsum und Unterhaltung ihre Liebe zur Sklaverei entwickeln." Aldous Huxley 1894 - 1963

"Der schlauste Weg, Menschen passiv und folgsam zu halten, ist, das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb dieses Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." Noam Chomsky

„Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt, und sie eine Lüge nennt, ist ein Verbrecher.“ Bertolt Brecht

BILD konsumiert man nicht - BILD boykottiert man!
Black Eyed schrieb:

Sorry, ist wirklich nicht plausibel - dazu sind die Fahrgastzahlen nach Altenberg zu schwach. Da braucht man EINEN Desiro keine zwei-drei DOSTOS.
Für den oberen Ast hast Du sicherlich recht, aber zumindest bis Glashütte ist sicherlich Bedarf vorhanden. Wenn die Verbindung gut ist, würden auch mehr Leute damit fahren. Es wäre aber nicht die erste Strecke wo zumindest auf einem Teil fast leere Züge fahren...

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