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Sollte das nicht schon dieses Jahr stattfinden?

geschrieben von: 614 078

Datum: 10.01.18 10:19

War es nicht geplant, dass die Sanierung bereits dieses Jahr während des „Quasi-Sommerfahrplans“ stattfinden wird? Die war vor einiger Zeit noch Thema.

Im Übrigen wird die RB 82 zwischen 1.9. und 8.12.18 zwischen Göttingen und Kreiensen nicht verkehren. Ich vermute daher, dass da noch was „passieren“ wird.

Ansonsten müsste es doch möglich sein, die SFS zumindest „unterm rollenden Rad“ zu sanieren und einen eingleisigen Betrieb abschnittsweise zwischen den einzelnen Überleitstellen und Betriebsbahnhöfen zu ermöglichen?!

Re: Sollte das nicht schon dieses Jahr stattfinden?

geschrieben von: echoray

Datum: 10.01.18 11:24

614 078 schrieb:
Ansonsten müsste es doch möglich sein, die SFS zumindest „unterm rollenden Rad“ zu sanieren und einen eingleisigen Betrieb abschnittsweise zwischen den einzelnen Überleitstellen und Betriebsbahnhöfen zu ermöglichen?!

Es wird wesentlich mehr gemacht, als nur mit einem Schnellumbauzug die Gleise neu zu machen. Zum Beispiel werden Risse in diversen Tunneln verpresst. Die gesamte Gleisfreimeldung wird auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Das bedingt auch Änderungen an der Bahnerdung der Strecke. Dazu muss die gesamte Oberleitungsanlage außer Betrieb genommen werden, weil während der Arbeiten keine ordnungsgemäße Erdung besteht.

Re: Via Lehrte: Trassenkonflikte

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 10.01.18 16:59

"Und was ist mit dem Metronom? Warum ist für den angeblich in Barnten-Nordstemmen genug Platz?"

Für den Metronom wird Platz da sein, weil für ihn der Platz schlicht da sein MUSS und der ME nicht über Hildesheim - Lehrte oder sonst wo durch die Hecken umgeleitet werden kann.

Gruß, Olaf

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Neue Bahnfahrzeuge? System Bananenreife: Ware reift beim Kunden!

Und es geht plötzlich doch...

geschrieben von: Ems-Rakete

Datum: 10.01.18 17:34

Scheinbar "Entwarnung für alle Erixx-Nutzer zwischen Hildesheim und Hannover. Der befürchtete Ausfall von 36 Zügen der Linie RE 10 zwischen dem 11. Juni 2019 und dem 14. Dezember 2019 findet nicht statt. Auf Anfrage des Hildesheimer Bundestagsabgeordneten Ottmar von Holtz (Grüne) teilte die Bundesregierung jetzt mit, dass der Erixx nach intensiver Prüfung auch während der Bauphase im Jahr 2019 im Parallelbetrieb mit den Fernzügen fahren werden. Es könne jedoch zu Taktabweichungen kommen."
„Der Druck hat sich gelohnt“, sagt von Holtz. . Die Pendler seien somit auch während der Bauphase an der ICE-Schnellbahnstrecke zwischen Hannover-Wülfel und Göttingen nicht ausschließlich auf S-Bahnen oder den Schienenersatzverkehr angewiesen."


Bezahlschranke!
[www.hildesheimer-allgemeine.de]

Re: Und es geht plötzlich doch...

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 10.01.18 17:52

Merkwürdig. Müssten solche Infos nicht vom Netzbetreiber DB kommen statt von der Bundesregierung? Angeblich arbeitet die DB doch als unabhängiges freies Unternehmen. Vielleicht sollte man bei der Bundesregierung auch noch mal mit Nachdruck erfragen, wann denn endlich der erste IC Hof - Chemnitz - Berlin als Tagesrandverbindung in die Hauptstadt fahren soll.

Gruß, Olaf

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Re: Via Lehrte: Trassenkonflikte

geschrieben von: IR_2982

Datum: 10.01.18 19:01

Alibizugpaar schrieb:
Für den Metronom wird Platz da sein, weil für ihn der Platz schlicht da sein MUSS
Warum MUSS kein Platz für den RE 10 da sein? Der Interessenkonflikt erschließt sich mir nicht.


" und der ME nicht über Hildesheim - Lehrte oder sonst wo durch die Hecken umgeleitet werden kann."

Kann er schon, hat man desöfteren bei PUs und Weichenstörungen in Laatzen gemacht und bei Bauarbeiten im Bereich Barnten.

„Wir sind vom Erfolg unseres neuen Angebots überrascht“, sagte Joachim Trettin, Chef von DB Regio Nordost über den Interregio-Express.

Weiß die DB überhaupt, geschweige denn interessiert es sie, was die Mehrheit der Kunden wollen? *sich sehr bedenklich fragt*




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.18 19:05.

Re: Via Lehrte: Trassenkonflikte

geschrieben von: Martin Pfeifer

Datum: 10.01.18 19:46

IR_2982 schrieb:
...

Und was ist mit dem Metronom? Warum ist für den angeblich in Barnten-Nordstemmen genug Platz? Oder den über Lehrte-Hildesheim schicken?

Servus,

der Metronom fährt in Barnten gerade durch. Der RE 10 / Erixx nach Bad Harzburg kreuzt das Streckengleis nach Norden, was zusätzliche Kapazität kosten und der RE 10 / Erixx nach Hannover braucht halt auch eine Trasse auf der alten Nord-Süd-Strecken, aber dummerweise nur das kurze Stück Barnten - Hannover Hbf. Der Rest dieser Trasse ab Göttingen ist theoretisch frei - oder kann zufälligerweise durch anderen Regionalverkehr genutzt werden, der spätestens in Nordstemm von der Nord-Süd-Strecke runter fährt.

MfG Martin Pfeifer

Lieber Blech- als Plastikspielzeuge!

Re: Via Lehrte: Trassenkonflikte

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 10.01.18 20:17

Die Sache soll sich mittlerweile erledigt haben. Ansonsten genießt im Ausnahmefall eben nicht jede Regiolinie automatisch dieselbe Priorität. Einen Fahrzeitenzuschlag für den Metronom über Hildesheim rechne Dir bitte selber aus.

Gruß, Olaf

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Re: Via Lehrte: Trassenkonflikte

geschrieben von: IR_2982

Datum: 10.01.18 21:37

Alibizugpaar schrieb:
Ansonsten genießt im Ausnahmefall eben nicht jede Regiolinie automatisch dieselbe Priorität.
Warum fragte ich nach dem Interessenkonflikt? Welcher liegt denn vor, Pendler, Kur- und Urlaubsreisende aus dem Harz zu benachteiligen?

"Einen Fahrzeitenzuschlag für den Metronom über Hildesheim rechne Dir bitte selber aus."

Habe ich, steht sogar oben! Ca 5 Minuten für den Umweg! + 5 Minuten über die Rössinger Kurve - 5 Minuten durch den Wegfall des Haltes in Sarstedt + 5 Minuten durch zusätzlichen Halt in Hildesheim(inkl. Verzögerung und Beschleunigung) = 15 Minuten Bilanz . Wenn das ein Metronom ist, der Messe-Laatzen-Rethen und Barnten auslässt, dürfte der Umweg sogar fast gegen 0 gehen.

„Wir sind vom Erfolg unseres neuen Angebots überrascht“, sagte Joachim Trettin, Chef von DB Regio Nordost über den Interregio-Express.

Weiß die DB überhaupt, geschweige denn interessiert es sie, was die Mehrheit der Kunden wollen? *sich sehr bedenklich fragt*




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.18 21:42.

Re: Via Lehrte: Trassenkonflikte

geschrieben von: Giovanni

Datum: 10.01.18 21:58

IR_2982 schrieb:
Alibizugpaar schrieb:
Ansonsten genießt im Ausnahmefall eben nicht jede Regiolinie automatisch dieselbe Priorität.
Warum fragte ich nach dem Interessenkonflikt? Welcher liegt denn vor, Pendler, Kur- und Urlaubsreisende aus dem Harz zu benachteiligen?

"Einen Fahrzeitenzuschlag für den Metronom über Hildesheim rechne Dir bitte selber aus."

Habe ich, steht sogar oben! Ca 5 Minuten für den Umweg! + 5 Minuten über die Rössinger Kurve - 5 Minuten durch den Wegfall des Haltes in Sarstedt + 5 Minuten durch zusätzlichen Halt in Hildesheim(inkl. Verzögerung und Beschleunigung) = 15 Minuten Bilanz . Wenn das ein Metronom ist, der Messe-Laatzen-Rethen und Barnten auslässt, dürfte der Umweg sogar fast gegen 0 gehen.
Kannst du mir die Rechnung erläutern?
Aktuell benötigt der Metronom südwärts 16 Minuten - nordwärts 18 Minuten.
Der Trassenfinder von DB Netz gibt hingegen für eine Fahrt über Hildesheim inkl Verkehrshalt 35 Minuten südwärts und 32 Minuten nordwärts aus.

Für den RE 10 gibt Trassenfinder hingegen 25 Minuten Fahrzeit aus, was auch der aktuellen Fahrzeit über Saarstedt entspricht - wozu jedoch noch die Wendezeit addiert werden müsste.
Beide Werte verstehen sich selbstverständlich vorbehaltlich brauchbarer Fahrplantrassen.

Natürlich ist Trassenfinder nur bedingt genau - aber trotzdem das beste Schätzeisen, dass öffentlich verfügbar ist.

Wo Logik aufhört, fängt das DB-Preissystem an!

Re: Via Lehrte: Trassenkonflikte

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 11.01.18 00:26

"Habe ich, steht sogar oben! Ca 5 Minuten für den Umweg! + 5 Minuten über die Rössinger Kurve - 5 Minuten durch den Wegfall des Haltes in Sarstedt + 5 Minuten durch zusätzlichen Halt in Hildesheim(inkl. Verzögerung und Beschleunigung) = 15 Minuten Bilanz . Wenn das ein Metronom ist, der Messe-Laatzen-Rethen und Barnten auslässt, dürfte der Umweg sogar fast gegen 0 gehen."

Du glaubst hoffentlich selber nicht, was Du Dir da zusammen tippst. Das können wir direkt beenden.

Gruß, Olaf

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Re: Via Lehrte: Trassenkonflikte

geschrieben von: IR_2982

Datum: 11.01.18 00:30

Alibizugpaar schrieb:

Du glaubst hoffentlich selber nicht, was Du Dir da zusammen tippst. Das können wir direkt beenden.
Oh doch! so wie du glaubst, glaube ich eben auch! ;)

Aber es wäre wünschenswert, wenn Du auf deinem gewohnten Diskussionsniveau, ohne persönlich zu werden bleiben würdest. Ich hab es bisher über Jahre immer angenehm empfunden, mit dir zu schreiben und deine Beiträge zu lesen.

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.18 02:03.

Re: Via Lehrte: Trassenkonflikte

geschrieben von: IR_2982

Datum: 11.01.18 01:42

Giovanni schrieb:
Zitat:
Für den RE 10 gibt Trassenfinder hingegen 25 Minuten Fahrzeit aus, was auch der aktuellen Fahrzeit über Saarstedt entspricht - wozu jedoch noch die Wendezeit addiert werden müsste.
Beide Werte verstehen sich selbstverständlich vorbehaltlich brauchbarer Fahrplantrassen.

Natürlich ist Trassenfinder nur bedingt genau - aber trotzdem das beste Schätzeisen, dass öffentlich verfügbar ist.
Ich gehe davon aus, wie lange der Metronom momentan Hannover Hbf bis Nordstemmen braucht. 16 Minuten, das schreibst auch du, wenn er nur in Sarstedt und Nordstemmen hält. Hinzu vergleiche ich die Fahrzeiten, die bisher umgeleitete RE Hildsheim-Hannover, sowie die Fahrzeiten von Autoreisezügen/Nachtzügen Hannover-Lehrte-Hildesheim gebraucht haben. Und die lag bei Personenzügen ohne Halt in Lehrte bei etwa 30 Minuten gemessener Fahrzeit. Nun haben wir schon 14 Minuten Verzögerung, aber wenn der Zug via Lehrte anstatt Laatzen fährt, ist die lange Wartezeit von 19 Minuten in Hannover auch nicht unbedingt zwingend erforderlich. Die Zeit musste hauptsächlich wegen der ICE Überholung Richtung Rethen raus im Hbf abgewatet werden. 5 Minuten Verzögerung rechne ich für den Halt in Hildesheim aus + 5 bis Nordstemmen. Das ist reell, weil es so auch von anderen Zügen gefahren wird. Beispiel CNL/Nightjet. Gut, sind wir bei rund 25 Minuten Verzögerung und kommen auf das selbe raus.

Vorteil bei der MET Umleitung via Lehrte wäre noch eine größere Freiheit bei Fernzügen von Hannover in Richtung Göttingen, die bei Verspätung dem Metronom bis Göttingen hinterher laufen müssten, aber während der MET via Lehrte fährt, kann in der Zeit anderer schnellerer Zug schon via Sarstedt raus.

Wenn er den Zwangsaufenthalt in Hannover von 19 Minuten auf insgesamt 5 verkürzen könnte und schon zum Beispiel 12:24 in Hannover velässt, dann wären die Insassen zwar 25 Minuten länger im Zug "eingeschlossen", aber nur 16 Minuten als bisher später am Ziel. Müssten natürlich dafür auch eher in den Zug einsteigen. Und bei derartigen Bauarbeiten wäre so eine Verzögerung noch hinnehmbar. Mehr hinzunehmen als SEV Busverkehr mit Umstieg in Hildesheim und Gurkerei nach Sarstedt Bahnhof + dem enormen Stop & Go Treiben von der Bundesstraßen Abfahrt Hannover-Pferdeturm bis zum dortigen Hauptbahnhof ZOB, dauert in Stoßzeiten alleine schon 20 Minuten + Fahrzeit über die Autobahn + Innenstadt Gewusel Hildesheim ZOB-> A7 macht nochmal 40 Minuten drauf. Sind realistische 60 Minuten in Rush Hour Zeiten. Ein Zwischenhalt in Sarstedt, was einen Verzicht der Autobahn erfordert, wäre der Tod eines solchen "Ersatzverkehrs". Dann kann man den Fahrgästen gleich am Bahnhof Hildesheim mitteilen, dass sie mit dem Pkw schneller sind, weil sie mit dem Bus mindestens zwei Stundentakte später bei ihren Anschlüssen einplanen müssen.Bei Reisenden über Hannover hinaus, würde ich die Parkplatzsuche einsparen und gleich ganz bis zum Ziel mit dem Auto fahren. wenn es das ist, was die Bahn attraktiver machen will, bitteschön! Und glaub mir, ich bin die Strecke schon im SEV mitgefahren. 1 Std. 15 Min inkl. Halt in Sarstedt und Stau in Hannover.

Kopfmachen bräuchte der Metronom übrigens NICHT! Ideal wäre es, die R10 in Hildesheim auf Gleis 4 Kopfmachen zu lassen und wie in vergangenen Umleiterverkehren über Lehrte zu schicken. Dann bräuchten die Fahrgäste aus dem Harz nicht umsteigen.

„Wir sind vom Erfolg unseres neuen Angebots überrascht“, sagte Joachim Trettin, Chef von DB Regio Nordost über den Interregio-Express.

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.18 01:58.

Re: Via Lehrte: Trassenkonflikte

geschrieben von: Giovanni

Datum: 12.01.18 21:43

IR_2982 schrieb:
Vorteil bei der MET Umleitung via Lehrte wäre noch eine größere Freiheit bei Fernzügen von Hannover in Richtung Göttingen, die bei Verspätung dem Metronom bis Göttingen hinterher laufen müssten, aber während der MET via Lehrte fährt, kann in der Zeit anderer schnellerer Zug schon via Sarstedt raus.
Selbst in diesem Fall wäre der Fahrzeitverlust für den Metronom geringer, wenn er ein Überholgleis auf einen der Unterwegsbahnhöfe nutzen würde.

IR_2982 schrieb:
Wenn er den Zwangsaufenthalt in Hannover von 19 Minuten auf insgesamt 5 verkürzen könnte und schon zum Beispiel 12:24 in Hannover velässt, dann wären die Insassen zwar 25 Minuten länger im Zug "eingeschlossen", aber nur 16 Minuten als bisher später am Ziel. Müssten natürlich dafür auch eher in den Zug einsteigen. Und bei derartigen Bauarbeiten wäre so eine Verzögerung noch hinnehmbar.
Gerade bei derartigen Bauarbeiten ist eine solche Verzögerung für Pendlerzüge nicht hinnehmbar! Wir reden hier immerhin von einem Zeitraum von 6 Wochen.
Im Zweifel müssten beim Fernverkehr Einschnitte gemacht werden, zumal dort angesichts der Reisezeitverlängerungen eh mit temporär rückläufigen Fahrgastzahlen zu rechnen ist. Die Streckenkapazität wird neben dem Metronom mehrere Fernzüge pro Stunde zulassen.

IR_2982 schrieb:
Ideal wäre es, die R10 in Hildesheim auf Gleis 4 Kopfmachen zu lassen und wie in vergangenen Umleiterverkehren über Lehrte zu schicken. Dann bräuchten die Fahrgäste aus dem Harz nicht umsteigen.
Die R10 hat deutlich geringere Fahrgastzahlen als der Metronom - wenn auch gleichzeitig deutlich zu hohe, um einen Umstieg auf S-Bahnen oder SEV realistisch erscheinen zu lassen.
Die Kombination aus den geringeren Fahrgastzahlen und der geringeren Fahrzeitverlängerung würden hier eine Umleitung vertretbar machen.

Wo Logik aufhört, fängt das DB-Preissystem an!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.18 10:52.

Keine Fahrzeitenverlängerungen im FV ?

geschrieben von: stadtbahnzug

Datum: 14.01.18 13:38

Moin,

ich nutze diesen Streckenteil beruflich sehr häufig. Führt den die Umleitung des FV zu keiner Fahrzeitenverlängerung ? Ich habe eben mal die Reiseauskunft im genannten Zeitraum abgefragt. Da fährt bspw. der ICE 783 wie bisher um 07:26h in Hannover ab und kommt unverändert um 08:00h in Göttingen an.

LG stadtbahnzug
Oliver

Viele Grüsse von der Ostsee

stadtbahnzug
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Re: Keine Fahrzeitenverlängerungen im FV ?

geschrieben von: Martin Pfeifer

Datum: 14.01.18 19:59

stadtbahnzug schrieb:
Moin,

ich nutze diesen Streckenteil beruflich sehr häufig. Führt den die Umleitung des FV zu keiner Fahrzeitenverlängerung ? Ich habe eben mal die Reiseauskunft im genannten Zeitraum abgefragt. Da fährt bspw. der ICE 783 wie bisher um 07:26h in Hannover ab und kommt unverändert um 08:00h in Göttingen an.

LG stadtbahnzug
Oliver
Servus,

natürlich führt die Umleitung des Fernverkehrs über die alte Nord-Süd-Strecke zu längeren Fahrzeiten. Da ist zwischen Rethen (Leine) unf Göttingen kein Meter mit LZB ausgerüstet, so das 160 km/h das höchste der Gefühle sind. Ob diese Geschwindigkeit zwischen Rethen (Leine) und der Überleitstelle / Abzweig Edesheim überhaupt irgendwo erreicht wird, weiß ich nicht. Vermutlich ist die Fahrplan-Bekanntgabe für die Umleitung noch gar nicht erstellt und somit ist auch nix in die Fahrplan-Auskunft eingearbeitet.

Eine vergleichbare Situation gab es im August 2016 schon mal. Damals fuhren brauchten die ICE's zwischen Göttingen und Hannover etwa eine halbe Stunde länger. Südlich davon galten die normalen Fahrzeiten und in Hannover sowie in Hamburg fuhr der Zug einfach eine halbe Stunde eher los bzw. kam entsprechend später an.

Wobei mich im Kontext der Diskussion durchaus interessiert, wie damals(R) der RE 10 gefahren ist. Ich war in dieser Zeit einmal auf dem Weg von meinem Vater zum Urlaub auf einer Nordsee-Insel mit dem RE 10 unterwegs. SEV war sicher nicht, an eine Umleitung kann ich mich nicht erinnern. Wohl aber an den Ärger aus der Reisezeit-Verlängerung durch die Umleitung. Den Weg durch das Leinetal fand ich damals gar nicht lustig.

MfG Martin Pfeifer

Lieber Blech- als Plastikspielzeuge!

Re: Keine Fahrzeitenverlängerungen im FV ?

geschrieben von: Sören Heise

Datum: 14.01.18 20:50

Moin.

Martin Pfeifer schrieb:
Wobei mich im Kontext der Diskussion durchaus interessiert, wie damals(R) der RE 10 gefahren ist. Ich war in dieser Zeit einmal auf dem Weg von meinem Vater zum Urlaub auf einer Nordsee-Insel mit dem RE 10 unterwegs. SEV war sicher nicht, an eine Umleitung kann ich mich nicht erinnern.
Genau. Damals ist der RE 10 planmäßig gefahren.

Viele Grüße
Sören

Re: Via Lehrte: Trassenkonflikte

geschrieben von: IR_2982

Datum: 15.01.18 03:55

Giovanni schrieb:
Selbst in diesem Fall wäre der Fahrzeitverlust für den Metronom geringer, wenn er ein Überholgleis auf einen der Unterwegsbahnhöfe nutzen würde.


Da wäre nur Hannover-Messe-Laatzen übrig. H-Bismarckstraße ist durch kreuzenden und entgegenkommenden S-Bahnverkehr dicht. Und da man dies selbst bei Nutzung der ICE Trasse nicht macht, welche während der Baumaßnahmen völlig dicht ist, gehe ich mal von nicht vorhandener Kapazität aus.

Gerade bei derartigen Bauarbeiten ist eine solche Verzögerung für Pendlerzüge nicht hinnehmbar! Wir reden hier immerhin von einem Zeitraum von 6 Wochen.

6 Wochen??? 6 MONATE! Hast du dir denn schonmal die Farzeitenverzögerungen der ICs und ICEs angeschaut? Haben die nicht sogar bis zu 30 Minuten Verzögerung? Dann sind aber 25 Minuten für den Metronom vertretbar! Jedenfalls ist eine Verzögerung durch einen SEV auf 1 Std. 15 statt 25 Minuten für eine Strecke von 35 Kilometern für knapp 450 Bahnkunden allein zwischen 6-8 und 16-18 Uhr nicht hinnehmbar, da hast Du recht! Ach das willst Du ja garnicht meinen, hmm..

Im Zweifel müssten beim Fernverkehr Einschnitte gemacht werden, zumal dort angesichts der Reisezeitverlängerungen eh mit temporär rückläufigen Fahrgastzahlen zu rechnen ist.

Das ist ja schon Jammern auf hohem Niveau! Da hat man die über Jahrzehnte lang über das Leinetal laufenden Fahrzeiten einfach mal vergessen, weil man doch so gerne mit dem Flugzeig auf Schienen fährt. Ich finde ohnehin, dass ein IC auf der NBS nichts zu suchen hat. Da gibt es Kleinstädte Northeim, Kreiensen, Alfeld und Elze, welche man nicht auslassen sollte und die bis noch vor 15 Jahren nicht zu selten am damals noch gut funktionierenden Fv-Netz angebunden waren. Ich würde die ICs sogar wieder in Northeim, Alfeld, Kreiensen, Elze anhalten lassen. Wer das von/bis Göttingen-Hannover nicht will: ICE! Die Bahn muss eine Alternative zur Straße sein, nicht zur Luft.

Es ist vieles vertretbar, solange es eine vergleichbare Alternative auf Schienen gibt.

Wenn man den SEV mit dem Umstieg auf Busse für Hildesheim-Hannover tatsächlich realisieren möchte, sehe ich sogar enorme Rückläufe bei den Fahrgastzahlen!

"Die R10 hat deutlich geringere Fahrgastzahlen als der Metronom"

Welche Zahlen liegen Dir denn da vor? So eine Aussage ist erstmal schwammig dahingestellt. Mir liegen 1. Augenscheinliche reelle Wahrnehmungen vor, dass die S-Bahn (2 Linien und 2-teilig jetzt schon an 187 Tagen überfüllt sind und 2. zwischen 6-8 Uhr, sowie zwischen 15-17 Uhr rund gezählte 450 Fahrgäste den RE10 zusätzlich nutzen.Und dann haben im Gegensatz zu Göttingen, die Harzer und deren Kurgäste und die Hildesheimer keinen ICE und IC als Alternative, auf den sie zusätzlich ausweichen könnten. Also wo sollen diese hin und welchen alternativen Umstand will man ihnen bei vorhandenen, nicht baufälligen Gleisen zumuten?

Im Metronom fahren auch viele Sarstedter mit, die auf die gut vertaktete Straßenbahn Linie 1 Hauptbahnhof-Sarstedt ausweichen können. Viele sind es auch noch in der S4 und einige im RE10. Wenn man die Fahrgäste in dem Zeitraum auf die Straßenbahn vertrösten könnte und Göttinger, Northeimer, Alfelder, Kreienser, Elzer grundsätzlich auf IC Linien ausweichen, für die die Fahrt aus Kulanz genauso viel Kosten sollte, wäre schon viel getan, dann würde denen auch auch ein Metronom über Hildesheim nicht stören, als Gesamtzug für die von der Baustelle beeinträchtigten Bahnpendler, die sonst keine Alternative haben zu errichten.

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Weiß die DB überhaupt, geschweige denn interessiert es sie, was die Mehrheit der Kunden wollen? *sich sehr bedenklich fragt*




3-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.01.18 04:24.

Re: Keine Fahrzeitenverlängerungen im FV ?

geschrieben von: IR_2982

Datum: 15.01.18 04:43

Sören Heise schrieb:
Moin.

Martin Pfeifer schrieb:
Wobei mich im Kontext der Diskussion durchaus interessiert, wie damals(R) der RE 10 gefahren ist. Ich war in dieser Zeit einmal auf dem Weg von meinem Vater zum Urlaub auf einer Nordsee-Insel mit dem RE 10 unterwegs. SEV war sicher nicht, an eine Umleitung kann ich mich nicht erinnern.
Genau. Damals ist der RE 10 planmäßig gefahren.

Viele Grüße
Sören
Der RE 10 lief auch planmäßig, als vor 5 Jahren an der ICE Strecke Bauarbeiten stattfanden, und die ICs zwischen Hannover und Hamburg als Zubringer in 75 Minuten ohne Halt auf ICE Fahrtzeit-Trassen liefen und die ICEs dafür ausfielen oder langsamer fuhren.

Bei jeder Baumaßnahme liefen die RE 10 bisher weiter, solange die Leitung unter DB Regio anstatt von Erixx stattfand. Und das ist der Knackpunkt, warum man offensichtlich jetzt seitens DB Netz, was noch nie DB und Konkurrenten auf der Schiene gleichbehandelt hat, die Fahrgäste auf der Linie des neuen Betreibers vergraulen möchte. Die haben offensichtich in den letzten Jahren mehr Fahrgäste hinzugewonnen. Warum verzichtet anstatt des Erixx nicht DB Regio auf seine S-Bahnen? Oder erhöht die Kapazität auf Doppelstock? Nur mal zur Verdeutlichung: Zwischen Hildesheim-Emmerke gibt es die Nordwestbahn. Hannover-Sarstedt gibt es den Metronom weiterhin und die Straßenbahnen, sowie bis zur Bismarckstraße gibt es die S-Bahn. Hildesheim-Barnten gibt es auch Linienbusse. Muss also nur in Rethen und Barnten ein Metronom anhalten, schon wäre die S-Bahn nicht mehr zwingend.

Doppelstockzüge, die wie zur Expo zwischen Hildesheim-Hannover jeden Halt mitnehmen wären auch verkraftbar.

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.01.18 04:49.

Re: Keine Fahrzeitenverlängerungen im FV ?

geschrieben von: matzehbs

Datum: 15.01.18 16:22

Schlechtes Beispiel für Verschwörungstheorien dieser Art, denn bei der letzten Baumaßnahme 2016 fielen eben die DB -S4 aus und der RE2 und RE10 fuhren ohne Einschränkungen.

Hier hatte man eher den Eindruck, dass es ein Nachteil ist, wenn Linien von DB Regio betrieben werden, da man diese zuerst ausfallen lässt, um Ärger mit fremden EVU’s zu vermeiden.

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