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Auszug aus dem Artikel:

Was ist passiert? Um das zu verstehen, muss man hinter die Fassade des größten deutschen Staatsunternehmens schauen. Das tritt nach außen zwar als "Deutsche Bahn" auf - und auch Fahrgäste sprechen oft von "der Bahn". Doch dahinter verbirgt sich ein komplexes Firmengeflecht. Die Deutsche Bahn AG ist laut Geschäftsbericht 2016 weltweit an mehr als 750 Unternehmen in 75 Ländern beteiligt; allein in Deutschland gehören dem Konzern rund 200 Gesellschaften ganz oder zumindest teilweise.
Die Kunden merken davon wenig - und haben doch bei jeder Fahrt mit zahlreichen Ablegern zu tun: Den Fahrschein verkauft die DB Vertrieb GmbH, wer die Kundenhotline anruft, hat die DB Dialog GmbH am Draht, den Bahnhof betreibt die DB Station&Services AG, den ICE die DB Fernverkehr AG, das Gleis gehört der DB Netz AG und der Strom kommt von der DB Energie GmbH.


[www.spiegel.de]

"Ein Lokführer schnarcht nicht - kann er auch gar nicht; denn er interpretiert lediglich das Geräusch einer Dampflok auf seine eigene besondere Art und Weise!" (Verfasser unbekannt)

Schaut doch mal vorbei: [www.mec-dreilaendereck-loerrach.de]




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.01.18 13:16.
Zitat:

Der Text oben stammt nicht von Christian, sondern ist wörtlich aus dem Spiegel-Artikel zitiert - wurde von Christian mittlerweile editiert.. Weiterhin stellt der Auszug nicht das eigentliche Problem dar, sondern es handelt sich nur um die Einleitung. Probleme bereitet das sogenannten Shared Service Center (SSC), das seit Dezember 2015 an drei Standorten weiltweit die Buchung von Rechnungen (und noch einiges mehr) vornehmen soll. In diesem SSC gibt es erhebliche Probleme.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.01.18 15:36.

Pardon, ausgebessert ... ;-) (o.w.T)

geschrieben von: Christian Snizek

Datum: 08.01.18 13:16

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
das ist doch schon ewig so, da ist nichts Neues dran. Es gab schon Zeiten, in denen im Konzern Lieferanten nur gegen Voraus- oder Barzahlung geliefert haben. Bei einer Tochter (die LKW zu laufen hat) gabs mal Sprit für die Fahrzeuge nur gegen Bares....
Gerade das Thema Skonto nicht gezogen... Klassiker.

Was mich am meisten überrascht: Warum sind die noch in Deutschland? Üblicherweise wird sowas doch längst in Krakau gemacht.

Da kann mann ja froh sein

geschrieben von: Georgi

Datum: 08.01.18 15:27

Das der Text nich von DB Dialog DRO ist :-))



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.01.18 15:27.
autolos schrieb:
Zitat:
Probleme bereitet das sogenannten Shared Service Center (SSC), das seit Dezember 2015 an drei Standorten weiltweit die Buchung von Rechnungen (und noch einiges mehr) vornehmen soll. In diesem SSC gibt es erhebliche Probleme.
Detailliert schreibt der Spiegel:
Zentralisierung schiefgegangen
Um das alles besser zusammenzuführen, beschloss der Bahn-Vorstand 2013, die Buchhaltung für den Weltkonzern an drei Standorten zu bündeln. Die Rechnungen für rund 100 deutsche Gesellschaften sollten zentral in Berlin bearbeitet werden, in einem sogenannten Shared Service Center (SSC). Den Rest der Welt sollten Billiglohn-Außenposten in Rumänien und auf den Philippinen betreuen.

Und Weiter:
Doch die Zentralisierung in Berlin ist offenbar gründlich schiefgegangen. Zwischenzeitlich stauten sich in der Buchhaltung zirka 90.000 Belege, wie aus einem internen Bericht aus dem Dezember 2017 hervorgeht. Die Bahn bestätigte auf Anfrage, es habe "bei der Einrichtung der Kreditorenbuchhaltung am Standort Berlin" Schwierigkeiten gegeben.

------
Gruß
Stephan
Sollten wir Privatwirtschaftler mal machen. Dann setzen uns die Gläubiger den roten Hahn aufs Dach und mauern vorher die Fluchtwege zu.

Die Wohnung meiner Katze ist toll. Ich bin zwar nur Untermieter, darf aber alles mit benutzen.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.01.18 16:01.
Heißt das im Umkehrschluss dass die Buchhaltungen in Rumänien und Philippinen funktioniert und nur in Deutschland nicht? Würde mich inzwischen auch nicht wundern.

Ulrich
Tja, welchen Sinn macht es auch solche Arbeitsplätze die an jedem beliebigen Ort liegen können (wenn nicht sogar am heimischen Schreibtisch) ausgerechnet in die Ballungsräume zu ziehen? Und sich dann zu wundern dass es dort entweder zu wenige Bewerber oder ganz andere Gehaltsvorstellungen gibt?
Ladehilfe schrieb:
Sollten wir Privatwirtschaftler mal machen. Dann setzen uns die Gläubiger den roten Hahn aufs Dach und mauern vorher die Fluchtwege zu.
Du scheinst aber in keinem typischen Großkonzern zu Arbeiten. Das ist ein bei vielen Konzernen normales Verhalten - egal ob's mal wieder in der Buchhaltung klemmt oder nicht (was auch nicht untypisch ist). Das nennt sich Cash-Flow Optimierung...

Was soll denn ein kleiner Zulieferer machen wenn de Kunde nicht zahlt - Klagen? Dann bekommt er keine Aufträge mehr, so einfach ist das. Aber die meisten Lieferanten sind das gewohnt....

Grüße

Wolfgang

Lutz?

geschrieben von: 210

Datum: 08.01.18 17:33

Das hat Grube schon 2015 verbockt und die Planungen liefen schon seit 2013
Also ganz allein auf Grubes Mist gewachsen. Vielleicht war es doch besser das Grube hingeschmissen hat.

Skonto ist kein Rabatt sondern ein Kredit

geschrieben von: Der Hönnetaler

Datum: 08.01.18 17:39

Der Skonto wird immer als Rabatt falsch verstanden, genaugenommen ist er erst einmal ein Lieferantenkredit - und sogar ein im Verhältnis zum Bankkredit ziemlich teurer Kredit. Wenn man den Skonto voll ausschöpft, also nicht die Zahllast durch die rechtzeitige und angebotene Zahlung drückt, nimmt man den teuren Lieferantenkredit in Anspruch, anstatt z.B. durch einen günstigen Bankkredit lieber rechtzeitig zu zahlen. So entsteht der Verlust.

Re: Lutz?

geschrieben von: Rollo

Datum: 08.01.18 17:51

Warum sollte das Aufgabe des Vorstandschefs sein?

Das Cash-Management gehört zum Kernverantwortungsbereich des Vorstandes für Finanzen und Controlling. Diesen Bereich verantwortet Lutz auf Vorstandsebene seit 2010. Seitdem Lutz auch Vorstandschef ist, ist auch die Rolle des Vorstandes für Finanzen und Controlling mit der Vorstandschefs zusammengeführt.

Hätte Grube damit was am Hut gehabt, hätte er in den Verantwortungsbereich von Lutz hinein regiert.

Re: Lutz?

geschrieben von: 210

Datum: 08.01.18 18:17

Zitat aus dem Spiegel:
Um das alles besser zusammenzuführen, beschloss der Bahn-Vorstand 2013, die Buchhaltung für den Weltkonzern an drei Standorten zu bündeln. Die Rechnungen für rund 100 deutsche Gesellschaften sollten zentral in Berlin bearbeitet werden, in einem sogenannten Shared Service Center (SSC). Den Rest der Welt sollten Billiglohn-Außenposten in Rumänien und auf den Philippinen betreuen. Zur Einweihung des SSC in Berlin im Jahr 2015 kamen der damalige Bahn-Chef Rüdiger Grube und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) persönlich, um den Kuchen anzuschneiden - samt DB-Dekor, wie das manager magazin damals berichtete.
Es wurde vom Bahn-Vorstand beschlossen und ich vermute auch das Grube bei der Kungelei, die Arbeitsplätze in Berlin zu generieren, mitmachte.
Gut, Grubes Ansicht zur Arbeitsmarktlage in Berlin kann natürlich auch noch aus Erinnerungen aus seiner Daimlerzeit sein. So bis 2008 - 2010 war man ja in den Vorstandsetagen im Daimlerkonzern noch von den arbeitswilligen und billigen Arbeitskräften im Berliner Raum hellauf begeistert und damals gab´s ja noch genügend frei verfügbare Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt.

Zudem wer den Kuchen anschneidet übernimmt auch die Verantwortung.;-)

Arbeitsmarkt leergefegt

geschrieben von: dor Jörsch

Datum: 08.01.18 20:28

Hallo,

schon erstaunlich, dass die DB es selbst in Berlin/Brandeburg nicht schafft genug Mitarbeiter zu rekrutieren.
Der dortige Arbeitsmarkt sollte ja noch eher auf solche "Job-Anreize" anspringen als in bereits leergefegten südwestdeutschen Regionen.

MfG
dor Jörsch

Warum sind im Zeitungshandel die Bahnmagazine immer neben den Hochglanzheftchen?

Leider...

geschrieben von: Peter

Datum: 09.01.18 11:29

... ist das nur die halbe Wahrheit.

Hallo!

Georgi schrieb:
Das der Text nich von DB Dialog DRO ist :-))
"DB Appraisals" (vormals: DB Jubelperser) schreibt nur Antworten auf DSO und erklaert, warum etwas NUR SO sein kann, sein muss und ueberhaupt schon immer so war und nicht geaendert werden kann und darf...

Spezialisten beschimpfen dann zudem noch den dummen Fahrgast, bzw. dummen Foristen.

Gruss

Peter

Ich will gar nicht, dass mich jeder mag - im Gegenteil: Die Sympathie oder Zuneigung gewisser Menschen waere mir hochgradig peinlich.

Wenn Sie Rechtschreibfehler finden, so beachten Sie bitte, dass diese beabsichtigt sind. Es gibt immer Menschen, die nach Fehlern suchen. Und ich versuche, allen Lesern etwas zu bieten. Zudem biete ich Patenschaften fuer meine Fehler an.

Fuer manche Menschen gehe ich bis ans Ende der Welt, fuer manche nicht mal bis zur Tuer.
Per Rundschreiben wurden alle Lieferanten "aufgefordert" alle Rechnungen nur noch im ZuGFERD-Fomat (=PDF mit eingebettetem XML) zu liefern.
Gedacht um die gesamte Verarbeitung/Zahlungsprozesse automatisiert abzuwickeln
Vom Grundsatz her ein löblicher Gedanke, aber eine Technik die noch gar nicht im Markt etabliert ist.

Dem Schreiben lag eine Anlage bei für welche Bahn-Tochter-Gesellschaften noch eine Ausnahme sind, wo keine ZuGFERD-Rechnungen möglich.
(Welche eine Peinlichkeit, so eine Anlage hätte ich nicht beigelegt)

Letztlich haben Sie aber den gesamten IT-Verarbeitungsprozess nicht zum Laufen gebracht und die 90.000 Rechnung warten auf händische Bearbeitung
(Und die Lieferanten auf Ihr Geld)

Einfach nur peinlich

Re: Lutz?

geschrieben von: Rollo

Datum: 09.01.18 18:03

210 schrieb:
Zitat aus dem Spiegel:
Um das alles besser zusammenzuführen, beschloss der Bahn-Vorstand 2013, die Buchhaltung für den Weltkonzern an drei Standorten zu bündeln. Die Rechnungen für rund 100 deutsche Gesellschaften sollten zentral in Berlin bearbeitet werden, in einem sogenannten Shared Service Center (SSC). Den Rest der Welt sollten Billiglohn-Außenposten in Rumänien und auf den Philippinen betreuen. Zur Einweihung des SSC in Berlin im Jahr 2015 kamen der damalige Bahn-Chef Rüdiger Grube und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) persönlich, um den Kuchen anzuschneiden - samt DB-Dekor, wie das manager magazin damals berichtete.
Es wurde vom Bahn-Vorstand beschlossen und ich vermute auch das Grube bei der Kungelei, die Arbeitsplätze in Berlin zu generieren, mitmachte.
Gut, Grubes Ansicht zur Arbeitsmarktlage in Berlin kann natürlich auch noch aus Erinnerungen aus seiner Daimlerzeit sein. So bis 2008 - 2010 war man ja in den Vorstandsetagen im Daimlerkonzern noch von den arbeitswilligen und billigen Arbeitskräften im Berliner Raum hellauf begeistert und damals gab´s ja noch genügend frei verfügbare Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt.

Zudem wer den Kuchen anschneidet übernimmt auch die Verantwortung.;-)
Wenn es so ist, heuert die DB bald Minijobber für das Kuchenanschneiden an ;-)

Selbst wenn der Bahn-Vorstand das beschließt, sollte es aber immer noch bei der Umsetzung im Zuständigkeitsbereich des Vorstandsressorts Finanzen liegen. Es ist ja nicht unüblich, dass gewisse Entscheidungen im Vorstand (nicht nur durch den Vorstandsvorsitzenden) bestätigt werden, deren Umsetzung dann in der Hand eines bestimmten Vorstandsressorts liegt. Wenn die DB das anders handhaben würde, würde es mich allerdings auch nicht wundern. Solange also keine Details auf den Tisch kommen, die hier Grubes Zuständigkeit untermauern, sehe ich hier Lutz in der vollen Verantwortung.

Selbst wenn Grube die Idee im Vorstand aufgrund seiner Einschätzung des Berliner Arbeitsmarktes unterstützt hätte, wäre es dennoch an dem, der mit der Umsetzung beauftragt wurde, die Umsetzung erfolgreich zu stemmen - zu wenig Mitarbeiter oder unzureichende technische Umsetzung sind dabei ganz typische Folgen von Managementfehlern.

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